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Pressemitteilungen
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10.10.2021 - 23.01.2022 Goya
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Francisco-de-Goya-Retrospektive im Sommer 2020 in der Fondation Beyeler –
Einen Vorgeschmack bietet die Präsentation des Gemäldes Hexensabbat am Stand auf der diesjährigen Art
Basel.
Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb
Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte
Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus
renommierten europäischen und amerikanischen Museen wie auch Privatsammlungen vereint sein. Zum
Auftakt der Sommerausstellung 2020 präsentiert die Fondation Beyeler am diesjährigen Stand auf der Art
Basel Goyas eindrucksvolles und rätselhaftes Gemälde Hexensabbat (1797/98) aus dem madrilenischen
Museo Lázaro Galdiano.
Francisco de Goya (1746–1828) ist einer der grossen Wegbereiter der modernen Kunst. Sein
facettenreiches Werk, das den Freuden und dem Glanz ebenso wie den Schrecken und Abgründen der
menschlichen Existenz auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht, übt einen kaum zu überschätzenden
Einfluss auf die Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Zu den wichtigsten Genres und Themen in
seinen Bildern zählen allen voran die Porträts, die Mitglieder der Königsfamilie und des Hofes, aber auch
Freunde und Bekannte des Künstlers zeigen. Die Bildnisse sind in der Konzeption vielschichtig, indem sie
die Widersprüchlichkeit und komplexe Persönlichkeit der Dargestellten vor Augen führen. Hinzu kommen
Selbstbildnisse, in denen die innere Bewegtheit und Intelligenz des Künstlers auf eindringliche Weise
Gestalt erlangen. Ein gänzlich eigenständiger Motivkreis ist jener der Majas: Frauendarstellungen, die ein
ambivalentes Verhältnis zwischen Mann und Frau zu erkennen geben. In seinen Genrebildern reflektiert
Goya Begebenheiten aus dem Alltag der spanischen Gesellschaft. Dazu gehören Marktszenen und
Stierkämpfe, Banditenhöhlen, Irrenhäuser sowie Inquisitionstribunale als Orte des Machtmissbrauchs und
der Gewalt. Von ebenso grosser Bedeutung sind die Darstellungen von Hexensabbaten, in denen Goya
Abgründiges, den Aberglauben, die Unvernunft und die Alpträume seiner Zeit zur Anschauung bringt.
Die Ausstellung wird über 70 Gemälde und ein Konvolut von rund 50 meisterhaften Zeichnungen und 30
Druckgrafiken versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem
Unfassbaren einladen. Sie entsteht in Kooperation mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten zu
sehende Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit
Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und
Privatsammlungen vereint sein.
Goyas radikale Bilder wurden besonders von den modernen spanischen Künstlern verehrt, darunter Pablo
Picasso und Joan Miró. Insbesondere die Surrealisten erblickten in ihm einen Geistesverwandten. Auch für
zeitgenössische Künstler stellt Goya eine wichtige Inspirationsquelle dar. In der Reflexion über den
Menschen in einer konfliktreichen, zwischen Vernunft und Unvernunft schwankenden Welt erweisen sich
seine Bilder heute als aktueller denn je.
Die Ausstellung von Hexensabbat am Stand der Fondation Beyeler auf der Art Basel ist ein erster
Vorgeschmack dessen, was die Besucherinnen und Besucher im kommenden Jahr in Riehen erwarten
wird. Ermöglicht wird diese Vorschau auf Goya durch das leihgebende Museo Lázaro Galdiano in Madrid.
Das Museum ging aus der grosszügigen Schenkung des gesamten Erbes von José Lázaro Galdiano an den
spanischen Staat hervor. Sie umfasste 13.000 Kunstwerke, ein Palais, in dem die Objekte untergebracht
sind, die Redaktionszentrale des Verlags La España Moderna und eine Bibliothek mit 20.000 Bänden. Zu
den Höhepunkten der beeindruckenden Sammlung zählen Werke von Künstlern wie Hieronymus Bosch,
Diego Velázquez oder El Greco.

Fondation Beyeler (Riehen)

27.12.2020 - 27.12.2020 DA ist Kunst - Winterlicht
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
20.12.2020 - 20.12.2020 DA ist Kunst - Winterlicht
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
13.12.2020 - 13.12.2020 DA ist Kunst - Winterlicht
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
06.12.2020 - 06.12.2020 DA ist Kunst - Winterlicht
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
29.11.2020 - 21.02.2021 Winterlicht - Imagined dimensions | Lichtinstallation von Tim Roßberg
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
International arbeitende Künstlerinnen und Künstler interpretieren die historischen Räume mit Licht und Farbe in den Wintermonaten. 2020 wird der deutsche Lichtkünstler Tim Roßberg die Räume des DA durch Lichtprojektionen und Sounds in Bewegung setzen.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

