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Constanze-Catharina Czutta

www.lukrezia.org
→ Künstlerportrait
Vertreten durch:
kunstprojekte galeriestudio38
 
 
Aktuelle Info/News:
___________________________________________________________
18. JUNI 2010:

TOTHOLZ
Gemeinschaftsausstellung mit Peter Münster und Thomas Zinnbauer, Alte Schieberkammer, Wiener Wasserwerke, Meißelstrasse 20, 1150 Wien
Freitag, 18. Juni, 2010, 19.30 (sa: 14-20.00, SO: 14-18.00)
Die Maler Peter Münster, Lukrezia und Thomas Zinnbauer zeigen in der Alten Schieberkammer eine therapeutische Werkschau ihrer neuesten Arbeiten der gegenständlich figurativen sowie naturalistischen Malerei.

www.lukrezia.org
www.petermünster.at
www.immerland.at

Teilnahme an der international izmir art biennial 2011 in planung
vorbereitung zur gemeinschaftsausstellung in laxenburg, August 2010
______________________________________________________________________
OKTOBER 2009:

Die Malerin Constanze-Catharina Czutta (Lukrezia) stellt ab 9. Oktober in der Galery Karoly in Wien-Ottakring aus. Themen ihrer aktuellen Arbeiten – vorwiegend expressive Porträts – sind „das Kind“, der Umgang mit der eigenen Kindheit und der Kampf, den der Erwachsene mit seinem „inneren Kind“ führt. Die Ausstellung dauert bis 23. Oktober.

Gewalt als allgegenwärtiges Druckmittel, als vertrautes und selbstverständliches Instrument, das in unterschiedlichen Formen und gesellschaftsübergreifend angewendet wird und auch Kindheit und Jugend nicht verschont, ist Inhalt ihrer neuen Arbeiten.

Das Paradies der Kindheit hat ein Ablaufdatum, der Countdown läuft, sobald die schützende Hülle des Mutterleibes verlassen wird.

Das Kind lernt fürs Leben und wie es scheinbar funktioniert. Es lernt, wie es Maßstäben gerecht wird, wie es den ständigen Vergleich zu Konkurrenten sucht und Anordnungen ungefragt befolgt. Durch Unterdrückung von Individualität, Kreativität und Fantasie verliert sich das einst mutige Kind in Konformität, Angst und Ignoranz. Es zwängt sich in die Uniform eines pflichtbewussten angepassten Erwachsenen, und wird immer mehr wie von einem Panzer umhüllt, von dessen Härte persönliche Stärke abhängig gemacht wird. Das Ergebnis ist ein Mensch, der sein inneres Kind und dessen Gefühle erstickt und dabei Gefahr läuft, seine Echtheit zu verlieren.

Czutta beschränkt sich dabei auf Allegorien und symbolhafte Darstellungen, sie deutet an und legt doch den Finger in offene Wunden. Der Betrachter sieht in traurige Augen, er begegnet fragenden, verzweifelten und ausdruckslosen Blicken, steht dem Kindersoldaten mit Stahlhelm und geschultertem Gewehr gegenüber und dem Mädchenkörper mit weißer Strumpfhose und rosa Kleidchen, das dem Spielplatzmörder in die Hände gefallen ist. Die bunten Seifenblasen symbolisieren die zerplatzten Träume von einer heilen Welt.

(Zum Vergrößern Bild anklicken)
Constanze-Catharina Czutta, ,     Constanze-Catharina Czutta, ,     Constanze-Catharina Czutta, ,    
Constanze-Catharina Czutta, Das Bild „Spielplatzmord“ stellt die eingesperrte bzw abgetötete Kindlichkeit dar. Die Seifenblasen sind einerseits als kindliche Leichtigkeit, als Sinnbild einer schwerelosen und  märchenhaften Welt, andererseits als Instrument zur Fokussierung des Geschehens zu deuten.
Zerplatzte Träume einer freien Welt.,     Constanze-Catharina Czutta, ,     Constanze-Catharina Czutta, Allegorie der Anklage und eine Bitte um Gerechtigkeit.,    
Constanze-Catharina Czutta, ,     Constanze-Catharina Czutta, oil/linen
80 x 60 cm
the warriors-1,     Constanze-Catharina Czutta, ,    
Constanze-Catharina Czutta, reflection,     Constanze-Catharina Czutta, croatia in love
,    

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