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Ausstellungen Museen

Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
27.11.2020 - 28.03.2021 Jerusalem. Sehnsucht nach der Heiligen Stadt.
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Jerusalem, der biblische Ort mit mehrtausendjähriger Geschichte, geprägt von Symbolen und Mythen, multireligiös und multikulturell. Die Einzigartigkeit und Komplexität dieser Stadt liegt vor allem in der gemeinsamen Geschichte der drei Religionen – des Judentums, des Christentums und des Islam – und ihren heiligen Stätten. Seine Bedeutung als religiöses Zentrum, Ort der Sehnsüchte und Heilserwartungen hat Jerusalem zum Phänomen gemacht. Wohl keinem anderen Ort wurden so viele Darstellungen gewidmet, die jedoch weniger die reale Stadt als vielmehr bestimmte Idealvorstellungen wiedergaben.
Den unzähligen Jerusalembildern in der europäischen Kunst und Kulturgeschichte und den mannigfaltigen religiösen und künstlerischen Vorstellungen und Sehnsüchten, politischen Träumen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sie hervorgebracht haben, ist diese Ausstellung gewidmet. Sie präsentiert die von Eroberern und Pilgern seit dem Mittelalter nach Europa mitgebrachten prachtvollen Reliquien, Reliquiare, Souvenirs und die in Europa von Künstlern, Schriftstellern und Forschern geschaffenen Buch- und Tafelmalereien, Reiseberichte und historische Modelle.

Bundeskunsthalle (Bonn)

14.11.2020 - 07.02.2021 François Boucher. Künstler des Rokoko
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
François Bouchers Kunst gilt als Inbegriff des französischen Rokoko, das im 18. Jahrhundert europaweit Verbreitung fand. Seine Kompositionen dienten als Vorlagen für Bühnendekorationen, Tapisserien, Möbel und Porzellane und prägten so den Geschmack der Zeit. Die Karlsruher Kunsthalle widmet diesem einflussreichen Künstler und bevorzugten Maler der Madame de Pompadour erstmals in Deutschland eine Ausstellung. Ausdrucksstarke Einzelstudien, virtuose Kompositonsentwürfe und vollendete Malereien von großer Farbharmonie geben Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers. Im Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst entwickelte Boucher eine bis in die Moderne hineinwirkende Bildsprache. Erfindungsreichtum, Imagination und Ironie prägen sein Werk, das fest in der Tradition der Aufklärung verankert ist.

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Karlsruhe)

16.10.2020 - 10.01.2021 Masculinities: Liberation through Photography
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Die Gruppenausstellung Masculinities: Liberation through Photography versammelt unter anderem Arbeiten von Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Isaac Julien sowie Annette Messager und untersucht, auf welche Weise Männlichkeit seit den 1960er Jahren erlebt, performativ hergestellt und sozial konstruiert wird.

In einer Zeit, in der sich klassische Männlichkeitsbilder in der Krise befinden und Begriffe wie „toxische“ und „fragile“ Männlichkeit gesellschaftliche Diskurse prägen, bieten über 300 Arbeiten von 50 internationalen Künstler*innen, darunter Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Peter Hujar, Isaac Julien, Annette Messager und Catherine Opie, ein Panorama der filmischen und fotografischen Auseinandersetzung mit dem Maskulinen in all seiner Widersprüchlichkeit und Komplexität. Zentrale Bezugspunkte sind Themen wie Patriarchat, Macht, queere Identität, Race und Class, Sexualität sowie die weibliche Wahrnehmung von Männlichkeit, welche als ein weitgehend fließendes, performatives Identitätskonzept ins Blickfeld rückt.

Kuratiert von Alona Pardo
Organisiert vom Barbican Centre, London

Gropius Bau (Berlin)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
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Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 07.03.2021 Mit allen Sinnen! Französische Malerei
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit den 1860er Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.
Dank einer Auswahl von etwa 80 selten bis nie ausgestellten Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen. Neben Werken der einschlägigen Künstler wie Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sind auch Arbeiten von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain und Paul Gauguin zu sehen.
Durch ihre besondere Präsentation und überraschende Kontextualisierung der Werke ermöglicht die Ausstellung einen neuen, konzentrierten und intimen Blick auf vermeintlich Bekanntes und lädt durch Düfte, Klang- und Rauminstallationen zum Verweilen und Entdecken ein.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2020 - 31.01.2021 Max Klinger und Europa
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Max Klinger (1857–1920) gehört zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten des Symbolismus. In seinen Gemälden und Skulpturen wendet er sich von der traditionellen akademisch-idealisierenden Figurenauffassung ab, hin zu einer damals schockierenden Natürlichkeit. Mit diesem künstlerischen Ansatz trug er wesentlich zur Formulierung eines modernen Menschenbildes bei.
Angeregt von Richard Wagner, strebte Klinger die Überwindung von Gattungsgrenzen im Sinne eines Gesamtkunstwerks an, in dem Malerei, Skulptur, Architektur – möglichst auch die Musik– zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.
Sein monumentales Beethoven-Denkmal gilt als zentrales Beispiel der spätromantischen Beethoven-Verehrung und wird zum Abschluss der Beethoven-Jubiläumsjahrs 2020 auch in Bonn zu sehen sein. Anlässlich des 100. Todestages von Max Klinger im Jahr 2020 will diese Retrospektive sein künstlerisches Schaffen einer Neubewertung unterziehen.

In Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig

Bundeskunsthalle (Bonn)

03.10.2020 - 09.01.2021 Thomas Kitzinger. Serie 24.10.1955 (2008-2020)
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Die Einzelausstellung, die das Kunstmuseum Singen dem Freiburger Maler und Reinhold-Schneider-Kulturpreisträger Thomas Kitzinger (*1955) widmet, rückt die seit 2008 entstandene Werkserie »24.10.1955« des Künstlers in den Fokus.

Die Portraitserie, die sowohl enge Freunde und Künstlerkollegen oder persönliche Bekannte Thomas Kitzingers vermeintlich realistisch und von der Funktion der klassischen Portraitmalerei befreit ins Werk setzt, offenbart den Widerspruch, der seiner malerischen Haltung eigen ist: nämlich die Austreibung des Realismus mit realistischen Mitteln.

Kitzingers Portraits vermitteln durch ihre akribische Malweise, eine Atmosphäre von Kühle und Distanz, die sie eigentümlich fremd bis surreal erscheinen lässt. Herausgelöst aus den üblichen Zusammenhängen – so geben sie die ›Portraitierten‹ stets isoliert, aus einem wie auch immer gearteten Umgebungsraum herausgelöst und vor dem immer gleichen Bildhintergrund platziert, stets frontal und regungslos zu sehen - entwickeln sie ein autonomes Eigenleben und kippen in eine reine Malerei, die ihre abbildende Beziehung zur äußeren Wirklichkeit mehr und mehr verliert.

Abbildung: Serie 24.10.1950, 2008-2020, Öl auf Aluminium, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kunstmuseum Singen (Singen)

03.10.2020 - 09.01.2021 Meinrad Schade. Krieg ohne Krieg.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Der 1968 in Kreuzlingen geborene und mehrfach ausgezeichnete Fotograf Meinrad Schade gehört zu den aktuell interessantesten Dokumentarfotografen der Schweiz.

Schade verfolgt bereits seit fünfzehn Jahren sein fotografisches Langzeitprojekt »Krieg ohne Krieg«. Hierfür bereiste er mit seiner Kamera Regionen im heutigen Russland, Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie seit 2013 Israel und das Westjordanland. Seinem Arbeitstitel »Vor, neben und nach dem Krieg – Spurensuche an den Rändern der Konflikte« entsprechend, fokussiert Schade in ausführlichen Reportagen und engagierten Essays auf die Nebenschauplätze vergangener und noch schwelender Konflikte und auf Orte, die nicht mehr im Zentrum des medialen Interesses stehen. Geleitet von der Frage »Wann beginnt ein Krieg, wann hört er wirklich auf?« dokumentiert Schade das fragil zwischen Krieg und Frieden, Katastrophe und Normalität schwebende Leben an diesen Orten.

