15.07.2008 (VideoArtWorld)
VideoAKT - International Videoart Show, Jul. 11 2008 - Jul. 13 2008 | The first-ever VIDEOAKT International Videoart Show kicks off this weekend at the GlogauAIR Art Center in Berlin.
From July 11 to 13, works by more than 130 video artists from around the world will be screened in a three-salon venue format, accompanied by nightly DJ and V(ideo)J performances (see program). New media groups will be presenting selections of works by globally recognized artists, in simultaneous sessions lasting approximately 50 minutes each. The rest of the show will expose younger talent as part of an Open Call competition, the prize for which is a one-week stay for two at the Ámister Hotel in Barcelona.
VIDEOAKT is a co-initiative of Irene Pascual, artist and director of the GlogauAIR Art Center Berlin, and Angie Bonino, artist and independent curator of new media based in Barcelona. Its collaborators include international organisations such as VIDEOFEST - Festival of Video of San Francisco; Latin American Biennial “Inquieta Imagen”; VIDEOARTWORLD; LiminalB, and INTRANSITos, among others.
The purpose of the show is to open up an international space for authors of video to showcase the wide range and variety of languages being used in the art form today.
GlogauAIR Art Center Berlin, Glogauerstr. 16
http://www.glogauer.net |
| 11.07.2008 (Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe)
Jahresausstellung "Sommerloch´08" | Einen explosiven Start wird die Jahresausstellung SOMMERLOCH´08 der HfG Karlsruhe am 15. Juli 2008 hinlegen: Nach der Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Peter Sloterdijk wird „Die Feuerwerksmaschine“ gezündet. Feuerräder und Feuerkaskaden werden im Großen Studio rund fünf Minuten lang für ein heißes Spektakel sorgen. Die Feuerwerker sind Studierende der renommierten Pyrotechnikerin Friederike Unverzagt, die an der HfG im Sommersemester 2008 im Fachbereich Szenografie unter dem Seminartitel „Feuergestalten – Gestalten mit Feuer“ unterrichtet.
In der HfG-Jahresausstellung präsentieren die fünf Fachbereiche Ausstellungsdesign und Szenografie, Kommunikationsdesign, Kunstwissenschaft und Medientheorie, Medienkunst sowie Produkt-Design Arbeiten aus dem vergangenen Studienjahr. In den Lichthöfen und auf den Lichtbrücken wird auf rund 2.500 Quadratmetern eine facettenreiche Auswahl von Kunst- und Design-Arbeiten zu sehen sein, die das Potential der HfG Karlsruhe demonstrieren. Außerdem erscheint die 19. Ausgabe des Hochschul-Magazins „Munitionsfabrik“ zum Thema Zeit unter dem Titel „If Today was Tomorrow - Signature of Time".
Der Fachbereich Produkt-Design wird die Lichtbrücken im 1.OG mit neuen Produktionen bespielen – u.a. werden Möbel aus Bambus und Rattan gezeigt, die in einer Kooperation mit der CAFA Beijing (Central Academy of Fine Arts) entstanden sind.
Studierende des Fachbereichs Kommunikationsdesign werden den Lichthof 4 als Medium nutzen: Sie bearbeiten den Boden, der von den Galerien aus betrachtet an eine riesige Schultafel erinnert, mit Kreide – ein während des Sommerlochs andauernder Werkprozess. Weitere Projekte werden an Computerterminals und online präsentiert.
Fotografie steht in einem zentralen Ausstellungs-Pavillon im Lichthof 3 im Mittelpunkt. Prof. Elger Esser, der in diesem Semester zusätzlich eine Professur an der Folkwang Hochschule Essen wahrnimmt, hat die dortigen Studierenden eingeladen, gemeinsam mit denen der HfG auszustellen. „Es ist von außerordentlichem Reiz“, sagt Prof. Esser, „zwei so renommierte Schulen zusammen zu bringen.“ Insgesamt nehmen ca. 30 Studierende an diesem Projekt teil. Der Vergleich der Positionen aus Essen und Karlsruhe verspricht spannend zu werden. (Internet: http://fotografie.hfg-karlsruhe.de/)
Im Blauen Salon werden während der gesamten Jahresausstellung Filme von Studierenden des Fachbereichs Medienkunst/Film präsentiert. Der Film „ERSTE BEOBACHTUNG, ANKOMMEN – WEGGEHEN“, eine 16mm- Beobachtungsübung am Südausgang des Karlsruher Hauptbahnhofs unter Beteiligung von 14 Studierenden, wird am Eröffnungsabend gezeigt und musikalisch von Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe live begleitet. (Internet: http://film.hfg-karlsruhe.de)
http://www.hfg-karlsruhe.de |
| 07.07.2008 (Bauhaus-Universität Weimar)
Einladung zum Mediengang 08 | Vom 10. bis 13. Juli 2008 finden an der Bauhaus-Universität Weimar die traditionellen Jahresausstellungen der Fakultäten unter dem gemeinsamen Dach des summary 2008 statt. Das summary 2008 wird durch den Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, Herrn Prof. Dr. Gerd Zimmermann, am 10. Juli 2008, 17.00 Uhr, auf dem Innenhof des Hauptgebäudes, Geschwister-
Scholl-Straße 8, feierlich eröffnet.
