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Pressemitteilungen
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22.02.2018 - 25.02.2018 art-KARLSRUHE
Kunsthandel Hubertus H. Hoffschild (Lübeck)
Pressemitteilung
Kunsthandel Hubertus H. Hoffschild
Auf der 15. Ausgabe der art-KARLSRUHE zeigt der Lübecker Kunsthandel neue Arbeiten des Norddeutschen Malers Friedel Anderson. Schwerpunktthema: Bilder vom Reisen

Kunsthandel Hubertus H. Hoffschild (Lübeck)

09.02.2018 - 10.03.2018 Rusted reflections
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
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Neue Kunst Gallery - Michael Oess
Er gehört zu den jüngsten Urban Art Künstlern Deutschlands – und zu den Erfolgreichsten: Van Ray. Geprägt von der französischen Pochoir-Bewegung, die in den 1980er Jahren aufkam und das Genre der Street Art mitbegründete, avancierte der Rheinländer bereits in Jugendjahren zum viel beachteten Graffiti-Sprayer. Schon seine frühen Arbeiten und Tags zeichnen sich durch eine explizite Kritik an sozialen Missständen und am zeitgenössischen Way of Life aus, die er in eine betont hedonistische Motivsprache einzubetten versteht. Was seinen Arbeiten ungemeinen Charme und Pointenreichtum verleiht und seinen Stil bis heute einzigartig macht.
Fusion aus Pop- und Street Art
Das Spiel mit suggestiven Claims und Parolen, die auf die Metaebene zielen, wurde dabei zu seinem Markenzeichen.?„What If It’s All A Lie?“ Eine Frage, die den Finger in die Wunde legt. Was ist Wahrheit, was Illusion? Was steckt hinter dem vermeintlich Offensichtlichen?
In Kombination mit Motiven, die sich sowohl aus dem Comic- als auch aus dem Medienmilieu speisen, wird das vermeintlich Banale hinterfragt und mit völlig neuen Bedeutungen aufgeladen. Mal stellt Van Ray den Ausstellungstitel in Kontext zur ikonischen Coke-Bottle, mal versieht er einen skeptisch dreinblickenden Donald Duck mit dieser Suggestivfrage – und stellt damit unseren Wertekanon auf den Kopf. Der Rückbezug auf Konsumartikel und Readymades, Disneyhelden und Medienikonen markiert dabei einen deutlichen Bezug zur Pop Art, deren Schlüsselmotive er wirkungsvoll mit den Mitteln der Street Art zu inszenieren weiß. So bedient sich Van Ray konsequent der Schablonenkunst, Mutter aller Street Art-Techniken, die er auf genreklassische Trägerflächen aus Holzlatten, Emaille und Metall bannt. Seine Stencils sind dabei akribisch konzipiert und ausgearbeitet und bilden in ihrer ästhetischen Vollkommenheit einen effektgeladenen Bruch zum rauen, dreckigen Untergrund, den er mittels zahlreicher Überlagerungen aus Acrylschichten, Drip-Elementen, Rosttechniken, Aufrauhungen und Verätzungen schafft.
Kritik am Zeitgeist & westlichen Werten
Doch besteht seine Virtuosität nicht nur darin, Pop Art und Street Art zu einer neuen Entität zusammenzuführen, sondern im unnachahmlichen Talent aus inhaltlichen Widersprüchen eine fast philosophische Tiefgründigkeit zu generieren. Da werden Ikonen der Makellosigkeit wie Kate Moss, Doutzen Kroes und Scarlett Johansson mit Bannerrufen à la „Don’t Believe The Hype“ konterkariert. Und damit der Vergänglichkeit preisgegeben. Mickey und Minnie Mouse, die den Typus des sauberen, angepassten Working Class Heros verkörpern, stehen im krassen Gegensatz zu „Never Pretend To Be Normal“. Und ermahnen uns, gegen Allgemeingültigkeit und Gleichschaltung aufzubegehren. Van Ray setzt somit bekannte und hermeneutisch besetzte Figuren sowie Gegenstände in neue Kontexte; und wirft damit die großen Fragen unserer Überflussgesellschaft auf: Wer sind wir wirklich? Was sind unsere wahren Werte? Wie wollen wir leben? Sowie die vielleicht wesentlichste aller Fragen, die er ausgerechnet einen Schimpansen stellen lässt: „What Makes Us Happy?“
In bewährter Street Art-Manier fordert Van Ray uns auf, Antworten auf diese Fragen zu suchen. Dass er dafür die Mittel der Pop Art nutzt und sie meisterlich umdeutet, macht ihn gewiss nicht zum Ikonoklasten. Aber allemal zu einem so eloquenten wie eleganten Mind-Basher...
Van Ray lebt und arbeitet in Bonn und Neuss. Er war Mitbegründer der Künstler-Initiative „fancyroom“, die sich mit der Symbiose aus Street Art und Grafikdesign befasste und u.a. Designs für die Textilindustrie entwarf. Seine Werke sind in zahlreichen Privatsammlungen in Deutschland, Italien und China vertreten.

