Language

Ausstellungen Museen

Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
27.01.2019 - 27.01.2019 Finissage Projektstipendium KunstKommunikation 18 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Asphaltbibliotheque, Brandstifter | Minenspiel, Simone Zaugg | Klangbilder Gravenhorst, sculpturetones, Axel Schweppe und Wolfgang Stamm

Brandstifter präsentiert ein LOST & FOUND Sound Poetry Konzert, Simone Zaugg lädt zur Filmpremiere zu ihrem Projekt „Minenspiel“ ein und auch die sculpturetones begeistern mit einem Klangkonzert.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

08.12.2018 - 08.12.2018 „Slam DA – die letzte Kohle“ - ein literarischer Wettstreit
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
In Kooperation mit dem TatWort e.V. (Münster) und dem Café im DA, Kunsthaus | Beginn: 19.30 Uhr | Einlass 18.30 Uhr | Eintritt: 9 € VVK, 12 € AK

Die Besucher*innen erwartet ein unterhaltsamer Abend mit humorvoller Lyrik, bewegenden Texten und mitreißenden Performances. Das Publikum bildet die Jury und ermittelt den Sieger.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

06.12.2018 - 24.03.2019 Profile in der Kunst am Oberrhein: Heinz Pelz | Roland Spieth
Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)
Pressemitteilung
Vom 6. Dezember 2018 bis 24. März 2019 sind in der Reihe "Profile in der Kunst am Oberrhein" Arbeiten von Heinz Pelz und Roland Spieth zu sehen.
Heinz Pelz, geboren 1959 in Ludwigsburg, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, wo er Mitbegründer der Gruppe Kriegfried war. Seine abstrakten Arbeiten – auf Papier, Aluminium oder Leinwand, unter Verwendung von Aquarell, Ölfarbe, Lack oder Putztüchern, verschließen sich dem direkten Zugang. Sie scheinen vielmehr Spuren zu sein oder flimmernde Flächen des Ungewissen, in denen sich der Blick verliert.

Roland Spieth, geboren 1963 in Boxberg/Baden, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seine Bilder bewegen sich immer an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Sie legen sich nicht fest, und ihre Titel, wie Landschaft, Gleichgewicht, Verbergung, machen aus dem Betrachter einen Suchenden, dem sich auf einmal neue Aus- und Einblicke öffnen.
Beide Künstler leben in Karlsruhe.

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)

02.12.2018 - 24.02.2019 Winterlicht
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Lichtinstallation | Eröffnung: 02.12. um 16.00 Uhr | Gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt

Mit beeindruckenden Lichtinstallationen interpretieren international arbeitende Künstler*innen die historischen Räume mit Licht und Farbe und begeistern die Besucher in den Wintermonaten.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

02.12.2018 - 23.12.2018 Gravenhorster Adventskranz
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
| jew. 16.00 – 18.00 Uhr | Veranstalter: Kreis Steinfurt

Auch in diesem Jahr wird die neue Veranstaltungsreihe „Gravenhorster Adventskranz“ fortgesetzt. An den Adventssonntagen finden besinnliche Veranstaltungen am DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst statt.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

23.11.2018 - 10.03.2019 Marcel Duchamp 100 Fragen. 100 Antworten.
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Es gibt kaum einen Künstler, der hinsichtlich seines Werks und seiner Persönlichkeit faszinierender ist als Marcel Duchamp (1887-1968). Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und damit als Erfinder des »ready-made« die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlern. Bis heute hat der Einfluss seiner Werke und Schriften eine immense Bedeutung für die Gegenwartskunst.
Erstmals zeigt die Staatsgalerie ihren umfangreichen Marcel Duchamp-Bestand und das zugehörige Archiv Serge Stauffer in einer Ausstellung. Einflussreiche Werke aus der eigenen Sammlung, wie der »Flaschentrockner«, das Gemälde »Studie für die Schokoladenreibe No. 2« und das Fensterobjekt »La Bagarre d'Austerlitz« treffen auf internationale Leihgaben. Ergänzt werden die Werke durch ein einzigartiges Archiv, das von dem Schweizer Künstler und Duchamp-Forscher Serge Stauffer (1929-1989)zusammengetragen wurde. Erstmalig werden die bedeutenden »100 Fragen« zu sehen sein, die Stauffer 1960 im Zuge eines langjährigen Briefwechsels an Duchamp richtete. Die »100 Antworten« Duchamps ermöglichen nicht nur wesentliche Einblicke in sein künstlerisches Denken, sondern zeigen auch die außergewöhnliche Forschertätigkeit Stauffers. Erarbeitet durch ein von der Volkswagen-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt werden die Ausstellung und die begleitende Publikation neue Erkenntnisse in die internationale Duchamp-Rezeption einbringen.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

18.11.2018 - 24.03.2019 Stefan Strumbel (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Die letzte 2-RAUM-Ausstellung des Jahres 2018 ist dem Offenburger Künstler Stefan Strumbel (*1979) gewidmet.

Der junge Künstler setzt sich seit einigen Jahren mit dem Thema "Heimat" und den damit verbundenen Zuschreibungen aus konventionellen Traditionen und Wertvorstellungen auseinander. Folkloristischen Alltagsgegenständen wie Kuckucksuhren verleiht er mit grellen Farben und subtilen Texten ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Mit dieser Mischung aus Volkskunst, Pop Art und Street Art hat er sich im internationalen Kunstbetrieb fest etabliert.

In den letzten Jahren haben sich seine Arbeiten in Richtung einer universelleren Bildsprache entwickelt. In deren Zentrum steht die Luftpolsterfolie als Sinnbild für Schutz von allem, was man transportieren und bewahren will - ob nun Werte und Inhalte oder Gefühle.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

10.11.2018 - 17.02.2019 Vor Ort 2018
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Duisburg spielt im Leben der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung „Vor Ort 2018“ eine zentrale Rolle. Der Mensch in seinen unterschiedlichsten Befindlichkeiten steht bei einer Reihe der Werke im Zentrum. Großformatige Fotos mit beeindruckenden Rückenansichten sind darunter ebenso wie eine übermenschlich große Figur, die aus einem Baum aus dem Kantpark entstand. Organische und faszinierende zellenartige Skulpturen aus ungewöhnlichen Materialien sind ebenso in der Ausstellung zu sehen, wie kleinteilige Zeichnungen, die erst in der intensiven Anschauung außergewöhnliche Details offenbaren. Mit Skulpturen, Gemälden, Fotos, Videos und Installationen ist die Werkschau das Abbild einer vitalen und experimentierfreudigen Kunstszene. Der Ausstellung ist eine öffentliche Ausschreibung vorausgegangen, in der sich Kunstschaffende bewerben konnten, die in enger Verbindung mit der Stadt Duisburg stehen. Der Aufruf führte zu insgesamt 120 Einreichungen, von denen eine fachkundige Jury die eindrucksvollsten Arbeiten auswählte.

Mit Unterstützung des Kulturbeirats der Stadt Duisburg

Lehmbruck Museum (Duisburg)

10.11.2018 - 17.02.2019 Meisterwerke des Expressionismus
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Berühmte Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, August Macke, Otto Mueller, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff oder Heinrich Campendonk sahen im Expressionismus den Aufbruch in eine neue Zeit. Viele Werke, die im Geist dieser Zeit entstanden, gelten heute als absolute Meisterstücke. Das Lehmbruck Museum verfügt über eine ausgezeichnete Sammlung des Expressionismus und, obwohl der Schwerpunkt der Sammlung bei der Skulptur liegt, gerade auch der Malerei dieser Zeit. In den Ausstellungsräumen des sogenannten Anbaus des Museums sind die Arbeiten der Künstlergruppen „Blauer Reiter“ und „Brücke“ zu bewundern. Insgesamt zeigt die Ausstellung Werke von rund zwanzig Künstlern, darunter auch Plastiken von Oswald Herzog, Franz Marc, André Derain, Bernhard Hoetger und Rudolf Belling.

Lehmbruck Museum (Duisburg)

10.11.2018 - 17.02.2019 Oskar Schlemmer. 100 Jahre Bauhaus
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses in Weimar zum hundertsten Mal. Als Einstimmung auf das Jubiläumsjahr präsentiert das Lehmbruck Museum Oskar Schlemmers imposantes Gemälde „Fünfzehnergruppe“. Schlemmer, der von 1921 bis 1929 am Bauhaus wirkte, hat insbesondere mit seinen Wandgestaltungen und Bühneninszenierungen das Bild des Bauhauses entscheidend mitgeprägt. Sein Gemälde „Fünfzehnergruppe“ zeigt Figuren in exemplarischen Bewegungszuständen. Die menschliche Figur steht stets im Mittelpunkt von Schlemmers Kunst. Sie ist eingebunden in den Raum und definiert durch ihre Haltung den Raum als Aktionsraum. Damit folgt Schlemmer der Bauhaus-Losung einer Integration aller Künste in die Architektur.

Im Rahmen von "100 Jahre Bauhaus im Westen"

Lehmbruck Museum (Duisburg)

01.11.2018 - 03.02.2019 Wildnis
Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)
Pressemitteilung
„WILD­NIS“ IN DER KUNST – VON 1900 BIS ZUR GEGEN­WART

Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)

28.10.2018 - 18.12.2018 Max Scheler. "Von Konrad A. bis Jackie O." Fotografien aus Deutschland, China und den USA.
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
Deutschland. China. USA. Drei Länder, drei Kontinente, drei völlig unterschiedliche Kulturen und Sichtweisen. Während die Fotografien aus Deutschland das Wirtschaftswunder, den politischen Aufbruch, aber auch die Teilung eines Landes durch eine unüberwindbare Mauer kommentieren, berichten die Bilder aus China von Krise, ideologischem Umbruch und kultureller Fremde. Die USA begegnen dem Betrachter in den Arbeiten von Max Scheler als vielschichtiges und widersprüchliches Phänomen: progressiv und dennoch provinziell, demokratisch-fortschrittlich und dennoch rassistisch und ungerecht.

