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Pressemitteilungen
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28.04.2017 - 08.07.2017 Herbert Döring-Spengler „Polaroid + Diazetta“
in focus Galerie (Köln)
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in focus Galerie
Seit vielen Jahren setzt sich der Fotokünstler Döring-Spengler in seinen speziellen Fotografien mit dem Menschen und seiner Einbindung in die Welt und in die Gesellschaft auseinander. Die Fotografie ist dabei für ihn ein künstlerisches Mittel, das er in Überblendungen und Überarbeitungen mit den unterschiedlichsten Techniken immer wieder zu einer künstlerisch - malerischen Aussage verändert, die sich nun in den neuesten Entwicklungen in sogenannte Diazetten umgesetzt finden. Hier werden verschiedene Bilder in Überblendungen zusammengefasst und so entstehen Bildcollagen, die immer wieder auch ganz bestimmte Situationen und historisch politische Ereignisse reflektieren. Diese Diazetten stehen den aus seinem Werk geläufigen Polaroidarbeiten gegenüber, in denen Döring-Spengler mit Überarbeitungen und Veränderungen die Einmaligkeit des Polaroids in die Einmaligkeit der künstlerischen Gestaltung überträgt und hier Bildnisse von Menschen in Situationen festhält, die gleichsam aus der eigentlichen Dokumentation heraus in eine überzeitliche Qualität gebracht werden.

In den Diazetta-Motiven wiederum erleben wir Herbert Döring-Spengler als einen ganz alltagsorientierten politisch denkenden Künstler, der sich zu unterschiedlichen Ereignissen der Weltgeschichte in neuerer Zeit mit diesen Arbeiten äußert. Sei es die erfolgreiche Wahl eines „Lautsprechers“ in Amerika oder der Brexit mit seinen Konsequenzen für die Börse, die aber letztlich Konsequenzen beinhaltet für die Menschen, die davon betroffen sind. Die Diazetten entwickeln sich durch die Überlagerungen und die Veränderungen im Sujet allerdings in ähnlichen Strukturen wie wir es von seinen Polaroidarbeiten kennen und zeigen uns eine Welt, wie sie uns täglich vor Augen tritt, in der alles mit allem vernetzt ist, alles von allem überlagert wird und sich eine Vielfalt und eine Vielfarbigkeit entwickelt, die manchmal den „Durchblick“ erschwert.
Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des LVR-LandesMuseum Bonn

Den Schwerpunkt dieser Austellung legt die in focus Galerie auf Herbert Döring-Spenglers neuen Arbeiten, der Diazetta Serie. Daneben werden auch ausgewählte Arbeiten seiner frühen Polaroid-Werke der letzten 30 Jahre gezeigt.

Öffnungszeiten:
28.04.2017 – 31.05.2017 jeden Di. + Mi. 16 – 19 Uhr, Do. + Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 11 – 16 Uhr
01.06.2017 – 08.07.2017 gerne nach telefonischer Vereinbarung

in focus Galerie (Köln)

06.04.2017 - 12.05.2017 Fernab liegt die Welt
Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)
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Neue Kunst Gallery - Michael Oess
Das Oevfre Makarovs ist geprägt von der Wiener Schule des phantastischen Realismus. Die Beherrschung der altmeisterlichen technischen Perfektion spiegelt sich in seiner Malerei wider. Seine mit Airbrush in sfumato- Manier gemalten Bilder erscheinen wie von einem Nebeldunst umhüllt.

Neue Kunst Gallery - Michael Oess (Karlsruhe)

21.03.2017 - 29.04.2017 PRIVACY 40 Jahre Galerie Elisabeth & Klaus Thoman kuratiert vom Künstler Paul Thuile, Texte von Markus Mittringer
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck (Innsbruck)
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Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck
sehr geehrte damen und herren,

wir, elisabeth und klaus thoman, mussten folgendes zur kenntnis nehmen, und scheuen uns nicht, genau das, gerade ihnen, auch und darüber hinaus im umfassenden sinne einer stets fruchtbaren zusammenarbeit zu jener kenntnis zu bringen, von der – wie wir uns gewiss sind – gerade sie, mit dem ihnen angestammten bedacht und der daraus folgenden behutsamkeit womöglich gar redaktionellen gebrauch machen könnten: 40.

angesichts dessen war es ebenso naheliegend, wenn nicht zwingend, paul thuile zu bitten, in jener der sache angemessenen subjektivität, die ihm eigen ist, jenen ort zu fassen, von dem ausgegangen ist, an dem zusammenläuft, und wer je dort war, wird das belegen können – was nun eben vorliegt. wir legen hiermit die zentrale offen, jenen ort, der alles spiegelt, der geladen ist mit dem was uns nicht nur eben, sondern überraschend, wenn nicht gar überfallsartig betrifft: 40.

bei allem was geschehen ist, können wir ihnen aber versichern: nicht müde werden wir, ihnen zu zeigen wer und was uns begleitet hat, nicht müde werden wir, sie daran teilhaben zu lassen, was uns, und damit hoffentlich auch sie, aktuell durcheinanderbringt – um womöglich dann als beleg an jenem ort zu landen, den wir hiermit unter „privacy“ offenlegen. nicht müde auch werden wir werden, in archiven zu stöbern, in ateliers, beim nachwuchs ebenso wie bei altvorderen.