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

03.02.2018 - 26.05.2018 Bruno Gironcoli
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)
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Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien
Eröffnung Samstag 3. Februar 2018 12 Uhr

Samstag 24. Februar 2018 11 Uhr
Gespräch mit Mag. Manuela Ammer, Chefkuratorin der Ausstellung Bruno Gironcoli: In der
Arbeit schüchtern bleiben, mumok Wien

Das museum moderner kunst stiftung ludwig wien zeigt
BRUNO GIRONCOLI In der Arbeit schüchtern bleiben
2. 2. – 27. 5. 2018 Museumsplatz 1 1070 Wien

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)

25.01.2018 - 03.03.2018 Bruno Gironcoli. Malerei & Skulptur
Galerie bei der Albertina - Zetter (Wien)
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Galerie bei der Albertina - Zetter
https://www.galerie-albertina.at/gironcoli-2018/

Galerie bei der Albertina - Zetter (Wien)

25.01.2018 - 14.04.2018 „Frauenbilder von Willy Wiedmann“
GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)
Pressemitteilung
GALERIE WIEDMANN
wir starten das neue Jahr mit etwas Besonderem. Die Galerie Wiedmann präsentiert nicht nur eine, sondern gleich zwei Ausstellungen.

Zu dieser möchten wir Dich/Sie hiermit herzlich einladen. Die Doppelausstellung ist der Damenwelt gewidmet
und trägt den passenden Namen:

„Frauenbilder von Willy Wiedmann“ und „Cannstatter Frauengeschichte(n) aus fünf Jahrhunderten“

Die Vernissage findet am Donnerstag, 25.01.18 um 19 Uhr
in der Galerie Wiedmann statt.

Außerdem gibt es an folgenden Terminen Führungen
in der Galerie Wiedmann durch Helga Müller und Olaf Schulz.
Sa. 03. Februar 14:30 Uhr
Sa. 24. Februar 14:30 Uhr
Do. 29. März 17:00 Uhr
Sa. 14. April 14:30 Uhr
Dauer: ca. 75 Minuten / Eintritt: 3 Euro

Internationaler Frauentag:
Do. 08. März von 14:00 - 18:00 Uhr
(jeweils zur vollen Stunde)

Lange Nacht der Museen:
Sa. 17. März von 19:00 Uhr bis 01:00 Uhr
(jeweils zur vollen Stunde je eine Biographie-Lesung)
Dauer: ca. 15 Minuten

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt zeigt in der Galerie Wiedmann Künstlerinnen der Bereiche Schauspiel, Bildhauerei, Malerei und Design im Rahmen der Veranstaltung „Cannstatter Frauengeschichte(n) aus fünf Jahrhunderten“.

Gleichzeitig stellen wir Werke von unserem Galerievater Willy Wiedmann und seinen verschiedenen Pseudonyme aus.

Wiedmann öffnete sich im Laufe seines langen Künstlerlebens verschiedenen Stilrichtungen. Dabei bildet er immer wieder Frauen ab: Portraits, Akte, die Frau in der Gesellschaft und beim Liebesspiel. Seine Frauenbilder wandeln sich im Laufe der Zeit.

Im Teil der „Cannstatter Frauengeschichte(n) aus fünf Jahrhunderten“ begegnen wir unter anderem Schauspielerinnen, einer Operettendiva, einer Intendantin und Drehbuchautorin, einer Grand Dame aus der Modewelt u.v.m.

GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)

24.01.2018 - 10.03.2018 Karl Fred Dahmen – zum 100. Geburtstag: Arbeiten auf Leinwand und Papier, Materialbilder und Objektkästen
Galerie Boisserée (Köln)
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Am 4. November 2017 wäre der 1917 in Stolberg bei Aachen geborene Künstler Karl Fred Dahmen 100 Jahre alt geworden. Anlässlich des runden Geburtstages zeigte das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg im Herbst 2017 eine umfassende Retrospektive, parallel dazu auch das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum, Düren. Zu den beiden Museumsausstellungen erschien im Wienand Verlag Köln ein umfassender Katalog mit 240 Seiten, 173 farbigen und 43 schwarzweißen Abbildungen.

Dahmen gilt als eine der profilierten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegskunst. Seine Arbeiten sind in den Sammlungen fast aller namhaften Museen in der Bundesrepublik vertreten, ebenso in zahlreichen Museen in Europa und in den USA.
Dahmens erfolgreiche und international beachtete künstlerische Laufbahn in den 60er und 70er Jahren wurde leider viel zu früh beendet - der Künstler verstarb bereits im Alter von 63 Jahren in Preinersdorf im Chiemgau.

Die Galerie Boisserée hat sich in den letzten 30 Jahren immer wieder intensiv mit dem künstlerischen Werk K.F. Dahmens auseinander gesetzt. Das kontinuierliche Engagement der Galerie für sein Werk führte 2003 zu der Herausgabe des durch Thomas Weber erstellten Werkverzeichnisses in zwei Bänden, welches 1637 Arbeiten auf 1192 Seiten in fast 1100 farbigen Abbildungen erfasst.

