| 10.03.2010 |
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Künstler-News/Artist news |
| Paolo Moretto |
Paolo Moretto "Adesso si che sono fritto" Die überseztung konnte: jetzt bin ich gebraten-now they are fried 30.04.10 - 02.07.10 erhofnung 29.04 ab 18 Uhr Galerie holzhauer hamburg borselstraße 9, 2. OG 22765 Hamburg |
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| Rita Klein |
| Eröffnung der Skulpturen-Ausstellung SinnesWald im Murbachtal in Leichlingen Wietsche 1, 42799 Leichlingen Thema - THORHEITEN - 9. Mai 2010 - Sonntag 15.00 Uhr im gr. Steinbruch Ausstellung - SKIZZEN UND ZEICHNUNGEN Samstag 10. April 2010 um 11.00 Uhr im GESUNDHEITSHAUS - LEVERKUSEN Ludwig-Erhard-Platz 1 51373 Leverkusen (Wiesdorf) 2. Stock Eröffnungsrede: Ellen Loh-Bachman Künstler/in Alfred Prenzlow Stefan Klinkigt Werner Diefenbach Rita Klein Kunstwelt/Weltkunst Gruppenausstellung im Gesundheitshaus, Ludwig Erhard Platz 1, 51373 Leverkusen-Wiesdorf Internationale Künstler/innen aus fünf Kontinenten 4. April 2009 - 11.00 Uhr Neven Boragan - Türkei Wiktor Chazkewitsch - Belarus Eloba - Deutschland Rita Klein - Südafrika Oswaldo Pulido - Kolumbien Sukyun Yang & Insook Ju - Korea Jennifer Purvis - Australien- Ausstellungsdauer - 04.04. bis 31.07.2009-- Kombination/Komposition Rita Klein / Solo Ausstellung Eröffnung - Margret Meyer Montag 4. Mai 2009 um 19.30 Uhr im KünstlerBunker, Karlstrasse, 51379 Leverkusen-Opladen Ausstellungsdauer - 4.05 - 18.05.2009 Sinneswald - Murbachtal in Leichlingen Skulpturenausstellung von circa 80 Künstler/innen Sonntag 10.05.2009 um 15.00 Uhr Thema - Mythen--------------------------------------------------------------- |
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| Renate Schweizer |
| "Zimmer Frei" 1.5. bis 13.6.2010 Stadtgalerie Bamberg Villa Dessauer, Eröffnung Freitag, 30. April 2010, 19 Uhr ------------------------------------------------------------------ 28.02.10- 14.03.10 ACHTUNG SPANNUNG - Orgelfabrik Karlsruhe-Durlach, Do/Fr 17-20, Sa 15-20, So 11-18 Vernissage 28.02. 16:00 Finissage: 14.03. 16:00 ----------------------------------------------------------------- "Come to dinner - an invitation to all nations and religions" Karlsruhe international artwork-in-process: starting 2006 - ending 2015 http://www.karlsruher-kunstgalerie.eu http://www.german-contemporary-art.eu |
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| Alexandra Kürtz |
| aktuell: Vorschau: 26. April - 13. Juni 2010 Einzelausstellung (Zeichnung/Installation), Frauenmuseum Bonn (Katalog) Eröffnung: So, 25. April 2010 ------------------------------------------------ Trendwände mit Kai Richter und Maki Umehara kunstraum Düsseldorf (Sept. 2009) ----------------------------------------- Museum of Modern Art Imatra (Finnland) Nahes Ufer - Fernes Ufer Acht deutsche Künstler (Febr./März 2009) |
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| Silvie Jacobi |
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| Katalin Moldvay |
| Katalin Moldvay "FEKETE-FEHER" Zeichnungen,Objekte ,Installation 18.03. -18.04.2010 Vernissage:Donnerstag 18.März.2010, 17.00 Uhr Einführung:Zsolt Lang,Schriftsteller Kunstmuseum Sathmar(Szatmarnemeti) Transyilvanien Katalin Moldvay "INTERVENTIONEN" Objekte,Zeichnungen 22.06. - verlängert bis 15.05.2010 Zentrum für Ästhetik und Implantologie Baden-Baden"VIDENTI" Kapuzinerstraße 1a, Baden-Baden |
