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Ausstellungen Galerien

Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
18.02.2023 - 17.03.2023 1960er Jahre
Galerie Rottloff (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Galerie Rottloff
Foto: Vassilakis Takis, Signals Series 3, Nr. 137, Metall/Glas, Höhe 210 cm

Galerie Rottloff (Karlsruhe)

05.02.2023 - 10.04.2023 Eleonore Frey-Hanken
Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)
Pressemitteilung
Galerie Schrade, Mochental
Es spricht: Dr. Brigitte Reinhardt, Berlin,
Kunsthistorikerin und ehemalige Direktorin des Museums Ulm

Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)

20.01.2023 - 04.03.2023 da draußen
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Neue Kunst Gallery - Michael Oess
Zu beginn des noch jungen Kunstjahres 2023 gilt es das Neueste aus der "Tütenschmiede" unserres Malers Thitz in der NEUE KUNST GALLERY zu entdecken, denn bevor die Kunstmessen in Palm Beach und Los Angeles in wenigen Tagen ihre Pforten öffnen, haben Sie die erste Wahl"

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

14.01.2023 - 25.02.2023 Machines‘ Trophies
Galerie Guido W. Baudach (Berlin)
Pressemitteilung
Galerie Guido W. Baudach
„Historiker und Soziologen informieren uns, dass das mystische Erbe des Westens (...) an den wissenschaftlichen Gestaden des modernen Zeitalters zerschellt ist. Dieser Sichtweise zufolge hat die Technologie dazu beigetragen, die Welt zu entzaubern und das althergebrachte Netzwerk wunderhafter Zeichen und Symbole durch die sachlich säkularen Spielregeln der wirtschaftlichen Entwicklung, der skeptischen Untersuchung und des materiellen Fortschritts Platz zu ersetzen. Doch die alten Phantasmen und metaphysischen Sehnsüchte sind keineswegs völlig verschwunden. In vielen Fällen haben sie lediglich Verkleidungen angelegt und den Weg in den Untergrund gesucht, um sich in die kulturellen, psychologischen und mythischen Motivationen einzuschleichen, die die Grundlagen der modernen Welt bilden.“
Eric Davis, Techgnosis (1998)

Die Galerie Guido W. Baudach freut sich, zum Jahresbeginn 2023 die neunte Einzelausstellung von Thomas Helbig mit der Galerie zu präsentieren. Unter dem Titel Machines‘ Trophies zeigt der in Berlin lebende Künstler neue Malereien und Wandobjekte. Die Ausstellung macht deutlich, welch bemerkenswerte Entwicklung Helbigs multidisziplinäre Praxis in jüngster Zeit einmal mehr genommen hat.
So ist etwa sein plastisches Arbeiten zwar nach wie vor von einer höchst charakteristischen Formensprache geprägt und beruht weiterhin auf Assemblagen von gezielt hergestellten Fragmenten ausgewählter Fundstu?cke, die ihre einheitliche Anmutung erst durch die flächendeckende Übermalung erhalten. Doch während es bislang meist kitschige Dekofiguren waren, die Thomas Helbig in dekonstruktiver Absicht zunächst in Bruchstücke zerlegte, um aus diesen dann mit Hilfe von Schaumkleber und Sprühlack völlig andersartige Erscheinungen entstehen zu lassen, so kommen hier nun vermehrt auch Bauteile von maschinellem und technischem Gerät zum Einsatz. Die neue Materialität verleiht den Arbeiten eine dezidiert technologische Dimension und erweitert damit gleichzeitig ihren Kontext. Wirkten die Skulpturen zuvor oft wie versteinerte Metamorphosen seltsam-grotesker Wesenheiten, zerklüftete Hybride zwischen Mensch und Tier, so erscheinen sie nun als animistische Verwandlungen modernen Industriedesigns oder gleichsam auch als Totems fu?r KIs. Technik- und Konsumkritik werden hier nicht verhandelt. Vielmehr verschmelzen in Helbigs Wandobjekten die Verheißungen des Fetischs Fortschritt, welche der futuristischen Formgebung der in ihnen verarbeiteten Maschinenteilen innewohnen, mit der Aura quasi-religiöser Transzendenz, welche sich aus ihrer Ähnlichkeit zu rituellen Artefakten unterschiedlichster Herkunft speist; ein Amalgameffekt, der nicht zuletzt über die Aktivierung des kulturellen Bildgedächtnisses der BertrachterInnen funktioniert, und der durch die pointierte Einarbeitung bestimmter Elemente aus Helbigs reichen Fundus an Versatzstücken billigen Deko-Kitschs, etwa dem barock anmutenden Händchen einer Putten-Figur, noch verstärkt wird. Dabei oszillieren die Plastiken beständig zwischen Figuration und Abstraktion.
Gleiches gilt für Helbigs neue Gemälde, in denen ebenfalls einzelne gegenständliche Bildelemente auftauchen, ohne dass diese konkreten Details die Unbestimmtheit des Ganzen signifikant tangieren würden. Etwas Rätselhaftes ist diesen Bildern zu eigen. Sehr weich, beinahe buttrig, kontrastreich und voll feinster Nuancen sind sie in Öl auf Leinwand gemalt. Dunkle, amorphe Körper im Zentrum, die wie Löcher in einem lichten Wolkenhimmel erscheinen, beherrschen die Szenerie. Ihr Schweben evoziert eine seltsam eingefrorene Dynamik, einen komatösen Stillstand des Augenblicks, der allem Anschein nach jedoch jederzeit wieder plötzlich in Bewegung zu geraten vermag. Man sieht sich an bestimmte Tendenzen des Abstrakten Expressionismus erinnert, aber auch an die Malerei des Rokoko. Gleichzeitig umfängt diese Bilder, ebenso wie Helbigs Plastiken, eine spielerische Distanz zu ihren vielfältigen Referenzen und deren Versprechungen. Dahinter steht eine künstlerischen Haltung, wie man sie nicht zuletzt auch von manchen Positionen des Surrealismus her kennt.
Insofern weisen die ausgestellten Gemälde und Wandobjekte auch etwas Kulissenhaftes auf. Als wären sie dem Set eines Fantasy-Films entnommen, einer Zukunftsvision, die Züge längst vergangener Epochen trägt. Dort könnten sie zur Einrichtung eines Tempels gehören, der einem Kult gewidmet ist, den Menschen, Replikanten oder auch andere intelligente Lebensformen womöglich sogar gemeinsam pflegen. In jedem Fall haftet den Arbeiten eine sakrale, magisch-energetische Anmutung an. Und gleichgültig, wie ernst es ihnen damit letztlich ist: In ihrer transformativen Präsenz erscheinen sie buchstäblich zauberhaft, die neuen Plastiken und Malereien von Thomas Helbig.