und: auch mit 40+ werden wir ihnen selbstverständlich, und gerade auch während der dienstzeit ein glas reichen, oder zwei, und alles nötige andere sowieso; dieses journal zum beispiel.

elisabeth und klaus thoman

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck (Innsbruck)

18.03.2017 - 30.04.2017 this
Galerie Köppe Contemporary (Berlin)
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Galerie Köppe Contemporary
Aufgrund ihrer bemerkenswerten Karriere als internationale Kuratorin, aber auch als Kunstakteurin, die unter anderem Arnulf Rainer oder Ben Vautier inspirierte und auch bei einer Inszenierung des Aktionisten Hermann Nitsch mitwirkte, zählt Karlyn De Jongh zu den außergewöhnlichen Protagonisten im Kunstgeschehen. Jetzt stellt die Niederländerin ihre eigene Kunst erstmals in Berlin aus

Galerie Köppe Contemporary (Berlin)

16.03.2017 - 14.05.2017 Drei Positionen im kleinen Format
Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)
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Galerie Schrade, Mochental
Wir präsentieren Drei Positionen im kleinen Format - Eichmann, Shapiro, Vogt -

Die Ausstellung wird am 26 März 2017, 11 Uhr mit einem kleinen Empfang eröffnet.

In der neuen Ausstellung "Drei Positionen im kleinen Format" zeigen wir Werke von Marion Eichmann, Shmuel Shaprio und Michael Vogt.

Besonderes Augenmerkt hierbei liegt auf den kleinformatigen Arbeiten der drei Künstler. Eichmann, die 2014 den Franz-Josef-Spiegler-Preis erhalten hat, arbeitet vor allem mit Papierschnitten wohingegen Shmuel Shapiro mit einer Vielzahl von Techniken vertreten ist. In der Ausstellung sind daher Ölbilder, Gouachen und Collagen im kleinen Format von Shapiro zu sehen. Von Michael Vogt, ein weiterer Franz-Josef-Spiegler-Preisträger, zeigen wir neue Landschaftsbilder rund um Mochental, die in Acryl gearbeitet sind.

Parallel im Schloß: Raymond E. Waydelich, Radierungen und Prägedrucke sowie weitere Highlights der Klassik und der aktellen Kunst.

Galerie Schrade, Mochental (Ehingen/Donau)

15.03.2017 - 29.04.2017 Ralph Fleck – neue Arbeiten
Galerie Boisserée (Köln)
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Galerie Boisserée
Nach seiner ersten musealen Retrospektive im Museum Küppersmühle Duisburg im Frühjahr 2015 zeigt die Galerie Boisserée zum zweiten Mal in einer umfangreichen Einzelausstellung Arbeiten des 1951 in Freiburg/Breisgau geborenen Künstlers Ralph Fleck. Im Jahr 2014 holte Boisserée nach einer langen Pause – Ralph Fleck wurde zuletzt in Köln von Bogislav von Wentzel (1988 und 1990) und Jeane von Oppenheim (1992) ausgestellt – wieder eine Ausstellung des Künstlers in die rheinische Metropole.

Ralph Fleck nimmt in der gegenständlichen Malerei in Deutschland eine singuläre Position ein. Auch im Ausland, wie in London, Amsterdam oder Seoul, stoßen seine pastosen Leinwände auf Interesse. Werke des inzwischen 65jährigen Künstlers befinden sich u.a. in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung München, im Kunsthaus Zürich, im Museum Schloss Moyland, im Sprengel-Museum Hannover, im Lehmbruck Museum Duisburg und neuerdings auch in der Strauss Family Foundation USA.

Mittelpunkt der auf zwei Ebenen ausgerichteten Ausstellung ist eine in diesem Jahr entstandene, 250 cm breite Leinwand mit dem Titel "Stadion 7/I", die eine bunte Menschenmenge darstellt. Eine stark horizontal ausgerichtete großformatige Leinwand (80 x 400 cm) ist die ebenfalls in 2017 entstandene Landschaft mit dem Titel "Alpenstück 23/I". Neben einer Vogelschau auf einen Marktplatz ("Rastro 3/II", 2017) und einem früheren Fassadenbild ("Montparnasse 27/II", 2011) gibt es weitere Landschaften: neben drei "Alpenstücken" eine reizvolle Gruppe kleinformatiger "Seestücke" aus diesem Jahr.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den sogenannten "Städtebildern" des Künstlers. Fleck nutzt hier gerne die Vogelperspektive, deren graphisch anmutende Komposition durch das den Bildausschnitt bestimmende Netzwerk von Straßen von besonderem Reiz ist. Fleck gelingt es, den von ihm gewählten, oft zoomartigen Bildausschnitt gegenständlicher Thematik mit Pinsel und Farbe so auf die Leinwand zu bändigen, dass dabei eine Symbiose von Gegenständlichkeit und Abstraktion entsteht. Seine spezielle Malweise mit einem starken, pastosen Farbauftrag der Ölfarben besitzt eine magisch anziehende Ausstrahlung. Der Betrachter erlebt aus der Nähe ein abstrakt wirkendes Konglomerat sich aufbäumender Farbaufträge und erst beim Einnehmen eines größeren Abstandes von der Leinwand erschließt sich ihm die Gegenständlichkeit des zu Grunde liegenden Motivs.