Die Ausstellung im Kunstmuseum, die dem Langzeitprojekt Schades gewidmet ist, führt uns in Porträts, Stillleben, Interieurs, Straßen- und Landschaftsaufnahmen zu den Vorgeschichten von Konflikten oder macht die Langzeitfolgen von Konflikten sichtbar, deren Anfänge Jahre zurückliegen.

Abbildung: Meinrad Schade, Volvograd (ehemals Stalingrad), 2009, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kunstmuseum Singen (Singen)

20.09.2020 - 13.12.2020 Claude Cahun, Philippe Halsman, Jürgen Klauke, Martin Liebscher, Inge Morath – „Das bin ich! Sicher?
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
ACHTUNG, aktuelle Information: Das KuK ist seit dem 6. Mai 2020 unter den für Ausstellungshäuser üblichen Auflagen wieder für Publikum geöffnet. Infolge der temporären Schließung haben sich Ausstellungstermine für 2020 verschoben, daher bitte zur Sicherheit immer auf der KuK-Website nach aktuellen Informationen schauen. Die nachfolgend beschriebene Gruppenausstellung wird voraussichtlich NICHT im ursprünglich geplanten Zeitraum (20.09-13.12.2020) stattfinden. Hier bleiben aus technischen Gründen die alten Termine stehen, bis die neuen bestätigt sind.

Die Ausstellung „Das bin ich! Sicher? — That’s me! Sure?“ widmet sich dem Rollenspiel mit Identitäten. Was macht die Identität eines Menschen aus? Welche Rolle spielen hierbei das Geschlecht, die Religion oder die soziale Stellung in der Gesellschaft? Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Fragen nach der eigenen Identität; sie zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeiten die Grenzen des Annehmbaren ausloten, neue soziale Rollen erproben und gesellschaftliche Tabus überschreiten. Während einige Fotokünstlerinnen und Fotokünstler sich mit Posen des Fremden selbst inszenieren, nutzen andere ihren Körper als Medium für multiple Identitäten.

Die Ausstellung umfasst ca. 130 Arbeiten von Claude Cahun, Philippe Halsman, Jürgen Klauke, Martin Liebscher und Inge Morath. Die hier präsentierten Arbeiten fügen sich zu einer Foto-Galerie, die die Versuche der Kunstfotografen zur Selbst- oder Neufindung eindringlich und beeindruckend dokumentiert.

Fotohinweis:
Mit sich und der Welt, 1984 ©Jürgen Klauke

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

10.09.2020 - 13.12.2020 Verschoben auf 2021: Thea Djordjadze.
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Verschoben auf April bis August 2021

Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. In der umfangreichen Werkschau der Künstlerin treten bestehende und neue, speziell für den Gropius Bau entwickelte Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude.

Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Gummi, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display – Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest – als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 10. September 2020 zeigt der Gropius Bau bestehende und neue Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin in seinen Räumlichkeiten; so auch im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ausstellungshauses treten Djordjadzes Arbeiten und Interventionen in einen Dialog mit diesen geschichtsträchtigen Räumen. Die Ausstellung markiert den Beginn einer Reihe von künstlerischen Präsentationen, die sich mit der Geschichte der archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau befassen.

Kuratiert von Julienne Lorz

Gropius Bau (Berlin)

05.09.2020 - 17.01.2021 Yayoi Kusama
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Gropius Bau (Berlin)

24.07.2020 - 25.10.2020 Peter Paul Rubens und der Barock im Norden
Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer (Paderborn)
Pressemitteilung
PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden
Diözesanmuseum Paderborn feiert ab 24. Juli 2020 den Star des flämischen Barock mit großer Rubens-Ausstellung

Er revolutionierte mit seinen neuartigen Bildideen nicht nur die Malerei, sondern auch die Bildhauerkunst des 17./18. Jahrhunderts in ganz Nord- und Mitteleuropa nachhaltig: Peter Paul Rubens, der in Antwerpen einer weit über die Grenzen der Metropole hin ausstrahlenden Werkstatt vorstand. Ab dem 24. Juli widmet das Diözesanmuseum Paderborn dem Star des flämischen Barock unter dem Titel „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ eine große Sonderausstellung. Ausgehend von der umfangreichen Neuausstattung des Paderborner Doms, die sich den Antwerpener Brüdern Antonius und Ludovicus Willemssens aus dem direkten Umfeld Rubens‘ verdankt, nimmt die Schau die bedeutenden Innovationen in Malerei, Architektur und Kirchenausstattung des Barock in den Blick, die mit dem Wirken des bedeutenden flämischen Meisters verbunden sind.

Hochkarätige Exponate in Paderborn
Hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen dokumentieren die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte der Kunst der südlichen Niederlande und zeigen, dass die Migration von Künstlern ein wichtiger Motor für die Ausbreitung des Barock war. Zu sehen sind bedeutende Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von der Hand Rubens‘ und seiner Künstlerkollegen sowie kunstvoll gearbeitete Barockskulpturen unter anderem aus dem Rijksmuseum Amsterdam, dem Museum Plantin-Moretus in Antwerpen, der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste Wien, dem SMK Kopenhagen oder dem San Francisco Museum of Modern Art. Vor allem in den virtuosen, so noch nie gezeigten Skizzen und Bozzetti vermittelt die Ausstellung den Besucherinnen und Besuchern einen ganz unmittelbaren Zugang zur schöpferischen Kraft – der prima idea – der genialen Barockkünstler. Auch im Bereich der Skulptur gilt Rubens als bedeutender Impulsgeber, wie seine teilweise engen Kooperationen mit zahlreichen Bildhauern der Zeit belegen, die in der Schau dokumentiert werden.
Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben. Hierzu zählt auch das bedeutende barocke Hochaltarbild des Paderborner Doms, das im Krieg völlig zerstört wurde und nach aufwendiger Restaurierung und Zusammensetzung der Fragmente pünktlich zur Ausstellung wieder in neuem Glanz erstrahlen wird.
Aktualität des Barock

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich der Aktualität des Barock. Sie zeigt Tendenzen der Gegenwartskunst, die auf unterschiedliche Weise Konzepte und Wahrnehmungsweisen der barocken Kunst aufgreifen. Ausgewählte Arbeiten von Gerhard Richter und Tony Cragg werden hier ebenso zu sehen sein wie virtuose Videoarbeiten des belgischen Künstlers Hans Op de Beeck.

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.
Ein reich bebilderter Katalog erscheint im Michael Imhof-Verlag Petersberg.
#closedbutopen
In der neuen Rubrik #closedbutopen auf der Webseite des Diözesanmuseums bietet das Haus aktuell Videos und interaktive Mitmachangebote für Erwachsene und Kinder an. Schon jetzt können die Besucher*innen dort und über die Social Media Kanäle spannende Einblicke in die Vorbereitungen der Barock-Ausstellung gewinnen: Blicke hinter die Kulissen, Kostbares und Kurioses sowie eine neue Präsenz des Diözesanmuseums auf Instagram sollen die Vorfreude auf Rubens steigern.

Bildnachweis: Peter Paul Rubens: Beweinung Christi, um 1612, Liechtenstein, The Princely Collections, Vaduz-Vienna

Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer (Paderborn)

10.07.2020 - 13.12.2020 Otobong Nkanga: There’s No Such Thing as Solid Ground
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens.

Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.

Vorbehaltlich der Juryentscheidungen potenzieller Förderer

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister

Gropius Bau (Berlin)

27.06.2020 - 27.09.2020 Joachim Brohm, Ruhrlandschaften, 1981-83
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
2006 erwarb das Museum Ludwig aus der Serie Ruhrlandschaften von Joachim Brohm (*1955) elf Arbeiten, die er zwischen 1981 und 1983 aufgenommen hat. Ab dem 27. Juni 2020 zeigt das Museum Ludwig diese Aufnahmen in einer Präsentation im Fotoraum.

