Language

Ausstellungen Galerien

Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
02.07.2017 - 16.09.2017 BEN MUTHOFER - Zum 80. Geburtstag
GALERIE mariette HAAS (Ingolstadt)
Pressemitteilung
Zum seinem 80. Geburtstag zeigt die Galerie Mariette Haas neue Stelen und Reliefs von Ben Muthofer.

GALERIE mariette HAAS (Ingolstadt)

21.05.2017 - 17.06.2017 Thomas Gatzemeier / Das Bild hängt an der Wand wie ein Jagdgewehr
Michaela Helfrich Galerie, Berlin (Berlin)
Pressemitteilung
Michaela Helfrich Galerie, Berlin
Bilder aus den 90er Jahren:
letztlich erlebt und behandelt Thomas Gatzemeier die Farbe selbst körperhaft, er trägt sie dick auf, traktiert sie, kultiviert ihr Relief, walzt sie aus, durchharkt sie und überzieht sie mit Gittern aus Kratzlinien.
Eduard Beaucamp

Michaela Helfrich Galerie, Berlin (Berlin)

20.05.2017 - 09.09.2017 Blaue Lagune
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)
Pressemitteilung
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien
Otto Zitko reflektiert in der neuen Ausstellung Blaue Lagune Eindrücke eines Island-Aufenthalts, die ihn tief inspirieren. Es ist kein malerischer Reisebericht, vielmehr spiegelt die Auswahl der Bilder Zitkos persönlichen Zugang zur Naturmystik Islands wider. Sie zeugen von der metaphorischen und doch ganz subjektiven - durchaus sexuell aufgeladenen - Auseinandersetzung mit jener Kraft, die schlussendlich zu einem wiederkehrenden Thema wurde. Über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren hat er die gezeigten Werke zusammengehalten, hat an manchen immer wieder weitergearbeitet und die Impressionen malerisch zugespitzt. Die Faszination an der Thematik hält an, so öffnet die Ausstellung Blaue Lagune den ersten Blick auf eine Werkgruppe eines nicht abgeschlossenen Zyklus.

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)

19.05.2017 - 01.07.2017 Drawing Sculptures
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Neue Kunst Gallery - Michael Oess
David Moreno (*1978) und Max Gärtner (*1982) sind visuelle Künstler die Entscheidendes verbindet: Ihre Zeichnungen und Skizzen sind Grundlage für Ihre materiellen Körper aus Papier, Holz oder Metall, die sie teils bewusst, teils zufällig und losgelöst im Raum entstehen lassen. So entfalten sich ihre Zeichnungen erst vollständig zu einer dritten Dimension. Es entstehen grazile Wandobjekte aus Papierschnitt, Holz und Stahldraht.

Zur Eröffnung spricht Nelli Fritzler
Beide Künstler sind anwesend.

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

13.05.2017 - 08.07.2017 WESTSÜD Studierende der Kunstakademie Karlsruhe
Galerie Knecht und Burster (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Galerie Knecht und Burster
13. Mai – 8. Juli 2017
Eröffnung am Samstag, 13. Mai 2017 von 19-21 Uhr
Einführung: Prof. Dr. Christina Griebel
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Mit der 5. Ausstellung WESTSÜD knüpft die Galerie Knecht und Burster im Süden an ihre Tradition an und zeigt Arbeiten von Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe im Westen.
In diesem Jahr werden mit WESTSÜD nicht Studierende aus einer Klasse, wie in 2014 von Prof. Helmut Dorner, präsentiert, sondern ausschließlich Arbeiten aus der Lithographie-Werkstatt. Studierende aus unterschiedlichen Semestern und – erstmalig auch ehemalige Absolventen und Absolventinnen der Karlsruher Kunstakademie – gewähren einen Einblick in ihr druckgrafisches Werk.