Zu den wichtigsten Arbeiten der Ausstellung zählt eine 250 x 250 cm große Leinwand mit dem Titel "Stadtbild 27/VIII (Roma)" aus dem Jahr 2014, die auch 2015 im Museum Küppersmühle ausgestellt war. Zudem sind kleinere Formate diverser Städtebilder aus den letzten acht Jahren in der Ausstellung vertreten.
Einen besonderen Stellenwert nehmen einige Stillleben (Austern und Käsestücke) ein. Hier arbeitet Ralph Fleck die mit allen Sinnen wahrgenommene Materialität und Farbigkeit von ganz gewöhnlichen Dingen des Alltags heraus. Gerade die unregelmäßige, haptisch reizvolle Oberfläche einer geschlossenen Austernschale oder eines stehengelassenen Käsestücks in der Vielfarbigkeit des Themas steigert Fleck in seiner unverwechselbaren und singulären Maltechnik und führt das Motiv so dem Betrachter in einem neuen Gewand vor Augen – der mit unverdünnter Ölfarbe gemalten Leinwand.

Die Exponate können während der Ausstellung unter www.boisseree.com angesehen werden.

Ausstellung vom 15. März – 29. April 2017
Eröffnung am Mittwoch, den 15. März 2017 um 18:30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Hardcover, 64 Seiten, 52 farbige Abbildungen).
Er wird zu Euro 10 im Inland versandfrei zugeschickt.

Galerie Boisserée (Köln)

11.03.2017 - 15.04.2017 M E T A M O R P H O S I S
Galerie Guido W. Baudach (Berlin)
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Galerie Guido W. Baudach
Der Begriff „Metamorphosis“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet in etwa Verwandlung, Veränderung, Umgestaltung. Im Bereich der Biologie bezeichnet er die kontroverse, mehrere Stadien umfassende Entwicklung bestimmter Lebewesen, wie z.B. von Fröschen oder Schmetterlingen, von der Larve zum finalen Tier. Im Prozess der Verwandlung erhält die anfängliche Gestalt eine völlig neue Identität.

In der um das Jahr 8.n.Ch. verfassten gleichnamigen Dichtung des römischen Autors Ovid werden Geschichten von den Verwandlungen der Götter, Heroen, Menschen, Pflanzen und Tiere erzählt. Zum Leitmotiv wählte Ovid die Idee des essentiellen Übergangs von einem Zustand in den anderen, wobei er antike Mythen, wie jenen von der Nymphe Daphne, die vor den Nachstellungen des Gottes Apollo fliehend sich in Lorbeer verwandelt, in epische Bilder transformiert. Die Bestimmung des menschlichen Daseins wird von Ovid als Folge gegenseitiger Verflechtungen aller Lebewesen und Göttern gesehen, eine poetische Fiktion einer allumfassenden kosmischen Ordnung.

Im Surrealismus erfährt der Begriff „Metamorphosis“ eine Wiedergeburt. Auf dem berühmten Spruch des Comte de Lautréamont basierend, wonach die Begegnung einer Nähmaschine mit dem Regenschirm auf einem Seziertisch unerwartete Emotionen und Visionen hervorruft, wollen die Surrealisten mit Konfrontationen von wesensfremden Dingen die üblichen Zusammenhänge zerstören und die unbewussten Vorstellungsebenen befreien. Die so entstehenden, plötzlichen mit neuen Inhalten aufgeladenen Bilder sollen den scheinbar logischen Strukturen des üblichen „Sehens“ eine surreale, hellseherische Wahrnehmung entgegen setzen.

„Der Teufel, sage ich, bewahre die surrealistische Idee davor, jemals ohne Metamorphosen auskommen zu wollen“, postuliert André Breton 1930 in „Second Manifeste du Surréalisme“.

Für die an der Ausstellung Metamorphosis teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen spielen die Beziehungen zwischen dem Mythischen und Weltlichen wie auch die surrealistische Unversöhnlichkeit zwischen dem Bewussten und Unbewussten eine eher geringere Rolle. Sie sind jedoch auf individuelle Art und Weise in ihren Werken mit den Verwandlungen von Formen, Materialien, Körpern, Ideen und Substanzen beschäftigt. Die Regie der Ausstellung konzentriert sich auf die dreidimensionalen Werke der beteiligten Künstler, wodurch die spezifische Rolle der Verwandlung als gestalterisches Prinzip in den einzelnen Arbeiten deutlich zum Ausdruck kommt. Die Auswahl umfasst fünf zeitgenössische Positionen aus fünf europäischen Ländern.