Zum 100. Geburtstag zeigt die Galerie Boisserée nun eine retrospektiv angelegte Präsentation mit über 60 Werken. Auch wenn Dahmens Frühwerk nachhaltig mit dem Begriff des deutschen Informel verbunden ist, so macht die Ausstellung deutlich, dass der Künstler im Anschluss an die sogenannte "terrestrische" Zeit auch in den 60er und 70er Jahren im Chiemgau ein beachtliches Werk geschaffen hat, welches an Singularität und Eigenständigkeit ebenso spannend ist wie die von Sammlern so geschätzte Werkphase zwischen 1958 und 1964.
Dieses mit einigen wichtigen Beispielen aus dem Bereich seiner Materialbilder und Objektkästen zu belegen, ist u.a. Intention der Ausstellung.

In der zweiten Hälfte der 50er Jahre findet Karl Fred Dahmen zu einer informellen Malerei, die sich aus der Erfahrung gegenständlicher Thematik ableiten lässt und eine Art Verdichtung der ihn umgebenden Wirklichkeit darstellt. So ist die Tagebaulandschaft seiner Stolberger Heimat Auslöser für seine "terrestrischen" Arbeiten, in denen man die Strukturen und die "Ästhetik" der vom Tagebau hinterlassenen Erdoberflächen wiederfindet. "Ich male keine Landschaften, sondern ich mache sie" - ist sein Motto. Die Ausstellung umfasst zahlreiche Leinwände sowie Collagen aus den späten 50er und frühen 60er Jahren, wie z.B. die Leinwand "Weiße Landschaft" von 1958 oder "Aufgehender Tag" von 1963.

Ca. 1964 entstehen seine ersten Montagebilder, in denen K.F. Dahmen zunehmend mit Materialien wie Holz, Leder, Metallen und Fundgegenständen des Alltags und aus dem Sperrmüll arbeitet und sie als Collagen in die Malerei integriert. Er "sprengt" sozusagen die Malerei und kündigt eine neue formale Organisation der Bilder an. Die Ausstellung zeigt u.a. zwei frühe "Montagen" unter Glas von 1964, die als Prototypen seiner später im Chiemgau entstehenden verglasten Objektkästen angesehen werden können.

1967 übernimmt K.F. Dahmen den Lehrstuhl für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Als er aus diesem Grund im gleichen Jahr in den Chiemgau zieht und an Stelle einer industriell geprägten Tagebaulandschaft das rustikal vom primären Sektor geprägte Naturidyll der Chiemgaulandschaft vorfindet, hat dieser Ortswechsel elementaren Einfluss auf sein künstlerisches Werk. Er hat Schwierigkeiten mit seiner neuen Umgebung, stellt sich aber diesem Anspruch. Es entstehen Materialbilder, die sich mit der angetroffenen Landschaft, den Materialien auf einem alten Bauernhof und den Eindrücken in seinem Arbeitsalltag auseinandersetzen. Seine Arbeiten beinhalten häufig eine landschaftliche Ikonographie, die große Monumentalität und Sensibilität kongenial verbinden. In der Ausstellung findet man aus dieser Zeit ein Montagebild mit Ledertaschen auf Rupfen ohne Titel von 1966/68.
Typisch für die späten 60er und frühen 70er Jahre sind die verglasten Objektkästen von Karl Fred Dahmen, die sein ausgeprägtes formales Bewusstsein und seinen Sinn für formale Reduktion deutlich machen und eine faszinierende Spannung in einer Balance von Intellekt und Intuition beinhalten. Ihre Entstehung kann vielleicht auf die in Bayern immer wieder anzutreffenden verglasten Kästen der Volkskunst, in denen u.a. Reliquien und Votivgaben aufbewahrt sind, zurückgeführt werden. Dahmen baut Eindrücke von Landschaften oder persönliche Erlebnisse in diese Glaskästen, wie z.B. grüne Polsterkissen, die an die Form der Hügel der Hochmoore im Chiemgau erinnern. In seinen unverwechselbaren Objektkästen setzt der Künstler Fundstücke, die er zuvor auf Müllkippen sammelt oder in einem kleinen Raum in seinem alten Bauernhof hortet, in einen neuen Zusammenhang. Mit diesen Objektkästen will er aber weniger Geschichten erzählen, sondern sie vielmehr provozieren. Wichtige Beispiele in der der Ausstellung sind die Arbeiten "Maskuline Legende" (1972), "Ländlicher Alltag III" (1974) oder "Reduktion einer Landschaft II" (1973).

Das relativ zarte und sensible malerische Spätwerk des Künstlers wird gerne als "Kammermusik" im Gesamtœuvre des Künstlers bezeichnet, seine Arbeiten werden zarter und subtiler. Man kann vermuten, dass ihm die bereits sich abzeichnende Erkrankung zunehmend die Kraft nimmt, aber die Sensibilität lässt. Die Kraft und Monumentalität seiner noch 10 Jahre zuvor entstandenen großformatigen Materialbilder ist vollends verschwunden, es entstehen die horizontal gegliederten "Furchenbilder" auf Leinwand. Die landschaftliche Assoziation ist durchaus zulässig. Dahmen reist 1977 in die Südstaaten der USA, 1980 nach Kalifornien und erlebt die Landschaften der Wüste Arizonas.