Die Klammer für all das sind 151 Arbeiten des deutschen Fotografen und Bildjournalisten Max Scheler (1928-2003), Sohn des gleichnamigen Philosophen und Soziologen, der ihn sicherlich auch für die feinen Zwischentöne sensibilisierte, die den Zeitgeist einer Gesellschaft prägen. Max Scheler entbrannte für die Fotografie, nachdem er 1941 Herbert List begegnet war und ihm Anfang der 1950er bei Reisen in den Süden Europas assistiert hatte.

Ab 1955 war Scheler als freier Bildjournalist für namhafte Magazine in Europa, Nordafrika, im Nahen Osten und Asien tätig, wobei zu seinen Schwerpunkten politische und soziale Ereignisse zählten. 1959 begann er, in Hamburg für den "Stern" zu arbeiten, dessen Erscheinungsbild er damals maßgeblich mitprägte.

Sein Hauptthema war derweil "Human Interest", menschliche Verhaltensweisen und Emotionen, wie sie sich ausdrücken und möglichst authentisch in Fotos festhalten lassen. Nach Ende seines fotografischen Schaffens im Jahr 1975 gründete er mit Rolf Gillhausen das Magazin "GEO".

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

25.10.2018 - 27.01.2019 König der Tiere
Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)
Pressemitteilung
UMFAS­SENDE RETRO­SPEK­TIVE ZUM LEBEN UND WERK WILHELM KUHNERTS

Schirn Kunsthalle (Frankfurt/Main)

21.10.2018 - 11.11.2018 Seping / Marianne Kiechle
BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
SEPING

Mit Faltungen, Schnüren und Knoten aus Papier erschließen sich 3-dimensionale Räume, die im Spiel mit Licht und Schatten unterschiedliche Erlebnisräume ausloten. Erinnerungen an fremde Länder und Kulturen sowie das Wachsen, Werden und Vergehen in der Natur fließen in den Arbeitsprozess mit ein.

MARIANNE KIECHLE

Die Werke von Marianne Kiechle bestechen durch Klarheit und Einfachheit. Grafitstift und Papier sind ihr Werkzeug, womit sie Erlebtes in Chiffren transformiert, in denen sich das Wesen der Dinge verbirgt.

Foto: Seping

BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)

19.10.2018 - 11.11.2018 Zimoun - Installationen im Rahmen der Donaueschinger Musiktage (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Der in Bern lebende Künstler Zimoun (*1977) verwendet Alltagsgegenstände und Materialien aus der Industrie wie Kartons, Motoren oder Schweißdraht und verwandelt diese in minimalistische Klangkunstwerke von beeindruckender Wirkung.
Die Arbeiten werden speziell auf den 2-RAUM des Museums zugeschnitten und verwandeln diesen so in einen Klangraum, der dem Betrachter ein Eintauchen in eine dreidimensionale Klang-Komposition ermöglicht.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

18.10.2018 - 28.04.2019 Zeitenwende - Künstler zwischen Depression und Aufbruch
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Le Tournant - 3 Pays - 30 Expositions
Kooperation mit dem Netzwerk Museen F/CH/D - 3 Länder mit 30 Ausstellungen

Die Ausstellung in Ettlingen skizziert die künstlerische Neuorientierung der Künstler Karl Hofer, Walter Becker, Karl Albiker, Oskar Alexander Kiefer zwischen den Extremen der Weimarer Rebublik.

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

14.10.2018 - 06.01.2019 Objekt. Plastik. Skulptur.1. Bildhauerei am Bodensee.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Objekt. Plastik. Skulptur. 1. ist die erste Überblicksausstellung einer losen, grenzüberschreitenden Reihe, die das Kunstmuseum Singen der Gattung Bildhauerei rund um den Bodensee widmet. Wir starten die Erkundung mit einer Auswahl an Arbeiten von 25 Künstlern, die das Potential zeitgenössischer Bildhauerei von ca. 1990 bis heute repräsentieren – in und aus einer Region, die noch immer sehr einseitig und zuerst als Ort der Maler wahrgenommen wird. Gezeigt wird die Ausstellung auf beiden Ausstellungsetagen des Museums, das seit seinem 2014 abgeschlossenen Umbau eines der wenigen Häuser auf der deutschen Seite des Bodensees ist, das über geeignete Räumlichkeiten zur Präsentation plastischer Kunstwerke verfügt.

Werke von folgenden Künstlern aus Deutschland und aus der Schweiz sind zu sehen: Nándor Angstenberger (D), Jürgen Brodwolf (D), Markus Daum (D), Jáchym Fleig (D), Friedemann Grieshaber (D), Stephan Hasslinger (D), Maren Maurer (D), Alexandra Meyer (CH), Gerold Miller (D), Harald F. Müller (D), Markus Müller (CH), Jörg Obergfell (D), Jürgen Oschwald (D), Jürgen Palmtag (D), Boris Petrovsky (D), Robert Schad (D), Lucie Schenker (CH), Reinhard Scherer (D), Hans Schüle (D), Jörg Stäuble (CH), Markus F. Strieder (D), Guido von Stürler (CH), Florian Thate (D), Rudolf Wachter (D), Andrea Zaumseil (D).

Die Ausstellungsreihe, die auf 3 Ausstellungen innert 5 Jahren angelegt ist, zielt darauf ab, einen wenn auch subjektiven, so doch exemplarischen Überblick über die künstlerisch höchst unterschiedlichen Positionen im Feld der zeitgenössischen >Bildhauerei< rund um den Bodensee zu geben. Selbstredend nimmt die Ausstellungsserie nicht in Anspruch, „alle“ Positionen innerhalb dieses vielfältigen Feldes abbilden zu wollen. Der Mut zur Lücke, ein bewusst schweifender, kursorischer Blick, kuratorische Freiheit und kluge Beschränkung bei der Präsentation gehören zur offen angelegten Konzeption. Im Fokus steht die Neugier auf ein wenig bekanntes, kaum bearbeitetes Terrain. Wie schon 2002, als das Kunstmuseum Singen (seinerzeit zusammen mit Partnermuseen) mit der
Ausstellung >Blick und Bild< einen ersten Überblick über die >Fotografie am Bodensee von 1920 bis heute< wagte, so möchte die aktuelle Ausstellungsreihe nun den Bildhauern und der zeitgenössischen Plastik eine Plattform schaffen sowie die Aufmerksamkeit des Publikums auf ein zu wenig beachtetes Feld lenken. Dem bildhauerischen Potential aus / in der Vierländerregion (A, CH, D, FL) gilt das Interesse.

Mit Beginn der Moderne sind die tradierten Gattungsbegriffe >BildhauereiPlastikSkulpturReliefInstallation< und nichtfigürliches >ObjektBodenseeraum< auch, als schillernde Vereinbarungsbegriffe und offene Bezugsrahmen. Im Fokus stehen – im Gegensatz zu reinkonzeptuellen, illusionistischen oder virtuellen Projekten – solche Arbeiten, denen eine gewisse Geschlossenheit, Stofflichkeit, Sinnlichkeit und räumliche Präsenz – mithin das Agieren im realen Raum und das Einwirken auf den Betrachter –, körperliche Dimensionen, Maße und Volumina, individuell-eigenständige Gestaltung und ein nachvollziehbarer Aufbau der Gestaltform eigen sind. Die Künstler, so die letzte Vereinbarung, können in der Vierländerregion geboren sein, hier leben und arbeiten oder einen anderen, starken Bezug zur Euregio Bodensee haben. Zeitgenossenschaft und künstlerische Qualität der einzelnen Arbeit waren für die Auswahl und Präsentation zentral.
Die Ausstellungsserie wird von einer Publikation begleitet, die ähnlich offen und anwachsend angelegt ist, wie die Ausstellung selbst.

Begleitprogramm zur Ausstellung
Öffentliche Führungen:
Sonntag, am 28. Oktober, 11 Uhr
Sonntag, 9. Dezember 2018, 11 Uhr
Sonntag, 6. Januar 2019, 11 Uhr

Buchvorstellung:
Sonntag, 11. November 2018, 11 Uhr
Der Radolfzeler Bildhauer Markus Daum stellt gemeinsam mit den Autoren seine neue erschienene Publikation „HALB INNERHALB HALB AUSSERHALB“ in der Ausstellung vor.