Museum Ludwig (Köln)

26.06.2020 - 12.07.2020 Verschoben: Down to Earth
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Ausgehend von Bruno Latours gleichnamigem Essay widmet sich das Kunst-, Aufführungs- und Diskursprojekt „Down to Earth“ einem System, in dem unser Verhalten auf einzigartige Weise mit den Einwirkungen vieler anderer Akteur*innen verbunden ist: „der tausendfach gefalteten Erde“.

Das größte System, dem wir nicht gegenüberstehen, sondern in das wir eingebettet und alle mit menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen verbunden sind und ein großes Ökosystem bilden, ist das Klima. Das Klima kennt keine Grenzen. Trotz der öffentlichen Einsicht in die Notwendigkeit einer klimapolitischen Wende zeigen die Statistiken steigende CO2-Emissionen. Damit auf diese Erkenntnisse ein Verhaltenswechsel folgen kann, müssen unsere eigenen Betriebssysteme grundsätzlich erneuert werden. Aber wie verändern wir die Praxis unserer Arbeit, Ernährung oder des Reisens? Wie machen wir ein anderes Verhältnis zur Erde, wie es nichtwestliche Lebensweisen oder andere Spezies entwickelt haben, erfahrbar? Wer sind die neuen und alternativen Expert*innen des Wandels und welche Formen nimmt ihr Wissen an? Wo können wir landen?

Diese Frage nach der Art unserer Verbundenheit mit der Erde ist die wörtliche Übersetzung des französischen Titels von Bruno Latours 2018 erschienenem Essay, der auf Englisch „Down to Earth“ heißt und den Ausgangspunkt des diesjährigen Programms von Immersion bildet. Angetrieben von dem Wunsch, angesichts der Klimakatastrophe politisch wirksam zu werden, unternimmt dieses Manifest den Versuch, unser Denken neu zu kalibrieren und zugleich Handlungsanleitungen zu geben. So beschreibt Latour die Idee des „dritten Attraktors“, der uns hilft, den Widerstreit zwischen traditionellem Regionalismus und liberalem Kosmopolitismus zu überwinden und die ökologischen Bedingungen unserer Existenz einzubeziehen. Was immer auf der Erde geschieht, ist nach Latour ein Prozess vieler Akteur*innen, menschlicher und nicht-menschlicher, die jeweils Rechte besitzen und sich wechselseitig beeinflussen.

In der Programmreihe Immersion präsentieren die Berliner Festspiele seit 2016 die Arbeit von Künstler*innen, die gewohnte Präsentationsformate neu definieren, indem sie das klassisch gewordene Schema der Gegenüberstellung von Werk und Besucher*in, Bühne und Saal, Objekt und Betrachter*in auflösen. „Als ob es ein Außen gäbe!“, wundert sich Bruno Latour in seinem Essay: „Wenn die Zusammensetzung der Luft, die wir atmen, von Lebewesen abhängt, ist die Luft nicht mehr nur ihre Umwelt, in der sie sich entwickeln, sondern teilweise auch das Ergebnis ihres Wirkens. Anders gesagt, es gibt nicht auf der einen Seite Organismen und auf der anderen eine Umwelt, sondern es besteht eine Überlagerung wechselseitiger Konstellationen.“ Aus dieser Perspektive widmet sich das Kunst-, Aufführungs- und Diskursprojekt „Down to Earth“ im letzten Jahr der Programmreihe Immersion künstlerischen Praktiken und alternativen Verhaltensweisen, die ein anderes Weltverhältnis erlebbar machen. Können wir Latours Thematik, deren inhaltlichen Argumenten wir folgen, tatsächlich auch in einen anderen Modus der Begegnung und der Ansprache der Besucher*innen überführen? Was können wir beobachten und wie fühlt es sich an, wenn wir die Festival- und Ausstellungspraxis selbst unter die Prämissen von Latours Buch stellen, indem wir unsere Emissionen und Verbräuche offenlegen, sie so gering wie möglich halten und die Gewohnheiten unserer Betriebssysteme in Frage stellen und zu erneuern suchen?

Das zweiwöchige Unplugged-Programm „Down to Earth“ versammelt Künstler*innen und Expert*innen der Nachhaltigkeit und der „Practices of Grounding“, die in der unteren Etage des Gropius Bau sowie auf dem dahinter gelegenen Südplatz mit bildender und aufführender Kunst, Vorträgen, Workshops, Musik sowie spontanen Interventionen daran arbeiten, in Latours Sinne auf andere Weise welthaft und erdverbunden zu sein.

Mit Frédérique Aït-Touati mit Bruno Latour und Gästen (SPEAP, SOC, Zone Critique), Agnes Denes, Yngve Holen, Anne Duk Hee Jordan, Koo Jeong A, Alicja Kwade, Tomás Saraceno, Maria Scaroni, Claire Vivianne Sobottke, Joulia Strauss, Meg Stuart, Rirkrit Tiravanija / Nikolaus Hirsch / Antto Melasniemi / Michel Müller, Alexander Vantournhout u.v.a.

Initiiert von Thomas Oberender
Kuratorisches Team Julia Badaljan, Thomas Oberender, Anja Predeick, Tino Sehgal, Jeroen Versteele
Kuratorische Mitarbeit Descha Daemgen, Stefanie Hessler, Marc Pohl, Joulia Strauss, Frédérique Aït-Touati

Gropius Bau (Berlin)

26.06.2020 - 26.06.2020 26.06.20 openART – DA passiert Kunst
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Abend der offenen Tür | Ideenwerkstatt, Performances, Künstlerinnen und Künstler vor Ort und viel Kunst im Werden | Beginn: 18.00 Uhr

Der inspirierende Sommerabend lädt ein, das attraktive Kunstgeschehen im DA, Kunsthaus live zu erleben. Bewerbungsentwürfe für das Projektstipendium KunstKommunikation 21, Kunstprojekte der Stipendien 20 und die Eröffnung der Sommerausstellung ,,kunSt_bestand | HEIMATEN“…

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

26.06.2020 - 23.08.2020 26.06. – 23.08.20 kunSt_bestand | HEIMATEN
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Werke aus der Kunstsammlung des Kreises Steinfurt | Sommerausstellung | Eröffnung bei openART: 26.06. ab 18.00 Uhr.
Die Sommerausstellung präsentiert eine thematische Auswahl von Werken aus der hochkarätigen Kunstsammlung des Kreises. Regionale Kunst verschiedener Ankaufsjahre wird zum viel diskutierten Heimatbegriff befragt.
Was ist regional an dem Indianer?
Der Koreaner Jun Cho malte ihn 2008 in Münster.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

23.06.2020 - 18.10.2020 Doppelleben. Bildende Künstler*innen machen Musik.
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Die Schau rückt bedeutende Künstler*innen in den Fokus, die neben der bildenden Kunst auch Musik machen. Dabei wird auch ausschließlich Musik „ausgestellt“: Großformatig projizierte Videos von Konzert- und Studioauftritten sowie Performances vermitteln das Gefühl, live dabei zu sein.
Die Ausstellung spannt einen Bogen vom frühen 20. Jh. bis heute. Beginnend mit Duchamp und den Futuristen über Yves Klein und die Fluxuskünstler*innen Nam June Paik und Yoko Ono, führt sie zu zentralen Figuren der 1960er- und 70er-Jahre wie A. R. Penck, Hanne Darboven oder Hermann Nitsch. Vertreter des Proto-Punk wie Captain Beefheart und Alan Vega sind Vorläufer der zahlreichen Künstlerbands der 80er-Jahre, in denen unter anderem Albert Oehlen, oder Pipilotti Rist gespielt haben. Die stilistisch heterogenere Szene seit den 1990er-Jahren ist unter anderem durch Carsten Nicolai oder Emily Sundblad vertreten.

Eine Ausstellung konzipiert vom mumok Wien in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.

Bundeskunsthalle (Bonn)

22.06.2020 - 13.09.2020 Exil am Bodensee. Die Höri-Künstler. Abgesagt!
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Den kunsthistorisch wertvollen Kern der Sammlungen im Kunstmuseum Singen bilden die Werke der »Höri-Künstler« derjenigen Künstler, die in der Zeit von 1933 bis in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik und vor den Auswirkungen des Krieges fanden. Das Kunstmuseum Singen besitzt den größten geschlossenen Bestand dieser Maler, Grafiker, Bildhauer und Fotografen der Moderne, die sich an den Bodensee in die „innere Emigration“ zurückzogen.