27.11.2020 - 28.03.2021 Jerusalem. Sehnsucht nach der Heiligen Stadt.
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Jerusalem, der biblische Ort mit mehrtausendjähriger Geschichte, geprägt von Symbolen und Mythen, multireligiös und multikulturell. Die Einzigartigkeit und Komplexität dieser Stadt liegt vor allem in der gemeinsamen Geschichte der drei Religionen – des Judentums, des Christentums und des Islam – und ihren heiligen Stätten. Seine Bedeutung als religiöses Zentrum, Ort der Sehnsüchte und Heilserwartungen hat Jerusalem zum Phänomen gemacht. Wohl keinem anderen Ort wurden so viele Darstellungen gewidmet, die jedoch weniger die reale Stadt als vielmehr bestimmte Idealvorstellungen wiedergaben.
Den unzähligen Jerusalembildern in der europäischen Kunst und Kulturgeschichte und den mannigfaltigen religiösen und künstlerischen Vorstellungen und Sehnsüchten, politischen Träumen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sie hervorgebracht haben, ist diese Ausstellung gewidmet. Sie präsentiert die von Eroberern und Pilgern seit dem Mittelalter nach Europa mitgebrachten prachtvollen Reliquien, Reliquiare, Souvenirs und die in Europa von Künstlern, Schriftstellern und Forschern geschaffenen Buch- und Tafelmalereien, Reiseberichte und historische Modelle.

Bundeskunsthalle (Bonn)

22.11.2020 - 22.11.2020 DA ist Kunst - Kunst in der Region
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
15.11.2020 - 15.11.2020 DA ist Kunst - Kunst in der Region
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
14.11.2020 - 07.02.2021 François Boucher. Künstler des Rokoko
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
François Bouchers Kunst gilt als Inbegriff des französischen Rokoko, das im 18. Jahrhundert europaweit Verbreitung fand. Seine Kompositionen dienten als Vorlagen für Bühnendekorationen, Tapisserien, Möbel und Porzellane und prägten so den Geschmack der Zeit. Die Karlsruher Kunsthalle widmet diesem einflussreichen Künstler und bevorzugten Maler der Madame de Pompadour erstmals in Deutschland eine Ausstellung. Ausdrucksstarke Einzelstudien, virtuose Kompositonsentwürfe und vollendete Malereien von großer Farbharmonie geben Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers. Im Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst entwickelte Boucher eine bis in die Moderne hineinwirkende Bildsprache. Erfindungsreichtum, Imagination und Ironie prägen sein Werk, das fest in der Tradition der Aufklärung verankert ist.

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

01.11.2020 - 01.11.2020 DA ist Kunst - Kunst in der Region
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
31.10.2020 - 31.10.2020 SAISONALE* - Abschlussfest | Ernte-Dank-Feier der diesjährigen temporären Kloster.Garten.Kunst
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Mit einer Aktion des Künstlerduos Ingke Günther & Jörg Wagner zum Finale der Gravenhorster SAISOANLE* 2020.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

18.10.2020 - 18.10.2020 DA ist Kunst - Kunst in der Region
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
16.10.2020 - 10.01.2021 Masculinities: Liberation through Photography
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Die Gruppenausstellung Masculinities: Liberation through Photography versammelt unter anderem Arbeiten von Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Isaac Julien sowie Annette Messager und untersucht, auf welche Weise Männlichkeit seit den 1960er Jahren erlebt, performativ hergestellt und sozial konstruiert wird.

In einer Zeit, in der sich klassische Männlichkeitsbilder in der Krise befinden und Begriffe wie „toxische“ und „fragile“ Männlichkeit gesellschaftliche Diskurse prägen, bieten über 300 Arbeiten von 50 internationalen Künstler*innen, darunter Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Peter Hujar, Isaac Julien, Annette Messager und Catherine Opie, ein Panorama der filmischen und fotografischen Auseinandersetzung mit dem Maskulinen in all seiner Widersprüchlichkeit und Komplexität. Zentrale Bezugspunkte sind Themen wie Patriarchat, Macht, queere Identität, Race und Class, Sexualität sowie die weibliche Wahrnehmung von Männlichkeit, welche als ein weitgehend fließendes, performatives Identitätskonzept ins Blickfeld rückt.