Kunstmuseum Singen (Singen)

13.10.2018 - 25.11.2018 Kunst in der Region – Gemeinschaftsausstellung zeitgenössischer Kunst
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Eröffnung: 13.10. um 17.00 Uhr | Gefördert durch die Kreissparkasse Steinfurt

Die jährlich stattfindende Ausstellung gibt einen Einblick in das aktuelle Kunstschaffen in der Region und schaut dabei auch „über den Tellerrand“ hinaus.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 27.01.2019 RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 18 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Endpräsentation der Kunstprojekte: 13.10. ab 17.00 Uhr

Im RÜCKBLICK! präsentieren die Stipendiaten 18 ihre Kunstprojekte: „Asphaltbibliotheque Gravenhorst“, Brandstifter | „Minenspiel“, Simone Zaugg | „Klangbilder Gravenhorst“, Axel Schweppe und Wolfgang Stamm. Ihren Abschluss finden die Projekte bei einer Finissage am 27.01.2019.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 13.10.2018 Asphaltbibliotheque Gravenhorst Book Launch mit der Edition V.E.B. Freie Brandstiftung | Brandstifte
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Projektstipendium KunstKommunikation 18 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken | ab 17.00 Uhr

Aktionskünstler Brandstifter präsentiert den Artzines „Asphaltbibliotheque Gravenhorst“ mit den Highlights aus dem Archiv der kollektiven Fundzettelsammlung im Kreis Steinfurt. Beteiligte Fundzettelfinder*innen oder Autor*innen erhalten ein vom Herausgeber signiertes Belegexemplar.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 27.01.2019 AUSBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 19 – Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Ausstellung der Entwürfe aus der Ideenwerkstatt | Eröffnung: 13.10. ab 17.00 Uhr

Mit dem deutschlandweit einmaligen Stipendiumsprogramm fördert der Kreis Steinfurt jedes Jahr bis zu vier Projekte, bei denen das Begreifen von Kunst als Kommunikation und Teilhabe im Vordergrund steht. Die Ausstellung zeigt, die von einer Jury ausgewählten, spannenden Entwürfe.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.10.2018 - 10.03.2019 Visit - Eva Rosenstil
Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)
Pressemitteilung
Die in Hüfingen geborene und heute in Freiburg lebende Künstlerin studierte nach dem Studium von Textildesign in Reutlingen und der Kunstwissenschaft in Freiburg von 1975 bis 1980 bei Peter Dreher an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe/Außenstelle Freiburg. Zu ihrem bildnerischen Konzept gehört wesentlich die intermediale Verknüpfung von Fotografie, Zeichnung, Druckgraphik und Malerei. Fotos und druckgraphische Vorlagen werden teilweise übermalt, in einen seriellen Zusammenhang gebracht und als Bestandteile von Installationen verwendet. Inhaltliches Merkmal und Motiv ihrer Arbeit sind die Topographien vornehmlich unbekannter Orte, deren Besonderheiten sie recherchiert, um sie dann in eine ortsspezifische Bildsprache zu übersetzen. Auch ihr „Visit“ in Rastatt enthält Exponate, die vom Ort her inspiriert sind, u. a. von Paris, Berlin und Rastatt. Als Aufhänger für den Ortsbezug zu Rastatt dient ihr die familiäre Verwandtschaft zu Lucian Reich, der neben seiner künstlerischen Wirksamkeit im Hüfinger Künstlerkreis des 19. Jahrhunderts als Zeichenlehrer am Lyzeum in Rastatt (heutiges Ludwig-Wilhelm-Gymnasium) tätig war. Zeitgleich zur Rastatter Präsentation zeigt das Hüfinger Stadtmuseum unter dem Titel „Visavis“ Arbeiten, die ebenfalls aus der autobiografischen Beziehung zu Lucian Reich entstanden sind.

Abbildung:
Eva Rosenstiel, aus der Serie „cloud“, 2016-18, Öl/Fotografie auf Aludibond, je 60 x 40 cm

Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)

05.10.2018 - 28.10.2018 doppelt // doppeldeutig - Angewandte Kunst aus Reutlingen und Karlsruhe. Vernissage am 05.10.2018
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
GEDOK Reutlingen: Gisella Codara, Keramik; Lissi Maier-Rapaport, Mosaik;
Christine Ziegler, Textil; Barbara Thom-Kollross, Schmuck; Eva Funk, Keramik; Elke Roth, Skulptur; Susanne Reusch, Glas
GEDOK Karlsruhe: Jutta Becker, Keramik; Susanne Högner, Schmuck;
Heike Utta, Textil; Dagmar Langer, Keramik; Ulrika Scriba, Intarsien;
Karin Flurer-Brünger, Keramik; Helga Weilacher-Stieler, Textil

Vernissage: Freitag, 05.10.2018, 20 Uhr
Einführung: Yvonne Gabriel

doppelt // doppeldeutig - unter diesem Titel treten je 7 Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe und der GEDOK Reutlingen in Dialog miteinander. Unterschiedliche Arbeits- und Ausdrucksweisen werden dadurch sichtbar gemacht. Die Vielfalt der Materialanwendungen, die durch die Persönlichkeit der Künstlerinnen geprägt ist, bietet eine anregende Basis für die Auseinandersetzung mit den teilweise hintersinnigen, doppeldeutigen Objekten, die für diese Ausstellung entstanden sind

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

29.09.2018 - 13.01.2019 Lee Bul Crash
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Lee Bul, eine der bedeutendsten koreanischen Künstler*innen ihrer Generation, hat für ihr formal erfinderisches und intellektuell provokantes Werk große internationale Anerkennung erfahren. Vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 zeigt der Gropius Bau mit Crash ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Die umfassende Werkschau ist die erste von Stephanie Rosenthal kuratierte Ausstellung als neue Direktorin des Gropius Bau.

Lee Buls vielfältiges Schaffen zwischen Performance- und Installationskunst erforscht Träume, Ideale und Utopien, die von futuristischen Theorien und Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur beeinflusst sind. Crash ist eine Ausstellung, die uns als Erlebnisparcours in ihren Bann zieht und mit experimentellen Ausstellungsstücken begeistert. Lee Buls raumgreifende Inszenierungen und Landschaften experimentieren mit außergewöhnlichen Materialien wie Perlmutt, Kristallen, Leder oder Samt und zeigen fantasievolle Topographien utopischer Sehnsüchte. Neben der sinnlichen Erfahrbarkeit und dem Humor ihrer Werke sind Lee Buls Arbeiten auch von ihren persönlichen Erfahrungen und subtilen Anspielungen auf die Geschichte und Politik Koreas geprägt. Während ihres nunmehr 30-jährigen künstlerischen Schaffens hat Lee Bul die Entwicklung Südkoreas von einer Militärdiktatur zur Demokratie in ständiger Konfrontation mit dem nur wenige Kilometer entfernten Nordkorea miterlebt. Ihre Arbeiten zeugen von einer intensiven Reflexion historischer und politischer Diskurse, den Herausforderungen von Globalisierung und technischem Fortschritt, aber auch von dem Streben nach Idealen menschlicher und gesellschaftlicher Vollkommenheit und deren potentiellem Scheitern.

Eine Ausstellung der Hayward Gallery, London in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau, kuratiert von Stephanie Rosenthal.

Foto: Lee Bul. Willing To Be Vulnerable, 2015–2016, Ausstellungsansicht „Crashing” Hayward Gallery, 2018
Foto: Maxie Fischer, Foto Courtesy: Gropius Bau

Gropius Bau (Berlin)

28.09.2018 - 24.02.2019 Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Sein Œuvre umfasst ca. 100 Skulpturen, mehr als 1000 Zeichnungen, 80 Gemälde und großformatige Zeichnungen und 200 Druckgraphiken. Diese Vielseitigkeit und das Erproben verschiedener Techniken und Materialien sind charakteristisch für die Generation der Expressionisten.
Ausgehend von ihrem umfangreichen eigenen Bestand wird die Ausstellung in der Staatsgalerie der Arbeitsweise Wilhelm Lehmbrucks nachspüren und Schnittvarianten seiner bedeutendsten Plastiken wie die Große Sinnende, der Emporsteigende Jüngling, die Große Stehende oder die Kniende zeigen.
Unter den deutschen Künstlern gehört Lehmbruck zu den ersten, die neben den traditionellen Materialien wie Bronze und Marmor auch in hohem Maße in seiner Zeit innovative Werkstoffe wie Terrakotta, Stein- / Zementguss und Stuccoguss für ihre Werke verwendeten. Ob diese unterschiedliche Materialität innerhalb seiner Plastiken auf eine bewusste inhaltlich-ästhetische Entscheidung oder auf erheblich günstigere Produktionskosten zurückzuführen ist, gehört zu den schwer lösbaren Fragestellungen in der Lehmbruck-Forschung.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

28.09.2018 - 24.02.2019 Wilhelm Lehmbruck. Die Bedeutung der Linie
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Begleitend zur Ausstellung »Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung« zeigt die Staatsgalerie im Graphik-Kabinett Arbeiten auf Papier von Wilhelm Lehmbruck.
Das Œuvre dieses empfindsamen Expressionisten umfasst neben Skulpturen und Gemälden auch zahlreiche Zeichnungen und Druckgraphiken, die nicht in einem direkten Zusammenhang mit seinen Plastiken zu sehen sind, sondern vom Künstler als ein eigenständiges Medium genutzt wurde. Der Radierung kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu; diese Technik ermöglichte dem Künstler eine nuancenreiche und sensible Linearität. Einfühlsam und ausdrucksstark zugleich zeigen seine Figuren die unterschiedlichen Facetten menschlicher Emotionen.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

23.09.2018 - 05.05.2019 Jochen Gerz. THE WAKL - Keine Retrospektive
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Jochen Gerz ist einer der bedeutendsten und konzeptstärksten deutschen Künstler der Gegenwart. Auf den sieben Meter hohen Glasfenstern des Lehmbruck Museums ist ein Text zu lesen, der das Leben und das Werk von Jochen Gerz mit acht Dekaden Zeitgeschichte verbindet und das Museum in ein monumentales Buch verwandelt. THE WALK, ein 100 Meter langer Steg, führt die Besucherinnen und Besucher in wechselnder Höhe an der ikonischen Glasfassade entlang. So entstehen neuartige Perspektiven auf die Stadt Duisburg, das Museum und den Park.
THE WALK ist nicht nur der Weg des Künstlers, sondern auch der von uns allen. Jochen Gerz arbeitet mit Menschen, die aus allen Regionen der Welt zu uns kommen. In Kooperation mit der „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ der Kreishandwerkerschaft Duisburg werden Menschen mit Fluchterfahrung zu Vermittlern und Autoren. Es ist eine Ermutigung, selbst Autor und damit Zeitgenosse zu werden.

Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), der Kulturstiftung der Länder, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Sparkasse Duisburg, der Kunststiftung NRW, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR sowie der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH. In Medienpartnerschaft mit der Rheinischen Post und der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Lehmbruck Museum (Duisburg)

23.09.2018 - 21.10.2018 "European Youth" (Kooperationsprojekt von Magnum Photo/Spéos Photography School Paris mit Partnern)
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
Die Ausstellung "European Youth" im Rahmen des Projekts "Pulsschlag Europa" schließt sich in dreifacher Weise der vorangegangenen Cartier-Bresson-Schau im KuK an: Sie führt die Suche fort, was Europa eint, aber seine Länder auch unterscheidet, was die europäische Identität prägt, und hebt die Fragestellungen von damals ins Hier und Jetzt. Sie zeigt das Schaffen junger Talente, die auf den Spuren des Magnum-Mitgründers Henri Cartier-Bresson wandeln - auch, indem sie in Master Classes von Magnum/Spéos das Wesen kunstvoller Fotografie erörtern.

Für dieses internationale foto-ethnografische Ausstellungsprojekt haben Studierende der Danish School of Media and Journalism, des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover und von Magnum Photo/Spéos Photography School in Paris - unter Anleitung von professionellen Fotografen und Fotografie-Professoren - über einen Zeitraum von zwei Jahren die Lebensumstände, das Umfeld und den Alltag der sogenannten Erasmus-Generation fotografiert. In Einzelprojekten dokumentieren ihre Arbeiten, was junge Europäer heute bewegt, welchen Aktivitäten sie nachgehen, wie sie ihren Alltag und ihre Freizeit gestalten und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen.

Die thematische Spannweite ist dabei riesig und erstreckt sich von Ehrgeizigen in Brüssels Eurobubble über Pariser Partykultur jenseits kommerzieller Klubs bis hin zu veganen Revolutionären, Freerunnern, Gefühlsachterbahnfahrern und Digitaldatern. Der Facettenreichtum der Jugend selbst als eine ebenso prägende wie fragile Zeitspanne im Leben, in der das Suchen und Finden von Identität zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit eine große Rolle spielt, reflektiert sich darin und ist verbindendes Element.

Finanziell ermöglicht hat dieses Projekt eine Förderung durch das Land NRW.

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

21.09.2018 - 06.01.2019 Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen den Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen Ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben seit prähistorischer Zeit in unterschiedlichen Facetten grundlegend. Immer wieder machen Archäologen Entdeckungen, die dies auf ganz unterschiedliche Weise eindrucksvoll belegen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert in einer groß angelegten Gesamtschau der deutschen Bodendenkmalpflege die spektakulärsten Funde der letzten 15 Jahre vom Paläolithikum bis in das 20. Jahrhundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit insgesamt rund 300 Fundkomplexen die Folgen überregionaler Interaktion auf persönlicher, wirtschaftlicher und religiöser Ebene erfahrbar gemacht.

Eine Sonderausstellung des Museum für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA) anlässlich des Europäischen Jahres des Kulturerbes 2018.


Foto: Himmelscheibe. Älteste Himmelsdarstellung Europas, gefunden 1999 von Raubgräbern am Mittelberg, Sachsen-Anhalt
© Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt / Foto Juraj Lipták

Gropius Bau (Berlin)

21.09.2018 - 09.12.2018 Eva Besnyö – Photographin. Budapest, Berlin, Amsterdam
Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)
Pressemitteilung
Fesselnde Blicke, überraschendes Licht und ungewohnte Perspektiven – die Photographien von Eva Besnyö (1910–2003) faszinieren. Im Herbst 2018 setzt das Käthe Kollwitz Museum Köln seine Photo-Reihe fort und präsentiert im Rahmen des Festivals der Internationalen Photoszene Köln mehr als 80 Vintage Prints dieser außergewöhnlichen Photographin aus sechs Jahrzehnten.

Eva Besnyö erwirbt im Budapester Atelier von József Pécsi ihr technisches Rüstzeug. Berlin öffnet ihr zu Beginn der 1930er Jahre die Augen für die Ästhetik der modernen Photographie. In Amsterdam wird sie zur Meisterphotographin, noch bevor ihr nach der Verfolgung als Jüdin und dem Überleben im Versteck in den 1950er Jahren ein Neustart gelingt.

Ihr photographisches Werk ist geprägt vom Aufbruch der Künste in die Moderne – vom Neuen Sehen und der Neuen Sachlichkeit. Zwischen diesen beiden Positionen entwickelt die Künstlerin eine eigene poetisch-experimentelle Bildsprache, die Zeit ihres Lebens Basis für ihr Œuvre bleibt. Bis heute haben ihre Aufnahmen nichts an Modernität und Strahlkraft verloren.

»Eva Besnyös poetische Schwarz-Weiß-Kompositionen sind Ausdruck ihrer persönlichen Bildsprache, mit der sie sich ihre Welt erschlossen hat. Photohistorisch stehen sie in einer Reihe neben den Experimenten von Ilse Bing, Henri Cartier-Bresson, Florence Henri, André Kertész und Germaine Krull.« (Marion Beckers, Elisabeth Moortgat)

Die Ausstellung zeigt überwiegend Originalabzüge – Vintages aus dem Nachlass der Künstlerin, die sämtliche Stationen ihres Lebens repräsentieren: von den frühen, durch Renger-Patzsch oder Moholy-Nagy inspirierten Detail-Aufnahmen aus Budapest über die experimentellen Berliner Straßenszenen um 1930, die vortrefflichen Portrait- und Architekturphotographien bis hin zur Dokumentation der Frauenbewegung in den Niederlanden der 1970er Jahre.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin

Weitere Informationen unter www.kollwitz.de

Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)

16.09.2018 - 07.10.2018 GEROLD BURSIAN – STATIONEN
BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Gerold Bursian zeigt in der Künstlerhausgalerie in Karlsruhe Bilder der letzten Jahre. Bursian ist Mitbegründer des Künstlerhaus (1980) und Ehrenmitglied des BBK. Neben seiner Malerei beschäftigt er sich mit elektronischen Klangkompositionen und Video.

BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)

14.09.2018 - 07.01.2019 Bestandsaufnahme Gurlitt Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Im November 2013 sorgt der sogenannte „Kunstfund Gurlitt“ für weltweite Schlagzeilen. Denn die 1500 Kunstwerke, die Cornelius Gurlitt (1932–2014), der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Um diesem Verdacht nachzugehen, stellte der deutsche Staat die für die Forschung nötigen Mittel zur Verfügung, während sich Cornelius Gurlitt verpflichtete, als Raubkunst identifizierte Werke zu restituieren. So konnten bislang vier, NS-verfolgungsbedingt entzogene, Werke an die Nachfahren der rechtmäßigen Besitzer*innen zurückgegeben werden. Als seinen Erben hatte Gurlitt, der im Mai 2014 verstarb, das Kunstmuseum Bern bestimmt.

Ab 14. September 2018 wird die Bestandsaufnahme Gurlitt im Gropius Bau in einer großangelegten Ausstellung präsentiert. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebettete Schau basiert auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“. Gezeigt werden nicht nur ca. 250 Kunstwerke, die jahrzehntelang dem Blick der Öffentlichkeit entzogen waren und ein breites Spektrum der Kunstgeschichte abbilden, sondern es wird die Herkunft jedes Kunstwerks thematisiert. Die Ausstellung gewährt so auch Einblicke in die Geschichte der Objekte und die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen Sammler*innen, Kunsthändler*innen und Künstler*innen, die dem NS-System zum Opfer fielen.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und des Kunstmuseums Bern.


Foto: Auguste Rodin (1840–1917), Kauernde. ca. 1882, Marmor, www.lostart.de/521802
Foto: Albrecht Fuchs © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Gropius Bau (Berlin)

09.09.2018 - 06.01.2019 Emil Nolde und das Meer
Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)
Pressemitteilung
Erstmals widmet sich eine museale Ausstellung dem großen Thema der Meereslandschaften Noldes.

Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)

07.09.2018 - 30.09.2018 …Zu entdecken – Künstlerinnen aus Temeswar: Malerei – Grafik – Fotografie – Objekte.
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
…Zu entdecken – Künstlerinnen aus Temeswar
Daniela Constantin – Adriana Lucaciu – Liliana Mercioiu-Popa
Renée Renard – Valentina Stefanescu – Edith Torony
und Katalin Moldvay
Malerei – Grafik – Fotografie – Objekte

Vernissage am Freitag, 07.09. 2018 um 20 Uhr
Einführung: Krisztina Jütten; die Künstlerinnen sind anwesend
Musikalische Begleitung:
Dora Entcheva-Heinen (Violine) spielt eine Komposition von Violeta Dinescu

Galerientag am Samstag, 15.09.2018, 14 bis 20 Uhr

Die aus Siebenbürgen stammende, in Baden-Baden lebende Künstlerin Katalin Moldvay hat diese spannende Ausstellung kuratiert. Sechs junge Positionen von Künstlerinnen aus Karlsruhes Partnerstadt Temeswar werden auf Einladung der GEDOK in Karlsruhe gezeigt.