Rund 80 Arbeiten, von Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Helmuth Macke, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger-von Harlessem, Ferdinand Macketanz u.a. sind in der Ausstellung vereint.

Unweit des Museums kann das einzig erhaltene Wandbild »Krieg und Frieden« (1960) von Otto Dix im Rathaus Singen besucht werden.

Abbildung: Helmuth Macke (1891-1936), Alte Mühle in Hemmenhofen, 1933, Öl auf Leinwand, Leihgabe Sprakasse Hegau-Bodensee, Foto Kunstmuseum Singen, © Nachlass Helmuth Macke

Kunstmuseum Singen (Singen)

21.06.2020 - 13.09.2020 Jacques-Henri Lartigue – „Das Leben ist bunt“ (Deutschlandpremiere)
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
ACHTUNG, aktuelle Information: Das KuK ist seit dem 6. Mai 2020 unter den für Ausstellungshäuser üblichen Auflagen wieder für Publikum geöffnet. Infolge der temporären Schließung haben sich Ausstellungstermine für 2020 verschoben, daher bitte zur Sicherheit immer auf der KuK-Website nach aktuellen Informationen schauen. Die nachfolgend beschriebene Lartigue-Ausstellung wird NICHT im ursprünglich geplanten Zeitraum (21.06.-13.09.2020) stattfinden. Hier bleiben aus technischen Gründen die alten Termine stehen, bis die neuen bestätigt sind.

Die Farbfotografien des französischen Fotografen Jacques-Henri Lartigue (1894–1986) sind der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt, obwohl sie fast ein Drittel seines bei der Médiathèque de l‘Architecture et du Patrimoine bei Paris aufbewahrten Œuvres, bestehend aus 120.000 Negativen, ausmachen. Lartigue kommt unverkennbar von der Malerei: „Ich war schon immer Maler. Folglich sehe ich alles mit meinen Maleraugen. Für mich sind Leben und Farbe untrennbar…“, so der Künstler selbst.

Die Ausstellung trägt den Titel „Das Leben ist bunt“ und umfasst rund 140 Farbfotografien, die in ihrer Gesamtheit als Hommage an die Leichtigkeit des Lebens verstanden werden können. Ob farbenfrohe Blütenwiesen, eine mondäne Feier mit Picasso an der Côte d’Azur, ob schneebedeckte Bäume in einem Pariser Park oder ein Picknick am Meer in der Bretagne – stets überträgt sich die Leichtigkeit des Seins auf den Betrachter.

Bildhinweis:
Jacques-Henri Lartigue: Simone Roussel fährt den "Zweirädrigen Bob", Rouzat, Frankreich, September 1913 ©Ministère de la Culture France/Association des Amis de Jacques-Henri Lartigue, France

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

21.06.2020 - 21.06.2020 21.06.20 Aktionstag „Schlösser und Burgen 2020“
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Mit SAISONALE*- Führung über das KLOSTERGRÜN und durch das Gießkannenmuseum | offene Werkstatt ,,Growth“ | Beginn: 11.00 Uhr

Besucher erleben die temporäre Kloster.Garten.Kunst bei Führungen und sind eingeladen, mit Marte Kiessling „hübsche Blümchendekorationen“ aus Plastikmüll zu basteln.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

21.06.2020 - 13.09.2020 Schaut her! Toni Schneiders. Retrospektive zum 100. Geburtstag des Fotograf Verschoben auf 2021!
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Toni Schneiders (1920-2006), geboren am 13. Mai 1920 in Urbar bei Koblenz, war einer der letzten großen Vertreter der »subjektiven fotografie« in Deutschland.

Nicht nur mit seinen frei entstandenen Struktur-Aufnahmen, die er als Mitglied der legendären Gruppe ›fotoform‹ gestaltete, auch als anerkannter Reisefotograf, mit seinen humanistischen Aufnahmen von Menschen, als Illustrator vieler Kunstbücher sowie mit seinen zahllosen Reise- und Bodensee-Bildbänden, die er auf der Grundlage seines umfangreichen Fotoarchivs ausstattete, hatte er maßgeblichen Anteil an der Erneuerung der Fotografie in Deutschland nach 1945. Er zählt zu jenen Lichtbildnern, die eine neue, durch die Persönlichkeit des Fotografen geprägte Haltung in der Nachkriegsfotografie etablierten und den Boden bereitet haben für die künstlerische wie kulturelle Anerkennung der Fotografie. Viele seiner Arbeiten haben sich in unser kollektives Bildgedächtnis eingegraben. Gehörten seine Schwarz-Weiß-Fotografien in den fünfziger Jahren zur Avantgarde, so sind sie zwischenzeitlich zu Klassikern der modernen Fotografie geworden.

Zu seinem 100. Geburtstag widmen die Stiftung F.C. Gundlach Hamburg und das Kunstmuseum Singen dem bedeutenden Fotografen eine Gesamtschau, die ihn als Porträtist, als Reise-, Industrie- und Landschaftsfotograf neu entdeckt.

Das Kunstmuseum Singen präsentiert rund 200 Arbeiten Toni Schneiders` und bietet damit einen umfassenden Überblick über sein gesamtes Schaffen. Den zentralen und bekannten Arbeiten aus der Ära ›fotoform‹ werden weniger bekannte Aufnahmen des Landschafts-, Reise-, Kunst-, Technik- und Menschenfotografen Toni Schneiders zugesellt. Alle Arbeiten sind charakterisiert durch jenen Formwillen und hohe gestalterische Kraft, welche das Gesamtwerk dieses Kamerakünstlers auszeichnet.

Abbildung: Toni Schneiders, Haus am Kreuzweg (Salzburg), 1957, © Nachlass Toni Schneiders, Stiftung F.C. Gundlach, Hamburg

Kunstmuseum Singen (Singen)

19.06.2020 - 12.07.2020 In neuen Zeiten Jahresausstellung der Mitglieder
BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Online – Ausstellung ab 19.06.2020
Ausstellung für den Besuch im Künstlerhaus Karlsruhe geöffnet ab 25.06.2020
Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Wochen das öffentliche Leben weitestgehend lahmgelegt. Besonders hart hat es dabei die Kulturbranche getroffen und damit eine Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern: Ausstellungen wurden abgesagt, Aufträge storniert oder verschoben, Atelierbesuche und Kunstankäufe auf unbestimmte Zeit vertagt oder gar ganz ad acta gelegt.
Inzwischen ist der Ausstellungsbetrieb, wenn auch mit einigen Einschränkungen, wieder angelaufen. Doch die Corona-Pandemie hat alles verändert. Nichts wird mehr sein wie vorher, sagen Virologen, Soziologen und Politiker. Die Gesellschaft ist gespalten: Die Optimisten verstehen die Krise als Chance auf Veränderungen hin zu einer besseren Welt, zu mehr Solidarität und Verantwortung für unsere Gesellschaft und unseren Planeten. Andere hingegen zeichnen ein dystopisches Bild, fürchten entweder einen irreparablen wirtschaftlichen und sozialen Niedergang oder alternativ eine Rückkehr zum gewohnten „weiter so“, zum Prinzip „weiter, schneller, höher“ und sehen damit unaufhaltsam die nächste Krise vorprogrammiert.
Viele sprechen neuerdings von einer “neuen Normalität”. Aber was heißt das eigentlich? Normalität wird im Allgemeinen als etwas Gutes empfunden, als etwas, das Struktur und Halt gibt in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt. Doch was bedeutet Normalität angesichts existenzieller Bedrohungen, eingeschränkter Rechte und auferlegter Schutzmaßnahmen? Soll der Ausnahmezustand zum Alltag werden? Wie soll unsere Gesellschaft künftig eigentlich aussehen? Werden wir nach der Krise wieder in alte Denk- und Handlungsmuster zurückfallen oder sind wir bereit zu einem Neuanfang unter Beachtung sozialer und ökologischer Prinzipien, bereit zu einem Überdenken der Konsequenzen unseres Handelns in einer globalisierten Welt?