Galerie Knecht und Burster (Karlsruhe)

11.05.2017 - 10.06.2017 an(-)scheinend malerei von Reinhard Brunner
Galerie Reinhold Maas (Reutlingen)
Pressemitteilung
Galerie Reinhold Maas
Ausstellung "an(-)scheinend"
von Reinhard Brunner

Galerie Reinhold Maas

vom 11.05.2017 - 10.05.2017

Eröffnung: Donnerstag, 11.05.2017 um 19 Uhr
Es spricht Jutta Fischer M.A. Kunsthistorikerin

Wie dem Ausstellungstitel "an(-)scheinend" zu entnehmen ist, beschäftigt sich Brunners Malerei mit Phänomenen der Wahrnehmung, -in dieser Ausstellung mit Aspekten des Scheins und des Seins. Auf den ersten Blick könnte man die Arbeiten mit Begrifflichkeiten wie "auflösend", "übergehend", "bewegend" oder "sphärisch", "schwingend", "transformativ", manchmal auch "wolkig", am besten beschreiben.

Die Bildeindrücke entstehen durch eine mehrschichtig angelegte Acryl-Lasur-Malerei, deren Aufbringungsmethoden sich von einer Lasurmalerei im klassischen Sinne klar unterscheiden. Im Rückgriff auf jahrelange "Forschungsarbeit" an den Grenzen der Farbe bzw. an den einhergehenden Un- und Zufällen, hat sich ein ständig wachsender Erfahrungskatalog habhaft gemachter Zufallsparameter entwickelt, der im Wesentlichen die Grundlage, bzw. das Vokabular zu Brunners malerischem Oevre abbildet. Die Feinausbildung dieser Parameter erfordert ein ständiges "prüfen", "Vergewissern" und "Rückversichern", weshalb der Künstler seine Arbeiten meist in Serien anlegt und hierbei wiederholt und systematisch mehrere Leinwände nacheinander, Arbeitsgang für Arbeitsgang bearbeitet. Hierbei wird Farbe geschüttet, getrieben, gespritzt, geföhnt, gemischt, gesaugt, gekratzt, geschliffen, getrocknet und gefirnist. Die Ergebnisse geben sich in unterschiedlich variablen Farbigkeiten, deren Intensität bei zunehmender Betrachtung immer mehr zu schwanken und zu leben beginnt. Vermeintliche Bildinhalte verändern sich und lassen sich nicht festhalten, entschwinden und kommen wieder zurück.

So entstehen abstrakte, schwingende, durchaus ästhetisch anmutende Bildraüme, die assozziative Zugänge weitgehend unterlaufen und deren Geheimnis eher das Geheimnis ihrer Bilderscheinungen ist. Diese Bilderscheinungen beschreiben sich am besten durch ihr merkwürdiges Verhältnis zu Leichtigkeit und Schwere oder zu Auflösung und Präsenz, - sowohl in ihrer Farbigkeit, wie auch in Oberfläche und Beschaffenheit der Arbeiten. Das hier entstehende Spannungsverhältnis verführt den Betrachter zu verweilen und etwas zu suchen, von dem man spürt, dass es da ist, dass aber irgendwie dennoch letztlich vorenthalten bleibt und nicht richtig greifbar ist.

Galerie Reinhold Maas (Reutlingen)

09.05.2017 - 17.06.2017 Willibrord Haas Farbradierungen
Galerie Schrade, Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Galerie Schrade, Karlsruhe
nach der großartigen Geburtstagsausstellung 2016 im Schloß Mochental zeigen wir nun die harmonischen, lebens- und, farbenfrohen sowie strahlend schönen Meisterwerke von Willibrord Haas nach Karlsruhe.

Haas selbst, der mit über achtzig Jahren noch aktiv Kunstdrucke fertigt, sagt über seine Bilder, das sie eine Logik aufweisen und einen unverwechselbaren Charakter innehaben. Sie sind voller Charme und Musik. Er beschreibt sein Schaffen mittels musikalischer Begriffe wie Harmonie, Melodie, Komposition, Rhythmus oder Klangfarbe. Seine farbenfrohen Werke, denen vor allem die Grundfarben Rot, Gelb und Blau zugrunde liegen, strahlen Lebensenergie aus. Diese Farbenenergie lässt sich besonders auf das Harmoniebedürfnis des Künstlers zurückführen.

