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Hochschule für Grafik und Buchkunst

Kunstinstitution bei artports.com

Hochschule für Grafik und Buchkunst

Wächterstraße 11
D-04107 Leipzig
Germany/Deutschland
Tel: 0341/21350
Fax: 03 41-21 35 101
hgb@hgb-leipzig.de
www.hgb-leipzig.de
Öffnungszeiten:
Di-Fr 14-18, Sa 12-16 Uhr
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Hochschule für Grafik und Buchkunst

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


05.04.2017 - 29.04.2017
Oliver Hartung: The Arabian Monument


Ausstellungsarchiv


09.02.2017 - 12.02.2017
Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)
9. bis 12. Februar 2017

Pressemitteilung
Eröffnung:
Do. 9. Februar 2017, 18 Uhr
Es spricht:
Dr. Ralf F. Hartmann, amt. Rektor

Vom 9. bis zum 12. Februar findet der diesjährige Rundgang an der HGB statt. Während dieser vier Tage gewinnen die Besucher einen umfassenden und spannenden Einblick in die Arbeit der Leipziger Kunsthochschule. Studierende, DiplomandenInnen und MeisterschülerInnen aus den vier Fachgebieten:
- Malerei / Grafik
- Fotografie
- Buchkunst / Grafik-Design
- Medienkunst

zeigen aktuelle Arbeitsergebnisse. Zum Rundgang wird traditionell das gesamte Hochschulgebäude genutzt, d.h. die Galerie, der Festsaal, die Flure und Klassenräume, Teile der Werkstätten sowie sämtliche Ateliers im Haus sind während dieser Tage für die Gäste geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten zum HGB-Rundgang 2017:
Donnerstag, 9. Februar: 18 – 24 Uhr
Freitag, 10. Februar: 11 – 22 Uhr
Samstag, 11. Februar: 11 – 22 Uhr
Sonntag, 12. Februar: 11 – 20 Uhr

Die Diplom-Ausstellung in der HGB-Galerie ist bis zum 11. März geöffnet.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.hgb-leipzig.de/presse


08.12.2016 - 12.01.2017
Antik – Eine Ausstellung der Klassen für Fotografie von Heidi Specker, HGB und Johannes Schwartz, Ge

Pressemitteilung
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-17h, Sa 12-16h | HGB-Galerie

Tim Cullmann, Philipp Farra, Leopold Haas, Marco Habeck, Klemen Ilovar, Tiziana Krüger, Vytautas Kumza, Nikola Lamburov, Marius Land, Ernst Sylvester, Eric Meier, Felix Poetzsch & Manuel Wetscher, Philip Poppek, Roos Quakernaat, Jana Slaby, Lisa Sudhibhasilp, Mathias Tang, Cornelia Thonhauser, Roos Verschoor, Lina Kaplan Vieira, Dorothee Waldenmaier, Florian Wenzel

Fotografie-Studierende aus Leipzig und Amsterdam waren im November 2015 auf gemeinsamer Studienreise in Athen. Adam Szymczyk, Kurator der documenta 14 „Learning from Athens“, formuliert die grundsätzliche Überlegung, dass die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation in Europa und weltweit zusammenhängt und das künstlerische Handeln motiviert. Diese Fragestellung verfolgend, standen in der Auseinandersetzung der Studierenden die Begriffe Dringlichkeit (aktuelle politische Situation) und Dilemma (künstlerisches Handeln) einander gegenüber. Die Ausstellung präsentiert die entstandenen künstlerischen Arbeiten.


12.11.2016 - 03.12.2016
Studienpreis des Freundeskreises der HGB und der Sparkasse Leipzig 2016

Pressemitteilung
Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der mit 10.000 € dotierte HGB-Studienpreis vergeben. Prämiert werden Arbeiten aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst. Für den Studienpreis können sich Studierende der HGB bewerben, die noch nicht zum Diplom angemeldet und keine MeisterschülerInnen sind. Aus den eingereichten Arbeiten nominierte eine Jury insgesamt 11 Beiträge. Die drei finalen Preisträger bestimmt die Jury direkt vor der Eröffnung der Ausstellung.

Die 11 nominierten Beiträge wurden eingereicht von:

Jonas Deuter (Buchkunst/Grafikdesign)
Fabian Hampel (Medienkunst)
Christian Hofer (Buchkunst/Grafikdesign)
Jennifer König (Malerei/Grafik)
Rebecca Korb (Fotografie)
Johannes Listewnik (Malerei/Grafik)
Eric Meier (Fotografie)
Lea Michel (Buchkunst/Grafikdesign)
Alexander Pannier (Fotografie)
Gregor Peschko (Malerei/Grafik)
Valeria Schneider (Fotografie)

Mitglieder der Studienpreis-Jury 2016 sind:
André Soudah (Vorsitzender HGB-Freundeskreis), Dr. Ralf F. Hartmann (amt. Rektor der HGB), Dr. Verena Tintelnot (freie Kuratorin und stellv. Vorsitzende HGB-Freundeskreis), Dr. Marcus Andrew Hurttig (Museum der bildenden Künste Leipzig), Constanze Treuner (Kunsthalle der Sparkasse Leipzig), Prof. Heidi Specker (HGB), Prof. Christian Weihrauch (HGB), Olga Vostretsova (Kuratorin, Galerie der HGB), Christian Doege (Preisträger 2015)


12.10.2016 - 05.11.2016
Ausstellung der Meisterschülerinnen und Meisterschüler

Pressemitteilung
Eröffnung 11. Oktober 18:30 Uhr

Die Meisterschülerausstellung der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig des Jahres 2016 findet traditionell zum Beginn des Wintersemesters statt und vereint Arbeiten der Meisterschülerinnen und Meisterschüler, die im Wintersemester 2015/2016 sowie im Sommersemester 2016 ihre Meisterschülerprüfung erfolgreich abgelegt haben.

Das Meisterschülerstudium vertieft und erweitert die künstlerisch-praktischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten und dient der Förderung künstlerischer Entwicklungsvorhaben. Studienziel ist der Erwerb des Titels "Meisterschüler", der höchste künstlerische Titel der HGB. Das Studium erfolgt in einer künstlerischen Meisterklasse. Inhalt und Umfang der Lehrveranstaltungen werden in einem individuellen Studienprogramm vom betreuenden Professor (Mentor) festgelegt. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.


16.07.2016 - 13.08.2016
Diplomausstellung 2016

Pressemitteilung
Öffnungszeiten: Di.–Fr., 14:00–18:00
Ort: HGB-Galerie, Festsaal, Lichthof und weitere Räume

Zum Ende des laufenden Sommersemesters präsentiert die HGB aktuelle Diplomarbeiten aus den vier Studiengängen: Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst. Alle interessierten Besucher sind herzlich eingeladen, sich mit dem Besuch dieser Ausstellung ein Bild vom Studium an der Leipziger Kunsthochschule zu machen.


27.04.2016 - 25.05.2016
Sharon Kivland "The Natural Forms, Part III: The Tracts. Readers and Liseuses. Mademoiselle La March

Pressemitteilung
Eröffnung: Mi 27.04. 19h
Begrüßung und Einführung: Dr. Ralf F. Hartmann, Kurator der Hochschulgalerie

Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18h, Sa 12-16h

Ausgehend von einer intensiven Beschäftigung mit den Theorien von Karl Marx und Sigmund Freud widmet sich die englisch-französische Künstlerin und Theoretikerin Sharon Kivland in den Arbeiten für die Ausstellung Fragen nach Rollenzuschreibungen, Geschlechterkonstruktionen und Ökonomie. Dabei interessiert sie insbesondere die Funktion von Frauenbildern in der ökonomischen Theorie und gesellschaftlichen Wirklichkeit kapitalistischer Systeme.

Für die Präsentation in der Galerie der HGB hat die Künstlerin ein komplexes mediales Ausstellungsdisplay weiterentwickelt, das zuvor bereits in Cottbus und in Berlin zu sehen war.

Sharon Kivland (geb. 1955 in Heidelberg) lebt in London und in der Bretagne. Sie hat Bildende Kunst und Kunstwissenschaften u.a. am Goldsmith College in London studiert, wurde 2002 an der University of Reading promoviert und lehrt heute an der Sheffield Hallam University/ UK. Neben ihrer umfassenden internationalen Ausstellungstätigkeit ist sie assoziierte Wissenschaftlerin am Centre for Freudian Analysis and Research, London und Commissioning Editor of E.R.O.S.

„Natural Forms“ ist ein Kooperationsprojekt der HGB Leipzig mit dem Kunstverein Tiergarten Berlin und dem dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus


11.02.2016 - 14.02.2016
Rundgang HGB Leipzig 2016

Pressemitteilung
Eröffnung: 11. Februar 2016, 18 Uhr



Ort: Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11, 04107 Leipzig



Öffnungszeiten: Do 18-24 Uhr, Fr & Sa 11-22 Uhr, So 11-20 Uhr



Studierende aus allen Studiengängen zeigen im ganzen Haus Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr. Zudem sind aktuelle Diplomarbeiten zu sehen und zu erleben.

Die Diplomfeier findet am Fr. 12. Februar statt.



Foto: ©Eric Meier


28.01.2016 - 08.05.2016
Grassi invites #1: FREMD


Pressemitteilung
Die Unterscheidung zwischen "unserer Kultur" und "fremden Kulturen" wurde in Europa durch die Eröffnung der ersten ethnologischen Museen um die Mitte des 19. Jahrhunderts institutionell verankert. Diese Unterscheidung lebt inner- und außerhalb der Museen weiter fort und entfaltet ihre politische Brisanz besonders in Zeiten, in denen so viele Menschen auf der Flucht sind wie selten zuvor. Die Ausstellung "fremd" befragt Präsentationsweisen des ethnologischen Museums und deren Effekte. Welches Bild des / der Fremden wird konstru-iert? Was bedeutet es, wenn "fremde Kulturen" ohne ihre Geschichte präsentiert werden? Welche Position und welche Haltung nehmen wir als Besucher*innen gegenüber der musea-len Präsentation ein? Ausgehend von dieser Befragung soll die Ausstellung Raum bieten, nicht nur über die Aufgaben und die Zukunft des ethnologischen Museums, sondern auch über "das Fremde" zu diskutieren.



Mit Arbeiten von: Rebekka Bauer, Juliane Bülow, Jamal Cazaré, Cora Czarnecki, Juanzi Cheng, Julia Dubsky, Charlotte Eifler, Katrin Eßer, Philip Farra, Frank Holbein, Juliane Jaschnow, Deborah Jeromin, Ernst Sylvester Lunz, Vanessa Opoku, Gregor Peschko, Nicola Piccini, Clara Pötsch, Felix Pötzsch, Nadine Rangosch, Karoline Schneider, Stefania Smolkina, Hanna Stiegeler, Clara Wieck, Katrin Winkler, Julia Zureck

Kuratorisches Team: Benjamin Meyer-Krahmer, Clemens von Wedemeyer, Anke Dyes, Anna Jehle

Initiiert von: Nanette Snoep und Benjamin Meyer-Krahmer



Bild: ©Anna Lena von Helldorff


03.12.2015 - 16.01.2016
Studienpreis 2015 des Freundeskreises der HGB und der Sparkasse Leipzig

Pressemitteilung
Der Freundeskreis der Hochschule für Grafik und Buchkunst und die Sparkasse Leipzig vergeben am 3. Dezember zum neunten Mal den HGB Studienpreis. Prämiert werden Arbeiten aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst. Der HGB Studienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Davon stiftet allein 5.000 Euro die Sparkasse Leipzig. Zu sehen sind Arbeiten der 11 Nominierten Beiträge. Der Sieger wird am Abend der Eröffnung bekannt gegeben.


21.10.2015 - 28.11.2015
Meistergrafik von der Moderne bis zur Gegenwart

Pressemitteilung
mit Arbeiten von Joseph Beuys, Eduardo Chillida, Christo, Jim Dine, Günter Fruhtrunk, Robert Indiana, Jasper Johns, Donald Judd, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, Dieter Roth, Antoni Tàpies, Andy Warhol, Agnes Martin, Sigmar Polke, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter u.a.

Eröffnung 21. Oktober 2015, 19:30 Uhr, HGB Galerie

Erstmalig sind Glanzstücke der über viele Jahre gewachsenen Sammlung von Grafiken und Zeichnungen des 20. Jahrhunderts des Berliner Sammlers und Galeristen P.W. Richard außerhalb Berlins in der Galerie der HGB zu sehen. Die umfangreiche Ausstellung vereinigt ausgewählte Meisterwerke der Zeit zwischen 1950 und heute und gibt damit einen repräsentativen Überblick über die künstlerischen Entwicklungen von der modernen bis zur zeitgenössischen Kunst. Sie zeigt zum Teil großformatige und experimentelle druckgrafische Werke nahezu aller Techniken sowie ausgesuchte Zeichnungen von namhaften Künstlern, die die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen Werke der amerikanischen Kunst seit den 50er Jahren, aber auch solche Arbeiten, mit denen europäische und deutsche Künstler nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder den Anschluss an die internationalen Entwicklungen vollzogen. Einen Schwerpunkt bilden insbesondere die Werke der amerikanischen Pop‐Art und des Nouveau Réalisme um Andy Warhol und Roy Lichtenstein, Jasper Johns und Robert Rauschenberg auf der einen Seite sowie Antoni Tàpies und Eduardo Chillida auf europäischer Seite. Ergänzt werden sie von außergewöhnlichen Arbeiten solcher Künstler wie z.B. Cy Twombly oder auch John Cage, der nicht nur als Musiker produktiv war, sondern als ein früher Vertreter der Cross Culture gilt. Anhand der grafischen Arbeiten, einem oft in Ausstellungen vernachlässigten Medium, offenbart diese Zusammenschau in ihrer Konzentration die unterschiedlichen Entwicklungen und Strömungen der modernen Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Nordamerika und Europa.

Öffnungszeiten: Di‐Fr 14‐18h, Sa 12‐16h


06.10.2015 - 25.11.2015
Meisterschüler-Ausstellung

Pressemitteilung
Die Meisterschüler‐Ausstellung findet traditionell zum Beginn des Wintersemesters statt und vereint Arbeiten der MeisterschülerInnen, die im Wintersemester 2014/2015 sowie im Sommersemester 2015 ihre Meisterschülerprüfung erfolgreich abgelegt haben.
Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober 2014 in Galerie, Lichthof und Festsaal der HGB zu
sehen – der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Di‐Fr 14‐18h, Sa 12‐16h


10.07.2015 - 18.07.2015
HGB-Diplomausstellung

Pressemitteilung
Zum Ende des laufenden Sommersemesters präsentiert die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig aktuelle Diplomarbeiten. Zu sehen und zu erleben sind Arbeiten aus den vier Diplomstudiengängen: Malerei / Grafik, Fotografie, Buchkunst / Grafik-Design und Medienkunst. Im Kontext der Diplomfeier am Nachmittag findet außerdem die Vergabe des DAAD-Preises für ausländische Studierende 2015 statt. Dieser Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und ehrt Studierende, die herausragende Leistungen gezeigt haben.

Ab 16:30 Uhr feiert die HGB ihr traditionelles Sommerfest zur Verabschiedung der DiplomandInnen und zum Semesterabschluss mit Bands, DJs, Bar & Barbecue. Am selben Tag findet das GfzK-Sommerfest und die Eröffnung des zweiten Teils der Ausstellungsreihe „Travestie für Fortgeschrittene“ statt.


