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Haus der Kunst

Kunstinstitution bei artports.com

Haus der Kunst

Prinzregentenstraße 1
D-80538 München
Germany/Deutschland
Tel: 089/ 21127113
mail@hausderkunst.de
www.hausderkunst.de
Öffnungszeiten:
Mo-So 10-20, Do 10-22 Uhr
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Hotels

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


14.10.2016 - 26.03.2017
Postwar – Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965
14.10.16 – 26.03.17

Pressemitteilung
Im kommenden Jahr geht es in zwei prominenten Ausstellungsprojekten um die zentrale Frage, welche Faktoren dafür maßgeblich sind, dass Kunstgeschichte auf eine ganz bestimmte Weise geschrieben wird. Während „Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst vom Centre Pompidou“ einen Überblick über die Kunst seit den 1980er-Jahren gibt, untersucht „Postwar – Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965“ die unmittelbare Nachkriegszeit.


Ausstellungsarchiv


28.10.2016 - 12.02.2017
Joana Hadjithomas & Khalil Joreige

Pressemitteilung
Die Filme und Fotografien von Joana Hadjithomas und Khalil Joreige (*1969 in Beirut, Libanon, leben und arbeiten beide in Beirut und Paris) untersuchen das Potenzial dieser Medien als Instrument zur Erfassung und Aufzeichnung von Zeit und Wandel. Durch ihre Erfahrungen im libanesischen Bürgerkrieg (1976-1991) früh politisiert, zieht das Künstlerpaar die Bedeutung von Bildern für Gedächtnis und Geschichte in Zweifel, indem sie deren Bildproduktion und Narrative, gerade im Krieg, hinterfragen. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Geschichte ihres Heimatlandes Libanon, die sie durch fiktive Charaktere und weniger bekannte geschichtliche Ereignisse konstruieren. Mit einer nahezu archäologisch anmutenden Methode legen Hadjithomas und Joreige so die Schichten der Bildwelt des kriegszerstörten Landes frei, dringen tief in ein von Amnesie geprägtes gesellschaftliches Gedächtnis vor und begeben sich auf die Suche nach ihrer persönlichen Geschichte der Zugehörigkeit


08.07.2016 - 20.11.2016
Michael Buthe


Pressemitteilung
„Meine Sonne ist für mich, wie alle Bilder, ein Gebrauchsgegenstand zum Sehen, zum Fühlen, zum Träumen, zum Sich-etwas-Klarmachen“, beschreibt Michael Buthe (1944-1994) eines seiner wiederkehrenden, zentralen Motive. Mit leuchtenden Farben oder strahlendem Gold sammelt der Künstler im Rund dieses Himmelgestirns die gesamte Welt, ja den ganzen Kosmos ein. Das Schaffen des Weltenwanderers, der sich auf vielen Reisen Kunst und Alltag von Marokko, Nigeria und Benin über Nordafrika und den Mittleren Osten bis zum Iran erschloss, umfasst archaisch wirkende Assemblagen, leuchtende Papierarbeiten, intensiv bearbeitete Leinwände, Collagen und Gemälde in Gold.

Die Retrospektive im Haus der Kunst vereint lose chronologisch wichtige Werkgruppen: frühe Zeichnungen der 1960er- und 1970er-Jahre sowie die großformatigen Stoffbilder, Gemälde und Assemblagen. Durch die beiden letzten erhaltenen großen Installationen wird auch Buthes räumliches Arbeiten greifbar.

Eine Kooperation von Kunstmuseum Luzern, S.M.A.K., Gent und Haus der Kunst, München. Idee und Konzept: Heinz Stahlhut, Kunstmuseum Luzern.


13.05.2016 - 18.09.2016
Kapsel 05: João Maria Gusmão & Pedro Paiva

Pressemitteilung
Zum dritten Mal bietet das Haus der Kunst jungen, international aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern im Format von Kapsel-Ausstellungen die Möglichkeit, neue Werke zu zeigen. Für das Format der Kapselausstellung steht je ein Ausstellungsraum zur Verfügung, der eine selbstständige Einheit bildet.

Das portugiesische Künstlerduo João Maria Gusmão (*1979, Lissabon) und Pedro Paiva (*1977, Lissabon, beide leben und arbeiten in Lissabon, Portugal) hat in den vergangenen 15 Jahren ein magisches und geheimnisvolles Werk entwickelt, das Filme, Fotografien, Skulpturen und Camera-obscura-Installationen umfasst. Auf 16-mm-Celluloid-Film aufgenommen, zeigen ihre Arbeiten physikalische Experimente, Abläufe der Natur und Episoden des Alltags, mit denen sich zumeist poetisch-philosophische, nicht selten auch übersinnliche Momente verbinden.