Die Fakultät Medien präsentiert auf dem Mediengang 08 aktuelle Forschungsarbeiten und gestalterisch-künstlerische Projekte aus den Bereichen Medienkultur, Medienmanagement, Mediensysteme und Mediengestaltung. Werfen Sie gemeinsam mit uns einen Blick hinein in die Ateliers, Labore und Werkstätten der Fakultät Medien und erfahren Sie, was wir mit Medien schaffen, gestalten und entwickeln. Studierende und Lehrende stehen für Fragen und Diskussionen sehr gerne zur Verfügung.
Ein besonderes Ereignis ist die von einer Fachjury erstmals vorgenommene Verleihung des Preis der Mediengestaltung an Absolventen. Der Preis der Mediengestaltung wird am 12. Juli 2008 um 17.00 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek, Steubenstraße 6 in Weimar feierlich überreicht.
Das ausführliche Ausstellungsprogramm sowie Informationen zum Mediengang 08 finden Sie unter:
http://www.uni-weimar.de/mediengang/2008 |
| 03.07.2008 (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe)
Gelegenheit zum Kunst-Marathon | Sommerausstellung 10.-13. Juli 2008
Eröffnung:9.Juli 2008, 19 Uhr
Die Ateliers werden wieder zu Ausstellungsräumen: Anlässlich der Sommerausstellung vom 10. bis 13. Juli 2008 geben die Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe erneut Einblicke in ihre Arbeit. Auf einem Rundgang zwischen den Ateliers in Schloss Scheibenhardt, im Bildhauergarten in der Bismarckstraße 67 und in den Gebäuden Reinhold-Frank-Straße 81/83 können Kunstfreunde auf Entdeckungsreise gehen.
Die Eröffnung der künstlerischen Traditionsveranstaltung ist am Mittwoch, 9. Juli, um 19 Uhr im Lichthof. Rektor Professor Erwin Gross gibt den Startschuss für den Kunst-Marathon. Von morgens um 9 bis abends um 22 Uhr sind bis Samstag dann alle Gebäude der Akademie zugänglich.
In Schloss Scheibenhardt herrscht am Abschlusstag, dem Sonntag, wieder bis Mitternacht Kunstbetrieb, während die übrigen Gebäude gegen 17 Uhr schließen. Das Programm startet ab 11 Uhr morgens. Der Asta sorgt für ein vielseitiges musikalisches Programm und organisiert auch die Abschlussparty mit Liveacts. Erwartet werden: Sir Tralala aus Wien, The Mongolians Revival Band, Peggy and the Piggies, Seiltänzertrauma und The London Drugs.
Für einen kostenlosen Bustransfer vom Hof der Gebäude in der Reinhold-Frank-Straße nach Schloss Scheibenhardt ist von 12 bis 4 Uhr morgens ebenfalls gesorgt.
http://www.kunstakademie-karlsruhe.de |
| 30.06.2008 (Bach in Weimar e. V.)
Bachbiennale Weimar 11/7 - 13/7/2008 | Bach in Weimar
Update nach 300 Jahren
Sommerliche Premierenstimmung in Weimar: die BACH BIENNALE WEIMAR, erstes eigenes Festival zu Ehren des Komponisten in der Bachstadt, steht in Kürze bevor. Die Schirmherrschaft für das Festival hat Nikolaus Harnoncourt; unter dem Motto „Originale Instrumente am Originalen Ort“ (exklusiv unter den Bachfestivals in Deutschland) stehen die Meisterwerke des jungen Weimarer Bach im Zentrum der Veranstaltungen. Dabei erzählt das Festival musikalisch, in Vorträgen und einem Stadtrundgang mit Konzert-Einlagen individuell auch ein Stück aus Bachs Weimarer Leben.