01.04.2015 - 28.06.2015
2.5.0. Object is Meditation and Poetry

Pressemitteilung
Eröffnung: Mi. 1. April 2015, 19 Uhr
Ort: GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Zum Ende ihres 250jährigen Jubiläums versammelt die HGB Leipzig in einem Ausstellungsprojekt mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst (GRASSI MAK) und dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) Werke von mehr als 70 internationalen KünstlerInnen aus dem Kontext der HGB Leipzig. Die Entstehung und Entwicklung des GRASSI MAK ist eng mit der Geschichte der Hochschule und ihrem früheren Schwerpunkt auf die angewandten Künste verbunden. Die 2007 bis 2012 neu konzipierte Dauerausstellung wird im Rahmen des Ausstellungsprojekts „2.5.0. – Object is Meditation and Poetry...“ zum Ort der Zusammenführung der angewandten und der bildenden Künste und hinterfragt diese Zweiteilung zugleich. Kuratorische Eingriffe, Ergänzungen und Eliminierungen sowie pointiert gesetzte Werke von Alumni, ProfessorInnen, Studierenden und internationalen Partnern der HGB Leipzig verändern die Sichtweisen. Der Fokus dieser Arbeiten und Interventionen liegt dabei auf den ausgestellten Kult- und Alltagsgegenständen, Mode- und Designerscheinungen sowie ihrer epistemischen Funktion innerhalb der fragmentierten Museumsnarrative.
Bereits im März startet das Projekt mit einer “literarischen“ Ausstellung. Texte von Studierenden des DLL zu den zeitgenössischen Kunstwerken werden an deren zukünftigen Standorten platziert und machen die Ausstellung „lesbar“. Nach und nach werden die Texte bis zum Tag der Eröffnung gegen die künstlerischen Arbeiten ausgetauscht.
Das temporär und prozesshaft angelegte Ausstellungsprojekt ermöglicht so eine neuartige Rezeption der Sammlung, welche vor allem drei aktuelle Themencluster untersucht und diskutiert:
- Die Funktion des Museums als Ort des Sammelns und Aufbewahrens in einer Zeit des Produktionsüberflusses und der umweltbewusste Umgang mit dem Ausgeschiedenen – Objekte, die nicht auserwählt sind, um in das Museum aufgenommen zu werden und folglich entsorgt werden müssen – sowie die Frage nach der Energie, die für die Produktion, Aufbereitung oder Entsorgung von Objekten aufgewendet werden muss.
- Die künstlerische Reflexion über genderspezifische Themen stellt eine weitere Ebene der Auseinandersetzung dar. Sie knüpft an einen Aspekt der Museumsammlung an, die viele Alltagsgegenstände zeigt, welche über das Kultische und Repräsentative hinaus das Intime – lange Zeit vorwiegend im Lebensraum der Frauen angesiedelt – assoziieren.
- Transferprozesse, die im Laufe der letzten Jahrhunderte durch die Bewegung und Migration von Personen, Gütern und Formen zum aktuellen Verständnis der mitteleuropäischen kulturellen Identität führten.

Mit Arbeiten von Julika Achtzig, Matteo Arcese, Rozbeh Asmani, Tina Bara / Alba D’Urbano, Ruedi Baur, Gottfried Binder, Benjamin Buchegger & Markus Dreßen & Jaroslaw Kubiak, Jae Yong Choi, CYAN, Adelaide Cioni, Nathalie Dampmann, Maike Denker, Ivana de Vivanco, Benjamin Dittrich, Jana Engel, Kerstin Flake, Nora Frohmann, Kalinka Gieseler, Andreas Grahl, Bertram Haude, Sascha Herrmann & Sebastian Kissel, Matthias Hoch, Orsi Horváth, Esther Hoyer, Stefan Hurtig, Katharina Immekus, Sven Johne, Anja Kempe, Annette Kisling, Silke Koch, Oliver Kossack, André Köhler, Katrin Kunert, Christin Lahr, Verena Landau, Marie-Eve Levasseur, Thomas Locher, Dorit Margreiter, Maix Mayer, Franziska Meinert, Klara Meinhardt, Ingo Meller, Alexey Meschtschanov, Bea Meyer, Paula Muhr, Christopher Muller, Cornelia Friederike Müller (CFM), Chloé Piot, Martin Plüddemann, Marion Porten, Stefan Riebel, Anika Rosen & Simone Vollenweider, Christoph Ruckhäberle, Raphael Sbrzesny, Cindy Schmiedichen, Luise Schröder, Robert Schwark, Maya Schweizer, Valentina Seidel, Günther Selichar, Antanas Šnaras, Heidi Specker, Helfried Strauß, Michael Tolmachev, Andreas Ullrich, Dagmar Varady, Anna Lena von Helldorff, Hannes Waldschütz, Angelika Waniek, Manu Washaus, Silke Wawro, Ingrid Wildi Merino, Jonas Wilisch, Susan Winter, Doris Ziegler


24.02.2015 - 18.03.2015
Atze und Mosaik. Geschichte und Politik zwischen 1914 und 1989 in DDR-Comics

Pressemitteilung
Die Ausstellung widmet sich der Vermittlung von Historie und Zeitgeschichte in den DDR-Comiczeitschriften – offiziell „sozialistische Bilderzeitschriften“ – MOSAIK und ATZE im Erscheinungszeitraum 1955 bis 1990. Beide Publikationsorgane, die in Verlagen der Staatsjugend FDJ erschienen, erfüllten im System der Kinder- und Jugendliteratur jeweils spezifische Aufgaben bei der ideologischen Beeinflussung der Heranwachsenden. Die Vielfalt der im Comic vermittelten Themen zwischen Urgeschichte und Mauerbau ermöglicht einen repräsentativen Überblick über Geschichtsbilder in der DDR und den Zusammenhang von Geschichte und Propaganda auf der Grundlage des „dialektischen und historischen Materialismus“.

Foto: Eric Meier


10.12.2014 - 17.01.2015
Michael Schade - Irreguläre und andere Tage

Pressemitteilung
Eröffnung: Mittwoch, den 10. Dezember 2014
Öffnungszeiten: Di – Fr, 14 – 18 Uhr, Sa, 12 – 16 Uhr
Ort: Galerie der HGB Leipzig

Die in der Ausstellung „Irreguläre und andere Tage“ versammelten Bilder von Michael Schade sind zumeist auf Reisen entstanden und von einer subjektiven Herangehensweise an die Realität gekennzeichnet. Auf der Suche nach dem Finden von Bildern konzentrierte sich Michael Schade auf Alltäglichkeiten, die normalerweise unbemerkt bleiben.
Ganz gleich in welchem Land oder auf welchem Kontinent er mit seiner Kamera unterwegs war, er richtete seinen Blick auf alltägliche Konstellationen im urbanen Lebensraum, auf Menschen und Situationen, die am Rand der Wahrnehmung liegen, die selten oder nie Beachtung finden. Gerade scheinbar Belangloses, Nebensächliches fand seine Aufmerksamkeit und wurde für ihn bildwürdig. Durch ungewöhnliche Perspektiven, radikale An- und Ausschnitte, unkonventionelle Blickwinkel erscheinen seine Befragungen der Realität wie en passant aufgenommene Bilder. Ende des Jahres 2012 wurde dem dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, der Nachlass des 1964 in Cottbus geborenen, 2004 in Leipzig gestorbenen Fotografen Michael Schade übertragen.
Michael Schade, der von 1990 bis 1998 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Fischer und Astrid Klein studierte, hatte 1990 hier seine erste Einzelausstellung. Da die Arbeiten des damaligen Studienanfängers bereits durch eine eigene visuelle Sprache überzeugten, wurden aus der Ausstellung einige Fotografien für die Sammlung erworben. „Irreguläre und andere Tage“ wird kuratiert von Ulrike Kremeier und wurde ermöglicht durch die Übertragung des Nachlasses von Michael Schade durch Frau Dr. Ingrid Messenbrink und Herrn Dr. Klaus Schade.
Die Realisierung der Ausstellung wurde unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus e.V. Die Publikation entstand in Kooperation mit Spector Books, Leipzig.
Bild:
Michael Schade, o. T., 1989, Silbergelatineabzug
© dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus


06.11.2014 - 22.11.2014
Ausstellung der Nominierten zum Studienpreis des Freundeskreises der Hochschule für Grafik und Buchk

Pressemitteilung
Bekanntgabe der Preisträger und Eröffnung der Ausstellung: 6. November 2014, 19 Uhr
Es spricht: André Soudah, Vorsitzender des Freundeskreises der HGB
Öffnungszeiten: Di – Fr, 14 – 18 Uhr, Sa, 12 – 16 Uhr
Ort: Galerie der HGB Leipzig

Der Freundeskreis der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und die Sparkasse Leipzig vergeben am 6. November zum achten Mal in Folge den HGB Studienpreis. Prämiert werden Arbeiten aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst. Der HGB Studienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Davon stiftet allein 5.000 Euro die Sparkasse Leipzig.
Aus 77 eingereichten Arbeiten nominierte die Jury 10 Beiträge von insgesamt 12 Studierenden. Die drei finalen Preisträger bestimmt die Jury direkt vor der Eröffnung der Ausstellung am 6. November. Für den Studienpreis 2014 konnten sich Studierende der HGB bewerben, die noch nicht zum Diplom angemeldet und keine Meisterschüler sind.
Die 10 nominierten Beiträge wurden eingereicht von:
Burkhard Beschow (Medienkunst) & Anne Fellner (Malerei/Grafik)
Benjamin Buchegger (Buchkunst/Grafik-Design)
Julia Debus (Fotografie)
Christian Doege (Buchkunst/Grafik-Design)
Florian Glaubitz (Fotografie)
Marco Habeck (Fotografie)
Julian Irlinger (Malerei/Grafik)
Stefanie Schöpke & Thomas Schoofs (beide Buchkunst/Grafik-Design)
Hanna Stiegeler (Fotografie)
Janka Zöller (Malerei/Grafik)
André Soudah, Vorsitzender des HGB-Freundeskreises, sagt zur Auswahl der diesjährigen Nominierten: „Kunststudierende der HGB haben uns wieder einmal Ihre Sicht auf Objekte, Materialien und unsere Gesellschaft gezeigt. Vertrautes wurde in einen neuen Zusammenhang gestellt, um den Blick für Fragen und damit einer Wahrnehmung zu öffnen, die in unserer schnelllebigen Zeit oftmals einer Abstumpfung unterlegen ist. Der Freundeskreis dankt allen Künstlern für ihre Wettbewerbsbeiträge sowie den Unterstützern des Freundeskreises, die einen so hochdotierten Künstlernachwuchspreis möglich machen.“
Mitglieder der Studienpreis-Jury 2014 sind:
André Soudah (Vorsitzender HGB-Freundeskreis), Prof. Dr. Ana Dimke (Rektorin der HGB), Dr. Verena Tintelnot (freie Kuratorin und stellv. Vorsitzende HGB-Freundeskreis), Cindy Budnick (Schatzmeisterin Freundeskreis), Prof. Torsten Hattenkerl (HGB), Constanze Treuner (Kunsthalle der Sparkasse Leipzig), Cora Hegewald (Kuratorin, HGB), Dr. Marcus Hurttig (wiss. Mitarbeiter Museum der Bildenden Künste Leipzig), Cosima zu Knyphausen, Stefanie Heinze, Christian Weigel (PreisträgerInnen 2013)


08.10.2014 - 25.10.2014
The Golden Masters - Meisterschülerausstellung des Jubiläumsjahres

Pressemitteilung
Die Meisterschülerausstellung findet traditionell zum Beginn des Wintersemesters statt und vereint Arbeiten der Meisterschülerinnen und Meisterschüler, die im Wintersemester 2013/2014 sowie im Sommersemester 2014 ihre Meisterschülerprüfung erfolgreich abgelegt haben.
Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober 2014 in Galerie, Lichthof und Festsaal der HGB zu sehen – der Eintritt ist frei.

In der Ausstellung sind Arbeiten zu sehen von:

Malerei / Grafik
Rania Akl (Prof. Heribert C. Ottersbach), Mona Broschár (Prof. Annette Schröter), Stephan Jäschke (Prof. Astrid Klein), Marie-Carolin Knoth (Prof. Neo Rauch), Mandy Kunze (Prof. Neo Rauch), Falk Messerschmidt (Prof. Ingo Meller), Simon Reimann (Prof. Heribert C. Ottersbach), Robert Schwark (Prof. Annette Schröter), Claus Stabe (Prof. Neo Rauch), Martin Ziegler (Prof. Neo Rauch)

Buchkunst / Grafik-Design
Florian Göthner (Prof. Oliver Klimpel), Timo Grimberg und Joachim Bartsch (Prof. Günter Karl Bose), Christian Hoffelner (Prof. Oliver Klimpel), Katharina Triebe (Stephan Müller/Fred Smeijers), Stefan Walter (Thomas Matthäus Müller)

Fotografie
Ahmed Kamel (Prof. Tina Bara), Sandra Schubert (Prof. Tina Bara)

Medienkunst
Sven Bergelt (Prof. Alba D`Urbano), Molina Ghosh (Prof. Alba D`Urbano), Orsolya Horváth (Prof. Alba D`Urbano), Franziska Jyrch (Prof. Helmut Mark)


07.11.2013 - 23.11.2013
Studienpreis 2013 des Freundeskreises der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Sparka

Pressemitteilung
Eröffnung der Ausstellung:
07. November 2013, 19.00 Uhr

Ort: Galerie der HGB Leipzig

Es spricht: Florian von Spies, Vorsitzender des Freundeskreises der HGB

Öffnungszeiten:
Di – Fr, 14 – 18 Uhr, Sa, 12 – 16 Uhr

Der HGB Studienpreis 2013 – ausgelobt vom Freundeskreis der Leipziger Kunsthochschule gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig – wird in diesem Jahr zum 7. Mal in Folge vergeben. 84 Arbeiten aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst lagen in diesem Jahr der Jury vor.

Erneut warten insgesamt 10.000 Euro auf die Preisträger. Der Freundeskreis der Leipziger Kunsthochschule freut sich, mit der Sparkasse Leipzig einen festen Partner für die alljährliche Ausschreibung gefunden zu haben – allein das Kreditinstitut gibt jährlich 5000 Euro zum Preisgeld dazu.

Am 16. Oktober 2013 fand die diesjährige Jurysitzung statt. Insgesamt wurden 13 Studierende mit ihren insgesamt 12 Beiträgen von der Jury nominiert. Die finalen drei Preisträger bestimmt die Jury direkt vor der Eröffnung der Ausstellung am 7. November.

Für den Studienpreis 2013 konnten sich alle Studierenden der HGB bewerben, die noch nicht zum Diplom angemeldet und keine Meisterschüler sind.

