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Kunstmuseum Singen

Kunstinstitution bei artports.com

Kunstmuseum Singen

Ekkehardstr. 10
D 78224 Singen
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0)07731 / 85-271
Fax: +49 (0)07731 / 85-373
kunstmuseum@singen.de
www.kunstmuseum-singen.de
Öffnungszeiten:
Di-Fr: 14-18 Uhr Sa/So: 11-17 Uhr Feiertag: wie Wochentag, ausgenommen 24. - 26.12 / 30. + 31.12. 2016 - 1.1. + 2.1.2017
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Kunstmuseum Singen

Aktuelle Info

Sie möchten mit einer Gruppe das Wandbild "Krieg und Frieden" von Otto Dix im Ratssaal der Stadt Singen besuchen. Vereinbaren Sie einen Besuchstermin unter: kunstmuseum@singen.de oder T.: +49(0)7731 85-269.

Ausstellungen

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Kunstmuseum Singen

17.12.2016 - 05.03.2017
leicht raum licht schwer. Isa Dahl - Malerei. Hans Schüle - Plastik.

Pressemitteilung
leicht raum licht schwer.
Isa Dahl – Malerei. Hans Schüle – Plastik.
17.12.2016 - 05.03.2017

Erstmals führt das Kunstmuseum Singen die Ölgemälde Isa Dahls (*1965) und die Stahlplastiken von Hans Schüle (*1965) in einer Ausstellung zusammen. Beiden Künstlern – Vertreter zeitgenössischer Kunst aus der Euregio Bodensee – eignet ein ungewöhnlicher Umgang mit den gestalterischen Elementen des Raums. Beide bauen ihre Arbeiten aus einfachsten, wiederkehrenden Modulen, Strukturen und Fragmenten auf, die zu einem offenen, äußerst komplexen und spannungsgeladenen Ganzen verwoben werden. Beobachtung und Imagination, Entwicklung, Verdichtung und Verwandlung sind wesentliche gestaltende Antriebe der beiden Künstler. Während Isa Dahls großzügig angelegte, farbig leuchtende Gemälde kreisende bzw. dynamische Bewegungen aufweisen, die den Blick des Betrachters in die Tiefe imaginärere Räume einsaugen, baut Hans Schüle seine wandelbare Hybride aus Stahlringen auf. Den Außenraum nehmen seine Plastiken konsequent in sich auf.

Isa Dahls meist großformatige Gemälde sind abstrakt, ganz aus den Mitteln der Malerei geschöpft, und doch assoziieren wir Naturphänomene und geschaute Wirklichkeit: wogendes Seegras in fließendem Wasser; im Wind wiegende Blättervorhänge; Blicke hinein ins Schilfgras; farbiges Garn, aufgewickelt zu Knäueln; tektonische Schichtungen der Erde; hinterleuchtete Fenster und Vorhänge in der Nacht usw. In jedem Bildformat erreicht die Malerin mit einfachen, großzügig ausholenden Mitteln suggestive Wirkungen. Da gibt es Geflechte oder Wellen, die mit breiten, rhythmisierenden Pinsel- oder Bürstenschwüngen aufgetragen werden. In steigenden, fallenden oder zentrierenden Bewegungsrichtungen füllen diese All-Over-Kompositionen ganze Leinwände. Zugleich leuchten unter den offenen Strukturen aus der Tiefe farbige Gründe in luzider Transparenz hervor. Zudem ist Dahls meist warmen, geschichteten Mischfarben eine hohe Licht- und Leuchtkraft eigen. Überhaupt: All diese Kompositionen bleiben im Fluss, im Vorübergehen. Erfahren werden sie als Ausschnitte aus einem großen, belebten, sinnlichen Ganzen, in dessen Tiefe und Bewegtheit der Betrachter eintauchen kann. Die kraftvolle Bewegung von Arm und Körper im Malprozess, die sich als Pulsieren oder Tempo ins Bild eingeschrieben hat, aktiviert den Betrachter. Es ist diese Kraft, die den Betrachter einnimmt für die lustvolle Souveränität, mit der Isa Dahl ihre Werke in einem Zug gestaltet – dabei stets offen für die „wunderbaren“ (Dahl) Möglichkeiten ihrer prunkenden Farben.

Hans Schüle treibt, ähnlich wie Isa Dahl, seine Werkentwicklung in Serien voran. Auch seine Arbeiten sind, bei aller Verdichtung der Form, nie statisch. Ausgestellt sind Stahlplastiken aus den Serien Sediment und Fraktal sowie gezielt für die Schau entstandene Arbeiten aus der Serie Hybride. Die stofflich-dunklen Sediment-Arbeiten mit ihren geschlossenen, gebläuten Außenhäuten wirken wie in den Raum geworfene Bruchstücke: Als habe man diese mit dem Tortenmesser aus einem größeren Ganzen herausgeschnitten. In starkem Kontrast werden kompakte, weich geschmiedete „Blasen“ oder tellerförmige Vertiefungen klar begrenzten, glatten, eher abweisenden Kantenflächen gegenüber gestellt. Dagegen sind die mitunter stark farbigen Arbeiten der Serie Fraktal dynamisch-splittrige, hart agierende Kraftpakete. Aufgebaut sind diese aus spitz zugeschnittenen, verschweißten bzw. gekanteten Stahlbleche unregelmäßigen Zuschnitts. Sie umkreisen entweder einen imaginären Kraftkern oder streben in alle Richtungen auseinander. Durchblicke auf die Wand oder den Boden werden frei. Schüles lichte, offene Hybride sind – wieder anders – aus einzelnen, vergleichbar großen Stahlringen (Rohrabschnitte) seriell aufgebaut. In der Addition wachsen sie zu organisch bewegten Kugelformationen aus und greifen – monumentalen Molekülmodellen ähnlich – in mehrere Richtungen aus. Aus einem geometrisch einfachen, technisch-industriell verarbeiteten, gleichförmig gefertigten Grundmodul entsteht eine komplexe, amorphe Gestalt, die in ihrer Wandelbarkeit an Formen aus der Natur erinnert und den Außenraum ins Innere hinein nimmt. Zudem können alle Einzelarbeiten zu installativen Gebilden erweitert werden. Es ist dieses sinnliche Umschlagen der Gesamtgestalt, das Spiel mit wiederkehrenden Formen, die Irritation des Fremd-Vertrauten, die den Betrachter für Hans Schüles Hybride einnimmt.

Hans Schüle, geboren 1965 in Neckarsulm, heute in Hohenfels arbeitend, ist ausgebildeter Grafiker und studierte 1991 bis 1997 Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Hochschule der Künste Berlin. Früh in Einzel- wie Gruppenausstellungen und auch auf Kunstmessen hervorgetreten, wurde der Metallplastiker durch den im Jahr 2000 von der Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil, verliehenen Internationalen Werkstattpreis im deutschen Südwesten bekannt. Jüngst realisierte er für die Firma Aesculap in Tuttlingen eine Großplastik im Außenraum. Das Kunstmuseum Singen stellt zur Wiedereröffnung des Hauses 2014 eine große Plastik aus der Sediment-Serie vor.

