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Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
24.11.2023 - 17.03.2024 Amedeo Modigliani
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung

Mit nur 35 Jahren starb Amedeo Modigliani im Jahr 1920. Trotz des frühen Todes hinterließ er ein umfangreiches künstlerisches Werk als Bildhauer und Maler. Dabei widmete er sich fast ausschließlich dem Menschen als Motiv. Berühmt sind seine Porträts ebenso wie die weiblichen Akte, die zwar seit 100 Jahren zum Kunstkanon der Moderne gehören, heute aber in ihrem Frauenbild wieder neu befragt werden.

Die Ausstellung zeigt rund 100 Gemälde und Papierarbeiten des Italieners und stellt ihnen Werke aus dem Pariser Umfeld, von Gustav Klimt, Egon Schiele oder Ernst Ludwig Kirchner gegenüber. Erstaunliche Parallelen werden sichtbar, genauso wie die Außergewöhnlichkeit von Modiglianis Kunst.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Museum Barberini statt, wo sie vom 26.4.2024 bis 18.8.24 zu sehen ist.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

17.09.2023 - 28.01.2024 Niko Pirosmani
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Der georgische Künstler Niko Pirosmani (1862–1918) ist eine Legende: Vielen (noch) unbekannt, wird er von anderen fast kultisch verehrt. Wie die Ausstellung zeigen wird, gehörte Pirosmani zu den herausragenden Künstlern der frühen Moderne. Wie nur wenige vor und nach ihm entwickelte Pirosmani eine Kunst, die bereits zu seinen Lebzeiten alle ansprach, von den Menschen auf der Strasse und in den Tavernen bis hin zu den Avantgardekünstlern und Literaten. Mit wenigen Pinselstrichen verwandelte er Alltägliches in Aussergewöhnliches und schaffte so Ikonen von glühender Intensität. Seine Kunst überbrückte Welten, sie zelebrierte ein Gefühl von Zugehörigkeit und Hingebung und blieb doch – mit der ihr eigenen Eleganz – vornehm auf Distanz. In rund fünfzig selten zu sehenden Meisterwerken aus dem Besitz des Georgischen Nationalmuseums in Tiflis führt die Ausstellung in die künstlerische Welt Pirosmanis ein. Die Ausstellung wird gemeinsam von der Fondation Beyeler (Riehen/Basel) und dem Louisiana Museum of Modern Art (Humlebaek) organisiert.

Fondation Beyeler (Riehen)

11.06.2023 - 27.08.2023 Basquiat – The Modena Paintings
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Jean-Michel Basquiat (1960–1988) malte im Sommer 1982 für eine seiner ersten Einzelausstellungen eine Gruppe grossformatiger Werke, die in einer Galerie im italienischen Modena gezeigt werden sollten. Doch vor der Eröffnung wurde das Projekt abgesagt, die Gemälde wurden nie zusammen gezeigt. Mehr als vierzig Jahre später bringt die Fondation Beyeler die mittlerweile in US-amerikanischen, asiatischen und Schweizer Sammlungen befindlichen Meisterwerke erstmalig zusammen.

Fondation Beyeler (Riehen)

21.05.2023 - 17.09.2023 Doris Salcedo
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Nächsten Sommer widmet die Fondation Beyeler der international renommierten kolumbianischen Künstlerin Doris Salcedo (*1958) eine grossangelegte Einzelausstellung, in welcher wichtige Werke aus ihren verschiedenen Schaffensperioden gezeigt werden. Es handelt sich um die erste Museumsausstellung Salcedos in der Schweiz. In ihren Objekten, Skulpturen und ortsspezifischen Interventionen beschäftigt sie sich mit dem sich stets wiederholenden Kreislauf von Gewalt, Empörung, Trauer, Erinnerung und Vergessen. Salcedo zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. Ihre raumgreifende Installation Palimpsest, 2013–2017, die sich mit dem Schicksal von Flüchtenden und Migrant:innen und ihrem Tod im Mittelmeer oder im Atlantik auseinandersetzt, ist bereits seit dem 9. Oktober 2022 in der Fondation Beyeler zu sehen.

Fondation Beyeler (Riehen)

21.04.2023 - 17.09.2023 CINDY SHERMAN
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit knapp 50 Jahren macht die US-amerikanische Künstlerin Cindy Sherman die Mode und deren Darstellung zum Thema ihrer Arbeit. Sie nutzt ihre zahlreichen Aufträge von Zeitschriften wie Vogue und Harper's Bazaar sowie ihre enge Zusammenarbeit mit berühmten Designern als ständige Quelle der Inspiration.

Shermans Interesse für die Modewelt zeigt eine subversive Haltung gegenüber dem, was sie repräsentiert. Durch Humor und Inszenierung werden ihre Bilder zu Parodien der Modefotografie: Sie zeigen Figuren, die alles andere als begehrenswert sind und damit allen Konventionen von Haute Couture sowie den üblichen Vorstellungen von Schönheit widersprechen.

Das Thema der Mode erweist sich für die Künstlerin als Ausgangspunkt ihrer kritischen Fragen nach Identität, Gender, Stereotypen und Alter. Shermans große Bandbreite an Charakteren zeigt die Künstlichkeit und Wandelbarkeit von Identität, die mehr denn je wählbar, (selbst-)konstruiert und fließend erscheint.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

17.03.2023 - 09.07.2023 ALISON KNOWLES
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Happy Birthday, Alison! Anlässlich des 90. Geburtstages der Fluxus-Pionierin Alison Knowles rücken wir in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« ausgewählte Bestände des Fluxusarchiv Sohm in den Fokus. Mit über 150 historischen Aufnahmen fügt sich ein Fotoparcours zu einer eingehenden Erzählung über Experimente im künstlerischen Freiraum der Kunst. Die Frage nach der Auslotung von Grenzen, deren Überschreitung und radikaler Infragestellung ist aktueller denn je. In vielen Blickwinkeln auf die temporären und mitunter kurzlebigen, oft kollektiven Aktionen in Deutschland, Europa
und den USA zeigt sich, wie das Medium Fotografie die Kunst der Fluxisten
reflektiert und mitgestaltet.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

19.02.2023 - 01.05.2023 PICASSO. Künstler und Modell – Letzte Bilder
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Im Rahmen der internationalen Feierlichkeiten rund um das fünfzigste Todesjahr von Pablo Picasso (1881–1973) präsentiert die Fondation Beyeler eine konzentrierte Auswahl von späten Gemälden Picassos, die sich mit dem Bild von Künstler und Modell befassen. Diese ausdrucksstarken Werke, die im letzten Jahrzehnt von Picassos Schaffen entstanden, führen die unbändige kreative Energie und Produktivität des Künstlers am Ende seines Lebens vor Augen. Picasso setzt sich darin mit dem (Selbst-)Bild des Künstlers und dem künstlerischen Schöpfungsakt ebenso auseinander wie mit dem Bild des weiblichen Körpers. Dabei eröffnen sich für Betrachterinnen und Betrachter auch Fragen in Bezug auf die Darstellung der Frau in der Kunst im Kontext der heutigen Zeit.

Fondation Beyeler (Riehen)

29.01.2023 - 21.05.2023 Wayne Thiebaud
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Der renommierte amerikanische Künstler Wayne Thiebaud (1920–2021) begann seine Karriere ursprünglich als Grafikdesigner und arbeitete kurze Zeit für die Walt Disney Studios in der Trickfilmabteilung. In seinen berühmten Stillleben von Lebensmitteln schilderte Thiebaud die Verheissungen und den Überfluss des «American Way of Life» – eine Gesellschaft des Angebots ohne Nachfrage. Dies spiegelt sich in der taktilen Verwendung von Farbschichten wider, welche die Objekte zum Leben erwecken und eine Atmosphäre schaffen, in der sich Ironie und Melancholie die Waage halten. Durch seine brillante Maltechnik reizte Thiebaud die Möglichkeiten malerischen Ausdrucks bis an die Grenzen von gesehener und imaginierter Welt aus. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler zeigt Thiebauds Werk in seinen vielen Aspekten: neben den Stillleben auch Porträts sowie die multiperspektivischen Städtebilder und Landschaften, durch die er dieses scheinbar alte Genre der Kunstgeschichte neu definierte.

Fondation Beyeler (Riehen)

13.01.2023 - 05.02.2023 „In diesem Augenblick meines Lebens“. Zeitgenössische ukrainische Kunst in Kriegszeiten
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Malerei, Grafik, Skulptur, Textil
Ave Libertatemaveamor, Anti Gonna, Etching Room1/Artistduo, Maria Kulikovska, Kateryna Lysovenko, Anastasiia Podervianska

Kuratorinnen: Eugenia Jäger, Oksana Barshynova und Marianna Djulay

Vernissage: Freitag, 13.01.2023, 19 Uhr, in Anwesenheit von Künstlerinnen
Einführung: Sandeep Sodhi, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Musikalische Umrahmung: Myroslava Kotorovych, Geige

In der modernen ukrainischen Kunst nimmt die Arbeit von Künstlerinnen einen herausragenden, wenn nicht sogar führenden Platz ein. Sieben Künstlerinnen in Karlsruhe zusammen zu bringen, ist der Stadt Karlsruhe, dem Innovationsfonds Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung zu verdanken, die die Ausstellung „In diesem Augenblick meines Lebens“ ermöglichen.
Seit 2014 (Kriegsbeginn) ist die weibliche Stimme vor dem Hintergrund traditionell männlicher militaristischer Rhetorik besonders hervorzuheben.
Heutzutage verwenden ukrainische Künstlerinnen unterschiedliche Medien, die sowohl langfristige Arbeit wie auch „schnelle Reaktion“ (z. B. Zeichnungen oder Aquarelle) erfordern. Ihre Werke sind geprägt von Ausdruck, Emotionalität, Engagement und Zielstrebigkeit. Die Themen, die sie ansprechen, können sowohl spezifisch feminin (Mutterschaft, Körperlichkeit, Verwundbarkeit von Frauen in Kriegszeiten) als auch universell sein und sich auf gemeinsame Erfahrungen der Kriegsapokalypse, das Abbrechen familiärer Bindungen, das kritische Umdenken von Erinnerung und Traumata beziehen. Die Werke zeugen auch von der Einbindung der Künstlerinnen in den modernen künstlerischen Prozess mit seiner charakteristischen internationalen Sprache und die aktuellen Strömungen.
(Oksana Barshynova, Kunstkritikerin, Kuratorin, stellvertretende Direktorin des Nationalen Kunstmuseums der Ukraine in Kiew)

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

16.12.2022 - 16.04.2023 Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension
Zeppelin Museum Friedrichshafen (Friedrichshafen)
Pressemitteilung
Die Ausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension untersucht anhand des menschlichen Strebens nach Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit die gesellschaftlichen Mechanismen hinter Zukunftsvisionen. Ganz zentral stellt sie sich der Frage, ob Technik die Welt retten und diese menschlichen Sehnsüchte erfüllen kann.