Dieses Harmoniebedürfnis findet sich auch in dem Zusammenspiel von Licht und Farben in seinem Oeuvre wiederfinden. Sei es in einem seiner Drucke oder in seiner Malerei, beides mal erscheinen seine Farben mit großer Zartheit. Durch das Spiel der Farben entstehen Farbräume, die leuchten und von Transparenz geprägt sind. So wird der Betrachter in den Bann der Farben gezogen und es eröffnen sich ihm Farb- und Seelenlandschaften.

Galerie Schrade, Karlsruhe (Karlsruhe)

06.05.2017 - 10.06.2017 today - tomorrow - yesterday
Galerie Köppe Contemporary (Berlin)
Pressemitteilung
Galerie Köppe Contemporary
"Alles steht auf der Kippe!" – Der Österreichische Maler Kevin A. Rausch in der Galerie Köppe

Kevin A. Rausch, 1980 in Wolfsberg (Kärnten) geboren und heute in Wien lebend, ist ein exponierter Vertreter der jungen Österreichischen Künstlergeneration. Seine Motivwelten – auf den ersten Blick möchte man sie dem Landschaftsgenre zuordnen – changieren zwischen Wirklichkeit, Apokalypse und Vision. Bildräume sind durch massives Überschichten von Farbmassen, aber auch durch gegenläufige Perspektiven und durch eine Bildsymbolik, die sich an das Unbewusste und Unterbewusste wendet, verrätselt.

Kevin A. Rausch arbeitet aus dem Experiment mit Farben und Maltechniken heraus und er wendet alle modernen Mittel malerischer Dramaturgie an. In seinen Bildern mischen sich Reminiszenzen an berühmte Künstler und Avantgardisten der Vergangenheit bis hin zu den wesentlichen Entwicklungen innerhalb der Gegenwartskunst. Die Werke von Kevin A. Rausch speisen sich aus vielen Inspirationsquellen. Aus dem Vokabular der Trivialkultur etwa oder aus den vielfältigen visuellen Bildsprachen des Undergrounds – wie etwa dem Comic, dem Graffiti oder der Street Art.

Kevin A. Rausch bewegt sich nicht in den geschlossenen Systemen allgemein anerkannter Konventionen der Kunst. Die Übergänge zwischen High and Low sind bei ihm fließend. Und das Wechseln der Bildstimmungen ist brachial. Poetische, romantische, bedrohliche und unheimliche Aspekte fließen ineinander. Die Grenzen von Realität und fiktiver Landschaft sind nicht mehr auszumachen.

Die Maltechnik des Österreichers ist unorthodox. Seine Werke entstehen mit dem Pinsel, mit den Fingern oder mit einem überdimensionierten Rakel. Und nicht selten nehmen sie auch durch Schleifen über den Atelierfußboden endgültige Gestalt an.

Kevin A. Rauschs Themen sind zeitlos, wenngleich sie Reflexionen über die heutige Wirklichkeit beinhalten. Das, womit er sich auseinandersetzt, entspringt seinen Alltagsbeobachtungen und dem Nachdenken über unsere Zeit. Formal und inhaltlich ist seine Kunst hochaktuell. Es ist nicht nur eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Malerei in seine Kunst eingeflossen, sondern auch eine Grundstimmung unserer Zeit, in denen Erschütterungen und tiefe Beunruhigungen die gesellschaftlichen Verhältnisse charakterisieren. „Die Menschen in Kevin A. Rauschs Bildern spielen ein nicht ganz ungefährliches Spiel. Sie leben in einer Welt, in der alles unbewältigt ist. Alles scheint auf der Kippe zu stehen“, schrieb dann auch kürzlich die Kritikerin Barbara Baum über das Werk des Österreichers.