Die gegenwärtige Situation gibt Anlass zum Nachdenken über die Zukunft „In neuen Zeiten“. Kunst kann dabei Wege aus dem Zustand der Schockstarre weisen, kann Chancen aufzeigen und Visionen entwickeln, das Neue zu gestalten. Sie kann aber ebenso Ängste und Bedrohungen offenlegen, sowie Missstände und Fehlentwicklungen aufzeigen und damit die Finger in die Wunden der Krise legen.
Die Ausstellung im Künstlerhaus Karlsruhe soll Künstler*innen Gelegenheit bieten, sich zu dieser Thematik zu positionieren und Stellung zu beziehen.

Laufzeit der Ausstellung bis 12.07.2020
Ort: Künstlerhaus Karlsruhe, Am Künstlerhaus 47, 76133 Karlsruhe
Öffnungszeiten: donnerstags + freitags jeweils 17:00 – 19:00 Uhr
An Wochenenden und Feiertagen geschlossen.
Tel.: 0721 9374746

Info: www.bbk-karlsruhe.de

BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)

19.06.2020 - 23.08.2020 Mapping the Collection
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
Künstler*innen: Asco, Vito Acconci, Ruth-Marion Baruch, T.C. Cannon (Kiowa/Caddo), Barbara Chase-Riboud, Edward Curtis, Sam Gilliam, Dan Graham, David Hammons, Sharon Hayes, Robert Indiana, Pirkle Jones, Corita Kent (Sister Corita), Sherrie Levine, Roy Lichtenstein, Morris Louis, Gordon Matta-Clark, Ana Mendieta, Senga Nengudi, Louise Nevelson, Kenneth Noland, Claes Oldenburg, Adam Pendleton, Howardena Pindell, Adrian Piper, Yvonne Rainer, Robert Rauschenberg, Martha Rosler, Carolee Schneemann, Leon Polk Smith, Andy Warhol, Hannah Wilke, David Wojnarowicz

Mapping the Collection wirft einen neuen Blick auf zwei einflussreiche Jahrzehnte in der US-amerikanischen (Kunst-) Geschichte: die 1960er und 1970er Jahre. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus der Sammlung des Museum Ludwig mit einer Auswahl von Kunstwerken von weiblichen, queeren, oder indigenen Künstler*innen sowie artists of color, die nicht in der Sammlung vertreten sind, und gibt so einen Anstoß zur Erweiterung des Rezeptionsrahmens US-amerikanischer Kunst. Die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen dieser beiden Jahrzehnte bilden den Hintergrund vor dem unsere westeuropäisch geprägte Vorstellung und Rezeption US-amerikanischer Kunstgeschichte kritisch hinterfragt wird.
Denken wir an die 1960er und 1970er Jahre in den Vereinigten Staaten, erinnern wir uns in Deutschland vor allem an die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung, an die Ermordungen von John F. Kennedy und Martin Luther King und an die Proteste gegen den Vietnam-Krieg. Wir wissen jedoch wenig über die Brown Berets, über die Aktivisten des American Indian Movement oder über die Anfänge der Gay Liberation. Charakteristisch für die Kunst dieser Jahre sind die Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein, Donald Judd und Robert Smithson oder Robert Rauschenberg und Robert Indiana. Afroamerikanische Künstler*innen hingegen sind kaum präsent in der Erzählung US-amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts, indigene oder Latinx noch weniger. Sie haben aber natürlich ebenfalls wichtige Beiträge zur Entwicklung der Kunst und Kultur der Vereinigten Staaten geleistet.
Mapping the Collection zeigt neben Werken dieser bekannten Künstler aus der Sammlung des Museum Ludwig auch Werke weniger bekannter Künstler, wie David Wojnarowicz und Leon Polk Smith, die ebenfalls in der Sammlung vertreten sind und bringt sie mit Leihgaben von Senga Nengudi, Adrian Piper oder T.C. Cannon (Kiowa/Caddo) zusammen. Ziel ist es, zum einen zu zeigen, wie Künstler*innen auf die sozialen und politischen Entwicklungen und Ereignisse dieser beiden Jahrzehnte reagiert haben, und zum anderen deutlich zu machen, dass formale und stilistische Entwicklungen und der Austausch von Ideen nicht an den Grenzen von Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft haltmachten. Durch diese Zusammenführung kommen auch bisher übersehene Verbindungen und Allianzen zwischen Künstler*innen untereinander und zwischen Künstler*innen und Aktivist*innen zum Vorschein, die deutlich machen, dass Kunst stets mit dem sozialen und politischen Kontext ihrer Entstehung verbunden bleibt. Gleichzeitig wird so deutlich, mit welchen Hindernissen sich Künstler*innen aus indigenen, afroamerikanischen oder anderen marginalisierten Communities konfrontiert sahen und welchen Einfluss Herkunft, Rassifizierung und Gender auf die Rezeption und unser Verständnis von Kunst haben.

Mapping the Collection hinterfragt den vertrauten (kunst-) historischen Kanon und knüpft damit an feministische und queere Diskurse an. Aber auch siedlerkoloniale Theorien werden miteinbezogen, Ausgangspunkt ist hierbei die Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents und der damit einhergehende Genozid an den indigenen Bewohner*innen Amerikas. Durch die Hinzufügung von Archivmaterial werden die Werke in den historischen, politischen und gesellschaftlichen Kontext ihrer Entstehung versetzt. Es ergeben sich so neue Verknüpfungen zwischen Künstler*innen, Werken und Kunstgeschichte, aber auch die Rolle des Museums selbst in der Entstehung und Bestätigung solcher (kunst-) historischer Narrative wird thematisiert. Mapping the Collection wirft Fragen zu Repräsentation und Selbstbestimmung auf, die heute noch genauso relevant sind wie damals – in den Vereinigten Staaten wie auch in Deutschland.
Hervorgegangen ist die Ausstellung aus demTerra Foundation Research Fellowship in American Art am Museum Ludwig. Über einen Zeitraum von zwei Jahren widmete sich das Projekt der Sammlung US-amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts im Museum Ludwig und untersuchte diese hinsichtlich postkolonialer, feministischer, queerer oder gender-theoretischer Fragestellungen.

Kuratorin: Janice Mitchell, Terra Foundation Fellow in American Art am Museum Ludwig

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch die Terra Foundation for American Art, die Kunststiftung NRW, den Landschaftsverband Rheinland, Dezernat Kultur und Landschaftliche Kulturpflege sowie durch eine Förderung der Sparkasse KölnBonn aus dem PS Zweckertrag der Lotterie des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes PS Sparen und Gewinnen.

Web und Social Media
Zur Ausstellung kommuniziert das Museum Ludwig auf seinen Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #mappingthecollection
Facebook/Instagram/Twitter/Vimeo: @MuseumLudwig – www.museum-ludwig.de

Museum Ludwig (Köln)

18.06.2020 - 18.10.2020 Du lebst nur keinmal. Uwe Lausen und Heide Stolz. Ein Künstlerpaar der 1960er Jahre
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Inszenierung, Provokation, Tabubrüche, Gewalt – die Werke des Künstlerpaares Uwe Lausen und Heide Stolz sind in den 1960er-Jahren ohne Entsprechung. Sie entstehen in einer Zeit, in der eine neue Generation mit bisher nicht gekannter Vehemenz mit traditionellen Konventionen abrechnet. Uwe Lausen ist gebürtiger Stuttgarter (1941-1970), Heide Stolz (1939-1985) wächst in Kupferzell auf. Sie lernen sich in München kennen, werden ein Paar, gründen eine Familie und schaffen jeder für sich und im Austausch miteinander ein künstlerisches Werk, das vom Widerspruch zur Nachkriegsgesellschaft geprägt ist. Anlässlich des 50. Todestages von Uwe Lausen präsentiert die Ausstellung erstmals in Stuttgart dieses ausgewöhnliche Künstlerpaar umfassend mit einer retrospektiven Auswahl seiner Malerei und Papierarbeiten sowie ihren Fotografien.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