Die 12 nominierten Beiträge wurden eingereicht von:

• Felix Amerbacher (Malerei/Grafik)
• Paul Bowler (Buchkunst/Grafik-Design) & Georg Weißbach (Malerei/Grafik)
• Maike Denker (Medienkunst)
• Lena Götz von Olenhusen (Malerei/Grafik)
• Stefanie Heinze (Malerei/Grafik)
• Sebastian Komnick (Fotografie)
• Cosima zu Knyphausen (Malerei/Grafik)
• Norbert Reissig (Malerei/Grafik)
• Wenzel Stählin (Fotografie)
• Hanna Stiegler (Fotografie)
• Thomas Taube (Medienkunst)
• Christian Weigel (Fotografie)


Florian von Spies, Vorsitzender des HGB-Freundeskreises, sagt zur Auswahl der diesjährigen Nominierten: „Die wiederholt hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge aus allen Fachgebieten führte für die Jury zu einer langen Nachtsitzung. Die Ausstellung der Nominierten wird das bemerkenswert facettenreiche Leistungsspektrum der Hochschule spiegeln. Der Freundeskreis dankt den Unterstützern des Studienpreises, insbesondere der Sparkasse Leipzig und freut sich, dass mit diesem Engagement Fragen an die Gesellschaft gestellt und Impulse in die Gesellschaft zurück geben werden. Diese Tradition der Kunst wollen wir weiter pflegen.“

Mitglieder der diesjährigen Jury sind: Florian von Spies, Prof. Dr. Ana Dimke (Rektorin der HGB), Bernhard Häffner, Siegfried Herr (beide HGB-Freundeskreis), Dr. Verena Tintelnot (freie Kuratorin und HGB Freundeskreis), Constanze Treuner (Sparkasse Leipzig), Cora Hegewald (Kuratorin, HGB), Prof. Heribert C. Ottersbach (HGB), Philip Poppek und Katharina Siegel (Preisträger 2012)

Website des Freundeskreises: www.hgb-leipzig.de/freundeskreis


09.10.2013 - 26.10.2013
Meisterschülerausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

Pressemitteilung
Eröffnung: Mittwoch, den 09. Oktober 2013, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di – Fr 14 – 18 Uhr, Sa 12 – 16 Uhr
Ort: HGB Leipzig, Galerie, Lichthof und Festsaal


Zum Beginn des kommenden Wintersemesters wird am 09.10.2013 um 19 Uhr in der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig die diesjährige Meisterschülerausstellung feierlich eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 26.10.2013 zu sehen – der Eintritt ist frei.

Zwei Mal jährlich finden an der Leipziger Kunsthochschule Meisterschülerprüfungen statt – im März und im September. Die gemeinsame Ausstellung im Oktober zeigt die Abschlussarbeiten der Meisterschülerinnen und Meisterschüler des gesamten Jahres. Zu sehen sind Werke aus den vier Fachrichtungen: Malerei / Grafik, Fotografie, Buchkunst / Grafik-Design und Medienkunst.


16.07.2013 - 24.08.2013
Diplomausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Pressemitteilung
Dauer der Ausstellung:
16. Juli bis 24. August 2013
Öffnungszeiten:
Di – Fr, 12 – 18 Uhr, Sa 12 – 16 Uhr
Ort:
HGB Leipzig, Galerie, Festsaal, Lichthof und weitere Räume

Zum Ende des laufenden Sommersemesters präsentiert die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig aktuelle Diplomarbeiten. Zu sehen und zu erleben sind Arbeiten aus den vier Diplomstudiengängen: Malerei / Grafik, Fotografie, Buchkunst / Grafik-Design und Medienkunst. Alle interessierten Besucher sind sehr herzlich eingeladen, sich mit dem Besuch dieser Ausstellung ein Bild vom Studium an der Leipziger Kunsthochschule zu machen. Der Eintritt ist wie immer frei.


06.06.2013 - 28.06.2013
THE CITY AS A DIMENSION

Pressemitteilung
Ein Ausstellungsprojekt der University of Arts and Sciences, Nagoya/Japan und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

Am Donnerstag, dem 6. Juni wird in der Galerie der HGB Leipzig die Ausstellung THE CITY AS A DIMENSION eröffnet. Es handelt sich um ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von Studierenden der University of Arts and Sciences in Nagoya (Japan) und Studierenden der Leipziger Kunsthochschule. THE CITY AS A DIMENSION ist der 2. Teil einer längeren Kooperation – bereits 2009 fand die erste gemeinsame Ausstellung in Nagoya statt.

Betrachtet man die Stadt als Dimension, so wird das Ausmaß zum Thema. Dies kann beispielsweise räumlich begriffen werden, denn so definierte ursprünglich die Fläche eine weitläufige Großstadt im Gegensatz zur überschaubaren Kleinstadt. Später entwickelte sich der Raum, d.h. es entstanden Ballungszentren, die auf kleinem Raum sehr hohe Häuser oder auf größtem Raum sehr kleine Häuser aufwiesen. Im Koordinatensystem Stadt ist alles möglich.

Ein weiteres Maß in der Komplexität des Themas ist die Einwohnerzahl, bildlich gesprochen 1 und 0. Eins bedeutet unendlich viel, unendlich viele Einwohner. Man spricht von Megastädten, die sich in zweistelligen Millionenbereichen momentan noch zählen lassen. Null steht für wenig, unendlich wenig Einwohner. Dies betrifft die schrumpfenden Städte, die durch Leerstand zwar ein Volumen behalten, aber trotzdem „kleiner“ werden.

Neben diesen verschiedenen Blickwinkeln haben sich die Studierenden auch mit dem Begriff der Globalisierung auseinandergesetzt. Es stellte sich die Frage, ob die zahlreichen Untersuchungen und Erkenntnisse zur Globalisierung in der fotografischen Auseinandersetzung bereits ihren Niederschlag finden – oder sich eher davon entfernen.

Die Fotografie hat die Entwicklung der Städte von Anfang an thematisiert. Das Medium hat sich zeitgleich mit der Urbanisierung von Landschaften und Städten rasant entwickelt. Digitale Fotografie und Megastädte sind unsere Gegenwart, die Dimensionen der Zukunft sind offen. Die Ausstellung von Studierenden der Fotografie aus Nagoya und Leipzig schaut von heute aus in den zeitlichen Raum. In das Jetzt, das Vergangene und das Zukünftige.

Wirft man einen Blick in die Geschichte dieses Mediums, unterscheiden sich japanische und deutsche Traditionen fotografischer Stadtbetrachtungen ganz wesentlich. Deutsche Fotografie ist im Vergleich – scheinbar – aufgeräumt und dokumentarisch. Japanische Positionen stellen sich, besonders nach 1945, expressiver und freier dar, zweifellos als Resultat der historischen, politischen und kulturellen Prozesse.

In der Ausstellung sind Fotografien, Wandarbeiten, Projektionen und Publikationen zu sehen. Zur Eröffnung werden Lehrende und Studierende aus Nagoya zu Gast an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sein.


13.05.2013 - 18.05.2013
Im Zeichen des Protests / Drawing Protest

Pressemitteilung
Ein Projekt der HGB Leipzig in Kooperation mit der GfZK Leipzig

Das Projekt „Im Zeichen des Protests“ ist den künstlerischen und zeichnerischen Dokumentationen von Protestbewegungen gewidmet.
Im Zuge der globalen Protestbewegungen der letzten Jahre hat das Medium Zeichnung eine neue Bedeutung erlangt. Besonders spannend sind dabei zeichnerische Reportagen, die unmittelbar am Ort des Geschehens entstehen, eine Vielfalt an Stimmen und Anliegen einfangen und zugleich auch über Print- und Onlinemedien verbreitet werden. Protest und Zeichnung, Zeichnung und Protest: Im Rahmen des Projekts befasst sich hiermit die fach-übergreifende Studentengruppe ARTIST`S PROOF unter Anleitung von Prof. Oliver Kossack. Der Arbeitsprozess ist vom 13. bis 18. Mai für alle Interessierten geöffnet. In diesem Zeit-raum verwandelt sich der Festsaal der Hochschule für Grafik und Buchkunst in ein Forum, in dem das Publikum mit eingeladenen Experten/innen über Reportagezeichnungen und zeitgenössische Proteste sprechen kann.

Kuratorische Leitung:
Olga Vostretsova, Studentin des Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen“ und Stipendiatin des Freistaates Sachsen an der GfZK und Prof. Oliver Kossack, HGB Leipzig.

Weitere Informationen unter: http://www.hgb-leipzig.de/index.php?a=aktuell&b=presse&&pressid=354


08.05.2013 - 02.06.2013
Orte, die man kennen sollte – künstlerische Arbeiten zur NS-Vergangenheit Leipzigs

Pressemitteilung
„Orte, die man kennen sollte“ ist ein Projekt von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Daniels und Prof. Torsten Hattenkerl; Projektassistenz: Marta Pohlmann-Kryszkiewicz.

Thema ist die Beschäftigung mit Orten / Taten nationalsozialistischen Hintergrunds in Leipzig und der damit verbundenen künstlerischen Erinnerungskultur der Gegenwart. Dabei geht es sowohl um Orte der Verfolgten wie auch der Täter, um schon als Gedenkstätten bekannte und ebenso um bisher nicht markierte Orte. Thematisiert werden auch Plätze, deren Bezug zum Nationalsozialismus in der Öffentlichkeit bisher noch wenig präsent war (u.a. der Richard-Wagner-Hain, das ehemalige Gelände MiMo Werke in Taucha oder die Alte Messe Leipzig). Ebenso wird die Veränderung der Erinnerungskultur nach 1990 untersucht, etwa die Überformung von antifaschistischen Gedenkstätten der DDR durch Umwidmung bzw. Neuinterpretation oder auch die Entfernung von Gedenkzeichen. Nach der fotografischen Dokumentation von Spuren und Orten der nationalsozialistischen Vergangenheit Leipzigs (Kunstverein Leipzig, Januar - März 2013, Buchpublikation) zeigt eine zweite Ausstellung künstlerische Kommentare und Interventionen zu bzw. an diesen Orten. Zu sehen sind insgesamt 15 Arbeiten in der Galerie der HGB Leipzig und im öffentlichen Raum der Stadt. Sie setzen sich filmisch, installativ, skulptural und fotografisch mit diesem besonderen Teil der politischen Geschichte Leipzigs sowie übergeordneten Aspekten der Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus auseinander. Dazu wird im Laufe des Jahres 2013 ein zweiter Band der begleitenden Buchpublikation erscheinen.


Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Jakob Argauer, Susanne Kaiser, Martin
Haufe, Aude Benhaím, Danny Degner, Sophia Kesting, Mandy Gehrt, Jakob Wierzba, Juliane Jäger, Melody Panosian, Rasmus Eulenberger, Torsten Hattenkerl, René Patzwaldt, Marta Pohlmann-Kryszkiewicz und Deborah Jeromin


04.04.2013 - 01.05.2013
Standard Euro_InfoRaum
ein Projekt von Anne Metzen

Pressemitteilung
Eröffnung: Do, 4. April 2013, 19 Uhr
in der Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Öffnungszeiten: Di – Fr, 14 – 18 Uhr

Seit 1997 widmet sich die Künstlerin Anne Metzen dem von ihr begründeten Forschungsprojekt "Standard Euro. Ermittlung und Archivierung Freier Standards".

Standard Euro bezeichnet das Unterfangen, Phänomene des Alltags und des täglichen Weltgeschehens in Form von gefundenen oder selbst angefertigten Bildern und Texten zu erfassen und zu archivieren. Dazu werden Information zu bestimmten Themen gesammelt und unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Standardisierung, Normierung und Formalisierung klassifiziert und abgelegt. Dieses Material bildet raumgreifende Installationen aus Kisten, Kästen, Schildern, Karten, Tafeln, Drucken und Schablonen, Stempeln und Listen, u.a. Alles ist eingeschrieben in ein Ordnungssystem, das sich mit jedem weiteren Belegstück fortschreibt. Standard Euros Archivierungsarbeit ist ein offener Forschungsprozess, dessen Zwischenergebnisse seit 2005 in Ausstellungen visualisiert werden; die Präsentation formiert sich dabei jeweils ausgehend vom Ausstellungsraum und –thema neu.

Für die Galerie der HGB Leipzig konzipierte Anne Metzen einen Standard Euro_InfoRaum, der das System in der komplexen Verschränkung seiner drei Bereiche Entwicklung, Systemverwaltung und Bestand vorstellt. In einer dichten Landschaft aus Normkisten, in und auf denen verschiedene Belegstücke liegen, zeigt sich eine Auswahl des Bestandes, so z.B. Filzdrucke aus der Serie „Wüstenfelder“ [WüsFe], Filzreliefs der Serie „Eichmann im Prozess“ oder die „Ereigniswolken“ [ErWol], Graphitstaubschablonierungen auf Papier, die Wolken nicht-meteorologischen Ursprungs zeigen, die infolge eines Ereignisses entstanden sind, so z.B. des Atombombenabwurfs auf Nagasaki 1945, des Absturzes der Challenger 1986 oder der Luftangriffe in nordafrikanischen Ländern 2011.

Über Karteikarten, Listen und die als Vorlagen dienenden Medienbilder erschließt sich Standard Euros Systemverwaltung, die Entwicklung dieses Denksystems entfaltet sich schließlich über eine Präsentation von Klemmbrettern, Anschauungstafeln und anderem Material. Als selbstbeauftragte Feldforschung widmet sich Standard Euro dem Anliegen, Licht auf Unterströmungen kultureller Manifestationen zu werfen. Es lehnt sich an bereits etablierte Ordnungssysteme an, die in ironischer Brechung, absurder Übersteigerung oder auch vorgeblicher Sinnverweigerung für eigene Zwecke modifiziert werden. Standard Euro wandert munter auf diversen Bergrücken medialer, sozialer, politischer und wahrnehmungspsychologischer Verwerfungen – von diesen Graten aus gibt das Forschungsprojekt einen irritierenden und zugleich humorvollen Überblick über die Untiefen unserer Alltagskultur.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Silke Feldhoff (Galerie der HGB Leipzig) und gefördert vom Freundeskreis der HGB Leipzig.

Zur Eröffnung werden die Künstlerin und die Kuratorin anwesend sein und stehen gern für ein Gespräch zur Verfügung.

Anne Metzen lebt und arbeitet in Berlin.
Nach ihrem Studium der Visuellen Kommunikation mit dem Schwerpunkt Bühnenbild an der Hochschule für Gestaltung Offenbach arbeitete sie bis 2007 parallel als Bühnenbildnerin am Theater und als Ausstatterin beim Film (Werbe- und Videoproduktionen, deutsche und internationale Spielfilme), bei Veranstaltungen, Fotoshootings, Architekturwettbewerben und Messeauftritten.
Seit 1997 widmet sie sich in ihrer künstlerischen Arbeit ausschließlich ihrem Projekt Standard Euro.


14.02.2013 - 17.02.2013
Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

Pressemitteilung
Eröffnung:
Donnerstag, den 14. Februar 2013, 18.00 Uhr

Es spricht:
Frau Petra von Olschowski, Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Öffnungszeiten:
Do, 14.02. 2013 - 18 - 24 Uhr
Fr - So, 11 - 22 Uhr

Vom 14. bis zum 17. Februar 2013 findet der kommende Rundgang an der HGB Leipzig statt. Während dieser vier Tage können die Besucher einen umfassenden und spannenden Einblick in die Arbeit der Leipziger Kunsthochschule gewinnen. Studierende, Diplomanden/innen und Meisterschüler/innen aus den vier Diplom-Studiengängen:
· Malerei / Grafik,
· Fotografie,
· Buchkunst / Grafik-Design und
· Medienkunst
zeigen aktuelle Arbeitsergebnisse. Zum Rundgang wird traditionell das gesamte Hochschulgebäude genutzt, d.h. die Galerie, der Festsaal, die Flure und Klassenräume, Teile der Werkstätten sowie sämtliche Ateliers im Haus sind während dieser Tage für die Gäste geöffnet. Der Eintritt ist frei.


