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Pressemitteilungen
Pressemitteilungen
24.11.2023 - 17.03.2024 Amedeo Modigliani
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung


Mit nur 35 Jahren starb Amedeo Modigliani im Jahr 1920. Trotz des frühen Todes hinterließ er ein umfangreiches künstlerisches Werk als Bildhauer und Maler. Dabei widmete er sich fast ausschließlich dem Menschen als Motiv. Berühmt sind seine Porträts ebenso wie die weiblichen Akte, die zwar seit 100 Jahren zum Kunstkanon der Moderne gehören, heute aber in ihrem Frauenbild wieder neu befragt werden.

Die Ausstellung zeigt rund 100 Gemälde und Papierarbeiten des Italieners und stellt ihnen Werke aus dem Pariser Umfeld, von Gustav Klimt, Egon Schiele oder Ernst Ludwig Kirchner gegenüber. Erstaunliche Parallelen werden sichtbar, genauso wie die Außergewöhnlichkeit von Modiglianis Kunst.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Museum Barberini statt, wo sie vom 26.4.2024 bis 18.8.24 zu sehen ist.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

17.09.2022 - 05.02.2023 Ausstellung: Soun-Gui Kim: Lazy Clouds
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung

Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland.

Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst.

Soun-Gui Kim wurde 1946 in Buyeo, Korea, geboren. 1971 schloss sie ihr Studium im Fachbereich Kunst an der Seoul National University ab. Schon damals interessierte sie sich für die Dekonstruktion der Malerei, für großangelegte Performances und Videoarbeiten im öffentlichen Raum. Nach ihrem Studium erhielt Soun-Gui Kim ein Stipendium der französischen Regierung, das ihr ermöglichte, nach Frankreich zu kommen und dort zu arbeiten. Wenige Jahre später, 1974, übernahm sie eine Professur an der École Supérieure des Beaux-Arts in Marseille.

Im Jahr 1982 führen Soun-Gui Kims Reisen in verschiedenste Länder der Welt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kultur und der Kunst des Ostens und Westens. Während ihres Aufenthalts in New York verkehrte sie mit renommierten Videokünstler:innen wie Nam June Paik, Ko Nakajima, Ira Schneider und Frank Gillette. Mit zunehmendem Interesse an Video und Multimedia organisierte sie die Veranstaltungsreihe »Soun-Gui Kim and Her Invitees: Video and Multimedia« (1986), an der Nam June Paik, John Cage und andere teilnahmen. Seit den späten 1980er Jahren gewinnen vor allem Fragen, die mit der Ausbreitung des globalen Kapitalismus und den strukturellen Veränderungen der Gesellschaft durch das Internet zusammenhängen, für sie an Wichtigkeit. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin auf dem Land in Frankreich nahe Paris und widmet sich dort in Einklang mit der Natur und ihrer Umgebung, ihren Kunstprojekten, die Philosophie, Kunst und Technologie miteinander vereinen.

Der Titel der Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« referiert auf ein Gedicht und einen in Frankreich veröffentlichten Gedichtband der Künstlerin. Gleichzeitig steht er allerdings auch exemplarisch für ihren persönlichen Lebensentwurf. Völlig konträr zum kapitalistisch orientierten Produktivitäts- und Leistungsregime, basiert dieser auf dem Konzept der Muße als künstlerisches, kreatives und philosophisches Prinzip. Wie die Wolken, die am Himmel vollkommen frei stets neue Formen finden, widmet sich Soun-Gui Kim ihrer Kunst, spielerisch, fernab von vorgegebenen Mustern und Formalitäten.

Die Ausstellung im ZKM | Karlsruhe wird in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Modern and Contemporary Art (MMCA) in Seoul realisiert, wo sie unter gleichem Titel im Jahr 2019 zu sehen war.

Foto: © Soun-Gui Kim

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

05.06.2022 - 09.10.2022 Mondrian
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers widmet die Fondation Beyeler dem niederländischen Maler Piet Mondrian eine umfassende Ausstellung.

Fondation Beyeler (Riehen)

23.01.2022 - 22.05.2022 Georgia O'Keeffe
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Die Retrospektive zeigt eine umfassende Auswahl an Gemälden, welche von O’Keeffes frühesten Abstraktionen bis hin zu ihren ikonischen Darstellungen von Blumen und Landschaften aus dem Südwesten der Vereinigten Staaten reichen.

Fondation Beyeler (Riehen)

07.01.2022 - 30.01.2022 GLORIA KELLER und JÜRGEN KELLER fremdgesteuertselbstbestimmt. Malerei, Zeichnung, Installation
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
GLORIA KELLER und JÜRGEN KELLER präsentieren
fremdgesteuertselbstbestimmt
Malerei, Zeichnung, Installation

Vernissage: Freitag, 07.01.2022, 19 Uhr
Galerientag: Samstag, 15.01.2022, 14 – 20 Uhr

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung

In ihrer Ausstellung fremdgesteuertselbstbestimmt präsentieren Gloria und Jürgen Keller Malerei, Zeichnung und Installation.
Gloria Keller zeigt neue Arbeiten aus den letzten 2 Jahren, die von der Pandemie geprägt waren. Entstanden sind dabei mehrere Werkreihen, ständig begleitet von Fischen und deren symbolischer Bedeutung: dem Unbewussten, das so vieles im Leben lenkt.
„Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen“, sagt der Psychoanalytiker C.G. Jung.
Fische tummeln sich auf Bildern, deren Motive teilweise aus dem Fotoalbum ihrer Kindheit stammen. Eine bildnerische Reise in die Vergangenheit, zu den Wurzeln und eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens.
Eine passende Ergänzung ist die Rauminstallation „Körperschiffe“ von Jürgen Keller, die ein ähnliches Thema aufgreift: Die bewusste und unbewusste Odyssee des Lebens.
Weibliche und männliche Papierkörper, lebensgroß, aufgehängt an transparenten Nylonschnu?ren, die den Eindruck erwecken, als ob sie schwerelos durch den Raum gleiten.
Frauen, Männer, Körper, Seelen, die Schiffen gleich durch das Universum der Zeit gleiten, ausgesetzt den Unbilden des Lebens, Ziele suchend, selbst am Ruder oder fremdgesteuert, miteinander, gegeneinander, eine fortwährende Odyssee, einsam, zweisam, zerbrechlich…

Gloria Keller arbeitet als freie Künstlerin in Freudenstadt
www.gloriakeller.de
Jürgen Keller arbeitet als Designer und freier Künstler in Freudenstadt
www.media-seven.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe.
Pressefoto: GEDOK/Gloria Keller, fish are smarter than you think, Acryl auf LW, 120x150 cm, 2021

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

18.12.2021 - 28.08.2022 Ausstellung: BioMedien
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Wer oder was definiert, was lebendig und was intelligent ist? Können künstliche Lebensformen empathisch sein? Wie sieht das Miteinander von Menschen und künstlichen Agent:innen aus? Welche ethischen Fragen stellen sich? Die Ausstellung »BioMedien« lädt dazu ein, mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und künstlichen Lebensformen kennenzulernen und zu diskutieren.

Die Ausstellung erforscht verschiedene Formen von artifiziellen Agent:innen und Umwelten sowie deren Verhalten und ihre Interaktionen mit anderen Entitäten innerhalb hybrider Ökosysteme. Einige dieser Agent:innen sind digitale, computergenerierte und computersimulierte Systeme, die sich auf einem Bildschirm entwickeln, während andere komplexe adaptive Roboter sind, die im Raum physisch präsent sind und biomimetisches Verhalten in Form von Suchmechanismen, Schwarmintelligenz, Selbsterhaltung usw. aufzeigen können. Durch unvorhersehbare Reaktionen auf Reize imitieren, demonstrieren und simulieren sie lebensähnliches Verhalten. Die ausgestellten Entitäten werfen grundsätzlich Fragen über die Selbsterhaltung von anorganischem Leben auf, denn sie zeigen ihre Interaktionsfähigkeit untereinander und mit menschlichen und nichtmenschlichen Wesen durch zweidimensionale Bilder, dreidimensionale Objekte und mehrdimensionale Quantenmodellen auf. Es sind solche dynamischen Systeme an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, die in der Ausstellung sowohl im Hinblick auf ihre möglichen Anwendungen im realen Leben als auch auf ihre Fähigkeit hin, neue Perspektiven auf aktuelle Fragen der Gegenwart zu eröffnen, untersucht werden.

»BioMedien« gibt Einblicke in mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und anorganischen Lebensformen. Dabei schließt sich die Existenz von organischem Leben und künstlichen Entitäten nicht gegenseitig aus. Anstatt in konkurrierenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen zu denken, schlägt die Ausstellung »BioMedien« vor, sich Beziehungen zu künstlichen Agent:innen als gegenseitige Abhängigkeiten und Verschränkungen vorzustellen. Neue Methoden und Ideologien müssen erforscht werden, um sich der Frage zu nähern, wie das Leben in einer Gemeinschaft aus menschlichen und technologischen Entitäten sich gestalten kann – vor allem vor dem Hintergrund der tiefgreifenden ökologischen Krise, des Massenaussterbens und der von Menschen verursachten Klimakatastrophe.

Weitere Infos zur Ausstellung: https://s.zkm.de/TBLm

Foto: © Katrin Hochschuh und Adam Donovan

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

17.12.2021 - 24.04.2022 Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee
Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH (Friedrichshafen)
Pressemitteilung
Der eine langweilte sich, der andere vergnügte sich, die nächste fand im See die eigene Seele wieder.

Ob Annette von Droste- Hülshoff, Hermann Hesse und Hans Purrmann, Martin Walser und André Ficus oder Henry van de Velde und René Schickele: Zahlreiche KünstlerInnen und SchriftstellerInnen, die am Bodensee lebten, pflegten enge Verbindungen. Die interdisziplinäre Ausstellung nimmt den Bodensee als kreativen Schaffensort in den Blick und untersucht die wechselseitigen Beziehungen zwischen Literatur und Kunst. Sitzen, lesen und schauen – dazu sind die BesucherInnen herzlich eingeladen.

Zentral ist die Partizipation des Publikums, das von Juni bis Oktober auf der digitalen Plattform nextmuseum.io eigene Werke zum Ausstellungsthema einreichen kann. Nach Abschluss des Aufrufs wird über eine öffentliche Abstimmung entschieden, welche dieser Werke in die Ausstellung aufgenommen werden sollen. Ein umfangreiches Begleitprogramm begleitet den Aufruf.

Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH (Friedrichshafen)

04.12.2021 - 13.03.2022 04.12.21 – 13.03.22 Winterlicht - plants and plastics Lichtinstallation von Nils Völker | Eröffnu
DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)
Pressemitteilung

Planschbecken, Zimmerpflanzen, Mülltüten … In seinen meist großformatigen Arbeiten nutzt der in Berlin lebende Künstler Nils Völker (* 1979) die Eigenschaften der Dinge. Er verwandelt Alltagsgegenstände und -materialien in kinetische Installationen, die leuchten, surren oder knistern. Durch serielle Aneinanderreihung verortet der Künstler unseren Blick auf die gewählten Objekte neu und schafft mittels Elektronik und Programmierung sich wandelnde, nahezu organisch anmutende Oberflächen. So beispielsweise in der imposanten Arbeit paddling pools (2018), deren Anordnung und Lichtchoreographie zahlreiche neonfarbene Planschbecken eindrucksvoll in Szene setzt.
Für die Ausstellungsreihe Winterlicht entwickelt Völker außerdem zwei gänzlich neue Arbeiten. Im Remter des Klosters treffen die Besucherinnen und Besucher auf eine „atmende“ Säule aus blauen Müllsäcken. Das Gewölbe beherbergt eine Auswahl an typischen Zimmerpflanzen, deren minimalkinetische Beleuchtung dem Sonnenstand des jeweiligen Herkunftsortes folgt. Die Ausstellung plants and plastics setzt Kunststoffe und natürliche Materialien in eine spannungsreiche Beziehung, eröffnet Kontraste und zeigt zugleich Parallelen auf.
Installationen von Nils Völker sind in öffentlichen Sammlungen in Deutschland, China und den Niederlanden vertreten.


DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst (Hörstel)

04.12.2021 - 19.06.2022 Wenn die Berge ausatmen - Schriftkunst von Christiane Kleinhempel
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung
Die in Bietigheim aufgewachsene Künstlerin Christiane Kleinhempel ist Kalligrafin, Schriftkünstlerin und Poetin. Sie versteht Schrift weniger als Mittel, eine lesbare Botschaft zu transportieren, sondern vielmehr als freie Grafik, als Arbeit mit Schwung und Linie. Viele ihrer Werke haben eine ästhetische Anmutung, welche an japanische Kunst erinnert. Das Zeichnen und Zeichensetzen verdichtet Kleinhempel mal zu Linienbündeln oder aber lässt es flirrend und überbordend die gesamte Bildfläche überziehen. Das zentrale Ausdrucksmittel der Künstlerin ist der gestische und zugleich konzentrierte Bewegungsimpuls, den sie in verschiedenen Materialien einsetzt, umsetzt, übersetzt – von zartem, manchmal sogar durchscheinendem Papier bis hin zu schwarzem Stoff. Die Bildwelten wirken wie ein eigener Code von »Freizeichen« und »Klangschriften« bis hin zu »Choreographien« und »Enzyclopaeden«, die jede*r Betrachter*in selbst entschlüsseln kann: als Landschaften und Fantasiewesen oder auch rein abstrakt und als flüchtige Notationen.

ERÖFFNUNG
Von 18 bis 20 Uhr öffnet die Ausstellung ihre Türen: Die Künstlerin ist anwesend und wird gemeinsam mit der Galerieleitung in der Ausstellung kleine Einführungen halten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und anregende Gespräche!

Begleitprogramm

Die Künstlerin im Gespräch
mit Dr. Isabell Schenk-Weininger
Sonntag, 16. Januar, 11.30 Uhr
mit Dr. Petra Lanfermann
Sonntag, 15. Mai, 11.30 Uhr

After-Work-Kurzführungen
Donnerstag, 17. Februar, 17.30 Uhr
Mittwoch, 27. April, 17 Uhr
Dienstag, 14. Juni, 16.30 Uhr

Schriftkunst-Workshop für Erwachsene
Inspiriert durch die Ausstellung können Besucher*innen unter Anleitung der Künstlerin ihre eigene Handschrift entdecken: Schöne und auch überraschende Ergebnisse entstehen auf Papier mit Federn, Pinseln, Stiften und ungewöhnlichen Schreibutensilien!
Samstag, 5. März, 9.30–17.30 Uhr

Familien-Fun-Freitag
Ein ganz besonderes Museumserlebnis für die ganze Familie: In spielerischer Weise werden Hintergründe zu der Künstlerin und Spannendes über ihre Werke vermittelt und anschließend alle gemeinsam aktiv – frei nach dem Motto: Erst schauen, dann selbst trauen!
Freitag, 25. März, 15 Uhr


Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 14–18 Uhr
Donnerstag: 14–20 Uhr
Samstag, Sonntag sowie Feiertage (außer 24., 25. und 31.12.): 11–18 Uhr

Eintritt frei
After-Work-Kurzführung 3 €
Die Künstlerin im Gespräch 5 €
Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie
Workshop für Erwachsene 50 €
Gruppenführung nach Absprache 60 € / 70 €

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstr. 60–64 · 74321 Bietigheim-Bissingen
Tel. 07142 74-483 · Fax 07142 74-446
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
galerie@bietigheim-bissingen.de

Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

03.12.2021 - 23.01.2022 "Stadt - Land - Fluss ... Mensch!" 38 Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Kreis Soest prä
Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)
Pressemitteilung
Früher war die Natur die wichtigste Inspirationsquelle in der Kunst. Heute nutzen Künstlerinnen und Künstler Motive und Objekte aus Wald und Flur auch für mahnende Appelle und zur kritischen Selbstreflexion. Die Ausstellung macht deutlich, wie vielfältig der Natur- und Kulturraum unserer Lebenswelt geprägt wurde durch einen gemeinsamen kulturellen und landschaftlichen Hintergrund. Mit ihren unterschiedlichen Motiven, Sichtweisen der Wirklichkeit, ihren Empfindungen , Intentionen und Techniken zeigen die Kunstschaffenden ihre individuellen künstlerischen Zugangswege zu dem komplizierten Geflecht von Natur und Mensch.
Heute ist die Natur in der Kunst mehr als ein romantisches Objekt und „Stadt, Land, Fluss“ mehr als ein Kinder - Spiel.. Sie ist - angesichts des Ringens um Nachhaltigkeit - auch ein Wertbegriff geworden, eine Art Gegenentwurf zu einem durch Technik und Ökonomisierung geprägten Alltag.

Kunstverein Kreis Soest e. V. (Soest)

27.11.2021 - 19.12.2021 VORGLÜHEN. Mitgliederausstellung BBK und GEDOK. Malerei – Objekt – Skulptur - Performance
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
VORGLÜHEN
Malerei – Objekt – Skulptur - Performance

Gemeinsame Mitgliederausstellung von BBK und GEDOK Karlsruhe
im GEDOK Künstlerinnenforum und BBK Künstlerhaus

Alle Künstler*innen von BBK und GEDOK waren eingeladen, eine Arbeit aus ihren aktuellen Werken einzureichen, ohne thematische Vorgabe. Präsentiert wird so eine große Bandbreite an Themen, Techniken und Sichtweisen, die einen Einblick in das vielfältige Schaffen von Künstler*innen ermöglicht und auch Raum schafft für künstlerische Begegnungen untereinander.

Vernissage am Sa, 27.11.2021
16 Uhr im GEDOK Künstlerinnenforum
18 Uhr im BBK Künstlerhaus
Grußwort: Dominika Szope, Leiterin des Kulturamts Karlsruhe
Einführung: Simone Dietz
Musikalische Begleitung bis zum BBK:
Solange Komenda, Flöte / Karin Huttary, Percussion,

Im BBK: Christmas – Glitzer – Chaos

Finissage am So, 19.12.2021
Künstlerhaus BBK 14-18 Uhr und GEDOK 14-16 Uhr

Öffnungszeiten:
GEDOK Künstlerinnenforum: Mi bis Fr. 17 – 19 Uhr, Sa + So 14 – 16 Uhr
BBK Künstlerhaus: Do + Fr 17 – 19 Uhr, Sa + So 14 – 18 Uhr
Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe (Karlsruhe)

26.11.2021 - 13.03.2022 Zanele Muholi
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Zanele Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und dokumentiert seit den frühen 2000er Jahren das Leben der Schwarzen LGBTQIA+-Community Südafrikas in eindrücklichen, intimen Fotografien. Vom 26. November 2021 bis 13. März 2022 wird im Gropius Bau die erste Retrospektive Muholis in Deutschland zu sehen sein.

Neben weniger bekannten, frühen Bildserien umfasst die Ausstellung aktuelle Arbeiten und macht so die gesamte Bandbreite der fotografischen Praxis Muholis erfahrbar, in der Themen wie Sexualpolitik, rassistische Gewalt, gemeinschaftlicher Widerstand und Selbstbehauptung verhandelt werden. Die Fotografien Muholis stellen dabei nicht nur eine Geste der Ermächtigung dar, sondern fordern immer wieder den heteronormativen Blick heraus – und eröffnen gleichzeitig ein Netzwerk von Verwandtschaftlichkeit und neue Bildgeschichten. Serien wie Faces and Phases sowie Brave Beauties bilden ein wachsendes visuelles Archiv von Schwarzen queeren und trans Identitäten und legen Zeugnis von all denjenigen ab, die ihr Leben riskieren, um angesichts von Repression und Diskriminierung authentisch zu leben.

Kuratiert von Natasha Ginwala, Yasufumi Nakamori (Senior-Kurator International Art (Fotografie), Tate Modern) und Sarah Allen (Assistenzkuratorin, Tate Modern)

Gropius Bau (Berlin)

19.11.2021 - 11.09.2022 DURCHSTARTEN - TAKE OFF
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Das Museum Art.Plus zeigt mit der neuen Jahresausstellung zeitgenössische Malerei und autoaffine Skulpturen. Wand- und Bodenobjekte bewegen sich im Raum und geben eine Illusion von Geschwindigkeit.

„Durchstarten – Take Off“ mit Traumobjekten zu Freiheit und Abenteuer in dieser besonderen Zeit.

Als zusätzliche Highlights zeigt das Museum Art.Plus echte Sportwagen-Klassiker, die das Herz eines Automobilliebhabers höherschlagen lassen.

Let‘s take off!