Über die letzten 120 Jahre entstanden zahlreiche Ideen und Visionen, den Himmel zu befahren oder den Weltraum zu bereisen, die auf Brennpunkte des irdischen Lebens reagieren. In unserem von fragilen Ökosystemen, Überbevölkerung, Platzmangel, Ressourcenknappheit und Krieg geprägten Kosmos wecken innovative Technologien Versprechen einer besseren Zukunft, einer lebenswerteren Welt. Hinter Luftschiffen, Drohnentaxis, zivilen Hyperschallflugzeugen, fliegenden Städten oder dem Weltraumtourismus stehen daher oftmals ganz irdische, menschliche Sehnsüchte. Geprägt durch Technikvertrauen, Marketing und dem Wunsch nach Fortschritt entwickeln sich Utopien, aber auch deren Gegenbilder, die Dystopien. Die Ausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension des Zeppelin Museums untersucht, wie Technik- und Gesellschaftsutopien ineinandergreifen und wirft die Frage auf: Kann Technologie die Welt retten – oder ist sie eher Machtinstrument und Marketingversprechen? Dazu setzt die Ausstellung bei der geschichtlich bei den Luftschiffen an und schaut mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in mögliche Zukünfte. Als Ausstellungsarchitektur sind partizipative Räume, Social Scenography Spaces, geplant, in denen Besucher*innen mit Werken, untereinander oder mit den Experten*innen vor Ort aktiv in den Dialog treten können. Online setzen sich Begegnung, Austausch und Kooperation im debatorial® fort.
Insgesamt 15 künstlerische Arbeiten von Nuotama Frances Bodomo, Andreas Feininger, Alexandra Daisy Ginsberg, Alexander Kluge, Marie Lienhard, Tomás Saraceno, Timur Si-Qin, Anton Vidokle und Aby Warburg werden ergänzt durch mehr als 80 weitere Exponate der Luftfahrtgeschichte. Darunter ein Großmodell der Concorde, Teile des Delphin-Luftschiffs, Energieerzeugung und Antrieb des Solarluftschiffs Lotte, Modell des Wagner Roto Cars, der Internationalen Raumstation ISS, des CargoLifter sowie ein Marsdiorama, (Design-) Modelle, Zeitschriften, Plakate und zahlreiche Post- und Scherzkarten zur Luftschifffahrt. Die Ausstellung basiert dabei auf Werken der Technik- und Kunstsammlung des Zeppelin Museums und wird durch thematisch passende, internationale Leihgaben erweitert.

Zeppelin Museum Friedrichshafen (Friedrichshafen)

10.12.2022 - 04.06.2023 Ausstellung »ole scheeren: spaces of life«
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
»Spaces of Life« befasst sich mit dem Werk des 1971 in Karlsruhe geborenen Architekten Ole Scheeren und der Frage, wie mit Architektur von heute Prototypen für das Leben von morgen geschaffen werden. Scheeren gehört zu den bekanntesten deutschen Architekten und hat sich mit innovativen Hochhäusern und Wohnprojekten in Asien einen Namen gemacht.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

10.12.2022 - 26.02.2023 Winterlicht - More Blues | Lichtinstallationen von Christoph Dahlhausen| Gefördert durch die Kreiss
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
„Winterlicht“ ist eine Reihe einmaliger Ausstellungen zeitgenössischer Lichtkunst. Seit 2006 sind im Innen- und Außenraum des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Werke international renommierter Lichtkünstlerinnen und -künstler zu erleben. Die ortsspezifischen Eingriffe mittels Lichtelementen, Projektionen oder raumgreifenden Installationen verändern auf ganz unterschiedliche Weise die historische Klosterarchitektur in den dunklen Wintermonaten.

In dieser Wintersaison sind die raumgreifenden Lichtinstallationen des in Bonn und Melbourne lebenden Künstlers Christoph Dahlhausen zu erleben. Ausgehend von den besonderen Charakteristika eines Raumes entwickelt Dahlhausen genau austarierte Kompositionen – einen Rhythmus aus Raumstrukturen, Licht und Farbe. Künstliches und natürliches Licht sind gleichberechtigter Bestandteil der Werke und verweben sich zu einem sinnlichen Ereignis. Ganz bewusst setzt Dahlhausen die Zeit der Dämmerung und den Wechsel der Lichtverhältnisse in seinen künstlerischen Arbeiten ein.

In der Werkreihe „Stabilizing Light“ werden profane, mit blauen Leuchtstoffröhren versehene Gerüstbauelemente vom Künstler in die Raumstrukturen eingebunden, es entstehen neue Sichtachsen, Wegeführungen und Orientierungen. Mit fortschreitender Dämmerung verschwindet die Konstruktion der Gerüststangen zusehends in der Dunkelheit, derweil die Leuchtkraft der Röhren zunimmt und einen atmosphärischen Lichtraum erzeugt. Diese Interaktion aus Materiellem und Ephemeren lässt die Installation zu einem begehbaren Schauspiel werden, in dem die Intensität und die Wandelbarkeit von Licht sinnlich erfahrbar wird.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

04.12.2022 - 16.04.2023 Ohne Titel. Junge Malerei aus Süddeutschland und der Deutschschweiz.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
Die Malerei ist zurück. Erneut. Sie strotzt vor Selbstvertrauen, Lebendigkeit, Strahlkraft und Vielfalt. Der ideale Moment für eine Bestandsaufnahme: Mit einer gross angelegten Ausstellung befragen das Kunstmuseum Singen und das Museum zu Allerheiligen Schaffhausen gemeinsam den aktuellen Stand des Mediums in Süddeutschland und in der Deutschschweiz.

Welche neuen Einflüsse sind in der Malerei derzeit auszumachen? Wie gehen die Maler:innen mit dringlichen Fragen unserer Zeit um? Und welche kunsthistorischen Strömungen sind – in aktualisierter Form – weiterhin anzutreffen?

»Ohne Titel« lautet der Titel der grenzüberschreitenden Ausstellung – nur auf den ersten Blick ein Paradoxon: Die Bezeichnung wird von Kunstschaffenden häufig als Werktitel genutzt, um die Wahrnehmung der Betrachterinnen und Betrachter nicht vorab in eine Richtung zu lenken. Die Ausstellung nutzt diese Vorgehensweise ebenfalls, mit gutem Grund: Es geht um die Bandbreite und den Facettenreichtum der Malerei, die es unvoreingenommen zu entdecken gilt. Ohne Titel, dafür mit vielen spannenden jungen Maler:innen. Eine ideale Möglichkeit, um die Malerei der Gegenwart näher kennenzulernen!

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung | Kunstmuseum Singen
Beni Bischof, Benjamin Bronni, Pia-Rosa Dobrowitz, Alex Feuerstein, Tim Freiwald, Konstantin Friedrich, fructuoso/wipf, Dana Greiner, Theo Huber, Anna Jaun, Stefanie Kägi, Nadja Kirschgarten, Christoph Knecht, Florina Leinß, Lipp&Leuthold, Robert Matthes, Mehmet & Kazim, Claudia Magdalena Merk, Jan-Hendrik Pelz, Giacomo Santiago Rogado, Sophia Sadzakov, Astrid Schindler, Hans Vinzenz Seidl, Pascal Sidler, Rebekka Steiger, Christine Streuli, Olga Titus, Fabian Treiber, Pablo Walser

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung | Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
Çi?dem Aky, Enrico Bach, Stefan Bircheneder, Andriu Deplazes, Marie Do Linh, Melanie Dorfer, Jan Gemeinhardt, Ramon Hungerbühler, Luzia Imhof, Mirjam Blanka Inauen, Christelle Kahla, Daniel Karrer, LINO, Jordan Madlon, Ulrich Okujeni, Lin Olschowka, Sanna Reitz, Patric Sandri, Laurentius Sauer, Alessia Schuth, Elza Sile, Marius Steiger, Inka ter Haar, Mariana Tilly, Matthias Wyss, Urban Zellweger, Jan Zöller

Kuratoren: Julian Denzler, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen und Christoph Bauer, Kunstmuseum Singen

Eröffnung der Ausstellung:
Museum zu Allerheiligen Schaffhausen: Freitag, 02.12.2022, 18.30 Uhr
Kunstmuseum Singen: Sonntag, 04.12.2022, 11 Uhr

Kunstmuseum Singen (Singen)

