Kommentare/Comments:
10.07.2008 - "Ergänzung? Kann sein!
Sinnvoll? Wäre zu diskutieren!
Es kommt auf den Standpunkt an, m. a. W. darauf, wie weit die Mechanismen dieses Unterhaltungssektors überblickt und durchschaut werden.
Der hinterfragte Umstand ist aber doch ein längst gängiger.
Zu etablierten „Sammlern“ wie Würth, Nannen, Ludwig, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, kommen diverse Schenkungen, Stiftungen und Leihgaben an öffentliche Museen hinzu, die vermittels finanzieller Potenz Kunst- als auch Marktentwicklungen entscheidend mitbestimmen.
Ergo; wer die Musik bezahlt, bestimmt nunmal auch was gespielt oder im anderen Fall gezeigt wird.
Wem es hilft? Den wie auch immer gearteten Kunst-Unentwegten, die aus den unterschiedlichsten Gründen nie genug vor die Augen bekommen können, in jedem Fall natürlich den Betreibern zu deren avisierten Prestigezuwächsen und (vielleicht?) ein paar mehr Kunsttreibenden zu Bekanntheit und u.U. damit verbundenen Annehmlichkeiten.
Bernd Spriewald" |