Die umfassende, über Jahre hin vorbereitete Einzelausstellung in der Galerie Boisserée versucht, einen repräsentativen Überblick über das künstlerische Werk von K.F. Dahmen zu vermitteln. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit über 80 Seiten und 58 farbige Abbildungen (Euro 10 inklusive Versand im Inland). Alle Exponate können während der Ausstellung auf der Homepage www.boisseree.com angesehen werden.

Galerie Boisserée (Köln)

24.01.2018 - 10.03.2018 Georg Baselitz - Arbeiten aus dem graphischen Œuvre
Galerie Boisserée (Köln)
Pressemitteilung
„Das Charakteristikum meiner Bilder war und ist immer der Gegenstand. Und der hatte oft mit meiner Biografie zu tun – Personen, Landschaften, Ereignisse.“ (Georg Baselitz 2012)
Der deutsche Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Georg Baselitz ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Sein Werk prägte mit seinem radikal expressiven Stil die figurative Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Georg Baselitz wurde am 23. Januar 1938 als Hans-Georg Kern in Deutschbaselitz, Sachsen, geboren. In Anlehnung an seinen Geburtsort nahm er 1961 den Künstlernamen Georg Baselitz an.

Anlässlich seines 80. Geburtstags widmen ihm internationale Museen, u.a. die Fondation Beyeler und das Kunstmuseum in Basel, die Pinakothek der Moderne in München sowie das Museum Morsbroich in Leverkusen umfassende Retrospektiven. Die Galerie Boisserée ehrt den Künstler vom 24. Januar bis zum 10. März 2018 mit einer Studioausstellung des Spätwerks seiner druckgrafischen Arbeiten.

Mitte der 60er Jahre entdeckte Baselitz die Druckgraphik für sich und erwies sich von Anfang an als ebenso exzellenter wie experimentierfreudiger Graphiker. „Mein Hauptanliegen ist, dass, wenn sich in meiner Arbeit an Bildern und Skulpturen und Zeichnungen etwas verändert hat oder wenn sich eine neue Idee ergeben hat, ich diese benutze und in einer grafischen Technik ausführe als Korrektur oder als Verdeutlichung, als Ausrufezeichen.“ (Georg Baselitz 1989) Dabei reflektierte er stets die spezifischen Bedingungen des Mediums und schöpfte die Möglichkeiten der unterschiedlichen Verfahren (Radierung, Holzschnitt, Lithographien) konsequent aus und erweiterte sie.

Galerie Boisserée (Köln)

19.01.2018 - 06.03.2018 Crystal Paintings
Martina Kaiser Cologne Contemporary Art (Köln)
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Martina Kaiser Cologne Contemporary Art
Die Galerie Martina Kaiser freut sich sehr, erstmals in Köln ausgewählte Werke von Ingeborg zu Schleswig-Holstein präsentieren zu dürfen.

Die Werke von Ingeborg zu Schleswig-Holstein entziehen sich gezielt jeglicher Gegenständlichkeit und erkennbarer Formalien. Ihre abstrakten Bildwelten, die auf sorgsam komponierten Schüttungen von Ölfarbe beruhen, verdichten sich in rhythmischen Flächen, Akkorden gleich, wo sowohl Farbe als auch Form von schierer Dimensionalität befreit scheinen - und sich über die Leinwand hinaus in den Raum verlängern und ausweiten. Das einzelne Werk als Pars pro toto, als Teil eines größeren, nicht fassbaren Ganzen: Nicht die Oberfläche, das Motiv steht im Fokus von Ingeborg zu Schleswig-Holsteins großformatigen Arbeiten, sondern das Metaphysische, kognitiv Verborgene. „Ich versuche, das zu zeigen, was sich der Begrifflichkeit entzieht, was sich hinter dem Sichtbaren verbirgt. Meine Arbeiten sind gegenstandslos, weil sie von der Wirklichkeit jenseits des physisch Erfahrbaren künden.“, so Ingeborg zu Schleswig-Holstein.

Dieser Ansatz ist Kernelement ihrer künstlerischen Emanzipation; nach ihrem Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg machte sie über Joseph Beuys die Bekanntschaft von Andy Warhol - und avancierte bald darauf zu seiner Assistentin in der legendären Factory. Doch im Zuge ihrer Entwicklung als eigenständige Künstlerin suchte sie den bewussten Bruch mit der Bildsprache von Pop Art und figurativer Kunst. Die Farbe als autarke Materie, als Medium zur Verdichtung des Augenblicks, als impulsives Barometer für Zufälligkeit, Unbestimmbarkeit und den Aspekt der Unendlichkeit wurde zu ihrem bestimmenden Impetus.

Bei den Crystal Paintings greift die Hamburgerin auf ein ungewöhnliches Ausgangsmaterial zurück: Als Grundierung nutzt sie eine Farbe des österreichischen Kristallunternehmens Swarovski, welche für das Finish von Straßenbelägen fungiert und dort bei Dunkelheit für die nötige Reflexion sorgt. Die silbrig-milchige, mit winzigen Glaspartikeln versehene Farbe steht dabei im spannenden Kontrast zur hochpigmentierten, viskosen Ölfarbe, was in einem virtuosen Spiel aus kalt und warm, transparent und opak, schimmernd und matt gipfelt. Die geheimnisvolle Fremdartigkeit des Swarovski-Materials erweitert die Licht- und Leuchtspektren von Ingeborg zu Schleswig-Holsteins Ölschüttungen nachhaltig – und führt in bislang ungekannte Texturwelten und (Bild)Sprachkosmen. Oder wie die Künstlerin selbst sagt: „Das Bild wird zum Antwortenden, es zeugt von einer Wirklichkeit, die der Künstler vorher nicht besaß. Der Künstler erfindet nicht, er entdeckt.“ Genau dieser Entdeckungsprozess ist es, an dem Ingeborg zu Schleswig-Holstein den Betrachter teilhaben lässt – und ihm das Erkennen vollständig selbst überlässt...

Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein lebt und arbeitet in Hamburg. Dort gestaltete sie den berühmten Bilderzyklus für den Fenstergaden in St. Katharinen. Einzelne Werke von ihr waren bereits 1981 im PS1 (heute MoMA PS1) und später u.a. auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, in Schloss Reinbek und in der Kunsthalle Bielefeld zu sehen. Das Ludwig-Museum im Russischen Museum St. Petersburg widmete ihr 2004 eine umfassende Retrospektive. Interdisziplinäre Projekte führten zur Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern wie dem polnischen Komponisten Augustyn Bloch und dem amerikanischen (Theater)Regisseur Robert „Bob“ Wilson. Anfang der 1980er Jahre lebte sie für einige Zeit in New York, wo sie u.a. als persönliche Assistentin von Andy Warhol in der Factory wirkte.

Martina Kaiser Cologne Contemporary Art (Köln)

14.01.2018 - 25.02.2018 Winand Victor - zum Hundersten !
Galerie Reinhold Maas (Reutlingen)
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Galerie Reinhold Maas
Wir feiern am 13.01.2018 den Hundersten Geburtstag des Künstlers Winand Victor. Victor, der 2014 verstorben ist, ist sein vielen Jahren Künstler der Galerie. In seinem langen Leben schuf er ein umfangreiches malerisches wie grafisches Werk. Seine Bilder hängen in vielen Museen und in bedeutenden Sammlungen. 2006 erhielt er den Maria-Ensle-Preis. 2008 die Bürgermedaille in Gold der Stadt Reutlingen und 2013 das Bundesverdienstkreuz. Alle Auszeichnungen betreffen sein künstlerisches Gesamtwerk. Im Juli wird Victor eine Einzelausstellung im Spendhaus Reutlingen haben, ebenso eine Galerieausstellung in Heidelberg und Barcelona in seinem Jubilarjahr. Ein Werkverzeichnis seiner Glasfenster ist in Vorbereitung. Wir hier in der Galerie eröffnen die Ausstellung direkt an seinem Geburtstag, es sprechen die Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen, Frau Barbara Bosch, der Sammler Bert Wagner und die Direktorin des Museums Albstadt, Frau Dr. Veronika Mertens. gefeiert wird am 13.01. um 15:00 Uhr.

Galerie Reinhold Maas (Reutlingen)

13.01.2018 - 21.03.2018 Vincent Munier - Im Eisigen Weiss
in focus Galerie (Köln)
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in focus Galerie
Die in focus Galerie freut sich, die erste Einzelausstellung in Deutschland des bekannten französischen Fotografen Vincent Munier – “Im Eisigen Weiss” zu zeigen.

Eröffnung am Samstag, den 13.01.2018 von 19 - 21.30 Uhr.
Vincent Munier signiert sein neues Buch "Im Eisigen Weiss".

Öffnungszeiten: 16.01. - 21.03.2018
16.01. - 21.03.2018 Di. + Mi. 16 – 19 Uhr, Do. + Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 11 – 16 Uhr
(über Karneval und wegen Messeteilnahme art Karlsruhe vom 8.02. bis 24.02.18 geschlossen)

Unter den extremsten Bedingungen und zumeist vollkommen allein ist der französische Fotograf Vincent Munier in der Arktis und Antarktis unterwegs. Mehrere hundert Kilometer durchwandert er die schneeverwehten und kargen Landschaften der Polarkreise um deren Bewohnern aus nächster Nähe zu begegnen. Zahlreiche Expeditionen hat er in das Gebiet der weißen Wölfe unternommen, zu den „Geistern der Tundra“, wie die Inuit sie nennen, die ihn ganz besonders in ihren Bann ziehen.
Die in focus Galerie präsentiert nun eine spektakuläre Auswahl seiner in unvergleichlicher Ästhetik gestalteten Bilder. Der Besucher wird eingeladen, die raue Welt dieser eisigen Weiten zu entdecken, die hier lebenden Tiere kennenzulernen und die Fragilität dieser Welt wahrzunehmen.

Vincent Munier (geboren 1976) hat sich seit früher Jugend auf Tier- und Landschaftsfotografie spezialisiert. Seine Reportagen entstanden auf vielen Reisen rund um den Globus. Er publizierte zahlreiche Bücher – darunter 2008 bei Knesebeck “Kamtschatka – Unberührte Wildnis” oder 2016 “Im Eisigen Weiss”. Er erhielt als einziger Fotograf dreimal in Folge den Eric Hosking Award des BBC Wildlife Photographer of the Year. Seine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen weltweit gezeigt.

in focus Galerie (Köln)

13.01.2018 - 24.02.2018 Shirley Lumina Claire
Thomas Rehbein Galerie (Köln)
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Julia Jansens Gemälde sind Bilder von Bildern. Durch bewusst gesetzte, sichtbare und eindeutig das malerische Medium entlarvende Pinselstriche lenkt Jansen die Aufmerksamkeit weniger auf den dargestellten Gegenstand, sondern verweist vielmehr auf die mediale Darstellungsform.