03.12.2022 - 23.04.2023 Ausstellung: »Matter, Non-Matter, Anti-Matter.« Vergangene Ausstellungen als digitale Erfahrungen
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
»Matter, Non-Matter, Anti-Matter. Vergangene Ausstellungen als digitale Erfahrungen « zeigt die digitalen Modelle vergangener Ausstellungen, Kunstwerke und Artefakte aus diesen Ausstellungen sowie begleitende zeitgenössische Kommentare, die mittels Augmented Reality integriert werden. Begleitet wird die Ausstellung von einer Konferenz zur Virtualisierung von Ausstellungsgeschichten.
Die Ausstellung findet im Rahmen des internationalen praxis-basierten Kooperationsprojektes »Beyond Matter« statt.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

30.11.2022 - 30.11.2022 Buchpräsentation: »TANZ DIE MEDIEN«
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die neue Werkschau »Tanz die Medien« präsentiert sich selbst als Reigen: Texte vom und über den Mendienkünstlers Gerhard Johann Lischka mischen sich in loser Ordnung und vorsichtiger Kategorisierung mit Collagen und Bildern – und schaffen ein Leseerlebnis, das in der Betrachtung (wieder) zu dem wird, was die Texte der vorliegenden Werkschau sind: zu Diamanten gepresste Kopfbilder von Kunst, die selbst zu Kunst werden. Mind Art.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

26.11.2022 - 18.12.2022 AUS : RICHTUNG. projekt3drei 2022. Installation. Projektion der einjurierten Fotos.
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
AUS : RICHTUNG | projekt3drei | 2022
Öffnungszeiten: Mi. – So. | 17 – 19 Uhr

Vernissage: Samstag, 26.11.2022 | 19 Uhr
Einführung: Astrid Hansen, Annette Hünnekens
Tanzperformance: BIK performance | Piotr Tomczyk

AUS : RICHTUNG lautete die Ausschreibung von projekt3drei für 2022.
Die Vielzahl der mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen geschieht auf Zuruf, als Appell an die Vernunft, aufzubrechen und einen neuen, globalen Weg einzuschlagen. Doch das ungeordnete Durcheinander von Empfehlungen oder gar Zwängen ruft nach eigenverantwortlicher Ausrichtung und individueller Neuorientierung!

Die einjurierten Fotos werden in einer Installation mit Großbildpräsentationen gezeigt.
Es gab 47 Einreichungen. Von den teilnehmenden Fotograf:innen kommen 14 aus Karlsruhe und Umgebung (insgesamt 23 aus BW), 20 aus weiteren deutschen Städten, 2 aus Frankreich, 1 aus Österreich und 1 aus Australien.

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

26.11.2022 - 04.12.2022 Feedback | Gilbert Geister | Installation im Westflügel | Projektstipendium KunstKommunikation 22
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
2022 widmet sich Gilbert Geister in seinem Projekt »Feedback« dem Phänomen der Rückkopplung und nutzt dieses in biologischen, soziologischen und technischen Systemen vorkommende Prinzip, um Objekte mit signalverstärkender Wirkung im Kunstkontext zu entwickeln und um eine raumgreifende Installation zu realisieren, die im Westflügel zu sehen ist:
Beim Durchqueren des großen Saals, auf dessen Boden mittels Beamer eine Lichtfläche projiziert wird, nimmt eine Infrarotkamera die Bewegungen der Besucherinnen und Besucher auf und gibt diese für eine gewisse Zeit als dunkle Spur wieder.
Die Besucher werden Teil der Installation und zeichnen beim Begehen der Bildfläche allein durch ihre Anwesenheit mit dem ganzen Körper.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

26.11.2022 - 16.04.2023 Freier Fall und Ferner Stern – zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung
Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig
25. November 2022 bis 16. April 2023
Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt.

Begleitprogramm

After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif
Donnerstag, 15. Dezember, 17 Uhr

Öffentliche Führungen
Sonntag, 22. Januar, 16.30 Uhr
Sonntag, 16. April, 11.30 Uhr

Gespräch mit der Zeitzeugin Sabine Gärttling
Tochter des Künstlerehepaares Annelies und Fred Stelzig
Sonntag, 12. Februar 2023, 16.30 Uhr

Familien-Fun-Freitag
Eine Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein
24. März 2023, 15 Uhr

Anmeldungen: 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 14–18 Uhr
Do 14–20 Uhr
Sa, So 11–18 Uhr
24., 25. und 31. Dezember geschlossen
26. Dezember, 1. und 6. Januar 11–18 Uhr
alle Osterfeiertage 11–18 Uhr


Eintritt frei
Führungen: 4 €
Zeitzeugin-Gespräch: 5 €
Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie



Begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60–64
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 74-483
Telefax 07142 74-446
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
galerie@bietigheim-bissingen.de

Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

26.11.2022 - 05.03.2023 Sven Johne. Vom Verschwinden Videos und Fotografie
Kunstsammlung Jena (Jena)
Pressemitteilung
Sven Johne ist 1976 in Bergen auf Rügen geboren und aufgewachsen. Von 1998 bis 2006 hat er Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert. Er lebt und arbeitet heute in Berlin. Ausstellungen, Preise und seine Präsenz in wichtigen Sammlungen weisen Johne längst einen bedeutenden Platz im Kunstraum zu, international war er bisher in Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg künstlerisch aktiv.



Neben politischen, ökonomischen, sozialen und ökologischen Themen stellt Sven Johne immer wieder solche Fragen ins Zentrum seiner Arbeiten, die als spezifisch ostdeutsch verhandelt werden. Dabei steht nicht nur die Transformation einer Gesellschaft, das Verschwinden eines ganzen Landes und seiner kulturellen Beheimatungen, im Mittelpunkt der Werke, sondern auch zahlreiche persönliche Schicksale. Sven Johne betreibt Feldforschung in verminten Geländen und dreht fiktionale Reportagen, die den „Osten“ als eine Art Modellregion vorstellen. Dieser hat zwar die Feuertaufe einer Transformation durchlebt, konnte hieraus aber kein neues, eigenes Selbstbewusstsein entwickeln. Strukturwandel, Privatisierung, Rechtsruck und die völlige Abmeldung von jeder Form politischer Teilhabe sind die Marker für aus den Fugen geratene Biografien, die sich auch in den folgenden Generationen nur schwer wieder einfangen lassen.

Kunstsammlung Jena (Jena)

19.11.2022 - 05.03.2023 Vinyl-Ikonen. 60 Jahre Plattencover
Kunstsammlung Jena (Jena)
Pressemitteilung
Schallplattencover sind Ikonen der Populärkultur, die unsere Geschichte geprägt und in Bilder gebracht haben. Sie wecken Erinnerungen, lassen Songs und Melodien wieder aufleben und eröffnen zugleich ein Panorama von Stilen und Musikrichtungen, Neuorientierungen und Experimenten. Punk und Pop, Rock und Heavy Metal, Funk und Folk und vieles andere mehr finden in den Covern ihren Ausdruck.

Die Ausstellung in der Kunstsammlung Jena zeigt Schallplattencover von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart und bietet einen Überblick über diese besondere Form der Ästhetik. Von Kult bis Kitsch und von AC/DC bis Frank Zappa durchreist man die Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte bis zur Gegenwart.
Nicht unerwähnt dabei bleibt die hiesige Vinylkultur, die neben Covern der DDR auch aktuelle Erscheinungen der überaus regen Musikszene Jenas aufnimmt.

Kunstsammlung Jena (Jena)

18.11.2022 - 26.02.2023 Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Unsere Vorstellung vom Leben und Leiden im Berlin der wilden Zwanziger hat ein Maler besonders geprägt: George Grosz. In seinen Werken inszeniert er den moralischen Zerfall der deutschen Gesellschaft in aller Schonungslosigkeit. Wegen Vorwurf des »Angriffs auf die öffentliche Moral« stand Grosz mehrfach vor Gericht. Seine Art die Realität darzustellen, ist von Abstraktion und Überzeichnung geprägt. Wie sich der Stil des Künstlers in den 1920er-Jahren entwickelt, beleuchtet die Ausstellung.
Die Ausstellung wurde unter dem Titel »The Relentless Eye: George Grosz in Berlin« von Dr. Sabine Rewald für das Metropolitan Museum of Art in New York geplant, aber wegen der Pandemie abgesagt. Von November 2022 bis Februar 2023 ist sie in leicht modifizierter Form mit erweiterter Werkauswahl in der Staatsgalerie zu erleben. Die rund 100 präsentierten Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken stammen aus dem Bestand der Staatsgalerie sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und den USA.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

18.11.2022 - 26.02.2023 GEORGES ROUAULT WEGE DER MENSCHLICHKEIT
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung


GEORGES ROUAULT
WEGE DER MENSCHLICHKEIT

18.11.2022 BIS 26.2.2023 IM GRAPHIK-KABINETT


Wege der Menschlichkeit in Zeiten des Kriegs? Der französischen Maler Georges Rouault gibt aus seiner Sicht Antworten: Kein anderer Künstler hat im 20. Jahrhundert in einem druckgraphischen Werkkomplex dem Schmerz, Leid und der Torheit der Menschen bildlich und metaphorisch im Hinblick auf das Vertrauen in einen Christus im humanistischen Sinne eine derart kraftvolle, nachhallende Stimme gegeben. Sie ruft zu einer übergeordneten religiösen Verantwortung des Menschen im Glauben, in Hoffnung und Liebe auf, fernab aller Auslegungen der institutionellen Kirchen. Die während des Ersten Weltkriegs entstandenen, 1948 mit den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs publizierten Radierungen sind angesichts heutiger Gräuel zeitlos aktuell: »Der Friede scheint kaum zu regieren über einer von Schatten und ihresgleichen geängstigten Welt« schreibt Rouault in seinem Vorwort zu »Miserere«, einer Folge von 58 Radierungen, die der künstlerische Mittelpunkt seines Schaffens und somit sein Vermächtnis sind.
Erste Tuschpinselzeichnungen zum »Miserere« entstehen bereits ab 1912 als Reaktion auf den Tod des Vaters, später werden sie fotomechanisch auf Kupferplatten übertragen. Diese bearbeitet der Künstler intensiv und immer wieder erneut mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien: Aquatinta, d.h. Ätzungen mit Pinsel und Rolle, Kaltnadel, Roulette, Polierstahl u.a. Der Druck der Radierungen erfolgt zwischen 1922 und 1927. Der Tod seines Verlegers Ambroise Vollard und der Zweite Weltkrieg verzögern die Publikation, das »Miserere« erscheint schließlich 1948.
Ausstellungskonzeption