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

19.11.2021 - 06.03.2022 Gert Riel (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)
Museum Art.Plus (Donaueschingen)
Pressemitteilung
Anlass dieser Ausstellung im Museum Art.Plus bildet der 80. Geburtstag des Bildhauers Gert Riel.

Viele Besucher kennen seine gewaltigen Stahl– sowie luftigen Aluarbeiten. Bei den hier gezeigten aktuellen Arbeiten handelt es sich um handelsübliche Spanngurte, durch welche Flächenvolumina entstehen. Diese sind reversibel und nur so war es möglich diese großformartigen Arbeiten bei uns im 2-Raum und auch im Anbau des Museums zu platzieren.

Die Bearbeitung der Oberflächen ist nur leicht farbig. Beim Umschreiten der Skulpturen eröffnen sich dem Betrachter immer wieder neue spannende Blickwinkel.

Museum Art.Plus (Donaueschingen)

18.11.2021 - 13.03.2022 Elsa & Johanna. The plural life of identity
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die beiden franzö­si­schen Fotogra­fin­nen Elsa Parra und Johanna Benaïnous stehen sich in ihren Arbei­ten ­selbst Modell. Seit 2014 nehmen sie alleine oder als Paar ­mit­tels Verklei­dung, Requisiten und perfor­ma­ti­vem Spiel fikti­ve Rol­len ein. Sie beobachten, erfinden Geschich­ten und halten sich dann selbst als stereotype Charaktere fest. In ihren ­groß­an­ge­leg­ten, bis zu 80 Fotogra­fien umfas­sen­den Serien ­prä­sen­tie­ren sich die Künst­le­rin­nen in lässigen Posen als Tee­na­ger, Kellner*in­nen und Student*in­nen auf der Straße oder als Hausfrau und Liebespaar in einer tristen Vorstadt­sied­lung. Die Aufnahmen setzen sich zu kollek­ti­ven Projek­ti­ons­flä­chen um Ju­gend­kul­tur und Identi­täts­su­che zusammen, in denen die Ge­sell­schaft und ihre Werte hinter­fragt werden. Die Städti­sche ­Ga­le­rie Karlsruhe entwickelt mit den beiden in Paris leben­den ­Künst­le­rin­nen deren erste Einzelaus­stel­lung in Deutsch­land.

Foto Elsa & Johanna, Untitles, A Couple of them, 2014–2016

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

12.11.2021 - 30.01.2022 Bundespreis für Kunststudierende
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
25. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Alle zwei Jahre stellen sich die 24 Kunsthochschulen Deutschlands dem großen Bundeswettbewerb und schicken jeweils zwei ihrer besten Studierenden ins Rennen. Aus den Nominierten wählt eine Fachjury bis zu acht Preisträger*innen aus.
In der Ausstellung bespielen die Gewinner*innen jeweils einen Raum mit ihren Werken. Stellvertretend präsentieren sie die hohe Qualität und Vielfalt der künstlerischen Produktion, die an den deutschen Kunsthochschulen aktuell entsteht. Das Spektrum reicht von Performances mit und ohne Publikumsbeteiligung über Film und Installationen bis hin zu klassischen Medien wie Zeichnung, Malerei und Skulptur. So fördert der Bundeswettbewerb gezielt herausragende Studierende und ermöglicht ihnen, professionelle Ausstellungserfahrung zu sammeln und Kontakte mit dem Kunstbetrieb zu knüpfen.

Bundeskunsthalle (Bonn)

29.10.2021 - 13.02.2022 „Adam, Eva und die Schlange“. Werke aus der Schenkung Sammlung Hoffmann
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Mit fast 200 hochkarätigen Werken aus Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Installation und Videokunst präsentiert die Bundeskunsthalle einen umfangreichen Überblick moderner und zeitgenössischer Kunst aus der bedeutenden Privatsammlung von Erika und Rolf Hoffmann. Erste Ankäufe unternahm das Ehepaar Hoffmann bereits in den 1960er Jahren. Dabei waren der direkte Dialog und ein intensiver Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern die grundlegende Basis für ihre Entscheidungen. Die Ausstellung erlaubt einen tiefen Einblick in die Sammlung in ihrer Individualität, Subjektivität und auch Privatheit – so bezeichnet Erika Hoffmann die Werke doch auch als „Familienmitglieder“.
Das über Grenzen und Generationen hinweg dialogische, korrespondierende und synergetische Prinzip der Sammlung wird durch eine offene und medienübergreifende Inszenierung deutlich erkennbar. Die Präsentation bietet überraschende Korrespondenzen und spiegelt grundsätzliche existenzielle und philosophische Fragen, die zeitlos sind und bis heute in unserer Gesellschaft Gültigkeit haben. Begriffe wie Energie, Radikalität, Innovation, Vergänglichkeit, Körperlichkeit oder Flüchtigkeit werden durch die Arbeiten von Künstler*innen wie Carla Accardi, Yael Bartana, Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Isa Genzken, Felix González-Torres, Georg Herold, Barbara Kruger, Yayoi Kusama, Ernesto Neto, Julian Rosefeldt, Frank Stella, Wolfgang Tillmans oder Andy Warhol lebendig. Die Vielfalt der künstlerischen Äußerungen spiegelt in der Ausstellung die Reichhaltigkeit der Sammlung.

Eine Kooperation der Bundeskunsthalle mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Schenkung Sammlung Hoffmann

Bundeskunsthalle (Bonn)

28.10.2021 - 16.01.2022 Sonia Kacem – Zurich Art Prize 2021
Museum Haus Konstruktiv (Zürich)
Pressemitteilung
Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Group Ltd vergebene Zurich Art Prize geht 2021 an Sonia Kacem (*1985 in Genf, lebt und arbeitet in Amsterdam). Sie ist für raumgreifende skulpturale Werke und Interventionen bekannt, in denen die Übergänge von der Figuration zur Abstraktion und von der Fläche zum Volumen im Fokus stehen. Kacems Inszenierungen verweisen formal auf verschiedene Epochen der Kunstgeschichte, Einflüsse der Minimal Art sind darin ebenso zu erkennen wie solche des italienischen Barock oder der arabisch-islamischen Kunst.

Museum Haus Konstruktiv (Zürich)

23.10.2021 - 30.01.2022 Hermann Landshoff. Porträt, Mode, Architektur. Fotografien 1930–1970
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Mit der Ausstel­lung von über 200 Fotogra­fien Hermann Lands­hoffs ­prä­sen­tie­ren wir in Koope­ra­tion mit dem Münchner Stadt­mu­seum - Sammlung Fotografie einen der bedeu­tends­ten Porträ­tis­ten des 20. Jahr­hun­derts. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung zur E­mi­gra­tion gezwungen, lebte der aus München stammende Mode- und Por­trät­fo­to­graf ab 1933 in Paris, um dann nach New York ­über­zu­sie­deln, wo er für Illus­trierte wie "Made­moi­sel­le" ­ar­bei­tete. Neben seinen Modeauf­nah­men, die eine Generation von Fo­to­gra­fen wie Richard Avedon maßgeblich beein­flusst haben, wird in der Ausstel­lung Landshoffs zwischen 1945 und 1955 ent­stan­de­ner Porträt­zy­klus der bekann­tes­ten Fotografen des 20. Jahr­hun­derts zu sehen sein: von Kolle­gen­le­gen­den wie Walker E­vans über Anselm Adams bis Irving Penn. Andere Bildnisse zeigen Al­bert Einstein, Karl Valentin, Eva Hesse und den Kreis der Sur­rea­lis­ten von Max Ernst bis Marcel Duchamp in New York. Sein ­fo­to­gra­fi­sches Werk spiegelt auf vielfäl­tige Weise die Zeit­ge­schichte und Situation der aus Europa exilierten Künst­ler in den USA wider.

Foto Hermann Landshoff, Mode in Bewegung. Modell Ruth Seller, 1960, © Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Landshoff

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

23.10.2021 - 06.02.2022 Japonismus 2.0 - Landschaft im Zeichen Japans
Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)
Pressemitteilung
Groß war die Begeisterung, als ab Mitte des 19. Jahrhunderts japanische Kunst nach Europa gelangte. Insbesondere in Frankreich ließen sich Künstler wie Claude Monet, Paul Gauguin und Vincent van Gogh von den Stilmitteln des japanischen Farbholzschnitts inspirieren. Auch der Jugendstil und der Expressionismus sind ohne diesen Einfluss undenkbar. Die Ausstellung präsentiert nun Werke zeitgenössischer Künstler*innen, die von japanischer Kultur fasziniert sind und dabei stets das Phänomen des Japonismus' mitreflektieren. Sie thematisieren auf raffinierte und unterschiedliche Weise die gegenseitige kulturelle Beeinflussung zwischen Westeuropa und Fernost.

So bezieht sich der Berliner Maler Sven Drühl in seinen Lack- und Silikongemälden auf japanische Holzschnitte der 1920er Jahre, die ihrerseits bereits Elemente westlicher Landschaftsdarstellung integriert hatten. Die in Amsterdam lebende indonesische Fotografin und Videokünstlerin Fiona Tan nimmt für ihre sich auftürmenden Wolkenformationen auf das klassische hochformatige Rollbild Bezug. Ebenso der Wahlfranzose Raffi Kaiser, der zudem auf die Präsentationsform des Paravents zurückgreift für seine panoramaartigen, zarten Zeichnungen, in denen er die Landschaftseindrücke seines Japanaufenthalts festhielt. Auch der Fotokünstler Hans-Christian Schink reiste nach Japan und hielt 2012 die Nachwirkungen des Erdbebens und des Tsunami in der besonders betroffenen Region T?hoku in einer eindrucksvollen, stillen Serie fest. Sein Kollege Thomas Neumann hebt in seiner Werkreihe japanischer Wälder die Zentralperspektive auf oder stellt in einer weiteren Fotoserie einzelne Steine in den Fokus, was auf eine jahrhundertealte Tradition zurückgeht. Das Verhältnis von Mensch und Natur reflektiert auch der Österreicher Edgar Honetschläger, der viele Jahre in Tokio lebte: Er hinterfragt in Filmen, Fotografien, Aquarellen und Tuschezeichnungen eigene und fremde Darstellungs- und Sehgewohnheiten.