Die gezeigten Motive sind schnell genannt und ohne ikonografischen Mehrwert. Stattdessen wird durch zahlreiche Variationen eines Sujets Jansens Interesse für formale Fragen spürbar. Man trifft auf verschiedene Ansichten eines Rucksacks oder eines Zelts. Daneben bunte Spots, die sternenförmig in den Raum ausstrahlen und helle Scheinwerfer, die Nebelschwaden beleuchten.

Verschwommen, wie durch ein milchiges Fenster oder einen beschlagenen Spiegel betrachtet, sind die Gegenstände, deren weiche Kontur auch an die ungenaue Fokussierung bei der Fotografie denken lässt, durch verschiedene, sich überlagernde Malweisen verfremdet: Das Motiv löst sich in der Malerei auf, das Abbild weicht hinter der Abstraktion zurück. „Zelt“, „Rucksack“ oder „Bild“ leuchten fast übernatürlich, ihre teils flirrende Farbigkeit entzieht sich der naturalistischen Wiedergabe und scheint durch die Anwendung sämtlicher Filter bei der digitalen Bildbearbeitung generiert. Damit beinhalten die Gemälde Jansens selbst schon die Elemente ihrer Ent-Täuschung, verraten durch die Irritation des Sehsinns und die Verunsicherung der Wahrnehmung ihre traditionelle Funktion als Illusion. Mitunter evozieren sie die Assoziation einer Bildschirmdarstellung, während die analoge Malerei Mittel der digitalen Computersimulation aufgreift, welche die reale Existenz des sichtbaren Gegenstands selbst in Zweifel zieht und sich als bloßes Trugbild offenbart. Jansens Motive erweisen sich damit gleichsam als Vorwand, um die Indizien einer getrübten Illusion zu erfassen.

So bestehen die Darstellungen der Gruppe „Relief, Kuben“ aus vor- und zurückspringenden Quadern, deren Anordnung wie ein konstruktivistisches Fassadenrelief erscheint. Die verschiedenen Volumina, sowie der durch die plastischen Partien bedingte Wechsel von Licht und Schatten wird übertragen in ein Gefüge von Linien, Formen und Farbflächen. Hier ist das wiedererkennbare gegenständliche Sujet zugunsten der rein malerischen Motivation, dem Ausprobieren malerischer Möglichkeiten zurückgedrängt.

Jansens souveräne Technik lotet den schmalen Grat zwischen Sein und Schein aus. Statt den Fokus auf die sichtbare Realität und ihre konkrete Erscheinungsformen zu legen, betont Jansen die Einwirkungen auf den Sehsinn und damit die mit der Vermittlung des Bildes einhergehenden Einflüsse auf die Wahrnehmung. Nicht das Was, sondern das Wie der Wahrnehmung wird hier bildhaft veranschaulicht.
Zwischen Objekt und Betrachter schiebt sich das Bild, schleichen sich die Störungen und das Rauschen des Mediums in die Betrachtung ein, so dass hier kein reales, sondern ein „mediales Sehen“ (Velten Wagner) aufkommt.

In der jüngst entstandenen Werkgruppe „Spots“ erscheint genau diese Verschleierung Gestalt anzunehmen. Während Jansen vormals Gegenstände in ihrer materiellen Qualität bzw. Stofflichkeit wiedergegeben hat, um diverse Oberflächeneffekte zu erzielen, widmet sie sich nun ephemeren Erscheinungen: Mithilfe einer Nebelmaschine erzeugt Jansen diffuse Dunstschwaden, die sie mit einem Lichtstrahl punktuell beleuchtet und somit in die Sichtbarkeit überführt. Spiegelwände verdoppeln die geisterhaften Schleier, die sich kräuseln, ausdehnen und auflösen. Jansens dynamische Pinselführung und die aufwirbelnden Luftströme stimmen überein: Schwungvolle malerische Setzungen, lassen die transparent-lasierenden und die konzentrierten, mit weißer Farbe gesättigten Verdichtungen erkennbar werden.

Damit ist im selbstreflexiven Schaffen Julia Jansens die Malerei selbst Gegenstand ihrer Auseinandersetzung. Sie weist nicht über sich hinaus, sondern schärft vielmehr den Blick für Phänomene medialer Manipulation. Mit meisterhafter Hand führt Jansen den Gegenstand an die Grenze zur Auflösung in reine Malerei. Jansen schwelgt im Täuschungspotenzial dieser opulenten Malerei und scheut sich auch nicht ihre Werke als „luxuriös“ zu bezeichnen.
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Julia Jansens paintings are essentially images of images. With deliberately placed, visible brushstrokes she draws attention not to the object depicted, but rather to the characteristics of the medium through which it is perceived, in this case, painting itself. The subjects in question are quickly itemized and lack iconographic weight. Instead, they recur in multiple variations and serve as a pretext for Jansen to engage in formal questions. One encounters different views of a backpack or a tent, followed by colourful spots, their rays yielding a stellar contour, and bright headlamps illuminating clouds of fog. Instead of a naturalistic depiction, Jansen blurs contours as in an out-of-focus photograph and occasionally employs a color palette that recalls the brightness and glariness of computer screen image. In including such effects of artificiality in her representation of objects, Jansen freely exposes the means of illusionism with a great mastery of technique to the point that she herself declares her paintings to be „luxurious“. Confronting the viewer with a mediated image, Jansen brings the filtered nature of perception to the fore of her artistic work.

