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Pressemitteilungen
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12.01.2019 - 27.03.2019 Thomas Hoepker - Strange Encounters
in focus Galerie (Köln)
Pressemitteilung
in focus Galerie
Eröffnung am Samstag, den 12. 01. von 19 – 21.30 Uhr. Thomas Hoepker kommt zur Eröffnung.


Thomas Hoepker (*1936, München) gilt als einer der bekanntesten Reportagefotografen der Welt. Anfangs als Fotoreporter und Korrespondent für den “stern” unterwegs, fotografierte er weltweit und machte unter anderem Bilder, die von zeitgeschichtlicher Bedeutung sind. Später wurde er Art Director beim stern, Executive Editor bei GEO und Präsident von Magnum Photos. Damit etablierte sich Hoepker in einigen der wichtigsten Positionen der internationalen Fotoszene. Buchprojekte, Filmproduktionen und unzählige Ausstellungen in den wichtigsten Museen und Galerien der Welt folgten.

Die Ausstellung "Strange Encounters" (merkwürdige Begegnungen) zeigt skurrile und humorvolle Beobachtungen, die Thomas Hoepker auf seinen Reisen machen konnte.

"Als Fotojournalist, arbeitend für Zeitungen und Magazine, ist man oft mit den eher schlechten Situationen konfrontiert. Aber schon bald entdeckte ich, dass dort auch lustige oder merkwürdige Begegnungen zu finden sind, die es wert sind fotografiert zu werden." (T. Hoepker)

Daneben zeigt die in focus Galerie, Köln die berühmtesten Fotografien aus Thomas Hoepkers langer Karriere.

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 16 - 19 Uhr, Sa. 11 - 15 Uhr

über Karneval vom 28.02.2019 bis zum 06.03.2019 geschlossen.

in focus Galerie (Köln)

30.11.2018 - 18.01.2019 Black Nymphéas
Galerie Köppe Contemporary (Berlin)
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Galerie Köppe Contemporary
Bojaks Gemälde entstehen aus einem Mix an Bezügen – etwa zur Kunst­geschichte, zur Literatur, zu Märchen, Sagen und Kinderbuchillustrationen, zum Comic oder zum Genre des Fantastischen Films. Wie schon in früheren Bildern sind häufig Kinder dargestellt. Kinderfiguren fungieren in Bojaks Werk schon immer als Arche­typen. Sie stehen stellvertretend für die Spezies Mensch.

Es fällt auf, dass sich die Menschenbilder in den jüngsten Werken verändert haben. Es sind nicht mehr die umtriebigen coolen Kids und heimtückischen kleinen Monster im kindlichen Milieu dargestellt, sondern Jugendliche in der Adoleszenz. Die Figuren sind also ganz un­ver­kennbar älter geworden. Aber es geht immer noch um Themen, die wir aus Bojaks früheren Bildern kennen – es geht um Macht, Liebes- und Rollenspiele.

Galerie Köppe Contemporary (Berlin)

27.11.2018 - 05.01.2019 MIT KUNST FREUDE SCHENKEN - mit Werken von Willy Wiedmann, Beatrix Titzschkau, Christa Klebor, Oliver Sich, Michel Urbschat, Ulrich Zeh
GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)
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GALERIE WIEDMANN
Es wird weihnachtlich in der Galerie Wiedmann. Wir haben von unseren Künstlern größere und kleinere Werke in der Ausstellung. Polykone Arbeiten von Willy Wiedmann, Landschaftsskizzen und Bilder von Ulrich Zeh, fröhliche Frauen beim Shoppen von Christa Klebor, Zeichnungen aus der Briefumschlag Serie von Oliver Sich, kleine Ölbilder von Beatrix Titzschkau und Objekte von Michel Urbschat, z. B. bunte Pop Art Köpfe.