In den Landschaftsbildern der sechs internationalen Künstler*innen kommen traditionelle Aspekte japanischer Ästhetik und Naturbetrachtung wie Leere, Stille und Reduktion, fehlende Tiefenwirkung, originelle Bildausschnitte und ungewöhnliche Perspektiven auf ganz verschiedene Art zum Ausdruck. Doch unterlaufen sie gleichzeitig unsere Erwartungshaltungen, spielen mit Klischees und sind ganz im Hier und Jetzt verortet – ein »Japonismus 2.0«.

Begleitprogramm

Eröffnung am Freitag, 22. Oktober, 18–21 Uhr
Aufgrund der aktuellen Lage sehen wir von einer klassischen Eröffnung ab, an der viele Menschen gleichzeitig auf engem Raum zusammenkommen.
Stattdessen öffnen wir die Tür von 18 bis 21 Uhr und laden Sie ein, die teilnehmenden Künstler*innen kennenzulernen und an kurzen Einführungen seitens der Galerieleitung teilzunehmen.

Führung exklusiv für Lehrkräfte
Montag, 25. Oktober, 17 Uhr

After-Work-Kurzführungen
In 30 Minuten die Highlights der Ausstellung entdecken
Mittwoch, 17. November, 17 Uhr
Dienstag, 28. Dezember, 16.30 Uhr
Donnerstag, 3. Februar, 17.30 Uhr

Öffentliche Führungen
Sonntag, 7. November, 11.30 Uhr
Sonntag, 21. November, 16.30 Uhr
Sonntag, 5. Dezember, 11.30 Uhr
Sonntag, 19. Dezember, 16.30 Uhr
Sonntag, 9. Januar, 11.30 Uhr
Sonntag, 23. Januar, 16.30 Uhr
Sonntag, 6. Februar, 11.30 Uhr

Vormittags-Führungen speziell für Senior*innen
Donnerstag, 25. November, 10 Uhr
Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr

Kombi-Führungen: Japonismus & Bietigheim
Donnerstag, 28. Oktober, 17 Uhr mit Dr. Christoph Florian (Leiter Stadtarchiv) im Japangarten und Dr. Isabell Schenk-Weininger
Dienstag, 18. Januar, 17 Uhr mit Dr. Catharina Raible (Leiterin Stadtmuseum Hornmoldhaus) im Erwin-von-Baelz-Kabinett und Dr. Petra Lanfermann

Familien-Fun-Freitag
Das besondere Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop – frei nach dem Motto: Erst schauen, dann selbst trauen!
Freitag, 14. Januar, 15 Uhr


Studioausstellungen

Einblick in die Sammlung:
Von Vierbeinern, Federvieh und Flügelwesen
noch bis 21. November 2021
Die Städtische Galerie zeigt eine Auswahl an Werken von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart, in denen Tierdarstellungen im Mittelpunkt stehen: von heimischen Haus- und Nutztieren über exotische Wildtiere zu bis hin zu Vögeln und Insekten oder auch Fabelwesen.


Wenn die Berge ausatmen
Schriftkunst von Christiane Kleinhempel
ab 4. Dezember 2021

Die in Bietigheim aufgewachsene Künstlerin Christiane Kleinhempel ist Kalligrafin, Schriftkünstlerin und Poetin. Sie versteht Schrift weniger als Mittel, eine lesbare Botschaft zu transportieren, sondern vielmehr als freie Grafik, als Arbeit mit Schwung und Linie. Viele ihrer Werke haben eine ästhetische Anmutung, welche an japanische Kunst erinnert.

Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei.


Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60–64
74321 Bietigheim-Bissingen
Telefon 07142 74-483
Telefax 07142 74-446
galerie@bietigheim-bissingen.de
http://galerie.bietigheim-bissingen.de
https://www.instagram.com/staedtischegalerie/


Staedtische Galerie Bietigheim-Bissingen ( Bietigheim-Bissingen)

22.10.2021 - 20.02.2022 Becoming Famous. Peter Paul Rubens
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Die Ausstellung zeigt, wie Rubens in Italien das Fundament für seinen späteren Erfolg legt: Er ist in Italien sowohl für den Herzogshof in Mantua als auch für die mächtigen Dogenfamilien in Genua tätig. Kontinuierlich erweitert er in den Jahren 1600 bis 1608 sein Netzwerk und gewinnt einflussreiche Adelige, Gelehrte und Diplomaten als Förderer. Zugleich nutzte er seine italienischen Jahre, um in Rom und andernorts die Kunst der Antike und Renaissance zu studieren.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

16.10.2021 - 13.02.2022 Lynette Yiadom-Boakye
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz (Düsseldorf)
Pressemitteilung


Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt die erste umfangreiche Ausstellung in Deutschland von Lynette Yiadom-Boakye (*1977), einer in London geborenen Malerin und Schriftstellerin mit ghanaischen Wurzeln.

Ihr zentrales Thema ist der Mensch: Mit Öl oder Kohle und Pastellstift „porträtiert“ sie Frauen und Männer, vereinzelt ruhend, träumend, tanzend, schauend oder mit einem Gegenüber agierend. Es sind jedoch keine realen, sondern zusammengesetzte Figuren, deren Erscheinungen sich aus verschiedenen Quellen speisen. Lynette Yiadom-Boakye zeigt ausschließlich Schwarze Menschen und enthüllt damit schlaglichtartig deren weitgehendes Fehlen in den Darstellungen der europäischen Kunstgeschichte, mit der sie sich intensiv auseinandergesetzt hat.

Im Kontext der Sammlung im K20 werden ihre Bilder, die sie bewusst inszeniert und in einen Dialog setzt, ebenso ein Nachdenken über das Potential der Malerei anregen wie das über weibliche und männliche Rollenbilder, über drängende Fragen von Repräsentation, Rassismus und Diversität.

Die im Henkel Saal des K20 gezeigte Ausstellung ist konzipiert von Tate Britain in Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und dem MUDAM Luxemburg.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz (Düsseldorf)

15.10.2021 - 16.01.2022 Raum malen
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
"Raum malen" versammelt eine Vielzahl von zeitgenössischen künstlerischen Positionen, die die materiellen Essenzen von Malerei und deren Verhältnis zum Raum untersuchen. Speziell für die Ausstellung entstandene sowie existierende Arbeiten laden die Besucher*innen ein, Malerei nicht nur visuell, sondern auch physisch zu erfahren.

Auch nachdem abstrakte Kunst und Performance den westlichen Malerei-Begriff in Frage gestellt und neue Formate etabliert haben, wird Malerei meist mit Farbe auf Leinwand gleichgesetzt. Was passiert aber, wenn sich diese Farbe von der Leinwand löst und ganze Räume sowie Objekte einnimmt? Viele der in der Ausstellung vertretenen Künstler*innen gehen dieser Frage nach, indem sie Malerei in ihre einzelnen Komponenten zerlegen, auf ein Minimum an Elementen reduzieren, mit Oberfläche und Farbe experimentieren, im gesamten Raum erlebbar machen und so letztlich die Grenzen zwischen Malerei, Installation und Skulptur auflösen. Die Ausstellung fordert die Besucher*innen dazu auf, „mitten ins Bild“ zu treten – und dabei neue Perspektiven auf die Architektur des Gropius Bau zu entdecken.

Kuratiert von Julienne Lorz (Hauptkuratorin, Gropius Bau)

Gropius Bau (Berlin)

10.10.2021 - 23.01.2022 Goya
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Francisco-de-Goya-Retrospektive im Sommer 2020 in der Fondation Beyeler –
Einen Vorgeschmack bietet die Präsentation des Gemäldes Hexensabbat am Stand auf der diesjährigen Art
Basel.
Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb
Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte
Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus
renommierten europäischen und amerikanischen Museen wie auch Privatsammlungen vereint sein. Zum
Auftakt der Sommerausstellung 2020 präsentiert die Fondation Beyeler am diesjährigen Stand auf der Art
Basel Goyas eindrucksvolles und rätselhaftes Gemälde Hexensabbat (1797/98) aus dem madrilenischen
Museo Lázaro Galdiano.
Francisco de Goya (1746–1828) ist einer der grossen Wegbereiter der modernen Kunst. Sein
facettenreiches Werk, das den Freuden und dem Glanz ebenso wie den Schrecken und Abgründen der
menschlichen Existenz auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht, übt einen kaum zu überschätzenden
Einfluss auf die Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Zu den wichtigsten Genres und Themen in
seinen Bildern zählen allen voran die Porträts, die Mitglieder der Königsfamilie und des Hofes, aber auch
Freunde und Bekannte des Künstlers zeigen. Die Bildnisse sind in der Konzeption vielschichtig, indem sie
die Widersprüchlichkeit und komplexe Persönlichkeit der Dargestellten vor Augen führen. Hinzu kommen
Selbstbildnisse, in denen die innere Bewegtheit und Intelligenz des Künstlers auf eindringliche Weise
Gestalt erlangen. Ein gänzlich eigenständiger Motivkreis ist jener der Majas: Frauendarstellungen, die ein
ambivalentes Verhältnis zwischen Mann und Frau zu erkennen geben. In seinen Genrebildern reflektiert
Goya Begebenheiten aus dem Alltag der spanischen Gesellschaft. Dazu gehören Marktszenen und
Stierkämpfe, Banditenhöhlen, Irrenhäuser sowie Inquisitionstribunale als Orte des Machtmissbrauchs und
der Gewalt. Von ebenso grosser Bedeutung sind die Darstellungen von Hexensabbaten, in denen Goya
Abgründiges, den Aberglauben, die Unvernunft und die Alpträume seiner Zeit zur Anschauung bringt.
Die Ausstellung wird über 70 Gemälde und ein Konvolut von rund 50 meisterhaften Zeichnungen und 30
Druckgrafiken versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem
Unfassbaren einladen. Sie entsteht in Kooperation mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten zu
sehende Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit
Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und
Privatsammlungen vereint sein.
Goyas radikale Bilder wurden besonders von den modernen spanischen Künstlern verehrt, darunter Pablo
Picasso und Joan Miró. Insbesondere die Surrealisten erblickten in ihm einen Geistesverwandten. Auch für
zeitgenössische Künstler stellt Goya eine wichtige Inspirationsquelle dar. In der Reflexion über den
Menschen in einer konfliktreichen, zwischen Vernunft und Unvernunft schwankenden Welt erweisen sich
seine Bilder heute als aktueller denn je.
Die Ausstellung von Hexensabbat am Stand der Fondation Beyeler auf der Art Basel ist ein erster
Vorgeschmack dessen, was die Besucherinnen und Besucher im kommenden Jahr in Riehen erwarten
wird. Ermöglicht wird diese Vorschau auf Goya durch das leihgebende Museo Lázaro Galdiano in Madrid.
Das Museum ging aus der grosszügigen Schenkung des gesamten Erbes von José Lázaro Galdiano an den
spanischen Staat hervor. Sie umfasste 13.000 Kunstwerke, ein Palais, in dem die Objekte untergebracht
sind, die Redaktionszentrale des Verlags La España Moderna und eine Bibliothek mit 20.000 Bänden. Zu
den Höhepunkten der beeindruckenden Sammlung zählen Werke von Künstlern wie Hieronymus Bosch,
Diego Velázquez oder El Greco.