Isa Dahl, gebürtig in Ravensburg (*1965), in Stuttgart arbeitend, studierte von 1984 bis 1991 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und, zuletzt als Meisterschülerin bei Prof. Dieter Krieg, an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit ihrem Reisestipendium für die USA (1992) wurden Isa Dahl bis heute zahlreiche Stipendien sowie Förder- und Kunstpreise für ihre Arbeit zugesprochen. Seit 1994/96 stellt sie regelmäßig in ganz Deutschland einzeln, in Gruppenausstellungen und auch zusammen mit der 1994 von ihr mit gegründeten Künstlergruppe maximal aus. Nicht nur in Ausstellungen und mit einer Jahresgabe des Kunstvereins (2005) wurde die Malerin in Singen bekannt. Seit 1999 ist sie mit dem Gemälde aus der Fassade-Serie (1998) im Sammlungsbestand des Kunstmuseums Singen vertreten.


Kunstmuseum Singen

13.12.2016 - 05.03.2017
Zeige mir etwas Neues. Moderne und zeitgenössische Kunst aus der Euregio Bodensee.

Pressemitteilung
Mit „Zeige mir etwas Neues.“ präsentiert das Kunstmuseum Singen moderne und Gegenwartskunst der Euregio Bodensee. Die Ausstellung ist dem zweiten großen Sammlungsschwerpunkt des Kunstmuseums gewidmet und zeigt ausgewählte Hauptwerke aus der Sammlung, die einen Überblick über Positionen namhafter Künstler zur Kunst der Moderne und zur zeitgenössischen Kunst aus dem deutschen Südwesten vermitteln.


15.10.2016 - 04.12.2016
Krieg. Bilder der Gewalt. - Otto Dix, Anja Niedringhaus, Christoph Bangert.

Pressemitteilung
Die Ausstellung „Krieg. Bilder der Gewalt“ im Kunstmuseum Singen macht mit der Präsentation des Graphikzyklus „Der Krieg“ von Otto Dix und der Fotografien von Anja Niedringhaus und Christoph Bangert die Darstellung des Krieges in den Bildmedien Druckgraphik und Fotografie zum zentralen Thema.

Ausgangspunkte dieser Auseinandersetzung sind der 125. Geburtstag von Otto Dix im dritten Jahr des Gedenkens an den 1. Weltkrieg, die Erschütterungen unserer globalisierten Welt durch Kriege, Krisen und Gewaltexzesse, die uns täglich in Bildern erreichen, sowie die aktuellen Debatten über die Veröffentlichung von Bildern der Gewalt.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Singen versteht sich als Wagnis: Sie verfolgt keine vorformulierte These noch präsentiert sie eine wissenschaftliche Fragestellung in Form einer Ausstellung, sondern sie schickt den Besucher auf einen Parcours unterschiedlicher künstlerischer / fotografischer Positionen und konträrer Haltungen. Dabei richtet die Ausstellung Fragen an den Besucher und fordert ihn gleichzeitig dazu auf, eine eigene Haltung hierzu zu entwickeln und zu definieren. Ist das „Unbeschreibliche“ des Krieges überhaupt darstellbar? Dürfen (solche) Bilder der Gewalt und des Krieges gezeigt werden? Wann bzw. sind „realistische“ Bilder „wahrhaftige“ Bilder? Was lösen diese Bilder in uns aus? Und wie gehen wir mit diesen Bildern um?

Otto Dix´ Mappenwerk „Der Krieg“ mit 50 Radierungen aus dem Jahr 1924 gehört zur Weltkunst. Und es ist ein Werk, das das Publikum bis heute spaltet. Für die einen sind es notwendige Bilder, die das ganze Grauen in den Schützengräben und in der Etappe dokumentieren, für die anderen sind es schreckliche, kaum erträgliche Zuspitzungen. Zu unterschiedlichen Zeiten wurden sie als Werke eines „wahrhaft großen deutschen Künstlers“, als „Anti-Kriegsbilder“ und als wahrhaftige Zeugnisse
gefeiert oder aber als Zerrbilder, gar „Kriegsgreuelpropaganda“ und
„Besudelungen des deutschen Frontsoldaten“ bekämpft und abgelehnt.
Kunsthistoriker stellen, bei aller Anerkennung der technisch-künstlerischen Meisterschaft dieser Blätter, Fragen zur Authentizität und zur Konstruktion des Radierzyklus`. Bis in die 1980er Jahre galt Otto Dix vielen als Pazifist. Aber: Ist diese Interpretation, im Licht neuer Forschungen und zahlreicher Selbstäußerungen des Künstlers, dessen Weltsicht und künstlerische Haltung maßgeblich durch das eigene Erleben des I. Weltkrieges geprägt wurden, schlüssig? Und wie verhält es sich mit der konträren Deutung von Dix als einem dionysischen Kraftmenschen und Anhänger der Philosophie Friedrich Nietzsches? Otto Dix jedenfalls, überschritt Grenzen, rief Widerspruch hervor, wurde ein ebenso berühmter wie berüchtigter Künstler.

Auch heute stellt sich – in Zeiten des Medienwandels vielleicht umso dringlicher – die Frage, ob Bilder des Grauens notwendig oder anstößig sind? Argumentieren die einen gegen die Veröffentlichung und gegen die (massenhafte) Verbreitung dieser Bilder, so beklagen andere deren Verbannung aus den öffentlichen Medien der westlichen Gesellschaften. Sie sprechen in diesem Zusammenhang von subtilen Formen der Zensur.

Stumpfen uns Bilder der Gewalt ab oder machen sie das Leid der anderen überhaupt erfahrbar; unsere Compassio als Voraussetzung aktiven Handelns erst möglich? Anja Niedringhaus und Christoph Bangert haben in den Krisengebieten der Welt – in Afghanistan, im Irak, in Libyen, im Libanon und im Gazastreifen – fotografiert. Es sind Bilder, die – unterschiedlicher fotografischer Haltungen zum Trotz – ebenfalls Kontroversen auslösten und weiter auslösen.

Anja Niedringhaus, geboren 1965 in Höxter, zunächst für die European Pressphoto Agency und ab 2002 für Associated Press in Genf tätig, war bei allen großen Konflikten im Einsatz. Sie berichtete über Kriegsgräuel und militärische Einsätze auf dem Balkan in den 1990er Jahren bis zu den Kriegen im Irak, in Afghanistan und in Libyen, verstand sich aber nie als reine „Kriegsfotografin“, sondern dokumentierte immer auch politische und insbesondere sportliche Ereignisse. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen anerkannt, darunter einem Pulitzerpreis 2005 und mit dem International Women´s Media Foundation´s Courage in Journalism Award. Am 4. April 2014 wurde die Journalistin Anja Niedringhaus während der Wahlberichterstattung in Afghanistan erschossen.

