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Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach

Kunstinstitution bei artports.com

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach

Almstraße 49
D-77770 Durbach
Germany/Deutschland
Tel: +49(0)781 / 93 201-403
Fax: +49(0)781 / 93 201-479
mail@museum-hurrle.de
www.museum-hurrle.de
Öffnungszeiten:
Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr
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Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


23.03.2016 - 09.07.2017
Profile in der Kunst am Oberrhein: Karlheinz Bux | Rainer Nepita


Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach

15.10.2016 - 23.04.2017
PANORAMA: Imagination und Sprache. Schlüsselwerke aus der Sammlung Hurrle

Pressemitteilung
Vom 15. Oktober 2016 bis zum 23. April 2017 sind im Museum für Aktuelle Kunst Durbach in der Ausstellung „PANORAMA - Imagination und Sprache. Schlüsselwerke der Sammlung Hurrle“ Arbeiten zu sehen, die wegweisend für die weitere Entwicklung der Kunst waren und ein wichtiges Verbindungsglied zwischen der vorhergegangenen Kunst und einem neuen Ansatz in der Kunst darstellen. In zehn Panoramen wird jeweils ein Schlüsselwerk in Beziehung gesetzt zu anderen Werken der Sammlung und so visuelle, kunsthistorische und künstlerische Verbindungen verdeutlicht.

"La langue et l’imagination", Imagination und Sprache, ist ein Bild des dänischen Künstlers Asger Jorn aus dem Jahr 1960. Es ist nicht nur ein Schlüsselbild in der Sammlung Hurrle, sondern gibt auch zugleich das Programm der Ausstellung Panorama vor. Die (künstlerische) Sprache und die (visionäre) Vorstellung sind die Grundkonstanten eines Werks – auf sie will die Ausstellung die Aufmerksamkeit lenken.
Unter einem Schlüsselwerk ist ein Bild zu verstehen, mit dessen Hilfe sich ein größerer Zusammenhang erschließt oder das an einer Schnittstelle steht, einen Umbruch oder eine Neuorientierung aufzeigt. Schlüsselbilder kann es in der Werkentwicklung eines einzelnen Künstlers oder einer Künstlerin oder einer Künstlergruppe, aber auch für eine bestimmte Zeit, einen Ort oder eine Region geben. Sie verbinden Eigenheiten vorhergehender Kunstwerke mit neuen Merkmalen, die wegweisend für die weitere Kunstentwicklung sind. In ihnen manifestiert sich der Zeitgeist, und in diesem Sinne sind sie Herzstücke der Sammlung, da sie auch für diese charakteristisch sind und sie sich um die Schlüsselwerke herum entwickelt.
Schwerpunkt der Sammlung Hurrle waren stets weniger die Superstars des Kunstmarkts, sondern das Interesse gilt den Wegbereitern unter den Künstlern, der künstlerischen Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg und insbesondere den Verbindungen zwischen Künstlern – Lehrverhältnisse, Freundschaften, Künstlergruppen und Rivalitäten. So wird auch in der Ausstellung „Panorama“ die künstlerische Vernetzung rund um zehn ausgewählte Schlüsselwerke sichtbar gemacht und das Einzelwerk in einen größeren kunsthistorischen Kontext gestellt. Dem Besucher öffnen sich damit ein neuer Zugang zum einzelnen Werk und ein Einblick in kunsthistorische Zusammenhänge.


Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach

17.11.2016 - 17.03.2017
Profile in der Kunst am Oberrhein: Markus Gadient | Mireille Gros