Fondation Beyeler (Riehen)

10.10.2021 - 09.01.2022 RENÉ ACHT. LYRISCH- KONKRET.
Kunstmuseum Singen (Singen)
Pressemitteilung
René Acht (1920-1998), der in Freiburg und Frankreich lebte und arbeitete, war einer der bedeutendsten Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts. Werke des Malers, Graphikers und Papierschneiders finden sich in internationalen Leitmuseen und Sammlungen; auf der documenta II und der 5. Biennale in Sao Paulo1959 war er vertreten.

Dominierte in der ersten Hälfte seines Schaffens die Nähe zum Informel, so entwickelte René Acht ab Mitte der 1960er Jahre eine reduzierte lyrisch-konkrete Bildsprache. Obwohl René Acht zu Lebzeiten, sowohl mit seinem informellen Werk der 1950er Jahre als auch auch mit den späten Scherenschnitten, ein international renommierter Maler und Graphiker war, ist das Gesamtwerk des deutsch-schweizerischen Künstlers einer größeren Öffentlichkeit heute nur wenig bekannt. Das zu ändern haben sich gemeinsam das Kunstmuseum Singen, das Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen und das Aargauer Kunsthaus Aarau vorgenommen. Die Zusammenarbeit erfolgt in enger Kooperation mit dem Nachlass René Acht (Bärbel Acht und Andreas H.H. Suberg).

Erste Station der Ausstellungsfolge ist das Kunstmuseum Singen. Die Ausstellung im Kunstmuseum Singen spannt den Bogen von frühen Anfängen, die Achts Auseinandersetzung mit der französischen Moderne und Julius Bissier zeigen, bis zu den Kubus-Kreuz-Form-Faltungen der späten Jahre. Eine Wiederentdeckung des ›ganzen‹ René Acht soll möglich werden. Gezeigt werden rund 160 Gemälde, Gouachen, Zeichnungen, Scherenschnitte und Plastiken aus allen Werkphasen. Ziel ist, den ›ganzen‹ René Acht neu vorzustellen.

Zur Wiederentdeckung erscheint der gemeinsame Katalog, für den Andreas H.H. Suberg den grundlegenden Text verfasst hat. Ausstellung und Katalog sind das Ergebnis mehrjähriger Forschungsarbeit, zu der sich der Nachlass René Acht (Bärbel Acht und Andreas H.H. Suberg), das Wilhelm - Hack Museum Ludwigshafen, das Aargauer Kunsthaus Aarau und das Kunstmuseum Singen anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers zusammengeschlossen haben. Zusätzlich beteiligte Museen: Kunstmuseum Stuttgart, Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt, Kunstmuseum Basel, Stiftung Museum Schloss Moyland.

Das Kunstmuseum Singen dankt dem Nachlass für eine großzügige Schenkung an Werken von René Acht.


Abb.: 1. René Acht, o.T., 1995–97, Acryl auf Leinwand, 160 x 120 cm, Kunstmuseum Singen, Foto: Bernhard Strauss, Freiburg, © Nachlass René Acht, VG Bild -Kunst, Bonn 2021

Kunstmuseum Singen (Singen)

09.10.2021 - 09.01.2022 Marcel Odenbach. so oder so
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 Ständehaus (Düsseldorf)
Pressemitteilung


Der in Köln, Berlin und zeitweise in Ghana lebende Künstler Marcel Odenbach (*1953) arbeitet seit 1976 mit Video. Seine filmischen Collagen, Installationen und Performances haben dazu beigetragen, dass Videokunst heute zentrales Medium der internationalen Gegenwartskunst ist.

Odenbachs künstlerischer Ansatz ist von einem starken Bewusstsein für die historisch gesellschaftlichen und transkulturellen Themen der Zeit getragen. Die Überblicksausstellung im K21 setzt sein filmisches Werk in den Kontext der auf dem Prinzip Collage und Montage basierenden Papierarbeiten. Mit seinen aus unterschiedlichsten Facetten virtuos zusammengefügten Bildern und Videos führt Odenbach vielfältige Konstellationen vor Augen und fordert die Beweglichkeit von Denk und Sichtweisen heraus.

Foto: Marcel Odenbach, Tropenkoller (Detail), 2017, 2-Kanal-Installation, 16:9, Farbe, Ton, 17:52 Minuten, Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln, (c) VG-Bild-Kunst Bonn

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 Ständehaus (Düsseldorf)

02.10.2021 - 09.01.2022 Ausstellung: Nobody's Listening
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
»Nobody's Listening« ist eine Virtual-Reality-Erfahrung und immersive Ausstellung, die an den Genozid an der jesidischen Gemeinschaft erinnert, der von der Terrormiliz Islamischer Staat im Sommer 2014 im Nordirak begangen wurde.

Trotz der Verleihung des Friedensnobelpreises an Nadia Murad, Amal Clooneys einflussreichem Engagement und schnell umgesetzter Flüchtlingsprogramme, wie das des Landes Baden-Württemberg, ist sechs Jahre später noch wenig getan worden, um den Jesid:innen und anderen betroffenen Gemeinschaften zu helfen. Der Völkermord dauert weiterhin an: Etwa 3.000 jesidische Frauen und Kinder werden noch immer vermisst oder sind in Gefangenschaft und kein:e einzige:r ISIS-Kämpfer:in wurde für das Genozid-Verbrechen zur Rechenschaft gezogen. Die Ausstellung erforscht die Folgen des Völkermordes durch den ISIS und seine verheerenden Auswirkungen auf verfolgte Gemeinschaften sowie deren kulturelles Erbe durch Virtual-Reality-Technologie, Fotografie und Kunstwerke von jesidischen Künstler:innen. »Nobody's Listening« würdigt insbesondere den Mut, die Entschlossenheit und die Handlungsfähigkeit der Überlebenden und bietet ihnen einen Raum, in dem sie von Menschen weltweit gehört werden können. Gemeinsam bilden sie eine Stimme, die internationale Anerkennung und Gerechtigkeit fordert.

Die Ausstellung schafft eine immersive Umgebung, die ein stärkeres internationales Bewusstsein für die Ereignisse des Genozids von 2014 und seine zutiefst verheerenden Folgen für das jesidische Volk sowie für andere religiöse Minderheiten und deren kulturelles Erbe im Nordirak schafft. Die zukunftsorientierte Ausstellung konzentriert sich sieben Jahre nach dem Völkermord auf das, was als Nächstes geschehen muss. Sie bietet Überlebenden und Vertriebenen eine Plattform, um ihre Geschichten zu erzählen, ihre Ausdrucksformen in Malerei, Bildhauerei und Poesie zu zeigen – und sich Gehör über die noch notwendigen Maßnahmen zu verschaffen.

»Nobody's Listening« ist eine Wanderausstellung, die von Yazda und Upstream in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. organisiert, von Easy Tiger Creative Ltd. konzipiert und produziert, vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe erstmals gezeigt und vom Staatsministerium Baden-Württemberg großzügig gefördert wird. Die Ausstellung am ZKM wird begleitet von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm und einem internationalen Symposium am 9. Dezember 2021 anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes.

Foto: © Hala, Foto: Hailey Sadler

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

01.10.2021 - 09.01.2022 Maria Lassnig. Die Sammlung Klewan
Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)
Pressemitteilung
Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) gilt als eine der wichtigsten Malerinnen der Gegenwart. In ihren schonungslosen und zugleich humorvollen Körperbewusstseinsbildern, die abseits aller Stil- und Modeströmungen entstehen, reflektiert sie sich Zeit ihres Lebens selbst und entwickelt einen eigenen künstlerischen Ausdruck zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert von 1.10.2021 bis 9.1.2022 an die 80 Ölgemälde und Graphiken aus der Sammlung Klewan, die nahezu alle ihre Schaffensphasen beleuchten und ihren Weg von der Außenseiterin zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts nachvollziehen lassen.

Käthe Kollwitz Museum Köln (Köln)

25.09.2021 - 23.01.2022 Georges Braque. Erfinder des Kubismus
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz (Düsseldorf)
Pressemitteilung


Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen würdigt den in Deutschland bislang zu wenig beachteten Georges Braque als bahnbrechenden Künstler der französischen Avantgarde. Die Ausstellung konzentriert sich auf die wichtigsten Jahre seines Schaffens, auf das besonders spannende und ereignisreiche Frühwerk zwischen 1906 und 1914.

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen würdigt den in Deutschland bislang zu wenig beachteten Georges Braque als bahnbrechenden Künstler der französischen Avantgarde. Die Ausstellung konzentriert sich auf die wichtigsten Jahre seines Schaffens, auf das besonders spannende und ereignisreiche Frühwerk zwischen 1906 und 1914.

Vor dem Ersten Weltkrieg prägt der junge Georges Braque (1882–1963) mit seinem Freund Pablo Picasso acht Jahre lang die vielleicht revolutionärste Etappe in der Geschichte der modernen Malerei: den Kubismus. Landschaften und Stillleben sind seine Spezialmotive. Die Ausstellung zeigt, wie Braque in rasanter Abfolge und auf höchstem Niveau die stilistischen Mittel weiterentwickelt oder neu erfindet. Fauvismus, Vorkubismus, Analytischer Kubismus, Papier Collés und Synthetischer Kubismus folgen in einzigartiger Verdichtung aufeinander. Tempo und Intensität der Stilwechsel verblüffen bis heute. Unsere Ausstellung zeigt am Werk Braques den beispielhaften Weg der modernen Kunst von der gegenständlichen zur abstrahierten Wirklichkeitswiedergabe. Rund 60 Meisterwerke aus internationalen Museen, Privatsammlungen und den Beständen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen werden zusammengetragen und in einer maßgeschneiderten Architektur im K20 präsentiert.