GALERIE WIEDMANN (Stuttgart)

17.11.2018 - 16.02.2019 Habitat
Galerie Augarde (Daun)
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Galerie Augarde
Die Galerie Augarde präsentiert eine neue Position im Bereich der figurativen Malerei. In der Ausstellung 20 Ölgemälde aus den Werkserien „habitat“, „ are you lost“ und „ landscape“ des Münchner Künstlers Lukas Frese ( geb.1979 ).
Frese studierte Design und arbeitete zunächst als Illustrator und Conceptartist. Seit 2010 ist er freischaffend tätig.
Die Ölgemälde auf Leinwand oder Holz kreieren eine aufregende Welt von Orten und Szenen mit hoher atmosphärischer Dichte, in denen das Sujet altmeisterlich durch die Beleuchtung inszeniert wird. Den zugrunde liegenden Rhythmus des Ortes oder des Menschen an die Oberfläche zu holen, ist dabei prägendes Element.
Ausstellung bis 16. Februar 2019
Vernissage am Freitag, den 16. November um 19 Uhr in Anwesenheit des Künstlers.
Es spricht zur Einführung Frau Elke Czernohorsky vom Kulturkreis Daun.

Galerie Augarde (Daun)

09.11.2018 - 09.12.2018 FELIX REHFELD & MARINA SCHULZE - Der Wirklichkeit zu nah Studio: Alina Grasmann
Galerie Noah (Augsburg)
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Galerie Noah
Echt hyperrealistisch!

Karin-Kneffel-Meisterschüler Marina Schulze und Felix Rehfeld feiern die reale Verzerrung der Wirklichkeit in der Augsburger Galerie Noah – Vernissage: 8. November 2018

Porentief reine Malerei, Natur und Mensch im Detail vergrößert, bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, macht sich breit in der Augsburger Galerie Noah, die mit ihrer neuen Schau den Dingen ordentlich auf den Grund geht. Gesichter in Großaufnahme, Haut in ihrer ganzen Epidermis, Natur pur, gespiegelt, gequetscht und gehöht, feiern hier eine Art Neuen Hyperrealismus, der gekonnt und clever die Brücke hin zur Abstraktion schlägt. Marina Schulze aus Bremen und Felix Rehfeld aus München, beide ehemalige Meisterschüler von Deutschlands Meisterin des surrealen Fotorealismus, Karin Kneffel, präsentieren Arbeiten aus den letzten zehn Jahren und beeindrucken nicht nur mit malerischem Können: Raffiniert zoomen sie die Wirklichkeit heran, tasten erst via Auge, im zweiten Schritt per Pinsel jede Facette, jeden Makel, ja, jede Zelle ab, untersuchen und gestalten, verfremden in einem großen Ganzen. Wo sich Schulze, 1973 in Delmenhorst geboren, mit Studium an der Hochschule für Künste Bremen, der filigranen, ästhetischen Auflösung von Oberflächen widmet, verzerrt Rehfeld, 1981 in Hadamar (Kreis Limburg) geboren, an den Kunst-Akademien in Bremen und München studiert, märchenhafte Bergpanoramen. Ad absurdum, könnte man sagen, führen die Beiden den bildenden Realismus, der, im medialen Social-Media-Zeitalter schön zeitgeistig und topaktuell, alle Fragen nach echt oder falsch offen lässt. Richtig gut, wie wir finden!

Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zur Vernissage von „Felix Rehfeld & Marina Schulze – Der Wirklichkeit zu nah“ am Donnerstag, 8. November 2018, um 19 Uhr in die Galerie Noah in den Augsburger Glaspalast geladen; um Akkreditierung wird gebeten.

Die rund 30 Ölbilder quer jeden Formates im Kuppelsaal ergänzt die kleine, feine Ausstellung im Studio der Galerie Noah, die neue Malerei von Alina Grasmann aus München, ebenfalls Karin-Kneffel-Meisterschülerin, zeigt.

Galerie Noah (Augsburg)

