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Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
22.07.2024 - 31.08.2024 „Die NACHT“ – mit Werken von Sanell Aggenbach - Rashid Al Khalifa - Fabrizio Corneli - Odonchimeg Davaadorj - Andreas Duscha - Jan Fabre - Ferro - Kendell Geers - Susy Gómez - Ulrike Köppinger - Constantin Luser - Niamh O’Malley - Sandrine Pelletier - Jaume Plensa - Bernardí Roig - Anneliese Schrenk - Iv Toshain - Sandra Vasquez de la Horra - Christina Zurfluh
MAM Mario Mauroner Contemporary Art SALZBURG (Salzburg)
Pressemitteilung
MAM Mario Mauroner Contemporary Art SALZBURG
Vor allem Anfang war die NACHT.
Ob die Nyx in der griechischen Mythologie mit ihren beiden Kindern Hypnos (Schlaf) und Thanatos (Tod) oder die Genesis mit: „es werde Licht“… alle Entstehungsmythen der Menschheit drücken die Sehnsucht aus, das Dunkel der Nacht zu überwinden.
Nachts erwacht eine Welt der Ängste, Erscheinungen, Verwandlungen und Grenzüberschreitungen – es ist die Zeit der Entwurzelten und Getriebenen, der Schlafwandler und Schattenwesen. Die Nacht hält vieles bereit: sie schützt den Schlaf, umfängt Träumer und Liebende, erfrischt uns nach der Helligkeit und Unrast des Tages. Ihren Zauber wie ihre Abgründe, ihre schillernden Geheimnisse hat sie jedenfalls nie verloren. Geheimnisse, die durch Jahrhunderte Künstler immer wieder zu Beschreibung und Darstellung herausfordern: ersehnt, gemieden, gefürchtet und verklärt: DIE NACHT

MAM Mario Mauroner Contemporary Art SALZBURG (Salzburg)

12.06.2024 - 13.07.2024 DIVERGENT
Galerie Alfred Knecht (Karlsruhe)
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Galerie Alfred Knecht
Achim Däschner: Der Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens ist die Bildhauerei. Für seine Skulpturen und Objekte verwendet er vorwiegend das Material Beton, oft in Kombination mit Filz, Stahl, Wachs oder Holz. Dabei kommt den spezifischen Eigenheiten der Materialien und den sich daraus ergebenden Spannungsfeldern große Bedeutung zu. Es entstehen Skulpturen und Objekte für Innenräume und wetterbeständige Arbeiten für den Außenbereich.
Nach dem Studium als Gründungsstudent der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit dem Abschluss Diplom Medienkunst, konzentrierte sich sein Schaffen weitere sechs Jahre auf die Medienkunst. Schon damals waren viele Arbeiten dreidimensional, waren Video- oder Klangskulpturen, Installationen, interaktive Aufbauten oder multimediale Performances. Die Technik arbeitete im Hintergrund, war Werkzeug, Mittel zum Zweck. Schließlich verschwand sie ganz.
Die Medienkunst betrachtet er in seinem Lebenslauf nicht als abgeschlossen. Sie ruht. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wird er das Thema wieder aufgreifen.

Daniel Wagenblast Ausgangspunkt in den Skulpturen von Daniel Wagenblast ist das Holz, dass er grob mit Kettensäge, Stechbeitel und Schnitzmesser bearbeitet. Mit einem plakativen und reinen Farbauftrag unterstreicht er anschließend die Dreidimensionalität und Konturen in den Arbeiten. Thematisch beschäftigt sich der Künstler oftmals mit der Realität, die ihn umtreibt. Er greift alltägliche Situationen auf und lässt mit purer Lust am Handwerk stereotype, menschliche Figuren entstehen, wie z.B. Weltenfahrer, Taxidriver oder mannomann. Oberflächen werden rau gelassen, Motive vereinfacht, Proportionen verändert. Die Skulpturen von Wagenblast entwickeln so eine Unmittelbarkeit in ihrer Betrachtung, es lohnt sich (trotzdem) ein Blick ins Detail.

Galerie Alfred Knecht (Karlsruhe)

02.06.2024 - 24.08.2024 Ulrike Hansen - Farben des Sommers
Galerie Tobien GmbH (Husum)
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Galerie Tobien GmbH
Ulrike Hansen präsentiert neue Arbeiten. Sommerliche Szenen an der Küste, eine Festgesellschaft und auch ein Sommerregen versetzten die Betrachter*innen in Urlaubsstimmung. Mit selbst hergestellter Eitempera-Farbe malt die Künstlerin auf Leinwand und arbeitet ihre Bildideen intuitiv heraus. Dabei lässt die reduzierte Malweise viel Raum für eigenen Wahrnehmungen.

