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Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
11.10.2019 - 02.02.2020 Giovanni Battista Tiepolo Der Triumph der Phantasie
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Am 27. März 2020 jährt sich der Todestag von Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770), dem wohl bedeutendsten Vertreter der Malerei des 18. Jahrhunderts in Italien, zum 250. Mal. Die Staatsgalerie ehrt den venezianischen Meister mit einer Sonderausstellung, die den hochrangigen Stuttgarter Tiepolo-Bestand im Kontext einer Auswahl internationaler Leihgaben aus Malerei, Graphik und Zeichenkunst präsentiert. Erstmals im deutschsprachigen Raum soll die Schau damit den Blick auf die gesamte Schaffenszeit Tiepolos eröffnen und anhand exemplarischer Werke die Vielfalt seiner Themen, Bildgattungen und künstlerischen Medien anschaulich machen.

Ausgangspunkt ist eine der ungewöhnlichsten Schöpfungen Tiepolos, die sich heute im Besitz der Staatsgalerie befindet: das Leinwandbild mit der »Ruhe auf der Flucht nach Ägypten«, das der Maler in seinen letzten Lebensjahren in Madrid schuf. Zwei Gemälde aus früheren Schaffensphasen sowie das bedeutende Konvolut Tiepolo-Zeichnungen ergänzen die Sammlung. Die Ausstellung versammelt weitere Gemälde aus Mythologie und Geschichte, aber auch Beispiele für die meist unterschätzten religiösen Bildfindungen. So stellt die Präsentation die virtuose Erzählkunst Tiepolos und seine ebenso elegante wie theatralische Bildsprache in den Mittelpunkt, die dennoch von hintergründigem Humor und dem Willen zur Karikatur geprägt ist. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Stellenwert, den Tiepolo der Fantasie, der Illusion und auch der Irritation in seinen Bilderwelten einräumte.

Die Ausstellung will eine Neubewertung von Tiepolos Werk anstoßen, die seine malerische Kreativität und Imaginationskraft in den Mittelpunkt stellt und ein neues Bewusstsein für die Bedeutung des Meisters an der Zeitenwende vom Barock zur Aufklärung schafft.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

11.10.2019 - 02.02.2020 La Serenissima Zeichenkunst in Venedig vom 16. bis 18. Jahrhundert
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Innerhalb der Kunstlandschaften Italiens kommt Venedig eine besondere Stellung zu. Die ungewöhnlichen Lichtverhältnisse in der Lagunenstadt, die vom reflektierenden Wasser umgeben ist, inspirierten nicht nur die venezianischen Maler sondern vor allem auch die Zeichner. Der Strich, oft mit der Feder ausgeführt, übernimmt die führende Rolle: Schwungvoll, vibrierend und in tänzerischer Leichtigkeit werden spielerisch hingestreute Tupfen, Linienhäkchen und Lavierung eingesetzt, um die flimmernden Effekte der einzigartigen Atmosphäre von »La Serenissima« (der »Allerdurchlauchtigsten«, wie Venedig liebevoll genannt wurde) wiederzugeben. Dabei entstehen Kompositionen mit eher sparsam eingesetztem Zeichenmaterial und viel Gespür für ausgedehnte Flächen.

Die Ausstellung präsentiert mit rund 50 Zeichnungen von über 20 Künstlern, darunter Jacopo Tintoretto (1518–1594), Paolo Veronese (1528–1588), Sebstiano Ricci (1659–1734), Giovanni Battista Piazzetta (1682–1754) und Giuseppe Bernardino Bison (1762–1844), die unterschiedlichen Facetten der Venezianischen Zeichenkunst vom 16. Jahrhundert bis zum Niedergang der Republik Venedig im 18. Jahrhundert.

Begleitend zur Großen Sonderausstellung »Tiepolo« werden so zum einen Tiepolos Entwicklung und Stellenwert innerhalb der venezianischen Künstler aufgezeigt und zum anderen Einblicke in die bedeutende Sammlung Venezianischer Zeichnungen aus dem Bestand der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie gegeben.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

07.06.2019 - 20.10.2019 Weissenhof City Von Geschichte und Gegenwart der Zukunft einer Stadt
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Der Prozess der Moderne und mit ihr des Bauhauses hat sich über viele Veränderungen und Orte vollzogen. Kartiert man das Bauhaus und sein globales Netzwerk, so gehört Stuttgart zu den Orten, die ihm bedeutende Impulse gegeben haben und selbst durch es beeinflusst sind.

Zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses begeben sich internationale Künstlerinnen und Künstler in Zusammenarbeit mit der Staatsgalerie Stuttgart auf Suche nach Spuren des vorausschauenden Bauhauses und seiner imaginierten Zukunft, die unsere Gegenwart heute ist.

In und von Stuttgart aus setzen sich die Künstlerinnen und Künstler mit dem Bauhaus-Kosmos – Protagonistinnen und Protagonisten und das Bauhaus reflektierenden Reformerinnen und Reformer, Orten und Bauten, Archiven und Dokumenten, Geschichte(n) und Mythen – auseinander. Zentral ist die Frage, wie wir den utopischen Überschuss des Bauhauses und Universalismus der Moderne – wie sie in ihren Auswirkungen auch in Stuttgart manifest sind – für unsere Gegenwart neu denken können.

In ihren Beiträgen nehmen die Künstlerinnen und Künstler das Publikum mit auf Tour in das Museum und den Stadtraum – jenseits bekannter Pfade.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

12.04.2019 - 11.08.2019 Die jungen Jahre der Alten Meister Baselitz – Richter – Polke – Kiefer
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Gemeinsam mit Götz Adriani bereitet die Staatsgalerie Stuttgart in Kooperation mit den Deichtorhallen in Hamburg eine Ausstellung zum Frühwerk von Georg Baselitz, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Anselm Kiefer vor. Rund 80 bis 100 frühe Hauptwerke werden die spektakulären 1960er-Jahre in den Fokus nehmen. In diesem Zeitraum haben alle vier Künstler mit ihrem kreativen und produktiven Frühwerk die Grundlage für ihren Erfolg gelegt, der sie in Deutschland wie auch im Ausland zu den bedeutendsten Künstlern der Nachkriegszeit machte. Das internationale Interesse an dem Gütezeichen »Made in Germany«, das gepaart mit einer enormen Nachfrage bis heute unvermindert anhält, versteht sich keineswegs von selbst, denn die Kunst deutscher Herkunft stand im Laufe ihrer Entwicklung meist im Schatten italienischer, niederländischer oder französischer Vorbilder. Dieses Schattendasein auf dem europäischen Kunstparkett verkehrte sich geradezu in sein Gegenteil, als sich das Künstlerquartett aus Deutschland anschickte an die Spitze des globalen Rankings aufzusteigen.

Abgesehen von Sigmar Polke, der 2010 verstorben ist, unterstützen Richter, Baselitz und Kiefer mit singulären Leihgaben aus ihrem Besitz die Ausstellung. Die intensive Auseinandersetzung der vier Künstler mit ihrer Zeit und deren unmittelbaren Vergangenheit wird in der Schau durch ein Zeitpanorama der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse – vom Wirtschaftswunder und dem geforderten Wohlstand für alle, bis zu den Studentenunruhen und der außerparlamentarischen Opposition ergänzt.

Begleitet wird die Ausstellung von einer umfassenden Publikation Götz Adrianis, die ausführliche Gespräche mit den Künstlern über ihr Frühwerk und dessen besonderen Stellenwert beinhaltet, sowie zahlreiche Abbildungen und eine zeitgeschichtliche Dokumentation der 1960er-Jahre.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

14.03.2019 - 28.07.2019 Maria Lassnig Die Sammlung Klewan
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Maria Lassnig wäre am 8. September 2019 100 Jahre alt geworden. Die 2014 verstorbene Künstlerin gehört zu den größten malerischen Begabungen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Körpergefühlsbildern hat sie einen eigenständigen Weg zwischen Figuration und Abstraktion gefunden.

Der österreichische Sammler Helmut Klewan hat die außergewöhnliche Kunst von Maria Lassnig früh erkannt. Als einer der ersten stellt er sie in Deutschland aus und sammelt seither konsequent ihre Bilder, Zeichnungen, Aquarelle und druckgrafischen Arbeiten. Ein Schwerpunkt dieser kleinen Schau, in der fast alle Werkphasen der Künstlerin repräsentiert sind, liegt auf den 1960er-Jahren. So bietet es sich an, diese Sammlung parallel zur Ausstellung »Die jungen Jahre der Alten Meister: Baselitz – Richter – Polke – Kiefer« hier in der Staatsgalerie zu zeigen.

Die 1960er-Jahre, Zeit der Studentenrevolten, des Aufbruchs, der Emanzipation. Dennoch ist es in diesen Jahren noch immer keine Selbstverständlichkeit als Frau in der Kunstwelt Erfolg zu haben. Zu tief sitzen die Vorurteile. Maria Lassnig leidet darunter, geht ins Ausland, verfolgt konsequent ihren Weg und erlebt dank ihres langen Lebens ihren späten Durchbruch, auch auf dem Kunstmarkt.
Wie viele Museen haben auch wir leider keine Gemälde dieser so bedeutenden Malerin erworben. Diese Ausstellung bietet dem Stuttgarter Publikum nun erste Gelegenheit Maria Lassnig zu entdecken.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

09.03.2019 - 02.06.2019 Licht und Leinwand
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die sogenannte Geburtsstunde der Fotografie 1839 hat die Bildwelt fasziniert und erschüttert zugleich. Nie zuvor war es möglich gewesen, so schnell und präzise die Realität abzubilden wie mit dem neuen Verfahren. Das Verständnis von Wirklichkeit und Wahrheit im Bild wurde in der Folge neu verhandelt. Die Ausstellung erzählt über zwei Generationen die wechselvolle Geschichte von Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert, die geprägt ist von Existenzängsten, Experimentierfreude und Künstlerstolz. Diese Ausstellung findet in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg statt.

