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Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz

Kunstinstitution bei artports.com

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz

Grabbeplatz 5
D-40213 Düsseldorf
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0)211.8381-204
Fax: +49 (0)211.8381-209
service@kunstsammlung.de
www.kunstsammlung.de
Öffnungszeiten:
Di-Fr 10-18, Sa, So. 11-18, Mo. geschl.
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Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


15.07.2017 - 15.09.2017
Art et Liberté:
Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948)


14.04.2018 - 12.08.2018
Die exzentrische Moderne


Ausstellungsarchiv


11.02.2017 - 11.05.2017
Otto Dix – Der böse Blick


24.09.2016 - 08.01.2017
Wolke und Kristall -
Die Sammlung Dorothee und Konrad Fischer


02.07.2016 - 06.11.2016
Andreas Gursky –
nicht abstrakt


23.04.2016 - 07.08.2016
Dominique Gonzalez-Foerster
1887 – 2058


09.04.2016 - 14.08.2016
Henkel – Die Kunstsammlung


04.02.2016 - 19.06.2016
Wiebke Siem – Der Traum der Dinge


29.01.2016 - 01.03.2016
Nightlife


07.11.2015 - 06.03.2016
Agnes Martin


07.11.2015 - 01.02.2016
Agnes Martin.
Eine Retrospektive


13.06.2015 - 27.09.2015
Miró –
Malerei als Poesie


07.02.2015 - 10.05.2015
Uecker


06.09.2014 - 04.01.2015
Nach Ägypten!
Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee


06.09.2014 - 04.01.2015
Wael Shawky


05.04.2014 - 10.08.2014
Olafur Eliasson: Dein Ausstellungsguide


05.04.2014 - 06.07.2014
Kandinsky, Malewitsch, Mondrian
Der weiße Abgrund Unendlichkeit


15.02.2014 - 09.03.2014
Gerhard Richter. Die Kunst im Plural


07.09.2013 - 12.01.2014
Alexander Calder - Avantgarde in Bewegung


05.09.2013 - 12.01.2014
Zilvinas Kempinas: DARKROOM

Pressemitteilung
Der litauische Künstler Zilvinas Kempinas (geboren 1969 in Plunge, lebt in New York) hat für das Labor
eine neue Installation geschaffen. Die Klarheit der
Formkonstruktionen verbindet sich hier mit irritierenden Erfahrungen. So setzt Kempinas seine
Erforschung der Grenzen der Wahrnehmung im Wechselspiel von Konstruktion und Illusion, von Objekt und Raum, von Skulptur und Betrachter fort. Souverän vereint er Prinzipien von Konstruktivismus, Minimal Art, Op Art und Kinetik. Dies machte ihn 2007 zu einem würdigen Träger des Calder-Preises.


08.09.2012 - 06.01.2013
Gillian Wearing

Pressemitteilung
Das Verhältnis von Öffentlichem und Privatem, von Fiktion und Realität, von Künstler und Betrachter steht im Zentrum des künstlerischen Ansatzes der britischen Künstlerin Gillian Wearing (geb. 1963 in Birmingham, lebt in London). Die Gewinnerin des Turner Prize 1997 nutzt in ihren Projekten, Videos, Fotografien, Skulpturen, Filmen und Installationen Darstellungskonventionen des Dokumentarischen und des Porträts, um die Kluft zwischen unserer nach außen gerichteten Fassade und dem nach innen weisenden subjektiven Bewusstsein auszuloten. »Wir alle spielen Theater«, der deutsche Titel eines Klassikers der Rollensoziologie (Erving Goffman) markiert — vor dem Hintergrund von Reality TV und Web 2.0 — eine einzigartige, herausragende Position der Gegenwartskunst. Wearings komplexes, seit 1992 entstehendes Werk wird mit dieser großen Einzelausstellung erstmals im deutschsprachigen Raum vorgestellt wird.