Prof. Dr. Christiane Lange, Dr. Nathalie Lachmann, Dr. Ortrud Westheider

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

18.11.2022 - 29.01.2023 Wu Tsang: Of Whales
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Of Whales ist das Ergebnis von Tsangs multidisziplinärer Forschung zu Herman Melvilles Roman Moby Dick (1851). Of Whales entwirft surreale Meeresumgebungen, die in Echtzeit von einer Virtual-Reality-Engine erzeugt und von einem 16-Kanal-Soundtrack aus Horn, Saxophon, Klarinette und Kontrabass begleitet werden. Die Klanglandschaft erfüllt den gesamten Lichthof und lädt Besucher*innen dazu ein, über Verwandtschaftlichkeit mit Wasserlebewesen und Verhältnisse des natürlichen Wandels nachzudenken.

Gropius Bau (Berlin)

14.11.2022 - 11.12.2022 Neue Mitglieder
BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Unsere Ausstellung präsentiert aktuelle Werke einiger unserer neusten Mitglieder, die sich innerhalb der letzten beiden Jahre dem BBK Karlsruhe angeschlossen haben. Die vielfältige Werkschau bietet einen Querschnitt künstlerischer Arbeiten verschiedenster Techniken und zeigt die Vielfalt der regionalen Kunstszene.

Unter anderem mit Arbeiten von: Marlis Albrecht, Sigrid Artmann, Antje Bessau, Tim Bohlender, Petra Brinkschmidt, Sibylle Bross, Filiberto Montesinos Castañón, Hannah Cooke, Birgit Dehn, Ingelin von Egloffstein, Godela Erhard, Rose Fiedler, Stephan Flommersfeld, Andreas Nikolaus Franz, Annette C. Halm, Peter Haußmann, Sabina Hunger, Karolina Jarmolinska, Anne-Christine Klarmann, Jürgen Klugmann, Sasha Koura, Nina Laaf, Rafael Alejandro Leyva Herrera, Susanne Michel, Sibylle Möndel, Hiroshi Oka, Sabine Schäfer, Sarah Schlenker, Irene Schüller, Michael Schützenberger, Felix Sommer, Angelika Steininger, Maria Cristina Tangorra, Katharina Valeeva, Barbara Wieland und Monika Ziemer.

BBK Karlsruhe, Künstlerhaus Karlsruhe (Karlsruhe)

11.11.2022 - 30.12.2023 Parallele Leben - Karl und Thilde Hofer, Karl und Helene Albiker
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Die Stiftung aus dem Nachlass des Bildhauers Karl Albiker, der lange Jahre in Ettlingen gelebt und gearbeitet hat, und die großzügige Dauerleihgabe von zahlreichen Werken Karl Hofers der Stiftung Menschenbild in Winterthur bildet seit vielen Jahren den Grundstock der städtischen Kunstsammlung.

Die beiden Künstler Karl Albiker (1878-1961) und Karl Hofer (1878-1955) lernten sich mit Anfang zwanzig während ihres Studiums an der Karlsruher Kunstakademie kennen. Beide verbrachten einige Jahre zur gleichen Zeit in Rom und gründeten dort nahezu zeitgleich ihre Familien. Karl Hofer besuchte Albiker in Florenz, wo dieser sich durch den Villa-Romana-Preis mit seiner Familie für ein Jahr aufhielt, und auch in dem Ettlinger Atelierhaus der Familie Albiker war Hofer wie auch andere gemeinsame Freunde ein häufiger Gast. Der enge künstlerische Austausch jener Zeit, der in Briefen und Tagebucheinträgen belegt ist, führte zu einer lebenslangen Freundschaft, die sie trotz unterschiedlicher Arbeitssituationen und Erlebnisse während des Ersten Weltkriegs und später des Dritten Reiches aufrechterhielten.

In der Ausstellung „Parallele Leben“ werden die beiden Künstlerfreunde in einen Dialog gesetzt, der sich auf ihre Lebensläufe und künstlerischen Entwicklungen fokussiert. Persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen begleiten in chronologischer Folge die Gemälde, Grafiken und Objekte der Ausstellung und setzen diese in einen ganz persönlichen Kontext.

Ergänzend wird in „Parallele Leben“ auch die Lebenswirklichkeit der beiden künstlerischen Ehefrauen Helene Albiker-Klingenstein (1878- 1952) und Thilde Hofer (1874-1942) beleuchtet, die über viele Jahre im Schatten ihrer erfolgreichen Ehemänner standen.

Foto: Helene Albiger, Florenz

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

30.10.2022 - 08.01.2023 Jubiläumsausstellung – Special Guest Duane Hanson
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
In diesem Jahr feiert die Fondation Beyeler ihr 25-jähriges Bestehen mit ihrer bisher grössten Sammlungsausstellung. Auf nahezu der gesamten Ausstellungsfläche des Museums werden rund 100 Werke präsentiert – von Klassikern der Moderne bis zu Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst. Hauptwerke von Vincent van Gogh, Claude Monet, Paul Cézanne, Henri Rousseau, Pablo Picasso, Henri Matisse, Alberto Giacometti, Mark Rothko, Andy Warhol und Louise Bourgeois werden mit zeitgenössischen Positionen von Marlene Dumas, Anselm Kiefer, Roni Horn, Felix Gonzalez-Torres, Tacita Dean und Rachel Whiteread in Beziehung gesetzt. Die Ausstellung bietet somit eine bisher einmalige Gelegenheit die Sammlung der Fondation Beyeler in ihrer Qualität und Tiefe zu erleben. Die Jubiläumsausstellung wird zudem durch die Integration mehrerer hyperrealistischer Skulpturen des US-amerikanischen Künstlers Duane Hanson bereichert. Mit dieser «Ausstellung in der Ausstellung» eröffnen sich überraschende Perspektiven auf Kunstwerke, Architektur, Mitarbeitende und Besuchende der Fondation Beyeler.

Fondation Beyeler (Riehen)

29.10.2022 - 12.02.2023 Drawing Rooms: Marcel van Eeden | Karl Hubbuch
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
29.10.2022 - 26.02.2023 Avantgarde in den Niederlanden – die expressionistische Künstlergruppe »De Ploeg«
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung


Avantgarde in den Niederlanden – dieses Motto scheint unweigerlich mit De Stijl verknüpft, mit geometrischer Abstraktion und funktionalem Purismus sowie ihren Protagonisten Piet Mondrian, Theo van Doesburg und Gerrit Rietveld. Andere künstlerische Tendenzen der Klassischen Moderne sind hierzulande weit weniger bekannt, wie etwa die 1918 in Groningen gegründete expressionistische Künstlergruppe De Ploeg. Ähnlich wie Die Brücke in Deutschland strebten diese jungen Künstler*innen nach Austausch und Sichtbarkeit. Groningen sollte hinsichtlich der Moderne urbar gemacht werden, daher auch der programmatische Name De Ploeg – zu Deutsch: Der Pflug. Es wurden zahlreiche gemeinsame Ausstellungen, Lesungen und Vorträge organisiert, um die Öffentlichkeit an die aktuellen Entwicklungen in Kunst, Architektur und Literatur heranzuführen. Die Mitglieder hielten Café-Szenen, Interieurs und städtisches Treiben fest, fanden ihre Motive aber auch in der friesischen Landschaft, ausgehend von dem Treffpunkt der Künstlergruppe Blauwborgje außerhalb Groningens. Sie porträtierten sich gegenseitig und kamen regelmäßig zu gemeinsamen Aktstudien mit Modellen zusammen. Durch den regen Austausch entwickelte sich in den 1920er-Jahren in den Reihen von De Ploeg ein variantenreicher expressionistischer Stil, der sowohl regional eingebunden als auch international ausgerichtet war.

Während diese wegweisende Expressionistengruppe in den Niederlanden große Wertschätzung genießt, ist sie hierzulande nahezu unbekannt. So zeigt die abwechslungsreiche Ausstellung über 100 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen und Kunsthandwerk von 15 Künstler*innen, ausgehend von den Begründern Jan Altink, Johan Dijkstra, George Martens und Jan Wiegers, dem langjährigen Freund Ernst Ludwig Kirchners. Neben diesen vier Groninger Expressionisten der ersten Stunde werden weitere elf wichtige De-Ploeg-Mitglieder mit beispielhaften Arbeiten vorgestellt: Wobbe Alkema, Johan Faber, Job Hansen, Jan Jordens, Ekke Kleima, Henk Melgers, Alida Pott, Hendrik de Vries, Jannes de Vries, Hendrik Werkman und Jan van der Zee. Sie entwickelten alle einen eigenen, charakteristischen Stil und bieten dem Publikum faszinierende Entdeckungen!
Die Ausstellung wurde durch die Kooperation mit dem Groninger Museum ermöglicht und ist der Auftakt zu einer fast zweijährigen Tournee, beginnend hier im Südwesten, weiterreisend in den Norden zum Wenzel-Hablik-Museum Itzehoe, dann an die Kunstmuseen Erfurt im Osten und schließlich an das Kunstmuseen Ahlen im Westen Deutschlands.