Die tschechische Künstlerin Habima FUCHS (*1977, Ostrov) ist Bildhauerin, Zeichnerin und Keramikerin, beteiligt sich an Filmen und Installationen. Ihre Aufenthaltsorte wechseln zwischen Tschechien, Deutschland, Frankreich und Italien, eigentlich führt sie das Leben einer Kulturnomadin. Den Stoff für ihre Arbeiten entnimmt sie Mythen und Legenden unterschiedlicher Herkunft, wobei sie sich hauptsächlich mit spirituellen Inhalten beschäftigt. Ihre „Futurologisten“ nehmen die Position von meditierenden Buddhas an. In der keramischen Skulptur Pratyupanna, 2014, die in der Galerie Baudach gezeigt wird, verwandelt sich eine mächtige Schlange mit einer Anzahl von Tentakeln in ein bedrohliches Lebewesen, das an die unter Wasser domestizierten Anemonen erinnert. Aus dem festen Körper der Schlange entwickeln sich schließlich 84 Einzelteile. Der so multiplizierte Körper ermöglicht, den Worten der Künstlerin zufolge „eine bessere und komplexere Wahrnehmung“ der Umwelt. Eine eher „humane“ Metamorphose erfährt in Transformations / Wild Abundance, 2012 die kauernde weibliche Figur mit maskenhaftem Gesicht, die ihr überdimensionales Geschlecht wie Schild und Angriffswaffe zugleich vor sich her trägt. Sie ist die „Baubo“ - Fruchtbarkeitsidol und Dämon in einem.

Thomas HELBIG (*1967, Rosenheim) ist ein deutscher Maler, Zeichner und Bildhauer. Zu Beginn seiner Karriere nutzte Helbig das formale Potential der Moderne, um mit deren Formvokabular zu spielen und es gleichzeitig zu dekonstruieren. Seine collagierten Skulpturen aus den letzten Jahren zeigen eine andere Art der Transformation des benutzten Materials. Dabei bedient er sich aus dem Fundus der ausrangierten, weggeworfenen Dinge, aus dem Zivilisationsmüll, wie auch aus den Regalen der Deko-Abteilungen von Warenhäusern, die kitschige Skulpturen, Vasen oder Spielzeuge aus Kunststoff feilbieten. Deren meist hohle Formen zerbricht Helbig und verschweißt die Bruchteile zu neuen Objekten, die er anschließend bemalt. Erkennbare Elemente wie Hände, Köpfe, Brüste oder Füße tauchen neben Fragmenten von anonymen Skulpturen, Spielzeugen und Masken auf.

Es entstehen Assemblagen von starker symbolischer Wirkung. Mit vagen Andeutungen erinnern sie an ihre eigene Vergangenheit, verunklären sie jedoch und peilen neue Zusammenhänge an. Bezüge zu Star-Wars-Filmen stellen sich ebenso ein, wie jene zum Vokabular des mit Helbigs Biografie verbundenem süddeutschen Barock, eine Anmutung, die in den letzten Skulpturen durch die Verwendung von farbigen Stoffen, wie etwa rotem Samt, unterstrichen wird. Eher noch als Religiosität blitzt hier aber jener absurde Humor auf, der an die „Beunruhigenden Musen“ der „metaphysischen“ Szenerien eines Giorgio de Chirico denken lässt.

Der französische, in Paris und Basel lebende Künstler Renaud JEREZ (*1982, Narbonne) hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Autor verstörender Installationen und Assemblagen aus Metall, Draht, Bleirohren, isolierten Kabeln und anderem industriellen Material gemacht. Obwohl er die „virtuellen Realitäten“ des Internets durchaus reflektiert, verlässt er sich in seinen Skulpturen hauptsächlich auf die sinnlich greifbaren Dinge, mit der Absicht, diese in ihren Strukturen zu enthüllen.
Es geht ihm, mit seinen eigenen Worten, um „bodies contaminated by consumerism“, zu dessen Quellen die Produktion und der Konsum von Video-Spielen, Science-Fiction-Filmen und computergesteuerten Avataren gehören. In all dem, was die virtuelle Phantasie in Massen frei setzt, entdeckt Jerez den Stoff für seine Werke. Er arbeitet mit Gegensätzen: einerseits schafft er aus dem zivilisatorischen Schrott und Abfall die „Cyborgs“ der virtuellen Welten, andererseits enthüllt er die biologische Infrastruktur der menschlichen Körper als Maschine, die der Virtualität zum Trotz immer noch als Träger der Kommunikation zwischen Mensch und Welt funktioniert. Im Zuge der Metamorphose von einem Zustand in den anderen weisen Jerez‘ Androiden und Roboter auf ihre biologische Vergangenheit hin, entwerfen jedoch auch ein dystopisches Modell einer verkehrten Evolution, in der sich die Erzeugnisse des Menschen verselbständigen und in eine fremdartige Anti-Welt verwandeln.