24.10.2012 - 10.11.2012
Studienpreis 2012 des Freundeskreises der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Sparka

Pressemitteilung
Bekanntgabe der Preisträger und Eröffnung der Ausstellung: 24. Oktober 2012, 19.30 Uhr

Es spricht: Florian von Spies, Vorsitzender des Freundeskreises der HGB

Dauer der Ausstellung: 25. Oktober bis 10. November 2012

Öffnungszeiten: Di – Fr, 14 – 18 Uhr, Sa, 10 – 15 Uhr

Ort: Galerie der HGB Leipzig

82 Studierende aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst bewarben sich in diesem Jahr um den Studienpreis, ausgelobt vom Freundeskreis der Leipziger Kunsthochschule.
Der Studienpreis, der in Form von Preisgeldern an Studierende aller Fachgebiete vergeben wird, ist erneut mit 10.000 Euro dotiert; 5000 Euro trägt allein die Sparkasse Leipzig. Der Freundeskreis der Leipziger Kunsthochschule freut sich, mit der Sparkasse Leipzig einen festen Partner für die alljährliche Ausschreibung gefunden zu haben.
Der Studienpreis wird 2012 bereits das sechste Mal in Folge vergeben.
Am 15. Oktober 2012, fand die diesjährige Jurysitzung statt. Insgesamt wurden 10 Studierende mit ihren Beiträgen von der Jury ausgewählt. Die nominierten Arbeiten sind in der kommenden Studienpreis-Ausstellung zu sehen.
Zur Ausstellungseröffnung am 24. Oktober kommt die Jury erneut zusammen und bestimmt die Preisträger, die am gleichen Abend im Rahmen der Eröffnung bekannt gegeben werden. Für den Studienpreis 2012 konnten sich alle Studierende der HGB bewerben, die noch nicht zum Diplom angemeldet und keine Meisterschüler sind.

Die 10 nominierten Beiträge wurden eingereicht von den Studierenden:
• Maike Denker (Medienkunst, Klasse Prof. Blank)
• Matthias Geisler (Buchkunst/Grafik-Design, Klasse Prof. Müller)
• Stephan Gerstmann (Fotografie, Klasse Prof. Piller)
• Antje Gildemeister (Fotografie, Klasse Prof. Piller)
• Sophia Loth (Malerei/Grafik, Klasse Prof. Ottersbach)
• Martin Peter (Malerei/Grafik, Klasse Prof. Klein)
• Philip Poppek (Fotografie, Klasse Prof. Specker)
• Anne Rombach (Fotografie, Klasse Prof. Piller)
• Katharina Siegel (Malerei /Grafik, Klasse Prof. Schröter)
• Manuel Washausen (Medienkunst, Klasse Prof. Selichar)

Florian von Spies, Vorsitzender des HGB-Freundeskreises, sagt zur Auswahl der diesjährigen Nominierten: „Die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge aus den verschiedenen Fachgebieten hat es der Jury erfreulich schwer gemacht, eine Auswahl zu treffen. Die Ausstellung der Nominierten wird einen guten Vorgeschmack auf den kommenden Rundgang liefern. Der Freundeskreis dankt den Unterstützern des Studienpreises, insbesondere der Sparkasse Leipzig, für das Engagement zur Förderung der Kreativität, durch die Gedanken und Fragen an die Gesellschaft gestellt werden, die auch neue Sichtweisen anregen. Diese Tradition wollen wir weiter pflegen.“

Mitglieder der diesjährigen Jury sind: Florian von Spies, Prof. Dr. Ana Dimke (Rektorin der HGB), Bernhard Häffner, Siegfried Herr (beide HGB-Freundeskreis), Constanze Treuner (Sparkasse Leipzig), Rike Frank (Kuratorin, HGB), Prof. Dr. Beatrice von Bismarck (HGB), Wilhelm von Werthern (Le Monde diplomatique), Martin Groß und Kalina Gieseler (beide Preisträger 2011)

Website des Freundeskreises: www.hgb-leipzig.de/freundeskreis

Ein Auswahl Bildmaterial (nominierter Arbeiten) finden Sie unter: www.hgb-leipzig.de/presse


08.10.2012 - 20.10.2012
Meisterschülerausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Pressemitteilung
Eröffnung:
Montag, 08. Oktober 2012, 19.00 Uhr
Es spricht:
Frau Prof. Dr. Ana Dimke, Rektorin
Dauer:
09.10.2012 – 20.10.2012
Öffnungszeiten:
Di – Fr 14 – 18 Uhr, Sa 10 – 15 Uhr
Ort: HGB Leipzig, Lichthof, Galerie und Festsaal

Zum Beginn des kommenden Wintersemesters wird am 08.10.2012 um 19.00 Uhr in der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig die diesjährige Meisterschülerausstellung feierlich eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 20.10.2012 zu sehen – der Eintritt ist frei.

In der Ausstellung sind Werke zu sehen von:

Malerei / Grafik:
Olaf Bastigkeit (Prof. Astrid Klein), Sebastian Burger (Prof. Neo Rauch), Sabine Graf (Prof. Annette Schröter), Stefan Guggisberg (Prof. Neo Rauch), Jannine Koch (Prof. Annette Schröter), Elena Kozlova (Prof. Annette Schröter), Sebastian Nebe (Prof. Astrid Klein), David O’Kane (Prof. Neo Rauch) und Kristina Schuldt (Prof. Neo Rauch)

Fotografie:
Nadja Bournonville (Prof. Tina Bara), Georg Brückmann (Prof. Tina Bara), Johanna Diehl (Prof. Tina Bara) und Jan Mammey (Prof. Heidi Specker)

Buchkunst/ Grafik-Design:
Maurice Göldner (Prof. Fred Smeijers/Prof. Stephan Müller), Franziska Junge (Prof. Thomas M. Müller), Jakob Kirch (Prof. Günter Karl Bose), Simone Müller (Prof. Oliver Klimpel), Peter Mohr (Prof. Stephan Müller/Prof. Fred Smeijers), Nadine Prange (Prof. Thomas M. Müller), Yu Si Hyun (Prof. Günter Karl Bose) und Axel Töpfer (Prof. Günter Karl Bose)

Medienkunst:
Rozbeh Asmani (Prof. Günther Selichar), Cindy Cordt (Prof. Alba D’Urbano), Frenzy Höhne (Prof. Alba D’Urbano), Manuela Kasemir (Prof. Joachim Blank), Goutos Konstantinos (Prof. Ralf U. Bühler), Hein-Godehart Petschulat (Prof. Günther Selichar), Nicolas Rossi (Prof. Alba D’Urbano), Ronny Szillo (Prof. Joachim Blank) und Danny Wagner (Prof. Joachim Blank)

Zwei Mal jährlich finden an der Leipziger Kunsthochschule Meisterschülerprüfungen statt – im März und im September. Die gemeinsame Ausstellung im Oktober zeigt die Abschlussarbeiten der Meisterschüler/innen des gesamten Jahres.
Bildmaterial zur Ausstellung steht zur Verfügung unter: www.hgb-leipzig.de/presse


Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Marion Herzberg
Wächterstr. 11, 04107 Leipzig
Tel. 0341 2135 – 133
Fax 0341 2135 – 101
E-Mail: presse@hgb-leipzig.de
www.hgb-leipzig.de


13.07.2012 - 25.08.2012
Diplomausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Pressemitteilung
Eröffnung: Im Rahmen des HGB-Sommerfestes am 13. Juli um 19.00 Uhr

Dauer: 17. Juli bis 25. August 2012

Öffnungszeiten: Mi – Fr 14 – 18 Uhr, Sa 10 – 15 Uhr

Ort: HGB Leipzig, Galerie, Festsaal, Lichthof und weitere Räume sowie externe Ausstellungsorte (Details siehe unten)

Am 13. Juli 2012 wird die diesjährige Diplomausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst eröffnet. 47 Diplomanden aus vier Studiengängen verteidigen in diesen Tagen ihre Arbeiten vor den Prüfungskommissionen und zeigen in der darauf folgenden Ausstellung ausgewählte Werke. Die Besucher sind herzlich eingeladen, sich einen umfangreichen Überblick zum derzeitigen Stand künstlerischer Arbeiten der Leipziger Kunsthochschule zu verschaffen. Es sind Arbeiten aus allen vier Diplomstudiengängen zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Zur Prüfung treten an:

Buchkunst / Grafik-Design:

Max Baitinger, Nagua Dunkelmann, Nora Friedrich, Keiko Hoshino, Florian Lamm, Reymund Schröder, Michael Seibert, Simone Vollenweider und Filip Walter

Fotografie:

Claudia Balsters, Lisa Dehn, Martin Esche, Therese Giemza Mackel, Andrej Krementschouk, Marthe Krüger, Claudia Lindner, Mareike Matzick, Nils Mollenhauer, Christian Schellenberger und Charlotte Urbanek

Malerei / Grafik:

Mona Broschár, Benjamin Dittrich, Patrick Eicke, Constanze Kerth, Romy Koppe, Daniel Krüger, Markus Liehr, Berit Mücke, Sebastian Mühl, Jina Park, Thomas Stephanblome, Florian Tschernitschek, Lydia Wahrig und Felix Zocher

Medienkunst:

Anna Baranowski, Katja Zoë Dallmann, Ilja Drewniok, Guillermo Fiallo Montero, Sabine Fischer, Sebastian Fischer, Inga Martel, Franziska Meinert, Katharina Merten, Georg Petzold, Stefan Reuter, Antje Seeger und Sophie Vollmar

Bildmaterial zur Ausstellung steht zur Verfügung unter: www.hgb-leipzig.de/presse


Externe Ausstellungsorte (u.a.):

Berit Mücke
VON SCHEINTOTEN SCHAFEN
Eröffnung: 3. Juli 2012, 16.30 Uhr
Dauer: 4.Juli bis 15. Juli 2012
Öffnungszeiten: Di – Sa 11 – 18 Uhr
Spinnerei archiv massiv; Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig
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Charlotte Urbanek
Container, Lovebirds u.a.
Eröffnung: 5. Juli 2012, 19 Uhr
Dauer: 6. Juli bis 15. Juli 2012
Öffnungszeiten: täglich 16 – 18.30 Uhr
Kunstraum Ortloff, Jahnallee 73, 04177 Leipzig
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Claudia Balsters
Down the Rabbit Hole
Eröffnung: 5. Juli 2012, 19.00 Uhr
Dauer: 6. Juli bis 27. Juli 2012
Öffnungszeiten: Mi und Do, 15 – 17 Uhr
Delikatessenhaus, Karl-Heine-Straße 59, 04229 Leipzig


13.07.2012 - 18.08.2012
Viaggio in Italia – Italienische Reise
Ausstellung von Studierenden der HGB Leipzig und eingeladene

Pressemitteilung
Eröffnung: 12. Juli, 19.30 Uhr

Es sprechen: Alba D`Urbano und Tina Bara

Künstlerinnen und Künstler:

Tina Bara – Alba D’Urbano, Jacopo Benci, Katrina Blach, Gottfried Binder, Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Johanna Diehl, Charlotte Eifler, Sarah Feulner – Lena-Rosa Händle, Valerio Figuccio – Michael Petri, Nina Fischer – Maraon el Sani, Ya-Wen Fu, Heike Gallmeier, Eiko Grimberg, Matthias Hoch, Franziska Jyrch, Susanne Keichel, Franziska Klose, Julia Krause, Verena Landau, Franziska Meinert, Berit Mücke, Nadine Neuhäuser, Marcel Noack, Ginevra Panzetti – Enrico Ticconi, Raphael Sbrzesny, Jana Schulz, Maya Schweizer, Maria Sewcz, Tim Sharp, Jakub Simcik, Juli Sing – Sarah Schlatter, Heidi Specker, Silvia Stucky, Yukiko Terada, Dagmar Varady und Carolin Weinert

Die Ausstellung zeigt Ergebnisse verschiedener Studienreisen der Klassen Prof. Alba D’Urbano (Medienkunst) und Prof. Tina Bara (Fotografie) in die Gegend zwischen Tivoli und Rom – und wird ergänzt durch Positionen zusätzlich eingeladener Künstlerinnen und Künstler. Das Ausstellungskonzept sieht vor, die im Mikrobereich entwickelten Projektergebnisse der Studierenden mit einer weiter führenden Makroebene zu verbinden.

Inspiriert durch die lange Tradition der „Grand Tour“ – der großen Reisewelle in Richtung Italien – hinterfragt die Ausstellung das Thema der „Grand Tour“ aus zeitgenössischem Blickwinkel. Wie sieht das Spannungsfeld zwischen dem romantischen Sehnsuchtstraum und der heutigen Realität des postindustriellen Sturkurwandels aus? Die sozialen, politischen, architektonischen und touristischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zeigen tiefgreifende Umwandlungen. Die ökonomischen Bedingungen werden nicht mehr durch die großen einstigen Industrien getragen, sondern haben sich in den Dienstleistungssektor verlagert. Gewaltige Migrationsstöme aus der sogenannten dritten Welt führen zu weitreichenden Veränderungen der Bevölkerungsstrukturen vor Ort. Historisch bedeutende Ruinen und heutige postindustrielle Realität treffen in harten Kontrasten aufeinander.

Thematisch ordnet sich die Ausstellung in vier Bereiche. Ein zentrales Themengebiet bezieht sich auf die Phänomene, die sich aus den veränderten Arbeitsverhältnissen ergeben und tangiert damit auch Bereiche der Politik und des zweiten großen Themengebietes, das hauptsächlich den globalen Strukturwandel auf unterschiedliche Art und Weise reflektiert. Der Wandel wiederum zeigt sich besonders anschaulich sowohl in den Untersuchungen städtebaulicher und architektonischer Substanz als auch im vierten Bereich Tourismus, der wiederum enge Bezüge zur Arbeitsproblematik aufweist.

Öffnungszeiten: Di – Sa, 12.00 – 18.00 Uhr

Ort: Werkschauhalle, Spinnerei Leipzig, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig


01.07.2012 - 16.09.2012
Natur 3d
Zeitgenössische Kunst im Dialog mit historischen Museumsbeständen

Pressemitteilung
Eine Kooperation des Museum der bildenden Künste Leipzig mit dem Naturkundemuseum
Leipzig und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Für die Ausstellung "Natur 3d" haben sich Studierende und Meisterschüler aus der
Fachklasse für Bildende Kunst von Professorin Astrid Klein/ Dr. Ralf F. Hartmann an der
Hochschule für Grafik und Buchkunst anhand ausgewählter Gemälde und Präparate aus
den Sammlungen der beiden Museen mit dem Naturbegriff auseinandergesetzt.
Dabei geht es um Fragen nach unserem zeitgenössischen Umgang mit Natur und Landschaft,
nach historischen Bildkonventionen in der Naturdarstellung und symbolischen
Bedeutungsanreicherungen im Themenfeld der Natur.
In den Gemälden aus dem Bestand des Museums der bildenden Künste verbinden sich auf
hervorragende Weise Naturbeobachtung, künstlerische Landschaftsanschauung und die
repräsentativen Anforderungen einer vorrangig bürgerlichen Auftraggeberschicht. Die
umfangreichen naturwissenschaftlichen Sammlungsbestände des Naturkundemuseums
zeugen von der akribischen Forschungsarbeit der Naturwissenschaften vom 19. Jahrhundert
bis in die Gegenwart. In Installationen, Videoarbeiten und Fotografien interpretieren die
Künstler die Gemälde aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, zum Beispiel von Max Klinger oder
Melchior de Hondecoeter, im Dialog mit naturwissenschaftlichen Exponaten aus dem Tier und
Pflanzenreich. Mit ihren Interventionen laden die Künstler ein, das Thema Natur und
Kunst neu zu betrachten und auf eine multimediale Expeditionsreise zu gehen.