Festlich: feierliche Eröffnung mit Gratis-Sektumtrunk und einigen Überraschungen im Hof des Residenzschlosses, anschließend Eröffnungskonzert am 11.7., 19.30 Uhr in der Stadtkirche mit Weimarer Kantaten; die Kantate BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“ zählt mit zu den schönsten aus Bachs Feder. Intim: exklusiven Genuss mit „Bestsellern“ des Meisters verspricht das Nachtkonzert mit Werken für Violine und Violoncello Solo – darunter die berühmte Chaconne – für das mit Midori Seiler (Barockvioline) und Paolo Beschi (Barockvioloncello) international renommierte Solisten gewonnen wurden. (Samstag, 12.7., 21.30 Uhr im Festsaal des Stadtschlosses). Erfrischend: „Barock pur“ + einen idyllischen Sonntag im Grünen bietet das Familien-Special (Sonderpreise für Familien und Kinder/Jugendliche bis 18), am Sonntag, 13.7. um 11.30 Uhr im Musikgymnasium Belvedere mit dem französischen Barock-Newcomer-Ensemble „Gli Incogniti“ (CD-Preisträger des begehrten „Choc du Monde de la Musique“) und Instrumentalkonzerten von Bach und Vivaldi mit. Schöne Referenz: Die Musiker und jungen Nachwuchssolisten, darunter internationale Preisträger, sind mit einer Altersspanne von 17 bis 32 genauso alt, wie Bach zu seiner Weimarer Zeit; anschließend: ein „barocker Sommernachmittagstraum“, mit Picknick und Thüringer Spezialitäten im Schlosspark Belvedere. Cross Over: Fugenkompositionen von J.S. Bach sowie Lyonel Feininger, im Oberlichtsaal der Bauhaus Universität, synchron mit einer Live-Video-Performance der VJ´s (Video-Jockeys) MXZEHN. Spektakulär: die feierliche ‚Rehabilitation’ des Komponisten in Weimar und die ‚offizielle Aufhebung’ seiner damaligen Entlassung‚ in Ungnade’, sowie die ‚Versöhnung’ der damals um Bach ‚konkurrierenden’ Fürstenhäuser Sachsen-Weimar sowie Anhalt-Köthen, im Zeichen der Kunst. Vorgenommen durch die Nachfahren der damaligen Dienstherren Bachs: Michael, Prinz zu Sachsen-Weimar-Eisenach und Eduard, Prinz von Anhalt. Musik aus Bachs Lautenwerk mit ECHO-Klassik Preisträger Joachim Held. (Festsaal des Stadtschlosses, Sonntag, 13.7., 18 Uhr) Anschließend Sektempfang im Stadtschloss sowie (optional) ein Galadiner im Grand Hotel „Russischer Hof“ (Als Exklusivangebot buchbar bis 3.7. unter Tel.: 03643-774 826).
http://www.bachbiennaleweimar.de |
| 23.06.2008 (open-pr.de)
Die erste Ausgabe der artefakt ist erschienen | (openPR) - Heidelberg (15.06.2008): Die erste Ausgabe der artefakt – studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte – ist erschienen. Sie enthält die besten wissenschaftlichen Beiträge des Artikelwettbewerbs, den die Redaktion von artefakt vor einem halben Jahr ausgeschrieben hatte, sowie Exkurse zu Themen rund ums Studium der Kunstgeschichte. Die Online-Version ist unter www.artefakt-sz.net abrufbar. Ab sofort können Artikel für die zweite Ausgabe eingesendet werden (Einsendeschluss: 22.09.2008).
artefakt schafft eine Ebene für bundesweiten und internationalen Austausch, auf der studentische Ansätze in der Erforschung kunstgeschichtlicher Themen vorgestellt und diskutiert werden können. artefakt wendet sich damit an den Ideenreichtum und wissenschaftlichen Ehrgeiz eines jeden Studenten, der gerne erste journalistische Erfahrungen sammeln und damit gleichzeitig zu einer interessanten Lektüre beitragen möchte. Darüber hinaus sollen Beiträge zur Studiensituation und -politik zu einer Vernetzung führen, wie es sich schon der Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) zur Aufgabe gemacht hat. Um dem Ganzen Kontur zu verleihen, hatte die Redaktion im Juli zu einem Artikelwettbewerb aufgerufen, der sich schon bald vieler Teilnehmer erfreute. Durch ihre Hilfe kann artefakt in der Erstausgabe mit wissenschaftlichen Artikeln auf hohem Niveau aufwarten. Neben den wissenschaftlichen Artikeln im Rahmen des Wettbewerbs beinhaltet die Zeitschrift Exkurse zu kunsthistorischen Themen und weitere studentische Beiträge.