Daniela Constantin, Professorin an der Kunst und Design Fakultät der staatlichen West-Universität Temeswar, zeigt farbstarke geometrische Malerei.

Adriana Lucaciu, Professorin an der gleichen Universität, beteiligt sich mit digitaler Schwarz/Weiß-Grafik und

Liliana Mercioiu-Popa, die ebenfalls dort unterrichtet, ist mit sensibler geometrischer Grafik vertreten.

Valentina Stefanescu, Associate professor, ist spezialisiert auf Textil-Kunst und zeigt raumbezogene textile Objekte und Assemblagen.

Renée Renard studierte in Temeswar Multimedia Design; von ihr sind Fotografien und Digitaldrucke zu sehen.

Von Edith Torony, der jüngsten der ausstellenden Künstlerinnen, die sich bereits in Rumänien einen Namen gemacht hat, werden großformatige expressive Öl- und Acryl-Bilder gezeigt.

Katalin Moldvay ergänzt die Ausstellung mit ihren raumbezogenen Schwarz-Weiß-Objekten.

Begleitende Veranstaltung:
Lesung am Mittwoch, 12.09. um 19 Uhr
WORTRÄUME II
„Interview mit einer Fledermaus“; Ondine Dietz / Temeswar, Bärbel Vogt / Karlsruhe.

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

31.08.2018 - 06.01.2019 Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart Die Schenkung Bartenbach
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
Künstler*innen:
Diane Arbus, Boris Becker, Karl Blossfeldt, Walker Evans, Lee Friedlander, Florence Henri, David Hockney, Candida Höfer, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Max Regenberg, Albert Renger-Patzsch, Tata Ronkholz, August Sander, Hugo und Karl Hugo Schmölz, Friedrich Seidenstücker, Wolfgang Tillmans, Garry Winogrand, Piet Zwart

Diane Arbus, Boris Becker, Karl Blossfeldt, Walker Evans, Lee Friedlander, Candida Höfer, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Tata Ronkholz, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Hugo und Karl Hugo Schmölz, Garry Winogrand, Piet Zwart – generationsübergreifend eint all diese Fotograf*innen eine Arbeitsweise, nämlich über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich Themen zu verfolgen. Bei Sander können solche Reihen einen Atlas der Menschen des 20. Jahrhunderts bilden, bei Höfer ein Archiv von öffentlichen Räumen und deren Codes der Repräsentation, oder bei Blossfeldt ein solches der Formenvielfalt von Fauna und Flora. In der „direkten Fotografie" vereinigt sich die wechselvolle Rezeption der Fotografie als künstlerische und dokumentarische auf besondere Weise.

In der Zusammenschau lässt sich zugleich der wechselseitige Einfluss deutscher und amerikanischer Positionen in der verdichteten Kulturlandschaft des Rheinlandes der 1960er bis 1990er Jahre nachvollziehen. Hier waren in den 1970er Jahren die ersten Galerien für Fotografie zu finden, die sich für August Sander, Florence Henri, Piet Zwart, Karl Blossfeldt, aber auch für die amerikanischen Positionen der 1960er Jahre wie Walker Evans, Diane Arbus, Lee Friedlander, Garry Winogrand begeisterten und durch kontinuierliche Vermittlungsarbeit bekannt machten. Zugleich übten Bernd und Hilla Becher mit ihrer Lehre an der Kunstakademie Düsseldorf großen Einfluss aus. Und nicht zuletzt prägten bedeutende monografische Ausstellungen sowie Gruppenausstellungen nachhaltig die Rezeption. L. Fritz Gruber zeigte bereits in den 1950er Jahren August Sander in den Photokina Bilderschauen. Die Kunsthalle Düsseldorf stellte 1976 Fotografien von Walker Evans aus, und Klaus Honnef kuratierte zeitgleich wichtige Gruppenausstellungen dokumentarischer Fotografie im Rheinischen Landesmuseum, Bonn.

Dieser dokumentarisch-künstlerische Ansatz wird mit Doing the Document vorgestellt und zugleich befragt. Walker Evans bezeichnete seine Fotografien nicht als dokumentarisch, sondern sprach von einem „dokumentarischen Stil“. 1967 zeigt das Museum of Modern Art in New York, Werke von Arbus, Friedlander und Winogrand, alle auch hier vertreten, unter dem Titel New Documents. Wo endet das Dokument und wo beginnt die künstlerische Geste? Dies ist eine Frage, die in der Geschichte der Fotografie immer zur Diskussion stand und auch heute, in postfaktischen Zeiten und der zunehmenden Ästhetisierung von Archiv- und Dokumentationsmaterial in der zeitgenössischen Kunst wieder neu zu verhandeln ist. Der Ausstellungstitel Doing the Document löst bewusst die vermeintlichen Gegensätze von „herstellen (doing)“ und „dokumentieren“ auf, um die immer wieder beschworene „Krise der Repräsentation“ im Werk von zwanzig Fotograf*innen und deren Rezeption auszuloten.

Zu verdanken ist diese Ausstellung einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotograf*innen durch die Kölner Familie Bartenbach, die die Sammlung des Museum Ludwig kürzlich substanziell erweitert hat. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird. Neben der fotohistorischen Aufarbeitung der Sammlung werden auch die Stifter*innen gewürdigt. Das Engagement der Sammler*innen zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie nicht auf Einzelbilder fokussiert ausgewählt, sondern reiche und vielseitige Bestände einzelner, international bekannter Künstler zusammengetragen haben. Ihr Interesse am Werk ausgewählter Fotokünstler*innen spiegelt sich in umfangreichen Werkserien, die breite Facetten einzelner Künstler*innen aufzeigen. Die Schenkung ergänzt die Sammlung Fotografie im Museum Ludwig hervorragend, da sie Lücken füllt, sowie bestehende Schwerpunkte vertieft und erweitert. In der deutsch-englischen Publikation wird dies umfassend vorgestellt werden, während die Ausstellung sich ganz auf die Schenkung fokussiert.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland, Russmedia sowie durch eine Förderung der Sparkasse KölnBonn aus dem PS-Zweckertrag der Lotterie des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes PS Sparen und Gewinnen.

Museum Ludwig (Köln)

26.08.2018 - 22.04.2019 Das CITY ATELIER
Lehmbruck Museum (Duisburg)
Pressemitteilung
Im CITY ATELIER finden Sie auf einer ganzen Etage kreative Arrangements: Hier gibt es klassische Bildhauermaterialien, wie Ton, Draht, eine Druckwerkstatt, aber auch Ungewohntes, zum Beispiel 3D-Doodler oder eine interaktive Sandskulptur. Einige Kunstwerke laden dazu ein, mit ihnen zu spielen, spezielle Bereiche bieten Rückzugsmöglichkeiten zum Lesen oder Entspannen. Sie können sich hier zu künstlerischen Aktivitäten treffen oder das CITY ATELIER auf eigene Faust erkunden. An allen Sonntagen laden wir Sie von 14.00 bis 17.00 Uhr ein, an offenen Workshop-Sessions teilzunehmen. In den offenen Angeboten werden Sie von unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern in verschiedene Techniken eingeführt. Ein umfangreiches Begleitprogramm und eine Museums-Rallye sorgen für Abwechslung. Schulklassen haben ebenso die Möglichkeit einen Nachmittag im CITY ATELIER zu buchen, wie Firmen für Coachings und TeamBuildings. Außerdem wird regelmäßig ein „Besucher-Kunstwerk der Woche“ prämiert und ausgestellt.
An jedem ersten Freitag im Monat wird das CITY ATELIER von Künstlern begleitet. An diesen Tagen legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.

Lehmbruck Museum (Duisburg)

19.08.2018 - 25.11.2018 Guido Kucznierz | Voré (Profile in der Kunst am Oberrhein)
Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)
Pressemitteilung
Vom 19. Juli bis 25. November 2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg in der Reihe „Profile in der Kunst am Oberrhein“ Arbeiten von Guido Kucznierz und Voré. Beide Künstler sind Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und überwiegend plastisch oder zeichnerisch tätig. Während Kucznierz seine filigranen Skulpturen aus Gipsbinden aufbaut und häufig mit Fundstücken versetzt, bevorzugt Voré für seine an Fragmente gestürzter Baumriesen, Ehrenmäler und Prachtbauten erinnernden Arbeiten den Baumberger Sandstein, der sich durch seine matte, seidige Oberfläche auszeichnet. Im Oszillieren zwischen Figur und Abstraktion zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft im Werk der beiden Künstler, das sich einer genauen Begrifflichkeit entzieht: Die Zerbrechlichkeit und Filigranität der Kunst von Kucznierz zeugt ebenso von der Endlichkeit und Unfassbarkeit des Daseins wie die monumentalen Trümmerlandschaften Vorés.