09.11.2018 - 09.01.2019 Martin Noël - Unterwegs Im Kabinett der Galerie: Vanessa Oppenhoff - City Tales
Martina Kaiser Cologne Contemporary Art (Köln)
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Martina Kaiser Cologne Contemporary Art
Martin Noël - Unterwegs
Die Galerie Martina Kaiser freut sich sehr, zum ersten Mal den Künstler Martin Noël mit der Ausstellung Unterwegs, in enger Zusammenarbeit
mit Margarete Noël und Dr. Wenzel Jacob, in ihren Räumen präsentieren zu dürfen
Martin Noël (*1956 in Berlin, †2010 in Bonn), absolvierte ein Studium der freien Grafik und Malerei als Meisterschüler an der FH, Köln.
Seitdem wurden ihm zahlreiche Preise und Stipendien zugesprochen und sein Werk national und international in Galerien und Museen
ausgestellt und befindet sich in zahlreichen Sammlungen: Basel, Bank CIAL; Bad Homburg, Altona Kulturstiftung; Bad Homburg, Taunus
Sparkasse; Bedburg-Hau, Museum Schloss Moyland; Bietigheim-Bissingen, Städtische Galerie; Blanton Museum of Art, University of Texas,
Austin; Bochum, Viterra AG; Bonn, Deutsche Telekom; Bonn, IVG AG; Bonn, DSL Bank; Bonn, Stadt Bonn; Bonn, Kunstmuseum; Bonn,
Eisenbahnbundesamt; Bonn/Berlin, Deutscher Bundestag; Bonn/Berlin, Sammlung des Bundes; Bonn/Berlin, Auswärtiges Amt; Bonn/Berlin,
Bundesministerium für Arbeit; Bonn/Berlin, Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft; Bonn/Berlin, Bundesministerium des
Inneren; Bonn/Berlin, Bundesministerium für Verkehr; Berlin, Bundesbahndirektion; Bremen, Landesbank; Brühl, Stadt Brühl; Düsseldorf,
Kunstmuseum im Ehrenhof; Düsseldorf, Provinzial-Versicherungen; Frankfurt am Main, Deutsche Bank; Frankfurt am Main, DEKABank;
Göppingen, Städtische Galerie; Hannover, Sammlung Kreissparkasse, Forum Kultur, Kaiserslautern, Pfalzgalerie Kaiserslautern,
Marianne- und Heinrich Leonhardt Stiftung; Köln, LETTER Stiftung; Köln, Deutschlandfunk; Köln, Bankhaus Oppenheim; Köln/Bonn,
Sparkasse; Leverkusen, Bayer AG; Leverkusen, Museum Schloß Morsbroich; Meckenheim, Tee Gschwender; München/Berlin, The ACT
Company; München, Münchner Rück AG; München, Siemens AG; Münster, Erdgas AG; Münster, LVM Versicherungen; New York, Public
Library; New York, The Museum of Modern Art; Ravensburg, Stadt Ravensburg, Recklinghausen, Kunsthalle; Reutlingen,
Museum Spandaus; San Sebastian de la Gomera, El Cabrio; Spital am Pyhrn, Eisenfabrik Mark; Stuttgart, Landesgirokasse; Stuttgart, IBM
AG; Zwickau, Museum.
Das Werk von Martin Noël basiert auf den Überlegungen des an der Entwicklung der modernen Kunst maßgeblich beteiligten Otto Freundlich
(1878-1943). Er erachtete die Linie als das wesentliche Trennungsmerkmal zwischen den Dingen, die eine räumliche Wahrnehmung erst
möglich macht.
Von Bedeutung für Noël sind auch die Gedanken des englischen Philosophen John Berger (1926-2017), in denen er sich für die Entdeckung
des Unbeachteten, des eher bedeutungslosen bei der Wahrnehmung von Natur aussprach. So abstrakt die Bilder von Martin Noël erscheinen
mögen, so haben sie alle ihren Ursprung in der unmittelbaren, von Berger angesprochenen, unbeachteten Realität. Seien es die Risse im
Boden des World Trade Centers in New York nach der ersten Bombenattacke von 1993, oder seien es die Risse in den Wänden der Häuser
von Venedig und Paris oder die Schatten der Blumen, die er auf seinen Reisen entdeckte und als Skizzen auf Papier brachte.
Später Schnitt er diese Linien in das Holz eines Druckstockes und fertigte ganz in der Tradition von Albrecht Dürer als Holzschneider die Serien
seiner Drucke auf Papier oder Leinwand. Dabei druckte er in einer ganz besonderen Farbigkeit, die sich an der Farblehre von Le Corbusier
(1887- 1965) orientierte. Er druckte stets in kleinen Auflagen, bei den größeren Drucken handelt es sich meist um Unikate.
Oft erklärte er nach Abschluss der Druckarbeiten den Druckstock selbst zum künstlerischen Objekt, in dem er ihn mit Farbe oder mit Blattgold
überzog und ihm so seine Wiederverwendbarkeit entzog. In seinem gesamten künstlerischen Werk, darin liegt die Leistung von Martin Noël,
fand er zu einer eigenen künstlerischen Position. Sie widmet sich dem exzessiven Dialog zwischen Linie und Fläche. Dabei gelingt es ihm den
bedeutungsschweren expressiven Realismus, der in der deutschen Malerei zu seiner Schaffenszeit vorherrschte, zu überwinden.
(Dr. Wenzel Jacob – Kunsthistoriker)