13.05.2016 - 18.09.2016
Kapsel 06: Sara MacKillop

Pressemitteilung
Bei der Begegnung mit Sara MacKillops (*1973 in Bromley, Großbritannien, lebt und arbeitet in London) Arbeiten ist eine genaue Beobachtung der Details gefragt. Die Künstlerin verwendet in ihren Werken Bürobedarf wie Kugelschreiber, Umschläge und Faxpapier oder greift auf einfache Materialien wie Kartons, Tapeten und Plattencover zurück. Obwohl die Künstlerin deren charakteristische Merkmale und Dimensionen mit subtilem Humor verändert, sind diese kurzlebigen Produkte leicht wiederzuerkennen. Das Vertraute wird dennoch fremdartig, das sonst Unauffällige sticht ins Auge. MacKillops Künstlerbücher aus angeeigneten Versandhauskatalogen und Schreibmaschinehandbüchern und ihre zurückhaltenden Arrangements aus Farbstiften offenbaren nicht nur einen Sinn für Humor, sondern verdeutlichen ebenso die Faszination der Künstlerin für bürokratische Systeme, Serialität und Muster, die sie auf subtile Weise untergräbt und unterbricht. Durch leichte Verschiebungen offenbart MacKillop die Poesie im Alltäglichen.


25.03.2016 - 04.09.2016
Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou

Pressemitteilung
Im kommenden Jahr geht es in zwei prominenten Ausstellungsprojekten um die zentrale Frage, welche Faktoren dafür maßgeblich sind, dass Kunstgeschichte auf eine ganz bestimmte Weise geschrieben wird. Während „Postwar – Nachkriegskunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965“ die unmittelbare Nachkriegszeit untersucht, gibt „Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou“ einen Überblick über die künstlerischen Positionen seit den 1980er-Jahren anhand von 160 Arbeiten von über 80 Künstlern.


12.02.2016 - 12.06.2016
James Casebere. Flüchtig

Pressemitteilung
James Caseberes (*1953 in Lansing, Michigan, USA) fotografische Arbeiten zeigen architektonische Motive wie beispielsweise monotone Wohnsiedlungen, überflutete Gänge luxuriöser Villen, kahle Innenansichten von Gefängnissen, maurische und muslimische Architektur, das unterirdische Kanalsystem von Bologna oder das jüdische Ghetto in Venedig. Seinen Werken liegt jedoch eine besondere Produktionsweise zugrunde: Es sind Aufnahmen detaillierter, selbst gefertigter Architekturmodelle, in denen imaginierte, fingierte Szenen arrangiert werden. Auf diese Weise entstehen Bilder, die zwischen dem Flüchtigen und dem Sublimen, zwischen Realismus und Fiktion zu schweben scheinen.


27.11.2015 - 18.09.2016
DER ÖFFENTLICHKEIT – VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST
Laure Prouvost


30.10.2015 - 14.02.2016
Kapselausstellungen
Adele Röder und Lynette Yiadom-Boakye

Pressemitteilung
Das Haus der Kunst hat 2014 eine neue Reihe von Ausstellungen begonnen. In dieser Reihe werden jüngere, in der Museumslandschaft noch wenig etablierte Künstler und Künstlerinnen präsentiert und neue Produktionen ermöglicht. Die Kapselausstellungen geben auf diese Weise Einblick in künstlerische Praktiken und Produktionsweisen. Jede der beiden Künstlerinnen präsentiert ihr Werk autonom in jeweils einem großen Saal, einer sog. Kapsel.


24.10.2014 - 11.01.2015
Kapsel 2: Mohamed Bourouissa

Pressemitteilung
Das Haus der Kunst führt ein neues Programm ein, das sich auf einen einzigen Ausstellungsraum konzentriert und neue Entwicklungen unter jungen, international aufstrebenden Künstlern untersucht. Ziel dieser Serie von Kapsel-Ausstellungen ist, das Publikum für die Produktion eines neuen Werks zu interessieren, geschaffen von einem Künstler, der vor seinem künstlerischen Durchbruch und damit an einem bedeutenden Punkt seiner Laufbahn steht. Die Serie beginnt 2014 mit zwei Künstlern, die sich konzeptuell mit dem Narrativen, mit Zeit und Raum und der Erschaffung einer sozialen Identität beschäftigen.

Der französisch-algerische Künstler Mohamed Bourouissa (geb. 1978) untersucht in seinen multi-medialen Arbeiten Strategien der Subjektivierung und der Repräsentation. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Menschen, die sich sozial, kulturell und ökonomisch an den Rändern der Gesellschaft bewegen. Dies setzt er mit seiner Präsentation fort, bei der die sozialen Möglichkeiten der Menschendarstellung eine bedeutende Rolle spielen.


24.10.2014 - 11.01.2015
Kapsel 1: Tilo Schulz

Pressemitteilung
Das Haus der Kunst führt ein neues Programm ein, das sich auf einen einzigen Ausstellungsraum konzentriert und neue Entwicklungen unter jungen, international aufstrebenden Künstlern untersucht. Ziel dieser Serie von Kapsel-Ausstellungen ist, das Publikum für die Produktion eines neuen Werks zu interessieren, geschaffen von einem Künstler, der vor seinem künstlerischen Durchbruch und damit an einem bedeutenden Punkt seiner Laufbahn steht. Die Serie beginnt 2014 mit zwei Künstlern, die sich konzeptuell mit dem Narrativen, mit Zeit und Raum und der Erschaffung einer sozialen Identität beschäftigen.