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| Angela Rohde |
| Fr., 26. März 2010(Ausstellung bis 11. April 2010) Ausstellungseröffnung Kunstraum K5 Trierer Str. 5 50676 Köln Tel.: 0221 - 923 59 55 www.iris-stephan.de “ZeitZeichen” Vernissage: Fr. , 26. März 2010 - 19.00 Uhr Eintritt frei Angela Rohde geboren 1955 in Bonn zu den Arbeiten: ”Die Welt ist voll von Bildern. Wir erfassen sie, klassifizieren, bewerten, katalogisieren und archivieren sie in unsere Kopfregale. Wir wissen jetzt, wie die Welt funktioniert. Mit einer Collage erschaffe ich eine neue Welt, heble die alte Ordnung aus und kann wieder staunend sehen. Die Inspiration zu meinen Arbeiten sind Satze oder Worte, gehörte, gelesene oder erdachte. Meine Collagen sind ihre Visualisierung. Siwachsen wie vorläufige Skizzen in meiner Vorstellung, bewegen sich zwischen Realität und Traum, Gelebtem und Gehörtem. In dieser erwachten Zwischenwelt wachsen Wesen mit anthropomorphen Zügen, unbekannte Tier-Mensch- oder Tier-Tier-Wesen. Diese Zwitter erlauben die Verkörperung, Charakterisierung und Darstellung von Wünschen und Schwächen, Sehnsüchten und Ängsten. Ihre äußeren Züge suggerieren innere. Manchmal frage ich mich, ob die gestaltverändernde Verwandlung eine “tierwerdende“ oder eine “menschwerdende“ ist. Welche Transformation wäre mir lieber? Es sind eher irritierende, denn besänftigenden Hybriden. Sie wollen verstören. In anderen Arbeiten offenbart sich ein Aufeinanderstossen unterschiedlicher Welten. Es berühren sich Vergangenheit und Gegenwart, die virtuelle Welt begegnet der realen Wirklichkeit oder parallel existierender Lebenswelten stöbern sich gegenseitig auf. Daraus erwächst ein Gefühl des Absurden, Bizarren, Träumens, Überspannten oder Banalen. Allem innewohnend ist eine große Portion leisen Humors. Meine Möglichkeit, das Befremdliche unseres Daseins zu entwaffnen.” |
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| Ann Besier |
| 12.03. - 28.03.2010 "Schön! Schick! Teuer!" CoachingCulture Gallery Berlin Alte Kindl Brauerei, Werbellinstr. 50, Berlin / Germany Catalog appears to the exhibition (groupexhibition) Vernissage: 12.03.2010 at 8.00 pm Finissage : 27.03.2010 at 8.00 pm 04.03.-07.03.2010 "European Award for Pop Surrealism and Urban Art" Art Karlsruhe - Messehalle 4 Stand L - Galerie Richter & Masset Accompanying Groupexhibition: "stArt up - The rise of the underground in Europe" Galerie Richter & Masset, Würmtalstr. 20, München Vernissage: 26.03.2010 at 7 pm |
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| Karin Kieltsch |
| Fotografien von K A R I N K I E L T S C H mit Objekten aus dem VITALEN ARCHIV (Sandra Kuhne, Berlin) |
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| Martin Stehle |
| http://www.und-1.de/UND5-info.html |
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| Cornelia Rößler |
| Austellungseröffnung: Brüssler Spitzen Vera Zahnhausen und Cornelia Rößler vom 22. März bis 25. April 2010 Eröffnung am 22. März, um 18. Uhr Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz 60, Rue de Tervuren B-1040 Brüssel |
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| Gina Plunder |