Begleitprogramm

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 28. Oktober, um 19 Uhr

Öffentliche Führungen
jeden Sonntag, 11.30 Uhr
(außer 1. Januar)

Führung für Lehrkräfte
Montag, 7. November, 17 Uhr

After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif
Donnerstag, 10. November, 17.30 Uhr
Mittwoch, 18. Januar, 17 Uhr

Vormittagsführung für Senior*innen
Dienstag, 22. November, 10 Uhr

Vormittagsführung für Menschen mit Demenz
Mittwoch, 23. November, 10 Uhr

Känguru-Führung
für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen
Montag, 28. November, 15 Uhr

Familien-Fun-Freitag
Das besondere Museumserlebnis für die ganze Familie mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop
Freitag, 20. Januar, 15 Uhr

»Von einem neuen Licht berührt«
Führung mit der Kuratorin Dr. Petra Lanfermann und begleitendes Schauspiel mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk
Donnerstag, 5. Januar, 18.30 Uhr
Donnerstag, 23. Februar, 18.30 Uhr
exklusiv für Senior*innen:
Donnerstag, 26. Januar, 10 Uhr

Expressionismus im Doppelpack
Führung in der De Ploeg- und der Studioausstellung inkl. Getränke und niederländische Leckereien
Donnerstag, 29. Dezember, 18 Uhr
Dienstag, 7. Februar, 18 Uhr

Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website.


Studioausstellung:
Linolschnitte des deutschen Expressionismus
Einblick in die Sammlung
29. Oktober 2022 bis 26. Februar 2023

Der Bestand an künstlerischen Linolschnitten der Städtischen Galerie bietet einen repräsentativen Querschnitt von der Klassischen Moderne bis heute. Ergänzend zur großen Ausstellung niederländischer Expressionisten der Künstlergruppe De Ploeg wird im historischen Gebäudeteil der Fokus auf den deutschen Expressionismus gerichtet mit Künstler*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Georg Tappert und vielen weiteren.

Begleitprogramm:

After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif
Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr
Dienstag, 14. Februar, 16.30 Uhr

Expressionismus im Doppelpack
Führung in der De Ploeg- und der Studioausstellung inkl. Getränke und niederländische Leckereien
Donnerstag, 29. Dezember, 18 Uhr
Dienstag, 7. Februar, 18 Uhr

Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig
25. November 2022 bis 16. April 2023
Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt.


Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr
Donnerstag 14–20 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11–18 Uhr

Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €
Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat!
Studioausstellung: Eintritt frei
Alle Führungen: 4 € zzgl. Eintritt
Führung mit Schauspiel: 5 € zzgl. Eintritt
Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie zzgl. Eintritt
Expr. im Doppelpack: 9 € zzgl. Eintritt
Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte
Führungen für Gruppen und Schulklassen – auch außerhalb der Öffnungszeiten – nach telefonischer Vereinbarung


Begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60–64
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 74-483
Telefax 07142 74-446
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
galerie@bietigheim-bissingen.de

Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

29.10.2022 - 26.02.2023 Einblick in die Sammlung: Linolschnitte des deutschen Expressionismus
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung

Der Bestand an künstlerischen Linolschnitten der Städtischen Galerie bietet einen repräsentativen Querschnitt von der Klassischen Moderne bis heute. Ergänzend zur großen Ausstellung niederländischer Expressionisten der Künstlergruppe De Ploeg wird im historischen Gebäudeteil der Fokus auf den deutschen Expressionismus gerichtet mit Künstler*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Georg Tappert und vielen weiteren.

Begleitprogramm:

After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif
Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr
Dienstag, 14. Februar, 16.30 Uhr

Expressionismus im Doppelpack
Führung in der De Ploeg- und der Studioausstellung inkl. Getränke und niederländische Leckereien
Donnerstag, 29. Dezember, 18 Uhr
Dienstag, 7. Februar, 18 Uhr

Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig
25. November 2022 bis 16. April 2023
Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt.


Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr
Donnerstag 14–20 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11–18 Uhr

Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €
Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat!
Studioausstellung: Eintritt frei
Alle Führungen: 4 € zzgl. Eintritt
Führung mit Schauspiel: 5 € zzgl. Eintritt
Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie zzgl. Eintritt
Expr. im Doppelpack: 9 € zzgl. Eintritt
Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte
Führungen für Gruppen und Schulklassen – auch außerhalb der Öffnungszeiten – nach telefonischer Vereinbarung


Begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60–64
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 74-483
Telefax 07142 74-446
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
galerie@bietigheim-bissingen.de

Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

29.10.2022 - 05.02.2023 Ausstellung: »Marijke van Warmerdam. Then, now, and then«
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Mit kurzen Filmschleifen, die der Schönheit einfacher Bewegungen und spontanen Handelns im Alltagsleben huldigen (»Die Kunst kann dem Leben eine Wendung geben, und andersherum«) erlangt die niederländische Video- und Medienkünstlerin Marijke van Warmerdarm bei der Biennale in Venedig 1995 erstmals internationale Aufmerksamkeit.
Unter dem Titel » Then, now, and then « zeigt das ZKM | Karlsruhe vierzehn neue Filme der Künstlerin, die 2017 während eines Gastaufenthalts in Rom und bei weiteren Besuchen der italienischen Hauptstadt entstanden sind. Filme, in denen van Warmerdarm das Leben auf den Straßen festhält: Menschen beim Joggen, im Straßenverkehr, beim Einkaufen... und natürlich Liebespaare. Gemeinsam bilden sie eine Serie, die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft miteinander verknüpft.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

23.10.2022 - 06.04.2023 Helen Feifel, the body and its power
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Foto: (c) Helen Feifel / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

23.10.2022 - 26.02.2023 Jörg Bach + Jakob Leander Bach (im 2-Raum des Museum Art.Plus)
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Mit Jörg Bach (*1964) haben wir einen regionalen Künstler bei uns im 2-Raum zu Gast, der auch international kein Unbekannter ist.

Bach arbeitet mit einem Material das meisterhaften handwerklichen Einsatz und den Gebrauch von Maschinen und Werkzeugen wie Schweißgeräte, Polierer, Hämmer, Zangen und Zwingen erfordert. Seine Arbeiten erschaffen Räumlichkeit, Durch- und Ausblicke. Es geht ihm um die Essenz des Menschen; um seine eigenen Gefühle und Gedanken und die Beziehung zu sich und anderen.

Jakob Leander Bach (*1990), Sohn von Jörg Bach, arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Design und Handwerk. Der Werkstoff Silber hat dabei für ihn eine besondere Faszination. Jakob Leander Bach fertigt hauptsächlich Unikate. Seine Objekte wirken roh und robust. Sie erinnern an Elemente aus der Natur wie Steinformationen oder Eisschollen.

Die Träger:innen seiner Werke werden zu einem Teil des Objekts. Durch das Gewicht des Schmucks verändert sich auch deren Körpergefühl. Im Alltag leben die Objekte mit und sie bekommen eine einzigartige Patina, welche zum individuellen Gestaltungsprozess gehört.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

23.10.2022 - 18.12.2022 Berlin-Venedig-Monschau. Illusionen
Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
Was verbindet Venedig, Berlin und Monschau? Alle drei Städte sind am Wasser zu Hause. Venedig wurde inmitten der Lagune eines flachen Binnenmeers erbaut, Berlin liegt an der Spree und Monschau bekanntlich an der Rur. Zudem gelten alle drei Städte als touristische Attraktion, auch wenn Monschau natürlich bei Weitem weniger bekannt ist.
Die Fotografin Katharina John und ihr Mann, der Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur, wohnen und leben abwechselnd in Venedig und Berlin. Monschau haben sie auf Einladung der StädteRegion Aachen im Rahmen eines Stipendiums des Fotografie-Forums kennengelernt und sich gemeinsam der Stadt angenähert.
Katharina John und Ulrich Tukur begaben sich auf die Suche nach Brücken zwischen Illusion und tatsächlichem Dasein. Was Katharina John mit ihren fotografischen Porträts herausgefunden hat, ergänzt und erweitert Ulrich Tukur durch Texte und Tonaufnahmen.
Foto: Venedig 2011© Katharina John

Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen (Monschau)

15.10.2022 - 16.04.2023 Ausstellung: »Walter Giers. Electronic Art«
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die Ausstellung »Walter Giers. Electronic Art« zeigt mit mehr als 120 Werken aus Walter Giers’ Nachlass, der Sammlung des ZKM sowie von privaten und institutionellen Leihgebern erstmals einen umfassenden Überblick über alle Werkphasen des vielseitig tätigen Künstlers.
An der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, in dem computergesteuerte Systeme weitgehend alle Lebensbereiche kontrollieren, regen die analogen Werke von Giers dazu an, hinter die opaken Oberflächen heutiger elektronischer und digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien zu blicken. Die Retrospektive ist Teil einer Reihe von Ausstellungen am ZKM, mit der eine Pioniergeneration von Medienkünstler:innen gewürdigt wird, die der Öffentlichkeit bisher noch immer nur wenig bekannt ist.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

15.10.2022 - 25.02.2023 AUSBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 23 - Kunst zum Mitmachen und Mitdenken | Ausstellung
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Jedes Jahr haben Künstlerinnen und Künstler im DA die Chance auf eines der bis zu vier Projektstipendien, die der Kreis Steinfurt vergibt. Gefördert werden im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst partizipatorische, kommunikative und interaktive Kunstprojekte, die lebensnahe, alltägliche aber auch polarisierende Themen aufgreifen.
In einem mehrstufigen Auswahlverfahren hat sich das Kuratorium im Rahmen der Endjurierung für die Kunstprojekte entschieden, die im nächsten Jahr von den neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten umgesetzt werden:

Michelle Adolfs & Beate Gärtner | MyVR_Planet.DA
Albrecht Fersch | Das Gefundene-Musik-Orchester
Locuratolo & Marlene Ruther | Still Standing Special Edition
Jan Philip Scheibe | FICHTEN [WÄLDER]

Alle 13 Projekte, die sich für die Endauswahl qualifiziert haben, sind noch bis Ende Februar in der Entwurfsausstellung AUSBLICK! zu sehen. Darunter auch die vier Kunstprojekte, die – unter Bürgerbeteiligung – im nächsten Jahr in der Region realisiert werden.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

09.10.2022 - 17.09.2023 Doris Salcedo: Palimpsest
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Die Fondation Beyeler zeigt "Palimpsest", ein Ausstellungsprojekt der kolumbianischen Künstlerin Doris Salcedo, das sich mit der globalen Migrationskrise auseinandersetzt.