Kevin A. Rauschs Figuren wandern ruhelos umher – durch gefahrvolles Terrain unbekannten Zielen entgegen. Das Thema gesellschaftlicher Anonymität und das Drama der Sinnsuche ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Oft geht der Blick der Menschen, die Kevin A. Rausch malt, in die Ferne. Dorthin, wo ein unbekanntes und nur schwer auszumachendes Ziel lockt. Manchmal behindert eine Begrenzung das Fortkommen – ein Fluss, ein See, ein tiefer Abgrund in einem schroffen, scheinbar unüberwindbaren Gebirge. Und oft geht die Reise durch die rabenschwarze Nacht – zu welchem Ziel bleibt offen. Und schaut man genauer hinein in diese faszinierende Bildwelt, dann entdeckt man merkwürdige Formen am Horizont – eine ferne, willkommen heißende Stadt vielleicht? Oder Türme, die eine Grenze sichern?

Kevin A. Rauschs Inszenierung von Menschen, Natur und Wildnis steht als Synonym für die Absurdität und Tragik des Lebens und für die Unbeständigkeit menschlicher Existenz. Die Landschaft wird zum Spannungsfeld von Enttäuschungen und Hoffnungen und vom Werden und Vergehen. Damit steht der Österreicher in einer langen europäischen Tradition. Denn so wie er haben zahlreiche Maler vor ihm – Hieronymus Bosch, Goya, El Greco, Max Ernst oder Giorgio de Chirico beispielsweise – ihre Kritik an den Zustände ihrer von Krisen und gesellschaftlichen Verwerfungen geschüttelten Epochen zugespitzt. Die Landschaftsdarstellung war ihnen dabei das bevorzugte Mittel.

Der Mensch ist auf sich alleine verwiesen. Losgelöst aus tradierten Heilsvorstellungen tritt er in eine gefahrvolle Welt ein, in der er sich alleine zurechtfinden muss. Diese Welt kann ihm Glück verheißen, doch sie kann ihn auch scheitern lassen oder in die Katastrophe führen. Diese existenzielle Einsamkeit und Gebrochenheit des Menschen tritt auch in den neuen Mixed-Media-Skulpturen von Kevin A. Rausch zutage, die der Künstler seit 2010 bis heute parallel zu seinen Bildwerken unter dem Titel „when memories go on a journey“ realisiert hat.

Das Österreichische Malertalent zu entdecken, dazu gibt es jetzt die Gelegenheit. in der Wilmersdorfer Galerie Villa Köppe, die eine umfangreiche Überblicksausstellung von Kevin A. Rausch mit aktuellsten Arbeiten zeigt.

André Lindhorst, Galerie Köppe Contemporary 2016

Galerie Köppe Contemporary (Berlin)

06.05.2017 - 26.08.2017 Thomas Feuerstein
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck (Innsbruck)
Pressemitteilung
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck
Feuerstein malt, experimentiert, laboriert, baut, bastelt nicht nur, sondern er schreibt auch eigenartige Utopien, man möchte sie eine Art Bio-Punk nennen, stets auf der Höhe neuester Medien- und Technologieentwicklung und auf der Suche nach (...) dem Verbleib des Menschen und der natürlichen Objekte und Lebewesen in den heutigen hochtechnischen Environments. (...) Grenzüberschreitungen und Experimente also kennzeichnen die Arbeit Feuersteins, der indes die Natur nicht beherrschen oder gar foltern will, sondern sie zum Verbündeten des Werkprozesses macht. Permanent werden Gattungsgrenzen zwischen Literatur, Laboratorium und Kunst überschritten. In der multiplen Kombinatorik nahezu aller Kunst- und Diskursformen entsteht die für Feuerstein charakteristische Ästhetik.*
* Harmut Böhme, „Nach der Natur. Ist die Naturästhetik am Ende?“, in: Frank Fehrenbach und Matthias Krüger (Hg.), Der Achte Tag. Naturbilder in der Kunst des 21. Jahrhunderts, Berlin/Boston 2016, S. 30 ff.