Thomas Rehbein Galerie (Köln)

13.01.2018 - 10.03.2018 Walter Stöhrer - Großformatige Leinwände und Arbeiten auf Papier
Galerie Schrade, Karlsruhe (Karlsruhe)
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Galerie Schrade, Karlsruhe


Wir präsentieren Walter Stöhrer - Großformatige Leinwände und Arbeiten auf Papier

Die Ausstellung wird am Samstag, 13. Januar 2018, 15-20 Uhr im Rahmen des Karlsruher Galerientages eröffnet.

Wir zeigen dazu einen Film von Sarah Palmer über den Malprozess 1983 in Kißleg.

Mit der Ausstellung erinnern wir erneut an die große Künstlerpersönlichkeit Walter Stöhrer, den ich bereits 1976 erstmals ausstellte. Dieser ersten Ausstellung folgten über die ganzen Jahre zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen sowie viele Messepräsentationen.

Galerie Schrade, Karlsruhe (Karlsruhe)

22.12.2017 - 04.02.2018 GUDRUN BRÜNE & BERNHARD HEISIG - Verknotet Studio: Brigitte Stenzel
Galerie Noah (Augsburg)
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Galerie Noah
Traumpaar der Leipziger Schule mit Mut zum Schmerz
Augsburger GALERIE NOAH präsentiert Gudrun Brüne und Bernhard Heisig im spannenden Doppel – Auftakt ist am 21. Dezember 2017 um 19 Uhr

Der deutschdeutsche Übermaler und seine Muse, die malende Schülerin mit Affinität zur Puppe! So oder so ähnlich wurde oft geurteilt im Fall von Bernhard Heisig und Gudrun Brüne, 50 Jahre lang das vermeintlich ungleiche Traumpaar der Leipziger Schule, das Duo fürs grobe Echte mit Porzellan-Teint und bis heute umstrittener On-Off-Regime-Treue. So gewaltig und manifest, so polit-prominent und rebellisch das Oeuvre des vehementen Wahrheitsbekunders Heisig, so filigran und raffiniert, tiefgründig und bedeutsam doch ist auch die Arbeit Brünes, der modernen Philosophin par excellence und Pinsel. Er, der legendäre Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der ehemalige Kriegsdienstler mit Traumata und Visionen, mit Mut zum Schmerz im Bild und Wut im Bauch, bedient sich thematisch des Lebens und des Todes, des Kriegs und der Schlacht; Geschichte gemalt – auf pastos-expressive Weise - und gefühlt hat Heisig, 1925 in Breslau geboren und 2011 im Havelland verstorben. Sie, die Frau dahinter, 16 Jahre jünger, gebürtige Berlinerin, selbst leidenschaftliche Künstlerin mit gesellschaftskritischer Intention und ausgeprägtem Sinn für Gerechtigkeit, gießt ihre Bilder, kritische Bekundungen, in skurrile, teils surreale, immerzu fein modellierte Stillleben, die irritieren und verzaubern zugleich; beinahe, gewinnt man den Eindruck, ist er laut, wo sie leise, mit ganz ähnlichem (Schmerz-)Empfinden. Heisig wie Brüne sind bekennende Maler, Maler aus tiefer Überzeugung, die die Finger in die Wunde legen, nicht nur sanft darüber streicheln.

Wir, die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast, freuen uns, rund 30 Ölbilder und Mischtechniken des Ehepaares Brüne Heisig aus den letzten 20 Jahren in Einklang und spannendem Kontrast zur Geltung zu bringen, darunter die jüngsten Arbeiten Heisigs, zahlreiche (Selbst-)Bildnisse und brandneue Malerei Brünes.

Im Studio der GALERIE NOAH zeigen wir parallel neue Ölbilder von Brigitte Stenzel, 1981 in Freising geboren, ehemalige Meisterschülern von Anke Doberauer an der Akademie der bildenden Künste München.

Galerie Noah (Augsburg)

01.12.2017 - 27.01.2018 Street & Sign
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
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Neue Kunst Gallery - Michael Oess
Brücken bauen, statt Mauern errichten - Zeichen setzen!
„Street & Sign“ steht für eine nicht ganz unpolitische Ausstellung des Kölners Thomas Baumgärtel, dessen Zeichen die Spraybanane ist - über 30 Jahren ein Signal für Schöne Künste im friedlichen Miteinander.
Aber wehe dem, der diesen Frieden zu stören versucht! Mit satirischem Charme lehnt sich der Künstler bananenbewaffnet gegen Despoten- und das Unrecht in unserer Welt auf! - Freiheit für die Kunst !

