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Ausstellungen Galerien

Pressemitteilungen
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25.11.2022 - 21.01.2023 MAKAROV´70
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Eine Jubiläumsausstellung zum 70. Geburtstag des Berliner Malers Nikolai Makarov. Sinnlichkeit und Erotik, sind ständig wiederkehrende Motive des Malers.(...weiteres folgt..)

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

21.10.2022 - 19.11.2022 Wozu Bilder
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
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10.10.2022 - 19.11.2022 Ton, Wachs & Feuer
Galerie Tobien GmbH (Husum)
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Galerie Tobien GmbH
Anlässlich ihres 80. Geburtstags bietet diese Jubiläumsausstellung einen Überblick über die Schaffensperioden und Arbeitsbereiche der norddeutschen Künstlerin Linda Hamkens. Die Ausstellung Ton, Wachs & Feuer zeigt keramische Objekte, Bronzeplastiken und Materialbilder aus 5 Jahrzehnten.

In ihren keramischen Objekten spürt sie den archaischen Ursprüngen der weltumspannenden Tradition von Töpferinnen nach, die das mythische Wissen um "gebrannte Erden" weitertragen. Einige ihrer irdenen Objekte erinnern dann auch an Gebrauchskeramik, sind jedoch ihrer Funktion entbunden und fühlen sich in andere Kulturkreise ein.

In den neueren Bronzeplastiken stellt Linda Hamkens das Menschsein in seiner Fragilität und existentiellen Bedrängnis in den Vordergrund. Großformatige Arbeiten wie "Kassandra" entstehen und ermahnen uns der Achtsamkeit.

In ihren neueren teils humorvoll-skurrilen Upcycling-Collagen aus Bonbon- und Pralinienfolien präsentiert Linda Hamkens uns scheinbar eine glitzernd bunte Fantasiewelt und doch weisen gerade diese Arbeiten auf die globale Bedrohung durch den Klimawandel, entgrenzte Finanzmärkte und Epidemien hin.

Galerie Tobien GmbH (Husum)

01.10.2022 - 13.11.2022 Iv Toshain "AFTERLIFE"
MAM Mario Mauroner Contemporary Art SALZBURG (Salzburg)
Pressemitteilung
MAM Mario Mauroner Contemporary Art SALZBURG
In ihrer ersten Einzelausstellung bei Mario Mauroner Contemporary Art, die den Titel „AFTERLIFE“ trägt, setzt sich Iv Toshain mit den drei Grundtugenden des Christentums auseinander: Glaube – Liebe – Hoffnung, die symbolisiert von Kreuz, Herz und Anker im Zentrum der Ausstellung stehen und als Glaubensbekenntnis, worauf es im Leben ankommt, zu deuten sind.


Der Ausstellungsraum in der alten erzbischöflichen Residenz wird von Iv Toshain mit Spiegeln, Neonröhren, Ketten und Morgensternen sakral inszeniert und die drei Symbole „Fides, Spes und Caritas“ als lebensgroße Anhänger präsentiert. Der Spiegel aus dem die Anhänger bestehen zwingt uns zur Selbstreflexion, während die schweren metallenen Ketten für die Restriktionen stehen und zu einem gesellschaftspolitischen Kommentar werden, denn nach zwei zehrenden Jahren der Pandemie entzündete sich im Osten Europas ein Krieg, der schreckliches Leid aber auch wirtschaftliche Folge für den gesamten Kontinent mit sich bringt. Wir sind enger miteinander verbunden als es in der Vergangenheit den Anschein machte. Die gesellschaftspolitischen Verkettungen zeigen, dass die globale Ordnung ins Schwanken gebracht wurde und die Zukunft jeden einzelnen teuer zu stehen kommt.
Im Hauptraum der Galerie wird neben den neuen Spiegelobjekten auch ein 350 cm großer Seziertisch zu sehen sein. Auf der Glasplatte des Arbeitstisches werden Morgensterne mit Neonröhren wie chirurgische Instrumente kurz vor der Operation abgelegt. Als Werkzeug Luzifers – des Lichtbringers und gefallenen Engels – ist der Morgenstern ein mittelalterliches Folterinstrument – eine Waffe, die vermeintlich vermag die Symbole zu brechen und zerstören. Allerdings ist der Griff der Morgensterne aus Neonröhren gefertigt und würden beim Versuch des Angriffs zerbrechen. Die Dualität der verwendeten Objekte – wie z.B. der Wurfsterne, die ein wiederkehrendes Motiv im Oeuvre Iv Toshains sind, stehen für die Ambivalenz der Symbole, wie eben jener des Sterns, der für Licht, Glamour, das Göttliche aber auch für Krieg, Aggression steht.* Es ist gerade diese Doppelnatur, die unseren aktuellen Alltag – politischer, geschichtlicher oder wirtschaftlicher Natur beschreibt.
Iv Toshain wirft mit ihre Inszenierung Fragen zu unserer Gegenwart auf, Antworten will sie keine geben. Also glauben, lieben und hoffen wir eben einfach weiter, oder nicht.