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)

01.08.2018 - 31.03.2019 Mit Karl Weysser unterwegs
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Seine Stadt­an­sich­ten mit wink­li­gen alten Gassen und maleri­schen Archi­tek­tur­de­tails fanden e­benso wie seine stimmungs­vol­len Reiseim­pres­sio­nen aus dem Rhein- und Moseltal, aus dem Elsass oder aus Tirol nicht nur bei seinen Zeitge­nos­sen große Anerken­nung. Sie gelten auch heute noch als heraus­ra­gende Beispiele einer bewusst unpathe­ti­schen und zugleich subtilen Schil­de­rung von Natur und Landschaft. Gemeint ist der 1833 in Durlach bei Karlsruhe geborene, oft als "­ba­di­scher Spitzweg" bezeich­nete Maler Karl Weysser, dem die Städ­ti­sche Galerie Karlsruhe nun erstmals eine Ausstel­lung mit mehr als 40 Ölstudien und Gemälden aus dem eigenen, etwa 300 Bilder und Zeich­nun­gen umfas­sen­den Bestand widmet. Die Werkschau ­des Künstlers, der zu den bedeu­tends­ten Archi­tek­tur­ma­lern der zwei­ten Hälfte des

19. Jahrhun­derts gehört, befindet sich in unmit­tel­ba­rer Nähe zur neu einge­rich­te­ten Dau­er­aus­stel­lung mit Exponaten aus der Zeit von 1850 bis 1950, in der u. a. Weyssers Lehrer Johann Wilhelm Schirmer sowie seine ­Stu­dien­kol­le­gen Hans Thoma und Emil Lugo vertre­ten ­sind.

Foto: Karl Weysser, Mannenbach. Landungssteg am Bodensee, 1876. Foto: Heinz Pelz

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

28.07.2018 - 04.11.2018 blickkontakt. Gesichter einer Sammlung
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
In der Reihe der Sammlungs­aus­stel­lun­gen, die sich jedes Jahr einem anderen Thema widmen und ausschließ­lich Werke aus dem ei­ge­nen Besitz und aus der renom­mier­ten Kollektion des Kölner E­he­paa­res Ute und Eberhard Garnatz zeigen, steht dieses Mal das Por­trät in Malerei und Grafik im Mittel­punkt des Interesses. Aus dem großen Bestand an künst­le­ri­schen Bildnissen, über den die Städ­ti­sche Galerie Karlsruhe verfügt, werden ausge­wähl­te ­Ar­bei­ten aus mehr als anderthalb Jahrhun­der­ten - von etwa 1850 bis zur Gegenwart - präsen­tiert. Sie führen eindrucks­voll vor Augen, dass die tradi­ti­ons­rei­che Gattung in den letzten 160 Jahren nicht nur tiefgrei­fende Wandlungen erfahren hat, sondern dass sie bis heute auch höchst lebendig und vielge­stal­tig ­ge­blie­ben ist. Beteiligte Künstler und Künst­le­rin­nen (Auswahl): Klaus Arnold, Stefan Balkenhol, Georg Baselitz, Thomas Bayrle, Alexandra von Berckholtz, Hans Canon, Friedrich Fehr, Hilde­gard ­Fuh­rer, Helmut Goettl, HAP Grieshaber, Gretel Haas-Gerber, Frie­de­mann Hahn, Albert Haueisen, Erich Heckel, Karl Hofer, Karl Hub­buch, Ferdinand Keller, Herbert Kitzel, Willy Kiwitz, Martha ­Kropp, Rainer Küchen­meis­ter, Otto Laible, Harding Meyer, Willi ­Mül­ler-Hufschmid, Hanna Nagel, Gerhard Richter, Heinz Schanz, Rudolf Schlichter, Wilhelm Schnar­ren­ber­ger, Georg Scholz, Moritz von Schwind, Walter Stöhrer, Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Anton von Werner, Gustav Wolf, Ernst Würten­ber­ger, Wladimir von Z­abo­tin.

Foto: Friedemann Hahn: Lilian Harvey und Willy Fritsch in 'Glückskinder', 1980. Städtische Galerie Karlsruhe

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

24.07.2018 - 14.10.2018 »Drehmoment« Produktionskunst made by Nándor Angstenberger, Joachim Fleischer und Pia Lanzinger
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung
Die Region Stuttgart ist einer der führenden Industriestandorte Europas. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet das Projekt »Drehmoment« der KulturRegion Stuttgart Künstler*innen und Firmen Raum für gegenseitige Inspiration, Innovation und künstlerische Forschung, indem Künstler*innen die Grenzen technischer Infrastruktur ausloten, Verfahrensmuster aufbrechen und neue Sichtweisen ermöglichen. Die Region wird so zu einer Plattform für die Entwicklung zukunftsweisender Ansätze. Auch in Bietigheim-Bissingen gehen Künstler*innen in Industriebetriebe und entwickeln dort mithilfe der ungewohnten Möglichkeiten – Maschinen, Fertigungsprozessen, Produkten oder der Belegschaft – neue Kunstwerke. In der Städtischen Galerie werden die innovativen Ergebnisse vorgestellt sowie weitere Werke der drei teilnehmenden Künstler*innen präsentiert. Auf diese Weise wird deutlich, wie unterschiedlich die künstlerischen Ansätze sein können und welchen Mehrwert solch eine ungewöhnliche Kooperation kreiert.
Die Ausstellung stellt den Auftakt für das große »Produktionskunst-Festival« dar, das dann ab 4. Oktober in der gesamten Stuttgarter Region ausgerufen wird.

Der in Berlin lebende Künstler Nándor Angstenberger (*1970) bezeichnet sich selbst als »Weltenbauer« und arbeitete bisher hauptsächlich mit Wegwerfplastikartikeln, um seine kleinteiligen Skulpturen utopischer Stadtlandschaften zu schaffen. Nun kann er bei der Firma Konzelmann GmbH, die hochwertige Kunststoffspritzgießprodukte in Spezialanfertigungen für ihre Kunden herstellt, aus dem Vollen ihres Sortimentes schöpfen. Aus den seriellen Kunststoffartikeln entstehen in Kombination mit Naturmaterialien komplexe Strukturen und Arrangements, die sich zu einem mosaikartigen Gesamtbild und einer skulpturalen Architektur zusammenfügen.

Der Stuttgarter Lichtkünstler Joachim Fleischer (*1960)realisierte zahlreiche Kunst am Bau-Projekte sowie Lichtinstallationen und Performances im öffentlichen und musealen Raum – teilweise unter Verwendung von Robotern. Nun erhält er von der Dürr AG die Möglichkeit, in deren Robotermontage die ambivalente, vielschichtige Beziehung zwischen Mensch und Maschine fotografisch zu erforschen. Während die Fotoserie in der Städtischen Galerie präsentiert wird, entsteht im Foyer der Firma selbst eine szenische Lichtinstallation mit drei Robotern, welche Fragen der Wahrnehmung von Zeit, Geschwindigkeit und Effizienz thematisiert.

Die Konzeptkünstlerin Pia Lanzinger (*1960) lässt sich stets intensiv auf die vorgefundene Situation und die ansässigen Menschen ein, wenn sie ein ortsspezifisches Kunstprojekt initiiert – sei es, dass sie einer aussterbenden Sprache der australischen Aboriginals ein öffentliches Forum gibt oder dass sie in einer Münchner Nachkriegssiedlung Bewohner*innen zu Zeitbot*innen macht. In der Firma ATLANTA Antriebssysteme arbeitet die Künstlerin mit der Belegschaft, wobei sie den Fokus auf die Migrationsgeschichte legt. In der Bühnen-Performance ARCHE ATLANTA schildern Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln ihren Alltag und ihre Erfahrungen. Das Bild der Arche reflektiert dabei ein Gefühl der Geborgenheit, das diese Arbeitsgemeinschaft unverkennbar durchzieht.


Begleitprogramm

Öffentliche Führungen
Sonntag, 5. August, 11.30 Uhr
Sonntag, 26. August, 16.30 Uhr
Sonntag, 16. September, 11.30 Uhr
Sonntag, 7. Oktober, 11.30 Uhr
Sonntag, 14. Oktober, 16.30 Uhr

After-Work-Führungen
(30 Min.) mit Apéritif
Dienstag, 31. Juli, 16.30 Uhr
Mittwoch, 5. September, 17 Uhr
Donnerstag, 27. Sept., 17.30 Uhr

Führung für Lehrkräfte
Montag, 23. Juli, 17 Uhr

Kulturtag XXL
Samstag, 22. September, 15 –23 Uhr
Spannende Kurzführungen, anregende
Rezitationen, unterhaltsame
Clownerien und kreative Workshops.
Eintritt frei!