Ausgehend von Architektur und Narrativ, wird Tilo Schulz für die Kapsel 1 ein neues szenisches Stück schreiben und sich damit dem bisher wenig beachteten literarischen Teil seines Werkes zuwenden. Der Text wird von Schauspielern vertont und ist Bestandteil einer raumgreifenden Installation, welche die Architektur wesentlich modifiziert und den Besucher als Akteur aufnimmt.


24.10.2014 - 11.01.2015
Victor Man - Zephir

Pressemitteilung
Die Gemälde des rumänischen Künstlers Victor Man (geb. 1974) entziehen sich einer schnellen Rezeption: Sie sind vorwiegend kleinformatig, dunkel, fast intim. Die vielschichtige Maltechnik seiner Bilder ist oftmals kaum zu durchdringen, und man muss nahe herantreten, um sie zu erfassen. In seinen Gemälden vereint der Künstler kollektive und biografische Erinnerungen, Mythen, Bezüge zu Philosophie und Kunstgeschichte. Victor Mans Bilder wirken zeitlos und visionär zugleich. „Zephir“ zeigt neben einem Überblick über Mans bisheriges Werk neue Gemälde und eine für die Ausstellung geschaffene skulpturale Glasarbeit, in der er die Vielschichtigkeit seiner Malerei in den dreidimensionalen Raum überträgt.

Victor Man wurde von der Deutschen Bank als "Künstler des Jahres" 2014 ausgezeichnet. Die Ausstellung ist noch bis 22. Juni 2014 in der Deutschen Bank KunstHalle in Berlin zu sehen.


17.10.2014 - 20.09.2015
DER ÖFFENTLICHKEIT - VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST
Anri Sala


19.09.2014 - 01.02.2015
Georg Baselitz

Pressemitteilung
Eines der prägenden Merkmale im Schaffen von Georg Baselitz (geb. 1938) ist die kritische Reflexion des eigenen Werks vor einem veränderten Zeithintergrund. In den vergangenen zehn Jahren hat diese Selbstanalyse einen breiten Raum eingenommen. Baselitz unterzieht darin die bestimmenden Eigenschaften der ursprünglichen Fassungen einem erneuerten formalen Zugriff. Dem einst kraftvollen Duktus und gesättigten Farbauftrag stellt er in den "Remix"-Bildern die luzide Transparenz eines Farbdrippings gegenüber, das die Motive nachgerade verflüssigt und zeichnerisch auflöst. Diese Leichtigkeit der Herangehensweise wirkt wie eine Befreiung der Darstellung von Inhalt und Bedeutung, die das eigene Denken und Schaffen in eine zeitgenössische Tonart überführt. Die sogenannten "Schwarzen Bilder", die seit Ende 2012 entstanden sind, erscheinen als eine folgerichtige Umkehrung dieses formalen Ansatzes, welche das abseitige Wesen in Baselitz` Schaffen aufruft. Die Ausstellung zeigt neben den neuen Werkreihen des Künstlers auch die parallel dazu entstandenen schwarzen Bronze-Skulpturen. Die formale und inhaltliche Erneuerung, der Baselitz sein Werk immer wieder unterzieht, wird rückschauend anhand von exemplarischen Beispielen seit Mitte der 1960er hergeleitet.

Kulturpartner
m94,5


27.06.2014 - 18.01.2015
Slapstick. Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Pressemitteilung
Slapstick ist per Definition eine spezielle Form der Filmkomödie. Bezeichnend dafür ist eine körperbezogene Situationskomik, die meist ohne Worte auskommt. Sie verleitet den Zuschauer, über Dinge zu lachen, die aus einem anderen Blickwinkel oft das Gegenteil von lustig sind. Der Slapstick schafft eine moralfreie Situation, in der der Zuschauer aus einem Instinkt heraus handelt. Arbeiten wie "King" von Olaf Breuning oder auch "Hungry Hungry Hippoes" von Nathalie Djurberg zeigen deutlich, dass viele Begegnungen nur einigen Beteiligten lustig erscheinen. Diese Art des Humors, die auch im Alltag vorkommt, lebt zum großen Teil von Grausamkeit und Unterdrückung, die in diesen Arbeiten zum Vorschein kommt. Die Ausstellung "Slapstick" präsentiert Arbeiten von Francis Alys, Rodney Graham, Robin Rhode, Jochen Kuhn, Mike Kelley und anderen.


21.06.2014 - 12.10.2014
Stan Douglas

Pressemitteilung
Nach seiner mehrfachen Teilnahme an der Biennale in Venedig und an der Documenta in Kassel ist Stan Douglas (* 1960) in der internationalen Kunstszene längst eine feste Größe. Man verbindet mit ihm filmische und installative Arbeiten, bei deren Montage der Zufall mitwirkt und verlorene Utopien des 20. Jahrhunderts thematisiert werden. In den letzten Jahren nahm die Fotografie im Schaffen des Kanadiers selbständigen Raum ein. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner überwiegend großformatigen neuesten Arbeiten auf diesem Gebiet. Anders als in seiner frühen dokumentarischen Fotografie geht es Douglas heute um historische Themen wie Emanzipationsbewegungen am Beispiel Vancouvers in "Crowds and Riots" (2008) oder kulturelle Phänomene am Beispiel der Diskomusik in "Disco Angola" (2012). Für "Midcentury Studio" (2010-11) schlüpfte der Künstler selbst in die Rolle eines fiktiven Reportagefotografen, um seine Heimatstadt Vancouver in den Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu porträtieren. Douglas wählt Darsteller, Kostüme und Beiwerk sorgfältig aus und greift auf Produktionsmittel der Filmindustrie zurück. Neuland betritt er mit der Theaterproduktion "Helen Lawrence": Das Spiel der Schauspieler auf der Münchner Bühne wird gefilmt und augenblicklich in eine computergenierte Umgebung eingefügt. "Helen Lawrence" wird zeitgleich zur Ausstellung als Gastspiel in den Münchner Kammerspielen zu sehen sein.


