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Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
09.05.2026 - 26.06.2026 It`s a matter of matter
Galerie Rottloff (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Den Titel dieser Ausstellung zu übersetzen ist kein leichtes Unterfangen, obwohl es doch so leicht wirkt:
Es ist eine Angelegenheit der... von... ...? Wovon eigentlich? Materie? Sachen? Themen? Angelegenheiten?
Und wenn das zweite "matter" so ein breites Bedeutungsspektrum hat, solle das erste nicht auch so breit zu fassen sein?
Könnte es dann auch "Es ist eine Materie der Angelegenheiten" heißen? Oder "Es ist eine Sache des Themas"?
Ein so einfacher Satz vereint hinter sich eine Bandbreite von Bedeutungsmöglichkeiten.

Galerie Rottloff (Karlsruhe)

21.03.2026 - 18.04.2026 – ANIMA MUNDI, Alte Liebe, Neue Liebe, Gartenbild, Cut-up ...
Galerie Boisserée (Köln)
Pressemitteilung
Galerie Boisserée
Die Galerie Boisserée freut sich, eine Einzelausstellung mit Editionen von Imi Knoebel zu eröffnen. Zuletzt waren seine Werke in einer Studioausstellung im Jahr 2024 zu sehen.

Imi Knoebel wurde 1940 in Dessau geboren und hatte seine Kindheit in Dresden verbracht. Bereits im Jahr 1950 zog die Familie nach Mainz, wo er aufwuchs und ab 1962 im nahegelegenen Darmstadt die Werkkunstschule besuchte. Damit wurde der Grundstein für seine künstlerische Laufbahn gelegt, die ihn schon zwei Jahre später, ab 1964 an die Kunstakademie Düsseldorf führte. Fasziniert von der Kunst und vor allem von der Persönlichkeit Joseph Beuys`, strebte Knoebel eine Aufnahme in die berühmte Beuys-Klasse an.

Schon in den ersten Jahren auf der Werkkunstschule erlernte Knoebel konkrete Gestaltungsprinzipien, die auf den Inhalten der Bauhaus-Lehre basierten. Diese Grundlagen trafen auf die Forderungen von Joseph Beuys, den Kunstbegriff und damit auch die Gesellschaft radikal zu verändern. Knoebel interpretierte diese gedanklichen Ansätze für sein eigenes Werk und begann, seine Arbeiten von jeglicher Funktion, von Inhalt und von Erzählung zu befreien. All diejenigen Aspekte, die Kunst eigentlich erst mit Bedeutung erfüllen.

Imi Knoebel gestaltete seine Arbeiten unter der Prämisse einer starken Reduktion der Ausdrucksformen auf Linien und Flächen. Er arbeitete mit Holz- oder Aluminiumplatten, die er teils einzeln, teils übereinandergeschichtet anordnete. Die Werke stehen skulptural im Raum oder werden als Wandinstallationen gezeigt. Durch die klare Reduktion konzentriert sich die Wahrnehmung auf die Präsenz dieser Formen im Raum. Die Prinzipien von Raum, Form und Licht und deren Zusammenwirken übernehmen somit die Funktion, die sonst dem Dargestelltem, dem Bildinhalt zugeschrieben wird.

Ab 1974 hält die Farbe Einzug in Knoebels Werk. Damit eroberte er eine vierte Dimension neben den bisherigen werkbestimmenden Faktoren Raum, Form und Licht. Durch die Farben verstärkt sich die sinnliche Rezeption seiner Arbeiten um ein Vielfaches. Eine weitere Bedeutungsebene fügt Knoebel seinen Arbeiten mit den teils kryptischen Bildtiteln hinzu. Diese sind oft Abkürzungen oder Buchstabenfolgen, die nie erklärt werden und die in der Betrachtung oft nur teilweise entschlüsselt werden können.

In der Ausstellung sind Editionen aus verschiedenen Werkreihen zu sehen, die im Zeitraum von 2002 bis 2023 entstanden sind.

Die Ausstellung ist vom 21. März bis zum 18. April 2026 in der Galerie Boisserée zu sehen.

Galerie Boisserée (Köln)

15.03.2026 - 23.05.2026 Ulrich Grimm - Geschichten eines Druckers
Galerie Tobien GmbH (Husum)
Pressemitteilung
Galerie Tobien GmbH
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen außergewöhnliche Werke aus der Druckwerkstatt von Ulrich Grimm, entstanden in enger Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland.
Anlass ist der bundesweite Tag der Druckkunst, der die traditionellen Drucktechniken würdigt. Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken von der Deutschen UNESCO-Kommission in als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Seit Mitte der 1980er Jahre fertigt der Drucker, Verleger und später auch Galerist Originalgrafiken, Grafikmappen, Künstlerbücher und Kalender im Siebdruckverfahren an. Gezeigt werden Werke aus mehreren Jahrzehnten von prägenden Positionen der ostdeutschen Grafikszene und internationalen Künstlerpersönlichkeiten.

Ulrich Grimm gründete 1986 eine eigene Siebdruckwerkstatt, zu einer Zeit, in der künstlerisches Arbeiten in der DDR stark von staatlichen Strukturen bestimmt war. Die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR war Voraussetzung für eine künstlerische Tätigkeit, für einen Drucker jedoch keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Es gelang Ulrich Grimm sich als versierter Drucker zu etablieren. Seine Werkstatt entwickelte sich zu einem gefragten Partner für zahlreiche Kunstschaffende.

Private Druckwerkstätten boten damals Künstlerinnen und Künstlern Möglichkeiten zu unabhängigerem Arbeiten, insbesondere bei kleineren Auflagen, die von der Zensur meist verschont blieben. Damit wurden sie zu wichtigen Orten des kreativen Austausches und der künstlerischen Eigenständigkeit.

Mit dem politischen Umbruch erweiterte sich das künstlerische Netzwerk. Künstlerinnen und Künstler aus Westdeutschland, dem europäischen Ausland und den USA arbeiteten fortan mit der Magdeburger Werkstatt zusammen. Über Jahrzehnte hinweg entstand so eine bedeutende Sammlung, die eindrucksvoll die Entwicklung zeitgenössischer Druckgrafik dokumentiert.

Ulrich Grimm ist zur Ausstellungseröffnung persönlich anwesend. Im Rahmen der Vernissage wird Marid Taubert, die Inhaberin der Galerie Tobien, mit Ulrich Grimm ein Interview führen, in dem er über die Gründung seiner Werkstatt in der DDR, über künstlerische Freiräume, Herausforderungen und über vier Jahrzehnte Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern berichtet.

Galerie Tobien GmbH (Husum)

14.03.2026 - 24.04.2026 65 Jahre Galerie Rottloff. Elisabeth Nüchtern - Zu bunt? Na und!
Galerie Rottloff (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Galerie Rottloff
Foto: Elisabeth Nüchtern, "Und hinter allen Streifen ein Quadrat", 2025, Acryl/Leinwand, 50x70 cm

Galerie Rottloff (Karlsruhe)