http://www.artefakt-sz.net |
| 17.06.2008 (galerie/agentur 162)
contemporary art ruhr 08, das forum präsentiert zeitgenössische Kunst, die Grenzen sprengt | Inmitten riesiger Bunker und Trichteranlagen in der Mischanlage der Kokerei zeigt das „forum 08“ vom 21.-22.6., von 11 h bis 19 h, in einer großen Medienkunst-Ausstellung auf 5 Ausstellungsebenen und mit mehr als 60 Teilnehmern Kunst, die Grenzen des üblichen Ausstellungsraumes sprengt – ob Videokunst, Installationen, Lichtkunst oder Performance-Kunst. Ein Schwerpunkt ist der Bereich Fotografie. Bei den 3. open photo days, parallel zur Ausstellung, 21.-22.6., 11 h bis 18 h, fotografieren und experimentieren die Besucher selbst. Erstmals ist das „forum“ auch zur ExtraSchicht, 21.6., bis 2 h morgens geöffnet. Mehrere Lounge-Bereich, innen wie außen, laden zum Verweilen ein. 10 Ausstellungs-Cubes, 2 x 2 x 2 m, von Künstlern inszeniert, bahnen Besuchern während der ExtraSchicht den Weg über das riesige Gelände von Zollverein – vom Ehrenhof über den Designpark bis zur Kokerei.
3. open photo days
BesucherInnen, die selbst auch künstlerisch agieren möchten, können sich via E-Mail, mail@kunstquadrate.de, für die 3. open photo days, 21.-22.6., 11 h bis 18 h, Erdgeschoss der Mischanlage, anmelden und eine Teilnahme sichern.
Wer möchte, kann sich eine Kamera ausleihen und in Begleitung von Profis fotografieren, experimentieren, an Workshops teilnehmen, ausdrucken, in einem eigenen Bereich ausstellen, alle Angebote wahrnehmen, nach Interesse wählen und am 22.6., ca. 17 h, den open photo days award erhalten. Die Teilnahme ist kostenfrei: lediglich der Eintritt zur Gesamt-Veranstaltung contemporary art ruhr fällt an.
ExtraSchicht, 21.6., bis 2 h morgens
Bis 2 h morgens ist die Medienkunst-Ausstellung für Besucher der ExtraSchicht am 21.6. in der Mischanlage geöffnet. Nur zur ExtraSchicht sind die 10 Ausstellungs-Cubes zu sehen. Entlang der 2 x 2 x 2 m großen Cubes, aufgestellt vom Ehrenhof über den Designpark bis hin zur Kokerei, erkunden Besucher bei ihrer Kunstreise das riesige Areal von Zollverein. Unter anderem wird Sonicboogie in einem der Cubes unter freiem Himmel eine LifeSound-Performance, ein contemporary art ruhr spezial, präsentieren.
Vision der Veranstalter ist, in den kommenden Jahren einen Skulpturenpark,multimediale Inszenierungen wie Installationen im Außen-gelände, parallel zu den Veranstaltungen der contemporary art ruhr, mit Ausstellungs-Cubes zu initiieren.
contemporary art ruhr
2004 startete in Essen ein Pilotprojekt mit Namen KunstQuadrate. Dimensionen und Qualität sind seitdem stetig gewachsen. Seit 2007 heißt das Projekt contemporary art ruhr und nicht nur der Name hat sich verändert. Heute findet contemporary art ruhr mit einem einzigartigen Messe- und Ausstellungs-Konzept und der Marke KunstQuadrate zwei Mal im Jahr, im Juni und im November, in mehreren Ausstellungshallen auf dem Welterbe Zollverein – in diesem Jahr im November vom 15.-16.11., Hallen 12, 5, 6 und Zollverein School – statt (TN-Schluss: 5.7.08, www.contemporaryartruhr.de).