08.03.2014 - 30.12.2015
Archiv Galerie

Pressemitteilung
Mit der Archiv Galerie etabliert das Haus der Kunst ein neues Forschungs- und Ausstellungszentrum. Eingerichtet in einem zentral gelegenen Ausstellungsraum des Haus der Kunst, stellt die Archiv Galerie das sichtbare Gedächtnis der wechselvollen Geschichte und des komplexen historischen Prozesses dar, der das Haus der Kunst in seiner heutigen Form hervorgebracht hat und der sich bis in die Gegenwart fortsetzt.
Basis für die Archiv Galerie, die vom Künstler und Kulturwissenschaftler Martin Schmidl gestaltet wurde, sind die Bestände des Historischen Archivs im Haus der Kunst, die 2004 von der Historikerin Sabine Brantl erschlossen wurden. Die ausgewählten Dokumente erzählen von der Entstehung und der Nutzungsgeschichte des Hauses sowie vom Umgang mit seiner Architektur in der Nachkriegszeit. Der Schwerpunkt der getroffenen Auswahl leitet damit thematisch zu der bald anstehenden Sanierung des Gebäudes hin, mit dessen Planung der britische Architekt David Chipperfield beauftragt wurde und dessen Durchführung die Lesbarkeit des historisch belasteten Gebäudes vollständig wiederherstellen wird.
Die Archiv Galerie ist ein Pilotprojekt, das der Erforschung und Vermittlung der historischen Dimension der Gegenwart verpflichtet ist. Mit dem neuen Format soll die allgemein statische Konnotation des Begriffs Archiv sukzessive einer offenen und dynamischen Form zugeführt werden. In Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen, Künstlern und Wissenschaftlern sind weitere wechselnde Präsentationen zu verschiedenen thematischen Aspekten geplant. Das interaktive Angebot wird hierfür fortlaufend erweitert.
Die Archiv Galerie ist von der zentralen Mittelhalle im Haus der Kunst frei zugänglich.


08.03.2014 - 00.00.0000
Archiv-Galerie

Pressemitteilung
Die Archiv-Galerie des Haus der Kunst wird als interdisziplinäres Forschungs- und Ausstellungszentrum konzipiert. Eingerichtet in einem zentral gelegenen Ausstellungsraum des Haus der Kunst, ist die Archiv-Galerie das sichtbare Gedächtnis der wechselvollen Geschichte und des komplexen historischen Prozesses, der das Haus der Kunst in seiner heutigen Form hervorgebracht hat und der sich bis in die Gegenwart fortsetzt.
Basis für die Archiv-Galerie ist das Historische Archiv des Haus der Kunst, dessen Bestände 2004 erschlossen wurden. 2012 - anlässlich des 75. Jahrestags des Gebäudes - wurde ein Teil dieser Dokumente und Materialien in der Ausstellung "Geschichten im Konflikt. Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955" erstmals an das Licht der Öffentlichkeit geholt und einem größeren Publikum präsentiert.
Die von Sabine Brantl und Ulrich Wilmes kuratierte Archiv-Galerie ist ein Pilot-Projekt, in dessen Zentrum die Vermittlung und Erforschung steht: der zeitgenössischen Kunst verpflichtet zu sein und die historische Dimension der Gegenwart zu untersuchen und zu vermitteln. Sie steht Wissenschaftlern, Kuratoren, Publizisten, Studenten, Schülern und allen anderen Interessierten offen. Ihnen wird erstmals die Möglichkeit geboten, durch ein stetig wachsendes Angebot an Recherchemöglichkeiten eigenständig auf dokumentarisches Material zuzugreifen und sich zu informieren. Dabei baut die Archiv-Galerie ihre Aktivitäten im Austausch und in der Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen und Fachleuten aus. Mit einer Historischen Dokumentation zur Geschichte des Haus der Kunst ist die Archiv-Galerie auch einem breiten Publikum zugänglich.