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

27.01.2019 - 27.01.2019 Finissage Projektstipendium KunstKommunikation 18 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Asphaltbibliotheque, Brandstifter | Minenspiel, Simone Zaugg | Klangbilder Gravenhorst, sculpturetones, Axel Schweppe und Wolfgang Stamm

Brandstifter präsentiert ein LOST & FOUND Sound Poetry Konzert, Simone Zaugg lädt zur Filmpremiere zu ihrem Projekt „Minenspiel“ ein und auch die sculpturetones begeistern mit einem Klangkonzert.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

08.12.2018 - 08.12.2018 „Slam DA – die letzte Kohle“ - ein literarischer Wettstreit
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
In Kooperation mit dem TatWort e.V. (Münster) und dem Café im DA, Kunsthaus | Beginn: 19.30 Uhr | Einlass 18.30 Uhr | Eintritt: 9 € VVK, 12 € AK

Die Besucher*innen erwartet ein unterhaltsamer Abend mit humorvoller Lyrik, bewegenden Texten und mitreißenden Performances. Das Publikum bildet die Jury und ermittelt den Sieger.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

06.12.2018 - 24.03.2019 Profile in der Kunst am Oberrhein: Heinz Pelz | Roland Spieth
Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)
Pressemitteilung
Vom 6. Dezember 2018 bis 24. März 2019 sind in der Reihe "Profile in der Kunst am Oberrhein" Arbeiten von Heinz Pelz und Roland Spieth zu sehen.
Heinz Pelz, geboren 1959 in Ludwigsburg, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, wo er Mitbegründer der Gruppe Kriegfried war. Seine abstrakten Arbeiten – auf Papier, Aluminium oder Leinwand, unter Verwendung von Aquarell, Ölfarbe, Lack oder Putztüchern, verschließen sich dem direkten Zugang. Sie scheinen vielmehr Spuren zu sein oder flimmernde Flächen des Ungewissen, in denen sich der Blick verliert.

Roland Spieth, geboren 1963 in Boxberg/Baden, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seine Bilder bewegen sich immer an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Sie legen sich nicht fest, und ihre Titel, wie Landschaft, Gleichgewicht, Verbergung, machen aus dem Betrachter einen Suchenden, dem sich auf einmal neue Aus- und Einblicke öffnen.
Beide Künstler leben in Karlsruhe.

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)

02.12.2018 - 24.02.2019 Winterlicht
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Lichtinstallation | Eröffnung: 02.12. um 16.00 Uhr | Gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt

Mit beeindruckenden Lichtinstallationen interpretieren international arbeitende Künstler*innen die historischen Räume mit Licht und Farbe und begeistern die Besucher in den Wintermonaten.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

02.12.2018 - 23.12.2018 Gravenhorster Adventskranz
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
| jew. 16.00 – 18.00 Uhr | Veranstalter: Kreis Steinfurt

Auch in diesem Jahr wird die neue Veranstaltungsreihe „Gravenhorster Adventskranz“ fortgesetzt. An den Adventssonntagen finden besinnliche Veranstaltungen am DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst statt.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

02.12.2018 - 27.01.2019 Rolf Löhrmann SNAPSHOTS im MUseum Wilhelm Morgner
Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)
Pressemitteilung
Der 1950 geborene deutsche Maler und Grafiker Rolf Löhrmann absolvierte 1972-1980 sein Kunststudium an der Hochschule der Künste in Berlin, übte 25 Jahre eine künstlerische Lehrtätigkeit in Berlin aus und ist seit 2007 freiberuflicher Künstler. Rolf Löhrmann lebt heute in Rheine / Westfalen.
Gegen Ignoranz und Intoleranz
Rolf Löhrmann, aufgewachsen in den bewegten Jahren der Nachkriegszeit, hat in der vergangenen Dekade eine Entwicklung hin zu einem Maler mit klaren politischen Aussagen vollzogen. Dies ist das Resultat seiner Erfahrungen, dass der Krieg, den er selbst nicht miterleben musste, schleichend wieder zu uns zurückkehrt in Form von Flüchtlingen die, aus den Krisengebieten kommend, bei uns Schutz suchen.
Malerei am offenen Herzen
Seine Arbeiten sind Ausdruck des Spannungsverhältnisses zwischen ohnmächtiger Wut, Entsetzen und Hoffnung gegenüber der um sich greifenden Unmenschlichkeit und Intoleranz. Die Vorlagen für seine Bilder findet er in Zeitschriften, im Fernsehen oder dem Internet. Mit Acrylfarbe überträgt der Künstler erschreckende und tief berührende Szenen auf die Leinwand. Er reduziert die Farbigkeit seiner Werke auf klar abgegrenzte Farbflächen, was in der Wahrnehmung des Betrachters eine Art Kristallisation des Dargestellten bewirkt. Folglich scheint das aus der Ferne betrachtete Bild eindeutig, aus der Nähe zerfallen aber die eben noch sicher geglaubten Inhalte. Die eben noch gesehene „Wahrheit“ wird fragwürdig.
Ausstellungen
Rolf Löhrmann hat seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in Karlsruhe, Wilhelmshaven, Mainz oder Berlin ausgestellt. Er ist Preisträger des Publikumspreises des Simplizissimus-Preises in Soest (2016) sowie Förderpreisträger der 33. Internationalen Kunstausstellung in Hollfeld (2011) und war in weiteren namhaften Wettbewerben nominiert. Seine Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)

01.12.2018 - 07.04.2019 Gerd Sonntag. Winken und Warten. Ein Welt-Bild aus Glas und Licht.
Kunstsammlung Jena (Jena)
Pressemitteilung
Gerd Sonntag ist einer von jenen Wenigen, die bereits Ende der 1980er-Jahre auch internationale Erfolge verbuchen können – ihm werden Ausstellungen in London und New York eingerichtet und das Netz seiner Sammler ist ebenfalls weit ausgelegt. Das Kraftzentrum seiner Kunst liegt zunächst in der Malerei. Sonntag durchschreitet die Klassische Moderne wie ein Lehrbuch: Nach den Franzosen, vor allem Picasso, folgen die Expressionisten. Große Bilder, Farbflächen und Körper, die als Zeichen persönlicher Bewegtheit keiner Beschreibung folgen – und auch keiner Ideologie.
Seit etwa 10 Jahren verarbeitet Sonntag Hüttenglas zu Skulpturen, die in ihrer Art und Ausstrahlung einzigartig sind. Die Arbeiten, zumeist Köpfe, werden in aufwändigen Arbeits- und Schmelzprozessen hergestellt und durchlaufen mehrere Brennzyklen. Die Werke bestechen nicht nur durch das ungewöhnliche Material, sondern auch durch die Farbigkeit und die feinteilige Art der Bemalung. Die Drähte, welche die Glasteile während der Brennprozesse fixieren, sind notwendige Zutat und bilden zugleich ein filigranes Netzwerk, dass die Köpfe durchädert.

Die Ausstellung ist als Werkschau konzipiert und zeigt neben den Glasarbeiten auch zahlreiche Bilder des Malers Gerd Sonntag, der nicht nur zu den bedeutendsten Malern des Prenzlauer Berges gehörte und sich nunmehr eine eigenständige Position erarbeitet hat, die vielerorts Anerkennung erfahren hat.

Kunstsammlung Jena (Jena)

01.12.2018 - 23.12.2018 „be touched“ - projekt3drei 2018. Ausstellung des Fotografiewettbewerbs. Vernissage Sa, 1.12. 19.00
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
„be touched“ - projekt3drei 2018

Fotografie-Ausstellung mit den einjurierten Bildern aus der gleichnamigen Ausschreibung.
Die ausgewählten Fotografien werden in einer Großprojektion mit drei Beamern jeweils 30 Sekunden lang exklusiv gezeigt.

Der Soundkünstler Rüdiger Blank wird speziell für diese Präsentation ein musikalisches Konzept ausarbeiten.

Vernissage am Samstag, 01.12.2018 um 19.00 Uhr
Einführung: Birgit Spahlinger, Astrid Hansen

Achtung! Besondere Öffnungszeiten:
Mi bis So 17.00 bis 19.00 Uhr

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

23.11.2018 - 10.03.2019 Marcel Duchamp 100 Fragen. 100 Antworten.
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Es gibt kaum einen Künstler, der hinsichtlich seines Werks und seiner Persönlichkeit faszinierender ist als Marcel Duchamp (1887-1968). Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und damit als Erfinder des »ready-made« die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlern. Bis heute hat der Einfluss seiner Werke und Schriften eine immense Bedeutung für die Gegenwartskunst.