| Gina Plunder auf der UND#5 2.03. – 7.03.2010 Nancyhalle am Kongresszentrum in Karlsruhe Gina Plunder präsentiert silhouettenartigen, konzentrierten Zeichnungen die aus architektonischen Elementen bestehen und fragile, utopische Häuser Konstruktionen zeigen. Spiegelungen, sei es als tatsächliche Spiegel Details oder in der Konstruktion der Zeichnungen selbst bilden die Basis der Zeichnungen. Die UND5# ist eine gemeinsame Ausstellung von unabhängigen Künstlerinitiativen. Sie wird zeitgleich mit der ART mit über 200 internationalen Künstlern aus Deutschland, Frankreich, Österreich,Schweiz, Schweden und Mexiko veranstaltet. Gina Plunder freut sich auf Ihren Besuch! www.und-plattform.de .................................................................. Ein Portrait auf 23 Seiten über Gina Plunder ist in das Heimatbuch 2009 des Landkreises Rastatt erscheinen. Erhältlich in jeder Buchhandlung. Herausgeber Stadt Rastatt Text und Fotos Rainer Wollenschneider ENGLISH Gina Plunder at the exposition UND #5 2.03. – 7.03.2010 Nancyhalle Karlsruhe Gina presents drawings consisting of reflections of architectural elements. The drawings are showing utopian house constructions. The exposition „UND#5”, counterpart to ART Karlsruhe, for the presentation of artistic initiatives will take place in Karlsruhe, in the “Nancyhalle” at the congress centre, from Tuesday 2nd to Sunday 7th March 2010. www.und-plattform.de ..................................................................... A Portrait about Gina Plunder appeared in the Heimatbuch 2009 district Rastatt. Editor is town Rastatt, text and photos by Rainer Wollenschneider |
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| Constanze-Catharina Czutta |
| 18. JUNI 2010: Gemeinschaftsausstellung mit Peter Münster und Thomas Zinnbauer, Alte Schieberkammer, Wiener Wasserwerke, Meißelstrasse 20, 1150 Wien teilnahme an der international izmir art fair in planung ______________________________________________________________________ OKTOBER 2009: Die Malerin Constanze-Catharina Czutta (Lukrezia) stellt ab 9. Oktober in der Galery Karoly in Wien-Ottakring aus. Themen ihrer aktuellen Arbeiten – vorwiegend expressive Porträts – sind „das Kind“, der Umgang mit der eigenen Kindheit und der Kampf, den der Erwachsene mit seinem „inneren Kind“ führt. Die Ausstellung dauert bis 23. Oktober. Gewalt als allgegenwärtiges Druckmittel, als vertrautes und selbstverständliches Instrument, das in unterschiedlichen Formen und gesellschaftsübergreifend angewendet wird und auch Kindheit und Jugend nicht verschont, ist Inhalt ihrer neuen Arbeiten. Das Paradies der Kindheit hat ein Ablaufdatum, der Countdown läuft, sobald die schützende Hülle des Mutterleibes verlassen wird. Das Kind lernt fürs Leben und wie es scheinbar funktioniert. Es lernt, wie es Maßstäben gerecht wird, wie es den ständigen Vergleich zu Konkurrenten sucht und Anordnungen ungefragt befolgt. Durch Unterdrückung von Individualität, Kreativität und Fantasie verliert sich das einst mutige Kind in Konformität, Angst und Ignoranz. Es zwängt sich in die Uniform eines pflichtbewussten angepassten Erwachsenen, und wird immer mehr wie von einem Panzer umhüllt, von dessen Härte persönliche Stärke abhängig gemacht wird. Das Ergebnis ist ein Mensch, der sein inneres Kind und dessen Gefühle erstickt und dabei Gefahr läuft, seine Echtheit zu verlieren. Czutta beschränkt sich dabei auf Allegorien und symbolhafte Darstellungen, sie deutet an und legt doch den Finger in offene Wunden. Der Betrachter sieht in traurige Augen, er begegnet fragenden, verzweifelten und ausdruckslosen Blicken, steht dem Kindersoldaten mit Stahlhelm und geschultertem Gewehr gegenüber und dem Mädchenkörper mit weißer Strumpfhose und rosa Kleidchen, das dem Spielplatzmörder in die Hände gefallen ist. Die bunten Seifenblasen symbolisieren die zerplatzten Träume von einer heilen Welt. |