Längst zieht das Projekt überregional und zunehmend in europäischen Nachbarländern Kreise. Mit Partnern wie dem Chelsea Art Museum, einem aufstrebendem Museum für zeitgenössische Kunst aus New York, pflegen die Veranstalter auch international Kontakte.
Veranstalter von contemporary art ruhr sind die Kuratoren Silvia Sonnenschmidt und Thomas Volkmann. contemporary art ruhr 08, das forum für medienkunst, projekte und fotografie findet in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dortmund, statt. Kooperationspartner bei der erstmaligen Inszenierung der Cubes zur ExtraSchicht, 21.6., auf dem Außengelände ist die Stiftung Zollverein, Essen.
Partner sind außerdem viele Unternehmen aus ganz Deutschland sowie die Sparkasse Essen, das Kulturbüro Essen und die Entwicklungsgesellschaft Zollverein (EGZ), Essen.
http://www.contemporaryartruhr.de |
| 10.06.2008 (Kunsthochschule Kassel)
´EXAMEN08´– AbsolventInnen und MeisterschülerInnen der Kunsthochschule Kassel | 35 AbsolventInnen und MeisterschülerInnen der Kunsthochschule Kassel stellen ihre Abschlussarbeiten aus den Fachrichtungen Bildende Kunst, Kunstpädagogik, Produktdesign und Visuelle Kommunikation in der documenta-Halle Kassel aus. Die Besonderheit dieser Ausstellung ist, dass die Studierenden das Ausstellungskonzept völlig selbstständig entwickelt und in studentischer Eigenleistung umgesetzt haben. Sie haben über die Anmietung der documenta-Halle und die Suche nach Sponsoren und einem Schirmherr hinaus ein professionelles Konzept inklusive digitalem Katalog (auf USB-Stick), Führungsservice (mit speziellen Kinderführungen) und eine Homepage mit extra Pressebereich entwickelt.
29. Juni – 6. Juli 2008
Eröffnung: 28. Juni 2008, documenta-Halle, Du-Ry-Straße, 34117 Kassel, 19 Uhr
http://www.examen08.net |
| 04.06.2008 (Stiftung KUNST.BILDET.WISSEN)
VOLKS-Kunst und Hochschul-Charity während der Art Basel | Vom 2. bis 8. Juni wird das 200 qm große Ausstellungsfoyer der „Imprimerie Basel - Werkstätte für Künste und Wissenschaften“ von 30 überlebensgroßen verchromten Ameisen
bevölkert. Hintergrund des Ereignisses bildet die Präsentation des Skulpturenwerks „Das Volk“ des Künstlers Leo Stern während der diesjährigen Art Basel. Die Installation seiner an Ruderbänken sitzenden Riesen-Ameisen reflektiert die kritische Auseinandersetzung mit dem Volksbegriff und bildet gleichzeitig den ersten imposanten Beitrag zum Jahresthema „Das Volk“ der Stiftung KUNST.BILDET.WISSEN, die 25% der Erlöse des Künstlers als
Spende erhält.
Die noch junge deutsche Stiftung KUNST.BILDET.WISSEN wurde 2007 in Hamburg von Mitgliedern und Freunden von Wissen schaffen e.V. errichtet, um durch den Verkauf von gespendeten Kunstwerken die Ausstattung der chronisch unterfinanzierten Hochschulbibliotheken zu verbessern. Gleichzeitig werden talentierte Nachwuchskünstler im Rahmen eines Stipendienfonds unterstützt. Seit 2001 fördert Wissen schaffen e.V. mit dem Spendenprojekt Ex Libris die Hochschulbibliotheken. Schirmherr ist der deutsche Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler.
Die Stiftung setzt in besonderer Weise auf die Unterstützung durch Künstler, Kunstliebhaber, Galeristen und Sammler. Gern als schöne und nutzlose Nebensache kritisiert, engagiert sich der Kunstbetrieb so mit seinen Beiträgen aktiv für die Hochschulen als Zukunftsschmieden unserer Gesellschaft sowie für talentierte junge Künstler als kreative Impulsgeber.
KUNST.BILDET.WISSEN definiert sich somit nicht allein als Einrichtung zur Bereitstellung von Fördergeldern, vielmehr versteht sich die Stiftung als ein ideologiefreies und disziplinüberschreitendes Forum für die aktive Auseinandersetzung von Kunst und Wissenschaft zu gesellschaftlich relevanten Themen.