Die estnische Künstlerin Kris LEMSALU (*1985, Tallinn) ist Keramikerin und arbeitet bevorzugt mit den Medien Installation und Performance. Anlässlich der Frieze in New York 2015 verharrte sie mehrere Stunden lang auf dem Bauch liegend unter einem riesigen keramischen Schildkrötenpanzer. Zu sehen waren nur ihre nackten Füße, Hände und ein Haarschopf, ein Manifest der Einsamkeit, Isolation und Verdrängung des Individuums innerhalb der heutigen Gesellschaft und speziell des Kunstbetriebes. Die in der Galerie Baudach gezeigte Skulptur Car2Go, 2016 ist eine komplexe Installation aus mehreren Teilen. Zunächst sieht man einen „Engel“, dessen Flügel aus den beiden Seitentüren eines Autos bestehen. Sein mit einer blauen Bettdecke verhüllter „Körper“ lässt in der Mitte den Blick frei auf zwei keramische Wolfsköpfe und darunter prangende, entblößte Frauenbrüste, die von zwei Händen gehalten werden; ein Gegensatz, der religiöse wie auch existentielle Konnotationen evoziert. Kleine Figuren mit gelben Regenschirmen in der Umgebung beziehen sich indirekt auf die Demokratiebewegung „Umbrella Movement“ in Hongkong. Zugleich klingt hier das Erlebnis einer Begräbnisprozession armer Menschen in Sri Lanka mit, die Kris Lemsalu verfolgen konnte. Car2Go wurde von der Künstlerin bei der Erstpräsentation zum Gegenstand einer Performance umgewandelt. Dabei umarmte sie die Engelsgestalt, um langsam zu deren Füßen herunter zu gleiten; eine eher tragische, an die Beweinung Marias am Kreuze gemahnende Geste oder ein Kommentar zur aktuellen politischen Lage schlechthin.

Die aus Luxemburg stammende und in Deutschland lebende Künstlerin Mary-Audrey RAMIREZ (*1990, Luxemburg) studierte Multimedia an der Universität der bildenden Künste in Berlin. Im Zentrum ihres Interesses stehen skulpturale Arbeiten und Installationen. Für ihre früheren zweidimensionalen Bilder entwickelte sie eine besondere Technik: Mit Hilfe einer Nähmaschine schuf sie auf einer Leinwand oder Rupfen lineare Gebilde, die zunächst spontan entstanden, um sich im Laufe des Nähens in lesbare Konfigurationen zu verwandeln. Es sind rätselhafte, von Menschen und Tieren bevölkerte Szenerien, deren Akteure sich miteinander verweben und in metamorphischen Begegnungen ihre Identität wechseln. Leben, Empathie und Sexualität begegnen der Gewalt und dem Tod, Tiere greifen andere an und werden selbst gefressen. Diese düsteren Szenarien werden jedoch spielerisch gebrochen und ins Märchenhafte überführt. Seit 2013 entstehen plastische Arbeiten, meist thematisch auf die Übergänge zwischen dem Antropomorphen und Animalischen konzentriert. Bei ihren Recherchen entdeckte Mary-Audrey Ramirez für sich die Welt des in Europa immer noch existierenden Volksbrauchtums, besonders jener bei ländlichen Fasnachten und Karnevalsritualen getragenen Masken und Kostüme, mit denen sich Menschen in Tiere, Pflanzen und wilde Geister verwandeln. In einigen ihrer Performances und skulpturalen Werke bezieht sie sich auf diese Inspiration. Große und kleine Tiere wie Flamingos, Pelikane, Hängebauchschweine, Tapire, Rochen und Füchse treten bei Ramirez wie in „Alice in Horrorland“ in doppelbödigen Rollen auf. Sie nehmen menschliche Verhaltensweisen an, verharren jedoch in der eigenen animalischen Welt, die ihnen letztlich die Oberhand über den Menschen gewährt.

Zdenek Felix, Februar 2017

Galerie Guido W. Baudach (Berlin)

10.03.2017 - 19.04.2017 Otto Piene - Keramiken - Papierarbeiten - Leinwandarbeiten - Lichtobjekte
Martina Kaiser Cologne Contemporary Art (Köln)
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Martina Kaiser Cologne Contemporary Art

Otto Piene

Keramiken, Lichtobjekte und Feuerarbeiten auf Leinwand und Büttenkarton

Die Einführung sprach Dr. Renate Goldmann, Direktorin Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Die Galerie Martina Kaiser freut sich, erstmals Werke des Zero-Künstlers Otto Piene, einem der großen Avantgardisten der deutschen Nachkriegskunst und  Wegbereiter der Licht- und Feuerkunst sowie der Sky-Art-Aktionen in einer Einzelausstellung in der Galerie in der Bismarckstraße zeigen zu dürfen. Gezeigt werden Keramiken und Lichtskulpturen, die bis kurz vor seinem Tod entstanden sind, sowie Feuerarbeiten auf Büttenkarton und Leinwand aus den 70er und 90er Jahren.

Otto Piene (geb. 1928 in Laasphe, gest. 2014 in Berlin) studierte Malerei und Kunsterziehung in München und Düsseldorf. 

Charakteristisch für Piene sind Rauchgemälde, Feuerbilder, Lichtinstallationen, aufblasbare Himmelsskulpturen und kinetische Plastiken, wie zum Beispiel die Skulptur „Licht und Bewegung“ von 1966 am Wormland-Haus an der Hohe Straße, eines der bedeutendsten Kunstwerke im öffentlichen Raum in Köln. Eine weitere Arbeit „Star Pit“ von Piene befindet sich seit 1992 im Mediapark in Köln.