Christoph Bangert, geboren 1978 in Daun in der Eifel, studierte Fotodesign in Dortmund und Fotojournalismus am International Center of Photography in New York. Er ist regelmäßig in Kriegs- und Katastrophengebieten im Einsatz und arbeitet für so renommierte Zeitungen und Zeitschriften wie den Stern, die Neue Zürcher Zeitung u.a. Während eines neunmonatigen Aufenthalts im Irak dokumentierte er für die New York Times 2005/06 den Krieg. Selbst mit dem Dilemma der „Kriegsfotografie“ konfrontiert, publizierte Bangert 2004 sein Buch „War Porn“, in dem bis dahin unveröffentlichte Bilder der Gewalt unzensiert abgedruckt wurden. Das Buch löste in deutschen wie internationalen Medien eine heftige Debatte aus. Christoph Bangert lebt in Köln und arbeitet aktuell an einem Projekt über Fukushima / Japan.

Das Kunstmuseum Singen dankt dem Kunstmuseum Albstadt, dem Nachlass Anja Niedringhaus / Associated Press, der Stiftung Situation Kunst, Bochum, und Christoph Bangert für die Leihgaben und für zahlreiche Informationen zur Ausstellung.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 14.10.2016, 19.30 Uhr


11.10.2016 - 27.11.2016
Zuflucht am Bodensee. Künstler auf der Höri und am Bodensee 1933-1960. (verlängert!)

Pressemitteilung
Seit der Wiedereröffnung im Oktober 2014 hat das Kunstmuseum Singen neue Möglichkeiten für die Präsentation seiner Sammlungsbestände. Den kunsthistorisch wertvollen Kern der Sammlung bilden die Werke der „Höri-Maler“, die in der Zeit von 1933 bis in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik und vor den Auswirkungen des Krieges fanden.

Das Kunstmuseum Singen besitzt den größten, geschlossenen Bestand dieser und weiterer Maler, Graphiker, Bildhauer und Photographen der Moderne, die sich an den Bodensee zurückzogen. Rund 80 Arbeiten von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Helmuth Macke, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger-von Harlessem, Ferdinand Macketanz u.a. sind in der Ausstellung vereint. Unweit des Museums kann das einzig erhaltene Wandbild >Krieg und Frieden< (1960) von Otto Dix im Rathaus Singen besucht werden.

Das Kunstmuseum Singen nimmt die Ausstellung, die bereits zu den Sommermonaten 2016 im Kunstmuseum Singen zu sehen war, in das Herbstprogramm auf und verlängert die Ausstellung, die nun bis zum 27. November im Erdgeschoss des Museums zu sehen ist.


05.08.2016 - 25.09.2016
Deep dark_pale blue

Pressemitteilung
FLORIAN SCHWARZ: DEEP DARK _ PALE BLUE
Vorstellung: Freitag, 05.08.2016, 19.30 Uhr

"Je weiter hinaus in die Tiefe des Universums wir blicken, desto eindringlicher wird die Fragestellung nach unserer eigenen Menschlichkeit."
Dr. Martin Dominik, Astrophysiker

Gegenwärtig errichtet die US-amerikanische Wissenschaftsstiftung Las Cumbres Observatory (LCOGT) aus Santa Barbara, Kalifornien, ein globales Netzwerk astronomischer Teleskope, das beide Erdhemisphären umspannt und sechs Kontinente verbinden wird. Die Sternwarten liegen auf der Südhalbkugel in Chile, Südafrika und Australien, auf der Nordhalbkugel in Hawaii, Texas, Teneriffa und in China. Die Standorte ermöglichen die ununterbrochene , 24-stündige Beobachtung des Nachthimmels, da zu jeder Zeit mindestens ein Teleskop in der Dunkelheit steht. Alle Teleskope suchen nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Aber nicht allein der Wissenschaft ist die freie Nutzung der Teleskope vorbehalten – auch Schulen, Universitäten und alle Interessierten können über das Internet zugreifen.

Zum ersten Mal also kann „die“ Menschheit gemeinsam ins All blicken. Das deep dark _pale blue – Projekt nimmt diese neue Dimension der Planetenforschung auf und verbindet aus künstlerischer Perspektive Fragestellungen der Astronomie mit Fragen nach der menschlichen Existenz. Dabei spannt die multimediale Arbeit einen Bogen zwischen dem Makro- und dem Mikrokosmos und kontrastiert die Erforschung des majestätischen Nachthimmels mit der alltäglichen Lebenswelt jener Menschen, die im Umfeld all dieser Teleskope leben und arbeiten. Damit ist deep dark _ pale blue auch eine Entdeckungsreise von Kontinent zu Kontinent, von Sternwarte zu Sternwarte, von Kultur zu Kultur. Während wir in ferne Galaxien blicken fragen wir uns: Was wissen wir über „uns“? Was eint uns als Menschen? Was unterscheidet uns?

Wir stellen Ihnen drei Aspekte des gesamten Projekts vor:

Familiy portrait geht aus von einem Photo der NASA, das die Erde – aufgenommen von der Raumsonde Voyager 1 aus 6,4 Milliarden Kilometer Entfernung – als einen winzig kleinen, blassblauen Punkt in der Unendlichkeit des Alls zeigt. Der Photograph Florian Schwarz zoomt Bild für Bild immer näher auf den blassblauen Punkt –die Heimat unser aller Leben – zu, bis dieser als farbige Fläche das gesamte Bildfeld ausfüllt.

Für die „kleinere“ Edition No deeper blue, herausgegeben vom Kunstmuseum Singen und der Galerie Vayhinger, Singen, wählt der Photokünstler ein Sujet aus jeder seiner Projektreisen, die ihn zu den Orten der Sternwarten führen, aus. Als work in progress wird die Serie auf sechs Arbeiten anwachsen.
Die beiden Editionen werden mit Portraitphotographien verbunden, die vor Ort entstanden sind.

Florian Schwarz, geboren 1979 in Konstanz, studierte Photographie an der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen und Dokumentarfilm am Institute of Film & Television der University of Edinburgh. Der vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnete Photograph, dessen Werk in ganz Europa und den USA in Ausstellungen und auf Festivals vorgestellt wird, lebt zwischenzeitlich in Stahringen / Bodensee.

www.deepdarkpaleblue.com


23.07.2016 - 25.09.2016
Farbe und Licht.
Die Künstlerfreunde Curth Georg Becker und Rolf Müller-Landau.

Pressemitteilung
Farbe und Licht.
Die Künstlerfreunde Curth Georg Becker und Rolf Müller-Landau.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Singen feiert eine Künstler-freundschaft, deren Protagonisten in den Fünfziger Jahren wesentlichen Anteil an der Rückkehr und an der endgültigen Durchsetzung jener Moderne hatten, die sich stark an der französischen Kunst der Zwischenkriegszeit orientierte. Mit rund 90 Exponaten und mit einer Schwerpunktsetzung auf der zeittypischen Kunst des Aquarells ist
diese Sommerausstellung ein wahres „Fest für das Auge“.