28.02.2014 - 13.07.2014
Ellen Gallagher

Pressemitteilung
In einer Bildsprache, die Elemente aus Mythen, Natur, Kunst und Sozialgeschichte vereint, schafft Ellen Gallagher (geb. 1965 in Providence, Rhode Island) komplexe Arbeiten in einer Vielzahl verschiedener Medien: Malerei, Zeichnung, Relief, Collage, Druck, Plastik, Film und Animationsfilm.
Sie wurde international bekannt, indem sie eine minimalistische Ästhetik, die auf hoch komplexen Wiederholungen beruht, mit der Ikonografie von teilweise karikiert überzeichneten Lippen und Augen schwarzer Vaudevillekünstler aus Minstrel-Shows verband.
Auch mit ihren Apdationen, einer eklektizistischen Auswahl von Bildern aus Literatur, Musik, Science Fiction, Werbung und Naturgeschichte, erforscht sie das Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. In akribischen Arbeitsschritten werden diese Bilder immer weiter verunklart und überlagert, bis durch einen Schleier von Tintenschlieren, Löchern, Flecken und Abrieb nur noch Spuren davon sichtbar sind und einer seltsame und beunruhigende Fantasiewelt entsteht.
Die Überblicksausstellung geht der Entwicklung und Wiederkehr von Themen nach, von ihren bahnbrechenden frühen Leinwandarbeiten über die "Wigmap"-Gittercollagen bis zu jüngsten Filminstallationen und weiteren neuen Arbeiten. Sie hat ihre Premiere an der Tate Modern, London (1. Mai – 1. September 2013).


24.01.2014 - 22.06.2014
Bilder in der Zeit. Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Pressemitteilung
Teil 6 der Kooperation zwischen Haus der Kunst und Sammlung Goetz ist der Verbindung zwischen Film und Malerei gewidmet. Die ausgewählten Arbeiten haben Referenzen zu Abstraktion, zum Stillleben, oder zum Tableau vivant. Das Spektrum der formalen und inhaltlichen Bezüge reicht von der Übertragung von Mitteln der Malerei in die Medien Video und Film bis zur konzeptuellen Analyse von Malerei im Film, wie z.B. bei Seth Price. Mit Diaprojektionen, digitalen Animationen, Filmen und Videos von Peter Fischli/David Weiss, Cyrill Lachauer, Fabian Marcaccio, Seth Price, Kathrin Sonntag, Sam Taylor-Wood u.a.


24.01.2014 - 25.05.2014
Abraham Cruzvillegas
The Autoconstrucción Suites

Pressemitteilung
"In den ersten zwanzig Jahren meines Lebens beobachtete ich, wie das Haus, in dem meine Familie wohnte, langsam gebaut wurde; wir waren alle an dem Vorgang beteiligt", sagt Abraham Cruzvillages (geboren 1968). Im Laufe der letzten zehn Jahre hat er ein beeindruckendes Œuvre geschaffen, das sein Interesse an Form und Materie der Gegend von Ajusco spiegelt, einer Vulkanlandschaft südlich von Mexiko-Stadt. Die Wurzeln seiner Kunst, die er "autoconstrucción" (Selbstkonstruktion) nennt, liegen in den improvisierten Bauverfahren und -techniken seiner Heimatstadt. Seine dynamische skulpturale Sprache verbindet Naturmaterialien und gefundene Gegenstände und verwischt die Grenzen zwischen Kunst und Handwerk, zwischen Industrie- und Handfertigung. Für Cruzvillegas ist die skulpturale Form ein Prozess des Wandels, der Aktion, der Solidarität und der Transformation.


25.10.2013 - 02.02.2014
Lorna Simpson

Pressemitteilung
Die erste europäische Retrospektive über 30 Jahre des Œuvres von Lorna Simpson umfasst die Medien Fotografie, Film, Video und Zeichnung. Die afrikanisch-amerikanische Künstlerin, geboren in Brooklyn, New York, wurde Mitte der 1980er-Jahre mit großformatigen Fotografie-Text-Arbeiten von konzeptueller Strenge
und sprachlicher Prägung bekannt. Obwohl die Bilder durch den Text an Bedeutung gewinnen, ist die Verbindung zwischen beiden offen.
Die Erzählweise ist nicht direkt und dokumentarisch, sondern anspielungsreich und kodiert; Geschichte und Handlung zu gestalten, ist der Fantasie des Betrachters überlassen. Lorna Simpson nutzt die Figur der afrikanisch-amerikanischen Frau, um den konventionellen Blick auf Geschlechterrollen, Identität, Kultur, Geschichte und Gedächtnis herauszufordern und zu untersuchen, wie Interaktionen, Beziehungen und Erfahrung geformt werden. Mitte der 1990er-Jahre begann sie große, auf Filz gedruckte und aus mehreren Tafeln bestehende Fotografien herzustellen; die Tafeln werden meist von Text begleitet und deuten unterschiedliche Orte und Begegnungen an. Inden letzten zehn Jahren wendete sie sich Film- und Videoarbeiten zu, in denen Personen intime und rätselhafte Konversationen haben, die das
Mysterium von Identität und Sehnsucht gleichermaßenansprechen. Die Ausstellung zeigt außerdem eine große Auswahl an Zeichnungen und Aquarellen, die Lorna Simpson seit 2005 ausgeführt hat. In ihren jüngsten Arbeiten stellt sie Replikationen von Fotografien der 1950er-Jahre nach, in denen sie selbst die Position und Mimik der Dargestellten einnimmt.