Eröffnung: Samstag, 30. Juni 2012, 18 Uhr

Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

Öffnungszeiten: Di, Do bis So: 10 - 18 Uhr, Mi 12 - 20 Uhr




24.05.2012 - 30.06.2012
VARIATIONEN ÜBER EIN THEMA

Pressemitteilung
Gruppenausstellung mit Arbeiten von:
Anna Barham, Erica Baum, Gerry Bibby, Günter Karl Bose, Marcel Broodthaers, Theresa Hak Kyung Cha, Markus Dressen, Thomas Eggerer, Dorit Margreiter, Henrik Olesen, Paulina Olowska, Kirsten Pieroth und Heimo Zobernig

Die Ausstellung VARIATIONEN ÜBER EIN THEMA setzt am (alphabetischen) Schriftzeichen an, als einzelnem Buchstaben oder Kombination von Zeichen. Die Arbeiten verbinden bildliche und sprachliche Aspekte, sie changieren zwischen Gestalt und Mitteilung. Auf einer formalen Ebene geht es um Fragen der Komposition, der Gruppierung, Zerlegung, Auffächerung oder Auflösung, die auf je eigene Weise die Logik des Zeichens oder der Zeichenfolge stören, aber auch darauf abzielen, die Zeichenhaftigkeit zu betonen – als ein Verweis, der die Situation öffnet und über sich hinaus in eine andere Richtung deutet. Hervor tritt der performative Charakter des Buchstabens als dynamisches Material, das formt, ausdrückt, kommuniziert und verfehlt. Die Reproduzierbarkeit und soziale Wirksamkeit des "Bild" gewordenen Zeichens, das Ding und Abstraktion vereint, sind zwei der zentralen Motive, die von den KünstlerInnen als Ordnungsprinzip, Essenz, Architektur und Körper formuliert werden. Viele der eingeladenen KünstlerInnen verbindet eine Beschäftigung mit Typographie und Grafik-Design ebenso wie mit einer Kultur des Buches. So bezieht sich auch der Titel der Ausstellung auf 11 Prosatexte von Stéphane Mallarmé, die 1895 in der Revue Blanche erschienen.

Eröffnung:
24. Mai 2012, 19.00 Uhr - mit einer Performance von Gerry Bibby

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 14.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr

Ort:
Studio International / Galerie der HGB Leipzig
Wächterstraße 11
04107 Leipzig
0341/21350 ‎
www.studiointernational.hgb-leipzig.de


09.02.2012 - 12.02.2012
Rundgang 2012 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Pressemitteilung
Vom 09. bis zum 12. Februar 2012 präsentieren Studierende, Diplomanden und Meisterschüler aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst neue Arbeiten, Klassenausstellungen und aktuelle Projekte. Wie schon im vergangenen Jahr sind zudem auch Studierende des noch jungen Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen“ in den Rundgang involviert.

Eröffnung:
Donnerstag, 09.Februar, 18.00 Uhr
Es spricht:
Prof. Dr. Ana Dimke, Rektorin

Zur Eröffnung singt der HGB-Chor unter der Leitung von Christoph Scholtz.

Öffnungszeiten der HGB zum Rundgang:
Do, 09.02.2012 18.00 – 24.00 Uhr
Fr, 10.02.2012 11.00 – 22.00 Uhr
Sa, 11.02.2012 11.00 – 22.00 Uhr
So, 12.02.2012 11.00 – 22.00 Uhr


Einige ausgewählte Projekte und Arbeiten:

Im Lichthof der Hochschule findet die Hausmesse „VISION2020“ statt. In historischer Umgebung werden Visionen einer wirtschaftlich erfolgreichen Kunsthochschule im Jahre 2020 präsentiert. Im Programm heißt es: „Kostenminimierung und Hochschulreform sind Schlagwörter der Gegenwart, denen wir durch klare Zukunftskonzepte begegnen und das ungenutzte wirtschaftliche Potential der Kunsthochschule in Zeiten des Abbaus aufbauen. Besuchen Sie uns und erfahren, was möglich ist!“

Prof. Katrin von Maltzahn hat Arbeitsergebnisse des Partiturenworkshops, der im November 2011 stattfand, zusammengestellt. Studierende unterschiedlicher Sparten setzten sich mit dem Begriff "Partitur" auseinander. Die Bandbreite der Arbeitsergebnisse umfasst Künstlerbücher, Malereien und Zeichnungsserien, druckgrafische Arbeiten,
musikalische Kompositionen, Notationssysteme, Soundinstallationen, interaktive und multimediale Installationen.

Sven Bergelt (Diplomand der Klasse Prof. Tina Bara, Fotografie) zeigt seine Videoinstallation „Circle“. Thema dieser als Triptychon angeordneten Videos ist die Darstellung der Zustände Wiederholung, Routine und Gefangenschaft – und der Wunsch aus dem vorhandenen System auszubrechen und neue Ordnungen zu schaffen.

Maike Denker (Klasse Prof. Joachim Blank, Medienkunst) realisiert eine Brückeninstallation im 2. Obergeschoss des Lichthofs. In ihrem Konzept heißt es: „Eine Verbindung zwischen zwei Punkten. Zwei Seiten über trennende Grenzen hinweg. Ein Dialog (…) Schritt für Schritt im offenen Raum, sich der anderen Seite nähernd (…) Der Weg jedoch ist Wagnis. (…) Es droht die Gefahr des Absturzes. Sich überwinden“.

Unter dem Titel Aufstellung 1.0 entsteht ein Gemeinschaftsprojekt von Studierenden der Klasse Prof. Heidi Specker (Fotografie) sowie Studierenden des Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen". Aufstellung 1.0 hinterfragt die Bedeutung des Ausstellens im Rahmen eines Rundgangs und zeigt neue Arbeiten der Studierenden: Zwischen den beiden Polen der Repräsentativität auf der einen Seite und dem Zwang der Auswahl auf der anderen wird versucht, einen Raum der Interaktion zu eröffnen.

Studierende von Prof. Markus Dreßen (Buchkunst/Grafik-Design) zeigen Arbeiten unter dem Titel: WORK, WORK, WORK / (PUB, CLUB, SLEEP). Thema ist der „Tripel-Dauerspagat“ des Lebens zwischen Arbeit, Performance und Ausstellung.

Im Raum 4.4. (Klasse Prof. Annette Schröter, Malerei/Grafik) realisiert Konstantin Kopka das interaktive Computerspiel "Another Grey". In Zusammenarbeit mit Gregor Müller (Programmierung, Game Design) entstand ein Explorations-Spiel. Aufgabe des Spielers ist es, mit einem gasbetriebenen Luftschiff die abwechslungsreiche, malerische Spielwelt zu durchqueren. Hierbei gilt es, zahlreiche Hindernisse zu umfahren. Kern-Element des Spiels bildet das “Färben“ der Anfangs noch grauen Spielwelt. Im Laufe der Reise mischt sich der Spieler so seinen eigenen, individuellen Farbton zusammen.
Derzeit wird an der HGB eine neue Hochschulzeitung gegründet. „Ist heute eine Zeitung notwendig? Wir kommunizieren durch Mails, Webseiten oder Blogs. Welche Funktion würde ein Druckmittel in unserem Alltag übernehmen?“ Die Redaktionsgruppe stellt mit ihrer ersten Ausgabe diese und andere Fragen.


Ausstellungen außerhalb des Hochschulgebäudes:

PARAVENT
Diplompräsentation von Franziska Jyrch
(Studiengang Medienkunst, Klasse Prof. Alba D`Urbano)
Dauer: 03. bis 11. Februar 2012
Öffnungszeiten: Di - Sa 11.00 - 18.00 Uhr
Galerie Eigen+Art / Projektraum
Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

FAN-PLAST!C
- Singles und Fanzines -
Ausstellung von Studierenden des 2. Studienjahrs Buchkunst/Grafik-Design
(betreut von Katharina Immekus)
Eröffnung: Mittwoch, 08.02.2012, 19.00 Uhr
Dauer: 9.2. bis 10.3.2012
Öffnungszeiten: Di - Sa, 12.00 - 20.00 Uhr
mzin, Paul-Gruner-Str. 64, 04107 Leipzig


14.12.2011 - 28.01.2012
Friedl vom Gröller - erste Einzelausstellung in Deutschland

Pressemitteilung
Friedl vom Gröller (aka Friedl Kubelka), Gründerin der Schule für künstlerische Fotografie und unabhängigen Film in Wien, begann bereits in den 1960er Jahren Portraitfilme zu drehen. Aufgenommen in 16 mm-Schwarz-Weiß ohne Ton fokussiert die Kamera das Mimenspiel der Porträtierten und richtet die Aufmerksamkeit auf die Gesten, die das Geschehen begleiten.

Eröffnung: 14.12.2011, 19.00 Uhr

Ort: Studio International, HGB Leipzig

Öffnungszeiten: Do+Fr, 12-18.00 Uhr; Sa, 10-15.00 Uhr


Bildtitel: Friedl vom Gröller, Filmstill aus Erwin, Toni, Ilse, 1968-1969, 9 min.


01.11.2011 - 12.11.2011
Studienpreis 2011 des Freundeskreises der Hochschule für
Grafik und Buchkunst Leipzig

Pressemitteilung
Studierende erhalten Stipendien in Höhe von insgesamt 10.000 Euro

Bekanntgabe der Preisträger und Eröffnung der Ausstellung: 01. November 2011, 19.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 02. November bis 12. November 2011

Öffnungszeiten: Di – Fr, 12 – 18 Uhr, Sa, 10 – 15 Uhr

Ort: Galerie der HGB Leipzig


96 Studierende aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst bewarben sich in diesem Jahr um den Studienpreis 2011, ausgelobt vom Freundeskreis der Leipziger Kunsthochschule. Der Studienpreis, der in Form von Stipendien an Studierende aller Fachgebiete vergeben wird, ist erneut mit 10.000 Euro dotiert. Er konnte in diesem Jahr das fünfte Mal in Folge ausgeschrieben werden.

Am 20. Oktober 2011 fand die diesjährige Jurysitzung statt. Insgesamt wurden 11 Studierende mit 10 Beiträgen von der Jury ausgewählt. Die nominierten Arbeiten sind in der kommenden Studienpreis-Ausstellung zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung am 01. November kommt die Jury erneut zusammen und bestimmt die Preisträger, die am gleichen Abend im Rahmen der Eröffnung bekannt gegeben werden. Für den Studienpreis 2011 konnten sich alle Studierenden der HGB bewerben, die noch nicht zum Diplom angemeldet und keine Meisterschüler sind.

Die 10 nominierten Beiträge wurden eingereicht von den Studierenden: Marta Kryszkiewicz, Robert Kotsch, Verena Looser und Melina Weissenborn, Almut Hilf, Christian Tristan Majonek; Caroline Böttcher, Kalinka Gieseler, Reymund Schröder, Martin Groß und Lydia Wahrig.

Mitglieder der diesjährigen Jury sind: Florian von Spies, Rike Frank, Bernhard Häffner, Siegfried Herr und Frank Mirtschin vom Freundeskreis, Prof. Dr. Ana Dimke (Rektorin der HGB), Peter Matuschka (Architekt bei David Chipperfield Architects Berlin) sowie Antje Günther und Timo Hinze (beide sind Preisträger des vergangenen Jahres).

Website des Freundeskreises: www.hgb-leipzig.de/freundeskreis

Bild: Marta Kryszkiewicz, das Bild ist aus der Serie: "No i lece". Analoger C-print, 2010


06.10.2011 - 22.10.2011
Meisterschülerausstellung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

Pressemitteilung
Bild: Malte Masemann, Der Kampf, 2011,
Öl auf Leinwand, 180 x 135 cm

Eröffnung: Mittwoch, 05.Oktober 2011, 19.00 Uhr

Es spricht: Prof. Dr. Ana Dimke, Rektorin der HGB Leipzig

Dauer: 06. – 22. Oktober 2011

Öffnungszeiten: Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr

Ort: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Galerie, Lichthof und Festsaal

Vom 06. bis zum 22. Oktober 2011 findet in der HGB Leipzig die diesjährige Meisterschülerausstellung statt. Zu sehen sind Arbeiten der Meisterschüler/innen aus den beiden Prüfungszeiträumen März und September 2011. 20 Studierende treten Ende September 2011 zur Prüfung an, 10 Meisterschüler/innen haben bereits im März 2011 ihre Prüfung erfolgreich abgelegt (diese 10 sind mit einem * gekennzeichnet).

Folgende Meisterschüler/innen stellen aus:

Malerei/Grafik:
Cosima Fuchs, Claudia Annette Maier, Malte Masemann, Nabil El Makhloufi, Benjamin Wilhelm Meinberg*, Jens Schubert, Robert Seidel, Sebastian Speckmann und Anya Triestram

Fotografie:
Laura Bielau, Yvon Chabrowski*, Emanuel Mathias, Daniela Friebel*, Franziska Klose, Edgar Leciejewski und Anne Schumann*

Buchkunst/Grafik-Design:
Ina Kwon*, Wiebke Rosin*, Kerstin Rupp, Sarah Schlatter, Leila Tabassomi und Susanne Wurlitzer

Medienkunst:
Fabian Bechtle, Stefan Hurtig, Lorenz Lindner*, Tobias Löffler, Martin Plüddemann, Nadine Neuhäuser*, Anna Nizio* und Carolin Weinert*

Das Meisterschülerstudium ist ein postgraduales Aufbaustudium. Es vertieft und erweitert die künstlerisch-praktischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Fähigkeiten und dient der Förderung künstlerischer Entwicklungsvorhaben. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.


25.08.2011 - 24.09.2011
Hochdruck an der HGB Leipzig
– Erhaben – (und seitenverkehrt)* –

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Bild: Gabriela Jolowicz (Klasse Müller), Tattoo Studio, 2010

Eröffnung: 25. August 2011, 17.00 Uhr
Dauer: 26.08. – 24.09.2011
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12.00 – 18.00 Uhr, Samstag 10.00 – 15.00 Uhr
Ort: Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Kuratoren: Julia Blume, Prof. Katrin von Maltzahn und Prof. Oliver Kossack

Weitere Institutionen des Kooperationsprojektes: Galerie Hoch + Partner, Museum für Druckkunst Leipzig, Bund bildender Künstler Leipzig e. V., Museum der bildenden Künste Leipzig, Stadtgeschicht-liches Museum Leipzig, carpe plumbum / Thomas Siemon

Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Hochdruck in Leipzig“ werden neben historischen Zeugnissen aktuelle Studienarbeiten ausgestellt, die einen lebendigen und experimentierfreudigen Umgang mit allen Techniken des Hochdrucks zeigen. Aufgrund der Entwicklung des Buchdruckes und der druck-grafischen Techniken, die die Geschichte der Stadt Leipzig auf besondere Weise prägten, möchten die sieben Institutionen wertvolle Traditionen mit neuem aktuellen Potenzial kombinieren, Weiterentwicklungen sichtbar machen und innovatives, institutionsübergreifendes Arbeiten realisieren.

Mit dem Paradigmenwechsel in der grafischen Kunst, hat sich im vergangenen Jahrzehnt der Umgang mit dem Medium Hochdruck auch an der HGB Leipzig verändert. Es sind nicht mehr vorrangig Zeichner und Maler, die Drucke produzieren, sondern ebenso Künstler, die sich mit dem bewegten Bild, der dritten Dimension, Licht, Fotografie oder elektronischen Medien beschäftigen. Es wird in erster Linie nicht in druckgrafischen Kategorien gedacht, sondern an die adäquaten Mittel zum Ausdruck von künstlerischen Ideen. Es geht also zunehmend darum, im Feld der zeitgenössischen Kunst für sich eigenständige Wege zu finden, um die technischen und materiellen Eigenschaften des Mediums mit den individuellen künstlerischen Vorstellungen und konzeptuellen Ansätzen zu verbinden.