Kuratiert von Alona Pardo
Organisiert vom Barbican Centre, London

Gropius Bau (Berlin)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 31.01.2021 Max Klinger und Europa
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Max Klinger (1857–1920) gehört zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten des Symbolismus. In seinen Gemälden und Skulpturen wendet er sich von der traditionellen akademisch-idealisierenden Figurenauffassung ab, hin zu einer damals schockierenden Natürlichkeit. Mit diesem künstlerischen Ansatz trug er wesentlich zur Formulierung eines modernen Menschenbildes bei.
Angeregt von Richard Wagner, strebte Klinger die Überwindung von Gattungsgrenzen im Sinne eines Gesamtkunstwerks an, in dem Malerei, Skulptur, Architektur – möglichst auch die Musik– zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.
Sein monumentales Beethoven-Denkmal gilt als zentrales Beispiel der spätromantischen Beethoven-Verehrung und wird zum Abschluss der Beethoven-Jubiläumsjahrs 2020 auch in Bonn zu sehen sein. Anlässlich des 100. Todestages von Max Klinger im Jahr 2020 will diese Retrospektive sein künstlerisches Schaffen einer Neubewertung unterziehen.

In Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig

Bundeskunsthalle (Bonn)

10.10.2020 - 22.11.2020 Kunst in der Region | Gemeinschaftsausstellung zeitgenössischer Kunst
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Die Ausstellung gibt seit 1990 Einblicke in das aktuelle Kunstschaffen der Künstlerinnen und Künstler aus dem Münsterland, der EUREGIO mit den angrenzenden Niederlanden und dem Osnabrücker Land. Mitten in der Ausstellung präsentieren die jungen Musiker Yuhao Guo und Benjamin Heat-Craw ihre neue CD ,,Winterreise" von Franz Schubert.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

10.10.2020 - 17.01.2021 RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 20
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Live in den Ateliers und im Außenraum des DA präsentieren die Stipendiaten des Projektstipendiums KunstKommunikation 20 im RÜCKBLICK! ihre Kunstprojekte:

• Jorn Ebner | Klangrecherche/Tänzelrecherche
• Marte Kiessling | Growth
• Samuel Treindl | Assembly mit Anschlussmög¬lichkeiten

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

10.10.2020 - 17.01.2021 AUSBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 21
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Mit dem deutschlandweit einmaligem Stipendiumsprogramm fördert der Kreis Steinfurt jedes Jahr bis zu vier Projekte, bei denen das Begreifen von Kunst als Kommunikation und Teilhabe im Vordergrund steht. Die Ausstellung zeigt, die von der Jury ausgewählten Entwürfe.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

03.10.2020 - 09.01.2021 Thomas Kitzinger. Serie 24.10.1955 (2008-2020)
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Die Einzelausstellung, die das Kunstmuseum Singen dem Freiburger Maler und Reinhold-Schneider-Kulturpreisträger Thomas Kitzinger (*1955) widmet, rückt die seit 2008 entstandene Werkserie »24.10.1955« des Künstlers in den Fokus.

Die Portraitserie, die sowohl enge Freunde und Künstlerkollegen oder persönliche Bekannte Thomas Kitzingers vermeintlich realistisch und von der Funktion der klassischen Portraitmalerei befreit ins Werk setzt, offenbart den Widerspruch, der seiner malerischen Haltung eigen ist: nämlich die Austreibung des Realismus mit realistischen Mitteln.

Kitzingers Portraits vermitteln durch ihre akribische Malweise, eine Atmosphäre von Kühle und Distanz, die sie eigentümlich fremd bis surreal erscheinen lässt. Herausgelöst aus den üblichen Zusammenhängen – so geben sie die ›Portraitierten‹ stets isoliert, aus einem wie auch immer gearteten Umgebungsraum herausgelöst und vor dem immer gleichen Bildhintergrund platziert, stets frontal und regungslos zu sehen - entwickeln sie ein autonomes Eigenleben und kippen in eine reine Malerei, die ihre abbildende Beziehung zur äußeren Wirklichkeit mehr und mehr verliert.

Abbildung: Serie 24.10.1950, 2008-2020, Öl auf Aluminium, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kunstmuseum Singen (Singen)

03.10.2020 - 09.01.2021 Meinrad Schade. Krieg ohne Krieg.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Der 1968 in Kreuzlingen geborene und mehrfach ausgezeichnete Fotograf Meinrad Schade gehört zu den aktuell interessantesten Dokumentarfotografen der Schweiz.

Schade verfolgt bereits seit fünfzehn Jahren sein fotografisches Langzeitprojekt »Krieg ohne Krieg«. Hierfür bereiste er mit seiner Kamera Regionen im heutigen Russland, Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie seit 2013 Israel und das Westjordanland. Seinem Arbeitstitel »Vor, neben und nach dem Krieg – Spurensuche an den Rändern der Konflikte« entsprechend, fokussiert Schade in ausführlichen Reportagen und engagierten Essays auf die Nebenschauplätze vergangener und noch schwelender Konflikte und auf Orte, die nicht mehr im Zentrum des medialen Interesses stehen. Geleitet von der Frage »Wann beginnt ein Krieg, wann hört er wirklich auf?« dokumentiert Schade das fragil zwischen Krieg und Frieden, Katastrophe und Normalität schwebende Leben an diesen Orten.