Vanessa Oppenhoff - City Tales

Die Galerie Martina Kaiser freut sich auch, erstmals die Arbeiten der Kölner Künstlerin Vanessa Oppenhoff im Kabinett der Galerie zeigen
zu dürfen.
Vanessa Oppenhoff (*1971 Köln) absolvierte von 1992-93 ein Studium der Malerei bei Prof. Dank an der FH Köln und von 1993-99 ein
Studium der Experimentellen Filmgestaltung an der HdK Berlin, wo sie 2000 als Meisterschülerin bei Prof. Heinz Emigholz abschloss.
Stipendien und Auszeichnungen: 2001, 47. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, lobende Erwähnung der Deutschen Jury für Die Vorstadt
der Gefühle; 1997, Kunstförderpreis Berliner Fernsehturm für das Gruppenprojekt Berlin-Bologna-Berlin; 1995–96, Erasmus-Stipendiatin an
der Accademia di belle Arti, Bologna
Der Mann als Wolf, getrieben, hungrig und dominant. Dazu gesellen sich sirenenhafte Frauen, die ihn wahlweise trösten, seine Mähne richten
oder seinen Avancen selbstbewusst Paroli bieten. Oder sich gleich als stilisierte Flintenweiber, Amazonen und Ballerinen mit Superkräften
geben.
Die Bildwelten von Vanessa Oppenhoff sind ein sardonischer Spiegel des Daseins in der Großstadt – und bilden damit eine so eloquente wie
liebevolle Persiflage auf gängige Genderetiketten und die Problematik des Zwischenmenschlichen im vollständig urbanisierten Raum. An
Graphic Novels angelehnt, künden sie von Märchen, Großstadtmythen und SuperheldInnentum, genauso wie von den Sehnsüchten,
Hoffnungen und Träumen ihrer ProtagonistInnen. Damit sind sie auch ein Stück weit Sittengemälde unserer Zeit, wo die Ellenbogenmentalität
und der omnipräsente Druck, stets optimal „performen“ zu müssen, längst zum bestimmenden Kanon des gesellschaftlichen Miteinanders
geworden sind.
Dass die Arbeiten der Kölnerin - die lange in New York gelebt hat, weshalb ihren Werke auch eine „amerikanische“ Ästhetik anhaftet –
dennoch poetisch und fragil anmuten, ist dabei ihrer einzigartigen Technik geschuldet. Denn Vanessa Oppenhoffs Motive entstehen mit
Nadel und Faden und bedienen sich damit eines tradierten, ursprünglich weiblich konnotierten Mediums, das sie kunstvoll in die Jetztzeit
überführt. Dabei greift die Kölnerin gleichsam auf Collage- und Mischtechniken zurück, an deren Anfang Zeitungs- und Velinpapier, Gouache
und Acryl stehen, gefolgt von zarten Zeichnungen und Skizzen, die sie dann mit der Nähmaschine zum Leben erweckt. Denn dank der
Stofftextur, gesäumt von wie zufällig herabhängenden Fäden, erhalten ihre Motive nicht nur einen dreidimensionalen Charakter, sondern
eine sinnlich erfahrbare Eigendynamik. Das zieht den Betrachter unmittelbar mit hinein ins Großstadtgeschehen – und lässt ihn einmal mehr
über die Komplexität unseres Daseins reflektieren...

Martina Kaiser Cologne Contemporary Art (Köln)

03.11.2018 - 21.12.2018 Marc Riboud & Willy Ronis - “Frankreich 1935 - 1985”
in focus Galerie (Köln)
Pressemitteilung
in focus Galerie
Die beiden international berühmten Fotografen Willy Ronis und Marc Riboud führen den Betrachter in dieser Ausstellung durch das alltägliche Leben in Paris von 1935 bis 1985. Ronis, ein Vertreter der französischen Schule des Humanismus, zeigte in seinen Werken das “normale Leben auf der Straße”. Seine Fotografien stellten den Menschen in den Mittelpunkt und zeigten vor allem einfache Arbeiter, Frauen und Kinder, die in seinen Bildern die Straßen und Cafés bevölkerten. Er schuf durch das absichtliche Weglassen künstlicher Lichtquellen authentische Momente zeitlosen Anmuts des Alltags in Frankreich. Ronis selbst beschrieb seine Art zu fotografieren mit den Worten: „Geduld, Nachdenken, Gelegenheit, Form und Zeit“. Diese Gedanken spiegeln sich in seinen humanistisch geprägten Werken auf das Trefflichste wider.