31.03.2012 - 12.08.2012
Fresh Widow
Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp

Pressemitteilung
Das Bild sei wie ein offenes Fenster: Diese Beobachtung des Renaissance-Gelehrten Alberti, niedergeschrieben im Jahr 1435, prägte Generationen von Malern und deren Vorstellung von einem durch die
Zentralperspektive geordneten Bild. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts begannen Künstler wie Robert Delaunay,
Henri Matisse und René Magritte das isolierte Fenster
als Bildmotiv zu nutzen, um die Freiheit der Malerei von ihrer Funktion des Abbildens zu erproben und tradierte Regeln zu hinterfragen. Mit der Replik eines französischen Fensters, dessen Scheiben er mit schwarzem Leder abklebte, postulierte Marcel Duchamp 1920 seinen Abschied von der illusionistischen Malerei: Fresh Widow konstatiert einen Verlust und öffnet den Weg auf Neues.
In den Werken jüngerer Künstler wie Ellsworth Kelly, Christo oder Gerhard Richter leert sich das Fenster, es erblindet oder zerspringt, und es verweigert den Blick auf die Welt, um einer neuen, autonomen Bildsprache Raum zu geben. Die ausgewählten Bilder, Skulpturen und Fotografien aus den Jahren 1912 bis 2012 – Leihgaben aus Museen und privaten Sammlungen
in Europa, Amerika und Australien – zeigen eindrucksvoll, wie Künstler in den vergangenen 100 Jahren am Konzept des Bildes arbeiteten und dabei die gewonnene Freiheit eindrucksvoll zu nutzen wussten.


13.11.2011 - 26.02.2012
Zvi Goldstein - Haunted by Objects
Weltreisen im Innern meines Kopfes

Pressemitteilung
Die Ausstellung ist das bisher größte Projekt des 1947 geborenen konzeptuellen Bildhauers und Autors Zvi Goldstein. Als einer der ersten hat Goldstein
seit den späten 1970er Jahren eine künstlerische Position außerhalb, aber in Beziehung zum westlichen Kontext entwickelt und die Herausforderung der globalisierten Welt mit seinem Werk angenommen. Weit über 850 Objekte und Bilder, von der Antike bis zur Gegenwart, aus unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus, bilden in Haunted by Objects einen dichten, komplexen und hybriden Kosmos. Ausgangspunkte sind 62 Textpassagen aus Room 205, dem neuen Buch des Künstlers. Es schildert in einer mit unterschiedlichen Elementen durchsetzten poetischen Sprache einen einminütigen Flashback in einem Hotelzimmer kurz nach dem Erwachen. In einem großen Raum und bei abgedunkelter Beleuchtung erscheint jedes der Textfragmente in einem Cluster von Objekten, die in verschiedener Weise auf deren Inhalt Bezug nehmen und so alle Wände überziehen. Die große Fülle der Gegenstände und die assoziationsreiche Sprache der Texte erlauben unendlich viele Einzelbeobachtungen und Verknüpfungen, ohne dass ein vorgegebenes System festen Halt und eindeutige Bezüge
liefert. Die Arbeit stellt die geläufigen museologischen Ordnungen in Frage und es gelingt ihr, das Bild einer multi-dimensionalen Welt in der Epoche der Globalisierung zu zeichnen.


22.10.2011 - 15.01.2012
Die andere Seite des Mondes -
Künstlerinnen der Avantgarde

Pressemitteilung
Im Mittelpunkt der Ausstellung "Die andere Seite des Mondes" stehen acht Künstlerinnen, die in den 1920er und 1930er Jahren maßgeblich an den ästhetischen Neuerungen in Europa beteiligt waren.
Neben Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp, Sonia Delaunay, Claude Cahun und Dora Maar sind es Florence Henri, Katarzyna Kobro und Germaine Dulac, deren Arbeiten weniger bekannt sind. Ihr Leben und ihre Werke können in der Ausstellung erstmals in dieser Zusammenstellung entdeckt werden. Die Gesamtspanne ihres künstlerischen Wirkens umfasst unterschiedlichste ästhetische Richtungen vom Dadaismus über den Konstruktivismus bis hin zum Surrealismus. Ebenso vielfältig sind die künstlerischen Mittel, die Malerei, Fotografie, Collage, Film und Skulptur umfassen.
Die Wege, Querverbindungen, wechselnden Freundschaften und temporären Paarbildungen – kurz: die europaweiten Netzwerke dieser Künstlerinnen – sollen in den zahlreich zusammengetragenen Werken unserer Ausstellung sichtbar und erfahrbar werden.