Die Ausstellung im Kunstmuseum, die dem Langzeitprojekt Schades gewidmet ist, führt uns in Porträts, Stillleben, Interieurs, Straßen- und Landschaftsaufnahmen zu den Vorgeschichten von Konflikten oder macht die Langzeitfolgen von Konflikten sichtbar, deren Anfänge Jahre zurückliegen.

Abbildung: Meinrad Schade, Volvograd (ehemals Stalingrad), 2009, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kunstmuseum Singen (Singen)

19.09.2020 - 19.12.2020 Jacques-Henri Lartigue – „Das Leben ist bunt“ (Deutschlandpremiere)
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
ACHTUNG, aktuelle Information: Das KuK ist seit dem 6. Mai 2020 unter den für Ausstellungshäuser üblichen Auflagen wieder für Publikum geöffnet. Infolge der temporären Schließung haben sich Ausstellungstermine für 2020 verschoben, daher bitte zur Sicherheit immer auf der KuK-Website nach aktuellen Informationen schauen. Die nachfolgend beschriebene Lartigue-Ausstellung wird NICHT im ursprünglich geplanten Zeitraum (21.06.-13.09.2020) stattfinden, sondern wurde auf den Zeitraum 19.09.-13.12.2020 verschoben.

Die Farbfotografien des französischen Fotografen Jacques-Henri Lartigue (1894–1986) sind der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt, obwohl sie fast ein Drittel seines bei der Médiathèque de l‘Architecture et du Patrimoine bei Paris aufbewahrten Œuvres, bestehend aus 120.000 Negativen, ausmachen. Lartigue kommt unverkennbar von der Malerei: „Ich war schon immer Maler. Folglich sehe ich alles mit meinen Maleraugen. Für mich sind Leben und Farbe untrennbar…“, so der Künstler selbst.

Die Ausstellung trägt den Titel „Das Leben ist bunt“ und umfasst rund 140 Farbfotografien, die in ihrer Gesamtheit als Hommage an die Leichtigkeit des Lebens verstanden werden können. Ob farbenfrohe Blütenwiesen, eine mondäne Feier mit Picasso an der Côte d’Azur, ob schneebedeckte Bäume in einem Pariser Park oder ein Picknick am Meer in der Bretagne – stets überträgt sich die Leichtigkeit des Seins auf den Betrachter.

Bildhinweis:
Jacques-Henri Lartigue: Simone Roussel fährt den "Zweirädrigen Bob", Rouzat, Frankreich, September 1913 ©Ministère de la Culture France/Association des Amis de Jacques-Henri Lartigue, France

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

13.09.2020 - 13.09.2020 Geschichten (in) einer Landschaft - Kartografisches Schattentheater | Susanne Bosch | Filmpremiere
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Die Verfilmung des Schattentheaters erzählt mit Licht, Dunkel, Linien und Umrissformen entlang verschiedener Charaktere von der Heimatung des Fremden in der Region. Das Stück basiert auf Interviews, Fiktion und Archivmaterial.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

10.09.2020 - 13.12.2020 Verschoben auf 2021: Thea Djordjadze.
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Verschoben auf April bis August 2021

Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. In der umfangreichen Werkschau der Künstlerin treten bestehende und neue, speziell für den Gropius Bau entwickelte Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude.

Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Gummi, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display – Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest – als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 10. September 2020 zeigt der Gropius Bau bestehende und neue Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin in seinen Räumlichkeiten; so auch im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ausstellungshauses treten Djordjadzes Arbeiten und Interventionen in einen Dialog mit diesen geschichtsträchtigen Räumen. Die Ausstellung markiert den Beginn einer Reihe von künstlerischen Präsentationen, die sich mit der Geschichte der archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau befassen.

Kuratiert von Julienne Lorz

Gropius Bau (Berlin)

05.09.2020 - 17.01.2021 Yayoi Kusama
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Gropius Bau (Berlin)

05.09.2020 - 04.10.2020 verWERTung. Angewandte Kunst & Upcycling. GEDOK Karlsruhe, Reutlingen, Heidelberg
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Papier, Textil, Schmuck, Objekte, Mosaik.
Jutta Becker, Zdenka Brock, Christina Schneider, Rose Schrade,
Johanna Reutter, Gabi Heinz, Rosa Baum (GEDOK Karlsruhe)
Silke Prottung (GEDOK Heidelberg)
Lissi Maier-Rapaport (GEDOK Reutlingen)
Ursula Achten (Calw)

Eröffnung am Freitag, 04.09.2020 von 15–20 Uhr
Einführung: stündliche Führungen

Samstag, 12.09. von 14–20 Uhr
Tag der Offenen Tür beim Stadtteilkulturfest ECKKULTURdörfle
Workshop mit Ursula Achten von 15–18 Uhr