Pressemitteilung
Vom 17. November 2016 bis 17. März 2017 ist im Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg die Ausstellung der Schweizer Künstler Markus Gadient und Mireille Gros im Rahmen der Reihe „Profile in der Kunst am Oberrhein“. Beide sind in Basel ansässig und erhielten ihre Ausbildung an der dortigen Schule für Gestaltung.
Markus Gadient, geboren 1958 in Olten/Schweiz, hat seit den 90er Jahren den Baum zum Hauptthema seines Werkes erhoben. Dabei begnügt er sich nicht mit der einfachen malerischen Wiedergabe der knorrigen, urwüchsigen Eichen, die in einem mittelalterlichen Hain im Kanton Baselland zu finden sind. Vielmehr fasst er sie in gewagt grelle Farben, verfremdet die Szenerie durch grelle Beleuchtung und fügt abstrakte Elemente in Form von Übermalungen hinzu. Der sichtbare Raum wird damit in den künstlerischen Raum überführt, ohne dabei die Achtung vor der Natur aufzugeben, die mit ihren phantasievollen Formen den Künstler inspiriert und leitet. Dies zeigt sich auch in den Grisaillen mit ihren geheimnisvollen Wurzel- und Astgeflechten, in denen die Urtümlichkeit dieser Motive ihren Ausdruck gewinnt.
Mireille Gros, geboren 1954 in Muri/Schweiz, verbindet in ihrem Werk Malerei und Zeichnung. Die Linie ist ein wichtiges Element, wird aber von der Künstlerin nicht nach streng formalen Regeln eingesetzt. Vielmehr ist es eine Art Lebens- und Weltrhythmus, den die Arbeiten einzufangen suchen – auch wenn sie im Atelier entstehen, sind die Motive von der Natur angeregt. Das findet seinen Ausdruck auch im „Durbachskript“, das den Blick aus dem Fenster des Museums auf die Rebhänge aufgreift und künstlerisch formuliert. Die Ordnung der Linie findet sich in der Hängung wieder, welche die Arbeiten streng symmetrisch präsentiert. In den Arbeiten selbst jedoch wird der Entstehungsprozess sichtbar, ebenso wie Fülle und Bedrohtheit der Natur. Filigrane Zartheit und vitale Dichte gehören hier eng zusammen, die Grenze zwischen Figur und Abstraktion verschwimmt.


06.05.2017 - 06.09.2017
Herbert Zangs - Pionier des Monochromen


20.07.2017 - 29.10.2017
Profile in der Kunst am Oberrhein: Ben Hübsch | Martin Kasper


16.09.2017 - 04.02.2018
Aufbruch in die Landschaft


09.11.2017 - 04.03.2018
Profile in der Kunst am Oberrhein: Helga Marten | Eva Schaeuble


Ausstellungsarchiv


14.07.2016 - 06.11.2016
Profile in der Kunst am Oberrhein: Werner Ewers| Patrick Le Corf

Pressemitteilung
Vom 14. Juli bis 6. November 2016 zeigt das Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach bei Offenburg Arbeiten der Künstler Werner Ewers und Patrick Le Corf. Die beiden verbindet eine deutsch-französische Freundschaft, denn der 1941 in Kehl geborene Bildhauer Ewers erhielt seine Ausbildung in Straßburg an der Ecole municipale des arts décoratifs, der 1950 in der Bretagne geborene Maler Le Corf ließ sich nach seinem Pariser Studium in Bühl nieder.
Werner Ewers hat seit 1983 die Bildhauerei für sich entdeckt, nachdem er sich zuvor ausschließlich der Malerei und Graphik gewidmet hat. Seither fasziniert ihn das Zusammenspiel verschiedener Materialien – insbesondere der Schiefer hat es ihm angetan, da dieser ein empfindliches und zugleich lebendiges Material ist. Er kombiniert ihn bevorzugt mit Pappelholz, lässt die unterschiedlichen Materialien in Dialog treten, so dass gewachsene und geschaffene Form einander ergänzen.
Patrick Le Corf ist nach wie vor fasziniert von der Atmosphäre seiner bretonischen Heimat, der Weite von Strand und Meer und vom Horizont in seinen verschiedenen Erscheinungsformen. Dabei kopiert er nicht einfach das Gesehene, sondern fasst es in eine individuelle künstlerische Form und Sprache. Mit seinen überwiegend gedeckten Farben erfasst er das diffuse Licht und setzt Akzente durch sparsame Andeutungen menschlicher Eingriffe in die Natur, wie beispielsweise Mauern oder Masten.


30.04.2016 - 03.10.2016
Heiko Herrmann und das Kollektiv Herzogstraße