Otto Pienes vielfältiges Werk durchzieht die Suche und die Nähe zu den elementaren Kräften der Natur: Licht, Feuer, Luft und Erde. Das Element Erde und seine Verbindung zum Feuer sind für Piene die Hauptaspekte in seinen Keramikarbeiten, die seit 1999 entstanden sind. Seine Keramiken blicken zurück auf die frühen kinetischen Arbeiten und greifen das Motiv des Rasters auf. Seine „schweren Bilder“ wie er sie selbst nannte, denen eine haptische Qualität innewohnt, lassen sich nicht nur sehen sondern auch fühlen.

Die große Anzahl jüngster Einzelausstellungen in namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie (Berlin, 2014), dem Guggenheim Museum (New York 2014), der Langen Foundation (Neuss, 2014), dem Stedeljijk Museum (Amsterdam, 2015) sowie dem Teheran Museum of Contemporary Art (2016) zeigt die hohe internationale Wertschätzung von Otto Piene.

Als Mitbegründer der legendären „Zero-Gruppe“ (1957, gemeinsam mit Heinz Mack), der sich 1961 auch Günter Uecker anschloss, gehörte Piene zu den bedeutenden Erneuerern und Pionieren der Kunst in Deutschland und Europa nach dem zweiten Weltkrieg und hat damit Kunstgeschichte geschrieben.
„Zero ist die Stille. Zero ist der Anfang. Zero. Der Neue Idealismus“, heißt es in ihrem Manifest. 

Seit den 50er Jahren stehen Licht, Raum, Bewegung und Farbe im Zentrum von Otto Pienes Schaffen. „Was ist das alles, Bild, Farbe, Licht, Vibration, reine Energie? Leben. Leben in Freiheit“ so schrieb Piene 2014 zu seiner Ausstellung in Berlin. Am liebsten ließ er Lichtstrahlen tanzen und inszenierte Sky Events. Nichts soll den Betrachter bedrücken, klein machen. Seine Feuerbilder mit Spuren verbrannter Farbe sind kein Zeichen von Zerstörung, sondern von Befreiung. Die Formen explodieren. Leidenschaftlich streben sie der Sonne entgegen, rot, gelb oder blau leuchten die Hintergründe. Und der Empfindung wachsen Flügel.

Martina Kaiser Cologne Contemporary Art (Köln)

06.03.2017 - 07.04.2017 Stadt-Landschaften
in focus Galerie (Köln)
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in focus Galerie
Stadt-Landschaften
Ellen Bornkessel, Peikwen Cheng, Susan Dobson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker

06.03. - 07.04.2017
Eröffnung am Samstag, den 04.03.2017 von 19:00 – 21:30 Uhr

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 16 - 19 Uhr, Sa. 11 - 18 Uhr

Forscher haben aktuell herausgefunden, dass die Masse aller vom Menschen hergestellten Dinge – Gebäude, Straßen, aber auch Müll und Dinge des täglichen Lebens wie z.B. Smartphones – mittlerweile rund 30 Billionen Tonnen wiegt, das sind 50 kg je qm Erdoberfläche. Diese neue Welt nennen Forscher Technosphäre und zählen den Menschen gleich dazu. Denn dieser ist ohne Technosphäre nicht mehr überlebensfähig und somit Teil des Ganzen. Als neue Bezeichnung für dieses Zeitalter wurde „Anthropozän“ vorgeschlagen – der Mensch lebt in einer von ihm geschaffenen und dominierten Umwelt.
Schon 1975 beschäftigte sich die im George Eastman House kuratierte Ausstellung von Jenkins „New Topographics“ mit der von menschlichen Eingriffen geprägten Landschaft. Diese meist konzeptuelle, dokumentarische, distanzierte und zivilisatonskritische Fotografie (u.a. Robert Adams, Stephen Shore) reflektierte den räumlichen Ausdruck einer durch und durch modernen, rationalen ökonomischen Kalkül unterworfenen Lebenswelt, zumeist allerdings ohne ihren Schöpfer darin.