Die Stiftung lädt Künstler, Wissenschaftler und Studierende anhand ihres Jahresthemas dazu ein, über ihre Arbeiten Positionen darzustellen und mit ihren Erlösen einen eigenen Beitrag zur Unterstützung des künstlerischen und des wissenschaftlichen Nachwuchses zu leisten.
2008 wird die Stiftung repräsentiert durch das ebenso kontroverse wie facettenreiche Jahresthema "Das Volk" und damit durch das Skulpturenwerk Leo Sterns. Die Ausstellung „des Volkes“ in der Imprimerie Basel- ehemals Volksdruckerei - wird begleitet durch ein vertiefendes Rahmenprogramm und findet seinen Höhepunkt in einer Benefiz-Auktion am 5. Juni, geleitet durch Christiane Gräfin zu Rantzau, Mitglied der Geschäftsführung von CHRISTIE’S Deutschland.Anschließend liest Martin Engler Dieter Roth-Texte unter dem Titel „Engler sieht Roth“.
Nach der Präsentation in Basel und auf der Art Fair21 in Köln sollen weitere Stationen „des Volkes“ in Berlin, Peking, Miami und Hamburg folgen, wobei die Stiftung auch weitere Exponate zeitgenössischer Künstler zeigen wird, die ihre Produktionen zum Jahresthema eingereicht haben.
Zur Imprimerie Basel:
Die Imprimerie Basel ist heute ein aufblühendes kultiges Kulthaus, eine Werkstätte für Künste und Wissenschaften mit Werkstattbühne, Förderverein Imprimerie Basel und Café Bar Restaurant `Druckpunkt`. Die bis ins Ende des 20. Jahrhunderts als Druckerei betriebene kulturhistorische Stätte gehörte bis 1511 dem Drucker Johannes Petri, im selben Haus verfasste Dieter Roth Lyrik und Prosa. Seit 2006 entstehen hier kontinuierlich Aus- und Vorstellungen im Austausch von Künsten und Wissenschaften. Réalisateur der Imprimerie Basel ist Martin Burr. Die Imprimerie Basel will Räume für charaktervolles Schaffen bieten, Impulse an bekannte Kulturformen und -orte weitergeben sowie den Austausch unter lebendigen Künsten fördern. Dort, wo sich seit 1488 Künste, Wissenschaften und Techniken differenzieren und verbinden. Die Imprimerie Basel ist mit ein Engagement der Sophie und Karl Binding und der Ernst
Göhner Stiftung.
http://www.imprimerie-basel.ch/
http://www.kunst-bildet-wissen.de |
| 04.06.2008 (Neumann Luz Cooperations)
Projekt Synagoge Stommeln 2008: Maurizio Cattelan | Maurizio Cattelan setzt in diesem Jahr das Projekt Synagoge Stommeln mit einer neuen, ortspezifischen Installation fort, die er eigens für den außergewöhnlichen Kunst-Raum konzipiert hat. Die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge in Pulheim-Stommeln im Nordwesten Kölns ist vom 1. Juni bis zum 10. August zu sehen.
Maurizio Cattelans Skulpturen und täuschend lebensecht wirkende Szenarien lassen viele Interpretationen zu und konfrontieren den Betrachter mit einer Vielfalt von Bedeutungen. Seine Werke oszillieren zwischen absurder Komik und existenzieller Tragik: Zwischen Lachen und Weinen scheint die Realität auf, wie unter dem Brennglas vergrößert. Der Künstler ist ein gleichermaßen virtuoser wie perfider Geschichtenerzähler. Er lässt den Betrachter mit der Hoffnung auf ein Happy End zurück, untrennbar damit verbunden ist jedoch das Gefühl von Furcht und die undeutliche Vorahnung kommenden Unheils. Dabei ist der Tod eines der am häufigsten wiederkehrenden Motive in Cattelans Werk. Er ist die dunkle Folie, vor der scheinbar Scherzhaftes, Komisches und Respektloses einen tiefen und bedrohlichen Ernst entfaltet - in Cattelans Werk wie in der Realität.