18.06.2020 - 18.06.2020 18.06.20 Tag des Picknicks
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
SAISONALE* temporäre Kloster.Garten.Kunst

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

16.06.2020 - 16.08.2020 State of the Arts. Die Verschmelzung der Künste.
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Die Ausstellung präsentiert eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit: die Verschmelzung von darstellender und bildender Kunst. Heute bedeutet ein Ausstellungsbesuch immer häufiger, nicht nur neue visuelle Eindrücke zu erwarten. Stattdessen steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht. Künstler*innen kombinieren Video, Performance, Tanz, Sprache und schaffen auf diese Weise intermediale Werke. Das führt mitunter dazu, dass der Besucher selbst zum Teil des Werkes wird und er die distanzierte Haltung des Zuschauers aufgeben muss.
Das Verschmelzen der Künste durch die Auflösung der Gattungsgrenzen ist ein Phänomen in der aktuellen Kunst, das sich bereits in den 1960er-Jahren ausmachen lässt. Unter dem Begriff Intermedia wurde die Vielfalt der künstlerischen Möglichkeiten gefeiert und das Zusammenwirken von Musik, Theater, bildender Kunst und Literatur erprobt. Insbesondere die Fluxus-Bewegung mit ihren Happenings und der Verwendung neuer Medien hat diesen erweiterten Kunstbegriff geprägt. Im Jahr 2020 ist die Entfaltung der künstlerischen Medien in alle denkbaren Bereiche längst gängige Praxis geworden. Die Ausstellung versammelt Werke, die sich spielerisch zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungsfeldern bewegen, wie etwa performative Skulpturen, Sound-Arbeiten und Multimedia-Installationen, aber auch Performances.

Bundeskunsthalle (Bonn)

09.06.2020 - 20.09.2020 »Liebe und Lassenmüssen...« Persönliche Momente im Werk von Käthe Kollwitz
Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)
Pressemitteilung
Käthe Kollwitz (1867–1945) gilt heute als die bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bereits zu Lebzeiten besitzt ihr Werk weltweite Strahlkraft. Eine Vielzahl ihrer eindringlichen Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entsteht in direkter Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen – Glücksmomenten ebenso wie Schicksalsschlägen.

Im 75. Todesjahr der Künstlerin lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln den Blick auf die persönlichen Aspekte ihres Œuvres: auf die Motive der »Liebe« und des Abschieds, des »Lassenmüssen«. Die Ausstellung macht deutlich, wie Kollwitz diese unterschiedlichen, ja gegensätzlichen Themen in Werken von emotionaler Schlagkraft zur Allgemeingültigkeit ausarbeitet. In Zitaten aus Tagebüchern und Briefen der Künstlerin begegnet der Betrachter darüber hinaus einer aufmerksamen Chronistin ihrer Zeit – ebenso wie der härtesten Kritikerin ihres eigenen Schaffens.

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»Liebe und Lassenmüssen des Geliebtesten, und es halten (wollen) – immer dasselbe« …sinniert die Kollwitz im Januar 1915 in einem Brief an ihren Sohn Hans. Wie ein roter Faden zieht sich die künstlerische Reflexion von privaten und auch intimen Momenten durch ihr Lebenswerk. Zahlreiche der innigsten Motive entwickelt sie aus Erlebnissen im familiären Umfeld.

»… Liebe…«

Es ist erstaunlich, wie viel Nähe Kollwitz dem Betrachter zugesteht, wenn sie ihr persönlichstes Fühlen künstlerisch zum Ausdruck bringt. Mit diesem Bewusstsein lässt sich unvermutet selbst in den bekanntesten Werken Privates wiederfinden – sei es in einzelnen Blättern ihrer graphischen Zyklen, in meisterhaften Zeichnungen oder ihrem plastischen Œuvre. Denn »…mitfühlen, mitkämpfen, mitnötig sein: Nichts kennzeichnet den Menschen Käthe Kollwitz und ihr Werk besser als diese emotionale und auf Gemeinsamkeit zielende Präposition ›mit‹.« (C. Krahmer). Dabei entwirft die Künstlerin stets neue Ausdrucksformen, nie dagewesene Motive für ihre Gefühle: Zeugnisse ihres singulären Schaffens.

»… Lassenmüssen…«

Die Liebe ist bei ihr oft eng mit Abschied oder Tod verwoben. So führt die lebensbedrohliche Diphterie-Erkrankung des älteren Sohnes Hans im Jahr 1908 zu einer Serie ihrer eindrucksvollsten Arbeiten: Eine Frau ringt mit dem personifizierten Tod um das Leben ihres Kindes. Sie nähert sich dem bewegenden Thema in virtuosen Kreide-, Kohle- und Bleistiftzeichnungen von höchster Eindringlichkeit und Tiefe. Immer wieder verwirft die Künstlerin dabei mögliche Lösungen und ringt um eine allgemeingültige und verständliche Darstellungsform. Wenige Jahre später sollte sie ihren jüngeren Sohn Peter im Krieg verlieren. Dieses Leid verändert nicht nur die Mutter, sondern auch die Künstlerin und ihr Werk.


Das Käthe Kollwitz Museum Köln, das am 40. Todestag der Künstlerin gegründet wurde und im Jahr 2020 auf sein 35-jähriges Bestehen zurückblickt, schöpft mit dieser Präsentation aus dem eigenen, umfangreichen Sammlungsbestand.

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Infos über aktuelle Öffnungszeiten und Veranstaltungen unter www.kollwitz.de

Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)

06.06.2020 - 07.06.2020 Tag der Gärten und Parks in Westfalen
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
SAISONALE* temporäre Kloster.Garten.Kunst

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

06.06.2020 - 05.07.2020 Sylvia Kiefer. Das große Format: Reise ins Unbewusste 2019-2020. Malerei auf Markise und Papier.
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Sylvia Kiefer - Sommerpräsentation
Das große Format: Reise ins Unbewusste 2019-2020
Malerei auf Markise und Papier

Wegen der Coronapandemie mussten wir unser Ausstellungsprogramm
ändern. Die im August während der Galeriepause stattfindende Sommerpräsentation mit eingeschränkten Öffnungszeiten wurde in den Juni verlegt.

keine Vernissage, max. 4 Personen gleichzeitig
Die Künstlerin ist anwesend am Samstag und Sonntag.

Die großformatigen Arbeiten von Sylvia Kiefer weisen auf die Weltveränderung unserer Erde hin: z.B. beschreibt ein Bild mit dem Titel „Wo sind sie geblieben?“ das Bienensterben. Oder ein anderes: „Ich wollte fliegen“ lässt uns über die Coronakrise nachdenken.
Veränderungen: negativ, positiv, unbekannt, gefährlich.
Die Verursacher für den Klimawandel, die Pandemie, die Tierepidemien, werden gesehen in den unverantwortlichen menschlichen Aktivitäten, wie Missachtung der Natur und dem nicht solidarischen Verhalten untereinander.
In anderen Bildern erkennen wir Kleider ohne Leben, leere Hüllen, die an entflogene Seelen erinnern.

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

06.06.2020 - 30.08.2020 HIER UND JETZT im Museum Ludwig Dynamische Räume
Museum Ludwig (Köln)
Pressemitteilung
Künstler*innen: Contemporary And (C&), The Nest Collective, CUSS & Vukani Ndebele, Nkiruka Oparah, Frida Orupabo
Für die Ausstellung HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume kollaboriert das Museum Ludwig mit der Plattform Contemporary And (C&). Gegründet von Julia Grosse und Yvette Mutumba versteht sich C& als „ein dynamischer Ort, an dem Themen und Informationen zur zeitgenössischen Kunstpraxis aus Afrika und der Globalen Diaspora reflektiert und vernetzt werden“. Dafür nutzt C& verschiedene Formate: Knotenpunkt sind die Online-Kunstmagazine Contemporary And Magazin und Contemporary And América Latina mit Ausstellungsrezensionen, Interviews, Kolumnen und Nachrichten aus dem internationalen Kunstbetrieb. Hinzu kommt die Präsentation neuer, digitaler Kunstproduktionen. Dreimal jährlich erscheint ein gedrucktes Magazin.