Ausstellungsrundgang
und Künstlergespräche
mit Nándor Angstenberger,
Joachim Fleischer
und Pia Lanzinger
Freitag, 5. Oktober, 18 Uhr

ARCHE ATLANTA
Vom Schwäbischen
in die Ferne und zurück
Eine kollaborative Aufführung
von Pia Lanzinger
Dienstag, 9. Oktober, 18 Uhr
Kronenzentrum,
Mühlwiesenstraße 6, Bietigheim

Weiße Zeit
Szenische Installation mit
3 Robotern und Licht
von Joachim Fleischer
Donnerstag, 11. Oktober, 18.30 Uhr
Foyer der Dürr AG
Carl-Benz-Straße 34, Bissingen
Öffnungszeiten, 12.–27. Oktober:
Mo, Mi, Fr 16 –19 Uhr, Sa 15 –18 Uhr

Künstlergespräch
mit Joachim Fleischer
Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr
Foyer der Dürr AG
Carl-Benz-Straße 34, Bissingen

Workshops
für Kinder und Jugendliche

Stadt aus Papier und Plastik
Donnerstag und Freitag,
26. und 27. Juli, 10.30 –13.30 Uhr
für Kinder von 6 bis 10 Jahren
14.30 –17.30 Uhr
für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Schatten an der Wand!
Samstag, 8. September
11–14 Uhr
für Kinder von 6 bis 9 Jahren
14.30 –17.30 Uhr
für Kinder von 10 bis 14 Jahren

So will ich sein, so soll es
werden – Wir basteln uns
eine Zeitkapsel
Samstag, 13. Oktober, 14 –17 Uhr
für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Anmeldung: 07142 74-483

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Sonntag, 22. Juli, 20 Uhr

Wir laden Sie auch herzlich ein zu den weiteren Veranstaltungen der KulturRegion Stuttgart:
»Drehmoment«
Produktionskunst-Festival
4.–28. Oktober
Zentrale Eröffnung
4. Oktober, 18.30 Uhr, Im Wizemann
Quellenstraße 7, Stuttgart
Weitere Informationen zum Produktionskunst-Festival vom 4. bis 28. Oktober: www.kulturregion-stuttgart.de /was /drehmoment/

Studioausstellung: Gustav Schönleber. Küstenfahrten an der Nord- und Ostsee
noch bis 23. September 2018
Gustav Schönleber (1851–1917), der in Bietigheim geboren wurde und an der Karlsruher Akademie lehrte, verschrieb sich zeitlebens auch der nordischen Landschaft. 1875/76 reiste er von Ostfriesland bis nach Ostpreußen, um für einen Stuttgarter Verlag den prächtigen Band »Küstenfahrten an der Nord- und Ostsee« zu illustrieren. Die Ausstellung beinhaltet Einblicke und Skizzen zu diesem Auftrag sowie Neuerwerbungen aus dem Familiennachlass, die 2016 in die Sammlung der Städtischen Galerie aufgenommen wurden.

Demnächst...
Ab 27. Oktober zeigt die Städtische Galerie die Ausstellungen

Revolution (Make-up)
Palette.
Simone Westerwinter –
eine Werkschau

Matthias Gnatzy.
Die vier Kammern des
Herzens

Luisa Richter.
Variationen einer fixen Idee

Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14 –18 Uhr
Donnerstag 14 –20 Uhr
Samstag und Sonntag 11–18 Uhr
Tag der Deutschen Einheit 11–18 Uhr

Eintritt frei

Öffentliche Führungen 3 €
After-Work-Führungen 3 €
Workshops 5 €
Alle anderen Veranstaltungen sind
kostenlos!

Private Gruppenführungen 55 € / 65 €

Führungen für Gruppen und Schulklassen
nach telefonischer Vereinbarung

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60–64
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 74-483
Telefax 07142 74-446
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
galerie@bietigheim-bissingen.de

Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

01.07.2018 - 06.01.2019 Susanne Kessler. Odissea
Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)
Pressemitteilung
Susanne Kesslers Arbeiten beziehen sich auf die spektakuläre Kap-Hoorn-Umsegelung 1905 der „Susanna“.

Museum Kunst der Westküste (Alkersum/Föhr)

30.06.2018 - 04.11.2018 Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst
Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)
Pressemitteilung
Vom 30.6. bis zum 4.11.2018 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg die Ausstellung „Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst“.
Mit einem kurzen Blick zurück auf die Malerei der frühen Neuzeit, widmet sich die Ausstellung schwerpunktmäßig dem Fortleben des Stilllebens in der Kunst des 20. Jahrhunderts bis heute. Dabei wird der Vielfalt des Sujets und seiner Symbolik Rechnung getragen: vom althergebrachten Blumenstillleben über Früchtearrangements hin zu vanitas-Motiven mit Skeletten und Totenköpfen, Schlacht- und Jagdbeutemotiven und Interieurs, von Lovis Corinth bis Markus Lüpertz, von Georges Braque über Jean Fautrier bis Michael Triegel. Mit über 70 Arbeiten verschiedenster Stilrichtungen und Künstler zeigt die Ausstellung, dass das Stillleben – französisch „nature morte“ – bis heute alles andere als tot ist.

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach (Durbach)

29.06.2018 - 21.10.2018 Ernst Ludwig Kirchner. Die unbekannte Sammlung
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart beherbergt den großen Schatz von 81 Zeichnungen sowie 84 Druckgraphiken und einigen illustrierten Büchern von Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), dem Mitbegründer der Künstlergemeinschaft »Brücke«. Alle seine Schaffensperioden und wichtigen Themen wie Großstadt und Tanz, Landschaften auf Fehmarn sowie die Alpen und anderes sind in diesem bemerkenswerten Bestand vertreten. Vor allem Kirchners Druckgraphik ist außergewöhnlich, gibt es die einzelnen Blätter doch nur selten in Auflagen, sondern oft nur in jeweils wenigen Handdrucken.

Die zuletzt als Gesamtkomplex 1980 ausgestellten Werke werden 2018, im 80. Todesjahr des Künstlers, in einer Ausstellung präsentiert, begleitet von einem Bestandskatalog.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

24.06.2018 - 14.10.2018 Ulrich Möckel (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Das Interesse des Bildhauers Ulrich Möckel (*1949) gilt dem Ausloten
des Werkstoffes Holz in der Ambivalenz von Natur und Kunstform.

Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist meist der Baum, wie er ihn in der Natur
vorfindet. Er abstrahiert ihn, lässt seine Konturen oder Querschnitte
in verschiedenen Materialien wie Eisen, Beton oder Neonröhren neu
entstehen oder bearbeitet das Holz auf eine Weise, die ihm ein neues,
fremdes Aussehen gibt, dabei aber sein Wesen nicht verändert.
Sein Form- und Erkenntniswille treibt den Bildhauer an, die Phänomene
Wald und Baum immer weiter und tiefergehend zu erkunden und ästhetisch
zu erforschen, um fortwährend neue „Sinn“-Bilder zu kreieren.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

16.06.2018 - 30.09.2018 Name der Fotografin: Aenne Biermann
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
Das Museum Ludwig besitzt mit der Sammlung Agfa nicht nur eine umfangreiche Fotosammlung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern auch – kaum bekannt und noch nicht vollständig aufgearbeitet – die Archive der Agfa, Leonar und Perutz Werbeabteilungen. Wie Anzeigen in Fotozeitschriften belegen, riefen die Unternehmen ihre Kunden dazu auf, Negative einzureichen, die bei Gefallen vergütet wurden. Anhand der Negative und verschiedener Abzüge ließ sich die Qualität der Papiere, Negativfilme, Blitze usw. in Broschüren, Magazinen und auf Messen vorführen. In diesen Beständen sind auch Negative und Aufnahmen von Aenne Biermann (1898–1933) aufgetaucht.

Aenne Biermann (1898–1933) war zu Lebzeiten in wegweisenden Ausstellungen wie der internationalen Werkbund-Ausstellung „Film und Foto“ vertreten und galt mit ihren sachlichen Aufnahmen als Avantgardefotografin ersten Ranges. Bis zu ihrem frühen Tod 1933 schuf sie Bilder ihrer nächsten Umgebung und prägte mit ihnen die fotografische Moderne mit.

„Welt kann optisch überall bedeutsam werden“, schrieb der Kunsthistoriker und Förderer der Avantgarde Franz Roh 1930 einleitend zum Bildband Aenne Biermann. 60 Fotos. So fotografierte sie, wie zeitgleich Albert Renger-Patzsch, Pflanzen aus nächster Nähe oder verwandelte eine aufgeschnittene Kokosnuss auf einem weißen Teller zur nuancierten Schwarz-Weiß-Studie. Auch ihre Kinder wurden immer wieder zum Motiv eindringlicher Porträts. Das Museum Ludwig nimmt die sukzessive Aufarbeitung des Agfa Firmenarchivs – in das 1964 die Firmen Leonar und Perutz aufgingen – und einen kürzlichen Ankauf von vier Arbeiten Aenne Biermanns zum Anlass, den gesamten Bestand von 24 Arbeiten, 11 Negativen und 17 kleinformatigen Archivabzügen sowie anderer Archivalien erstmals vollständig zu präsentieren.

Name der Fotografin: Aenne Biermann ist die vierte Präsentation im Fotoraum, in dem seit 2017 wechselnde Ausschnitte der etwa 70.000 Werke umfassenden Sammlung Fotografie des Museum Ludwig gezeigt werden. Dieser Fotoraum befindet sich innerhalb der Ständigen Sammlung im zweiten Obergeschoss.

Museum Ludwig (Köln)

30.03.2018 - 30.03.2019 Malerei 1850 - 1950 Dauer­aus­stel­lung 2. OG wieder­er­öff­net
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die aktuelle Präsen­ta­tion spannt den Bogen von der badischen Malerei der 1850er Jahre bis zur abstrakten Kunst im Nach- kriegs­deutsch­land um 1950. Entspre­chend der Ausrich­tung der 1854 in Karlsruhe gegrün­de­ten Kunst­schule liegt der wesent­li­che Fokus der ausge­stell­ten Gemälde auf der Landschafts­ma­le­rei.