Wie auch bei Willy Ronis sind die Fotografien von Marc Riboud durch eine exzellente Bildkompositionen geprägt. Durch Ribouds ebenfalls sehr feinfühlige Darstellung von Menschen schaffte er es, die Schönheit des Augenblicks festzuhalten. Für ihn bedeutete fotografieren “das Leben in jeder hundertfünfundzwanzigstel Sekunde voll auszukosten.” Während Marc Riboud durch seine vielfältigen Fotoreportagen aus der ganzen Welt berühmt wurde, schuf Ronis den wichtigsten Teil seines Werkes in Frankreich.

Die Ausstellung zeigt wie es den bereits verstorbenen Künstlern in sehr sensibler Weise gelang, die Schönheit des Moments und den französischen Zeitgeist des 20. Jahrhunderts festzuhalten.

Seit dem Jahr 2000 zeigte die in focus Galerie, Köln die Fotografen Willy Ronis und Marc Riboud in mehreren Ausstellungen. Das für seine großartigen Fotografieausstellungen renommierte Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen widmete Willy Ronis im Jahr 2004, inspiriert durch die Ausstellung der in focus Galerie, eine großartige Retrospektive. Nun endlich richtet das Suermondt Ludwig Museum noch bis zum 6. Januar 2019 Marc Ribouds erste große Einzelausstellung in einem deutschen Museum aus.

Eröffnung am Samstag, den 3. November von 19 – 21.30 Uhr

Öffnungszeiten:

Di. bis Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. 11 – 15 Uhr

und nach Vereinbarung unter 0177 3202913

in focus Galerie (Köln)

21.10.2018 - 24.11.2018 Atelierwände und quadri
Galerie Knecht und Burster (Karlsruhe)
19.10.2018 - 23.11.2018 Idyll & Destruction
Galerie Köppe Contemporary (Berlin)
Pressemitteilung
Galerie Köppe Contemporary
Der 1938 in Bad Kösen / Saale geborene Berliner Maler Ulrich Baehr feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag.
1958-65 studierte Baehr an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin (1958-65). Er war Mitbegründer der legendären Berliner Selbst­hilfegalerie ‚Großgörschen 35‘. Es folgten Stipendien und Studien-aufenthalte in Paris, New York, Levanto (Italien) und Los Angeles.

Ulrich Baehr lehrte an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Nach einer Gastprofessur an der Hochschule der Künste Berlin hatte er bis 2006 eine Professur für Malerei und Kunst im Öffentlichen Raum in Hannover inne. 2006 erhielt er den Deutschen Kritikerpreis.

„Ulrich Baehrs Historienbilder und die ‚Deutschen Toirsi‘, mit denen er in den 1960er und 1970er Jahren bekannt wurde, haben sich in die Kunstgeschichte eingeschrieben“, schreibt die Kuratorin Beatrice E. Stammer. Auslöser solcher Motive waren beispielsweise welt­bewegende Schiffskatastrophen. In der Serie ‚Das 20. ‚Jahrhundert‘ wirken solche dramatischen Sujets wie „ein dunkles Resümee auf das 20. Jahrhundert“ (Simone Reber). Einige Arbeiten aus der Serie werden in der Ausstellung gezeigt.

Ulrich Baehrs Landschaftsbilder – die Galerie zeigt einige Motive, die in der Umgebung von Berlin entstanden sind – machen deutlich, dass es in Baehrs Kunstkonzept um mehr geht als um kultivierte malerische Naturempfindungen oder um die geografische Wiedererkennbarkeit von Seen und Waldszenerien. Auch hier bleiben viele Motive hinter­gründig mit deutscher Geschichte verbunden – etwa der Zeit des Kalten Krieges. Selbst in scheinbar menschenleeren Seen, Wäldern oder Hügelketten lassen sich Zeichen einstiger militärischer Handlungen ausmachen. Ihre suggestive Kraft aber schöpfen sie aus der malerischen Auseinandersetzung zwischen Realismus und Abstraktion sowie aus der Energie ihre Farbkonstellationen.

André Lindhorst, 2018

Galerie Köppe Contemporary (Berlin)