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck (Innsbruck)

06.05.2017 - 31.07.2017 Kiki Kogelnik: "Balloon, Split & Co."
Galerie bei der Albertina - Zetter (Wien)
Pressemitteilung
Galerie bei der Albertina - Zetter
Anlässlich des 20. Todestages der Künstlerin, lädt die Galerie bei der Albertina zu einer einzigartigen Verkaufsausstellung. Von den eindrucksvollen Balloon Heads aus Muranoglas und den dazugehörigen Entwurfszeichnungen über seltene Ölbilder und überlebensgroße Bronzeinsekten bis hin zu den bekannten Glitter Heads – bestaunen Sie diesen eindrucksvollen Querschnitt durch das Werk Kogelniks! Das Team der Galerie freut sich auf Ihren Besuch!

Hier geht`s zur Ausstellungsseite und zum Katalog Download:
https://www.galerie-albertina.at/ausstellungen/kiki-kogelnik-balloon-split-co/

Galerie bei der Albertina - Zetter (Wien)

30.04.2017 - 16.07.2017 Ottmar Hörl Referenz
Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)
Pressemitteilung
Galerie Schrade, Mochental
Unter dem Titel OTTMAR HÖRL - REFERENZ präsentiert wir eine umfangreiche Ausstellung, die einen aktuellen perspektivenreichen Blick in das komplexe Schaffen des deutschen Konzeptkünstlers und Bildhauers eröffnet. Basis bildet dabei Hörls Auseinandersetzung mit der Metaebene der Kunst bzw. Kunstgeschichte. Von Beginn an spielt die künstlerische, experimentelle Erforschung kunstimmanenter und erkenntnistheoretischer Fragestellungen zum Wesen von Skulptur, zu den Bedingungen von Kunst sowie ihrer gesellschaftlichen Bedeutung, als auch zur Funktion des Künstlers in der Gesellschaft bei Ottmar Hörl eine grundlegende Rolle. REFERENZEN zu Kunstwerken, zu Kollegen, zu verschiedenen Kunstströmungen, wie Concept, Minimal Art oder Pop Art finden sich zuhauf und auch zumeist in überraschender, so noch nie gesehener Art und Weise. Ob Radikal, subversiv, ironisch oder absurd, immer fordern Hörls Arbeiten zu Denk- und Reflexionsprozessen heraus, zeigen spezifische Problemlösungen auf und laden zum spannenden Diskurs ein - wenn man sich darauf einlässt.

Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)

28.04.2017 - 08.07.2017 Herbert Döring-Spengler „Polaroid + Diazetta“
in focus Galerie (Köln)
Pressemitteilung
in focus Galerie
Seit vielen Jahren setzt sich der Fotokünstler Döring-Spengler in seinen speziellen Fotografien mit dem Menschen und seiner Einbindung in die Welt und in die Gesellschaft auseinander. Die Fotografie ist dabei für ihn ein künstlerisches Mittel, das er in Überblendungen und Überarbeitungen mit den unterschiedlichsten Techniken immer wieder zu einer künstlerisch - malerischen Aussage verändert, die sich nun in den neuesten Entwicklungen in sogenannte Diazetten umgesetzt finden. Hier werden verschiedene Bilder in Überblendungen zusammengefasst und so entstehen Bildcollagen, die immer wieder auch ganz bestimmte Situationen und historisch politische Ereignisse reflektieren. Diese Diazetten stehen den aus seinem Werk geläufigen Polaroidarbeiten gegenüber, in denen Döring-Spengler mit Überarbeitungen und Veränderungen die Einmaligkeit des Polaroids in die Einmaligkeit der künstlerischen Gestaltung überträgt und hier Bildnisse von Menschen in Situationen festhält, die gleichsam aus der eigentlichen Dokumentation heraus in eine überzeitliche Qualität gebracht werden.