Diese aktuelle Ausstellung „Stadt-Landschaften“ der in focus Galerie hat durchaus Anknüpfungspunkte an die „New Topographics“ Bewegung, geht aber darüber hinaus. Während die Fotografen der „New Topographics“ überwiegend ein neutrales, dokumentarisches Interesse verfolgten, interpretieren und kommentieren die hier gezeigten Künstler, die vom Menschen geschaffenen Landschaften und interessieren sich insbesondere für das Verhältnis zwischen Mensch und menschengemachter Stadt-Landschaften.
Elliott Erwitts Fotografie mit auf Autos sonnenbadenden Jugendlichen und Thomas Hoepkers Arbeit einer auf dem Dachdschungel der Großstadt sonnenbadenden jungen Frau zeigen – mit einer Prise augenzwinkernden Humors - wie sich der Mensch auch in trostlosen, verbauten oder heruntergekommenen Stadt-Landschaften arrangiert und trotzdem von einer schöneren Umgebung oder von Sommer- und Urlaubsfeeling träumt.
Ellen Bornkessels Fotografien der Serie „Play“ zeigen Menschen, die sich die Stadt als Naturraum aneignen. Diese Menschen erobern den urbanen Umraum von Großstädten und machen diesen in ihren nächtlichen Aktivitäten zu eigen. In der Serie „Ghost Mountains“ wird die nächtliche Landschaft nur durch die künstlichen Lichter der Städte – verborgen in Tälern oder hinter Bergen – erhellt.
Die Landschaft verändert ständig ihr Gesicht: ob über die Jahreszeiten oder durch den Ausbau von Städten. Transformationen wie diese, werden von Peikwen Cheng ebenfalls überwiegend in nächtlichen Szenerien dokumentiert und kommentiert.
Susan Dobson zeigt in ihrer Serie „Moonrise“ auch nächtliche Landschaften, die durch das Mondlicht beim ersten Blick romantisch wirken, beim genaueren Hinsehen diesen Eindruck aber durch uniforme Reihenhaussiedlungen, Gewerbegebiete oder brennende Scheunen konterkarieren. Durch Eingriffe in das Bild deckt Susan Dobson in der Serie „Retail“ die austauschbare und trostlose Struktur der meist in Stadtrandlagen gebauten großen Einkaufsmärkte auf.

Für Veröffentlichungen in Bezug auf diese Ausstellung können Sie kostenfrei die Abbildungen verwenden, die Sie auf unserer Webseite http://infocusgalerie.com/de/presse downloaden können.

in focus Galerie (Köln)

04.03.2017 - 15.04.2017 Karine Giboulo: Wellen
Art Mûr - Leipzig (Leipzig)
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Art Mûr - Leipzig
KARINE GIBOULO: Wellen
Text von Christiane Fiebig

Aus der Distanz, über einen Zaun hinweg, fällt der Blick auf eine Gruppe von kleinen, bunt bemalten Figuren. Es ist die lebendige und farbenfrohe Darstellung eines Zuges von mehr als hundert Menschen, die zu Fuß durch den Raum ziehen. Aus verschiedenen Richtungen kommend, haben sie ein gemeinsames Ziel, das nicht zu sehen, aber bei näherer Betrachtung des Geschehens zu erahnen ist. Doch während die einen an geschlossener Grenze aufgehalten werden, haben sich andere in kleinen Lagern zusammengefunden. Frauen liegen auf dem Boden gekauert und sind umgeben von ihren schlafenden Kindern. Allen sind die Strapazen einer langen Reise ins Gesicht geschrieben und das wenige Hab und Gut, das sie bei sich tragen, zeugt von der Entscheidung, ihr bisheriges Lebens hinter sich gelassen zu haben.
In raum- und zeitübergreifenden Dioramen und Einzelszenerien stellt die Kanadierin Karine Giboulo Menschen in den Mittelpunkt ihrer Kunst, die Unterdrückung in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Form erleben. Sie erzählt von gegenwärtigen und vergangenen politischen und gesellschaftlichen Schieflagen in unserer Welt, die durch gewaltvolles Handeln oder wirtschaftlichen Druck entstanden sind und sich festgeschrieben haben. Immer wieder spielen auch verschiedene Aspekte von Migration eine Rolle. Die großen Fluchtbewegungen der letzten Jahre nach Europa, vor allem ausgelöst durch den Bürgerkrieg in Syrien, sowie deren mediale Präsenz haben das Thema in den Fokus ihrer Arbeit gerückt.

Ihre Installation „Wellen“, eine Art In-Situ-Diorama, das den Ausstellungsraum zu einer Bühne macht, handelt von der Flucht als „Zeit zwischen der Entscheidung der Menschen, ihr Land zu verlassen und ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft, diesem speziellen Moment des Wandels“. Denn zu fliehen bedeutet nicht nur den physischen Verlust des eigenen Zuhauses, sondern auch von vertrauten sozialen, emotionalen und kulturellen Räumen. Die eigene Position in der Welt muss neu bestimmt werden. Dies ist von besonderem Interesse für Karine Giboulo, die immer wieder die Frage danach stellt, wie Orte das Individuum und eine Gemeinschaft in ihrem Selbstverständnis prägen und Gewissheit über eigene und kollektive Identität schaffen.

Mit viel Aufmerksamkeit und Empathie widmet sich die Künstlerin den ProtagonistInnen ihrer Erzählungen. Wenn möglich, reist sie zu den Menschen, deren Geschichten sich später in ihren Arbeiten wiederfinden und nutzt vor Ort gefundenes Material für ihre Installationen. Die Figuren, die ihre dreidimensionalen Miniaturen bevölkern, werden von ihr einzeln aus Modelliermasse geformt, bemalt und die individuellen Charakterzüge herausgearbeitet. Dabei ist es ihr wichtig, Menschlichkeit und Einzigartigkeit in ihnen sichtbar zu machen und Verletzlichkeit zu zeigen.