Galerientag am Samstag, 19.09. von 14–20 Uhr

Vieles, das durch Gebrauch oder durch Veränderung der Werte nutzlos und sinnlos geworden scheint, kann einer neuen Bestimmung und Wertigkeit zugeführt werden. Ein völlig neuer Ausdruck oder Gebrauchswert kann entstehen. So verwandeln sich Kassettenbänder und Plastik- und Papierabfälle in fantasievolle Colliers, aus Pullovern Verstorbener wird eine warme Umhüllung ihrer Urnen, aus Altpapier entstehen Skulpturen...
Diese Ausstellung steckt voller Überraschungen, denn Upcycling bietet in allen Bereichen der Angewandten Kunst viele Möglichkeiten des Umgangs mit verschiedensten Materialien. Im kleinen sowohl als auch im großen Format.

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

30.08.2020 - 27.09.2020 Geschichten (in) einer Landschaft - eine Kartografie | Susanne Bosch | Ausstellung
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Die Installation „Geschichten (in) einer Landschaft – eine Kartografie“ beschäftigt sich mit dem Wissen und der Expertise der lokalen Anwohnerinnen und Anwohner und Nutzerinnen und Nutzer einer Landschaft zum Thema Heimatung des Fremden.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

22.08.2020 - 22.08.2020 SAISONALE* - Sommerfest
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Mit Performance ACKERN des Künstlerkollektivs „gärtnerpflichten“ im KLOSTERGRÜN, Spielaktion von Nikola Dicke und Zoltan Labas im Kreis.Spiel.Garten, Aktionen der Stipendiaten, Ausstellungsrundgängen...

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

16.08.2020 - 16.08.2020 DA ist Kunst - Sommerausstellung und Gießkannenmuseum
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
13.08.2020 - 13.09.2020 Down to Earth. Klima, Kunst und Diskurs unplugged
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Ausgehend von Bruno Latours gleichnamigem Essay widmet sich das Kunst-, Aufführungs- und Diskursprojekt „Down to Earth“ einem System, in dem unser Verhalten auf einzigartige Weise mit den Einwirkungen vieler anderer Akteur*innen verbunden ist: „der tausendfach gefalteten Erde“.

Das größte System, dem wir nicht gegenüberstehen, sondern in das wir eingebettet und alle mit menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen verbunden sind und ein großes Ökosystem bilden, ist das Klima. Das Klima kennt keine Grenzen. Trotz der öffentlichen Einsicht in die Notwendigkeit einer klimapolitischen Wende zeigen die Statistiken steigende CO2-Emissionen. Damit auf diese Erkenntnisse ein Verhaltenswechsel folgen kann, müssen unsere eigenen Betriebssysteme grundsätzlich erneuert werden. Aber wie verändern wir die Praxis unserer Arbeit, Ernährung oder des Reisens? Wie machen wir ein anderes Verhältnis zur Erde, wie es nichtwestliche Lebensweisen oder andere Spezies entwickelt haben, erfahrbar? Wer sind die neuen und alternativen Expert*innen des Wandels und welche Formen nimmt ihr Wissen an? Wo können wir landen?

Diese Frage nach der Art unserer Verbundenheit mit der Erde ist die wörtliche Übersetzung des französischen Titels von Bruno Latours 2018 erschienenem Essay, der auf Englisch „Down to Earth“ heißt und den Ausgangspunkt des diesjährigen Programms von Immersion bildet. Angetrieben von dem Wunsch, angesichts der Klimakatastrophe politisch wirksam zu werden, unternimmt dieses Manifest den Versuch, unser Denken neu zu kalibrieren und zugleich Handlungsanleitungen zu geben. So beschreibt Latour die Idee des „dritten Attraktors“, der uns hilft, den Widerstreit zwischen traditionellem Regionalismus und liberalem Kosmopolitismus zu überwinden und die ökologischen Bedingungen unserer Existenz einzubeziehen. Was immer auf der Erde geschieht, ist nach Latour ein Prozess vieler Akteur*innen, menschlicher und nicht-menschlicher, die jeweils Rechte besitzen und sich wechselseitig beeinflussen.