In den Diazetta-Motiven wiederum erleben wir Herbert Döring-Spengler als einen ganz alltagsorientierten politisch denkenden Künstler, der sich zu unterschiedlichen Ereignissen der Weltgeschichte in neuerer Zeit mit diesen Arbeiten äußert. Sei es die erfolgreiche Wahl eines „Lautsprechers“ in Amerika oder der Brexit mit seinen Konsequenzen für die Börse, die aber letztlich Konsequenzen beinhaltet für die Menschen, die davon betroffen sind. Die Diazetten entwickeln sich durch die Überlagerungen und die Veränderungen im Sujet allerdings in ähnlichen Strukturen wie wir es von seinen Polaroidarbeiten kennen und zeigen uns eine Welt, wie sie uns täglich vor Augen tritt, in der alles mit allem vernetzt ist, alles von allem überlagert wird und sich eine Vielfalt und eine Vielfarbigkeit entwickelt, die manchmal den „Durchblick“ erschwert.
Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des LVR-LandesMuseum Bonn

Den Schwerpunkt dieser Austellung legt die in focus Galerie auf Herbert Döring-Spenglers neuen Arbeiten, der Diazetta Serie. Daneben werden auch ausgewählte Arbeiten seiner frühen Polaroid-Werke der letzten 30 Jahre gezeigt.

Öffnungszeiten:
28.04.2017 – 31.05.2017 jeden Di. + Mi. 16 – 19 Uhr, Do. + Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 11 – 16 Uhr
01.06.2017 – 08.07.2017 gerne nach telefonischer Vereinbarung

in focus Galerie (Köln)

27.04.2017 - 03.06.2017 Carlos Cruz-Diez: Graphische Arbeiten
Galerie Boisserée (Köln)
Pressemitteilung
Galerie Boisserée
Carlos Cruz-Diez, 1923 in Caracas, Venezuela geboren, ist einer der wichtigsten Vertreter der optischen und kinetischen Kunst. Für seine Farbforschung und Farblehre wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen geehrt.

Seit jeher bemühen sich Künstler, insbesondere Maler, um das Verständnis der Farbphänomene. Die Wirkung auf den Betrachter und die Theorien über das Zusammenspiel der Farben, der Farbtöne, der Farbdichte und die Bedeutung des Lichts stehen im Mittelpunkt der Überlegungen.

Als Farbtheoretiker versteht Cruz-Diez die Farbe als eigenständige Realität, frei von Form und Beiwerk. „In einem realen Raum und einer realen Zeit entwickelt sie [die Farbe] sich in einer ewigen Gegenwart ohne Vergangenheit und Zukunft.“

Seine Arbeiten basieren auf den vier chromatischen Grundsätzen - dem Subtraktiven, dem Additiven, dem Induktiven, dem Gedachten und ermöglichen eine kognitive Annäherung an das Phänomen Farbe, die das eigene Wahrnehmungsfeld nachhaltig verändert.

Im Rahmen seiner Farbforschung lassen sich acht Farbgruppen differenzieren: Couleur Additive (Caracas 1959), Physichromie (Caracas 1959), Induction Chromatique (Paris 1963), Chromointerférence (Paris 1964), Transchromie (Paris 1965), Chromosaturation (Paris 1965), Chromoscope (Paris 1968), Couleur à l`Espace (Paris 1995).

Cruz-Diez‘ Werk umfasst Malerei, Arbeiten auf Papier, Graphik, raumgreifende Lichtinstallationen und großformatige Projekte im öffentlichen Raum. Seine Arbeiten sind in den Sammlungen wichtiger Institutionen wie dem Museum Ludwig, Köln l dem Museum of Modern Art (MoMA), New York l der Tate Gallery, London l dem Musée d ?Art Moderne de la Ville de Paris l dem Centre Pompidou, Paris l der Neuen Pinakothek, München und dem Museum of Fine Arts (MFHA), Houston zu sehen.

Carlos Cruz-Diez lebt und arbeitet seit 1960 in Paris.

Galerie Boisserée (Köln)

15.04.2017 - 16.06.2017 Der Leidensweg des zum Kreuze verurteilten Jesus Christus
GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)
Pressemitteilung
GALERIE WIEDMANN
WILLY WIEDMANN: KREUZZYKLUS UND LEIDENSWEG JESUS CHRISTUS

GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)

10.05.2015 - 24.06.2017 REINHARD WÖLLMER
GALERIE mariette HAAS (Ingolstadt)
Pressemitteilung
Farbraumreliefs und Papierobjekte von Reinhard Wöllmer.

GALERIE mariette HAAS (Ingolstadt)