Für das Projekt Synagoge Stommeln hat der Künstler eine Arbeit in zwei Teilen entwickelt, die die räumlichen Grenzen des ursprünglichen Ausstellungsortes überschreitet und sich an der alten Kirche St. Martin zu einer komplexen Erzählung um das historische Verhältnis der Religionen, deren Grenzen und Möglichkeiten und die universellen Gefühle von Schuld und Hoffnung verdichtet. Ein Osterbrauch verbindet die beiden Orte einmal im Jahr miteinander: In einer Prozession, die ihren Ausgangspunkt in der Synagoge hat, ziehen die Gläubigen durch Stommeln, überqueren die Eisenbahngleise und entzünden das Osterfeuer an der alten Kirche St. Martin. In der Synagoge erwartet den Betrachter ein scheinbar friedliches Bild: Zarte, junge Pflanzen wachsen aus alten Schuhen empor, so wie sich unverhofft aus starken Wurzeln wieder neues Leben entwickelt.
Wie in einer auf den Hausgebrauch zugeschnittenen, verkleinerten Apokalypse kündet Maurizio Cattelans neue Arbeit von einer prekären Zukunft nach der Katastrophe, von einer surrealen Hoffnung auf Ordnung nach dem Chaos. Ex negativo erscheint die menschliche Präsenz abwesend und ist doch zu ahnen, in der dauerhaften Bewegung nomadischer Religiosität. In unmittelbarer Nähe zur Synagoge, an der alten Kirche St. Martin, findet sich als zweiter Teil von Cattelans Arbeit eine moderne Kreuzigungsszene. An der Außenwand des Gebäudes, rechts neben dem Turm taucht eine weibliche Gestalt auf als Gegenfigur zum historischen Christina-Denkmal auf der anderen Seite des Turmes. Die selige Christina von Stommeln war eine mittelalterliche Mystikerin, die von ihrer Dorfgemeinschaft unverstanden ausgestoßen und in späteren Jahren wegen ihrer Stigmata und Wunderheiligungen verehrt wurde und bis heute wird.
Cattelans Werk umspielt häufig Vergangenheit und Zukunft, es deutet alte Geschichten um. Im Kontext tradierter Bilder öffnet es sich neuen Deutungen. Seine neue Arbeit für Stommeln hat eine große Nähe zu der lokalen Legende, aber auch zu kunstgeschichtlichen Zitaten. Als Pasticcio changiert sie zwischen der Madonnendarstellung, dem Kruzifix und einem außergewöhnlichen Bildnis des Friedens und der Passion. Dabei verweigert Cattelans Skulptur den Blickkontakt. Dem Betrachter den Rücken kehrend und an eine Kiste gefesselt, ist sie ebenso Sinnbild der Opferung wie der Erlösung. Maurizio Cattelans Arbeit für die Synagoge Stommeln steht in der Tradition des 1991 begonnen Ausstellungsprojektes, in dem sich international bekannte Künstler auf sehr individuelle Weise mit den spezifischen räumlichen und inhaltlich-historischen Gegebenheiten des Ortes auseinandersetzen, darunter u.a. Jannis Kounellis, Richard Serra, Rosemarie Trockel und Santiago Sierra.
Maurizio Cattelan wurde 1960 in Padua geboren. Seit den 90er Jahren widmeten ihm zahlreiche renommierte Museen für Gegenwartskunst Einzelausstellungen, darunter das Museum of Modern Art in New York, das Centre Georges Pompidou in Paris, Museum Ludwig in Köln, die Fondazione Trussardi in Mailand, das Museum of Contemporary Art in Chicago, das Museum für Moderne Kunst und der Portikus in Frankfurt sowie das Kunsthaus Bregenz. Auf der Biennale von Venedig war Cattelan fünfmal vertreten, außerdem in vielen Gruppenausstellungen wie den skulptur projekten münster, der Manifesta und der Whitney Biennial.
Eröffnung
1. Juni 2008, 12 Uhr
In der hinter der Synagoge gelegenen Scheune
Synagoge Stommeln
Hauptstraße, hinter Haus Nr. 85, 50259 Pulheim-Stommeln
Öffnungszeiten: Do - Sa 16-19 Uhr, So 13-19 Uhr
Alte Kirche St. Martinus
Ingendorferstraße, 50259 Pulheim-Stommeln, ganztags
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| 28.05.2008 (Littmann Kulturprojekte)
STADTHIMMEL–CITYSKY | The Project
From 29 May to 14 September 2008 Basel’s sky will be partly artificial, an artists’ Stadthimmel (“city heaven”) in the form of printed awnings of mesh vinyl hung between building facades. The Stadthimmel will be above the overhead tram wires and the street lighting. The interplay of different heights and the different shapes of these sheets of celestial objects generates an atmospherically vibrant, rich world of images and emotions. Stadthimmel creates new urban
spaces and horizons in public spaces. The translucent street images will turn the firmament over Basel into an exciting world of experience that bathes inhabitants and visitors alike in brightly coloured and surprising worlds of art and artistry.