Erstmals zeigt die Staatsgalerie ihren umfangreichen Marcel Duchamp-Bestand und das zugehörige Archiv Serge Stauffer in einer Ausstellung. Einflussreiche Werke aus der eigenen Sammlung, wie der »Flaschentrockner«, das Gemälde »Studie für die Schokoladenreibe No. 2« und das Fensterobjekt »La Bagarre d'Austerlitz« treffen auf internationale Leihgaben. Ergänzt werden die Werke durch ein einzigartiges Archiv, das von dem Schweizer Künstler und Duchamp-Forscher Serge Stauffer (1929-1989)zusammengetragen wurde. Erstmalig werden die bedeutenden »100 Fragen« zu sehen sein, die Stauffer 1960 im Zuge eines langjährigen Briefwechsels an Duchamp richtete. Die »100 Antworten« Duchamps ermöglichen nicht nur wesentliche Einblicke in sein künstlerisches Denken, sondern zeigen auch die außergewöhnliche Forschertätigkeit Stauffers. Erarbeitet durch ein von der Volkswagen-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt werden die Ausstellung und die begleitende Publikation neue Erkenntnisse in die internationale Duchamp-Rezeption einbringen.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

18.11.2018 - 24.03.2019 Stefan Strumbel (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Die letzte 2-RAUM-Ausstellung des Jahres 2018 ist dem Offenburger Künstler Stefan Strumbel (*1979) gewidmet.

Der junge Künstler setzt sich seit einigen Jahren mit dem Thema "Heimat" und den damit verbundenen Zuschreibungen aus konventionellen Traditionen und Wertvorstellungen auseinander. Folkloristischen Alltagsgegenständen wie Kuckucksuhren verleiht er mit grellen Farben und subtilen Texten ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Mit dieser Mischung aus Volkskunst, Pop Art und Street Art hat er sich im internationalen Kunstbetrieb fest etabliert.

In den letzten Jahren haben sich seine Arbeiten in Richtung einer universelleren Bildsprache entwickelt. In deren Zentrum steht die Luftpolsterfolie als Sinnbild für Schutz von allem, was man transportieren und bewahren will - ob nun Werte und Inhalte oder Gefühle.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

17.11.2018 - 24.03.2019 Mythos Leipziger Schule von 1960 bis heute
Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)
Pressemitteilung
Vom 15.11.2018 bis zum 24.3.2019 sind im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg Arbeiten Leipziger Künstler in der Ausstellung „Mythos Leipziger Schule von 1960 bis heute“ zu sehen.

Der 1972 von einem Journalisten geprägte Begriff der „Leipziger Schule“ ist schwammig und steht keineswegs für einen einheitlichen Stil. Anfang der 60er Jahre hatte Bernhard Heisig als neu berufener junger Rektor der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig (HGB) mit der Gründung einer Malklasse den Grundstein für den Erfolg Leipziger Künstler gelegt. Als sich die restriktive Kulturpolitik der DDR mit ihrem Ideal des „Sozialistischen Realismus“ zunehmend lockerte, eroberten immer mehr Leipziger Künstler das Feld, allen voran Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, die erst Studenten, dann als Professoren an der HGB tätig waren und verschiedene Stilrichtungen von expressiv (Heisig) bis altmeisterlich-realistisch (Tübke) vertraten. 1972 galt Leipzig dann als „Kunstzentrum“, wo die künstlerische Kritik an der eigenen Gesellschaft erstmals offizielle Anerkennung fand und sich im Laufe der 80er Jahre immer mehr Geltung verschaffte.
Nach der Wende, die für viele DDR-Künstler wirtschaftlich ein Desaster bedeutete, entdeckte dann Anfang des neuen Jahrtausends zunächst der US-Kunstmarkt die junge Künstlergeneration aus Leipzig für sich. Unter dem Schlagwort der „Neuen Leipziger Schule“ kamen junge Künstler nun zu weltweitem Ruhm, wobei wiederum von einem einheitlichen Stil nicht die Rede sein kann.

Die Durbacher Ausstellung verdeutlicht, dass nicht die Etikettierung einer Arbeit ihre Bedeutung ausmacht, sondern ihre künstlerische Qualität. Neben den beiden „Leipziger Schulen“ werden auch wichtige Bilder von Künstlern gezeigt, die sich allein ihrem Anspruch verpflichtet gesehen haben: die stillen Unspektakulären und die innovativen Aufmüpfigen. Beide passten natürlich nicht in das Schema der nur nach außen hin so „tabulosen“ Kulturpolitik der SED.
Mit diesem Ansatz bietet sich erstmalig ein breiterer Blick auf das Kunstschaffen in der DDR bis heute.

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)

17.11.2018 - 10.03.2019 Bilder Bücher Bohnenranken – Sagenhaften Geschichten auf der Spur
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Studierende der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe haben sich gemeinsam mit der Fotokünstlerin Mona Breede und der Grafikdesignerin Susanne Saenger von Gemälden der Kunsthalle inspirieren lassen und laden auf eine Reise in vergnügliche Geschichten und märchenhafte Welten ein.

In der Jungen Kunsthalle werden die Fotos, Filme und Bücher präsentiert und durch Werkstatträume im Obergeschoss, in denen das Gesehene in verschiedenen künstlerischen Techniken selbst kreativ umgesetzt werden kann, ergänzt.

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

10.11.2018 - 17.02.2019 Vor Ort 2018
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Duisburg spielt im Leben der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung „Vor Ort 2018“ eine zentrale Rolle. Der Mensch in seinen unterschiedlichsten Befindlichkeiten steht bei einer Reihe der Werke im Zentrum. Großformatige Fotos mit beeindruckenden Rückenansichten sind darunter ebenso wie eine übermenschlich große Figur, die aus einem Baum aus dem Kantpark entstand. Organische und faszinierende zellenartige Skulpturen aus ungewöhnlichen Materialien sind ebenso in der Ausstellung zu sehen, wie kleinteilige Zeichnungen, die erst in der intensiven Anschauung außergewöhnliche Details offenbaren. Mit Skulpturen, Gemälden, Fotos, Videos und Installationen ist die Werkschau das Abbild einer vitalen und experimentierfreudigen Kunstszene. Der Ausstellung ist eine öffentliche Ausschreibung vorausgegangen, in der sich Kunstschaffende bewerben konnten, die in enger Verbindung mit der Stadt Duisburg stehen. Der Aufruf führte zu insgesamt 120 Einreichungen, von denen eine fachkundige Jury die eindrucksvollsten Arbeiten auswählte.

Mit Unterstützung des Kulturbeirats der Stadt Duisburg

Lehmbruck Museum (Duisburg)

10.11.2018 - 17.02.2019 Meisterwerke des Expressionismus
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Berühmte Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, August Macke, Otto Mueller, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff oder Heinrich Campendonk sahen im Expressionismus den Aufbruch in eine neue Zeit. Viele Werke, die im Geist dieser Zeit entstanden, gelten heute als absolute Meisterstücke. Das Lehmbruck Museum verfügt über eine ausgezeichnete Sammlung des Expressionismus und, obwohl der Schwerpunkt der Sammlung bei der Skulptur liegt, gerade auch der Malerei dieser Zeit. In den Ausstellungsräumen des sogenannten Anbaus des Museums sind die Arbeiten der Künstlergruppen „Blauer Reiter“ und „Brücke“ zu bewundern. Insgesamt zeigt die Ausstellung Werke von rund zwanzig Künstlern, darunter auch Plastiken von Oswald Herzog, Franz Marc, André Derain, Bernhard Hoetger und Rudolf Belling.

Lehmbruck Museum (Duisburg)

10.11.2018 - 17.02.2019 Oskar Schlemmer. 100 Jahre Bauhaus
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses in Weimar zum hundertsten Mal. Als Einstimmung auf das Jubiläumsjahr präsentiert das Lehmbruck Museum Oskar Schlemmers imposantes Gemälde „Fünfzehnergruppe“. Schlemmer, der von 1921 bis 1929 am Bauhaus wirkte, hat insbesondere mit seinen Wandgestaltungen und Bühneninszenierungen das Bild des Bauhauses entscheidend mitgeprägt. Sein Gemälde „Fünfzehnergruppe“ zeigt Figuren in exemplarischen Bewegungszuständen. Die menschliche Figur steht stets im Mittelpunkt von Schlemmers Kunst. Sie ist eingebunden in den Raum und definiert durch ihre Haltung den Raum als Aktionsraum. Damit folgt Schlemmer der Bauhaus-Losung einer Integration aller Künste in die Architektur.

Im Rahmen von "100 Jahre Bauhaus im Westen"

Lehmbruck Museum (Duisburg)

02.11.2018 - 23.11.2018 Suite et poursuite - Marie-Hélène H-Desrue - Malerei und Zeichnung. Vernissage 2.11. um 19:00
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die Malerin Marie-Hélène H-Desrue gibt mit dieser Ausstellung einen Einblick in den fortlaufenden Prozess ihrer Malerei und Bildfindung. Mit dem Titel spielt die Künstlerin auf ihre Arbeitsphilosophie, aber auch auf ihre Technik an: Inspiration gibt es nicht. Bilder entstehen aus wahrgenommem, skizziertem, geträumtem Material. Im Laufe der Arbeit - zuweilen von Jahren - reifen Formen und innere Landschaften zu Bildern.

In ihren „Zeitraum-Serien“, den „Fall-Bildern“, den Täuschungs- und Spiegelungsbildern, in der Unendlichkeit und im Fortlaufen des Runden ­ verfolgt sie, fasziniert vom Bewegten und scheinbar Unzuverlässigen, eine Spur. In diesem Fortschreiten liegt kein Fortschritt, irgendwann steht man wieder am Anfang, denn wie der Dichter A. Guillevic schrieb: „L´horizon nous condamne au cercle“ (Der Horizont verdammt uns zum Kreis).