19.07.2011 - 25.09.2011
Move - Kunst und Tanz seit den 60ern

Pressemitteilung
Die Ausstellung "Move – Kunst und Tanz seit den 60ern"
bietet erstmals einen Überblick über die vielfältigen Beziehungen zwischen bildender Kunst, Tanz, Bewegung und Choreographie seit den frühen 1960er Jahren. Gezeigt werden von Künstlern, Tänzern und Choreographen realisierte Objekte und Installationen, die auf die Bewegungen der Ausstellungsbesucher Einfluss nehmen.
Während frühere Ausstellungen vor allem die Repräsentation von Tanz im Medium der bildenden Kunst untersucht oder Formen der Zusammenarbeit in Bezug auf das bewegte Bild dargestellt haben, verfolgt Move als Ausstellung einen neuen Ansatz und fragt: Wie werden die Ausstellungsbesucher durch die künstlerische Vorgabe bestimmter Betrachtungsweisen in ihren Wahrnehmungen und Bewegungen dirigiert beziehungsweise choreographiert? In welcher Verbindung stehen Sehen und Bewegen? Und inwiefern verwandeln die Kunstwerke die Museumsbesucher in aktive Teilnehmer – und womöglich sogar in Tänzer?
Mit Arbeiten von Janine Antoni, Pablo Bronstein, Trisha Brown, Boris Charmatz, Lygia Clark, William Forsythe, Simone Forti, Dan Graham, Christian Jankowski, Isaac Julien, Mike Kelley, Maria La Ribot,
Xavier Le Roy, Robert Morris, Bruce Nauman, Joao Penalva, Tino Sehgal, Marten Spangberg, Franz West, Franz Erhard Walther. In Düsseldorf ergänzen ausgewählte Werke aus der Sammlung die Ausstellung (Carl Andre, Robert Morris, Jackson Pollock u. a.). Ein in die Ausstellung integriertes interaktives Archiv stellt das Thema Kunst und Tanz in einen erweiterten historischen Kontext. Die Auswahl umfasst über 170 Aufnahmen (Merce Cunningham, Allan Kaprow, Yvonne Rainer, Meg Stuart, Kazuo Shiraga, Atsuko Tanaka, Sasha Walz u.v.a.)
Die Ausstellung Move wurde von Stephanie Rosenthal,
Hayward Gallery, London, konzipiert. Das Archiv wurde
unter Mitwirkung von André Lepecki, Professor of Performance Studies at New York University, eigens
für die Ausstellung entwickelt.


11.09.2010 - 16.01.2011
Joseph Beuys. Parallelprozesse

Pressemitteilung
Die Ausstellung Joseph Beuys. Parallelprozesse in K20 Grabbeplatz und im Schmela Haus in der Mutter-Ey-Straße breitet das OEuvre von Joseph Beuys (1921-1986) in einer hochrangigen Auswahl von insgesamt 300 Werken auf einer Fläche von annähernd 3000 qm aus. Unter dem Stichwort „Parallelprozesse“ werden die verschiedenen Facetten seines Lebenswerks zueinander in Beziehung gesetzt und in ihrer Wechselwirkung dargestellt.