Die besondere Kraft in den Arbeiten Giboulos entwickelt sich aus dieser Aufrichtigkeit und der kontrastierenden Verspieltheit ihrer Inszenierungen. Die Figuren sind kindlich gezeichnet und bunt, oft sind sie in einer fantasievollen Architektur arrangiert, die einen spannungsvollen, skulpturalen Charakter entfaltet. Fantasie, Farbigkeit, Naivität – Karine Giboulo hat Spaß am Einsatz dieser Elemente. Sie nutzt sie bewusst, um die BetrachterInnen visuell zu reizen und dann mit der Ernsthaftigkeit der Situation zu konfrontieren. Sie versteht sich dabei auch als Reporterin, die mit den Mitteln der Kunst von ihrer Wahrnehmung und ihren Erfahrungen in einer globalen Gemeinschaft erzählt, aber auch als Aktivistin, die dazu auffordert, sich selbst und das eigene Handeln in dieser zu hinterfragen.

Art Mûr - Leipzig (Leipzig)

03.03.2017 - 25.05.2017 Von Karlsruhe nach Reutlingen - 2017
Galerie Reinhold Maas (Reutlingen)
Pressemitteilung
Galerie Reinhold Maas
Wie jedes Jahr zeigt die Galerie Teile des Messeauftrittes in Karlsruhe kurz danach in den Ausstellungsräumen in Reutlingen.

Vom 03.03. - 25.05. 2017 sehen Sie Werke von silvia hornig, Alfonso Hüppi, Vera Leutloff, Michael Mattern, Matthias Reinmuth, Steffen Schlichter, Erik Sturm und Christian Wulffen in der aktuellen Ausstellung. Die Midissage findet am 23.03.2017 ab 19:00 Uhr statt.

Galerie Reinhold Maas (Reutlingen)

22.02.2017 - 29.04.2017 KLEINFORMAT - Große Kunst auf kleinster Fläche
GALERIE mariette HAAS (Ingolstadt)
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Unter dem programmatischen Titel KLEINFORMAT zeigen wir große Kunst auf kleinster Fläche von zahlreichen Künstlern Galerie sowie einigen Gastkünstlern. Mit Kleinformaten von Ottmar Hörl, Reiner Seliger, Peter Weber, Gerhard Frömel, Diego Sindbert, Heiner Thiel, müller-emil, Ludwig Wilding und vielen mehr.

GALERIE mariette HAAS (Ingolstadt)

10.02.2017 - 02.04.2017 Rhapsosy in Blue, Künstler der Galerie
Galerie Noah (Augsburg)
Pressemitteilung
Galerie Noah
Der schönen Kühlen eine Ausstellung!
Mit „Rhapsody in Blue“ zeigt die Augsburger Galerie Noah Arbeiten von 20 Künstlern rund um die Farbe Blau.
Blau, blau sein, blau machen, sein blaues Wunder erleben, feeling blue: Die kühlste aller Farben schreibt sprichwörtlich Geschichte, Kunstgeschichte, im wahrsten Sinne! Blau stand seitjeher für Sehnsucht und Ferne, Ausgeglichenheit und Ordnung, auch für den Himmel, das Himmlische, den christlichen Gott. Ob Stefan Lochners „Madonna im Rosenhag“ oder Leonardo da Vincis „Felsgrottenmadonna“, beide in blauen Mänteln, „Der blaue Reiter“ als das erste Ensemble ausdrucksstarker Expressionisten oder die monochrom blauen Bilder eines Yves Klein – Blau galt als eine der symbolträchtigsten, auch attraktivsten Farben der gesamten Palette. Auch im Heute spielt die schöne Kühle eine wichtige Rolle in der Malerei, kaum ein Künstler, der diese so anziehende Farbvariante nicht bediente. Grund genug für die Augsburger Galerie Noah, der nächsten neuen Ausstellung einen blauen Anstrich zu verleihen: zeigt man gegenständliche wie abstrakte Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von 18 Künstlern der Galerie aus den letzten Jahren, die allesamt auf unterschiedlichste Weise mit der Farbe Blau spielen; neue Plastiken von Markus Lüpertz und Stephan Marienfeld ergänzen die so bläuliche Zweidimensionalität, neutralisieren, gleichen aus.
Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an: Wilma Sedelmeier, wilma.sedelmeier@galerienoah.com, Tel. 0821/8151163.

Galerie Noah (Augsburg)

04.02.2017 - 13.05.2017 Malerei
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)
Pressemitteilung
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien
Eröffnung und Buchpräsentation Samstag 4. Februar 2017 12 Uhr
Maria Brunner ist anwesend

Maria Brunner
Künstlerbuch
Hrsg. von Galerie Gisela Capitain, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Text (dt./engl.) von Martin Prinzhorn, Elena Brugnano
130 S. mit 80 farbigen Abbildungen, davon 8 auf Transparentpapier
Format 27 x 21 cm, Leinen geprägt mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86442-177-8
EUR 39,80 (Preis während der Ausstellung EUR 30,-)

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien (Wien)

02.02.2017 - 08.04.2017 DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE IN BILDERN
GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)
Pressemitteilung
GALERIE WIEDMANN
Eine Gegenüberstellung des Eschacher Bilderbuches von Käte Schaller-Härlin und des Bandes GENESIS aus der WIEDMANN BIBEL.

GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)