Vernissage
Freitag, 02.11.2018. um 19.00 Uhr
Einführung: Dr. Ursula Merkel, Kunsthistorikerin
Musikalische Begleitung: Michael Ariel Friedmann, Harfe

Finissage
Freitag, 23.11. 2018 um 19.00 Uhr
mit der Künstlerin und Musik: Jogalo, Sologitarre

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

01.11.2018 - 03.02.2019 Wildnis
Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)
Pressemitteilung
„WILD­NIS“ IN DER KUNST – VON 1900 BIS ZUR GEGEN­WART

Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)

28.10.2018 - 16.12.2018 Max Scheler. "Von Konrad A. bis Jackie O." Fotografien aus Deutschland, China und den USA.
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
Deutschland. China. USA. Drei Länder, drei Kontinente, drei völlig unterschiedliche Kulturen und Sichtweisen. Während die Fotografien aus Deutschland das Wirtschaftswunder, den politischen Aufbruch, aber auch die Teilung eines Landes durch eine unüberwindbare Mauer kommentieren, berichten die Bilder aus China von Krise, ideologischem Umbruch und kultureller Fremde. Die USA begegnen dem Betrachter in den Arbeiten von Max Scheler als vielschichtiges und widersprüchliches Phänomen: progressiv und dennoch provinziell, demokratisch-fortschrittlich und dennoch rassistisch und ungerecht.

Die Klammer für all das sind 151 Arbeiten des deutschen Fotografen und Bildjournalisten Max Scheler (1928-2003), Sohn des gleichnamigen Philosophen und Soziologen, der ihn sicherlich auch für die feinen Zwischentöne sensibilisierte, die den Zeitgeist einer Gesellschaft prägen. Max Scheler entbrannte für die Fotografie, nachdem er 1941 Herbert List begegnet war und ihm Anfang der 1950er bei Reisen in den Süden Europas assistiert hatte.

Ab 1955 war Scheler als freier Bildjournalist für namhafte Magazine in Europa, Nordafrika, im Nahen Osten und Asien tätig, wobei zu seinen Schwerpunkten politische und soziale Ereignisse zählten. 1959 begann er, in Hamburg für den "Stern" zu arbeiten, dessen Erscheinungsbild er damals maßgeblich mitprägte.

Sein Hauptthema war derweil "Human Interest", menschliche Verhaltensweisen und Emotionen, wie sie sich ausdrücken und möglichst authentisch in Fotos festhalten lassen. Nach Ende seines fotografischen Schaffens im Jahr 1975 gründete er mit Rolf Gillhausen das Magazin "GEO".

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

27.10.2018 - 13.01.2019 Revolution (Make-up) Palette. Simone Westerwinter - eine Werkschau
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung
Das Werk der in Besigheim lebenden Künstlerin Simone Westerwinter ist medial und stilistisch breit gefächert von Malerei, Zeichnung und Skulptur über Bodenarbeiten, Objektkunst und Rauminstallation bis hin zu Video, Fotografie und Performance. Mit der Ausstellung »Revolution (Make-up) Palette« plant sie keinen Umsturz im Museum, sondern gibt einen umfassenden Einblick in ihr fast 30-jähriges Schaffen, das sich im Grenzbereich kritisch-narrativer Inhaltlichkeit und formaler Abstraktion bewegt.

Wenn sich Simone Westerwinter beispielsweise in der Serie Erziehung durch Dekoration dem Karomuster widmet, knüpft sie sowohl an ein alltägliches Design als auch an die Konkrete Kunst an. In ihren Gemälden zu den Themen Palette und Regenbogen entwickelt sie die Farbfeldmalerei weiter. Für eine andere malerische Serie verwendet sie hingegen Schrift: in Versalien gesetzte, elementare sprachliche Äußerungen wie JA und NEIN, deren eindeutige Stellungnahmen sie jedoch zugleich hinterfragt.

Bei ihren performativen Arbeiten involviert die Künstlerin meist die Besucher*innen in ihr Werk und fordert diese zu Entscheidungen heraus. So fragt sie beispielsweise, ob sie frisch zubereitete rosa Zuckerwatte oder ein blaues Auge (geschminkt bekommen) möchten. Oder sie animiert diese, an einer Polonaise teilzunehmen. Die Verwandlung des einzelnen Menschen in einen Baustein eines übergeordneten Organismus mit allen Vor-und Nachteilen von Gruppendynamik offenbart sich darin ebenso wie Ritual und Ornament stilisiert sichtbar werden. Im Filmduo Raucher/Nichtraucher bezieht ein und derselbe Darsteller konträre Standpunkte, zu denen sich die Betrachter*innen positionieren können.

Simone Westerwinter bezieht sich in ihrem äußerst vielfältigen Œuvre auf die kunsthistorische Tradition und fügt ihr eine neue, revolutionäre Geste hinzu – etwas Schräges aus der Palette der Möglichkeiten, irgendwo auf der Skala zwischen Make-up und Revolution, von sanft bis kühn, von rot bis grün, von grell bis pastell.


Begleitprogramm

Öffentliche Führungen
Sonntag, 4. November 2018, 11.30 Uhr
Sonntag, 2. Dezember 2018, 16.30 Uhr
Sonntag, 16. Dezember 2018, 11.30 Uhr
Sonntag, 13. Januar 2019, 16.30 Uhr

After-Work-Kurzführung mit Apéritif
Mittwoch, 14. November, 17 Uhr
Donnerstag, 27. Dezember, 16.30 Uhr

Führung für Lehrkräfte
Montag, 5. November, 17 Uhr

KÜNSTLERINNENGESPRÄCHE
Sonntag, 18. November, 11.30 Uhr
Simone Westerwinter im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger
Donnerstag, 10. Januar, 18.30 Uhr
Simone Westerwinter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann

Clown Duo
Paulo & Herr Klemmerle
Entdeckungstour durch die Ausstellung für Jung und Alt
Freitag, 4. Januar, 14.30 Uhr und 17 Uhr


Workshops für Kinder und Jugendliche

sanftrotgrell oder kühngrünpastell?
Samstag, 10. November, 14.30–17.30 Uhr
für Kinder von 6 bis 10 Jahren

spachteln, schütten, laufen lassen
Samstag, 5. Januar, 11-14 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren
14.30-17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren



Weihnachts-Workshops:

Kunstvolle Adventskalender
Samstag, 17. November, 11–14 Uhr und 14.30–17.30 Uhr
Für Kinder von 6 bis 10 Jahren

Pop-Up-Weihnachtskarten
Samstag, 15. Dezember 2018, 11–14 Uhr und 14.30–17.30 Uhr
für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Anmeldungen für alle Workshops unter 07142 74-483


Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 26. Oktober, 19.30 Uhr


Studioausstellungen

Luisa Richter
Variationen einer fixen Idee
27. Oktober 2018 bis 17. März 2019
Die in Besigheim geborene Künstlerin Luisa Richter (1928–2015) lebte seit den 1950er Jahren überwiegend in Venezuela und zählt zu den meist beachteten Malerinnen Lateinamerikas. Ihr Werk spannt den Bogen zwischen zwei Kulturen und Lebenswelten, denn sie besuchte ihre schwäbische Heimat regelmäßig. Nach einer großen Retrospektive 2006 zeigt die Städtische Galerie nun aus dem Nachlass der Künstlerin anlässlich ihres 90. Geburtstages einen Ausschnitt aus ihrem umfangreichen Werk an experimentellen Arbeiten auf Papier: Collagen, Druckgrafiken, Schriftbilder, Tuschzeichnungen und Aquarelle mit lichten oder dichten Strukturen. Gegenständliche und abstrakte Elemente treten dabei stets in einen fruchtbaren Dialog, im Wechsel von kraftvollen, freien Linienbewegungen und figürlichen Andeutungen. Vielfach griff Luisa Richter alte Spuren und Arbeiten wieder auf, die sie übermalte und dergestalt reaktivierte oder Schicht um Schicht neu zusammenfügte: zu Variationen – nicht nur einer – fixen Idee.


Zur Eröffnung am Freitag, 26. Oktober 2018, um 19.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein!

Es sprechen:
Jürgen Kessing, Oberbürgermeister
Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

Begleitprogramm

Ausstellungsgespräche mit Weggefährten
Marcus Richter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann
Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr
Cynthia Thumm im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger
Sonntag, 24. Februar, 16.30 Uhr

After-Work-Kurzführung mit Apéritif
Mittwoch, 16. Januar, 17 Uhr



Matthias Gnatzy
Die vier Kammern des Herzens
27. Oktober 2018 bis 31. März 2019
Der Besigheimer Künstler Matthias Gnatzy ist für seine detailreichen Radierungen und Tuschezeichnungen ebenso bekannt wie für seine phantasievollen Materialassemblagen. Anlässlich seines 70. Geburtstages richtet er im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie eine Kunst- und Wunderkammer ein, in der er sich – kenntnis- und anspielungsreich wie immer – verschiedenen Themenbereichen widmet. So lassen sich im Naturalienkabinett ein Rudel Nasobeme und in der Kammer des Fernwehs eine Ming Stele entdecken. Die Bandbreite im Musikzimmer reicht von Mozarts Zauberflöte bis zu Bob Dylans Tombstone Blues. Und der Literarische Salon hält ein episch-theatralisches Bilderrätsel bereit. Dieser Wandelgang durch Matthias Gnatzys vier Kammern des Herzens wird jedoch schillernd & goethend eröffnet: mit Hommagen an das Universalgenie und seinen in Freundschaft verbundenen Konkurrenten. Selbstverständlich dürfen die Besucherinnen und Besucher zahlreiche weitere Raritäten und Kuriositäten erwarten.


Zur Eröffnung am Freitag, 26. Oktober 2018, um 19.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein!

