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Pressemitteilungen
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04.09.2026 - 17.10.2026 BERNAR VENET – Ausgewählte Arbeiten aus dem graphischen Œuvre, auf Papier und Skulpturen
Galerie Boisserée (Köln)
Pressemitteilung
Im Rahmen der diesjährigen DC-Open (Düsseldorf Cologne Open Galleries) eröffnet die Galerie Boisserée erstmals eine Einzelausstellung mit Werken von Bernar Venet. Die Arbeiten des französischen Künstlers sind bereits seit vielen Jahren Bestandteil des Portfolios der Galerie aber nun ist in enger Zusammenarbeit mit der Fondation Venet eine Einzelausstellung entstanden. Gezeigt werden Werke von 1971 bis 2026, die einen breiten Überblick über das künstlerische Schaffen Venets vermitteln.

Bernar Venet, geboren 1941 in Château-Arnoux-Saint-Auban im Département Alpes-de-Haute-Provence im Süden Frankreichs, hatte bereits im Alter von elf oder zwölf Jahren ein prägendes Erlebnis, das ihm den Weg in die bildende Kunst eröffnete. Einer seiner Lehrer war von einer Zeichnung Venets so begeistert, dass er diese im Schulgebäude aufhängen wollte. Für den jungen Venet ein unvergessener Moment. Fortan interessierte er sich für Kunstgeschichte, studierte die Werke klassischer Künstler und vertiefte sich in das eigene Kunstschaffen. Als er im Jahr 1963 in Nizza den Künstler Arman kennenlernt, öffnet sich für Venet auch die Tür zur zeitgenössischen Kunstszene. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits Performances (Performance in Garbage, Tarascon, 1961) realisiert, seine Reihe der mit Teer gemalten Kartonbilder begonnen sowie sich mit der Kunst der Fotografie auseinandergesetzt.

Nachdem er bereits 1964 eine erste Ausstellung in der Pariser Galerie Ursula Girardon hatte, siedelte er im Jahr 1966 auf Anraten und Initiative Armans nach New York über. Bereits ab 1968 wurden dort seine Werke in Gruppenausstellungen gezeigt. Er verfolgte in den USA und auch nach seiner vorrübergehenden Rückkehr nach Paris seine theoretischen Arbeiten genauso wie seine Malerei. Ab 1979 begann er an seinen Serien der "Arcs", "Angles" und "Diagonales", alle Reliefarbeiten in Holz, zu arbeiten. Im selben Jahr begann er auch mit seiner Reihe "Lignes Indéterminées". Ab 1983 arbeitete er erstmals mit Stahl. Kontinuierlich setzte er seine Arbeit an den verschiedenen Werkreihen und Kunstformen fort. Ab Mitte der achtziger Jahre wird sein Werk regelmäßig in Kunstgalerien und Museen ausgestellt. 1987 wird mit "Arc de 125.5°" erstmals eine Skulptur von Bernar Venet im öffentlichen Raum installiert; An der Urania in Berlin.
Es folgen weitere Skulpturen in Deutschland, Frankreich, Japan, China, Neuseeland und in den USA.

Bernar Venet gehört heute zu den renommiertesten zeitgenössischen Künstlern weltweit. Aus seinem Werk zeigt die Galerie Boisserée Skulpturen, Zeichnungen und druckgraphische Arbeiten.

Besondere Öffnungszeiten zur DC-Open:
Freitag, 4. September, 18-21 Uhr
Samstag, 5. September, 13-19 Uhr
Sonntag, 6. September, 13-17 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Galerie Boisserée oder online erworben werden kann. Die Ausstellung ist vom 4. September bis zum 17. Oktober 2026 in der Galerie Boisserée zu sehen.

Galerie Boisserée (Köln)

24.08.2026 - 10.10.2026 Zwei Norddeutsche Realisten Mathias Meinel & Björn Wirtz
Galerie Tobien GmbH (Husum)
Pressemitteilung
Galerie Tobien GmbH
Zwischen Romantik und Impressionismus

Die Künstler Mathias Meinel und Björn Wirtz präsentieren Ölgemälde von sommerlichen Wäldern, blühenden Wiesen und herbstlichen Moorlandschaften. Beide Künstler sind zur Eröffnung anwesend.

Einmal im Jahr treffen sich die Norddeutschen Realisten an den herrlichsten Orten und Plätzen, um sich zusammen ihrer Leidenschaft zu widmen, der Pleinairmalerei, dem Malen in der freien Natur. Zu diesen Symposien laden sie gleichgesinnte Künstlerinnen und Künstler ein. Oft folgt dem gemeinsamen Malen in der Natur eine neue Mitgliedschaft.

Auch Mathias Meinels Mitgliedschaft begann bei den Norddeutschen Realisten 2018 durch ein Symposium auf der Insel Föhr. Die neuen Mitglieder zeichnen sich durch die hohe Qualität ihrer Arbeiten und eine individuelle künstlerische Handschrift aus. Mathias Meinel bildet keine Ausnahme.

Seine besonderen Motive ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich. In erdigen Tönen malt er mit kräftigem Farbauftrag vom Regen gesättigte Pfützen und schwere Traktorfurchen auf erdigen Feldern. Seine Motive könnten als melancholische Landschaftsbilder missverstanden werden, würde sich nicht in jedem Bild irgendwo ein strahlendblauer Himmel in einer Wasserlache spiegeln und kleine grüne Pflänzchen ihren Weg durch dunkle, schwere Erde bahnen. Die Landschaft wird zu einem deutbaren Symbol und verrät Mathias Meinels Nähe zur Romantik.

Für diese Ausstellung stellt der Künstler viele neue Arbeiten zur Verfügung. Neben seiner modernen Interpretation der Romantik, mit morastigen Spuren der Landwirtschaft, treten nun, ganz untypisch, Ölgemälde von blühenden Sommerwiesen- und Landschaften in einen reizvollen Kontrast.


Ein neues Mitglied der Norddeutschen Realisten ist Björn Wirtz. Er stieß 2024 zu der Gruppe, auch über die Teilnahme an einem Symposium, diesmal in der Bretagne.

Björn Wirtz Anlass sich der Gruppe anzuschließen und der Pleinairmalerei zuzuwenden, ist die tiefe Sehnsucht nach einer engen Verbindung zur Natur und der Wunsch, ihre Schönheit festzuhalten. Dies gelingt ihm in Ölbildern von Alleen und Wäldern bei flimmerndem Lichteinfall, Landschaften in der Mittagshitze und farbkräftigen Stillleben von Früchten und Blumen. Björn Wirtz malt seine Sinneseindrücke. Es ist nicht sein Ziel die Natur möglichst getreu abzubilden. Der Künstler lässt sich von Farbe, Form und Licht inspirieren. Das ist die Arbeitsweise eines impressionistischen Malers.

Das verbindende Element der Norddeutschen Realisten ist das Malen vor der Natur. Sie malen, was sie wahrnehmen, das macht den Reiz ihrer Bilder aus. Auch Mathias Meinel und Björn Wirtz bilden in ihren Ölgemälden ab, was sie an Anmut in der Landschaft entdecken. Sie öffnen den Blick für den Reichtum an unbeachteter Schönheit.

Galerie Tobien GmbH (Husum)