Fondation Beyeler (Riehen)

07.10.2022 - 05.02.2023 HYPERIMAGE SAMMLUNG ROLF H. KRAUSS
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Die Ausstellung »Hyperimage« erinnert an den Stuttgarter Sammler Rolf H. Krauss (1930–2021), dessen Sammlung »Kunst mit Photographie« sich seit 1989 im Besitz der Staatsgalerie befindet. Charakteristisch für die meisten Werke dieser Sammlung ist der Umstand, dass es sich um mehrteilige Bildzusammenstellungen handelt, die sich jeweils zu übergreifenden Einheiten fügen – wofür der Kunsthistoriker Felix Thürlemann den Begriff des »hyperimage« geprägt hat. Unsere Ausstellung lenkt die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Ausprägungen multipler Werkformen und stellt die Frage nach der Lesbarkeit von miteinander verlinkten Bildern.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

01.10.2022 - 22.01.2023 Jan-Hendrik Pelz An Inner Place
Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)
Pressemitteilung
Für sein fortlaufendes Projekt „An Inner Place“ malt Jan-Hendrik Pelz Menschen in naturalistischer Manier in Lebensgröße, meist sitzend. Die Porträtierten sind Personen, die
auf der Suche nach Schutz vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind. Die Ölgemälde sind zu lebensgroßen „Bildobjekten“ zusammengesetzt und
ermöglichen so eine umfassende Ansicht der dargestellten Personen.Die Kooperation mit geflüchteten Menschen entstand u?ber die Landeserstaufnahmestelle fu?r Flu?chtlinge (LEA) in Ellwangen und wird im Laufe der Zeit kontinuierlich fortgeführt. „An Inner Place“ zeigt die hier angekommenen Menschen, die nun ein Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Sie wirken entspannt und halten die Augen geschlossen, wodurch eine
ruhige, konzentrierte Atmosphäre entsteht, die den Betrachtenden miteinbezieht und zum Teil dieser multikulturellen Gemeinschaft macht. Auch die Stadt Rastatt ist durch das multikulturelle Zusammenleben geprägt und führt Menschen unterschiedlichster Herkunft in der Stadtgesellschaft zusammen.
In der Ausstellung kommen auch die Porträtierten selbst zu Wort, indem sie in Kurzform und weitestgehend anonymisiert ihre Fluchterfahrungen schildern Die Erzählungen, die auf
Gesprächen des Künstlers mit den dargestellten Menschen beruhen, verzichten auf die explizite Darstellung von Gewalterfahrung, schildern jedoch auch Schrecken und Leid und
sollten entsprechend mit Kindern gemeinsam gelesen und besprochen werden.Die Ausstellung ist ab dem 1. Oktober 2022 zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen. Eine
feierliche Würdigung der Ausstellung wird am 9. Dezember um 19:00 Uhr im Rahmen der nächsten offiziellen Eröffnung in der Fruchthalle nachgeholt.

Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)

01.10.2022 - 22.01.2023 An Inner Place
Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)
Pressemitteilung
JAN-HENDRIK PELZ

An Inner Place
01.10.2022 bis 22.01.2023

Fu?r sein fortlaufendes Projekt „An Inner Place“ malt Jan-Hendrik Pelz Menschen in naturalistischer Manier in Lebensgröße, meist sitzend. Die Porträtierten sind Personen, die auf der Suche nach Schutz vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind. Die Ölgemälde sind zu lebensgroßen „Bildobjekten“ zusammengesetzt und ermöglichen so eine umfassende Ansicht der dargestellten Personen.

Die Kooperation mit geflüchteten Menschen entstand u?ber die Landeserstaufnahmestelle fu?r Flu?chtlinge (LEA) in Ellwangen und wird im Laufe der Zeit kontinuierlich fortgeführt. „An Inner Place“ zeigt die hier angekommenen Menschen, die nun ein Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Sie wirken entspannt und halten die Augen geschlossen, wodurch eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre entsteht, die den Betrachtenden miteinbezieht und zum Teil dieser multikulturellen Gemeinschaft macht. Auch die Stadt Rastatt ist durch das multikulturelle Zusammenleben geprägt und führt Menschen unterschiedlichster Herkunft in der Stadtgesellschaft zusammen.

In der Ausstellung kommen auch die Porträtierten selbst zu Wort, indem sie in Kurzform und weitestgehend anonymisiert ihre Fluchterfahrungen schildern. Die Erzählungen, die auf Gesprächen des Künstlers mit den dargestellten Menschen beruhen, verzichten auf die explizite Darstellung von Gewalterfahrung, schildern jedoch auch Schrecken und Leid und sollten entsprechend mit Kindern gemeinsam gelesen und besprochen werden.

Die Ausstellung ist ab dem 1. Oktober 2022 zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen. Eine feierliche Würdigung der Ausstellung wird am 9. Dezember um 19:00 Uhr im Rahmen der nächsten offiziellen Eröffnung in der Fruchthalle nachgeholt.

Städtische Galerie Fruchthalle (Rastatt)

25.09.2022 - 18.12.2022 René Groebli. Early Work
Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
Die Ausstellung „Early Work“ widmet sich dem Werk des Schweizers René Groebli, einem der brillantesten Schwarz-Weiß-Fotografen überhaupt.
Schon als 26-Jähriger wurde er zur Teilnahme an der legendären Ausstellung „The Family of Man“ eingeladen, die Edward Steichen für das Museum of Modern Art (MoMA) in New York kuratierte. In den frühen 1950er Jahren arbeitete er als Reportagefotograf für internationale Magazine wie Life oder Picture Post sowie für die Londoner Agentur Black Star in Afrika und dem Nahen Osten.
Im Rahmen der Ausstellung sind viele seiner Fotogeschichten wie die „Magie der Schiene“ (Rail Magic), „Das Auge der Liebe“ (The Eye of Love) oder „Beryl Chen“ zu sehen. In seinen Bildern hielt Groebli Dynamik, Geschwindigkeit, Geruch, Gefühle und Geräusche fest. Er fotografierte, was nicht greifbar ist. In der Geschichte der Fotografie hat kaum ein anderer Fotograf sinnliche Wahrnehmung so sichtbar abgelichtet und dokumentiert, wie Groebli.

Die Ausstellung umfasst rund 140 schwarz-weiß Arbeiten, die zwischen 1945 und 1955 entstanden sind.
Sie wurde kuratiert von René Groebli, Dr. Thomas Buchsteiner und Dr. Nina Mika-Helfmeier

Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen (Monschau)

16.09.2022 - 15.01.2023 YOYI! Care, Repair, Heal
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
YOYI! Care, Repair, Heal (YOYI! Fürsorge, Reparatur, Heilung) bringt die vielfältigen, manchmal widersprüchlichen Perspektiven von 26 Künstler*innen zusammen. Die Gruppenausstellung setzt sich mit Themen wie der Politisierung von Gesundheit, Indigenen Wissenssystemen, Formen von (Wahl-)Verwandtschaft, gerechter Landnutzung und -verteilung, Dekolonisation und den Rechten des Nicht-Menschlichen auseinander, die alle mit verschiedenen Konzepten von Fürsorge, Reparatur und Heilung verwoben sind.

Gropius Bau (Berlin)

10.09.2022 - 05.02.2023 Ausstellung Soun-Gui Kim: Lazy Clouds
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland.

Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst.

Soun-Gui Kim wurde 1946 in Buyeo, Korea, geboren. 1971 schloss sie ihr Studium im Fachbereich Kunst an der Seoul National University ab. Schon damals interessierte sie sich für die Dekonstruktion der Malerei, für großangelegte Performances und Videoarbeiten im öffentlichen Raum. Nach ihrem Studium erhielt Soun-Gui Kim ein Stipendium der französischen Regierung, das ihr ermöglichte, nach Frankreich zu kommen und dort zu arbeiten. Wenige Jahre später, 1974, übernahm sie eine Professur an der École Supérieure des Beaux-Arts in Marseille.

Im Jahr 1982 führen Soun-Gui Kims Reisen in verschiedenste Länder der Welt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kultur und der Kunst des Ostens und Westens. Während ihres Aufenthalts in New York verkehrte sie mit renommierten Videokünstler:innen wie Nam June Paik, Ko Nakajima, Ira Schneider und Frank Gillette. Mit zunehmendem Interesse an Video und Multimedia organisierte sie die Veranstaltungsreihe »Soun-Gui Kim and Her Invitees: Video and Multimedia« (1986), an der Nam June Paik, John Cage und andere teilnahmen. Seit den späten 1980er Jahren gewinnen vor allem Fragen, die mit der Ausbreitung des globalen Kapitalismus und den strukturellen Veränderungen der Gesellschaft durch das Internet zusammenhängen, für sie an Wichtigkeit. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin auf dem Land in Frankreich nahe Paris und widmet sich dort in Einklang mit der Natur und ihrer Umgebung, ihren Kunstprojekten, die Philosophie, Kunst und Technologie miteinander vereinen.