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

24.03.2018 - 21.10.2018 FARBE QUERFELDEIN
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Eine „bunte“ Auswahl an Kunstwerken der Staatlichen Kunsthalle aus verschiedenen Epochen lädt die jungen Besucher*innen ein, sich mit der Verwendung von Farben zu beschäftigen. Dabei kann man erfahren, welche Wirkung Farben haben und auch, dass Künstler*innen diese ganz bewusst einsetzen.Im Mittelalter hatten manche Farben gar eine tiefere Bedeutung, sie waren Symbol für etwas. Aber gibt es auch heute noch Symbolfarben? Neben den Grund und Komplementärfarben lassen sich in der Jungen Kunsthalle auf Gemälden die Sekundärfarben und damit der gesamte Farbkreis erkunden. Betrachtet man Kunstwerke, kann die Lokal- oder Gegenstandsfarbe deutlich von der Erscheinungsfarbe unterschieden werden. Ja, die Farben mancher Bilder verraten sogar etwas über die Gefühle und die Empfindungen des Künstlers, aber auch über die Zeit, in der die Werke gemalt wurden. Was verbinden wir mit bestimmten Farben, zum Beispiel mit Rot? Während im Erdgeschoss der Jungen Kunsthalle Originale zu sehen sind, die die Bedeutung und Wirkung der Farben beleuchten, kann in den Werkstätten im Obergeschoss das Erlebte und Gesehene kreativ in den verschiedensten künstlerischen Techniken erprobt werden.

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

18.02.2018 - 20.01.2019 colorful . farbenfroh - Im Fokus: Dorothy Fratt
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Im Zentrum der Ausstellung "colorful . farbenfroh" im Museum Art.Plus Donaueschingen stehen Gemälde der jüngst verstorbenen amerikanischen Künstlerin Dorothy Fratt (1923-2017).

Die in Europa kaum bekannte Malerin ist eine echte Entdeckung. Ihr Werk ist im Zusammenhang mit der Washington Art School zu sehen, einer Gruppe abstrakter Künstler, die von Ende der 1950er-Jahre bis Ende der 1960er-Jahre in Washington, D.C. tätig war. Als Parallelentwicklung zum Abstrakten Expressionismus und dem color field painting der New York School entwickelten sie in ihren meist großformatigen Gemälden eine Formsprache, die weniger gestisch als vielmehr in der Fläche das Zusammenspiel von Farben und ihre Wirkung auf den Betrachter untersuchte.
Zwar verließ Dorothy Fratt schon Ende der 1950er-Jahre Washington D.C. und zog nach Arizona, wo sie bis zu ihrem Tod lebte, doch blieb sie diesem Stil treu und entwickelte ihn weiter. So entstand über viele Jahrzehnte ein umfangreiches Oeuvre, das es hierzulande noch zu entdecken gilt.

Die Ausstellung zeigt erstmals in Europa eine größere Zusammenstellung von Werken der Künstlerin von den 1960er- bis in die 2000er-Jahre. Ergänzt werden die Arbeiten von farbenfrohen, zwei- und dreidimensionalen Kunstwerken weiterer internationaler Künstler.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

17.02.2018 - 30.09.2018 25 Jahre Kunst in der Fruchthalle
Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)
Pressemitteilung
Am 19. Juni 1993 öffnete die Städtische Galerie Fruchthalle erstmals ihre Pforten und präsentierte seither insgesamt 90 Ausstellungen mit über 250 Künstlerinnen und Künstlern. In der Jubiläumsausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Einrichtung werden im zweimonatlichen Wechsel ausgesuchte Stücke aus der Sammlung Rastatt gezeigt, die inzwischen aus mehr als 1000 Kunstwerken der Sparten Skulptur, Malerei, Graphik und Zeichnung besteht. Die Präsentation stellt dabei die Originalität jedes Exponats in den Fokus und verknüpft zugleich die unterschiedlichen künstlerischen Positionen durch einen inszenatorischen Kontext mit übergreifendem Erzählwert, der dem Besucher spannende Zusammenhänge eröffnen soll.

Zu den üblichen Öffnungszeiten der Galerie gestaltet sich der zweimonatliche Wechsel der Exponate aus der Sammlung Rastatt über ein inszenatorisches Narrativ in 6 Folgen, die wie folgt thematisch und terminlich ausgerichtet sind:

Folge 1 im EG: ANFANG 17. Feb. – 15. April 2018
Folge 2 im OG: URSPRUNG

Folge 3 im EG: GRENZE 19. April – 15. Juli 2018
Folge 4 im OG: GEGEND

Folge 5 im EG: DING 19. Juli – 30. Sept. 2018
Folge 6 im OG: MENSCH

Damit die Exponate zusätzlich eine Resonanz in die Ausstellungsräume hinein entfalten, gestaltete der Freiburger Maler Ben Hübsch, der in der Fruchthalle 2014 in einer Einzelschau zu sehen war, die Stellwände der Galerie mit einem speziellen Farbkonzept, zu dem der Künstler folgendermaßen Stellung bezieht: „Die Farben sind so ausgesucht, dass sie mit vielen möglichen anderen Farben harmonieren können. Die Segmentierung der Wände zeigt, dass unterschiedliche Farbtöne eine andere Raumtiefe suggerieren. Warme Farben drängen nach vorne, kalte Farben nach hinten. So stellt jedes Farbfeld für sich einen eigenen Raum dar. Im Wechsel ist der Charakter einer Farbe nur neben dem der anderen erkennbar.“

Um die Farbgestaltung der Stellwände, die ein eigenes Kunstwerk innerhalb der Ausstellung darstellt, nicht mit Texten zu besetzen, gibt es in der Ausstellung zur Sammlung Rastatt keine Beschriftungen auf den Stellwänden. Die Besucher können sich über Flyer, die in Prospekttaschen im Erd- und Obergeschoss angebracht sind, über die gezeigten Exponate informieren.
Im Rahmen der Jubiläumsausstellung präsentiert ferner der Sammler Günter Westermann eine Sonderschau zur „Welt der Träume“, mit der er aus seinen Sammlungsbeständen zum Thema „Phantastik in der Box“ eine große Auswahl von Werken zum Phantastischen Realismus, zum Surrealismus und zur imaginären Kunst zeigt. Darin sind 100 internationale Künstlerinnen und Künstler vertreten, welche die weit gefasste Bandbreite dieser Kunstgattung in exemplarischen Arbeiten wiedergeben.

Als besondere Attraktion der Ausstellung kommt in der Medienstation der Galerie im Obergeschoss ein Film von Volker Hoffmann zur Aufführung. Der halbstündige Film ist ein Zusammenschnitt aus über 50 Stunden Filmmaterial, worin seit 2006 vereinzelt die Vernissagen zu den Ausstellungen videotechnisch aufgenommen wurden. Die Auswahl der gezeigten Ausschnitte reduziert sich daher auf nur einige der 40 Ausstellungen, die im Zeitraum von 2006 bis 2017 stattgefunden haben.

Zu den permanent ausgestellten Werken von Anselm Kiefer im „Anselm-Kiefer-Kabinett ist für die Jubiläumsausstellung eine aktualisierte Besucherinformation aufgelegt worden, die im Kabinett für die Besucher ausliegt.

Bis zum Erscheinen des Jubiläumskataloges, der zum eigentlichen Gründungsjubiläum Mitte Juni 2018 herauskommt, wird an interessierte Besucher der Jubiläumsausstellung der Gründungskatalog von 1993 kostenlos ausgegeben.

Ein umfangreiches Begleitprogramm Sonderführungen, Vorträgen, Performances und Konzerten begleitet die Halbjahresschau, die Donnerstag bis Samstag 12 bis 17 Uhr und sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr besucht werden kann. Das Begleitprogramm liegt ab Ende Februar als Information an der Infothek der Galerie aus oder kann im Internet auf der Galerie-Seite unter „aktuelle Ausstellung“ eingesehen werden.

Der Eintritt zur Jubiläumsausstellung ist frei.

Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)

31.01.2018 - 31.03.2019 umgehängt 2018: Facetten der Malerei 1960 - 2010
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Seit etwa zehn Jahren präsen­tiert die Städtische Galerie ­Karls­ruhe ihre Dauer­aus­stel­lung unter dem bildhaften Begriff "um­ge­hängt", um unmit­tel­bar deutlich zu machen, dass dieser ­Be­reich im ersten Oberge­schoss regelmäßig neu konzipiert wird. Die reichen Bestände der Städti­schen Kunst­samm­lung und der Samm­lung von Ute und Eberhard Garnatz mit Werken aus den 1960er- bis in die 2010er-Jahre werden unter immer neuen Vorzeichen und in unter­schied­lichs­ten Konstel­la­tio­nen vorge­stellt, so dass die Be­su­cher und Besuche­rin­nen auf ein breites Spektrum von eher ­sel­ten gezeigten bis zu vertrauten Kunst­wer­ken treffen. Im Mit­tel­punkt der aktuellen Schau "Facetten der Malerei" steht das tra­di­ti­ons­rei­che Medium und seine experi­men­telle Öffnung zu anderen Kunst­gat­tun­gen. Vor dem Hinter­grund der verän­der­ten ­künst­le­ri­schen Haltungen in den 1960er-Jahren mussten sich die Maler neu orien­tie­ren. Sie begannen ihr Medium zu hinter­fra­gen, erkun­de­ten seine spezi­fi­schen Möglich­kei­ten und erwei­ter­ten ­diese auf unter­schied­lichste Weise. Sie setzten sich mit his­to­ri­schen Positionen ausein­an­der, nahmen Elemente der All­tags­kul­tur in ihr Werk auf und bezogen den realen Raum mit ein. Inhaltlich wandten sie sich einem breiten Spektrum zu - Natur- und Menschen­dar­stel­lun­gen gehören ebenso dazu wie All­tags­ge­gen­stände und gesell­schafts­po­li­ti­sche Themen.

Foto: Jörg Immendorff: Café Deutschland IV, 1978.

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)