28.04.2008 - 00.00.0000
Wiedereröffnung: Sommer 2010

Pressemitteilung
K20 ist wegen Grundsanierung und Erweiterungsbau geschlossen. Wiedereröffnung Sommer 2010


26.01.2008 - 27.04.2008
Ein letzter Blick - Meisterwerke der ständigen Sammlung

Pressemitteilung
Bis zur Schließung Ende April verabschiedet sich K20 in den ersten Monaten des Jahres 2008 von seinem Publikum mit einer Schau der bedeutendsten Werke aus der Sammlung.
K20 schließt am 28. April 2008, da das Gebäude grundlegend saniert und renoviert wird, während gleichzeitig der neue Flgel des Museums entsteht. Die Wiedereröffnung ist für Herbst 2009 vorgesehen.


26.01.2008 - 09.03.2008
Idris Khan - Every...

Pressemitteilung
Der junge britische Foto- und Videokünstlers Idris Khan (geb. 1978)
hat seit seinem Studienabschluss 2004 ein gedanklich luzides,
visuell beeindruckendes und technisch-handwerklich brillantes Werk erarbeitet.
Khans Sujets bezeugen ein leidenschaftliches Interesse an kanonisierten Werken und
Artefakten aus den Bereichen Literatur, bildende Kunst und Musik.
In seinen großformatigen Fotografien arbeitet der Künstler mit digitalen
Überblendungen von gefundenen Bildern, Texten oder Partituren.
Seine Videos zu klassischen Stücken der Musikliteratur
verwandeln die musikalischen Darbietungen in der mehrfachen Wiederholung und Überlagerung
in visuelle und klangliche Palimpseste.


14.07.2007 - 06.01.2008
Hiroshi Sugimoto

Pressemitteilung
Seit nunmehr dreißig Jahren schafft Hiroshi Sugimoto (geb. 1948) überaus faszinierende, rätselhafte fotografische Bilder. Befreit aus ihrer Realitätsverpflichtung, wird die Fotografie zum Medium seiner künstlerischen Reflexion über Zeit, Vergänglichkeit und Erinnerung. „Mein Anliegen ist es“, so der Künstler 2002, „mit den Mitteln der Fotografie eine uralte Stufe der menschlichen Erinnerung sichtbar zu machen. Ob individuelle oder kulturelle Erinnerung oder die kollektive Erinnerung der Menschheit insgesamt: Es geht darum, in die Vergangenheit zurückzugehen und sich zu erinnern, woher wir kommen und wie wir entstanden sind.“ Sugimoto gibt formal reduzierte Denk-Bilder von großer Schönheit, in denen er dem Wesen der Fotografie sowie grundlegenden Phänomenen der menschlichen Erfahrung nachforscht. Das Werk des japanischen Künstlers, der seit 1970 in den USA lebt, ist seriell aufgebaut. Aber in jeder einzelnen Fotografie ist der gedankliche Raum der jeweiligen Serie enthalten. Marcel Duchamps Ansatz, die amerikanische Minimal und Concept Art sind ebenso prägend für seine Kunst wie die Kultur des alten Japan und die fernöstliche Ästhetik. Sugimoto arbeitet mit einer alten Großbildkamera des ausgehenden 19. Jahrhunderts; er überschreitet in seinen jüngeren Werken jedoch zunehmend die medialen Grenzen der Fotografie, um mit Skulpturen und Architektur den Raum zu erschließen. Die Ausstellung in K20, Auftakt einer vierteiligen Tournee, ist die bisher größte Retrospektive des Künstlers im deutschsprachigen Raum. Sie empfängt den Besucher in der großen Halle im Erdgeschoss, wo auf einer monumentalen, leicht gekurvten Wandscheibe dreizehn großformatige Bilder der Serie Seascapes präsentiert werden. Auf den beiden folgenden Etagen entwickelt sich der Parcours in neun Räumen mit den Serien Theaters und Drive-in Theaters, Portraits, Pine Trees, Colors of Shadow, Conceptual Forms (Mathematical Forms), Dioramas, Architectures, Lightning Fields und Photogenic Drawing. Im räumlichen Zentrum der Ausstellung wird Onduloid gezeigt, eine virtuell endlos verlängerbare Aluminiumstele aus konvexen und konkaven Formen.