In der Ausstellung sind demzufolge Arbeiten zu sehen, die Traditionen bewahren und zugleich in die Gegenwart überführen, indem sie das Zusammenspiel zwischen unvereinbar erscheinenden Medien verdeutlichen und Anknüpfungsformen zu der schnellen, hoch technisierten Bilderwelt der heutigen Zeit suchen. Gezeigt werden ausschließlich Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Lehre an der HGB Leipzig entstanden, u. a. von Karl-Georg Hirsch, Wolfgang Mattheuer, Jens Schubert, Sebastian Speckmann und Anya Triestram.

Dass der Prozess und die Auseinandersetzung mit dem Hochdruck noch lange nicht abgeschlossen sind, verdeutlicht die zur Ausstellung konzipierte Architektur unter der Leitung von Prof. Oliver Kossack. Das von ihm zusammen mit den Studierenden Georg Weißbach, Robert Brambora, Natacha Lin, Katharina Siegel, Maximilian Kirmse, Benjamin Dittrich und Martin Groß für die Ausstellung entwickelte Raumkonzept spiegelt die historischen, technischen und ästhetischen Dynamiken des Hochdrucks wider. Es macht Kraft und Potenzial des Mediums erfahrbar. Architektonische Elemente verweisen auf die zeit-räumlichen Kontexte, in denen der Holzschnitt/Hochdruck produziert, verteilt und diskutiert wurde und wird. Die Ausstellung kann gleichermaßen als eine im Entstehungsprozess begriffene Gesamtinstallation gesehen werden: ihre Geometrie verleiht der Anwendung und Entwicklung des Hochdruckes zwischen Vergangenheit und Zukunft – vor allem an der HGB Leipzig – visuelle Form. Das von Georg Weißbach, Ralf Hauenschild und Sebastian Speckmann 2009 / 2010 initiierte und durchgeführte Projekt "Internationaler Projektraum für Druckgrafik" wird als Teil der Ausstellung wieder temporär aufleben.

Zur Ausstellung erscheint die Zeitschrift „Hochdrucken“ in limitierter Auflage. Ihr Konzept, das von Constanze Hein und Paul Bowler entwickelt und gestalterisch umgesetzt wurde, rezipiert eine Publikationsreihe der HGB aus den frühern 1930er Jahren unter Hans Alexander Müller. Die Zeitschrift enthält Originalholzschnitte aktuell Studierender und Texte der Kuratoren. Sie wird exklusiv während der Ausstellungsdauer verkauft.

* Der Titel bezieht sich auf die Grundtechnik des Hochdruckes: Abgedruckt werden nur die hochstehenden Linien, Stege oder Flächen des spiegelverkehrten Druckstockes.


19.07.2011 - 13.08.2011
Diplomausstellung 2011

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Anlässlich der kommenden Diplomprüfungen zeigt die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig vom 19. Juli bis zum 13. August 2011 eine Auswahl der diesjährigen Diplomarbeiten. In der Galerie, im Lichthof sowie in der Werkschauhalle auf dem Spinnereigelände können sich Besucher einen Überblick über das weite Spektrum der künstlerischen Arbeiten der Absolventinnen und Absolventen verschaffen.

Gezeigt werden Arbeiten aus den Fachgebieten Malerei/Grafik, Buchkunst/Grafik-Design, Medienkunst und Fotografie.

Ausstellungsorte:

Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstraße 11, 04107 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 12.00 – 18.00 Uhr, Samstag 10.00 – 15.00 Uhr

WERKSCHAU der Spinnerei
Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag, 11.00 – 18.00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Spinnerei.
http://www.spinnerei.de

Foto: Anna Haifisch, "Buddies!". (Episode 1: Tollwut)
HD Format, 4 Minuten.


30.06.2011 - 04.09.2011
Update - junge Kunst aus Leipzig

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Eröffnung: 29. Juni, 19.00 Uhr
Dauer: 30. Juni bis 04. September 2011
Öffnungszeiten: Di, Do – So und an Feiertagen: 10.00 – 18.00 Uhr,
Mi 12.00 – 20.00 Uhr

Presserundgang: 29. Juni, 18.00 Uhr

Kuratorische Betreuung der Ausstellung:
Prof. Annette Schröter, Dr. Ralf F. Hartmann

Zur Eröffnung sprechen: Herr Dr. Langenfeld und Frau Prof. Annette Schröter

Die Sommerausstellung „Update - Junge Kunst aus Leipzig“ der Kunsthalle der Sparkasse zeigt ab dem 30. Juni 2011 aktuelle Malerei, Skulptur und filmische Arbeiten, die in den vier Fachklassen für Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig entstanden sind. Die Ausstellung versteht sich als Standortbestimmung der künstlerischen Ausbildung im Fach Malerei/Grafik in Leipzig. Bis zum 4. September gibt die Schau spannende Einblicke in das künstlerische Schaffen von 16 ausgewählten Studierenden aus den Klassen der vier renommierten Professorinnen und Professoren Annette Schröter, Astrid Klein, Ingo Meller und Heribert C. Ottersbach.

Die Exposition zeigt eine große Bandbreite vorwiegend malerischer Herangehensweisen, die von gestischer und expressiver bis hin zur konzeptionellen Leinwandmalerei reichen. Dabei sind die klassischen Arbeitsfelder Portrait, Interieur und Landschaft genauso vertreten wie experimentelle Exkurse in Abstraktion, Skulptur, Installation und neue Medien. Dieses breite Spektrum vermittelt einen vielschichtigen Eindruck von den inhaltlichen und formalen Fragestellungen, mit denen sich junge Künstlerinnen und Künstler heute auseinander setzen. Einige der Ausstellenden haben im vergangenen Semester ihr Vordiplom abgelegt und sind noch am Beginn ihres Fachstudiums, andere stehen kurz vor ihrer Diplomprüfung zum Ende des Sommersemesters.

Zu sehen sind Arbeiten von:
Mona Broschar, Natacha Lin, Viola Große, Martin Groß, Romy Kroppe, Stephan Jäschke, Robert Kotsch, Daniel Krüger, Lydia Wahrig, Markus Liehr, David Borgmann, Selma van Panhuis, Felix Zocher, Patrick Eicke, Konrad Walkow und Marlen Sukale

Foto: Mona Broschár,Hot Banana, Öl auf Leinwand, 2011, 130 x 160 cm


02.06.2011 - 19.06.2011
Dora - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur

Pressemitteilung
Eröffnung: 2. Juni 2011, 19.00 Uhr
Dauer: 03.06. – 19.06.2011
Öffnungszeiten: Do - So 12.00 – 18.00 Uhr
Ort: Universal Cube, Halle 14, 2. Etage, Baumwollspinnerei Leipzig

Leiter: Torsten Hattenkerl, Professor für Fotografie an der HGB Leipzig

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: Paul Altmann, Natalia Bougai, Anna-Martha Bigalke, Paula Gehrmann, Mandy Gehrt, Carsten Göring, Konstantinos-Antonios Goutos, Torsten Hattenkerl, Juliane Jäger, Sebastian Kissel, Dana Lorenz, Marta Pohlmann-Kryszkiewicz, Marike Schreiber, Luise Schröders, Julia Wilmes, Katrin Winklers

Ausgehend von der "KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora" setzen sich Studierende der Fachgebiete Fotografie und Medienkunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig kritisch mit aktuellen Formen der Erinnerungskultur und Spuren der nationalsozialistischen Schrecken auseinander.

Die einzelnen Projektbeiträge loten Möglichkeiten aus, sich von tradierten Formen eines vereinheitlichten Geschichtsbildes und ritualisierten Gedenkformen vor Ort zu lösen. Sie suchen eigene Zugänge zur Vergangenheit über den Rekurs auf das Erinnern selbst, die von der subjektiven Erfahrung ausgehen und die Rolle des Individuums im Prozess der historischen und gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung widerspiegeln.

Topologischer Ausgangspunkt ist das ehemalige Konzentrationslager Mittelbau-Dora in Thüringen (Nähe Nordhausen). Dort wurden im Zweiten Weltkrieg unter mörderischen Lebens- und Arbeitsbedingungen von KZ-Häftlingen in unterirdischen Stollensystemen 1943-45 die so genannten Vernichtungs-Waffen (V-Waffen) hergestellt. Mit der Zeit entstand zusätzlich ein oberirdisches Lagersystem mit einem weit verzweigten Netz von Außenlagern und Arbeitskommandos in vielen Orten der Region Südharz.

So liefern die verwendeten Medien wie Fotografie, Video, Audio, Installation, Textcollagen etc. heterogene mediale und subjektive Zugänge, die nicht am (offen) Sichtbaren halt machen, sondern gerade durch das vielschichtig sinnlich Wahrnehmbare hindurch Orientierungsversuche unternehmen. Dies korrespondiert sowohl mit Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten als auch den Individualisierungsprozessen dieser neuen Generation von potentiellen Erinnerungsträgern, der die Verantwortung für die Aufrechterhaltung des Gedenkens an die nationalsozialistischen Verbrechen obliegt.

Die Ausstellung war bereits vom 25.02. bis zum 03.04.2011 in der Pasinger Fabrik München zu sehen. Der Katalog zur Ausstellung steht (ab KW 19) auf der Website www.universalcube.de als Download zur Verfügung oder kann alternativ in gedruckter Version (einfarbig, € 10) in der Ausstellung erworben bzw. unter hattenkerl@hgb-leipzig.de bestellt werden. Führungen durch die Ausstellung können ebenfalls unter dieser Adresse erfragt werden.

Bild: Katrin Winkler aus der Serie Herzlich Willkommen in Dachau


30.04.2011 - 22.05.2011
ZONE ENTROPIE –
Was von der Welt bleibt - Ce qui reste du monde

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Eröffnung: 30. April, ab 11.00 Uhr
Dauer: 30. April bis 22. Mai 2011
Öffnungszeiten: Do – So, 12.00 – 18.00 Uhr

Zum Rundgang der Baumwollspinnerei:
Sa, 30. April, 11.00 – 21.00 Uhr und So, 01. Mai, 11.00 – 18.00 Uhr

Ein Ausstellungsprojekt der HEAD/ Haute école d’art et de design Genève, (Leitung Katharina Hohmann), der Bauhaus-Universität Weimar (Studierende von Prof. Liz Bachhuber) und der HGB Leipzig (Studierende von Prof. Joachim Blank).

Die Ausstellung wird kuratiert von Karine Vonna, Direktorin der Villa du Parc, Annemasse, Frankreich.

Entropie ist das Maß der unaufhaltsamen Unordnung, die den physikalischen Raum in seinen Bestandteilen konstituiert. Transformation von Energie zeigt sich als ein irreversibler Prozess der Desorganisation – als Verlust. Aus der Thermodynamik kommend, hat der Begriff der Entropie in den vergangenen 150 Jahren in die Bereiche Ökonomie und Ökologie, Philosophie, Sozial- und die Kunstwissenschaften, Archäologie, Literatur sowie Musik Eingang gefunden und war dabei selbst einem Prozess der Unschärfe unterworfen. Im Ausstellungsraum Universal Cube der Baumwollspinnerei haben sich junge Künstlerinnen und Künstler – Studierende aus Genf, Weimar und Leipzig – diesem Prozess der Entropie von Vergehen und ständiger Aktualisierung –Nouveauté – gestellt und ihn produktiv gemacht. Eine entropische Zone ist entstanden, in der sich ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Prozessen der Regression in einem deutlich von Entropie gezeichneten Raum zu einem Ganzen verbindet. Das gemeinsame Projekt, mit wechselnder Zahl an beteiligten Studierenden, hat im April 2010 mit Workshops und Symposien in Genf und Weimar begonnen und wird nun durch Studierende der HGB Leipzig erweitert. Im Juni 2011 ist die Ausstellung „Zone Entropie“ dann in der Villa du Parc, Centre d’Art Contemporain in Annemasse, Frankreich zu sehen.

Universal Cube
Halle 14
Baumwollspinnerei Leipzig
Spinnereistraße 7
04179 Leipzig
www.spinnerei.de
www.universalcube.de


10.02.2011 - 13.02.2011
Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

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Vom 10. bis zum 13. Februar 2011 findet der einmal jährlich stattfindende Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig statt.

Studierende, Diplomanden und Meisterschüler aus den vier künstlerischen Studiengängen: Malerei/Grafik, Fotografie, Medienkunst und Buchkunst/Grafik-Design präsentieren neue Arbeiten, Projekte und Werke aus dem vergangenen Jahr. Sie nutzen dazu das gesamte Haus, d.h. alle Ateliers sind geöffnet, alle Gänge und Säle werden Ausstellungsfläche und auch Kellerflure und Treppenabsätze verwandeln sich in Kunstorte.

Einige ausgewählte Projekte:

Die Klasse für Typografie (Prof. Günter Karl Bose) präsentiert zum Rundgang 2011 die Publikation zur Aktion „2700 Fotos“, herausgegeben vom Institut für Buchkunst. Während des vergangenen Rundgangs 2010 verkauften Studierende dieser Klasse 100 Einwegkameras an Besucher, Studierende und Lehrende. Alle sollten sich ihr Bild des Rundgangs machen – und die Kameras anschließend wieder abgeben. Die einfache Technik der Kameras setzte der Qualität der Bilder Grenzen, der besondere Charme dieser großen Menge Fotos ließ jedoch eine kollektive Momentaufnahme entstehen. Die Gestaltung des nun fertigen, ungewöhnlichen Buches lag in den Händen von Lydia Sachse und Alexander Morgenstern.

Unter dem Titel „Pal Positions“ präsentiert die Klasse für Mass Media Research und Kunst im medialen öffentlichen Raum (Prof. Günther Selichar) eine TV Lounge in Zusammenarbeit mit OKTO.TV, Wien. Im Fokus steht die kritische Auseinandersetzung und Analyse des Massenmediums Fernsehen. Ansätze für das Medium im Sinne einer künstlerischen Intervention sind vom 10.02. bis zum 15.03.2011 im Programm von OKTO.TV zu sehen und laufen während des Rundgangs im „Fernsehzimmer“ (Raum 2.14)

„Can you handle this?“ – Die Klasse für Systemdesign (Prof. Oliver Klimpel) wird zum Designlabor. Alle Besucher des Rundgangs sind herzlich eingeladen, an diesem performativen Projekt teilzunehmen. Im Minutentakt werden kleine Aufgaben verlesen, zu denen Gegenstände unterschiedlicher Art, Materialien, Farben und Größen zu einem temporären Stillleben arrangiert werden. Jede Kurzinstallation wird fotografisch festgehalten.

Die Klasse für Malerei und Grafik (Prof. Annette Schröter) zeigt eine Klassenausstellung mit dem Titel: „WILD & HAI – Das Tier in VierVier“ im Raum 4.4. Das Spektrum reicht von Malerei und Zeichnung über Druckgrafik bis Animationsfilm.

Prof. Markus Dreßen hat sich mit seinen Studierenden das ganze vergangene Semester mit der Geschichte und den Konzepten von internationalen Design-Hochschulen beschäftigt. Unter dem Titel „Review Preview. Drafts for a Summer Academy“ wurde unter anderem gefragt: „Wie lauten die Prinzipien einer idealen Ausbildung zum Grafik-Designer?“, „Wie sieht aus Sicht der Studierenden der perfekte Ausbildungsplan aus?“ Die Ergebnisse werden zum Rundgang präsentiert und mit Studierenden aller Bereiche und Gästen diskutiert. Dies dient auch zur Vorbereitung einer Sommerakademie im September 2011.