Es sprechen:
Jürgen Kessing, Oberbürgermeister
Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen


Begleitprogramm

Künstlergespräche
Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger
Sonntag, 27. Januar, 11.30 Uhr
Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann
Sonntag, 31. März, 16.30 Uhr

After-Work-Kurzführung mit Apéritif
Dienstag, 19. Februar, 16.30 Uhr

Die Eröffnung der beiden Studioausstellungen findet ebenfalls am Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr statt!


Demnächst...
Ab 2. Februar 2019 zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung Franz Radziwill und die Gegenwart.
Landschaft, Technik, Medien


Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr
Donnerstag 14–20 Uhr
Samstag, Sonntag 11–18 Uhr
Am 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar ist die Städtische Galerie jeweils von 11–18 Uhr geöffnet.
Am 24., 25. und 31. Dezember ist geschlossen.

Eintritt frei
Öffentliche Führung: 3 €
Künstlerinnengespräch: 5 €
Workshop: 5 €
Gruppenführung: 55 € / 65 €
Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung.


Katalog 26 €

Künstlerisch gestaltetes Hemd: 69 € (mit freundlicher Unterstützung von OLYMP Hemden)


Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60–64
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 74-483, -819
Telefax 07142 74-446
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
galerie@bietigheim-bissingen.de


Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

25.10.2018 - 27.01.2019 König der Tiere
Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)
Pressemitteilung
UMFAS­SENDE RETRO­SPEK­TIVE ZUM LEBEN UND WERK WILHELM KUHNERTS

Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)

21.10.2018 - 03.03.2019 Dust and Trace - Heinz Pelz
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Vor rund zehn Jahren hat Heinz Pelz die Entschei­dung getroffen, ausschließ­lich auf Papier zu arbeiten. Aber ebenso wie seine zuvor entstan­de­nen Malereien Konven­tio­nen und Erwar­tungs­hal­tun­gen eher unter­wan­der­ten als bestä­tig­ten, lassen sich die neuen Werke kaum als Zeich­nun­gen katego­ri­sie­ren. Der Aufbau jedes Bildes ist vielschich­tig und erwächst aus zahlrei­chen Arbeits­schrit­ten unter Einsatz unter­schied­lichs­ter Materia­lien, Malmittel, Techniken und Werkzeuge.

Die Ausstel­lung wird im Forum des Museums gezeigt und ist die neunte­Prä­sen­ta­tion des Förder­krei­ses in Zusam­men­ar­beit mit der Städti­schen Galerie Karlsruhe.

Foto: Heinz Pelz: P1805, 2018, Aquarell, Ölfarbe auf Bütten, 196 x 115,5 cm. Foto: Heinz Pelz.

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

19.10.2018 - 28.04.2019 Zeitenwende 1918/19 - Künstler zwischen Depression und Aufbruch
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Le Tournant - 3 Pays - 30 Expositions
Kooperation mit dem Netzwerk Museen F/CH/D - 3 Länder mit 30

Die Ausstellung in Ettlingen skizziert die individuellen Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Lebenswelt und die künstlerische Entwicklung der Künstler Karl Hofer (1978-1955), Walter Becker (1893 - 1984), Karl Albiker (1878-1961) und Oskar Alexander Kiefer (1874-1938). Ihre Lebenswege kreuzten sich mehrmals, immer wieder auch in Ettlingen. Sie gehörten einer Künstlergeneration an, die ein traumatisches Kriegserlebnis einte sowie der Wille zu einer Neuorientierung. Die Nachkriegsjahre schufen mit ihrer großen künstlerischen Freiheit ohne Zensur den Nährboden für nahezu jede Form neuer künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Die Ausstellung versucht eine Einordnung der Lebenswege dieser vier Künstler zwischen den Extremen der Weimarer Republik: der kulturellen Experimentierfreudigkeit und ungestillten Vergnügungssucht der "goldenen Zwanziger" und ihrem jähen Ende durch die Weltwirtschaftskrise, die Hunger, Armut und Hoffnungslosigkeit brachte.

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

19.10.2018 - 25.11.2018 Ulrike Donié NATURA MORTA
Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)
Pressemitteilung
Prof. Dr. Frank Günter Zehnder kommt in seinem Katalogtext „Der ständige Kreislauf – Zur ambivalenten Kunst von Ulrike Donié“ zu folgendem Resümee:
„Zusammenfassend kann man in den Bildern von Ulrike Donié geradezu eine Dramaturgie des gemalten Geschehens, der Farben und des Bildaufbaus ausmachen. Es passiert viel, ohne dass man genau sagen könnte, was wem wie geschieht. Zu vielseitig sind die Populationen, die assoziierbaren Bewegungsabläufe, die Potentiale und die Irritationen. Bei aller Schönheit von Form, Farbe und Bildstruktur geht doch eine Beunruhigung von den dargestellten vorgestellten (sic!) Bildwelten aus. Die Malerin schafft variantenreiche Kompositionen, die als Synonyme für die sich nie wiederholenden Situationen in Meerestiefen, Höhlengewässern und Brackwassern gelten mögen, die in sich stimmig sind, obwohl sie kaum stimmen werden. Man wagt sich kaum noch an dieses Wort heran, aber die Malerei zeigt trotz inhaltlich großer Fremdheit und trotz der Überlebenskämpfe etc. einen hohen Grad an Harmonie. ..“

Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)

14.10.2018 - 06.01.2019 Objekt. Plastik. Skulptur.1. Bildhauerei am Bodensee.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Objekt. Plastik. Skulptur. 1. ist die erste Überblicksausstellung einer losen, grenzüberschreitenden Reihe, die das Kunstmuseum Singen der Gattung Bildhauerei rund um den Bodensee widmet. Wir starten die Erkundung mit einer Auswahl an Arbeiten von 25 Künstlern, die das Potential zeitgenössischer Bildhauerei von ca. 1990 bis heute repräsentieren – in und aus einer Region, die noch immer sehr einseitig und zuerst als Ort der Maler wahrgenommen wird. Gezeigt wird die Ausstellung auf beiden Ausstellungsetagen des Museums, das seit seinem 2014 abgeschlossenen Umbau eines der wenigen Häuser auf der deutschen Seite des Bodensees ist, das über geeignete Räumlichkeiten zur Präsentation plastischer Kunstwerke verfügt.

Werke von folgenden Künstlern aus Deutschland und aus der Schweiz sind zu sehen: Nándor Angstenberger (D), Jürgen Brodwolf (D), Markus Daum (D), Jáchym Fleig (D), Friedemann Grieshaber (D), Stephan Hasslinger (D), Maren Maurer (D), Alexandra Meyer (CH), Gerold Miller (D), Harald F. Müller (D), Markus Müller (CH), Jörg Obergfell (D), Jürgen Oschwald (D), Jürgen Palmtag (D), Boris Petrovsky (D), Robert Schad (D), Lucie Schenker (CH), Reinhard Scherer (D), Hans Schüle (D), Jörg Stäuble (CH), Markus F. Strieder (D), Guido von Stürler (CH), Florian Thate (D), Rudolf Wachter (D), Andrea Zaumseil (D).

Die Ausstellungsreihe, die auf 3 Ausstellungen innert 5 Jahren angelegt ist, zielt darauf ab, einen wenn auch subjektiven, so doch exemplarischen Überblick über die künstlerisch höchst unterschiedlichen Positionen im Feld der zeitgenössischen >Bildhauerei< rund um den Bodensee zu geben. Selbstredend nimmt die Ausstellungsserie nicht in Anspruch, „alle“ Positionen innerhalb dieses vielfältigen Feldes abbilden zu wollen. Der Mut zur Lücke, ein bewusst schweifender, kursorischer Blick, kuratorische Freiheit und kluge Beschränkung bei der Präsentation gehören zur offen angelegten Konzeption. Im Fokus steht die Neugier auf ein wenig bekanntes, kaum bearbeitetes Terrain. Wie schon 2002, als das Kunstmuseum Singen (seinerzeit zusammen mit Partnermuseen) mit der
Ausstellung >Blick und Bild< einen ersten Überblick über die >Fotografie am Bodensee von 1920 bis heute< wagte, so möchte die aktuelle Ausstellungsreihe nun den Bildhauern und der zeitgenössischen Plastik eine Plattform schaffen sowie die Aufmerksamkeit des Publikums auf ein zu wenig beachtetes Feld lenken. Dem bildhauerischen Potential aus / in der Vierländerregion (A, CH, D, FL) gilt das Interesse.

Mit Beginn der Moderne sind die tradierten Gattungsbegriffe >BildhauereiPlastikSkulpturReliefInstallation< und nichtfigürliches >ObjektBodenseeraum< auch, als schillernde Vereinbarungsbegriffe und offene Bezugsrahmen. Im Fokus stehen – im Gegensatz zu reinkonzeptuellen, illusionistischen oder virtuellen Projekten – solche Arbeiten, denen eine gewisse Geschlossenheit, Stofflichkeit, Sinnlichkeit und räumliche Präsenz – mithin das Agieren im realen Raum und das Einwirken auf den Betrachter –, körperliche Dimensionen, Maße und Volumina, individuell-eigenständige Gestaltung und ein nachvollziehbarer Aufbau der Gestaltform eigen sind. Die Künstler, so die letzte Vereinbarung, können in der Vierländerregion geboren sein, hier leben und arbeiten oder einen anderen, starken Bezug zur Euregio Bodensee haben. Zeitgenossenschaft und künstlerische Qualität der einzelnen Arbeit waren für die Auswahl und Präsentation zentral.
Die Ausstellungsserie wird von einer Publikation begleitet, die ähnlich offen und anwachsend angelegt ist, wie die Ausstellung selbst.