Die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg bringen in Westeuropa bahnbrechende Erfindungen, neue Denkweisen und Philosophien und die faszinierende Beschleunigung des Alltags hervor. Dort liegt der Ursprung unseres modernen, medialen Zeitalters, mit dem sich auch die räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsweisen völlig verändern. So eröffnen Automobile, Flugzeuge und Röntgenbilder neue Blickwinkel und dynamische Perspektiven auf die Welt. Das immer populärer werdende Kino mit seinen überraschenden bildtechnischen Möglichkeiten erweitert den Wahrnehmungshorizont und wird zur Inspiration der malenden Avantgarde. In der Werkgeschichte des jungen Braque, der ein begeisterter Kinogänger ist und sich von den neuen Techniken des Films anregen lässt, erscheinen die Ereignisse der Zeit wie in einem Brennglas fokussiert.

Die Ausstellung folgt dieser Faszination und verortet Braques künstlerische Phasen in den historischen Kontext. Filme und dokumentarische Materialien werden in die Ausstellung mit einbezogen, um den Zusammenhang zwischen der Dynamisierung des Alltags und der ästhetischen Formentwicklung in der bildenden Kunst erfahrbar werden zu lassen, aber auch um die Diskrepanz zwischen den visuellen Neuerungen der Vorkriegszeit und der medialen Bilderflut, in der wir heute leben, zu begreifen.

Von Braque gibt es keine theoretischen Abhandlungen, kaum Schriftverkehr mit gleichgesinnten Künstlern. Wer war Georges Braque? Was macht ihn einzigartig innerhalb der Avantgarde am Pariser Montmartre? Braque war radikal im malerischen Ausdruck, stets im Zentrum der Ereignisse. Doch anders als seinen Freund Picasso, den virtuosen, temperamentvollen und sprunghaften Spanier, schildern seine Zeitgenossen den jungen Braque als bedächtig, verlässlich und von großer Intensität. Dem äußerst innovativen, aber „ruhigen, langsam arbeitenden Normannen“ wird in Kunst- und Sammlerkreisen Vertrauen geschenkt. Für Guillaume Apollinaire war Braque sogar der „Patron“ der modernen Kunst! Der Freund und Dichter wies ihm diese sicherlich zwiespältige Rolle bereits 1912 zu. Für ihn war Braque der „Schutzheilige“, der „Prüfstein“ des Kubismus, und er sollte es bis zum Lebensende bleiben. Selbst viele Jahrzehnte später bekräftigt der renommierte deutsche Kunsthistoriker Gottfried Sello nach dem Tod Braques im Jahr 1963 diese Sichtweise: „Für Frankreich bedeutet Braque den Garanten künstlerischer Kontinuität. Er hat es fertiggebracht, seine Nation `en bloc´ von der modernen Malerei zu überzeugen.“ Ausstellung und Katalog versuchen die Liste der Zuschreibungen kritisch zu hinterfragen und damit näher an den wahren Georges Braque heranzukommen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung und deren wissenschaftliche Erforschung sind Bestandteil unseres gesellschaftlichen Auftrags als Museum. Die Ausstellungsidee wurde aus dem Sammlungsbestand der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen heraus entwickelt, die über vier herausragende Werke von Georges Braque verfügt.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz (Düsseldorf)

19.09.2021 - 02.01.2022 "CLOSE-UP" Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Al
Fondation Beyeler (Riehen)
Pressemitteilung
Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlerinnen, deren Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute darstellen. Es ist der Zeitraum, zu dessen Beginn es Künstlerinnen in Europa und Amerika erstmals möglich wurde, auf breiter Basis professionell tätig zu sein.

Im Zentrum der Ausstellung stehen neun Künstlerinnen, denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts gemeinsam ist.

Die Französin Berthe Morisot und die Amerikanerin Mary Cassatt, beide aktiv in den 1870er und 1880er Jahren in Paris, der Metropole des damaligen aktuellen Kunstschaffens; die Deutsche Paula Modersohn-Becker um 1900 bis 1907 zwischen der norddeutschen Provinz Worpswede und der Weltstadt Paris; die Deutsche Lotte Laserstein um 1925 bis 1933 im grossstädtischen Berlin der Weimarer Republik; die Mexikanerin Frida Kahlo seit Ende der 1920er Jahre bis um 1950 in Mexiko City; die Amerikanerin Alice Neel seit Ende der 1920er bis Anfang der 1980er Jahre, zuerst in Kuba, dann in Manhattan, von Greenwich Village über Spanish Harlem bis zur Upper West Side; die Südafrikanerin Marlene Dumas, aufgewachsen in der Hochphase der Apartheid, seit 1976 in Amsterdam; zur gleichen Zeit die Amerikanerin Cindy Sherman in New York, dem von einer neuen Generation geprägten westlichen Brennpunkt zeitgenössischer Kunst; schliesslich die Amerikanerin Elizabeth Peyton seit den 1990er Jahren, zwischen New York und Westeuropa.

Das Interesse der Ausstellung gilt dem spezifischen Blick der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, der in den Porträts und Bildern ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute wandelt und was ihn auszeichnet.

Fondation Beyeler (Riehen)

18.09.2021 - 16.01.2022 Thea Djordjadze
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. Ab dem 18. September zeigt der Gropius eine umfangreiche Werkschau der in Berlin lebenden Künstlerin, deren Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude treten werden.

Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Gummi, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display – Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest – als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 10. September 2020 zeigt der Gropius Bau bestehende und neue Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin in seinen Räumlichkeiten; so auch im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ausstellungshauses treten Djordjadzes Arbeiten und Interventionen in einen Dialog mit diesen geschichtsträchtigen Räumen. Die Ausstellung markiert den Beginn einer Reihe von künstlerischen Präsentationen, die sich mit der Geschichte der archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau befassen.

Kuratiert von Julienne Lorz

Gropius Bau (Berlin)

18.09.2021 - 16.01.2022 Emeka Ogboh. Ámà: The Gathering Place
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Im September präsentiert der Gropius Bau eine raumgreifende Lichthof-Installation von Emeka Ogboh.

Ab September 2021 wird eine ortsspezifische Installation des Künstlers Emeka Ogboh im weitläufigen Lichthof des Gropius Bau zu sehen sein – dem architektonischen Herzstück der Institution, das frei zugänglich ist und alle Besucher*innen im Zentrum des Gebäudes willkommen heißt. Unter dem Titel "Ámà: The Gathering Place" (2019/2021) nimmt Ogbohs Intervention die Form eines über 9 Meter hohen Baumes an und beinhaltet eine begleitende 12-Kanal-Soundinstallation sowie textile Elemente. Ausgangspunkt der Arbeit nimmt als Ausgangspunkt den „ámà“ – „Dorfplatz“ in Igbo. Diese Plätze sind das physische und symbolische Zentrum des Lebens in der Igbo-Gesellschaft; Orte, an denen Zeremonien, Unterhaltung, Handel und alltäglicher Austausch stattfinden. 2Ámà: The Gathering Place" lässt sich von diesen Orten inspirieren und verwandelt den Lichthof des Gropius Bau in einen Raum der Ruhe und des sozialen Austauschs, untermalt von Aufnahmen eines Chors, der traditionelle Igbo-Volkslieder singt. Zusätzlich zu den skulpturalen und klanglichen Elementen werden die Betrachter*innen eingeladen, auf traditionellen Akwétè-Tüchern zu sitzen, die von zeitgenössischen nigerianischen Grafikdesigner*innen und Weber*innen entworfen wurden und die auch die zentrale Skulptur des Werks bedecken. Die Arbeit zeigt, wie halböffentliche Räume, von Dorfplätzen bis zu institutionellen Freiflächen, als Orte der Geselligkeit, des Feierns, der Reflexion und des Austauschs zurückgewonnen werden können. Gleichzeitig wird Ogbohs neue Installation vom 17. bis 19. September 2021 im Rahmen des Projekts The New Infinity der Berliner Festspiele im Zeiss-Großplanetarium zu sehen sein.





Über Emeka Ogboh

Emeka Ogboh ist ein Künstler, der sich in seiner Praxis mit dem Raum und dem öffentlichen und privaten Gedächtnis auseinandersetzt und dabei verschiedene Medien wie Klang, Skulptur und Gastronomie einsetzt. Sein Interesse gilt der Verknüpfung von kommunaler, privater und öffentlicher Kultur und deren Verdinglichung durch Klang und Speisen. In jüngster Zeit hat er Arbeiten unter anderem im Friche la Belle de Mai Marseille (2021), im Dresdner Museum für Völkerkunde (2020), Kunstmuseum Ravensburg (2020), Museum Tinguely, Basel (2019) und Cleveland Museum of Art (2019) präsentiert.

Gropius Bau (Berlin)

17.09.2021 - 09.01.2022 The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960-1990. Sammlung Ludwig
Gropius Bau (Berlin)
Pressemitteilung
Im Jahr des 30. Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung ist im Gropius Bau eine Gruppenausstellung zu sehen, die zur Zeit des Kalten Krieges entstandene Gemälde aus beiden weltpolitischen Machtzentren vereint – unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler und Erik Bulatov.

Unter dem Titel "The Cool and the Cold. Malerei der USA und der UdSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig" werden unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Erik Bulatov, Lee Lozano, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Viktor Pivovarov, Natal’ja Nesterova und Ivan ?ujkov aus der Sammlung Ludwig miteinander in Beziehung gesetzt. Peter und Irene Ludwig gehörten zu den ersten europäischen Sammler*innen von US-amerikanischer Pop-Art und Kunst aus der Sowjetunion; ihre umfangreiche Sammlung ermöglicht so die kritische Gegenüberstellung von Werken aus beiden Lagern des Ost-West-Konflikts. Die Ausstellung im Gropius Bau untersucht, wie Künstler*innen auf politische wie ästhetische Fragen ihrer Zeit reagierten und Vorstellungen individueller und gesellschaftlicher Freiheit verhandelten; im Dialog von Konzeptkunst und Pop-Art aus drei Jahrzehnten wird Kunst als Ausdruck von und Kommentar zu Ideologien lesbar.