In der Programmreihe Immersion präsentieren die Berliner Festspiele seit 2016 die Arbeit von Künstler*innen, die gewohnte Präsentationsformate neu definieren, indem sie das klassisch gewordene Schema der Gegenüberstellung von Werk und Besucher*in, Bühne und Saal, Objekt und Betrachter*in auflösen. „Als ob es ein Außen gäbe!“, wundert sich Bruno Latour in seinem Essay: „Wenn die Zusammensetzung der Luft, die wir atmen, von Lebewesen abhängt, ist die Luft nicht mehr nur ihre Umwelt, in der sie sich entwickeln, sondern teilweise auch das Ergebnis ihres Wirkens. Anders gesagt, es gibt nicht auf der einen Seite Organismen und auf der anderen eine Umwelt, sondern es besteht eine Überlagerung wechselseitiger Konstellationen.“ Aus dieser Perspektive widmet sich das Kunst-, Aufführungs- und Diskursprojekt „Down to Earth“ im letzten Jahr der Programmreihe Immersion künstlerischen Praktiken und alternativen Verhaltensweisen, die ein anderes Weltverhältnis erlebbar machen. Können wir Latours Thematik, deren inhaltlichen Argumenten wir folgen, tatsächlich auch in einen anderen Modus der Begegnung und der Ansprache der Besucher*innen überführen? Was können wir beobachten und wie fühlt es sich an, wenn wir die Festival- und Ausstellungspraxis selbst unter die Prämissen von Latours Buch stellen, indem wir unsere Emissionen und Verbräuche offenlegen, sie so gering wie möglich halten und die Gewohnheiten unserer Betriebssysteme in Frage stellen und zu erneuern suchen?

Das zweiwöchige Unplugged-Programm „Down to Earth“ versammelt Künstler*innen und Expert*innen der Nachhaltigkeit und der „Practices of Grounding“, die in der unteren Etage des Gropius Bau sowie auf dem dahinter gelegenen Südplatz mit bildender und aufführender Kunst, Vorträgen, Workshops, Musik sowie spontanen Interventionen daran arbeiten, in Latours Sinne auf andere Weise welthaft und erdverbunden zu sein.

Mit Frédérique Aït-Touati mit Bruno Latour und Gästen (SPEAP, SOC, Zone Critique), Agnes Denes, Yngve Holen, Anne Duk Hee Jordan, Koo Jeong A, Alicja Kwade, Tomás Saraceno, Maria Scaroni, Claire Vivianne Sobottke, Joulia Strauss, Meg Stuart, Rirkrit Tiravanija / Nikolaus Hirsch / Antto Melasniemi / Michel Müller, Alexander Vantournhout u.v.a.

Initiiert von Thomas Oberender
Kuratorisches Team Julia Badaljan, Thomas Oberender, Anja Predeick, Tino Sehgal, Jeroen Versteele
Kuratorische Mitarbeit Descha Daemgen, Stefanie Hessler, Marc Pohl, Joulia Strauss, Frédérique Aït-Touati

Gropius Bau (Berlin)

11.08.2020 - 30.08.2020 Kunst(p)artikel – Kunst im Ausnahmezustand. Installation für den Öffentlichen Raum
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Kunst(p)artikel - Kunst im Ausnahmezustand.
Installation am Künstlerinnenforum GEDOK Karlsruhe

Medienkunst, Installation, Video
mit Ina Annette Hünnekens, Astrid Hansen, Birgit Spahlinger, Sabine Schäfer und Sophia Hünnekens

Ein Projekt des Fachbereichs Fotografie/Medienkunst im Rahmen des Projekts „Kultur Sommer 2020“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Vernissage: Di, 11.08.2020, 20 Uhr
Einführung: Dr. Ina Annette Hünnekens
Die Künstlerinnen sind anwesend. Die Vernissage findet im Freien statt.
Präsentation für den Öffentlichen Raum – täglich rund um die Uhr zu sehen!

Die GEDOK zeigt sich im kulturellen Ausnahmezustand, d.h. vor allem: Abstand wahren. Der Galerieraum bleibt geschlossen und wird gewissermaßen nach außen gestülpt. Ein Camouflage-Sichtschutz mit Gucklöchern, sog. „Sehkammern“ verhindert die Sicht in die Galerie und erlaubt lediglich Blicke auf Innenraumprojektionen und Kunstvideos, die neugierig auf das künstlerische Potenzial machen. Die Rolle des üblichen Betrachters wird verändert: anstelle eines Ausstellungspublikums haben wir es nun mit einem Publikum von Flaneuren und Voyeuren zu tun. Damit verweisen wir nicht nur auf die veränderte Rolle des Betrachters und der Ausstellung, sondern auch auf den Gegenstand der Ausstellung.

Pressefoto: Fotomontage mit der Schaufensterfassade des Künstlerinnnenforums der GEDOK Karlsruhe, Markgrafenstr. 14, Montage: Sophia Hünnekens, Foto: Anna Maria Letsch

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

31.07.2020 - 30.08.2020 Carola Lantermann "BLICKWISPERN" - zu Walter Benjamin
Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)
Pressemitteilung
Carola Lantermann setzt sich künstlerisch auseinander mit Fluchtwegen und dem Schicksal von Flüchtenden. Der Schriftsteller und Philosoph Walter Benjamin (1892 - 1940) hat sich 1940 wegen der Aussichtslosigkeit seiner Lage in den Pyrenäen das Leben genommen. Für die Künstlerin ist er damit das Beispiel für eine aussichtslose Grenzsituation des Menschen schlechthin.

Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)

24.07.2020 - 25.10.2020 Peter Paul Rubens und der Barock im Norden
Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer (Paderborn)
Pressemitteilung
PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden
Diözesanmuseum Paderborn feiert ab 24. Juli 2020 den Star des flämischen Barock mit großer Rubens-Ausstellung

Er revolutionierte mit seinen neuartigen Bildideen nicht nur die Malerei, sondern auch die Bildhauerkunst des 17./18. Jahrhunderts in ganz Nord- und Mitteleuropa nachhaltig: Peter Paul Rubens, der in Antwerpen einer weit über die Grenzen der Metropole hin ausstrahlenden Werkstatt vorstand. Ab dem 24. Juli widmet das Diözesanmuseum Paderborn dem Star des flämischen Barock unter dem Titel „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ eine große Sonderausstellung. Ausgehend von der umfangreichen Neuausstattung des Paderborner Doms, die sich den Antwerpener Brüdern Antonius und Ludovicus Willemssens aus dem direkten Umfeld Rubens‘ verdankt, nimmt die Schau die bedeutenden Innovationen in Malerei, Architektur und Kirchenausstattung des Barock in den Blick, die mit dem Wirken des bedeutenden flämischen Meisters verbunden sind.

Hochkarätige Exponate in Paderborn
Hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen dokumentieren die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte der Kunst der südlichen Niederlande und zeigen, dass die Migration von Künstlern ein wichtiger Motor für die Ausbreitung des Barock war. Zu sehen sind bedeutende Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von der Hand Rubens‘ und seiner Künstlerkollegen sowie kunstvoll gearbeitete Barockskulpturen unter anderem aus dem Rijksmuseum Amsterdam, dem Museum Plantin-Moretus in Antwerpen, der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste Wien, dem SMK Kopenhagen oder dem San Francisco Museum of Modern Art. Vor allem in den virtuosen, so noch nie gezeigten Skizzen und Bozzetti vermittelt die Ausstellung den Besucherinnen und Besuchern einen ganz unmittelbaren Zugang zur schöpferischen Kraft – der prima idea – der genialen Barockkünstler. Auch im Bereich der Skulptur gilt Rubens als bedeutender Impulsgeber, wie seine teilweise engen Kooperationen mit zahlreichen Bildhauern der Zeit belegen, die in der Schau dokumentiert werden.
Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben. Hierzu zählt auch das bedeutende barocke Hochaltarbild des Paderborner Doms, das im Krieg völlig zerstört wurde und nach aufwendiger Restaurierung und Zusammensetzung der Fragmente pünktlich zur Ausstellung wieder in neuem Glanz erstrahlen wird.
Aktualität des Barock

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich der Aktualität des Barock. Sie zeigt Tendenzen der Gegenwartskunst, die auf unterschiedliche Weise Konzepte und Wahrnehmungsweisen der barocken Kunst aufgreifen. Ausgewählte Arbeiten von Gerhard Richter und Tony Cragg werden hier ebenso zu sehen sein wie virtuose Videoarbeiten des belgischen Künstlers Hans Op de Beeck.

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.
Ein reich bebilderter Katalog erscheint im Michael Imhof-Verlag Petersberg.
#closedbutopen
In der neuen Rubrik #closedbutopen auf der Webseite des Diözesanmuseums bietet das Haus aktuell Videos und interaktive Mitmachangebote für Erwachsene und Kinder an. Schon jetzt können die Besucher*innen dort und über die Social Media Kanäle spannende Einblicke in die Vorbereitungen der Barock-Ausstellung gewinnen: Blicke hinter die Kulissen, Kostbares und Kurioses sowie eine neue Präsenz des Diözesanmuseums auf Instagram sollen die Vorfreude auf Rubens steigern.

Bildnachweis: Peter Paul Rubens: Beweinung Christi, um 1612, Liechtenstein, The Princely Collections, Vaduz-Vienna

Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer (Paderborn)

10.07.2020 - 13.12.2020 Otobong Nkanga: There’s No Such Thing as Solid Ground
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens.

Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.

Vorbehaltlich der Juryentscheidungen potenzieller Förderer

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister

Gropius Bau (Berlin)

05.07.2020 - 09.08.2020 "Werke aus der Sammlung Egidius" im Kulturforum Neu-St. Thomä-Kirche, Soest
Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)
Pressemitteilung
Die Ausstellung präsentiert eine beispielhafte Auswahl von Arbeiten aus der Sammlung Egidius. Sie zeigt die große Bandbreite des Schaffens von Kupferdrucker Paul Egidius in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern seit über 50 Jahren.
Die Besucherinnen und Besucher können Einblicke nehmen in die große Vielfalt der Möglichkeiten und Techniken der grafischen Kunst, insbesondere der Radierung.
Bei den gezeigten Exponaten handelt es sich um limitierte Auflagendrucke sowie um autorisierte Farbvarianten, die von der Auflage abweichen. Auch einzelne Ölbilder, Siebdrucke, Zeichnungen u.a. sind zu sehen.
Paul Egidius lotet sowohl die traditionellen Arbeitsmethoden aus und entwickelt darüber hinaus neue Techniken, die in dieser Form so noch nicht da gewesen sind.