Begleitprogramm zur Ausstellung
Öffentliche Führungen:
Sonntag, am 28. Oktober, 11 Uhr
Sonntag, 9. Dezember 2018, 11 Uhr
Sonntag, 6. Januar 2019, 11 Uhr

Buchvorstellung:
Sonntag, 11. November 2018, 11 Uhr
Der Radolfzeler Bildhauer Markus Daum stellt gemeinsam mit den Autoren seine neue erschienene Publikation „HALB INNERHALB HALB AUSSERHALB“ in der Ausstellung vor.

Kunstmuseum Singen (Singen)

13.10.2018 - 25.11.2018 Kunst in der Region – Gemeinschaftsausstellung zeitgenössischer Kunst
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Eröffnung: 13.10. um 17.00 Uhr | Gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt

Die jährlich stattfindende Ausstellung gibt einen Einblick in das aktuelle Kunstschaffen in der Region und schaut dabei auch „über den Tellerrand“ hinaus.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 27.01.2019 RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 18 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Endpräsentation der Kunstprojekte: 13.10. ab 17.00 Uhr

Im RÜCKBLICK! präsentieren die Stipendiaten 18 ihre Kunstprojekte: „Asphaltbibliotheque Gravenhorst“, Brandstifter | „Minenspiel“, Simone Zaugg | „Klangbilder Gravenhorst“, Axel Schweppe und Wolfgang Stamm. Ihren Abschluss finden die Projekte bei einer Finissage am 27.01.2019.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 27.01.2019 AUSBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 19 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Ausstellung der Entwürfe aus der Ideenwerkstatt | Eröffnung: 13.10. ab 17.00 Uhr

Mit dem deutschlandweit einmaligen Stipendiumsprogramm fördert der Kreis Steinfurt jedes Jahr bis zu vier Projekte, bei denen das Begreifen von Kunst als Kommunikation und Teilhabe im Vordergrund steht. Die Ausstellung zeigt, die von einer Jury ausgewählten, spannenden Entwürfe.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 10.03.2019 Visit - Eva Rosenstil
Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)
Pressemitteilung
Die in Hüfingen geborene und heute in Freiburg lebende Künstlerin studierte nach dem Studium von Textildesign in Reutlingen und der Kunstwissenschaft in Freiburg von 1975 bis 1980 bei Peter Dreher an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe/Außenstelle Freiburg. Zu ihrem bildnerischen Konzept gehört wesentlich die intermediale Verknüpfung von Fotografie, Zeichnung, Druckgraphik und Malerei. Fotos und druckgraphische Vorlagen werden teilweise übermalt, in einen seriellen Zusammenhang gebracht und als Bestandteile von Installationen verwendet. Inhaltliches Merkmal und Motiv ihrer Arbeit sind die Topographien vornehmlich unbekannter Orte, deren Besonderheiten sie recherchiert, um sie dann in eine ortsspezifische Bildsprache zu übersetzen. Auch ihr „Visit“ in Rastatt enthält Exponate, die vom Ort her inspiriert sind, u. a. von Paris, Berlin und Rastatt. Als Aufhänger für den Ortsbezug zu Rastatt dient ihr die familiäre Verwandtschaft zu Lucian Reich, der neben seiner künstlerischen Wirksamkeit im Hüfinger Künstlerkreis des 19. Jahrhunderts als Zeichenlehrer am Lyzeum in Rastatt (heutiges Ludwig-Wilhelm-Gymnasium) tätig war. Zeitgleich zur Rastatter Präsentation zeigt das Hüfinger Stadtmuseum unter dem Titel „Visavis“ Arbeiten, die ebenfalls aus der autobiografischen Beziehung zu Lucian Reich entstanden sind.

Abbildung:
Eva Rosenstiel, aus der Serie „cloud“, 2016-18, Öl/Fotografie auf Aludibond, je 60 x 40 cm

Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)

29.09.2018 - 13.01.2019 Lee Bul Crash
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Lee Bul, eine der bedeutendsten koreanischen Künstler*innen ihrer Generation, hat für ihr formal erfinderisches und intellektuell provokantes Werk große internationale Anerkennung erfahren. Vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 zeigt der Gropius Bau mit Crash ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Die umfassende Werkschau ist die erste von Stephanie Rosenthal kuratierte Ausstellung als neue Direktorin des Gropius Bau.

Lee Buls vielfältiges Schaffen zwischen Performance- und Installationskunst erforscht Träume, Ideale und Utopien, die von futuristischen Theorien und Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur beeinflusst sind. Crash ist eine Ausstellung, die uns als Erlebnisparcours in ihren Bann zieht und mit experimentellen Ausstellungsstücken begeistert. Lee Buls raumgreifende Inszenierungen und Landschaften experimentieren mit außergewöhnlichen Materialien wie Perlmutt, Kristallen, Leder oder Samt und zeigen fantasievolle Topographien utopischer Sehnsüchte. Neben der sinnlichen Erfahrbarkeit und dem Humor ihrer Werke sind Lee Buls Arbeiten auch von ihren persönlichen Erfahrungen und subtilen Anspielungen auf die Geschichte und Politik Koreas geprägt. Während ihres nunmehr 30-jährigen künstlerischen Schaffens hat Lee Bul die Entwicklung Südkoreas von einer Militärdiktatur zur Demokratie in ständiger Konfrontation mit dem nur wenige Kilometer entfernten Nordkorea miterlebt. Ihre Arbeiten zeugen von einer intensiven Reflexion historischer und politischer Diskurse, den Herausforderungen von Globalisierung und technischem Fortschritt, aber auch von dem Streben nach Idealen menschlicher und gesellschaftlicher Vollkommenheit und deren potentiellem Scheitern.

Eine Ausstellung der Hayward Gallery, London in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau, kuratiert von Stephanie Rosenthal.

Foto: Lee Bul. Willing To Be Vulnerable, 2015–2016, Ausstellungsansicht „Crashing” Hayward Gallery, 2018
Foto: Maxie Fischer, Foto Courtesy: Gropius Bau

Gropius Bau (Berlin)

29.09.2018 - 13.01.2019 sehen denken träumen – Französische Zeichnungen aus der Kunsthalle Karlsruhe
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Zeichnungen gehören mit ihren leichten und fragilen Materialien zu den faszinierendsten Werken der Kunstgeschichte: Die künstlerischen Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten sind unerschöpflich.

Zeichnungen sind die unmittelbarste Form der Bildproduktion, sie erzeugen bei dem*der Betrachter*in wie keine andere Kunstform eine Nähe zur Vorstellungskraft und zur ausführenden Hand der Künstler*innen.

In Frankreich wurde seit dem 17. Jahrhundert das Zeichnen als Grundlage jeder Kunstform akademisch eingefordert und ausgeübt. Es entwickelte sich neben der Malerei zu einer eigenständigen Kunstgattung, deren freie Ausdrucksformen von Sammlern geschätzt und in der Kunsttheorie erörtert wurden.

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe besitzt einen herausragenden französischen Zeichnungsbestand, aus dem eine Auswahl von rund 100 Werken vom 16. bis zum 20. Jahrhundert erstmals in dieser Zusammenstellung präsentiert wird. Dazu gehören außergewöhnliche Blätter des großen Landschaftskünstlers Claude Lorrain (um 1600–1682), virtuose Illustrationen voll dramatischer Lebendigkeit von Jean-Honoré Fragonard (1732–1806) und feinsinnige Darstellungen des zeitgenössischen Pariser Lebens von Edgar Degas (1834–1917).

Anhand der Werke werden nicht nur die angewendeten Zeichentechniken und ihre Materialien thematisiert, sondern auch die zahlreichen Spuren und Hinweise, die zur Bedeutung eines individuellen Werkes beitragen: Wie ist es gezeichnet? Wofür hat der Künstler es geschaffen? Wem hat es gehört?

Im „Laboratorium“, der Zeichenwerkstatt, können Besucher*innen selbst verschiedene Zeichenverfahren ausprobieren und so die ausgestellten Originale aus einer neuen Perspektive betrachten.