Thomas Helbig wurde 1967 in Rosenheim geboren. Er hat an der Kunstakademie München und am Goldsmith College in London studiert. Seit Ende der 1990er Jahre lebt er in Berlin. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen wichtigen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Er ist international in verschiedenen bedeutenden privaten wie institutionellen Sammlungen vertreten. Aktuell ist seine im Jahr 2004 entstandene Skulptur Maschine im Rahmen einer Neupräsentation der Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen unter dem Titel Mix& Match in der Münchner Pinakothek der Moderne zu sehen.

Galerie Guido W. Baudach (Berlin)

28.11.2022 - 25.02.2023 Das Beste zum Schluss
Galerie Tobien GmbH (Husum)
Pressemitteilung
Galerie Tobien GmbH
Die Galerie Tobien präsentiert Grafik, Malerei und Skulptur von der klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst.

Tier, Pflanze und Natur – Mensch, Architektur und Interieur unter diesen Begriffen lassen sich die Motive der Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung einordnen.
Wie alle Menschen nehmen Harald Feyen, Emil Nolde, Celestino Piatti, Siegward Sprotte, Jutta Votteler, Wolfgang Werkmeister und Vitali Safronov ihre Umgebung ganz unterschiedlich wahr.
Für die Darstellung ihrer Eindrücke nutzen sie verschiedene künstlerischen Techniken. Ihre jeweils bevorzugten Motive und angewandten Techniken schwingen sich aufeinander ein. Es entsteht eine Einheit von Motiv, Technik und Ausdruck, der eigene, unverkennbare Stil.
Die Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung verbindet der hohe Grad der Einheit von Motiv, Technik und Ausdruck. Er ermöglicht Ihnen den Blickwinkel des Betrachters auf seine Umgebung zu weiten und auf bestimmte Inhalte zu lenken. Ihre Ölgemälde, Holzschnitte, Lithografien, Radierungen und Skulpturen eröffnen uns Einblicke in die Kunst des Wahrnehmens.

Harald Feyens pastellfarbige Ölgemälde verlangen vom Betrachter einen beträchtlichen Abstand. Erst beim Zurücktreten vom Gemälde lassen die farbigen, ineinander gewischten Flächen ein zusammenhängendes Motiv erkennen. Emil Nolde hat im Holzschnitt ein expressives Ausdrucksmittel für die Kraft der Natur gefunden. Seine Arbeiten wirken wie kostbare, aber verletzliche Momentaufnahmen.
Celestino Piatti hat über Jahrzehnte hinweg die Covermotive des dtv-Verlags gestaltet. Seine Lithografien ziehen den Betrachter und Literaturliebhaber in die unterschiedlichsten Geschichten und Fantasiewelten hinein.
Siegward Sprottes Gouachen und Aquarelle von Wasser- und Dünenlandschaften erinnern an Kaligrafien. Leere Hintergrundflächen weiten den Blick in die Unendlichkeit.
Jutta Votteler setzt der mühevollen Realität und den Zwängen des Alltags eine fantastische Welt der vollendeten Schönheit entgegen. Ihre Radierungen verwandeln das Alltägliche in Poesie und Magie. Wolfgang Werkmeisters Radierungen und Ölgemälde der norddeutschen Landschaft sind hingegen stimmig komponierte Abbilder der Realität. Ungewöhnliche Sichtachsen, extreme Perspektivdarstellung und eine kontrastreiche Farbgestaltung leiten die Wahrnehmung des Betrachtenden.




Vitali Safronovs Figuren befinden sich in Situationen, die auf einen Kipppunkt zusteuern. Das Material Bronze erlauben ihm die Darstellung dieser Balanceakte und fragilen Zustände als humorvolles Sinnbild des menschlichen Hamsterrads.

Galerie Tobien GmbH (Husum)

20.11.2022 - 26.02.2023 Druckgraphik & Multiples
Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)
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Galerie Schrade, Mochental
Wir zeigen Werke von
Baumeister, Willi Karl Otto Götz Willi Siber
Bärtle, Ugge Willibrord Haas Reneé Sintenis
Corneille, Guillaume Erich Heckel KRH Sonderborg
Corinth, Lovis Ottmar Hörl Walter Stöhrer
Dalí, Salvador Ernst Ludwig Kirchner Stefan Strumbel
Dix, Otto Paul Kleinschmidt Antoni Tàpies
Dorazio, Pierro Markus Lüpertz Graziano Tinti
Fauser, Arthur Matthias Mansen Günther Uecker
Fußmann, Klaus Pablo Picasso Wolf Vostell
Grass, Günther Guiseppe Santomaso Raymond E. Waydelich
Grieshaber, HAP Shmuel Shapiro

Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)