Language

KUNSTHALLE / Dessau

Kunstinstitution bei artports.com

KUNSTHALLE / Dessau

Post: Hobusch­gasse 5 | Eingang: Ratsgasse
D-06844 Dessau-Roßlau
Germany/Deutschland
Tel: +49 340 859 165 29
info@anhaltischer-kunstverein.de
www.anhaltischer-kunstverein.de
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag / 10 – 17 Uhr
Stadtplan (Google)

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


KUNSTHALLE / Dessau

09.01.2026 - 14.02.2026
Ursula Stroedicke – Textilkunst | Seide | Metall
Vernissage: 08.01.2026 / 18 Uhr

Pressemitteilung
Die Dessauer Textilgestalterin Ursula Stroedicke lebte und arbeitete vis-à-vis des Georgengartens, nur wenige Schritte vom Bauhaus entfernt – zwischen Bauhaus und Gartenreich. Ihr Credo lautete: „Textil ist die zweite Haut. Immer! Textil ist ja eigentlich alles, was beweglich ist. Sie können textile Arbeiten machen – genauso mit Edelstahl.“
Ursula Stroedicke wurde 1938 in Rambin auf Rügen geboren. Von 1956 bis 1959 studierte sie Mode und Modeillustration in Berlin-Charlottenburg. Seit 1982 arbeitete sie freischaffend als Textilgestalterin, zunächst auf Rügen, später in Dessau. 1988 wurde sie Mitglied des Künstlerverbandes der DDR, 1994 des Verbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt. Dies ist ein stark verkürzter Lebensabriss einer Künstlerin, die im Juli 2024 in Dessau verstarb.
In Dessau sind ihre Werke an mehreren Orten präsent: im Naturkundemuseum, in der Stadtsparkasse, im Klinikum sowie in privaten Sammlungen. Für die Stadtsparkasse entstand der Zyklus Von der Ost-Mark zur D-Mark zum Euro. Im Konferenzraum des Dessauer Klinikums befinden sich drei Arbeiten zu Beethovens Tripelkonzerten sowie fünf zum Thema Medizin. Weitere Werke entstanden für die Ausstellung Vom Gartenreich zum Bauhaus. Zudem zeigte sie textile Interpretationen von Goethes Farbenlehre.
Im letzten Jahr ihres Lebens vollendete Ursula Stroedicke eine Serie leicht und spielerisch wirkender textiler Bilder. Jedes ist mit einem Goethe-Gedicht versehen. Die auf zarter Seide interpretierten Arbeiten erinnern an Goethe ebenso wie in ihrer feinen Farbigkeit an Aquarelle Paul Klees.


Ausstellungsarchiv


21.11.2025 - 21.12.2025
Volker Schlecht – Altpapiere
Vernissage: 20.11.2025 / 18 Uhr

Pressemitteilung
Zeichnung als Einzelbild, als Sequenz, als Film – und Film als Zeichnung in Bewegung – so könnte man die Arbeiten von Volker Schlecht zusammenfassen. Seine freien Zeichnungen entstehen dabei in der Regel als Abfall, als Nebensache, und sie sind buchstäblich aus Abfall gemacht: er zeichnet auf benutzte Teebeutel, auf Kaffeefilter, auf bezahlte Quittungen, auf aufgerissenen Briefumschlägen, auf ausgefüllten Formularen, auf Bauanleitungen, auf Papierresten. Er zeichnet dabei oft mit banalem Werkzeug – mit Kugelschreiber, mit Filzstiften. Für ihn ist die Quintessenz dieser Materialien: durch Zeichnen Stroh zu Gold zu spinnen, Papiermüll in ein Bild zu verwandeln. Es geht dabei nicht um nostalgisch-ästhetische Hintergründe, sondern der Reiz liegt im „Weiterspinnen" des Vorgefundenen. Zeichnen als Rohrschachtest. Nichts ist geplant, der Prozess ist (fast) alles.
Zusammen mit Alexandra Kardinar illustriert er unter dem Namen Drushba Pankow für Bücher, Zeitungen und Magazine. In seinen gezeichneten Kurzfilmen beschäftigt sich Volker Schlecht mit politischen und historischen Themen, zuletzt in "Kaputt" mit der Zwangsarbeit im zentralen Frauengefängnis der DDR und in „The Waiting“ mit dem Artensterben und mit Pandemien.
Seit 2022 ist Volker Schlecht Professor für Gestalten/Zeichnen im Studiengang Architektur an der Hochschule Anhalt in Dessau.

Eintrittspreise
3,- € Erwachsene, freier Eintritt Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre

Außerdem!
Das Künstlergespräch mit Volker Schlecht findet am Samstag, den 29.11. um 18 Uhr in der KUNSTHALLE Dessau statt.


13.07.2007 - 22.08.2007
Hans-Christoph Rackwitz - Geometrie und Natur - Perspektiven aus dem Gartenreich DessauWörlitz



03.02.2007 - 18.03.2007
Bis jetzt ging alles gut


31.01.2007 - 04.03.2007
Dessauer Bürger machen Kunst