Studierende der Klasse für Intermedia (Prof. Alba D’Urbano) zeigen unter dem Titel: „Gott und die Welt“ Arbeiten zum Thema Natürlichkeit und Künstlichkeit. Aktfotografie ist das Thema der Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst (Prof. Peter Piller) und Prof. Rayan Abdullah zeigt mit seinen Studierenden die Ergebnisse eines Workshops zum Thema: „Die visuelle Sprache von WikiLeaks“. „Arme Seelen“ – Zeichnerische Verfahren im grafischen Raum lautet eine Ausstellung, die Prof. Oliver Kossack zum Rundgang für den Raum 3.55 kuratiert und unter dem Titel „Neue Augen Was braucht man mehr? Wir werden sehen“ zeigt die Klasse für Illustration (Prof. Thomas M. Müller) neue Arbeiten.

Prof. Katrin von Maltzahn präsentiert unter dem Titel (DIS-)ARRAY Ergebnisse eines Workshops mit über 40 Studierenden aller Fachgebiete zum Thema: „Künstler als eigenständige Verleger?“. Innerhalb des Projektes wurde das Künstlerbuch als Mittel für kritische Befragungen und als Plattform für Kommunikation zwischen unterschiedlichen künstlerischen Vorgehensweisen reflektiert.
(DIS-)ARRAY (Volume 2) wird im September 2011 an der Monash University Melbourne weitergeführt.


10.01.2011 - 29.01.2011
Nasreen Mohamedi: Notes – Reflections on Indian Modernism

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Kuratorenführung mit Suman Gopinath und Grant Watson:
Montag, 10. Januar 2011, 18.00 Uhr

Nasreen Mohamedi: Notes – Reflections on Indian Modernism ist eine der ersten umfassenden Einzelausstellungen der indischen Künstlerin, die mit ihren Werken bereits auf der documenta 12 vertreten war. Die Ausstellung in der Galerie der HGB ist die einzige deutsche Station der von Suman Gopinath und Grant Watson ursprünglich für das Office for Contemporary Art Norway zusammengestellten Ausstellung. Die Präsentation in Leipzig wird durch eine Reihe von Vorträgen und Führungen erweitert, in denen zeitgenössische KünstlerInnen über ihren Bezug zu Modernismus, zu Fragen kultureller Übersetzung oder ihre eigenen Recherchen in Indien sprechen werden. Den Auftakt bildet der österreichische Künstler Florian Pumhösl (Dienstag, 11.01.2011 um 20.30 Uhr).


19.10.2010 - 15.11.2010
Pavilion X

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Eine Ausstellung der Klasse für Installation und Raum / Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der städtischen Galerie Jakopič in Ljubljana, Slowenien.

Fabian Bechtle, Karl-Heinz Bernhardt, Chris Bierl, Corentin Canesson
Zaida Guerrero Casado, Liviu Dalateanu, Franziska Faust, Jay Gard, Sebastian Helms, Katya Lachowicz, Tobias Löffler, Anna George Lopez, Denis Luce
Tobias von Mach, Andreas Miller, Inga Martel, Wolf Konrad Roscher, Danny Schulz, Adrian Sievering, Ronny Szillo.

Projektleitung: Joachim Blank / Andreas Grahl

In der Architektur ist der Pavillon ein offener, durchlässigen Raum aber auch ein Bauwerk mit unterschiedlichen Funktionen. Obwohl schon in der Antike bekannt und gebraucht, erscheint der Pavillon in der Architektur Europas vermehrt in der Epoche des Absolutismus in den Parks und Gärten des Adels, als Nebengebäude eines Schlosses, als Ruheplatz, Aussichtspunkt oder einfach als gestalterisches Element. Später verbreitete er sich in die Gärten des wohlhabenden Bürgertums und wurde dort zu den gleichen Zwecken genutzt. An öffentlichen Bauten wurden Musikpavillons in Kuranlagen integriert. In der zeitgenössischen Architektur zeigen manche Sportarenen Merkmale des Pavillons.
In Asien, insbesondere in der Architektur Chinas hat der Pavillon eine lange Tradition. Auch in Japan, Indien und Thailand findet sich die Form des Pavillons, oft in sakralen Bauten. In buddhistischen Tempeln wird der Pavillonbau in vielfältiger Weise genutzt. Weltweit werden Pavillons auch als billige, zerlegbare Baumarktprodukte für temporäre Bauten aus Zeltplanen zweckentfremdet und entfernen sich zunehmend von einer eher romantisch geprägten Vorstellung von Idylle und Müssiggang in einer beständig angelegten, qualitativ hochwertigen Umgebung.

Im Kunstkontext denken wir beim Gebrauch des Begriffs „Pavillon“ natürlich an die Biennale Venedig und ihre Pavillons, die durch über siebzig Nationalstaaten alle zwei Jahre aufs Neue mit zeitgenössischer Kunst bespielt werden. Bereits 1907 wurde mit dem belgischen Pavillon das Prinzip der Pavillons für jedes Land vertreten durch einen nationalen Künstler eröffnet. Die Verbindung der Idee der „nationalen Repräsentation“ im globalen Kunstbetrieb in Verbindung mit der spezifischen Bauwerkstypologie des Pavillons ist ein umstrittenes und viel diskutiertes Austellungskonzept, da es von vielen Seiten als reaktionäres, am Nationalstaat orientiertes Konzept bezeichnet wird, welches dem Zusammenwachsen der globalisierten Welt nicht mehr gerecht wird. In Deutschland wurde 1938 der „deutsche Pavillon“ von den Nationalsozialisten umgestaltet. Der deutsche Architekt Ernst Haiger ersetzte die ionischen Säulen durch vier mächtige Rechteckpfeiler auf denen ein giebelloser Architrav sitzt. Dadurch wurde dem Pavillon ein weit monumentalerer Eindruck verliehen, um das Ausstellungsgebäude zur Selbstdarstellung des Dritten Reichs zu instrumentalisieren. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist der deutsche Pavillon eine „ideologisch aufgeladene Architektur“, die seitdem als wesentliche kontextuelle Rahmenbedingung für Ausstellungen an diesem Ort gilt: Zum einen durch die bauliche Sprache der Architektur, aber auch durch das Wissen ihrer Bestimmung und Nutzungsgeschichte. Auch die Bespielung des Deutschen Pavillons in 2010 durch den britischen Künstler Liam Gillick hat gezeigt: Es ist keine Ausstellung bzw. künstlerischer Beitrag möglich, der nicht auch als Kommentar zum Bauwerk und seiner Geschichte gelesen werden kann.
Die Ausstellung Pavillon X mit jungen Künstlerinnen und Künstlern der Leipziger Kunsthochschule in der städtischen Galerie Jakopič in Ljubljana mit ihrer von Le Corbusier beeinflussten, klaren, modernistischen Architektur versucht sich an der Befragung von Begrifflichkeiten wie Kontextbezogenheit, den Formen von Konnotation und Repräsentation durch raumbezogene und skulptural-installativ angelegte Arbeitsweisen anhand des Pavillons zu nähern. Dabei geht es nicht nur um eine soziologische-, oder politische Abarbeitung des Begriffs, sondern um sublim-assoziative, formalistische und poetische Annäherungen, die unterschiedliche Lesbarkeiten möglich machen und damit einen neuen Denkraum eröffnen.

Die Ausstellung ist Teil einer Kooperation der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Academy of Fine Arts in Ljubljana, Slowenien, die in 2009 in Leipzig begonnen hat.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 Uhr – 18 Uhr


07.10.2010 - 30.10.2010
Meisterschüler/innen 2010 der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) präsentieren ihre Ab

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Eröffnung: 07. Oktober 2010, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di – Fr, 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr
Ort: HGB Leipzig, Galerie, Lichthof, Festsaal und weitere Räume

Vom 08. bis zum 30. Oktober zeigt die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig die Abschlussarbeiten der diesjährigen Meisterschüler/innen. In der Meisterschülerausstellung 2010 werden neben den Kandidat/innen, die Ende September ihre Prüfung ablegen, auch Arbeiten jener Meisterschüler/innen zu sehen sein, die bereits im März 2010 erfolgreich ihre Prüfung bestanden haben.

Die Spannbreite der künstlerischen Ansätze umfasst alle Medien, wobei in diesem Jahr insbesondere die Fachrichtungen Malerei/Grafik und Fotografie stark vertreten sind. Sechs der insgesamt 15 Kandidat/innen, die Ende September antreten, kommen aus der Meisterklasse von Prof. Neo Rauch.

Bereits am 8. Oktober stellt Kathrin von Ow (Meisterschülerin bei Heidi Specker) im Rahmen von Lindenow ihre Arbeit „Das politische Privat“ im Kunstraum A und V aus. (Bis 12. Oktober 2010)

Und auch beim diesjährigen Herbstrundgang auf dem Spinnereigelände eröffnen zwei Meisterschüler ihre Ausstellungen mit Abschlussarbeiten: Friederike Jokisch (Meisterschülerin bei Prof. Neo Rauch) präsentiert ihre Arbeit vom 11. September bis 30. Oktober im Spinnerei archiv massiv. Ebenfalls ab dem 11. September zeigt Florian Rossmanith (Meisterschüler bei Prof. Christopher Muller) in der Galerie Kleindienst seine Fotografien, diese werden bis zum 16. Oktober zu sehen sein.


Alle Künstler/innen sind darüber hinaus mit Werken in der Meisterschülerausstellung 2010 präsent:

Malerei / Grafik:
Christian Bußenius, Loretta Fahrenholz, Martin Galle, Tino Geiß, Tobias Hild, Friederike Jokisch, Uta Koslik, Heide Nord, Kathrin von Ow, Mirjam Völker

Fotografie:
Jürgen Beck, Mirjam Dröge, Esther Hoyer, Julia Müller, Florian Rossmanith, Björn Siebert

Buchkunst / Grafik-Design:
Gesa Foken, Gabriela Jolowicz, Till Daniel Müller, Nicole Riegert, Simone Waßermann

Medienkunst:
Diana Artus, Jirka Pfahl, Henning Tilp, Andreas Ullrich

Bildlegende:
Mirjam Völker

Irrlicht, 180 x 150 cm,
Acryl auf Leinwand, 2010
Foto: Frank Höhle



Marion Herzberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Wächterstraße 11
D-04107 Leipzig
Tel. +49 (0) 341 2135 - 133
Fax +49 (0) 341 2135 - 101
presse@hgb-leipzig.de
www.hgb-leipzig.de


20.07.2010 - 14.08.2010
DIPLOMAUSSTELLUNG 2010

Pressemitteilung
Eröffnung: Zum Diplom-/ Sommerfest am 16. Juli, ab ca. 19.00 Uhr

Ort: HGB Leipzig sowie Grünfläche Ecke Grassistr. / Beethovenstr.

Öffnungszeiten: Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr


Zum Ende des Sommersemesters zeigt die HGB Leipzig vom 20. Juli bis zum 14. August 2010 die Arbeiten der Absolventen im Rahmen der Diplomausstellung 2010.

Folgende Studierende stellen ihre Arbeiten aus:

Malerei / Grafik:
Claudia Arndt, Thomas Geyer, Raymond Grotegut, Valentin Just, Marie Carolin Knoth, Friederike Koch, Markus Krüger, Sabine Land, Wendelin Lippold, Albrecht Pischel, Petra Polli, Marko Raffler, Robert Schwark und Martin Stahberger

Fotografie:
Janik Ackermann, Max Benkendorff, Johanna Bieligk, Katja Bilo-Sauerborn, Eric Strelow, Andreas Enrico Grunert, Eduard Klein, Sebastian Pütz und Henrike Schoen

Buchkunst / Grafik-Design:
Karen Laube, Anne Löper, Julia Matzke, Christian Meyer, Gerlinde Meyer, Ralph Niese und Anna Sartorius

Medienkunst:
Jana Engel, Elitsa Filcheva, Robert Gommlich, Stephan Höhne, Paulina Markowska, Viola Márton, Tibor Müller, Franziska Pierwoß, Wolf Konrad Roscher und Nicolas Rossi

Die Ausstellung wird sich durch das ganze Haus erstrecken, inklusive der Galerie, dem Lichthof und dem Festsaal der Hochschule. Eine Arbeit (Robert Gommlich) ist an der Ecke Grassistraße / Beethovenstraße auf dem Gelände der Universitätsbibliotek Albertina zu sehen.


09.07.2010 - 17.07.2010
ASPIK - Vordiplomausstellung

Pressemitteilung
Vom 10. bis 17. Juli zeigen die Studierenden des Grundstudiums gemeinsam ihre Vordiplomarbeiten. Zu sehen sind – wie auch in der Diplomausstellung – Arbeiten aus den vier Studiengängen der Hochschule. Die Ausstellungsgestaltung „Aspik“ übernehmen Studierende des Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen“.

Alle Interessierten sowie Freunde des Hauses und der Kunst sind sehr herzlich eingeladen, sich mit diesen beiden Ausstellungen einen umfangreichen Überblick zum derzeitigen Stand der Ausbildung an der Leipziger Kunsthochschule zu verschaffen. Der Eintritt ist wie immer frei!


20.05.2010 - 26.06.2010
SCHNITTSTELLE DRUCK

Pressemitteilung
SCHNITTSTELLE DRUCK
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig

Leipzig, 21. April 2010

Eröffnung: Donnerstag, 20. Mai 2010,
17.00 Uhr: Museum der bildenden Künste Leipzig
19.00 Uhr: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Dauer: 21. Mai bis 26. Juni 2010
Öffnungszeiten:
MdbK: Di, Do – So, 10.00 – 18.00 Uhr, Mi, 12.00 – 20.00 Uhr
HGB: Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr
Ausstellungsorte: Museum der bildenden Künste Leipzig (Kubus) und Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Lichthof, Festsaal und Galerie)

KünstlerInnen: Lewis Baltz, Silvia Bächli, Christiane Baumgartner, Tilo Baumgärtel, Fritz Best, Joachim Blank, Jan Brokof, Janet Cardiff & George Bures Miller, Tacita Dean, Benjamin Dittrich, Jean Drache, Olafur Eliasson, Patrick Fauck, Gesa Foken, Anna Gille, Sebastian Gögel, Martin Groß, Stella Hamberg, Paule Hammer, Timo Hinze, Carsten Höller, Marcus Jansen, Gabriela Jolowicz, Linda Karshan, Veronika Kellndorfer, Clay Ketter, Astrid Klein, Takehito Koganezawa, Daniel Krüger, Natasha Lin, Eva Löfdahl, Stefanie Marx, Jonathan Meese, Bjarne Melgaard, Clemens Meyer, Sebastian Nebe, Maria Ondrej, Vlado Ondrej, Susi Pop, Julius Popp, Sandro Porcu, Inge Pries, Robin Rhode, Tal R, Daniel Richter, David Röder, Christoph Ruckhäberle, Stefanie Schilling, Karoline Schneider, Annette Schröter, Jens Schubert, Robert Schwark, David Shrigley, Heidi Specker, Sebastian Speckmann, Claus Stabe, Jan Svenungsson, Anya Triestram, Gerd und Uwe Tobias, Rosemarie Trockel und Steve Viezens

Zusammengestellt von Matthias Kleindienst und Prof. Katrin von Maltzahn (beide HGB); in Zusammenarbeit mit Dr. Jeannette Stoschek (MdbK)

Das Projekt „Schnittstelle Druck“ hat seinen Ausgangspunkt in der Lehre der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Innerhalb einer Vielfalt von Möglichkeiten der Bildproduktion stellen die einzigartigen künstlerischen Druckwerkstätten der HGB (Lithografie, Radierung, Siebdruck und Holzschnitt) herausragende Produktionsorte für alle Studierenden der Hochschule dar. Ein elementarer Auftrag der Lehre und Forschung besteht darin, Traditionen zu erhalten und in die Gegenwart zu vermitteln. Die Möglichkeiten des Zusammenspiels zwischen konträr erscheinenden Medien sind zu suchen ebenso wie Anknüpfungsformen zur schnellen, hochtechnisierten Bilderwelt unserer Zeit.