Kuratiert von Benjamin Dodenhoff und Brigitte Franzen
Organisiert in Zusammenarbeit mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Gropius Bau (Berlin)

10.09.2021 - 06.03.2022 Methode Rainer Werner Fassbinder. Eine Retrospektive
Bundeskunsthalle (Bonn)
Pressemitteilung
Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) war Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor zugleich. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films. Wie kaum ein anderer Künstler hat er durch sein Werk das intellektuelle Bild Nachkriegsdeutschlands geprägt und inspiriert. Die Ausstellung präsentiert ein umfassendes Porträt des großen deutschen Filmemachers im Spiegel seiner Zeit. Seine Arbeiten und seine Biografie werden in der Ausstellung anschaulich mit der damaligen deutschen Lebensrealität verknüpft.
Fassbinders Exponiertheit, seine kreative Unangepasstheit und künstlerische Radikalität führten zu inzwischen legendären Filmen, Fernseh- und Theaterstücken, wie Angst essen Seele auf, Die Ehe der Maria Braun, Acht Stunden sind kein Tag, Berlin Alexanderplatz oder Querelle, die sich in das kollektive Bildgedächtnis eingeschrieben haben. Er war in seinem kurzen Leben äußerst produktiv: Er schrieb, drehte oder inszenierte 45 Spielfilme und 25 Theaterstücke. Fassbinder war ein Künstler, dem in seinen Werken die Synthese aus radikaler Subjektivität und gesellschaftlicher Analyse gelang. Seine Bildsprache changierte dabei von Beginn an virtuos zwischen Theater, Film/Fernsehen und Zeitdokument.
Er lebte und forderte Intensität. Seine manchmal sperrige, kritische Haltung bei gleichzeitig liebevoller Darstellung und Zeichnung der Menschen war ohne Rücksicht auf ihre jeweiligen Milieus von beispielloser, aber auch zutiefst respektvoller Konsequenz. Das schon zu seinen Lebzeiten oft kontrovers diskutierte Werk Fassbinders hat bis heute nichts von seiner Relevanz, Intensität und Strahlkraft verloren.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main, und der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin

Bundeskunsthalle (Bonn)

29.08.2021 - 19.12.2021 Donata Wenders
Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen (Monschau)
Pressemitteilung
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums freuen wir uns sehr darauf, Ihnen die Arbeiten der ersten Stipendiatin des Fotografie-Forums, Donata Wenders, präsentieren zu können. Sie hat sich auf Spurensuche begeben und ist der langen Tradition der Feintuchproduktion in Monschau und Umgebung gefolgt. In Form einer fotografischen Kurzfilm-Installation zeigt sie die Tuchmacherei im Wandel der Zeit und spürt dabei der Frage nach: Wie bewahren wir eine Tradition, in der sich der Mensch vom einstigen Hauptakteur zu einem prozessbegleitenden Beobachter gewandelt hat? Zusätzlich zu der Installation, die sie zu diesem Thema entwickelt hat, zeigen wir weitere Arbeiten aus ihrem fotografischen Œuvre, die die Grenzen zwischen Zeichnen, Malen, Fotografie und Film aufheben.
Gefördert werden die Ausstellung und das Stipendium vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Foto: Donata Wenders, At sunset, Butte 2020

Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen (Monschau)

25.08.2021 - 25.08.2022 Soundwalk – Sammlungsparcours 1
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Ab dem 25. August startet das Museum Ettlingen ein neues Ausstellungskonzept mit zeitgenössischer Kunst und Künstlern aus der Region.

Mit der neuen Sammlungsausstellung in der Städtischen Galerie geht das Museum neue Wege. Bei einer Audiotour durch die Ausstellung sind den ausgestellten Werken individuelle Musikstücke bzw. Sound-Effekte zugeordnet. Sie erweitern das persönliche Wahrnehmungsspektrum und lassen die Kunstwerke auf eine neue Art erlebbar werden. Kommen Sie vorbei und genießen an einem lauen Sommernachmittag Kunst und Sound.
Besucherinnen und Besucher, die die Audiotour mit dem eigenen Smartphone und eigenen Kopfhörern unternehmen möchten, können dies ganz einfach tun ohne eine spezielle APP dafür zu haben. Einfach die vom Museum bereit gestellten QR-Codes scannen und schon kann es losgehen.

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

28.07.2021 - 09.01.2022 Ausstellung: zkm_gameplay. the next level
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
»zkm_gameplay. the next level« ist die Computerspielplattform des ZKM. Sie lädt zum informativen und kreativen Austausch ein – und natürlich zum Spielen. Die Ausstellung richtet sich an GamerInnen jeden Alters, aber auch an BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben.

Medium der digitalen Gesellschaft

Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute keine gewagte These mehr. Der gesellschaftliche und ästhetische Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums ist nicht mehr zu übersehen. Das Computerspiel hat sich von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug gelöst und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst.

Mit der Eröffnung der Ausstellung »Die Welt der Spiele« im Herbst 1997 war das ZKM eine der ersten Kunstinstitutionen weltweit, die der Videospielkultur eine dauerhafte öffentliche Plattform im Kunstkontext gaben. Seitdem hat das ZKM die Spielepräsentation in einer Reihe von unterschiedlichen Ausstellungen immer wieder neu gestaltet.

Foto: © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

21.05.2021 - 31.12.2021 Trotz Allem. Fred Uhlman – ein jüdisches Schicksal
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Anlässlich des Jubiläums 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland sowie den Feierlichkeiten der Woche der Brüderlichkeit in Stuttgart stellt die Staatsgalerie einen bislang zu wenig beachteten »verlorenen Sohn« Stuttgarts in den Fokus.
Fred Uhlman wurde 1901 in Stuttgart geboren und arbeitete hier ab 1927 als Rechtsanwalt. Im März 1933 musste er ins Exil nach Frankreich flüchten. 1936 begegnete er seiner zukünftigen Frau Diana Croft und zog zu ihr nach London. Bereits in Frankreich hatte Uhlman 1934 als Autodidakt mit der Malerei begonnen und setzte dies nun erfolgreich in England fort. Im Juni 1940 wurde er verhaftet und für sechs Monate auf der Isle of Man interniert, wo er Kurt Schwitters begegnete. Dort entstand der Zyklus »Captivity«, gezeichnet in schwarzer Feder und grauem und schwarzem Pinsel. In dieser Serie stellt Uhlman düstere, symbolische sowie vor allem antikirchliche Visionen der gegenwärtigen und kommenden Zeit und ihrer Gräuel auf den Schlachtfeldern dar – ein moderner »Totentanz«. Hoffnung verschaffen teilweise Blumen, die aus Grabhügeln und Schädeln wachsen, sowie ein kleines Mädchen mit einem Luftballon, das durch einige der apokalyptischen Szenen wandert: Auf einigen der Blätter findet sich die Widmung an seine am 3. Juli 1940 geborene Tochter.
1950 schenkte Fred Uhlman, der 1985 in London starb, der Staatsgalerie 38 Zeichnungen aus diesem Zyklus. 1960 erschien seine Autobiographie »The Making of an Englishman« (deutsch »Erinnerungen eines Stuttgarter Juden«), in das Exemplar, das er dem Stuttgarter Rathaus schenkte, schrieb er handschriftlich die Widmung »Der Stadt Stuttgart. Trotz Allem«.
Unsere Ausstellung im Graphik-Kabinett stellt nun erstmals diese Werke in Stuttgart vor. Anhand eines Begleitprogrammes soll nicht nur exemplarisch das Schicksal so vieler jüdischer Künstlerinnen und Künstler während der NS-Zeit in den Blick genommen werden, sondern auch die Bedeutung jüdischer Kultur in Deutschland aus zeitgenössischer Perspektive diskutiert werden.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

01.05.2021 - 16.01.2022 BarabásiLab. Hidden Patterns
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die Ausstellung »BarabásiLab. Hidden Patterns« stellt die Tätigkeit des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors vor. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf der Entwicklung der Netzwerk-Visualisierung innerhalb der letzten 20 Jahre, die sich anhand der Projekte des BarabásiLabs ablesen lässt.
Die aktuelle Welt produziert so viele Daten pro Tag wie zuvor nicht in Jahrzehnten. Das Wissen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Um diese Datenmenge bewältigen zu können, bedarf es einer neuen Wissenschaft: die Visualisierung von kennzeichnenden Knoten und Netzen, von Parametern und Mustern.

Das innovative und interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung ermöglicht die Analyse verschiedenster kultureller und sozialer Phänomene. Unsichtbare, verborgene Verbindungen und sich stets wiederholende Muster innerhalb Natur, Gesellschaft, Sprache und Kultur können somit nicht nur erforscht, sondern auch sichtbar gemacht werden. Barabásis Netzwerkansatz verspricht eine umfassende, universelle Methode, die es erlaubt viele Phänomene mit wissenschaftlicher Präzision zu beleuchten.

Im Rahmen der Ausstellung können BesucherInnen einen umfassenden Einblick in die unter anderem sehr aktuellen Anwendungsbereiche der Netzwerkwissenschaft gewinnen. Die Netzwerkdiagramme und -strukturen werden in vielfältiger Weise und mittelst modernster Technik visualisiert, sodass die wissenschaftlichen und zugleich höchst ästhetischen Beiträge von Prints und Skizzen, über Videos bis hin zu realen und virtuellen Datenskulpturen reichen.

»BarabásiLab. Hidden Patterns« ist eine Zusammenarbeit mit dem Ludwig Museum, Budapest, wo die Ausstellung vom 10. Oktober 2020 bis zum 17. Januar 2021 gezeigt wird.

Foto: © BarabásiLab (Albert-László Barabási, Alexander Gates, Alice Grishchenko, Qing Ke, Mauro Martino, Onur Varol)

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

29.04.2021 - 30.08.2023 Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Online
Eintritt frei

Konzipiert als Teil der Ausstellung »Spatial Affairs«, präsentiert im Ludwig Museum - Museum of Contemporary Art – in Budapest, ist »Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása« eine forschende Online-Umgebung, eine virtuelle Multi-User-Ausstellung, die von kriechenden Kunstwerken bevölkert wird, in der die Avatare der Besucher:innen mit sich bewegenden Körpern der Internetkunst und browserbasierten Projekten koexistieren.