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

28.09.2018 - 24.02.2019 Wilhelm Lehmbruck Variation und Vollendung
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Sein Œuvre umfasst ca. 100 Skulpturen, mehr als 1000 Zeichnungen, 80 Gemälde und großformatige Zeichnungen und 200 Druckgraphiken. Diese Vielseitigkeit und das Erproben verschiedener Techniken und Materialien sind charakteristisch für die Generation der Expressionisten.
Ausgehend von ihrem umfangreichen eigenen Bestand wird die Ausstellung in der Staatsgalerie der Arbeitsweise Wilhelm Lehmbrucks nachspüren und Schnittvarianten seiner bedeutendsten Plastiken wie die Große Sinnende, der Emporsteigende Jüngling, die Große Stehende oder die Kniende zeigen.
Unter den deutschen Künstlern gehört Lehmbruck zu den ersten, die neben den traditionellen Materialien wie Bronze und Marmor auch in hohem Maße in seiner Zeit innovative Werkstoffe wie Terrakotta, Stein- / Zementguss und Stuccoguss für ihre Werke verwendeten. Ob diese unterschiedliche Materialität innerhalb seiner Plastiken auf eine bewusste inhaltlich-ästhetische Entscheidung oder auf erheblich günstigere Produktionskosten zurückzuführen ist, gehört zu den schwer lösbaren Fragestellungen in der Lehmbruck-Forschung.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

28.09.2018 - 24.02.2019 Wilhelm Lehmbruck Die Bedeutung der Linie
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Begleitend zur Ausstellung »Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung« zeigt die Staatsgalerie im Graphik-Kabinett Arbeiten auf Papier von Wilhelm Lehmbruck.
Das Œuvre dieses empfindsamen Expressionisten umfasst neben Skulpturen und Gemälden auch zahlreiche Zeichnungen und Druckgraphiken, die nicht in einem direkten Zusammenhang mit seinen Plastiken zu sehen sind, sondern vom Künstler als ein eigenständiges Medium genutzt wurde. Der Radierung kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu; diese Technik ermöglichte dem Künstler eine nuancenreiche und sensible Linearität. Einfühlsam und ausdrucksstark zugleich zeigen seine Figuren die unterschiedlichen Facetten menschlicher Emotionen.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

23.09.2018 - 05.05.2019 Jochen Gerz. THE WAKL - Keine Retrospektive
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Jochen Gerz ist einer der bedeutendsten und konzeptstärksten deutschen Künstler der Gegenwart. Auf den sieben Meter hohen Glasfenstern des Lehmbruck Museums ist ein Text zu lesen, der das Leben und das Werk von Jochen Gerz mit acht Dekaden Zeitgeschichte verbindet und das Museum in ein monumentales Buch verwandelt. THE WALK, ein 100 Meter langer Steg, führt die Besucherinnen und Besucher in wechselnder Höhe an der ikonischen Glasfassade entlang. So entstehen neuartige Perspektiven auf die Stadt Duisburg, das Museum und den Park.
THE WALK ist nicht nur der Weg des Künstlers, sondern auch der von uns allen. Jochen Gerz arbeitet mit Menschen, die aus allen Regionen der Welt zu uns kommen. In Kooperation mit der „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ der Kreishandwerkerschaft Duisburg werden Menschen mit Fluchterfahrung zu Vermittlern und Autoren. Es ist eine Ermutigung, selbst Autor und damit Zeitgenosse zu werden.

Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), der Kulturstiftung der Länder, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Sparkasse Duisburg, der Kunststiftung NRW, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR sowie der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH. In Medienpartnerschaft mit der Rheinischen Post und der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Lehmbruck Museum (Duisburg)

21.09.2018 - 06.01.2019 Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen den Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen Ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben seit prähistorischer Zeit in unterschiedlichen Facetten grundlegend. Immer wieder machen Archäologen Entdeckungen, die dies auf ganz unterschiedliche Weise eindrucksvoll belegen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert in einer groß angelegten Gesamtschau der deutschen Bodendenkmalpflege die spektakulärsten Funde der letzten 15 Jahre vom Paläolithikum bis in das 20. Jahrhundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit insgesamt rund 300 Fundkomplexen die Folgen überregionaler Interaktion auf persönlicher, wirtschaftlicher und religiöser Ebene erfahrbar gemacht.

Eine Sonderausstellung des Museum für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA) anlässlich des Europäischen Jahres des Kulturerbes 2018.


Foto: Himmelscheibe. Älteste Himmelsdarstellung Europas, gefunden 1999 von Raubgräbern am Mittelberg, Sachsen-Anhalt
© Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt / Foto Juraj Lipták

Gropius Bau (Berlin)

21.09.2018 - 09.12.2018 Eva Besnyö – Photographin. Budapest, Berlin, Amsterdam
Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)
Pressemitteilung
Fesselnde Blicke, überraschendes Licht und ungewohnte Perspektiven – die Photographien von Eva Besnyö (1910–2003) faszinieren. Im Herbst 2018 setzt das Käthe Kollwitz Museum Köln seine Photo-Reihe fort und präsentiert im Rahmen des Festivals der Internationalen Photoszene Köln mehr als 80 Vintage Prints dieser außergewöhnlichen Photographin aus sechs Jahrzehnten.

Eva Besnyö erwirbt im Budapester Atelier von József Pécsi ihr technisches Rüstzeug. Berlin öffnet ihr zu Beginn der 1930er Jahre die Augen für die Ästhetik der modernen Photographie. In Amsterdam wird sie zur Meisterphotographin, noch bevor ihr nach der Verfolgung als Jüdin und dem Überleben im Versteck in den 1950er Jahren ein Neustart gelingt.

Ihr photographisches Werk ist geprägt vom Aufbruch der Künste in die Moderne – vom Neuen Sehen und der Neuen Sachlichkeit. Zwischen diesen beiden Positionen entwickelt die Künstlerin eine eigene poetisch-experimentelle Bildsprache, die Zeit ihres Lebens Basis für ihr Œuvre bleibt. Bis heute haben ihre Aufnahmen nichts an Modernität und Strahlkraft verloren.

»Eva Besnyös poetische Schwarz-Weiß-Kompositionen sind Ausdruck ihrer persönlichen Bildsprache, mit der sie sich ihre Welt erschlossen hat. Photohistorisch stehen sie in einer Reihe neben den Experimenten von Ilse Bing, Henri Cartier-Bresson, Florence Henri, André Kertész und Germaine Krull.« (Marion Beckers, Elisabeth Moortgat)

Die Ausstellung zeigt überwiegend Originalabzüge – Vintages aus dem Nachlass der Künstlerin, die sämtliche Stationen ihres Lebens repräsentieren: von den frühen, durch Renger-Patzsch oder Moholy-Nagy inspirierten Detail-Aufnahmen aus Budapest über die experimentellen Berliner Straßenszenen um 1930, die vortrefflichen Portrait- und Architekturphotographien bis hin zur Dokumentation der Frauenbewegung in den Niederlanden der 1970er Jahre.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin

Weitere Informationen unter www.kollwitz.de

Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)

21.09.2018 - 13.01.2019 GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa
Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer (Paderborn)
Pressemitteilung
Architektur ohne Schwere mit himmelwärts strebenden Gewölben, lichtdurchflutete Maßwerkfenster und monumentale Figuren, die tiefe menschliche Gefühle zeigen, aber auch Mikroarchitektur kennzeichnen die faszinierende Epoche der GOTIK. Seit dem zwölften Jahrhundert revolutionierten, ausgehend von Frankreich, ihre Ideen und Innovationen die Architektur und Kunst in ganz Europa.

Im Jahr des Paderborner Domjubiläums und im „Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018“ widmet das Diözesanmuseum Paderborn dieser faszinierenden Epoche die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „Gotik – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ (21. September 2018 bis 13. Januar 2019). Anhand hochkarätiger Exponate entwirft die Schau ein faszinierendes Panorama der Zeit und zeigt, wie sich die neuartigen Ideen beim Bau der großen Kathedralen flächendeckend bis in die Regionen hinein ausbreiteten – von Reims über Paderborn bis nach Riga.

Bedeutende Leihgaben aus Museen und Sammlungen in ganz Europa lassen die Zeit der Gotik mit ihren vielfältigen gesellschaftlichen und technischen Veränderungen für die Besucher lebendig werden. Zu den herausragenden Ausstellungsstücken zählen die sogenannten Reimser Palimpseste, die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters, das einzigartige Heiliggrabreliquiar aus dem Schatz der Kathedrale von Pamplona, das bislang noch nie in Deutschland gezeigt wurde, die Originalfragmente des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schreins der heiligen Gertrud von Nivelles sowie weitere Preziosen der Goldschmiedekunst, Buchmalerei, Elfenbeinschnitzerei und Skulptur, etwa aus dem Louvre und dem Musée Cluny in Paris. Eigens erstellte 3D-Modelle und interaktive Animationen geben ungewöhnliche Einblicke in die Konstruktionstechniken gotischer Gebäude.
Sechs Ausstellungseinheiten nehmen die Ideen und Dynamiken in den Blick, die den internationalen Erfolg der gotischen Architektur- und Formensprache begründeten: vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zu Fragen des kulturellen Austauschs und Wandels.

Ergänzt wird die GOTIK-Ausstellung durch ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm für die ganze Familie.

Die Schirmherrschaft über die Ausstellung haben der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, sowie Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen.

Weitere Informationen unter: www.dioezesanmuseum-paderborn.de

Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer (Paderborn)

14.09.2018 - 07.01.2019 Bestandsaufnahme Gurlitt Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Im November 2013 sorgt der sogenannte „Kunstfund Gurlitt“ für weltweite Schlagzeilen. Denn die 1500 Kunstwerke, die Cornelius Gurlitt (1932–2014), der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Um diesem Verdacht nachzugehen, stellte der deutsche Staat die für die Forschung nötigen Mittel zur Verfügung, während sich Cornelius Gurlitt verpflichtete, als Raubkunst identifizierte Werke zu restituieren. So konnten bislang vier, NS-verfolgungsbedingt entzogene, Werke an die Nachfahren der rechtmäßigen Besitzer*innen zurückgegeben werden. Als seinen Erben hatte Gurlitt, der im Mai 2014 verstarb, das Kunstmuseum Bern bestimmt.

Ab 14. September 2018 wird die Bestandsaufnahme Gurlitt im Gropius Bau in einer großangelegten Ausstellung präsentiert. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebettete Schau basiert auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“. Gezeigt werden nicht nur ca. 250 Kunstwerke, die jahrzehntelang dem Blick der Öffentlichkeit entzogen waren und ein breites Spektrum der Kunstgeschichte abbilden, sondern es wird die Herkunft jedes Kunstwerks thematisiert. Die Ausstellung gewährt so auch Einblicke in die Geschichte der Objekte und die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen Sammler*innen, Kunsthändler*innen und Künstler*innen, die dem NS-System zum Opfer fielen.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und des Kunstmuseums Bern.