Die beiden Maler Curth Georg Becker (1904-1972) am Bodensee und Rolf Müller- Landau (1903-1956) in der Pfalz verband eine Künstlerfreundschaft, die sich aus ähnlich gelagerten Interessen und vergleichbaren künstlerischen Haltungen speiste.
Beide Künstler stehen für eine festliche, sinnlich farbige, mitunter gar prunkende Malerei, die mäandert zwischen der gegenständlichen Formenwelt und der menschlichen Figur einerseits sowie den frei angewandten Mitteln der Abstraktion und der Gestaltung in der Fläche andererseits. Beide verstanden sich zuerst als Maler, die sich auf ihrer Suche nach einer eigenen künstlerischen Haltung zuerst mit der Formensprache und der Farbkultur der französischen Moderne auseinandergesetzt hatten. Maler wie Henri Matisse und Georges Braque, aber auch Pablo Picasso, Juan Gris, Raoul Dufy u.a. blieben für sie zeitlebens anregende Vorbilder. Mit deutschen Malern der Matisse-Schule wie Werner Gilles, Hans Purrmann, Oskar Moll, Eduard
Bargheer, Hans Kuhn, Edvard Frank u.a. tauschten sie sich freundschaftlich aus.
Beide Künstler feiern das Licht und die Farbe ihrer Sehnsuchtsorte in strahlendleuchtenden Aquarellen und Gemälden.
Als sie nach Jahren der Beschränkung durch die nationalsozialistische Kunstdoktrin, den 2. Weltkrieg und die Not nach `45 in den Fünfziger Jahren endlich (wieder) reisen konnten, suchten beide jene
Orte in der Provence, im Tessin und in Italien auf, die ihnen seit frühesten künstlerischen Anfängen als vertraute Landschaften vor Augen gestanden hatten. Inspiriert von ihren Vorbildern erschufen sie die eigene Landschaft – die Pfalz, den Bodensee, den Hegau – in ihren Bildern als „südliche Landschaften“ neu.
Als hochgeschätzte Aquarellisten waren beide Maler in ihrer Zeit beim Publikum, im Kollegenkreis und auch bei den Kritikern bekannt.

In der Nachkriegszeit bauten beide Künstler – miteinander in regelmäßigem Austausch stehend und sich wechselseitig auf gleich-gesinnte Künstlerkollegen, Künstlergruppen und -vereinigungen aufmerksam machend – ein weitgespanntes Netzwerk auf, um der verfemten Moderne nach 1945 endgültig zum Durchbruch zu verhelfen.
Beide Künstler wurden selbst aktiv: Rolf Müller-Landau in der von ihm 1946 mitbegründeten und maßgeblich bestimmten Pfälzischen Sezession, Curth Georg Becker in zahlreichen Künstlervereinigungen im Bodenseeraum, insbesondere aber in den Singener Kunstausstellungen (1947–1972). Jeder von ihnen verstand es, die anfänglich regionalen Foren in weit über ihre jeweilige Region ausstrahlende Ausstellungsereignisse
umzubauen. Blättert man in den historischen Katalogen, so fallen
die zahlreichen Parallelen, Korrespondenzen und Befruchtungen ins Auge.

Beide Künstler zählen zu jener Avantgarde, die 1933 / 1937 an der Entfaltung gehindert und in den Fünfziger Jahren erneut an die Moderne der Zwischenkriegszeit anknüpfte. So markiert denn auch dieses Jahrzehnt die großen Ausstellungserfolge beider Maler. Mit dem Siegeszug der Abstraktion und des amerikanischen Expressionismus
in den 1960er Jahre wurden all jene Maler, die heute mit dem problematischen Begriff der verschollenen Generation belegt werden, von der überregionalen Kunstkritik zunehmend an den Rand des großen Ausstellungsbetriebs gedrängt. Seit den 1980er Jahren entdeckt eine jüngere Generation das Oeuvre von Künstlern wie Curth Georg Becker und Rolf Müller-Landau als einen eigenständigen Beitrag zu einer anderen, deutlich vielgestaltigeren Moderne neu.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Singen möchte zur Neuentdeckung einladen und bietet ihren Besuchern zusätzlich ein umfangreiches Begleitprogramm an. Ergänzt wird die Schau durch die Bestandsausstellung Zuflucht am Bodensee. Künstler auf der Höri und am Bodensee 1933 – 1960. im Erdgeschoss, die - mit 92 Exponaten von Künstlern wie Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Walter Herzger,
Jean Paul Schmitz u.a. – den Kontext der Zeit eröffnet.


15.07.2016 - 25.09.2016
Zuflucht am Bodensee
Künstler auf der Höri und am Bodensee 1933 - 1960

Pressemitteilung
Seit der Wiedereröffnung im Oktober 2014 hat das Kunstmuseum Singen neue Möglichkeiten für die Präsentation seiner Sammlungsbestände. Den kunsthistorisch wertvollen Kern der Sammlung bilden die Werke der „Höri-Maler“, die in der Zeit von 1933 bis in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik und vor den Auswirkungen des Krieges fanden.

Das Kunstmuseum Singen besitzt den größten, geschlossenen Bestand dieser und weiterer Maler, Graphiker, Bildhauer und Photographen der Moderne, die sich an den Bodensee zurückzogen. Rund 80 Arbeiten von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Helmuth Macke, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger-von Harlessem, Ferdinand Macketanz u.a. sind in der Ausstellung vereint. Unweit des Museums kann das einzig erhaltene Wandbild >Krieg und Frieden< (1960) von Otto Dix im Rathaus Singen besucht werden.


10.04.2016 - 03.07.2016
Andrea Zaumseil - Unbetretbare Orte.
Zeichnungen und Plastiken.

Pressemitteilung
Andrea Zaumseil, die in Überlingen 1954 geborene, in Berlin und Halle lebende, längst in ganz Deutschland bekannte und geschätzte Bildhauerin im Bodenseeraum vorzustellen, heißt eigentlich Eulen nach Athen zu tragen. Dennoch: Eine umfassende Einzelausstellung ihrer „vorgestellten Räume, Behausungen, Körper und Landschaften“ (Andrea Zaumseil) in der Euregio Bodensee, die beide Werkbereiche – die Stahlplastiken ebenso wie die großformatigen Pastellkreidezeichnungen – gleichberechtigt vorstellt, steht aus. Wir schließen diese Lücke und geben in unseren neuen Ausstellungsräumen den Arbeiten der Künstlerin neuen, weiten Raum geben.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der erstmals die Quellen der Bildfindung Andrea Zaumseils aufdeckt: Andrea Zaumseil – Unbetretbare Orte. Zeichnungen, Fundstücke, Texte. Hrsg. Kunstmuseum Singen. Mit Texten von Volker Adolphs, Christoph Bauer, Ruth Diehl und Andrea Zaumseil. Freiburg (modo) 2013, 224 S., 345 Farbabb., Hardcover, € 28,--,

Zur Ausstellungseröffnung im Kunstmuseum am Sonntag, den 10.4.2016, 11 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.


19.03.2016 - 08.05.2016
Johannes Dörflinger - Lichter Flügel.
Pastelle und Kleinpalstiken.

Pressemitteilung
Wiederholt hat das Kunstmuseum Singen das ungewöhnliche, eigenständige Werk des Malers, Graphikers und Plastikers Johannes Dörflinger der Öffentlichkeit vorgestellt. Zum 75. Geburtstag des u.a. in Konstanz lebenden Künstlers führt das Haus in unserer Region erstmals umfassend die großformatigen Pastelle in einer Einzelpräsentation zusammen und kombiniert diese strahlend leuchtenden Blätter mit einer Kollektion ausgewählter Kleinplastiken.