Die Kunstwerke und Besucher:innen, die die virtuelle Welt der Ausstellung bewohnen, sind rechnerische, biologische und geologische Körper ohne Organe. Die Wände und Böden sind technische Wesen: Jede:r und alles ist aus demselben digitalen Gewebe geformt. »Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása« wurde vom post-kritischen niederländischen Designstudio »The Rodina« entworfen und ist von Konrad Zuses Theorie des »Rechnenden Raums« (1969) inspiriert. Diese beschreibt ein Universum, das aus einer Fülle von lebenden und sich entwickelnden Automaten besteht – diskrete Computersysteme, die aus Zellen bestehen und sich zu einem großen, sich selbst reproduzierenden zellulären Automaten addieren.

Ein solches sich ständig weiterentwickelndes Ökosystem fordert die eigene Ontologie als willkürlich, performativ und prozessual, als binärcodebasierte und doch im Wesentlichen pluralistische virtuelle Umgebung. Die Grenzen zwischen Subjekt und Umgebung lösen sich auf; alle Entitäten werden zu Agenten, auch wenn sie ohne die Kraft der Materie handeln. »Worlding« bezieht sich auf einen ständigen Prozess des Aufdeckens noch unentdeckter Falten im digitalen Raum, die zu weiteren Spekulationen, Thesen, Geschichten und Spielen führen, die sich wiederum als born-digital internet-based works of art manifestieren. Die multiple, generative Räumlichkeit dieser Umgebung wird durch die organische Klanglandschaft des Künstlers Enrico Boccioletti aus sich ständig verändernden Texturen verstärkt. Diese sind aus Streuungen komponiert, die wiederum aus Aufnahmen der elektromagnetischen Strahlung von Festplatten und dem Brummen von Stimmen entstehen.

Diese Umgebung ist die Antwort von »The Rodina« auf die Fragen der Kurator:innen, wie der Inhalt einer Online-Ausstellung in ein räumliches und responsives Erlebnis verwandelt werden kann: Was, wenn Kunstwerke durch Avatare repräsentiert werden und man ihnen im virtuellen Raum begegnen kann? Was passiert, wenn die Ausstellung zum Ökosystem wird und das erzeugt, was Zuse einen »Computer-Kosmos« nennt? Konzipiert als Ausstellung und aktive Plattform, wird die virtuelle Umgebung eine Reihe von Gesprächen, Führungen und Veranstaltungen beherbergen und als Katalysator für Diskussionen rund um die von »Spatial Affairs« aufgeworfenen Fragen dienen.

»Spatial Affairs. Worlding – A tér világlása« ist eine Koproduktion von ZKM | Karlsruhe und EPFL Pavilions, Eidgenössische Technische Hochschule, Lausanne, im Rahmen des internationalen praxisorientierten Forschungsprojekts BEYOND MATTER.

Foto: © The Rodina

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

16.03.2021 - 31.12.2021 Angespannte Zustände
Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)
Pressemitteilung
Seit einiger Zeit prägen angespannte Zustände unseren Alltag. Ob es sich um Ausgangssperren, Gewalt oder der Suche nach der eigenen Identität handelt, wir sind ständig dabei, uns neu zu orientieren. Auf die Verletzlichkeit und Verwirrung, die in Kontrollen, Rassendiskriminierung und Ausgrenzung stecken, nehmen Künstlerinnen und Künstler Bezug. Sie stellen die Unsicherheit und Instabilität, die wir täglich erleben, in ihren Werken dar.
Die neue Sammlungspräsentation konfrontiert zeitgenössische Positionen aus der privaten Sammlung Scharpff-Striebich mit Werken aus dem 20. Jahr-hundert aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie, die erst durch den retrospektiven Blick eine solche Aktualität gewinnen und die Komplexität und Widersprüchlichkeit unserer Gesellschaft hervorheben.
Zu sehen sind Werke u.a. von Kathryn Andrews, Giovanni Anselmo, Phyllida Barlow, Bernd und Anna Blume, Victor Burgin, Julian Charrière, Cameron Clayborn, Jesse Darling, Tacita Dean, Mark Dion, Jadé Fadojutimi, Ximena Garrido-Lecca, Jochen Gerz, Asta Gröting, Rebecca Horn, Marguerite Humeau, Sergej Jensen, Rashid Johnson, Edward Kienholz, Kapwani Kiwanga, Jürgen Klauke, Simone Leigh, Tony Lewis, Zoe Leonard, Teresa Margolles, Hermann Nitsch, Marcel Odenbach, Yoko Ono, Barbara Probst, Arnulf Rainer, Sterling Ruby, Anke Röhrscheid, Katharina Sieverding, Timur Si-Qin, Kiki Smith, Pia Stadtbäumer, Diamond Stingily, Rosemarie Trockel, Anna Uddenberg und Ambera Wellmann.

Staatsgalerie Stuttgart (Stuttgart)

30.12.2020 - 30.12.2021 Karl Hofer (1878 - 1955) - Lebenslinien
Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)
Pressemitteilung
Eine Begegnung mit dem Künstler und dem Menschen Karl Hofer. Neue Sammlungsausstellung im Museum Ettlingen mit einer Auswahl repräsentativer Werke und Selbstzeugnisse des Künstlers Karl Hofer, einem eigenständigen Vetreter der klassischen Moderne.
Das Museum Ettlingen beherbergt die größte Dauerausstellung mit Werken des Künstlers Karl Hofer.
Die meisten Werke der Ettlinger Sammlung sind Dauerleihgaben der Stiftung Menschenbild in Winterthur, die aus dem Berliner Nachlass von Karl Hofer hervorgegangen ist.
Am 1. Dezember 2019 startete das Museum im Ettlinger Schloss mit dem ersten Ausstellungsteil einer umfangreichen Werkschau Karl Hofers, die im Frühsommer 2020 erweitert werden wird. Mit rund 40 Werken ermöglicht nun die Ausstellung "Lebenslinien" eine Begegnung mit dem Künstler und dem Menschen Karl Hofer. Persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen, wie sie durch zahllose Briefe und der Autobiographie Hofers überliefert sind, begleiten die ausgestellten Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrzehnten und setzen diese in einen ganz persönlichen Kontext.

Museum Schloss Ettlingen (Ettlingen)

23.05.2020 - 09.01.2022 Critical Zones – Horizonte einer neuen Erdpolitik
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.
Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

02.10.2019 - 31.12.2021 umgehängt 2019: Facetten der Malerei 1960 - 2010
Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Seit etwa zehn Jahren präsen­tiert die Städtische Galerie ­Karls­ruhe ihre Dauer­aus­stel­lung unter dem bildhaften Begriff "um­ge­hängt", um unmit­tel­bar deutlich zu machen, dass dieser ­Be­reich im ersten Oberge­schoss regelmäßig neu konzipiert wird. Die reichen Bestände der Städti­schen Kunst­samm­lung und der Samm­lung von Ute und Eberhard Garnatz mit Werken aus den 1960er- bis in die 2010er-Jahre werden unter immer neuen Vorzeichen und in unter­schied­lichs­ten Konstel­la­tio­nen vorge­stellt, so dass die Be­su­cher und Besuche­rin­nen auf ein breites Spektrum von eher ­sel­ten gezeigten bis zu vertrauten Kunst­wer­ken treffen. Im Mit­tel­punkt der aktuellen Schau "Facetten der Malerei" steht das tra­di­ti­ons­rei­che Medium und seine experi­men­telle Öffnung zu anderen Kunst­gat­tun­gen. Vor dem Hinter­grund der verän­der­ten ­künst­le­ri­schen Haltungen in den 1960er-Jahren mussten sich die Maler neu orien­tie­ren. Sie begannen ihr Medium zu hinter­fra­gen, erkun­de­ten seine spezi­fi­schen Möglich­kei­ten und erwei­ter­ten ­diese auf unter­schied­lichste Weise. Sie setzten sich mit his­to­ri­schen Positionen ausein­an­der, nahmen Elemente der All­tags­kul­tur in ihr Werk auf und bezogen den realen Raum mit ein. Inhaltlich wandten sie sich einem breiten Spektrum zu - Natur- und Menschen­dar­stel­lun­gen gehören ebenso dazu wie All­tags­ge­gen­stände und gesell­schafts­po­li­ti­sche Themen.

Foto Corinne Wasmuht | DFW-CDG | 2010 | Städtische Galerie Karlsruhe

Städtische Galerie Karlsruhe (Karlsruhe)

23.02.2019 - 09.01.2022 Writing the History of the Future. Die Sammlung des ZKM
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
+++ Durch die Corona-Hygienevorschriften muss der Zugang – insbesondere zu den interaktiven – Kunstwerken angepasst werden. Die Sammlungspräsentation »Writing the History of the Future« schließt zu diesem Zweck am 03.08.2020 und ist ab dem 04.11.2020 wieder für Sie geöffnet. +++

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Sammlung.

Die Ausstellung folgt den Wegen der Avantgarden und Neo-Avantgarden des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart: von den Künsten der Bewegung – von den bewegten Maschinen (Kinetik, Kybernetik) über bewegte Bilder (Kinematografie, Op-Art, Video, Holografie, Computerinstallationen) – zum bewegten Betrachter (Partizipation, Interaktion, Happening). Von der Materialmalerei und variablen Objektbildern, von den mechanischen und magnetischen Künsten bis zur Lichtkunst und Soundart und zur Eroberung der elektronischen Medien durch die Künste reicht der Horizont der Exponate.

Die Ausstellung überrascht durch eine alternative Erzählung der Geschichte der Kunst und Medien nach 1945.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

29.09.2018 - 31.12.2021 zkm_gameplay. the next level
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen.

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.
Medium der digitalen Gesellschaft

Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)

29.09.2018 - 30.01.2022 zkm_gameplay. the next level
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)
Pressemitteilung
Ab 28.07.2021 wieder geöffnet!

»zkm_gameplay. the next level« ist die Computerspielplattform des ZKM. Sie lädt zum informativen und kreativen Austausch ein – und natürlich zum Spielen. Die Ausstellung richtet sich an GamerInnen jeden Alters, aber auch an BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben.

Medium der digitalen Gesellschaft

Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute keine gewagte These mehr. Der gesellschaftliche und ästhetische Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums ist nicht mehr zu übersehen. Das Computerspiel hat sich von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug gelöst und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst.

Mit der Eröffnung der Ausstellung »Die Welt der Spiele« im Herbst 1997 war das ZKM eine der ersten Kunstinstitutionen weltweit, die der Videospielkultur eine dauerhafte öffentliche Plattform im Kunstkontext gaben. Seitdem hat das ZKM die Spielepräsentation in einer Reihe von unterschiedlichen Ausstellungen immer wieder neu gestaltet.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)