Museum Ludwig (Köln)

30.05.2020 - 13.09.2020 Robert Lebeck – „Porträts von Menschen und Ländern“
KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
ACHTUNG, aktuelle Information: Das KuK ist seit dem 6. Mai 2020 unter den für Ausstellungshäuser üblichen Auflagen wieder für Publikum geöffnet. Infolge der temporären Schließung haben sich Ausstellungstermine für 2020 verschoben, daher bitte zur Sicherheit immer auf der KuK-Website nach aktuellen Informationen schauen. Die nachfolgend beschriebene Lebeck-Ausstellung ist neu terminiert für den Zeitraum 30. Mai bis 13. September 2020.

Robert Lebeck (1929–2014) war einer der bedeutendsten deutschen Fotojournalisten der Nachkriegszeit. Seine Fotografien von Romy Schneider, Josef Beuys, Herbert von Karajan und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind unvergessen. Über 30 Jahre lang reiste er als Fotoreporter für das Magazin „Stern“ um die Welt. Dem zugewandten und charismatischen Fotografen fiel es leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht, egal an welchem Ort der Welt. Vor seiner Kamera waren sie alle gleich, auch in der Unbefangenheit, mit der sie sich für den Fotografen öffneten: Elvis Presley, Woody Allen oder der unbekannte Mann auf der Straße.

Die Ausstellung umfasst ca. 130 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die zwischen den späten 1950er und 90er Jahren entstanden sind. Neben Porträts werden Reisereportagen z. B. aus dem „verbotenen Land“ Russland, aus Japan, den USA und Europa zu sehen sein. Dank der wertvollen Unterstützung von Cordula Lebeck, der Ehefrau und engsten Mitarbeiterin des Fotografen, hat das KuK nun eine breitgefächerte Auswahl aus zum Teil unveröffentlichtem Material zusammengestellt.

Bildhinweis:
Wäscherinnen in Cullera, Spanien, 1964 ©Robert Lebeck

KuK - Kunst- und Kulturzentrum der StädteRegion Aachen (Monschau)

30.05.2020 - 06.09.2020 Otto Dix - Krieg und Frieden (1960)
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Das einzig erhaltene, monumentale Wandbild »Krieg und Frieden« von Otto Dix im Ratssaal des Singener Rathauses ist während der baden-württembergischen Pfingst- sowie deutschlandweiten Sommerferien auch 2020 an Samstagen und Sonntagen für Publikum geöffnet und kann an den Wochenenden vom 30. Mai bis 06. September 2020 jeweils von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden. Das Ticket zum Wandbild berechtigt zum freien Eintritt ins Kunstmuseum Singen und umgekehrt.

Otto Dix (1891-1969) zählt zu den bedeutendsten Künstlern Deutschlands. Sein spätes Werk ist mit der Stadt Singen eng verbunden. 1960 schuf er im Auftrag der Stadt das 5 x 12 Meter große Wandbild für das neu erbaute Rathaus Singen. Dix´ lebenslange, mitunter drastisch-realistische Beobachtung der menschlichen Natur findet ihren Niederschlag auch im Singener Wandbild »Krieg und Frieden«.

Während die anderen, repräsentativen Wandbilder von Otto Dix in der NS-Zeit und im 2. Weltkrieg verloren gingen, ist einzig das Wandbild im Singener Rathaus erhalten geblieben. Ein für die Nachkriegsmoderne exemplarisches, geschichtlich und künstlerisch spannendes Werk wartet auf ihren Besuch.

Eintritt:
5 EUR; 3 EUR (ermäßigt) / Kinder bis 7 Jahre frei / Kombiticket mit Kunstmuseum Singen

Kunstmuseum Singen (Singen)

23.05.2020 - 28.02.2021 Critical Zones – Horizonte einer neuen Erdpolitik
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.
Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

17.05.2020 - 16.08.2020 Goya
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Francisco-de-Goya-Retrospektive im Sommer 2020 in der Fondation Beyeler –
Einen Vorgeschmack bietet die Präsentation des Gemäldes Hexensabbat am Stand auf der diesjährigen Art
Basel.
Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb
Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte
Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus
renommierten europäischen und amerikanischen Museen wie auch Privatsammlungen vereint sein. Zum
Auftakt der Sommerausstellung 2020 präsentiert die Fondation Beyeler am diesjährigen Stand auf der Art
Basel Goyas eindrucksvolles und rätselhaftes Gemälde Hexensabbat (1797/98) aus dem madrilenischen
Museo Lázaro Galdiano.
Francisco de Goya (1746–1828) ist einer der grossen Wegbereiter der modernen Kunst. Sein
facettenreiches Werk, das den Freuden und dem Glanz ebenso wie den Schrecken und Abgründen der
menschlichen Existenz auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht, übt einen kaum zu überschätzenden
Einfluss auf die Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Zu den wichtigsten Genres und Themen in
seinen Bildern zählen allen voran die Porträts, die Mitglieder der Königsfamilie und des Hofes, aber auch
Freunde und Bekannte des Künstlers zeigen. Die Bildnisse sind in der Konzeption vielschichtig, indem sie
die Widersprüchlichkeit und komplexe Persönlichkeit der Dargestellten vor Augen führen. Hinzu kommen
Selbstbildnisse, in denen die innere Bewegtheit und Intelligenz des Künstlers auf eindringliche Weise
Gestalt erlangen. Ein gänzlich eigenständiger Motivkreis ist jener der Majas: Frauendarstellungen, die ein
ambivalentes Verhältnis zwischen Mann und Frau zu erkennen geben. In seinen Genrebildern reflektiert
Goya Begebenheiten aus dem Alltag der spanischen Gesellschaft. Dazu gehören Marktszenen und
Stierkämpfe, Banditenhöhlen, Irrenhäuser sowie Inquisitionstribunale als Orte des Machtmissbrauchs und
der Gewalt. Von ebenso grosser Bedeutung sind die Darstellungen von Hexensabbaten, in denen Goya
Abgründiges, den Aberglauben, die Unvernunft und die Alpträume seiner Zeit zur Anschauung bringt.
Die Ausstellung wird über 70 Gemälde und ein Konvolut von rund 50 meisterhaften Zeichnungen und 30
Druckgrafiken versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem
Unfassbaren einladen. Sie entsteht in Kooperation mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten zu
sehende Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit
Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und
Privatsammlungen vereint sein.
Goyas radikale Bilder wurden besonders von den modernen spanischen Künstlern verehrt, darunter Pablo
Picasso und Joan Miró. Insbesondere die Surrealisten erblickten in ihm einen Geistesverwandten. Auch für
zeitgenössische Künstler stellt Goya eine wichtige Inspirationsquelle dar. In der Reflexion über den
Menschen in einer konfliktreichen, zwischen Vernunft und Unvernunft schwankenden Welt erweisen sich
seine Bilder heute als aktueller denn je.
Die Ausstellung von Hexensabbat am Stand der Fondation Beyeler auf der Art Basel ist ein erster
Vorgeschmack dessen, was die Besucherinnen und Besucher im kommenden Jahr in Riehen erwarten
wird. Ermöglicht wird diese Vorschau auf Goya durch das leihgebende Museo Lázaro Galdiano in Madrid.
Das Museum ging aus der grosszügigen Schenkung des gesamten Erbes von José Lázaro Galdiano an den
spanischen Staat hervor. Sie umfasste 13.000 Kunstwerke, ein Palais, in dem die Objekte untergebracht
sind, die Redaktionszentrale des Verlags La España Moderna und eine Bibliothek mit 20.000 Bänden. Zu
den Höhepunkten der beeindruckenden Sammlung zählen Werke von Künstlern wie Hieronymus Bosch,
Diego Velázquez oder El Greco.

