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Ausstellungen Galerien

Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
09.05.2026 - 26.06.2026 It`s a matter of matter
Galerie Rottloff (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Galerie Rottloff
Den Titel dieser Ausstellung zu übersetzen ist kein leichtes Unterfangen, obwohl es doch so leicht wirkt:
Es ist eine Angelegenheit der... von... ...? Wovon eigentlich? Materie? Sachen? Themen? Angelegenheiten?
Und wenn das zweite "matter" so ein breites Bedeutungsspektrum hat, solle das erste nicht auch so breit zu fassen sein?
Könnte es dann auch "Es ist eine Materie der Angelegenheiten" heißen? Oder "Es ist eine Sache des Themas"?
Ein so einfacher Satz vereint hinter sich eine Bandbreite von Bedeutungsmöglichkeiten.

Galerie Rottloff (Karlsruhe)

25.04.2026 - 30.05.2026 ANDY WARHOL BIS ALEX KATZ "Ikonen der Pop Art: Campbell`s Soups bis Coca-Cola Girls" – Ausgewählte Graphiken und Skulpturen
Galerie Boisserée (Köln)
Pressemitteilung
Galerie Boisserée
Mit großer Freude kündigt die Galerie Boisserée eine retrospektive Pop Art Ausstellung an. "Andy Warhol bis Alex Katz" ist eine intensive Werkschau mit ikonischen Werken der Pop Art, wie sie Andy Warhol mit der Serie "Campbell`s Soups" oder Keith Haring mit seiner Serie "Ludo 1-5" geschaffen haben. Weitere Protagonisten der amerikanischen Pop Art sind Tom Wesselmann und Roy Lichtenstein. Die parallel verlaufende britische Pop Art wird in der Ausstellung mit Fokus auf die Werke von Patrick Caulfield und David Hockney gewürdigt.

Als ein später Nachfolger der Pop Art gilt Alex Katz. Bereits seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts arbeitet Katz mit ähnlichen Prinzipien, die auch für die Pop Art von großer Relevanz waren. Seine Konzentration auf sein direktes Umfeld, vordergründig simple Bildinhalte und der Bezug auf Prinzipien, die er aus dem medialen Umfeld adaptiert, verweisen auf die Gestaltungsmerkmale der Popkunst. Bis heute ist Katz dem kühlen, reduzierten und zugleich plakativ-farbigen Stil treu geblieben. Alex Katz ist einer der letzten Künstler, die das schillernde Erbe der Pop Art in die Gegenwartskunst tragen. Seine Werke werden regelmäßig und weltweit in renommierten Museen gezeigt; derzeit findet eine große Ausstellung in der Kunsthalle Tübingen statt. Die Show "Alex Katz – Dancing with Reality" konzentriert sich vor allem auf sein Spätwerk und ist noch bis zum
13. September 2026 zu sehen.

Die Ausstellung in der Galerie Boisserée reiht sich ein in eine langjährige Ausstellungstradition, die immer wieder die Werke dieser bis heute prägenden Stilrichtung neu beleuchtet hat. Es ist gelungen, bedeutende Kunstwerke zu sammeln, die sowohl für das Oeuvre der Künstler als auch für die gesamte Pop Art stilbildend geworden sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Präsentation den Werkreihe "Campbell`s Soups" oder "Beethoven" von Andy Warhol oder auf dem gesamten Set "Coca-Cola Girls" von Alex Katz.

In Betrachtung der Werke wird deutlich, wie kunsthistorisch aber auch gesellschaftlich bedeutungsvoll die Pop Art war und bis heute ist. Viele Sehgewohnheiten in unserer täglichen Umgebung oder in der Rezeption von Werbung und medialen Impressionen sind eng mit diesen bildgewaltigen Werken verknüpft. Obwohl sie längst zu den klassischen Kunstrichtungen gehören, haben die Kunstwerke der Pop-Künstler nichts von ihrer unmittelbaren Frische und Präsenz verloren.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Galerie Boisserée oder online erworben werden kann. Die Ausstellung ist vom 25. April bis zum 30. Mai 2026 in der Galerie Boisserée zu sehen.

Galerie Boisserée (Köln)

15.03.2026 - 23.05.2026 Ulrich Grimm - Geschichten eines Druckers
Galerie Tobien GmbH (Husum)
Pressemitteilung
Galerie Tobien GmbH
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen außergewöhnliche Werke aus der Druckwerkstatt von Ulrich Grimm, entstanden in enger Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland.
Anlass ist der bundesweite Tag der Druckkunst, der die traditionellen Drucktechniken würdigt. Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken von der Deutschen UNESCO-Kommission in als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Seit Mitte der 1980er Jahre fertigt der Drucker, Verleger und später auch Galerist Originalgrafiken, Grafikmappen, Künstlerbücher und Kalender im Siebdruckverfahren an. Gezeigt werden Werke aus mehreren Jahrzehnten von prägenden Positionen der ostdeutschen Grafikszene und internationalen Künstlerpersönlichkeiten.

Ulrich Grimm gründete 1986 eine eigene Siebdruckwerkstatt, zu einer Zeit, in der künstlerisches Arbeiten in der DDR stark von staatlichen Strukturen bestimmt war. Die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR war Voraussetzung für eine künstlerische Tätigkeit, für einen Drucker jedoch keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Es gelang Ulrich Grimm sich als versierter Drucker zu etablieren. Seine Werkstatt entwickelte sich zu einem gefragten Partner für zahlreiche Kunstschaffende.

Private Druckwerkstätten boten damals Künstlerinnen und Künstlern Möglichkeiten zu unabhängigerem Arbeiten, insbesondere bei kleineren Auflagen, die von der Zensur meist verschont blieben. Damit wurden sie zu wichtigen Orten des kreativen Austausches und der künstlerischen Eigenständigkeit.

Mit dem politischen Umbruch erweiterte sich das künstlerische Netzwerk. Künstlerinnen und Künstler aus Westdeutschland, dem europäischen Ausland und den USA arbeiteten fortan mit der Magdeburger Werkstatt zusammen. Über Jahrzehnte hinweg entstand so eine bedeutende Sammlung, die eindrucksvoll die Entwicklung zeitgenössischer Druckgrafik dokumentiert.

Ulrich Grimm ist zur Ausstellungseröffnung persönlich anwesend. Im Rahmen der Vernissage wird Marid Taubert, die Inhaberin der Galerie Tobien, mit Ulrich Grimm ein Interview führen, in dem er über die Gründung seiner Werkstatt in der DDR, über künstlerische Freiräume, Herausforderungen und über vier Jahrzehnte Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern berichtet.

Galerie Tobien GmbH (Husum)