Dörflingers Streben nach einer Synthese aus Modernität und Tradition, Festlichkeit und freiem Spiel, Farbkultur und Materialität, gestaltetem, erfundenem Bild und archetypischem, aufgefundenem Zeichen wird in beiden Gattungen besonders anschaulich.
Die Ausstellung ist eingebettet in eine Präsentation moderner und zeitgenössischer Kunst aus eigenen Beständen des Kunstmuseums Singen.

Zur Eröffnung der Ausstellung im Kunstmuseum am Freitag, den 18.März 2016, 19.30 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.


19.03.2016 - 08.05.2016
Peter Riek - Silvershadow.
Sonderpräsentation

Pressemitteilung
Zeitgleich zur Ausstellung "Johannes Dörflinger - Lichter Flügel. Pastelle und Kleinplastiken" zeigen wir erstmals in Singen die beiden "Silvershadows“ (2014) - Fahrzeuge aus Blech (je 250 x 90 x 90 cm) mit aufgedruckten Zeichnungen des Künstlers Peter Riek (*1960).

Peter Riek ist ein Zeichner, dem das klassische Blatt Papier nur selten ausreicht. Regelmäßig greift er aus in den Raum; bringt seine grafischen Zeichen und Kürzel auf Gegenständen auf. Immer schon hat Peter Riek seine Zeichnungen, zunächst aus formalen Gründen und zu deren Transformation, nicht nur in den Raum, sondern auch in andere Gattungen und Medien überführt – in Schrift und Photographie, in Teppiche, Holzreliefe oder Blechschnitte.

Aus diesem spielerischen Ansatz erwuchs denn auch die Idee, Zeichen auf dem Riek´schen Repertoire flächig auf jene „Seifenkisten“ aus Blech zu applizieren, die der Künstler – ironisch – "Silvershadow“ nennt.


06.12.2015 - 27.03.2016
SingenKunst 2015
Positionen zeitgenössischer Kunst aus dem westlichen Bodenseeraum.

Pressemitteilung
Zum Klassiker unter den Überblicksausstellungen zur Situation der zeitgenössischen Kunst im Bodenseeraum ist die SingenKunst längst geworden. Mit der aktuellen Schau nimmt der Kunstverein Singen die durch den Umbau des Kunstmuseums Singen unterbrochene Reihe wieder auf.

Erneut ist es der Jury gelungen, innovative künstlerische Positionen, bereits bekannte und neue, erstmals in Singen ausstellende Künstler zusammen zu führen. Die Jury der SINGENKUNST 2015: Stefanie Hoch, Kuratorin Ausstellungen, Kunstmuseum Thurgau Kartause Ittingen, Warth; Werner Wohlhüter, Galerie Werner Wohlhüter, Leibertingen-Thalheim; Jörg Wuhrer, Kunstverein Singen.

Der Schwerpunkt 2015 liegt auf den Gattungen Plastik, Objekt, Installation und raumbezogene Intervention. Aber auch Videoarbeiten, Zeichnungen und Fotografien von 19 Künstlern und Künstlerduos aus Deutschland und der Schweiz werden vorgestellt.

Zur Ausstellung des Kunstvereins Singen erscheint ein Katalog in der Reihe SingenKunst.


06.12.2015 - 27.03.2015
SingenKunst 2015. Positionen zeitgenössicher Kunst aus dem westlichen Bodenseeraum.

Pressemitteilung
Eine Ausstellung des Kunstvereins Singen im Kunstmuseum Singen.

Zum Klassiker unter den Überblicksausstellungen zur Situation der zeitgenössischen Kunst im Bodenseeraum ist die SingenKunst längst geworden. Erneut ist es der Jury gelungen, innovative künstlerische Positionen, bereits bekannte und neue, erstmals in Singen ausstellende Künstler zusammen zu führen. Die Jury der SINGENKUNST 2015: Stefanie Hoch, Kuratorin Ausstellungen, Kunstmuseum Thurgau Kartause Ittingen, Warth; Werner Wohlhüter, Galerie Werner Wohlhüter, Leibertingen-Thalheim; Jörg Wuhrer, Kunstverein Singen.

Der Schwerpunkt 2015 liegt auf den Gattungen: Plastik, Objekt, Installation und raumbezogene Intervention. Aber auch Videoarbeiten, Zeichnungen und Fotografien von 19 Künstlern und Künstlerduos aus Deutschland und der Schweiz werden vorgestellt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Reihe SingenKunst.


21.11.2015 - 28.02.2016
Rund um den Twiel.

Die Landschaft des Hegaus in der Kunst.

Eine Ausstellung im Rahme

Pressemitteilung
Als weithin sichtbares Ziel beherrscht der Hohentwiel die Landschaft des westlichen Bodenseeraums. Aber auch als markantes Motiv fanden der Berg und die Festungsruine Eingang in zahllose Bodensee- und Hegaubilder. Das immer wieder abgewandelte Motiv wurde und wird in unterschiedlichster Art und Weise künstlerisch und stilistisch ständig neu gestaltet – mal historistisch, mal realistisch, dann wieder neusachlich, impressionistisch oder expressiv.



Die Ausstellung führt Werke aus den Sammlungsbeständen des Kunstmuseums Singen mit einigen gezielt ausgesuchten Leihgaben zu einem ersten Überblick über die Malerei des Hohentwiel zusammen. Illustrationen rund um Joseph Victor von Scheffels Roman „Ekkehard“ bereichern die Kunstausstellung zum Hohentwiel-Jubiläum.



Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.kunstmuseum-singen.de/index.php?id=17


13.09.2015 - 22.11.2015
Bettina Rave - Flow.
Malerei. Video. Installation.

Pressemitteilung
Im Spannungsfeld zwischen konzeptioneller Kunst, der autonomen, monochromen, nicht-relationalen Malerei und individuellen ästhetisch-formalen Erfahrungen sucht Bettina Rave in der Malerei und im Videofilm, den beiden Gattungen, in denen sie arbeitet, nach „Strukturen und immanenten Bedingungen“ (Bettina Rave), die beiden Medien zugrunde liegen. Tatsächlich splittet die Künstlerin die Gattungen nicht auf. Beide gehen ineinander über und verdichten sich insbesondere dann, wenn sie als Module auf der bildhaft aufgefassten Wand zu neuen, installativen Ensembles zusammengefasst werden.

Bettina Raves Arbeiten sind farblich sublime, sinnlich visuelle Bilder, die eigenständig – als „Ausschnitte einer neue gesehenen Realität“ – neue, poetisch verwandelte Bildwelten schaffen, die der bekannte Kunstvermittler und Kurator Wulf Herzogenrath (zuletzt Kunsthalle Bremen) als „kraftvoll, wirksam und sensibel“ beschreibt.

Eröffnung der Ausstellung:
Sonntag, den 13. September 2015, 11 Uhr

Katalog zur Ausstellung: Bettina Rave – Flow. Hg. vom Kunstmuseum Singen. Mit Texten von Esther Slevogt und Wulf Herzogenrath. 104 Seiten, 100 Abbildungen. Freiburg (modo) 2015, € 26,–.