In der Ausstellung „Schnittstelle Druck“ sind etablierte internationale Künstlerpositionen sowie herausragende Arbeiten von Studierenden der Hochschule zu sehen. Die ausgewählten Werke wurden durch eine hybride Verwendung von Medien entwickelt oder nutzen „traditionelle Techniken“ innovativ und verstärkt in Bezug auf ihre spezifische Bildqualität im zeitgenössischen Kontext. Zahlreiche der beteiligten KünstlerInnen kommen aus den Sparten: Film, Installation, Skulptur, Malerei und Fotografie und verwenden druckgrafische Medien als autonome Ausdrucksform und wegen der ganz eigenen Bildeigenschaften.

In beiden Ausstellungen lassen sich neuartige künstlerische Prozesse und Bildfindungen entdecken. Das Projekt soll BesucherInnen, Studierende und KünstlerInnen zur Diskussion anregen, motivieren und Ihnen Raum für neue Ideen geben – sowie Brücken zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft bauen. Hochschule und Museum verstehen sich nicht nur als Ausstellungs-, sondern auch als aktive Diskussionsorte.

Die umfangreiche Ausstellung wird ermöglicht durch die beteiligten KünstlerInnen, Galerie Kleindienst (Leipzig), Niels Borch Jensen Galerie und Verlag (Berlin-Kopenhagen), Taborpresse (Berlin), Galerie Werner Klein (Köln), Galerie Zwinger (Berlin), CFA (Berlin), Atelier für Radierung, Spinnerei Leipzig sowie Privatsammlungen.

Podiumsdiskussion:<
Mittwoch 02. Juni 2010, 16.30 Uhr im Museum der bildenden Künste Leipzig:
Podiumsdiskussion u.a. mit Niels Borch Jensen (Galerie, Verlag & Werkstatt Kopenhagen-Berlin), Dr. Andreas Schalhorn (Kupferstichkabinett Berlin) und Dr. Jutta Schütt (Städel Museum, Graphische Sammlung / Frankfurt a.M.).
Moderation: Prof. Katrin von Maltzahn und Dr. Jeannette Stoschek
Bildmaterial zur Ausstellung steht zur Verfügung unter: www.hgb-leipzig.de/presse


12.04.2010 - 15.05.2010
WOLS - Photograph, Maler, Grafiker

Pressemitteilung
Am 1. September 1951 endete das verwundete Leben des Malers WOLS, der mit bürgerlichen Namen Alfred Otto Wolfgang Schulze hieß und aus Dresden stammte, in einem Pariser Hotelzimmer.
Er war 38 Jahre alt. Der Weltruhm erreichte den im Elend gestorbenen WOLS posthum.
Die Bilder, die der wohl einzige wahre >>peintre maudit<< unserer Zeit hinterließ, begründeten eine gänzlich neue Malerei. Sie zog unter den Bezeichnungen >>Art informel<< und >>Tachismus<<
für mehr als ein Jahrzehnt die schöpferischen Phantasien malender Zeitgenossen in ihren Bann.
WOLS´ Photographien, waren teils professionelle Auftragsarbeiten, von denen WOLS lebte, teils private Experimente- eine Art >>Vorhof<< seiner Kunst. Photographien, die nicht nur den sich langsam nach innen wenden Blick des Künstlers zeigen, sondern auch seine leidvolle Lebensgeschichte als deutscher Emigrant in Frankreich vor und während des 2. Weltkrieges...
Text aus Laszlo Glozer, WOLS Photograph
Schirmer/Mosel 1978

Die Ausstellung in der Galerie der HGB zeigt Auszüge aus dem künstlerischen Werk WOLS.


18.02.2010 - 21.02.2010
Rundgang 2010 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig

Pressemitteilung
Das Ausstellungshighlight der Leipziger Kunsthochschule findet in diesem Jahr am 3. Februarwochenende statt. Vom 18.02. bis zum 21.02.2010 zeigen Studierende aus allen vier Diplomstudiengängen sowie Meisterschüler beste Arbeitsergebnisse. Das gesamte HGB-Gebäude wird als große Präsentationsfläche genutzt, Besucher können in zahllosen Räumen, Sälen, Gängen und Treppenhäusern junge Kunst erleben. Zu sehen sind Fotografien, Malerei, Grafiken und Zeichnungen, Buchkunst und Designarbeiten, Installationen, Filme, Objekte und Performances. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Präsentation der aktuellen Diplomarbeiten – von Anfang bis Mitte Februar stellen sich ca. 40 Diplomanden aus allen Bereichen den jeweiligen Kommissionen.

500malX: Bereits zum vierten Mal findet am Eröffnungsabend des Rundgangs erneut eine große Verkaufsaktion statt! Bis zum Beginn des Rundgangs sind alle Studierende und Lehrende aufgefordert, eine eigene Arbeit, unabhängig von Format und Technik, zu spenden. Am Eröffnungsabend werden diese Werke in der Galerie präsentiert und können für jeweils 30 Euro erstanden werden. Das Besondere ist jedoch, dass die Besucher nicht die Arbeit, sondern ein Los kaufen. So bleibt es dem Zufall überlassen, welche Arbeit mit nach Hause genommen werden darf. Fest steht jedoch: Jedes Los ist ein Gewinn, denn es gibt keine Nieten! Im vergangenen Jahr konnte mit dem Erlös von „500malX“ die Vortragsreihe „Kunst und Markt“ finanziert werden. In diesem Jahr stimmen alle Studierenden erneut darüber ab, für welchen Zweck das Geld eingesetzt werden soll. Die Aktion wird organisiert vom StudentInnenrat der HGB. www.hgb-leipzig.de/stura

Öffnungszeiten:
18.02. 18 - 24 Uhr
19.02. 11 - 22 Uhr
20.02. 11 - 22 Uhr
21.02. 11 - 22 Uhr


25.11.2009 - 09.01.2010
Pflicht und Kür

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„Pflicht und Kür“ – richtet 20 Jahre nach der letzten umfangreichen Ausstellung der Hochschule, die damals Lehrende und Studierende vorstellte, nun den Blick auf vier Jahrzehnte künstlerische Ausbildung in Leipzig.

Die fünfziger bis achtziger Jahre an der HGB stehen für eine Suche nach Wegen zwischen kulturpolitischen Erwartungen und der Integration von Künstlerinnen und Künstlern in die Gesellschaft sowie dem individuellen Anspruch auf künstlerische Freiheit. Die daraus resultierenden Widersprüche bildeten sich in der Lehre ab.
So standen die fünfziger Jahre für den versuchten Umbau der Akademie zu einer sozialistischen Kunsthochschule. In den sechziger Jahren emanzipierten sich die Fachgebiete mit starken Positionen in der Malerei und Typografie. Das führte in den siebziger Jahren zur primären Ausrichtung der Lehre auf die Malerei und Grafik und zur internationalen Aufmerksamkeit für Kunst aus Leipzig. Experimentelles Arbeiten über die Grenzen des malerischen Bildes hinaus kennzeichneten die achtziger Jahre. Wichtige Impulse gingen dabei von fotografischen aber auch intermedialen Arbeiten aus, welche die internationalen Kunstentwicklungen reflektierten.

Historische Schrift- und Bilddokumente, künstlerische und gestalterische Werke einiger Lehrender sowie originale und rekonstruierte Diplomarbeiten bilden die Basis der Ausstellung.

Aktuelle Zeitzeugeninterviews und Filme erhellen den Blick und ergänzen das Bild der Hochschule in den vergangenen Jahrzehnten.

„Pflicht und Kür“ ist der Auftakt für die beginnende Auseinandersetzung mit Hochschulgeschichte in Vorbereitung des 250. Geburtstages der Ausbildungsstätte im Jahr 2014. Die Ausstellung setzt damit einen ersten Akzent, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Vielmehr möchte sie zum Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart einladen.

Kuratiert von: Julia Blume, Christine Rink und Britt Schlehahn
Interviews von: Roozbeh Asmani
Gestaltet von: Monique Dickmanns und Peter Mohr


09.11.2009 - 14.11.2009
Studienpreis des Freundeskreises der HGB

Pressemitteilung
Aus über 60 Einsendungen der vier Studiengänge der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig wählt die Jury drei Arbeiten aus und prämiert diese mit 5.000 Euro (1. Platz), bzw. jeweils 2.500 Euro (2. und 3. Platz). Die Ausstellung wird in der HGB-Galerie bis zum 14. November zu sehen sein und kann von Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 15 Uhr besucht werden.

Mehr Infos unter: www.hgb-leipzig.de/freundeskreis


06.10.2009 - 30.10.2009
Meisterschüler/innen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig präsentieren ihr Abschlussarbei

Pressemitteilung
Zum Beginn des Wintersemesters 2009_2010 zeigt die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Abschlussarbeiten der Meisterschüler 2009. Zu sehen sind Werke der Absolventen, die bereits im März 2009 ihre Prüfung abgelegt haben sowie die Abschlussarbeiten der Absolventen, die Ende September ihre Ergebnisse der Prüfungskommission vorstellen.

Insgesamt sind künstlerische Werke aus den vier Studiengängen

• Malerei/ Grafik
• Fotografie
• Buchkunst/ Grafik-Design
• Medienkunst

zu sehen.

Bildunterschrift: Kathrin Landa, Im Bad 2 (Noémie, im Profil), 30 x 40cm, 2008, Öl auf Leinwand


26.05.2009 - 27.06.2009
TALK TALK - Das Interview als künstlerische Praxis

Pressemitteilung
Eine Ausstellung mit internationalen KünstlerInnen (u.a. Antoni Muntadas, Jean-Luc Godard, Andrea Fraser, Björn Melhus) sowie Studierenden der HGB.

Vernissage: 26.05.2009, 19 Uhr

Wir leben in einer Kultur des permanenten Geredes, der Erforschung und der Kontrolle, des öffentlichen Geständnisses und der Selbstinszenierung. Im Zentrum dieses Spektakels der systematischen Befragung und Mitteilung steckt letzten Endes eine der ältesten Kulturtechniken: das Interview. Das Ausstellungsprojekt »talk talk« wird die Macht und die Kunst dieser Methode der Befragung im Kontext zeitgenössischer Kunstformen thematisieren und mit ausgewählten Positionen als künstlerische Praxis ausstellen.

Ausstellungskonzept: Dr. Marc Ries

Bildbeschreibung: Standbild aus „An Interview with H.R.H. The Princess of Wales“ ein Film von Yvon Chabrowski, 2008, DVD 63 min


15.04.2009 - 16.05.2009
Pfauenaugen

Pressemitteilung
Künstlerische Positionen der HGB-Lehrenden Prof. Annette Schröter, Prof. Thomas M. Müller und Prof. Christopher Muller

Am 15. April wird in der Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) die Ausstellung „Pfauenaugen“ mit Arbeiten von Prof. Annette Schröter (Malerei/Grafik), Prof. Thomas Matthaeus Müller (Buchkunst/Grafik-Design) und Prof. Christopher Muller (Fotografie) eröffnet. Die Hochschule führt mit dieser Ausstellung die bewährte Tradition fort, neuen Lehrenden die Gelegenheit zu geben, ihre eigene künstlerische Position vorzustellen. Ende 2006 fand im Rahmen dieser Reihe die Ausstellung „Mein Hut der hat drei Ecken“ mit Positionen der Professoren Fritz Best (Malerei / Grafik), Ingo Meller (Malerei / Grafik) und Fred Smeijers (Buchkunst / Grafik-Design) statt.


05.02.2009 - 08.02.2009
Rundgang 2009 und "500 x X"

Pressemitteilung
Zum Rundgang 2009 präsentiert die Leipziger Kunsthochschule einen Querschnitt von Arbeiten aus den vier Studiengängen: Malerei/ Grafik, Fotografie, Buchkunst/ Grafik-Design und Medienkunst. Zu sehen sind sowohl aktuelle Diplomarbeiten, Klassenausstellungen des Hauptstudiums sowie ausgewählte Projekte des Grundstudiums.

„500 x X“
Die schon bekannte Aktion findet in diesem Jahr erneut – aber verändert, in Form einer Los-Aktion (ohne Nieten), statt. Wieder sind alle Lehrenden und Studierenden aufgefordert, eine eigene künstlerische Arbeit zu stiften. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es allerdings keine Vorgaben zu Größe, Material, Technik und Medium. Sämtliche Arbeiten werden – versehen mit den jeweiligen Namen – in der Galerie präsentiert. Alle Gäste des Eröffnungsabends haben ab 18.00 Uhr die Möglichkeit, ein oder mehrere Lose für jeweils 30,00 Euro zu erwerben und ab 20.00 Uhr findet dann die Ausgabe der Werke statt. Mit den Einnahmen finanziert die Hochschule interdisziplinäre Projekte (z.B. Exkursionen, Vorträge, etc.) „500 x X“ wird veranstaltet vom StudentInnenrat der HGB.
Bildmaterial zum HGB Rundgang finden Sie unter: www.hgb-leipzig.de/presse
Der Presserundgang findet am 05. Februar, direkt vor der Eröffnung, in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt.

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Marion Sprenger
Wächterstr. 11, 04107 Leipzig
Tel. 0341 2135-133
Fax 0341 2135 - 101
e-mail: presse@hgb-leipzig.de
www.hgb-leipzig.de


30.01.2009 - 13.02.2009
Das Böse ist ein Eichhörnchen

Pressemitteilung
Ein klassenübergreifendes Ausstellungsprojekt der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Landgericht Leipzig/Verein „Kunst und Justiz“, dem Museum in der „Runden Ecke“ (Stasimuseum) und dem LOFFT Leipzig

„Das Böse ist ein Eichhörnchen“ versucht eine Annäherung an diese faszinierende Ambivalenz des Bösen und untersucht dabei das kleine private „Böse“ ebenso wie gesamtgesellschaftliche Fragestellungen des aktuellen politischen Geschehens. Die Ausstellung befindet sich innerhalb der Räumlichkeiten des Landgerichts, also an einem Ort, der eng mit der Thematik des Projekts verbunden ist. Sie läuft parallel zum täglichen Betrieb des Gerichts – so stellen sich die Arbeiten außerhalb des rein künstlerischen Rahmens in die Kontroverse dieses funktionalen Ortes der Rechtssprechung.

Landgericht
Harkortstraße 9
04107 Leipzig

Weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter: www.hgb-leipzig.de/boese


25.11.2008 - 10.01.2009
Kunst, Sichtbarkeit, Ökonomie
WELCOME TO THE IVORY TOWER!

Symposium und Ausstellung


03.12.2006 - 10.12.2006
Eine Frage (nach) der Geste


08.11.2006 - 09.12.2006
Sexy Mythos - Selbst- und Fremdbilder von KünstlerInnen