18.10.2013 - 21.09.2014
DER ÖFFENTLICHKEIT - VON DEN FREUNDE HAUS DER KUNST
Manfred Pernice - Tutti IV

Pressemitteilung
Der von Pernice geplante Eingriff für die Mittelhalle des Haus der Kunst nimmt unmittelbar Bezug auf Elemente der Architektur. Er baut sich im Wesentlichen aus zwei Elementen auf. Zum einen platziert Pernice ie aus 2010 stammende architektonische Skulptur "Tutti" im Zentrum des Raumes. Sie besteht aus einem offenen runden Raum, der in vier unregelmäßige Segmente geteilt ist, die unterschiedlich eingerichtet sind. In ihrer Mitte führt eine Wendeltreppe auf das Dach der Skulptur. Zum anderenrichtet Pernice von dort aus eine zweite Treppe ein. Sie führt auf eine Brücke, die den Bereich zwischen den Pfeilern in einer Höhe von ca. 6 m überspannt, vom Buchladen auf der linken bis zum Eingang zum Ostflügel auf der rechten Seite. Für diese Überführung wird der Künstler eine Bespielung entwickeln, die sich als Ergebnis des Arbeitsprozesses vor Ort ergeben wird und daher heute noch nicht näher beschrieben werden kann. Auch diese Form einer spontanen Reaktion auf die räumlichen Gegebenheiten ist charakteristisch für Pernices skulpturalen Ansatz.


11.10.2013 - 26.01.2014
Richard Artschwager!

Pressemitteilung
Die bislang umfangreichste Retrospektive des amerikanischen Künstlers Richard Artschwager (1923-2013) zeigt über hundert Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Editionen. Siemisst allen Medien, in denen er gearbeitet hat, die gleiche Bedeutung bei und
untersucht ein Gesamtwerk, das danach fragt, wie wir uns visuell und physisch mit der Welt auseinandersetzen.
Artschwagers Kunst steht Pop-Art, Minimalismus und Konzeptualismus nahe, ist jedoch in keine dieser Kategorien einzuordnen, sondern verbindet Elemente von allen dreien.


19.04.2013 - 12.01.2014
So Much I Want to Say: Von Annemiek bis Mutter Courage
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Pressemitteilung
Ab Mitte der 1970er-Jahre entstanden, gehen die hier ausgewählten Filme Hand in Hand mit dem Diskurs der feministischen Bewegung und insbesondere der feministischen Filmtheorie. Die weiblichen Hauptfiguren zeichnen Rollenbilder und damit ein bestimmtes Verständnis von Weiblichkeit oder vertreten explizit eine feministische Position.


07.03.2013 - 23.06.2013
Mel Bochner – Wenn sich die Farbe ändert

Pressemitteilung
Mel Bochner gilt als einer der Begründer der Konzeptkunst. Die Ausstellung zeigt die Beziehungen auf, die zwischen Bochners Verwendung von Sprache und Farbe in den 1960er/70er-Jahren und seinen Werken der letzten zehn Jahre bestehen.


15.02.2013 - 26.05.2013
Aufstieg und Fall der Apartheid: Fotografie und Bürokratie des täglichen Lebens

Pressemitteilung
Mit Fotografie, Kunst, Film, Video und Archivmaterial geht die Ausstellung der Frage nach, wie die Strukturen der Rassentrennung in Südafrika in das tägliche Leben verwoben und als Teil der bürokratischen Ordnung des Staates normalisiert wurden. Sie untersucht die normativen Symbole, Zeichen und visuellen Repräsentationen von Apartheid.
Mit Werken des Afrapix Collective, von Mitgliedern des "Drum Magazine", des Bang Bang Clubs sowie Peter Magubane, David Goldblatt und Sabelo Mlangeni.


01.02.2013 - 12.05.2013
Kendell Geers 1988-2012

Pressemitteilung
In seiner ersten, politischen Phase setze sich Geers in Südafrika mit den Widersprüchen im System der Apartheid auseinander. Seine spätere, europäische Phase ist geprägt von einer eher poetischen Ästhetik und der Hinwendung zu universelleren Themen wie Spiritualismus und Sterblichkeit zu.


23.11.2012 - 10.02.2013
ECM – Eine kulturelle Archäologie

Pressemitteilung
Das 1969 von Manfred Eicher in München gegründete Plattenlabel ECM setzte mit seinen kristallklaren Aufnahmen früh neue Maßstäbe, seine Produktionen erreichten schnell internationalen Kultstatus (bspw. "Köln Concert" von Keith Jarrett). Die Ausstellung bildet Eichers disziplin- und kulturübergreifenden Ansatz, das Verhältnis von Klang und Bild, Sprache, Poesie und zeitgenössische Kunst ab: frühe Entwürfe für Plattencover von Barbara Woijrsch und Dieter Rehm, Studiofotografien und Filme von u.a. Theodor Kotulla, Stan Douglas und Anri Sala u.v.m., werden gezeigt.


09.11.2012 - 15.09.2013
Der Öffentlichkeit - Von den Freunden Haus der Kunst

Pressemitteilung
Das Haus der Kunst richtet eine Auftragsarbeit für die Mittelhalle ein, die so in einen öffentlichen Raum umgewandelt wird und die Besucher kostenfrei ins Gebäude einlädt. Als erste Künstlerin wurde Haegue Yang ausgewählt, die eine volumetrisch angeordnete Szenerie aus hängenden Jalousien entwickelt.