08.07.2015 - 23.08.2015
Expression / Konkretion.
Kunst der 1960er bis 1980er Jahre

Pressemitteilung
Die vom Aufbruch der neuen Generation ab Ende der 1960er Jahre kündigt die Sammlungsausstellung im Obergeschoss, die bekannte Künstler und gegensätzliche künstlerische Positionen aus dem deutschen Südwesten zusammenführt. Plastiken und Gemälde konkret-konstruktiver Künstler wie Anton Stankowski, Erich Hauser und Gerorg Karl Pfahler sind Installationen aus alltäglichen, einfachen Materialien, z.B. von Thom Barth, Jürgen Brodwolf oder Herbert Zangs, und expressiven, mitunter stark farbigen Kunstwerken gegenüber gestellt, darunter Werke von Herbert Kitzel, Rudolf Schoofs, Ralph Fleck, Friedemann Hahn oder Wolfgang Isle.


28.03.2015 - 08.11.2015
Bilderlust. Sommerlust. Die Künstler der Höri

Pressemitteilung
Die Gemälde und Graphiken jener Klassiker, die von 1933 an der auf der Bodenseehalbinsel lebten uns arbeiteten, bilden den wertvollen Kern der Sammlung im Kunstmuseum Singen. Zusammen mit einigen Malern aus deren Umkreis zeigt das Kunstmuseum in großzügigen, frisch umgebauten Ausstellungsräumen Einblick in das künstlerische Schaffen von Otto Dix, Max Ackermann, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Helmuth Macke, Walter Herzger, Ferdinand Macketanz und Jean Paul Schmitz - zumeist Landschaften und Portraits. Sie alle machten die Höri zu einem Refugium, "wie es kaum ein zweites Mal gab".


28.03.2015 - 20.09.2015
Der Bildhauer Hans Kindermann.(1911-1997)

Pressemitteilung
Ein Werk des Bildhauers Hans Kindermann kennt nahezu jeder Fernsehzuschauer: das Adlerrelief (1969) im großen Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Und doch ist das Oeuvre des Künstlers, der primär seine figürlichen Werke in Serien vorangetrieben hat, wenig bekannt. Für das Kunstmuseum Singen ist dies Anlass, dem einzigen Bildhauer unter den „Höri-Künstlern“, dessen 1952/53 entstandene Figurengruppe (heute vor der Singener Gewerbeschule) einen veritablen Kunstskandal provozierte, in den neuen Räumen eine Überblickausstellung zu widmen.

Die Schau vereint Plastiken, Reliefe und Zeichnungen aus der „Höri-Zeit“ (1944-1955), den Jahren an der Kunstakademie in Karlsruhe (1957-1977) und dem Spätwerk.

Katalog zur Ausstellung: Der Bildhauer Hans Kindermann. Hg. von EnBW Energie Baden-Württemberg AG, mit Texten von Andreas Franzke und Johannes Brümmer. Karlsruhe 2012, 87 S., 73 Abb., € 20,–

Eine Kooperation mit ENBW Energie Baden-Württemberg AG Kunst und Kultur.


13.09.2014 - 15.03.2015
WIEDER DA! Kunst in neuen Räumen.

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"WIEDER DA! Kunst in neuen Räumen.“ – so lautet der Titel der Ausstellung zur Wiedereröffnung des Kunstmuseums Singen, die zu einem Gang durch rund 100 Jahre Kunstgeschichte am Bodensee von 1900 bis heute einlädt. Die Präsentation veranschaulicht sowohl die neuen Ausstellungsmöglichkeiten nach dem Umbau als auch die Qualität der um Neuerwerbungen erweiterten Sammlung. 140 Kunstwerke - Gemälde, Grafiken, Fotografien und Skulpturen - darunter viele Neuzugänge, erwarten die Besucher.

Im Erdgeschoss des Hauses, auf großzügigen 455 Quadratmetern reiner Ausstellungsfläche präsentiert das Kunstmuseum zur Wiedereröffnung seinen größten Schatz: die >Künstler der Höri<, die in solcher Vollständigkeit und Fülle allein im Singener Kunstmuseum zu sehen sind. Zur Wiedereröffnung zeigt das Museum erstmals auch seine in den letzten zwei Jahren erworbenen Gemälde und Grafiken der längst zur klassischen Moderne zählenden Künstler Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Walter Herzger, Curth Georg Becker, Helmuth Macke komplettiert um Werke von Heinrich Nauen, Maria Caspar Filser, Franz Lenk, Reinhold Nägele und Ludwig Gabriel Schrieber.

Das Obergeschoss des Kunstmuseums, das sich nach dem Umbau als weite, im Rundgang erschlossene Halle zeigt, ist der Präsentation der zeitgenössischen Kunst aus der Euergio Bodensee vorbehalten. Die neuen Ausstellungsmöglichkeiten für installative Einbauten und Bildhauerei aufgreifend, werden zur Wiedereröffnung Skulpturen von Robert Schad, Rudolf Wachter, Willi Siber, Markus Daum, Andrea Zaumseil, Friedemann Grieshaber und Markus F. Strieder prominent neben Gemälden und Grafiken von Friedemann Hahn, Felix Droese, Harald F. Müller, Gerold Miller, Markus Weggenmann, Johannes Dörflinger oder Jan Peter Thorbecke präsentiert.


02.02.2013 - 31.03.2013
Peter Riek – Intimes Inventar
Kooperation mit dem Kunstverein Pforzheim

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Peter Riek ist ein Zeichner, dem das Blatt nie reicht. Wieder und wieder greift er in den Raum aus; verdichtet er seine Zeichnungen zu wandfüllenden Arrangements; setzt er seine Blätter in vor Ort gebaute "Gehäuse" ein. Seine Themen – der Tod zum Beispiel – sind ernst; sein persönlicher Stil expressiv; die Zeichen hoch verdichtet. Seine Zeichnungen aber sind frei, direkt, ironisch, mitunter sarkastisch – und voller Leben.

Zur Ausstellung erscheint, in Kooperation mit dem Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus, ein Katalog mit Abbildungstafeln von den Ausstellungen und einem eingelegtem Textheft mit Aufsätzen von Bettina Schönfelder und Christoph Bauer.


08.12.2012 - 20.01.2013
Gerhard Langenfeld – Horizonte
Lackbilder auf Metallträger und Arbeiten auf Papier

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Die Bilder des in Saulgau lebenden Malers (*1955) leben allein von der Farbe. Nachdem er mit den Serien seiner „schwarzen Bilder“ längst in ganz Deutschland bekannt wurde, schließt er in der neuen Schau seine aktuellen farbigen, atmosphärisch dichten Lackbilder, die er mit hoch glänzenden Auto-lacken schafft, mit der Serie der „Horizonte“ und fotografisch bearbeiteten Spiegelungen zusammen.

Kooperation mit dem Forum Kunst Rottweil und dem Diözesanmuseum Limburg.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.


08.12.2012 - 20.01.2013
Zeitgenössiches Kunst mit Hauptwerken aus der Sammlung

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Das Städtische Kunstmuseum zeigt ausgewählte Werke zeitgenössischer Kunst aus der Euregio Bodensee. Die Ausstellung mit Hauptwerken aus der eigenen Sammlung vereint Werke sämtlicher Gattungen und reicht von Malerei, Grafik und Fotografie bis hin zur Plastik und Skulptur. Zu sehen sind Arbeiten von Ralf Fleck, Friedemann Hahn, Felix Droese, Jürgen Palmtag, Miriam Prantl, Siegfried Assfalg, Ulrike Ottinger, Dieter Berke, Paul Schwer, Markus Daum, Markus Strieder, Werner Pokorny u.a.