Der Titel der Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« referiert auf ein Gedicht und einen in Frankreich veröffentlichten Gedichtband der Künstlerin. Gleichzeitig steht er allerdings auch exemplarisch für ihren persönlichen Lebensentwurf. Völlig konträr zum kapitalistisch orientierten Produktivitäts- und Leistungsregime, basiert dieser auf dem Konzept der Muße als künstlerisches, kreatives und philosophisches Prinzip. Wie die Wolken, die am Himmel vollkommen frei stets neue Formen finden, widmet sich Soun-Gui Kim ihrer Kunst, spielerisch, fernab von vorgegebenen Mustern und Formalitäten.

Die Ausstellung im ZKM | Karlsruhe wird in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA) in Seoul realisiert, wo sie unter gleichem Titel im Jahr 2019 zu sehen war.

Foto: © Soun-Gui Kim

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

07.09.2022 - 08.01.2023 Die gute alte Zeit - Studioausstellung mit historischen Ansichten von Ettlingen und Umgebung
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
In dieser Ausstellung kann man auf Spurensuche nach verschwundenen Gebäuden, alten Plätzen und Gassen in historischen Stadtansichten von Ettlingen aus dem 19. und 20. Jahrhundert gehen. Einiges hat die Altstadtsanierung in den 1970er und 80er Jahren erhalten, bewahren und vieles verbessern können. Manches ist aus dem Stadtbild endgültig verschwunden. Die jüngst erfolgten Sanierungsmaßnahmen im historischen Zentrum Ettlingens rückten das Thema der Altstadtsanierung darüber hinaus erneut in den Fokus des öffentlichen Interesses.

Die ausgestellten Gemälde und Grafiken stammen alle aus dem Bestand des Museums und zeigen sowohl einzelne Gebäude, Gassen, Straßenszenen als auch Motive aus der nahen Umgebung Ettlingens.

Ungeachtet der künstlerischen Qualität, die vom arrivierten Künstler bis zum begabten Hobbymaler reicht, beschwören alle Werke eine romantisierende Idylle, an die sich manch Ettlingerinnen und Ettlinger sicher noch erinnern können.

Foto: Adolf Mahl, Alt Ettlingen mit Postkutsche, 1936, Öl auf Leinwand

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

22.07.2022 - 26.02.2023 Schau mich an! – Sammlungsparcours 2 Porträt – Image – Selfie
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Ab dem 22. Juli startet das Museum Ettlingen mit der zweiten Folge der Ausstellungsreihe Sammlungsparcour, die immer wieder neue Aspekte der Kunstsammlung des Museums unter wechselnden Perspektiven zeigt. Rund 70 Gemälde und Objekte aus 400 Jahren werden zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Thema Gesicht und dessen Porträt ist in unserer Alltagswelt allgegenwärtig. Die Selbstinszenierung per Selfie in social media oder die Idealisierung des Selbst durch chirurgische Eingriffe sind Phänomene unserer Zeit, die Fragen an die Authentizität des Bildes bzw. des Selbstbildes stellen.

Gemalte Porträts haben ebenfalls immer eine direkte Beziehung zum menschlichen Gesicht, zum identifizierbaren Vorbild und damit zu einer realen Person. Aber immer aus der Perspektive eines Anderen: des Malers oder der Malerin. Das Abbild, das die Künstler von ihrem Gegenüber schaffen, soll in der Regel die identifizierbare Wirklichkeit abbilden, und zugleich das innere, individuelle Wesen im Porträt sichtbar werden lassen. Das heißt, dass Porträts mehr als nur die naturgetreue Wiedergabe des Modells sind. Sie sind ebenso inszeniert wie Selfies, sie sind Entwürfe eines Gegenübers und Interpretation.

In der inhaltlichen Ebene jedes Porträts verbergen sich (oft unbekannte) Geschichten über Macht, Liebe, Drama, Freundschaft, Eitelkeit und anderes mehr, die nicht immer leicht zu lesen und zu verstehen sind.
Schau mich an! ist eine Einladung an alle, genau hinzusehen und im Dialog von Angesicht zu Angesicht mit den Porträtierten deren Geschichte zu entdecken. Einzelne Porträtierte stellen sich den Besucher:innen per QR-Code vor. Einfach die vom Museum bereit gestellten QR-Codes scannen und schon kann es losgehen. Wer kein Smartphone besitzt erhält ein Textbüchlein.

Achtung Selfie! Tauchen Sie nach dem Rundgang durch die Ausstellung in eine von fünf Szenerien ein und machen, wenn Sie mögen, nach Herzenslust Selfies.

Kinder: Für Kinder bietet die Kinderkunstschule Mitmachangebote in der Ausstellung an, sowie einen Ferienworkshop zum „Porträt“. Nähere Infos finden Sie unter www.museum-ettlingen.de

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

11.05.2022 - 31.12.2023 "Ein eingerichtetes Nestlein, um in der Ruhe Gott zu dienen“ - die neu eingerichteten barocken Salo
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Die neu eingerichteten barocken Salons und Dauerausstellung zur Schlossgeschichte

Das Ettlinger Schloss, eines der wenigen Schlösser Baden-Württembergs in kommunalem Besitz, konnte mit großzügigen Leihgaben aus dem Besitz der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs die bisherige barocke Ausstattung der ehemaligen privaten Salons der Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden wesentlich ergänzen. Die aktuelle Konzeption lässt neben der musealen Präsentation zur Baugeschichte des Schlosses in den fünf neu eingerichteten barocken Salons den Schlossalltag zur Zeit der Markgräfin Sibylla Augusta wieder lebendig werden.

Leihgabe für die Dauerausstellung Museum Ettlingen

Unterstützung durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Zu den zentralen Aufgaben der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gehört es, möglichst vielen Menschen den Zugang zum kulturellen Erbe des Landes zu ermöglichen. Dieses Ziel wird nicht nur in den eigenen 62 Monumenten verfolgt, zu denen auch das Lustschloss Favorite Rastatt von Markgräfin Sibylla Augusta gehört. „Wir sind stolz, auch kommunale und private Partner dabei zu unterstützen, die Landesgeschichte erlebbar zu machen“, erklärt Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten. Daher stellt die zweitgrößte Schlösserverwaltung Deutschlands 18 kostbare Leihgaben aus der Zeit vom 17. bis 19. Jahrhundert für die Dauerausstellung im Museum Ettlingen zur Verfügung. Dank der wertvollen Stücke kann den Besucherinnen und Besuchern der Lebensalltag am Hof noch lebendiger präsentiert werden.

„Ein eingerichtetes Nestlein, um in der Ruhe Gott zu dienen“,
so umschrieb Markgräfin Sibylla Augusta (1675-1733) von Baden-Baden ihr neugestaltetes Schloss in Ettlingen, in dem sie ihre letzten Lebensjahre von 1729-1733 verbrachte. Mit dem Wiederaufbau und der zeitgemäßen Gestaltung des im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1689) stark beschädigten und nur notdürftig instandgesetzten Schlosses, beauftragte die Markgräfin ihren Hofarchitekten Johann Michael Ludwig Rohrer.
Bereits am 11. Januar des Jahres 1729 feierte sie mit ihrem berühmten „chinesischen Fest“, einem Kostümfest mit illustren Gästen und erlesenen exotischen Speisen, ihren Einzug in das noch nicht ganz fertig gestellte Ettlinger Schloss, ihrer Altersresidenz.
Sibylla Augusta bewohnte eine kurze Flucht von fünf privaten Salons über der Beletage und angrenzend an den Festsaal im Südflügel des Schlosses.
Ein Schlossinventar aus dem Jahr 1762 gibt Auskunft über die damalige Nutzung und Einrichtung der Räume und ist eine wichtige Quelle für die Möglichkeit einer heutigen Annäherung an den ursprünglichen Zustand zur Lebenszeit von Sibylla Augusta.
Den wechselhaften Zeitläufen und den unterschiedlichen Nutzungen nach dem Tod der Markgräfin Sibylla Augusta war es geschuldet, dass nur sehr wenige Ausstattungsgegenstände im Schloss erhalten geblieben sind.
Mit sukzessiven Ankäufen, Stiftungen und Dauerleihgaben in den zurückliegenden Jahren konnte 2010 eine erste Dauerausstellung zur Schlossgeschichte eröffnet werden. Diese museale Präsentation stützte sich auf einzelne Exponate, die durch Hands-On und Mitmachstationen ergänzt wurden.
Der lang gehegte Wunsch die Lebenswirklichkeit im markgräflichen Schloss mit authentischen, originalen Exponaten aus der Zeit der ersten Hälfte des 18, Jahrhunderts lebendiger darstellen zu können ist Dank der vielfältigen Unterstützung und vor allem der großzügigen insgesamt 18 Leihgaben der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs realisiert worden. Sie ermöglichen, unterstützt durch museumspädagogische Ergänzungen einen vielfältigen unmittelbaren Zugang zu einzelnen Themen dieser spannungsreichen historischen Epoche.

Die kleine Salonausstellung ist ein work in progress. Noch sind nicht alle Lücken in der Darstellung geschlossen. Viele kleinere Ausstattungsstücke, Vasen, Gläser, sowie beispielsweise ein kleiner Tischspiegel müssen noch ergänzt werden. Vor allem fehlt aber noch das Herzstück des ehemaligen Schlafzimmers: das markgräfliche Bett. Dieses Projekt wird im kommenden Jahr umgesetzt. Aber schon jetzt lassen sich viele Geschichten vom Leben im markgräflichen Schloss, sowohl aus der Sicht der Markgräfin als auch aus der Sicht der Dienerschaft erzählen.