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

11.11.2017 - 27.01.2018 Klauke der Zeichner
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)
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Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien
Die Grundstimmung, das Grundgeräusch, der Sound meiner gesamten Arbeit setzt sich mit den Unzulänglichkeiten unseres Daseins auseinander – mit den unauflöslichen Konflikten mit uns selbst und dem damit verbundenen „schönen Scheitern“. Diese Wiederkehr des Immergleichen unter jeweils anderen Bedingungen verführt mich dazu, mich der Welt und meiner zu vergewissern, im poetischen Reflex und in immer anderen Bildern. Welt als Vorstellung. Bilder des Unsichtbaren. Es ist aber auch immer ein konzeptionelles und bildnerisches Aufbrechen überkommener Denk-und Bildvorstellungen. Als Duftstoff werden diesem bisweilen melancholischen Blick Humor und Ironie beigemischt.
Jürgen Klauke

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)

16.09.2017 - 16.09.2020 Light Art Grand Tour USA
GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)
Pressemitteilung
Die Wiedmann Bibel lässt 50 Monumente in den USA erstrahlen

Stuttgart, 12. September 2017. Die Wiedmann Bibel ist in den kommenden 3 Jahren Teil der einzigartigen “Light Art Grand Tour USA”. Der weltbekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter wird mit Hilfe seiner Lichtprojektionen US-geschichtlich wichtige Landmarken in temporäre Kunstwerke verwandeln.

Den Auftakt macht das Washington Crossing in Washington Crossing — Pennsylvania —am 16. September 2017. Hier zeigen der Schweizer Lichtkünstler Gerry Hofstetter und seine Tochter Céline Hofstetter zum ersten Mal Bilder aus der Wiedmann Bibel. Sie haben diese einzigartige Performance-Tour durch die Vereinigten Staaten ins Leben gerufen. Zwei Stunden lang projektieren Hofstetter und sein Team bis zu 20 Bilder auf Fassaden, Flüsse, Landschaften, etc. und verwandeln sie dadurch in beeindruckende Kunstobjekte. Jedes der Monumente spielte nicht nur bei der Gründung der USA eine wichtige Rolle, sondern ist auch heute bedeutsam in Bezug auf die amerikanischen Beziehungen zu anderen Ländern, inklusive der Schweiz.

"Wir vermitteln in unserer Lichtkunstshow Botschaften mit Hilfe von Bildern genauso wie die Wiedmann Bibel. Als ich sie zum ersten Mal sah, war für mich klar, dass sie Teil unserer Light Art Grand Tour werden muss" , erklärt der Künstler Gerry Hofstetter.

Die Wiedmann Bibel ist weltweit einzigartig. Sie gibt das komplette Alte und Neue Testament in 3.333 handgemalten Bildern wieder. Der Künstler, Willy Wiedmann, hatte zu Lebzeiten nicht die Möglichkeit, sein Werk zu veröffentlichen. Deshalb verstaute er die Bilderbibel auf dem Dachboden. Dort entdeckte sie der Sohn, Martin Wiedmann, nach dessen Tod und stellte sich der Herausforderung, den Traum seines Vaters zu erfüllen. Dazu ließ er alle 3.333 Bilder digitalisieren.

"Diese außergewöhnliche Light Art Grand Tour ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg den Menschen nicht nur die Bibel durch Bilder, sondern auch ein einzigartiges Kunstwerk näherzubringen", sagt Martin Wiedmann.

Mittlerweile ist aus dem über 1km langen Leporello eine digitale Bibelwelt entstanden mit einer Virtual Reality, einem interaktiven Terminal und einer App, die einen einzigartigen Einblick in die Bibel geben.

Über die Wiedmann Bibel:
Die Wiedmann Bibel besteht aus insgesamt 19 Leporellobüchern, die eine Gesamtlänge von über 1km ergeben. Der Stuttgarter Künstler Willy Wiedmann arbeitete von 1984-2000 an dem Werk. Er malte es im Polykonstil, den er in den 60er Jahren entwickelte. Wiedmann selbst war ein musikalisches, malerisches und literarisches Multitalent. Unter verschiedenen Pseudonymen stellte er in nationalen und internationalen Galerien aus. 2002 wurde Willy Wiedmann mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für seinen Einsatz in der Kunst und Kultur ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.diewiedmannbibel.de oder in unserm elektronischen Press-Kit.

Kontakt die Wiedmann Bibel:
Email: presse@diewiedmannbibel.de

Über Gerry Hofstetter:
Der international bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter lebt und arbeitet in Zumikon, Schweiz und in Los Angeles, USA. Er hat sich mit seinem Unternehmen unter anderem auf Lichtkunst, Events und Filmproduktionen spezialisiert. Zusammen mit seiner Tochter Céline Hofstetter verwandelt er weltweit Monumente und Landmarken wie zum Beispiel historische Gebäude oder Landschaften in spektakuläre Leuchtkunstobjekte. In Zusammenarbeit mit der Hayes Group haben sie nicht nur das Konzept zu der Light Art Grand Tour entwickelt, sondern sind auch an der Umsetzung bis 2020 beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.grandtour-usa.ch oder www.hofstetter.la

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