* "The symbol of a star is fundamental to my work. On the one hand it symbolises light, crystals, glamor, prominence, cult, the divine and the universe. On the other hand, the same form can mean the opposite: war, aggression, violence, injury, destruction, cruelty and death. Throwing stars and the term "shooting star" embody this concept.” - Iv Toshain

MAM Mario Mauroner Contemporary Art SALZBURG (Salzburg)

16.09.2022 - 29.10.2022 The Selfish Shellfish
Galerie Guido W. Baudach (Berlin)
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Die Galerie Guido W. Baudach freut sich, Ihre vierte Einzelausstellung mit Philipp Modersohn zu präsentieren. Unter dem Titel The Selfish Shellfish werden neue Skulpturen sowie ein gleichnamiger neuer Film des in Berlin lebenden Künstlers gezeigt.

Modersohns medial vielfältige Praxis insgesamt lässt sich als poetische Anverwandlung natürlicher Prozesse von oft erdgeschichtlicher Dimension begreifen, als künstlerischer Versuch eines experimentellen Dialogs mit unserer nicht-humanoiden Umwelt; ausgestattet mit einer Prise subtilen Humors, gepaart mit Selbstironie, und einem wohltuenden Sinn für die Schönheit des Provisorischen.

Der Film, der sich analoger wie digitaler Animationstechniken bedient, ist das fiktive Selbstporträt einer Seepocke. Das Leben dieses seit Urzeiten auf unserem Planeten anzutreffenden und weltweit verbreiteten Schalentiers beginnt als Larve, die frei durchs Meer schwimmt, ehe sie sich küstennah an den Grund heftet, um dort für den Rest ihres Daseins in teilweiser Versteinerung an ein und demselben Platz zu verharren, Nahrung (Plankton) aus dem Wasser zu angeln und sich im Austausch mit Artgenossen, die in direkter Nachbarschaft angesiedelt sind, als Zwitterwesen in wechselseitiger Befruchtung fortzupflanzen.

Parabelähnlich evoziert The Selfish Shellfish Dynamiken der Gezeitenzone, des ständigen Wechsels von Trockenheit und Überflutung, Erstarrung und Beweglichkeit. Dabei werden Kategorien wie Ego, Körper, Geschlecht, Zuhause oder auch ganz elementares Lebendigsein unablässig aufgeweicht bzw. manifestieren sich immer wieder neu. Der Rhythmus des Films folgt einem barocken Lied, dem der Countertenor ebenso seltsam verfremdet klingt, wie die ihn begleitenden Geigenstimmen, und dessen ursprünglicher Text dem Thema des Films entsprechend abgewandelt wurde. Dazu baumeln Modersohns neue Skulpturen, eigentümlich geartete Gebilde, die aus Glas, Beton und Silikon gefertigt sind und an die Erscheinungsform der Seepockenlarve erinnern, locker um sich selbst kreisend von der Decke der Galerie.

Galerie Guido W. Baudach (Berlin)

11.09.2022 - 15.10.2022 Cycle of chaos and harmony - part II
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
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Nach einer grandiosen Einzelausstellung im Pforzheimer Kunstverein, wird die gefeierte Ausstellung auch in den Räumen der NEUE KUNST GALLERY zu sehen ...und zu erwerben sein.
Wir laden Sie herzlich zur Sonntags- Matinee ein und freuen uns mit Ihnen und KEF!, den Saisonstart 22/23 bei einem kühlen Gläschen eröffnen zu dürfen!

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

10.09.2022 - 05.11.2022 Bright Light an Dark Shadow
Galerie Ricarda Fox (Mülheim)
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Galerie Ricarda Fox
Carla van de Puttelaar (*1967, Zaandam, Niederlande) ist Absolventin der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam (1996). Im gleichen Jahr wurde sie mit dem Esther Kroon Prijs ausgezeichnet. Es folgten der Prix de Rome Basic Prize (2002) und eine Nominierung für den Le Prix Découverte des Rencontres d‘Arles (2006).
Im Jahr 2021 veröffentlichte sie ihr bahnbrechendes Buch Scottish Portraiture 1644-1714, das auf ihrer Doktorarbeit in Kunstgeschichte basiert. Ihre fotografischen Arbeiten haben weltweit Anerkennung gefunden und sind in zahlreichen Publikationen, darunter acht Monografien, erschienen. Van de Puttelaar arbeitet für Zeitschriften und Verlage wie The New York Times Magazine, The New Yorker und Random House. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Rembrandt House Museum (2016) hat sie die Rembrandt Series geschaffen und hatte eine Retrospektive im MNHA, Luxemburg (2020). Carla van de Puttelaar ist die Schöpferin des Porträtprojekts Artfully Dressed: Women in the Art World. Im Jahr 2019hat die National Portrait Gallery in London fünf Fotos von ihr angekauft.
Unsere Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl von Arbeiten, die 2020 im Musée national d’histoire et d’art, Luxemburg gezeigt wurden.

Galerie Ricarda Fox (Mülheim)