Fondation Beyeler (Riehen)

17.05.2020 - 13.09.2020 Daniel Hausig. tubes and stripes.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Der 1959 in Kreuzlingen geborene Künstler Daniel Hausig gehört zu den wichtigsten und innovativsten Vertretern der zeitgenössischen Lichtkunst. Seit nunmehr 30 Jahren von Licht als künstlerischem Ausdrucksmittel fasziniert und bereits seit seiner Studienzeit mit Licht als (Mal-)Werkstoff befasst, kreiert Hausig minimalistische Farblichtobjekte, für die er progressive Technologien nutzt.

Abbilung: Danie Hausig, Wetterleeuchten, 2019, Wandobjekte aus Acrylglasröhren, digitale LEDs, programmierte Lichtsequenzen, geloopt, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Ob mit selbst hergestellten Elektroluminiszenz-Drucken oder digitalen LEDs und ihren zeitbasierten Lichtsteuerungen, stets vermag Hausigs Lichtkunst den Ausstellungsraum in einen dynamischen und atmosphärisch eindrücklichen Farbklangraum zu verwandeln.

Daniel Hausig (*1959 in Kreuzlingen, CH) ist seit 1999 Professor für Licht und Intermedia an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er lebt und arbeitet in Hamburg und Saarbrücken.

Kunstmuseum Singen (Singen)

14.05.2020 - 14.06.2020 Jugend gestaltet Ausstellung der besten Arbeiten aus dem Wettbewerb
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Mit phantasievollen Skulpturen, spannenden Objekten und vielseitigen Drucken und Collagen präsentieren Kinder und Jugendliche von 6 - 21 Jahren ihre künstlerischen Arbeiten.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

13.05.2020 - 13.09.2020 Peter Ackermann. Verrätselte Architekturen 1965 - 1999
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Der Maler und Grafiker Peter Ackermann lehrte zwanzig Jahre lang, von 1977 bis 1997, als Professor an der Kunst­aka­de­mie in Karls­ruhe. Gemälde, Zeich­nun­gen, Aquarelle und Radie­run­gen, die bei­spiel­haft für sein künst­le­ri­sches Schaffen stehen, fanden Ein­gang in die Sammlung der Städti­schen Galerie Karlsruhe. Sie werden nun zum ersten Mal in einer reprä­sen­ta­ti­ven Auswahl ­aus­ge­stellt.

In seinem maleri­schen wie grafischen Œuvre setzt sich der Künst­ler vielfältig mit Archi­tek­tur ausein­an­der: von Gebäuden in Land­schaft über bühnen­ar­tige Situa­tio­nen zu ornamen­ta­len ­bau­plas­ti­schen Fragmenten. Der Mensch als Konstruk­teur und Aus­füh­ren­der dieser Bauwerke fehlt in den Darstel­lun­gen weit­ge­hend. Statt­des­sen stehen seine Erzeug­nisse im Zentrum von Acker­manns künst­le­ri­scher Tätigkeit. In seinen Radie­run­gen ­schöpft dieser die Möglich­kei­ten der Technik aus und gestal­tet in seinen bildmä­ßi­gen, dichten Kompo­si­tio­nen einen ­span­nungs­vol­len Gegensatz von hell und dunkel. In seinen ­Ge­mäl­den wie in den Grafiken thema­ti­siert der Künstler das Wech­sel­spiel von Fläche und Raum, Masse und Linie, Ornament und freier maleri­scher Geste. In seiner Malerei leitet er seit den 1980er Jahren von archi­tek­to­ni­schen Strukturen abstrak­te ­Kom­po­si­tio­nen ab.

Der aus Jena stammende Peter Ackermann studierte an der Hoch­schule für Bildende Künste in Berlin. In den 1970er Jahren er­hielt er unter anderem den Villa-Romana-Preis für einen e­in­jäh­ri­gen Aufenthalt in Florenz, der nachhaltig auf seine ­künst­le­ri­sche Sprache wirken sollte. 1977 wurde er zur Teilnah­me an der documenta 6 in Kassel eingeladen.

Foto Peter Ackermann | Ecke mit Grün und Fenster | 1986 | Städtische Galerie Karlsruhe

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

12.05.2020 - 13.09.2020 Drucksache Bauhaus
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Eine »Neue Europaeische Graphik« zu formen, das hatten Lyonel
Feininger und Walter Gropius im Sinn, als sie im Jahr 1921 aus dem
Bauhaus in Weimar europaweit die Künstler der Avantgarde aufriefen,
gemeinsam ein Mappenwerk der Druckgraphik entstehen zu lassen.
Ihrem Aufruf folgten 45 Künstler, die sich teilweise zuvor noch als
Feinde im Krieg gegenüberstanden.
Willi Baumeister, Max Beckmann, Umberto Boccioni, Marc Chagall,
Giorgio de Chirico, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig
Kirchner, Paul Klee, Oskar Schlemmer, Kurt Schwitters, Gino Severini
– jeder für sich ein Avantgardist. Gemeinsam vertraten sie die
verschiedenen Strömungen der europäischen Moderne. Über ihre
druckgraphischen Arbeiten in einem Mappenwerk konnte die Idee der
Moderne international vervielfältigt, verbreitet und Sammlern preiswert
zum Kauf angeboten werden.
Die Staatsgalerie zeigt in der Ausstellung ihr Bauhaus Mappenwerk
und ergänzt es um druckgraphische Arbeiten weiterer
Bauhausmeister. Erweitert wird der Blick durch den, der Ausstellung
vorgeschalteten »Stuttgarter Prolog«, der sich Adolf Hölzel und Ida
Kerkovius widmet. Hölzel war Lehrer von Johannes Itten und Oskar
Schlemmer, Kerkovius seine Assistentin, die von 1921 bis 1923 am
Bauhaus in Weimar studierte. Vieles der späteren Lehre in Weimar
findet sich bereits bei Adolf Hölzel.
Vor allem aber zeigt die Ausstellung die Druckgraphik als
künstlerisches Medium der europäischen Avantgarde. Im Bauhaus
Jubiläumsjahr 2019 waren die Bauhaus Mappen aus der Sammlung
der Staatsgalerie Stuttgart zu Gast in National Gallery Ireland, Dublin.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

12.05.2020 - 13.09.2020 Ida Kerkovius. Die ganze Welt ist Farbe
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
»Meine Welt ist die Farbe, in ihr kann sich meine Phantasie ganz
entfalten« war das Leitmotiv von Ida Kerkovius (1879?1970). Unter
den rund 20 Schülerinnen von Adolf Hölzel an der Stuttgarter
Akademie, ragt die »Kerko«, wie sie genannt wurde, besonders
hervor. Schon 1903 war sie bei dem großen Lehrer in Dachau, ab
1908 dann bei ihm in Stuttgart. Hölzel, der sie später zu seiner
Assistentin machte, wusste ihre Eigenheit zu schätzen: »Sie macht
meine Lehre, aber komisch, sie macht ganz andere Sachen.«
Zwischen 1920 und 1923 studierte die Künstlerin in den
Wintersemestern am Bauhaus in Weimar, wo sie besonders die
Lehren von Wasily Kandinsky und Paul Klee inspirierten. Trotz der
verschiedenen Einflüsse betonte sie immer, dass sie nicht nur einem
Stil folge: »Ich bekenne mich zu keiner Kunstrichtung, sondern bin
immer bestrebt wie am Anfang meiner Entwicklung, den Gefühlen, die
in mir leben, Gestalt, Qualität und Ausdruck zu geben.«
Die Weigerung, sich einem verbindlichen Stil unterzuordnen
ermöglichte ihr, immer wieder neu mit den bildnerischen Mitteln und

Pierre-Auguste Renoir, Das
Gewächshaus (La Serre|The
Greenhouse), um 1876, Leihgabe aus
Privatbesitz
der Farbe umzugehen. Sie entwickelte, gerade in ihren
Pastellarbeiten, eine eigenständige emotionale, farbenprächtige
Bildsprache, die den Betrachter auf einer sinnlichen
Wahrnehmungsebene mit einbezieht.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)