Ulrike Hansen hat die Malerei mit selbst hergestellter Eitempera-Farbe zu ihrem Markenzeichen gemacht, eine Technik, die viel malerische Erfahrung erfordert. Eitempera basiert auf eine Ei-Wasser-Emulsion und trocknet während des Malprozesses schnell auf, die Farben werden kräftiger und pastellig, Farbverläufe sind kaum zu erzielen. Ulrike Hansen hat ihre Malweise und ihr Malkonzept jedoch perfekt auf das Malen mit Eitempera abgestimmt.

Ihre Malweise ist gegenständlich, bewegt sich jedoch im Grenzbereich zur Abstraktion. Erst mit einigem Abstand betrachtet fügen sich der strichige Farbauftrag und die strahlende Farbigkeit der Motive zu einer atmosphärischen Darstellung eines Sommertags zusammen und entwickeln eine starke Fernwirkung.

Ulrike Hansen hat an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei studiert und ihr Studium an der Hochschule der Künste in Berlin mit dem Abschluss einer Meisterschülerin bei Kuno Gonschior 1993 beendet. Wie dieser arbeitet Ulrike Hansen mit Wahrnehmungsphänomen, die den Betrachter zum wichtigen Teil des Bildes machen.

Galerie Tobien GmbH (Husum)

25.05.2024 - 13.07.2024 ALINE
Galerie Ricarda Fox (Mülheim)
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Galerie Ricarda Fox
Erinnerung und vergangene Traumata spielen in Aline Schwibbes vielfältiger Praxis eine wichtige Rolle. Mit verschiedenen Medien wie Zeichnung, Film und Fotografie greift Schwibbe fragmentierte Erinnerungen auf, die sie eher als zyklisches Geschehen denn als lineare Geschichte betrachtet. In Schwibbes Worten: „Es gibt keinen Anfang und kein klares Ende“. Wie in einem Traum vermischen und verschränken sich einzelne Ereignisse und Handlungsstränge zu einem kaum entzifferbaren Sinn.
„Auf Samt gedruckte Filmstills werden mit Ölpastellzeichnungen und Nähten überlagert. Während die gedruckten Filmstills scheinbar empirische Beweise für vergangene Ereignisse darstellen, scheint die Überarbeitung dieser Erinnerungen durch die Zeichnungen und Nähte auf eine andere Sphäre der Realität und des Wissens jenseits des Empirischen hinzuweisen.“ (Text von Isabelle Thul)
Wir zeigen neue Arbeiten der Künstlerin: Animationen, Zeichnungen und Arbeiten auf Samt.

Galerie Ricarda Fox (Mülheim)

22.05.2024 - 20.07.2024 "EDUARDO CHILLIDA - Anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers – Ausgewählte Arbeiten auf Papier und aus dem graphischen Œuvre"
Galerie Boisserée (Köln)
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Galerie Boisserée
Am 10. Januar 2024 wäre Eduardo Chillida 100 Jahre alt geworden. Das gesamte Jahr 2024 steht im Zeichen dieses außergewöhnlichen Bildhauers und Graphikers. So widmet ihm auch die Galerie Boisserée eine umfassende Ausstellung.

Eduardo Chillida war intensiv von den Phänomenen und Bezu?gen des Raums und der Zeit bewegt und hat sein gesamtes ku?nstlerisches Schaffen auf diese komplexen Beziehungen konzentriert. Wie keinem anderen ist es ihm gelungen, die Formensprache seiner Skulpturen in druckgraphischen Werken erkennbar und nachvollziehbar zu machen. Ein permanent Suchender und jeden Tag neue Erkenntnisse findender Ku?nstler wie Chillida arbeitet auch in einem uralten, klassischen Medium wie die Druckgraphik nicht nach u?berkommenen Vorgaben.
Chillida hat die Druckgraphik durchdrungen und erweitert, so wie er auch den Raum mit seinen Skulpturen erweitert hat. Durch die klare Reduktion auf Schwarz und Weiß, durch komprimierte Darstellung und durch markante Prägungen im Papier gelingt es ihm, Räumlichkeit auf der zweidimensionalen Fläche zu erzeugen. Es sind keine konstruierten oder perspektivischen Räume, sondern Räume, die durch
Aussparungen in den schwarzen, materiehaft verdichteten Flächen entstehen.

Chillidas graphische Werke sind keine Vorbereitungen, keine Studien und erst recht keine Abbildungen seiner Skulpturen. Sie stehen fu?r sich und sind konkreter Natur. Sie verleiten den Betrachter dazu, sich selbst einen Weg durch die komprimierte Darstellung zu bahnen. So lassen sich die Kraft, die Leere, die Zeit und die Rhythmik erspu?ren. Die Motive beru?hren, denn vor den Werken spu?rt man, dass Chillida sich intensiv mit Architektur und Raum, mit Rhythmus und Musik und auch mit Mystik und Philosophie auseinandergesetzt hat. Immer wieder widmete er Arbeiten Persönlichkeiten, die ihn inspirierten: Johann Sebastian Bach, Martin Heidegger, Omar Khayyam.