The Stadthimmel
The man-made sky will link the piazza in front of the trade fair halls with the forecourt of the main railway station and, hence, the two parts of Basel on either side of the Rhine. Fabric celestial bodies, some of them transparent, will float in a blaze of lightness and colour, and artists will use them to recount – in various designs by various means – stories drawn from the inexhaustible universe of art. The result is, so to speak, a flying artistic composition whose aesthetics and form recall the tradition of painted ceilings. The confrontation between the architecture of everyday buildings and the tradition of painted ceilings will be an endless source of fascinating contrasts. Strolling under the man-made sky with its constantly changing horizons, lighting and images will become a unique artistic experience in itself. In addition, the Stadthimmel project has made it its duty to ensure that art in public spaces is more than just ornamental, but encourages people to think.
Contributing Artists of Stadthimmel–Citysky
Daniel Buren (F) Centralbahnplatz
Peter Kogler (A) Freie Strasse
Katharina Sieverding (D) Greifengasse
Nathan Carter (US) Clarastrasse
Subodh Gupta (IN) Greifengasse
Hanspeter Hofmann (CH) Steinenvorstadt
Renate Buser (D) Eisengasse
Shuvinai Ashoona/ (CA) Streitgasse
John Noestheden (CA)
The workings of Stadthimmel
Seven internationally renowned artists are being invited to present appropriate designs for different sections of the Stadthimmel project. These works should be understood as fruitful and fertile approaches to the general topics of urban life, architecture, transport, nature, time, communication, play, sport and public spaces – and thus also as food for thought. Public spaces as such are designed and perceived individual entities. They become the public expression of history, of the traditions and the wealth of a city, but increasingly frequently also the face of a globalized urbanity whose uniformity rides roughshod over cultural distinctions and whose means of expression churn out interchangeability. The Stadthimmel project seeks to break this mould of uniformity and alienation of public spaces: it uses artistic means to intervene in existing spaces, confronting reality with art and art with reality.
The city and the artists’ sky
The similarity between the Stadthimmel and the art form of painted ceilings not only exaggerates its motifs as seemingly sacred; its motifs and world of images can also give public spaces a new identity. The familiar urban space underneath the artificial sky is perceived within new boundaries and transformed by the play of light and shadow into an animated invitation to new experiences waiting to be discovered. In one sense at least, the firmament above Basel will be transformed into an “art cathedral”. The colourfulness of Stadthimmel will continue to radiate even after sunset. The motifs on mesh vinyl backlit with high-voltage floodlights will produce a cohesive, particularly enchanting night universe. An idea with a past Awnings have been stretched across streets since Antiquity.The Roman word for an awning is “velum”. According to contemporary writers, vela were draped not only over theatres, but also over streets, squares and courtyards and atria to protect people from the sun’s rays. This tradition of vela is still alive in, for instance, Madrid’s pedestrian precincts. Architecture adopted the function and aesthetics of awnings in velaria. The best illustration of a modern velarium is in the Olympic stadium in Munich.
The core project, and supporting measures
The first phase of the project involves enquiries and invitations to artists to design appropriate motifs for suitable public spaces. They will draw sketches from which the motifs are transferred to the mesh vinyl. The following artists, among others, have been approached to participate in Stadthimmel:
Daniel Buren, Renate Buser, Nathan Carter, Subodh Gupta, Hanspeter Hofmann, Peter Kogler, Shuvinai Ashoona/John Noestheden, Katharina Sieverding.
A pocket-sized catalogue will guide people through the world of images in Stadthimmel. The individual motifs will be explained in the form of picture captions. A comprehensive publication and film documentation will provide in-depth information about the project, providing not only an additional platform for the temporary art-intervention but above all a permanent record. Stadthimmel and its history will live on in people’s and the city’s memories. Guided tours through the “cathedral in the sky” are also planned.
Art and the city
In cities, contemporary art is public art. It is created in the context of urban life and a city’s social structures, history, traditions and peculiarities. Artistically transformed public spaces enter into a fruitful dialogue with the cityscape as a whole. They generate thoughtfulness, open up new perceptions, spark discussions, provide
impulses or simply embody the joy of expression and fun with art, with playful ideas and spirited creativity. Art thus becomes a city’s visiting card.
http://www.klauslittmann.com/ |
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