29.09.2012 - 25.11.2012
Tom Leonhardt - Malerei und Zeichnung
Eine Ausstellung des Kunstvereins Singen

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Der Maler und Zeichner (*1958), einer der profiliertesten Künstler im Bodenseeraum, verbindet in sei-nem Werk, das er stets in Serien vorantreibt, stringent Regionales und Internationales, Heimatliches mit Politischem. Die Überblicksausstellung führt Werke aus der Zeit von 2000 bis heute zusammen: von der „Giardini“-Serie über die „Sarajevo“-Bilder bis zur aktuellen Folge „Überflüge“.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.


22.07.2012 - 16.09.2012
Bert Jäger (1919-1998) - Fotografie

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Als Maler informeller Bilder hat er seinen festen Platz in der Kunstgeschichte des deutschen Südwestens. Als Fotograf subjektiver Reise- und anrührender Menschenbilder in klassischem Schwarz-Weiß ist Bert Jäger eine Entdeckung! Die Ausstellung konzentriert sich erstmals ausschließlich auf das fotografische werk aus dem Nachlass.


25.05.2012 - 25.11.2012
Die Klassiker von der Höri

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Sommer, Singen und die Maler der klassischen Moderne von der Bodenseehalbinsel Höri - das gehört zusammen! Das Städtische Kunstmuseum Singen mit seinem Sammlungsschwerpunkt auf den ab 1933 als "entartet" verfemten Künstlern der Moderne, die auf der Höri Zuflucht fanden, hat sie alle im Bestand. Wir zeigen Werke von Max Ackermann, Erich Heckel, Otto Dix, Curth Georg Becker, Walter Herzger und weiterer Maler in einer repräsentativen Sommerschau. Also: Nicht nur auf die Höri fahren!


25.05.2012 - 08.07.2012
Eckart Hahn - Der schwarze Duft der Schönheit
Malerei und Objekte

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Eckart Hahn Bilder faszinieren. Die Farben sind sinnlich, die Oberflächen glatt, die irritierend kombinierten Motive und Zeichen verstören. Der nur scheinbar perfekte Realismus dieser Bilder führt uns bis an die Ränder unserer synthetisierten Wirklichkeit. Hahn, ein Maler, "dessen Name man sich merken muss", schafft, so die Kritik, nicht nur "unheimlich schöne" und "perfekt unbehagliche" welten - er stellt uns die Brüche unserer heutigen Lebenswelt und das Unbehagen an der Kultur vor Augen.


25.03.2012 - 13.05.2012
SingenKunst 2012. Positionen zeitgenössischer Kunst aus dem westlichen Bodenseeraum (Kunstverein Sin

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Die SingenKunst stellt grenzüberschreitend (CH / D) das Potential zeitgenössischer Kunst aus und im westlichen Bodenseeraum vor. Eine unabhängige Jury hat 15 KünstlerInnen eingeladen: Nándor Angstenberger, Raimund Albert Buck, Felix Droese, Othmar Eder, Harald Häuser, Ute Klein, Dieter Krieg, Valentin Magaro, albertrichard Pfrieger, Cornelia Seifritz, Urs Stadelmann, Conrad Steiner, Richard Tisserand, Judit Villiger, Helmut Wenczel.


29.01.2012 - 11.03.2012
BADEN-WÜRTTEMBERG 60. 60 Jahre Land Baden-Württemberg - 60 Kunstwerke für Baden-Württemberg.

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60 Kunstwerke, die das Land Baden-Württemberg anlässlich des Landesjubiläums im Rahmen eines jurierten Wettbewerbsauswahl bei 48 jungen Künstlern aus Baden-Württemberg angekauft hat, werden in einer "Geburtstagsausstellung" im Städtischen Kunstmuseum Singen gezeigt. Alle Gattungen, Techniken und künstlerischen Haltungen sind vereint. Erweitert wird die Schau durch Werke der Hans-Thoma-Preisträger Karin Sander und Fritz Schwegler.


01.10.2011 - 08.01.2012
Miriam Prantl - Farb Licht Raum

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Miriam Prantl (*1965, lebt in Dornbirn (A)) arbeitet mit Farbe, Licht und Geräuschen in den Raum hinein. Die Ausstellung zeigt neue, z.T. speziell für die Ausstellungsräume entstandene LED-Licht- und Videoprojektionen und Gemälde. Prantls Ziel ist nicht die Überwältigung, sondern der Einbezug des Betrachters in eine atmende, pulsierende Raumatmosphäre.


19.08.2011 - 18.09.2011
Kunst am See und Otto Dix zum Geburtstag

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Die Sommerausstellung zeigt die Hauptwerke aus der Sammlung des Museums von den Künstlern der Höri (Otto Dix, Max Ackermann, Erich Heckel, Curth Georg Becker u.a.) über Kunst der Moderne nach ´45 aus dem deutschen Südwesten bis zur zeitgenössischen Kunst aus der Euregio Bodensee. Zu Dix´ 120. Geburtstag bieten wir einen kleinen Schwerpunkt.


10.06.2011 - 17.07.2011
Jan Peter Thorbecke - Die Schenkung
Radierungen, Lithographien, Holzschnitte, Mappenwerke

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Parallel zur Sonderausstellung "Jan Peter Thorbecke - "Aus meinem Leben". Neue Arbeiten" zeigen wir im Erdgeschoss die Schenkung des Künstlers an das Städtische Kunstmuseum Singen. 70 Blätter des Meisterdruckers aus dem Zeitraum von 1985 bis 2003 werden gezeigt. Zusammen mit den neuen Arbeiten im OG (2004 - 2011) bieten wir so einen Blick auf "den ganzen Thorbecke".


10.06.2011 - 17.07.2011
Jan Peter Thorbecke - Die Schenkung
Radierungen, Lithographien, Holzschnitte, Mappenwerke

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Parallel zur Sonderausstellung "Jan Peter Thorbecke - "Aus meinem Leben". Neue Arbeiten" zeigen wir im Erdgeschoss die Schenkung des Künstlers an das Städtische Kunstmuseum Singen. 70 Blätter des Meisterdruckers aus dem Zeitraum von 1985 bis 2003 werden gezeigt. Zusammen mit den neuen Arbeiten im OG (2004 - 2011) bieten wir so einen Blick auf "den ganzen Thorbecke".


17.04.2011 - 17.07.2011
Jan Peter Thorbecke - "Aus meinem Leben"

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Jan Peter Thorbecke (*1942 in Lindau, aufgewachsen in Konstanz, lebt in Darmstadt und Konstanz) zählt zu den interessantesten Malern und Graphikern am Bodensee. Ganz gleich, was Thorbeckes flirrende "Seh-Stücke" zeigen, ob Landschaften, Stillleben, Interieurs, Familienbilder, Erinnerungen an den Krieg, Kürzel oder Zeichen - immer lässt er sich anregen von der geschauten Natur oder dem fotografischen Bildern.