Die Galerie Boisserée hat in den letzten Jahren eine umfangreiche Sammlung an druckgraphischen Werken aufgebaut, sodass in der Ausstellung Werke von 1962 bis 2000 gezeigt werden können. Um den Werkkosmos Chillidas umfänglich erfahren zu können, werden auch Papierunikate und Terrakotta-Skulpturen zu sehen sein.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Spanien. Zur Eröffnung am 22. Mai 2024 spricht Frau Dr. Andrea Firmenich, Generalsekretärin der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen und Johannes Schilling, Galerie Boisserée.

Die Ausstellung ist bis zum 20. Juli 2024 zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein begleitender Katalog.

Galerie Boisserée (Köln)

28.04.2024 - 22.09.2024 Landschaft nah und fern
Galerie Tobien GmbH (Husum)
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Galerie Tobien GmbH
Am 28. April 2024 um 11 Uhr eröffnet das Kunsthaus St. Peter-Ording zwei Ausstellungen unter dem Titel Landschaft nah und fern. Die Galeristin Marid Taubert präsentiert in der Galerie Tobien zeitgenössische Landschaftsdarstellungen in unterschiedlichen Techniken und Variationen. Der Kurator der Kunstsammlung Georg Panskus lädt ein, die Besonderheiten der Region aus dem Blickwinkel regionaler Künstlerinnen und Künstler zu betrachten.

Im Zeitalter des Klimawandels und der künstlichen Intelligenz erfreut sich die Landschaftsmalerei einem besonderen Interesse. Ihre Aktualität ist an den Besucherzahlen großer Ausstellungen, wie jüngst bei Caspar David Friedrich, abzulesen. Auch regionale Ausstellungsorte, wie die Galerie Tobien im Kunsthaus St. Peter-Ording, stoßen mit aktuellen Landschaftsausstellungen auf großes Interesse. Mit “Landschaft nah und fern” knüpft die Galerie thematisch an ihre letzte Ausstellung mit Malerei der Norddeutsche Realisten an und erweitert das Motiv der Landschaftsdarstellung um die Genres Aquarell, Grafik und Fotografie.
Die Anwendung unterschiedlicher Techniken und die Vielfalt an Motiven zeigen die große Bandbreite künstlerischer Interpretationen der Landschaftsmalerei auf und legen Einflüsse vorausgegangenen Bewegungen offen.

Der rasche Anstieg der Urbanisierung im Zeitalter der Aufklärung und industriellen Revolution veränderte die Sicht auf Landschaft und Natur. Im städtischen Umfeld fühlt sich der Mensch zunehmend beengt. In fernen Exkursionen, Reisen oder Ausflügen in die nahe ländliche Umgebung äußert sich die Suche und Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit der Natur. Maler und Malerinnen erheben die Landschaft zum eigenständigen Motiv und drücken ihre Wertschätzung gegenüber der Natur in Landschaftsbildern aus.

Es bilden sich drei Kategorien der Landschaftsmalerei heraus. “Das Pitoreske” bildet malerisch die Schönheit und Wildheit der Natur ab, sie erscheint vom Menschen unberührt. "Das Pastorale” stellt idyllische und ländliche Szenen dar. Weidendes Vieh und vom Menschen geschaffene Landschaftselementen spiegeln die Sehnsucht nach Einfachheit und Ruhe wider. “Das Sublime” verbildlicht das Erhabene, die göttliche Kraft der Naturgewalt. Sie warnt den Menschen sich gegen die Natur zu stellen.

Auch in den Werken der aktuellen Ausstellung sind diese Aspekte in der Darstellung von Landschaft und Natur erkennbar. In ihrer zeitlosen Schönheit ist die Darstellung intakter Natur seit Jahrhunderten fest verankert in der Tradition der Landschaftsmalerei. Stets verschreiben sich ihr aufs Neue Generationen von Künstlerinnen und Künstlern. Dadurch behält die Landschaftsmalerei stets ihre Aktualität und mahnt unerschütterlich für den Erhalt natürlicher Lebensräume.

Galerie Tobien GmbH (Husum)

09.03.2024 - 06.04.2034 GROSSER BRUDER
Galerie Alfred Knecht (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Axel Brandt *1962 Ulm, lebt und arbeitet in Düsseldorf | MALEREI/ZEICHNUNG
Die überwiegend großformatigen Arbeiten in Öl und Acryl, teilweise mit dick aufgetragenen Farbwülsten, von Axel Brandt scheinen realistisch, jedoch im Detail nicht genau. Sein Oeuvre reicht von trivialen Gegenständen wie Tüten, Schreibmaschinen oder Landschaften. In dieser Ausstellung widmet er sich dem Thema Segeln auf der Ostsee, wobei der Nothafen "Darßer Ort" Namensgeber der Bilder ist.

Galerie Alfred Knecht (Karlsruhe)