Ein Besuch der sich lohnt.

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

01.01.2022 - 22.01.2023 RÜCKBLICK! Projektstipendium KunstKommunikation 22 - Kunst zum Mitmachen und Mitdenken
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung
Nach einem erfolgreichen Projektjahr zeigt die Ausstellung RÜCKBLICK! in den Atelierräumen der vier diesjährigen Stipendiat*innen spannende Ergebnisse der Kunstprojekte:
„Nähe auf Distanz“ von Anna van Eck | „Feedback“ von Gilbert Geister | „Paste Up History!“ von Maria Vill und David Mannstein

Anna van Eck | Nähe auf Distanz
Die Künstlerin arbeitet an der Schwelle von Kunst und Design. Im Mittelpunkt ihres Projektes "Nähe auf Distanz" steht das Ausloten nonverbaler Kommunikation im Rahmen eines gemeinsamen Essens als soziales Kunstevent. Das experimentelle Dinner hat das Ziel, die Teilnehmenden mittels künstlerisch überformter und erweiterter Essgeräte in eine ungewohnte, neue Kommunikation zu bringen. Anna van Eck lädt mit ihrem Projekt dazu ein, Nähe trotz Abstand interaktiv spielerisch zu erkunden.

Gilbert Geister | Feedback
Gilbert Geister lässt Kunst und Physik aufeinandertreffen. In seinem Projekt „Feedback“ widmet er sich dem Phänomen der Rückkopplung, um Objekte mit signalverstärkender Wirkung im Kunstkontext zu erstellen und dadurch partizipatorische Strategien zu entwickeln.

Maria Vill und David Mannstein | Paste Up History!
Spektakuläre, großformatige Street-Art-Werke sind im Kreis Steinfurt auf Fassaden entstanden. Gemeinsam mit Interessierten aus der lokalen Bevölkerung, aus Vereinen und aus soziokulturellen Institutionen hat das Künstlerteam vor Ort Motive mit historischen und aktuellen Bezügen zur Region entwickelt. Eine KunstRad-Tour verbindet die humorvollen und tiefgründigen Fotocollagen.
Das Projekt „Paste Up History!“ wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, vom Regionalen Kulturprogramm NRW und dem Landschaftsverband Westfalen Lippe gefördert.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

29.04.2021 - 30.08.2023 Spatial Affairs. Worlding
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Online
Eintritt frei

Konzipiert als Teil der Ausstellung »Spatial Affairs«, präsentiert im Ludwig Museum - Museum of Contemporary Art – in Budapest, ist »Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása« eine forschende Online-Umgebung, eine virtuelle Multi-User-Ausstellung, die von kriechenden Kunstwerken bevölkert wird, in der die Avatare der Besucher:innen mit sich bewegenden Körpern der Internetkunst und browserbasierten Projekten koexistieren.

Die Kunstwerke und Besucher:innen, die die virtuelle Welt der Ausstellung bewohnen, sind rechnerische, biologische und geologische Körper ohne Organe. Die Wände und Böden sind technische Wesen: Jede:r und alles ist aus demselben digitalen Gewebe geformt. »Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása« wurde vom post-kritischen niederländischen Designstudio »The Rodina« entworfen und ist von Konrad Zuses Theorie des »Rechnenden Raums« (1969) inspiriert. Diese beschreibt ein Universum, das aus einer Fülle von lebenden und sich entwickelnden Automaten besteht – diskrete Computersysteme, die aus Zellen bestehen und sich zu einem großen, sich selbst reproduzierenden zellulären Automaten addieren.

Ein solches sich ständig weiterentwickelndes Ökosystem fordert die eigene Ontologie als willkürlich, performativ und prozessual, als binärcodebasierte und doch im Wesentlichen pluralistische virtuelle Umgebung. Die Grenzen zwischen Subjekt und Umgebung lösen sich auf; alle Entitäten werden zu Agenten, auch wenn sie ohne die Kraft der Materie handeln. »Worlding« bezieht sich auf einen ständigen Prozess des Aufdeckens noch unentdeckter Falten im digitalen Raum, die zu weiteren Spekulationen, Thesen, Geschichten und Spielen führen, die sich wiederum als born-digital internet-based works of art manifestieren. Die multiple, generative Räumlichkeit dieser Umgebung wird durch die organische Klanglandschaft des Künstlers Enrico Boccioletti aus sich ständig verändernden Texturen verstärkt. Diese sind aus Streuungen komponiert, die wiederum aus Aufnahmen der elektromagnetischen Strahlung von Festplatten und dem Brummen von Stimmen entstehen.

Diese Umgebung ist die Antwort von »The Rodina« auf die Fragen der Kurator:innen, wie der Inhalt einer Online-Ausstellung in ein räumliches und responsives Erlebnis verwandelt werden kann: Was, wenn Kunstwerke durch Avatare repräsentiert werden und man ihnen im virtuellen Raum begegnen kann? Was passiert, wenn die Ausstellung zum Ökosystem wird und das erzeugt, was Zuse einen »Computer-Kosmos« nennt? Konzipiert als Ausstellung und aktive Plattform, wird die virtuelle Umgebung eine Reihe von Gesprächen, Führungen und Veranstaltungen beherbergen und als Katalysator für Diskussionen rund um die von »Spatial Affairs« aufgeworfenen Fragen dienen.

»Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása« ist eine Koproduktion von ZKM | Karlsruhe und EPFL Pavilions, Eidgenössische Technische Hochschule, Lausanne, im Rahmen des internationalen praxisorientierten Forschungsprojekts BEYOND MATTER.

Foto: © The Rodina

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

16.03.2021 - 31.12.2022 Angespannte Zustände
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit einiger Zeit prägen angespannte Zustände unseren Alltag. Ob es sich um Ausgangssperren, Gewalt oder der Suche nach der eigenen Identität handelt, wir sind ständig dabei, uns neu zu orientieren. Auf die Verletzlichkeit und Verwirrung, die in Kontrollen, Rassendiskriminierung und Ausgrenzung stecken, nehmen Künstlerinnen und Künstler Bezug. Sie stellen die Unsicherheit und Instabilität, die wir täglich erleben, in ihren Werken dar.
Die neue Sammlungspräsentation konfrontiert zeitgenössische Positionen aus der privaten Sammlung Scharpff-Striebich mit Werken aus dem 20. Jahr-hundert aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie, die erst durch den retrospektiven Blick eine solche Aktualität gewinnen und die Komplexität und Widersprüchlichkeit unserer Gesellschaft hervorheben.
Zu sehen sind Werke u.a. von Kathryn Andrews, Giovanni Anselmo, Phyllida Barlow, Bernd und Anna Blume, Victor Burgin, Julian Charrière, Cameron Clayborn, Jesse Darling, Tacita Dean, Mark Dion, Jadé Fadojutimi, Ximena Garrido-Lecca, Jochen Gerz, Asta Gröting, Rebecca Horn, Marguerite Humeau, Sergej Jensen, Rashid Johnson, Edward Kienholz, Kapwani Kiwanga, Jürgen Klauke, Simone Leigh, Tony Lewis, Zoe Leonard, Teresa Margolles, Hermann Nitsch, Marcel Odenbach, Yoko Ono, Barbara Probst, Arnulf Rainer, Sterling Ruby, Anke Röhrscheid, Katharina Sieverding, Timur Si-Qin, Kiki Smith, Pia Stadtbäumer, Diamond Stingily, Rosemarie Trockel, Anna Uddenberg und Ambera Wellmann.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

02.10.2020 - 31.12.2022 umgehängt: Facetten der Malerei 1960 - 2010
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Seit etwa zehn Jahren präsen­tiert die Städtische Galerie ­Karls­ruhe ihre Dauer­aus­stel­lung unter dem bildhaften Begriff "um­ge­hängt", um unmit­tel­bar deutlich zu machen, dass dieser ­Be­reich im ersten Oberge­schoss regelmäßig neu konzipiert wird. Die reichen Bestände der Städti­schen Kunst­samm­lung und der Samm­lung von Ute und Eberhard Garnatz mit Werken aus den 1960er- bis in die 2010er-Jahre werden unter immer neuen Vorzeichen und in unter­schied­lichs­ten Konstel­la­tio­nen vorge­stellt, so dass die Be­su­cher und Besuche­rin­nen auf ein breites Spektrum von eher ­sel­ten gezeigten bis zu vertrauten Kunst­wer­ken treffen. Im Mit­tel­punkt der aktuellen Schau "Facetten der Malerei" steht das tra­di­ti­ons­rei­che Medium und seine experi­men­telle Öffnung zu anderen Kunst­gat­tun­gen. Vor dem Hinter­grund der verän­der­ten ­künst­le­ri­schen Haltungen in den 1960er-Jahren mussten sich die Maler neu orien­tie­ren. Sie begannen ihr Medium zu hinter­fra­gen, erkun­de­ten seine spezi­fi­schen Möglich­kei­ten und erwei­ter­ten ­diese auf unter­schied­lichste Weise. Sie setzten sich mit his­to­ri­schen Positionen ausein­an­der, nahmen Elemente der All­tags­kul­tur in ihr Werk auf und bezogen den realen Raum mit ein. Inhaltlich wandten sie sich einem breiten Spektrum zu - Natur- und Menschen­dar­stel­lun­gen gehören ebenso dazu wie All­tags­ge­gen­stände und gesell­schafts­po­li­ti­sche Themen.

Foto Corinne Wasmuht | DFW-CDG | 2010 | Städtische Galerie Karlsruhe

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)