13.02.2011 - 03.04.2011
ALLES MUSS RAUS. Die ganze Sammlung.

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Wir wagen das Exeperiment und zeigen unseren Besuchern und den Bürgern der eigenen Stadt alles, was wir im Depot haben. Präsentiert wird dies alles in "Petersburger Hängung", d.h. dicht an dicht. In Fortführung unseres Jubiläumsjahres 2010 - 20 Jahre - machen wir so auf wesentliche Grundlagen unserer Arbeit - das Sammeln, Erforschen und Präsentieren von Kunst - aufmerksam. Und was ist für Sie Kunst?


28.11.2010 - 23.01.2011
SingenKunst 2010. Positionen zeitgenössischer Kunst im westlichen Bodenseeraum (Kunstverein Singen).

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22 Künstler zeigen aktuelle Arbeiten aus den Gattungsbereichen: Malerei, Bildhauerei, Installation, Graphik, Performance, Buch.


18.10.2010 - 14.11.2010
Schwarz / Weiß. Werke aus der Sammlung

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Photographie, Druckgraphik, Malerei, Plastik - alle Gattungen rund um das Thema Schwarz und / oder / gegen Weiß.


18.09.2010 - 14.11.2010
Matthias Holländer - NATURE MORTE
Schwarz-Weiß-Photographien - und einige Gemälde

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Erste umfassende Museumsausstellung des photographischen Werks des bekannten hyperrealistischen Malers Matthias Holländer (ca. 80 Fine Art Prints; 12 neue Gemälde). Im Fokus stehen die Serien der Naturalienkabinette und anatomischen Sammlungen. Doch weniger die Objekte, denn die Spiegelungen, Irritationen, Bedeutungsebenen zwischen den Objekten interessieren dem Maler-Photographen.


19.06.2010 - 05.09.2010
KARL OSSWALD (1925-1972) - EIN SPÄTEXPRESSIONIST
Malerei, Zeichnung, Druckgraphik

Pressemitteilung
Beitrag zu Neuentdeckung eines bedeutenden Spätexpressionisten aus dem westlichen Bodenseeraum


19.06.2010 - 05.09.2010
KÜNSTLER DER HÖRI - IN SINGEN

Pressemitteilung
Überblicksausstellung zu Leben und Werk der Künstler, die ab 1933 (bis ca. 1960) Zuflucht auf der Bodenseehalbinsel Höri fanden: Otto Dix, Max Ackermann, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Helmuth Macke, Hans Kindermann u.a.


18.06.2010 - 05.09.2010
Karl Oßwald (1925 - 1972) - ein Spätexpressionist

Pressemitteilung
Die Ausstellung des Kunstvereins Singen ehrt den Spätexpressionisten Karl Oßwald und sucht eine Neubewertung des Oeuvres einzuleiten. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Gattung: Landschaft. Gezeigt werden Gemälde, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Nachlaß und aus Privatbesitz.


18.06.2010 - 05.09.2010
Künstler der Höri

Pressemitteilung
Ab 1933 entstand - unfreiwillig - eine "Künstlerkolonie" auf der Bodenseehalbinsel Höri. Vertreter der Moderne, darunter so bekannte Maler wie: Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Walther Herzger, Curth Georg Becker u.a., zogen sich unter dem Druck der Nationalsozialisten in die "innere Emigration" zurück. Die Ausstellung aus eigenem Bestand zeigt einen umfassenden Überblick über die "Höri-Künstler".


06.03.2010 - 06.06.2010
Paul Schwer - Orion.
Installation - Plastik - Malerei

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Farbe und Farblicht - das sind die beiden zentralen Komponenten, um die Paul Schwers Werk kreist. Um diese im Raum zur Wirkung zu bringen, überschreitet er lustvoll die Grenzen der Gattungen, aber auch die Grenzen zwischen Wand und Raum, high and low, Zufall und Konzept. Zu sehen sind: Tafelbilder, Wandmalereien, Lichtinstallationen, Graphiken, skulpturale Objekte in einer raumbezogenen Choreographie.


06.03.2010 - 06.06.2010
Farbe und Licht.
Werke aus der Sammlung des Museums.

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Begleitausstellung zur Ausstellung: Paul Schwer - Orion.


27.11.2009 - 14.02.2010
Neues in der Sammlung

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Paralell zur Ausstellung >Markus F. Strieder< ermöglicht die Ausstellung im Erdgeschoss Einblicke in die Sammlung und stellt Werke zeitgenössischer Künstler aus der Euregio Bodensee vor. So werden ua.a. neu aufgenommene Arbeiten von Friedemann Hahn (Malerei), Andrea Zaumseil (PLastik) und - anläßlich der Vorstellung einer Neupublikation - Dschiggetai (d.i. Jürgen Schiertz).


27.11.2009 - 14.02.2010
Markus F. Strieder - geschmiedete Stahlskulpturen, Tuschezeichnungen

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Der Bildhauer Markus F. Strieder (*1961; geboren in Innsbruck (A), Studium in Stuttgart, lebt in Frankreich) hat einen ungewöhnlichen Ansatz für seine Stahlskulpturen gewählt - er schmiedet diese oder lässt den Stahlstrang in eine Bagerschaufel schießen. Das Ergebnis sind, einerseits, sinnlich bewegte Lineamente, zum anderen schwere, doch tanzende Arbeiten.


27.09.2009 - 15.11.2009
Gert Wiedmaier - Blickwechsel

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Der Stuttgarter Künstler Gert Wiedmaier (*1961), der sich in seinem Werk mit Städten, urbanen Räumen, Landschaften, Orten und Unorten auseinandersetzt, zeigt auf den Ausstellungsort Singen bezogene Arbeiten. Seine Wachsarbeiten, bearbeiteten Fotografien und Rauminstallationen verbergen und geben den gezeigten Orten ihre verloren gegangene Aura zurück.


22.08.2009 - 15.11.2009
Friedrich Mengele (1900-1989) - Zur Erinnerung

Pressemitteilung
Landschafts-, Stillleben- und Portraitmalerei, aber auch Monotypien und Badende des Bodenseemalers Friedrich Mengele


18.07.2009 - 20.09.2009
Aus dem Stamm - Die Sinnlichkeit des Materials - Holzskulptur heute

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Ein Überblick über den Stand der Holzskulptur heute. Werke von 44 international bekannten und von renommierten Künstlern aus dem deutschen Südwesten veranschaulichen den Wandel der bildhauerischen Arbeit im / mit Holz von den 1980er Jahren bis heute.


24.05.2009 - 05.07.2009
SINGENKUNST 2009. Positionen zeitgenössischer Kunst aus dem westlichen Bodenseeraum.

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Die Ausstellung des Kunstvereins Singen im Städtischen Kunstmuseum Singen bietet einen informativen Überblick über aktuelle Kunst und Künstler in der Euregio Bodensee. 27 Künstler aus Deutschland und der Schweiz zeigen Tafelbilder, Graphiken, Fotoarbeiten, Plastiken und installative Arbeiten. Einen Schwerpunkt bilden Handzeichnungen und reflektive Positionen.