Foto: Auguste Rodin (1840–1917), Kauernde. ca. 1882, Marmor, www.lostart.de/521802
Foto: Albrecht Fuchs © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Gropius Bau (Berlin)

09.09.2018 - 06.01.2019 Emil Nolde und das Meer
Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)
Pressemitteilung
Erstmals widmet sich eine museale Ausstellung dem großen Thema der Meereslandschaften Noldes.

Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)

31.08.2018 - 06.01.2019 Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart Die Schenkung Bartenbach
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
Künstler*innen:
Diane Arbus, Boris Becker, Karl Blossfeldt, Walker Evans, Lee Friedlander, Florence Henri, David Hockney, Candida Höfer, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Max Regenberg, Albert Renger-Patzsch, Tata Ronkholz, August Sander, Hugo und Karl Hugo Schmölz, Friedrich Seidenstücker, Wolfgang Tillmans, Garry Winogrand, Piet Zwart

Diane Arbus, Boris Becker, Karl Blossfeldt, Walker Evans, Lee Friedlander, Candida Höfer, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Tata Ronkholz, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Hugo und Karl Hugo Schmölz, Garry Winogrand, Piet Zwart – generationsübergreifend eint all diese Fotograf*innen eine Arbeitsweise, nämlich über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich Themen zu verfolgen. Bei Sander können solche Reihen einen Atlas der Menschen des 20. Jahrhunderts bilden, bei Höfer ein Archiv von öffentlichen Räumen und deren Codes der Repräsentation, oder bei Blossfeldt ein solches der Formenvielfalt von Fauna und Flora. In der „direkten Fotografie" vereinigt sich die wechselvolle Rezeption der Fotografie als künstlerische und dokumentarische auf besondere Weise.

In der Zusammenschau lässt sich zugleich der wechselseitige Einfluss deutscher und amerikanischer Positionen in der verdichteten Kulturlandschaft des Rheinlandes der 1960er bis 1990er Jahre nachvollziehen. Hier waren in den 1970er Jahren die ersten Galerien für Fotografie zu finden, die sich für August Sander, Florence Henri, Piet Zwart, Karl Blossfeldt, aber auch für die amerikanischen Positionen der 1960er Jahre wie Walker Evans, Diane Arbus, Lee Friedlander, Garry Winogrand begeisterten und durch kontinuierliche Vermittlungsarbeit bekannt machten. Zugleich übten Bernd und Hilla Becher mit ihrer Lehre an der Kunstakademie Düsseldorf großen Einfluss aus. Und nicht zuletzt prägten bedeutende monografische Ausstellungen sowie Gruppenausstellungen nachhaltig die Rezeption. L. Fritz Gruber zeigte bereits in den 1950er Jahren August Sander in den Photokina Bilderschauen. Die Kunsthalle Düsseldorf stellte 1976 Fotografien von Walker Evans aus, und Klaus Honnef kuratierte zeitgleich wichtige Gruppenausstellungen dokumentarischer Fotografie im Rheinischen Landesmuseum, Bonn.

Dieser dokumentarisch-künstlerische Ansatz wird mit Doing the Document vorgestellt und zugleich befragt. Walker Evans bezeichnete seine Fotografien nicht als dokumentarisch, sondern sprach von einem „dokumentarischen Stil“. 1967 zeigt das Museum of Modern Art in New York, Werke von Arbus, Friedlander und Winogrand, alle auch hier vertreten, unter dem Titel New Documents. Wo endet das Dokument und wo beginnt die künstlerische Geste? Dies ist eine Frage, die in der Geschichte der Fotografie immer zur Diskussion stand und auch heute, in postfaktischen Zeiten und der zunehmenden Ästhetisierung von Archiv- und Dokumentationsmaterial in der zeitgenössischen Kunst wieder neu zu verhandeln ist. Der Ausstellungstitel Doing the Document löst bewusst die vermeintlichen Gegensätze von „herstellen (doing)“ und „dokumentieren“ auf, um die immer wieder beschworene „Krise der Repräsentation“ im Werk von zwanzig Fotograf*innen und deren Rezeption auszuloten.

Zu verdanken ist diese Ausstellung einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotograf*innen durch die Kölner Familie Bartenbach, die die Sammlung des Museum Ludwig kürzlich substanziell erweitert hat. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird. Neben der fotohistorischen Aufarbeitung der Sammlung werden auch die Stifter*innen gewürdigt. Das Engagement der Sammler*innen zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie nicht auf Einzelbilder fokussiert ausgewählt, sondern reiche und vielseitige Bestände einzelner, international bekannter Künstler zusammengetragen haben. Ihr Interesse am Werk ausgewählter Fotokünstler*innen spiegelt sich in umfangreichen Werkserien, die breite Facetten einzelner Künstler*innen aufzeigen. Die Schenkung ergänzt die Sammlung Fotografie im Museum Ludwig hervorragend, da sie Lücken füllt, sowie bestehende Schwerpunkte vertieft und erweitert. In der deutsch-englischen Publikation wird dies umfassend vorgestellt werden, während die Ausstellung sich ganz auf die Schenkung fokussiert.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland, Russmedia sowie durch eine Förderung der Sparkasse KölnBonn aus dem PS-Zweckertrag der Lotterie des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes PS Sparen und Gewinnen.

Museum Ludwig (Köln)

26.08.2018 - 22.04.2019 Das CITY ATELIER
Lehmbruck Museum (Duisburg)
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Im CITY ATELIER finden Sie auf einer ganzen Etage kreative Arrangements: Hier gibt es klassische Bildhauermaterialien, wie Ton, Draht, eine Druckwerkstatt, aber auch Ungewohntes, zum Beispiel 3D-Doodler oder eine interaktive Sandskulptur. Einige Kunstwerke laden dazu ein, mit ihnen zu spielen, spezielle Bereiche bieten Rückzugsmöglichkeiten zum Lesen oder Entspannen. Sie können sich hier zu künstlerischen Aktivitäten treffen oder das CITY ATELIER auf eigene Faust erkunden. An allen Sonntagen laden wir Sie von 14.00 bis 17.00 Uhr ein, an offenen Workshop-Sessions teilzunehmen. In den offenen Angeboten werden Sie von unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern in verschiedene Techniken eingeführt. Ein umfangreiches Begleitprogramm und eine Museums-Rallye sorgen für Abwechslung. Schulklassen haben ebenso die Möglichkeit einen Nachmittag im CITY ATELIER zu buchen, wie Firmen für Coachings und TeamBuildings. Außerdem wird regelmäßig ein „Besucher-Kunstwerk der Woche“ prämiert und ausgestellt.
An jedem ersten Freitag im Monat wird das CITY ATELIER von Künstlern begleitet. An diesen Tagen legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.

Lehmbruck Museum (Duisburg)

19.08.2018 - 25.11.2018 Guido Kucznierz | Voré (Profile in der Kunst am Oberrhein)
Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)
Pressemitteilung
Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe „Profile in der Kunst am Oberrhein“ Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés.

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)

01.08.2018 - 31.03.2019 Mit Karl Weysser unterwegs
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Seine Stadt­an­sich­ten mit wink­li­gen alten Gassen und maleri­schen Archi­tek­tur­de­tails fanden e­benso wie seine stimmungs­vol­len Reiseim­pres­sio­nen aus dem Rhein- und Moseltal, aus dem Elsass oder aus Tirol nicht nur bei seinen Zeitge­nos­sen große Anerken­nung. Sie gelten auch heute noch als heraus­ra­gende Beispiele einer bewusst unpathe­ti­schen und zugleich subtilen Schil­de­rung von Natur und Landschaft. Gemeint ist der 1833 in Durlach bei Karlsruhe geborene, oft als "­ba­di­scher Spitzweg" bezeich­nete Maler Karl Weysser, dem die Städ­ti­sche Galerie Karlsruhe nun erstmals eine Ausstel­lung mit mehr als 40 Ölstudien und Gemälden aus dem eigenen, etwa 300 Bilder und Zeich­nun­gen umfas­sen­den Bestand widmet. Die Werkschau ­des Künstlers, der zu den bedeu­tends­ten Archi­tek­tur­ma­lern der zwei­ten Hälfte des

19. Jahrhun­derts gehört, befindet sich in unmit­tel­ba­rer Nähe zur neu einge­rich­te­ten Dau­er­aus­stel­lung mit Exponaten aus der Zeit von 1850 bis 1950, in der u. a. Weyssers Lehrer Johann Wilhelm Schirmer sowie seine ­Stu­dien­kol­le­gen Hans Thoma und Emil Lugo vertre­ten ­sind.

Foto: Karl Weysser, Mannenbach. Landungssteg am Bodensee, 1876. Foto: Heinz Pelz

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

01.07.2018 - 06.01.2019 Susanne Kessler. Odissea
Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)
Pressemitteilung
Susanne Kesslers Arbeiten beziehen sich auf die spektakuläre Kap-Hoorn-Umsegelung 1905 der „Susanna“.

Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)

30.03.2018 - 30.03.2019 Malerei 1850 - 1950 Dauer­aus­stel­lung 2. OG wieder­er­öff­net
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die aktuelle Präsen­ta­tion spannt den Bogen von der badischen Malerei der 1850er Jahre bis zur abstrakten Kunst im Nach- kriegs­deutsch­land um 1950. Entspre­chend der Ausrich­tung der 1854 in Karlsruhe gegrün­de­ten Kunst­schule liegt der wesent­li­che Fokus der ausge­stell­ten Gemälde auf der Landschafts­ma­le­rei.

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)