11.10.2012 - 20.01.2013
Ends of the Earth - Land Art bis 1974

Pressemitteilung
Ends of the Earth ist die erste große historisch-thematische Ausstellung zur Land Art. Sie dokumentiert die Impulse, die in den 1960er-Jahren gleichzeitig von verschiedenen Seiten kamen, sich die Erde als künstlerisches Medium nutzbar zu machen und Arbeiten an entlegenen Schauplätzen, weitab vom üblichen Kunstkontext zu zeigen. Die Ausstellung zeigt die frühen Jahre künstlerischen Experimentierens und endet Mitte der 1970er-Jahre, bevor Land Art zu einer voll institutionalisierten Kategorie wurde.


28.09.2012 - 07.04.2013
Open End - Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Pressemitteilung
Die ausgewählten Werke der vierten Präsentation der Sammlung Goetz im Haus der Kunst behandeln den Aspekt der offenen Erzählung - in visueller Hinsicht und was die Verwendung von Sprache betrifft. Wie im modernen und zeitgenössischen Roman, der eine sehr offene Form der literarischen Erzählung bildet, treten freiere Erzählformen an die Stelle der herkömmlichen, linear verlaufenden und auf einen Endpunkt ausgerichteten Handlung. Dieser Ähnlichkeit zwischen Erzähltechniken des Romans und visuellen Strukturen zeitgenössischer Filminstallationen entspricht auch, dass alle Filme ein offenes Ende haben.


10.06.2012 - 13.01.2013
Geschichten im Konflikt: Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955

Pressemitteilung
2012 jährt sich die Eröffnung des Haus der Kunst zum 75. Mal, sowie das Bestehen als "Stiftung Haus der Kunst GmbH" zum 20 Mal. Das Haus der Kunst hat sich besonders früh mit der Aufarbeitung seiner Vergangenheit beschäftigt, diese Ausstellung gibt nun tiefere Einblicke in das Zusammenfließen von Ideologie und Politik bei der Produktion und Präsentation von Kunst im Zeitraum von 1937 bis 1955 und erforscht dabei die internationalen Verbindungen des Hauses.


10.06.2012 - 16.09.2012
BILD-GEGEN-BILD

Pressemitteilung
Die Ausstellung stellt künstlerische Positionen vor, die sich kritisch mit der Darstellung von gewalttätigen Konflikten in den Medien befassen. Der adressierte zeitliche Rahmen reicht vom Irak-Krieg 1991 über die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 bis zu den Ereignissen des Arabischen Frühlings 2011. Der Titel bezieht sich auf das Phänomen visueller Rüstungsspiralen, also darauf, dass Medienbilder zueinander in Konkurrenz gebracht werden und sich so die Frage nach der Bildtradition einer Darstellung stellt.


13.04.2012 - 09.09.2012
Klang und Stille
Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Pressemitteilung
Die akustische Wahrnehmung von bewegten Bildern im Raum ist eine der großen Möglichkeiten der Videokunst, die dadurch unserer Alltagswahrnehmung besonders nahe kommt. Sie ermöglicht aber ebenso, dass Bilder und Töne anders interpretiert und neu gelesen werden können, speziell durch den starken Einfluss von Klängen auf unseren Gemütszustand. Dieses Thema steht im Mittelpunkt der dritten Präsentation der Kooperation zwischen Sammlung Goetz und Haus der Kunst.


13.04.2012 - 08.07.2012
Janet Cardiff & George Bures Miller.
Werke aus der Sammlung Goetz

Pressemitteilung
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz zeigt das Haus der Kunst acht Arbeiten des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller. Durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen, bspw. eines Theaters, werden möglichst viele Sinne des Betrachters angesprochen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. Janet Cardiff und George Bures Miller nutzen Bild und Ton, um mentale Bilder zu erzeugen, die ganze Geschichten entstehen lassen, welche jeder Mensch individuell erlebt. Realität und Fiktion werden auf diese Weise miteinander vermischt und der
illusionistische Apparat der Medien als solcher offenbart.