Folgende Künstler/innen sind in der Ausstellung vertreten:
Otmar Alt – Heinrich Aldegrever – Hans Borchert – Franz Brauner – Wolfgang Brenner – Anne Budde – Wilhelm Buschulte – Udo Claassen – Karl Fred Dahmen – Benno Dalhoff – Paul Egidius – Rolf Escher – Thomas Friedrich – Cornelius Galle d.Ä. – Jochen Geilen – Hügel / Wachsmann – Israhel van Meckenem d. J. – Eva Janoskova – Karl-Richard Jauns – Friedhelm Kötter – Klaus-Dieter Kruska – Karl Lagerfeld – Elke Marialke – Fritz Mecking – Friedrich Meckseper – Ulrich Meyer – Michel M. – Kunito Nagaoka – Akkitham Narayanan – Rudolf Neugebauer – Elfriede Otto – Barbara Pfister – Jockel Reisner – Fritz Risken – Günter Rückert – Armin Sandig – Federico Schiaffino – Jörg Schmeisser – Kurt Schönen – Johannes Schreiter – Emil Schumacher – Peter Sommer – Pravoslav Sovak – Wolfgang Steinberg – Christine Steuernagel – Per Svensson – Yoshi Takahashi – Peter Thiele – H.F. Turner – Hans Unger – Eberhard Viegener – Anne Wagner – Wolfgang Walloch – Uli Wascher-Gutzer – Alf Welski – Lissy Winterhoff

Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)

30.06.2020 - 27.09.2020 Systemrelevant? Dass und wie wir leben
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Von Systemrelevanz bis Social Distancing: Sonderschau mit Werken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart und aktuellen Kommentaren zum Thema Krise.
Der Sinngehalt des Begriffs „Systemrelevanz“ erweiterte sich unter dem Eindruck der Pandemie auf all jene Branchen und Berufsgruppen, die die Versorgung des Gemeinwesens mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen garantieren, etwa in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, öffentliche Sicherheit, Logistik oder Energie. Damit wurde ein problematisches Unterscheidungskriterium geschaffen, das Wertungs- und soziales Spaltungspotenzial besitzt. Denn „Systemrelevanz“ impliziert immer auch ihre Kehrseite: die „System-ir-relevanz“, also all das, was lediglich nice to have und somit als verzichtbar gilt. Doch wie sähe eine Gesellschaft aus, wenn alles „Nicht-Systemrelevante“ – Geschichten und Humor, Mode und Sportschau, Bühnen und Lieblingsplaylists, Bilder und Erinnerung, Existenzfragen und Horizonterweiterung – wegbräche? „Systemrelevant?“ ist eine improvisierte Ausstellung mit Kunst vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart und heutigen Kommentaren zum Thema Krise: Vereinzelte Werke treffen auf vereinzelte Betrachter*innen – die Forderung des Social Distancing überträgt sich hier auch auf die Präsentation im Museum.
Systemrelevante Berufe sichern, dass wir leben.
Wie wir leben, entscheidet sich woanders ...

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

27.06.2020 - 27.09.2020 Joachim Brohm, Ruhrlandschaften, 1981-83
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
2006 erwarb das Museum Ludwig aus der Serie Ruhrlandschaften von Joachim Brohm (*1955) elf Arbeiten, die er zwischen 1981 und 1983 aufgenommen hat. Ab dem 27. Juni 2020 zeigt das Museum Ludwig diese Aufnahmen in einer Präsentation im Fotoraum.

Museum Ludwig (Köln)

27.06.2020 - 23.08.2020 Atlas Gravenhorst | Reinhard Krehl
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Ein poetisches Gesamtkunstwerk aus Spaziergängen, Naturselbstdrucken und Texten zur Umgebung des Klosters Gravenhorst das kunstvolle Verbindungen zwischen Natur und Mensch aufscheinen lässt.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

27.06.2020 - 27.09.2020 Das Gießkannenmuseum unterwegs | Künstlerkollektiv gärtnerpflichten
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Über 100 wasserspendende Gefäße aus aller Welt ermöglichen unterschiedlichste Gießerlebnisse. Gießkannen – für drinnen und draußen, Designerobjekte wie Freilandkannen, Kindergießkannen oder kuriose Unikate – können im Gewölbe bewundert werden.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)