17.02.2012 - 20.05.2012
Thomas Ruff

Pressemitteilung
In dieser ersten umfassenden Präsentation nach über zehn Jahren zeigt Thomas Ruff die Werkgruppen, die ihn international bekannt gemacht haben. Ruff, 1958 in Zell im Schwarzwald geboren, studierte bei Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie. Noch zu Studienzeiten entstand die Serie von Interieurs, gefolgt von den Porträts seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen, die ihm schlagartig große Aufmerksamkeit verschafften. Ihre Bildauffassung widersprach der traditionellen Konvention, dass ein gelungenes Porträt eine psychologisierende Interpretation anbieten sollte. Ruffs sachliche und minutiöse Darstellung der Oberfläche ausdrucksloser Gesichter führte zu einer veränderten Wahrnehmung des fotografischen Porträts. Thomas Ruff hat außerdem das Tafelbildformat in die Fotografie eingeführt – seine Bilder bestechen durch ihre Größe und perfekte Verarbeitung. Seit Mitte der 80er-Jahre hat er immer wieder formale und technische Aspekte der analogen und digitalen Fotografie abgehandelt. In der Summe verbindet seine sich über drei Jahrzehnte erstreckende Arbeit Analyse und Sehlust: Ruff untersucht Genres, Motivwelten und Techniken mit exemplarischem Charakter. Der Künstler fotografiert nicht nur selbst, sondern eignet sich für einige Serien auch Fremdmaterial an, das er durch seine Bearbeitung in die Bildende Kunst überführt. Seine aktuelle Serie zeigt Oberflächen des Mars, die er der Website der Nasa entnommen hat und in Bilder von fragiler Schönheit übersetzt. Die Ausstellung vollzieht in chronologischer Reihenfolge Ruffs künstlerische Entwicklung nach. Material zur Rezeption seines Werkes und zu den Quellen, die ihn inspiriert haben, ist erstmalig Teil der Präsentation. Es öffnet den Zugang zu den in der Konzeptkunst begründeten Wurzeln seiner Fotografie. Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation.
Bildunterschrift: Thomas Ruff - Porträt, 1988/ C-Print/ 210 x 165 cm/ © VG Bild-Kunst, Bonn 2011


30.09.2011 - 01.04.2012
Why I never became a Dancer.
Sammlung Goetz im Haus der Kunst -
Öffnungszeiten Fr-So

Pressemitteilung
Die Ausstellung "Why I Never Became a Dancer" präsentiert 15 Videoarbeiten internationaler Künstler, die sich mit dem Thema Jugend auseinander setzen: Sie untersuchen soziale Verhaltensmuster von Jugendlichen auf gesellschaftlicher und privater Ebene. Dabei steht nicht nur die heutige Generation im Fokus, sondern auch die Jugendkultur der vergangenen 30 Jahre.
Mit Doug Aitken (i am in you [linear version], 2000), Andrea Bowers (Democracy`s Body – Dance Dance Revolution, 2001), Martin Brand (Station, 2004), Cao Fei (RMB City Opera,2010). Rineke Dijkstra (The Buzzclub, Liverpool, UK / Mysteryworld, Zaandam, NL, 1996/97), Tracey Emin (Why I Never Became a Dancer, 1995), Nina Könnemann (Pleasure Beach, 2001), Mark Leckey (Fiorucci Made me Hardcore, 1999 /LondonAtella, 2002), Paul Pfeiffer (Live from Neverland, 2006), Beat Streuli (Allen Street II 5-29-94, 1994), Ryan Trecartin (Valentine`s Day Girl, 2001), Rosemarie Trockel (Yvonne, 1997), Gillian Wearing(10 – 16, 1997), Tobias Zielony (Behind the Block, 2004)
Bildunterschrift: Doug Aitken - i am in you (linear version), 2000/ Still/ 1-Kanal-Videoinstallation (Farbe, Ton)/11‘ 03“, Loop/ Courtesy Sammlung Goetz


29.10.2010 - 06.02.2011
marlene dumas – „tronies"


17.09.2010 - 09.01.2011
zukunft der tradition – tradition der zukunft
100 jahre nach der ausstellung „meisterwerke muhammed


11.08.2010 - 03.10.2010
große kunstausstellung 2010


18.06.2010 - 18.07.2010
freie münchner und deutsche künstlerschaft
kunstsalon herbst 2010
zeitgenössische malerei, grafik


21.05.2010 - 22.08.2010
michael schmidt
grau als farbe. fotografien bis 2008


21.05.2010 - 22.08.2010
thomas mayfried
ephemera
grafik design etc.


08.05.2010 - 06.06.2010
münchener künstlergenossenschaft
königlich privilegiert 1868
malerei, grafik & skulptur


30.04.2010 - 25.07.2010
weniger ist mehr
bilder, objekte, konzepte
aus sammlung und archiv
von herman und nicole daled.


12.02.2010 - 02.05.2010
ed ruscha
50 jahre malerei


12.02.2010 - 11.04.2010
goldene zeiten
teil 2:
sung hwan kim


15.01.2010 - 11.04.2010
goldene zeiten
teil 1:
steven claydon, diango hernández, mai-thu perret


15.10.2009 - 22.11.2009
kunstsalon herbst 2009
50 jahre freie münchner und deutsche künstlerschaft
zeitgenössische malerei


12.10.2009 - 17.01.2010
ai weiwei
so sorry


29.08.2009 - 27.09.2009
münchener künstlergenossenschaft
königlich privilegiert 1868
malerei, grafik & skulptur


19.06.2009 - 16.08.2009
große kunstausstellung 2009
„was uns antreibt“


20.03.2009 - 01.06.2009
maison martin margiela 20. the exhibition


27.02.2009 - 17.05.2009
gerhard richter – abstrakte bilder


20.02.2009 - 17.05.2009
william eggleston. democratic camera
fotografien & videos 1958–2008


20.02.2009 - 17.05.2009
primitive
eine installation von apichatpong weerasethakul


21.11.2008 - 22.02.2009
made in munich
editionen von 1968–2008


08.10.2008 - 09.11.2008
amar kanwar
the torn first pages


19.09.2008 - 11.01.2009
spuren des geistigen
traces du sacré


19.09.2008 - 11.01.2009
garin nugroho
opera jawa