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| Rita Eller |
| Kunst direkt 2010 Künstlermesse Rheinland-Pfalz Rheingoldhalle Mainz Stand Nr. 438 im Gutenberg Saal Freitag, 12. März – 14. März 2010 täglich von 11.00 Uhr – 19.00 Uhr Huntenkunst 2010 Internationale Kunstbörse in Doetinchem/Holland Freitag 7. Mai 2010, 17.00 – 21.00 Uhr Samstag, 8. Mai 2010, 11.00 – 20.00 Uhr Sonntag, 9. Mai 2010, 10.00 – 18.00 Uhr Landesbibliothek Oldenburg Pferdemarkt 15 26121 Oldenburg Ausstellung mit Künstlerbüchern zusammen mit Gertrud Boernieck, Köln Donnerstag, 26.August – Samstag, 23. Oktober 2010 |
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| Franziska Schemel |
| 4. 3.- 7. 3. 2010: Art Karlsruhe, Stand C27, Halle 2, one-artist-show, Galerie Mollwo, Öffnungszeiten täglich 12 – 20 Uhr, So. 11 – 19 Uhr www.mollwo.ch 19. 4. 10 bis 15.5. 2010: Galerie Alfred Knecht: Ausstellung "Kijarat" zu den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe mit dem Thema "Budapest" Bei meinen Foto-Ausflügen nach London, Berlin und Prag, habe ich jetzt auch Budapest fotografisch als überaus interessante Stadt voller Ein-und-Ausgänge mit vielen faszinierenden Kontrasten kennengelernt. Diese volle Foto-Ausbeute und die vielen Eindrücke im Kopf haben mich im Atelier zu einer völlig neuen Bilderserie inspiriert . In diesem Jahr sind in Karlsruhe die „Europäischen Kulturtage“ mit dem Thema „Budapest und Pesc“. Zu diesem Thema zeigt die Galerie Alfred Knecht vom 19. April – 15. Mai eine Ausstellung mit den ungarischen Künstlern Klàra Orocz, Dòra Palatinus, Zoltán Pal und Attila Pokorny. Als Pendant dazu wird dort meine neue Budapest-Serie gezeigt..(www.galerie-alfred-knecht.de) Im Juni wird es dann noch eine Einzel-Ausstellung im Kunstverein Hockenheim geben. (Der genaue Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben). Über einen Besuch auf einer meiner Ausstellungen und einen Klick in meine brandneue Website (www.franziska-schemel.de) würde ich mich sehr freuen, Text von Harald Schwiers Franziska Schemel - unter-wegs „Unter-wegs“ nennt Franziska Schemel ihre Ausstellung. Sie haben sich sicher gewundert: Unter - Bindestrich - wegs. Das gibt ja schon einiges vor und: Sind wir nicht alle irgendwie, irgendwann - eigentlich immer - unterwegs? Ja doch. Von hier nach dort und meist gehetzt. Aber nicht unter - Bindestrich - wegs. Schließlich gibt es in Baden-Baden keine U-Bahn oder etwas Vergleichbares, von der Kanalisation mal abgesehen. Andererseits sind wir ja alle inzwischen in der Welt zuhause, virtuell und real, und damit zwangsläufig Global Player, im Moment eher Global Payer - wir bezahlen. Und wir sind ständig unterwegs, on the road, aber das war eher die Suche der Beatniks nach Erleuchtung. Andere Baustelle. Übrigens: Wer vor ein paar Jahren klug in Kunst investierte, statt in bad fonds u.ä., der hat sich viel Ärger erspart und gleichzeitig an Lebensqualität gewonnen. Charakteristisch für die Arbeiten von Franziska Schemel ist Licht; sie leben vom Licht. In ihrem kleinen Atelier im Karlsruher Norden, gibt es im Winter zwar Nordlicht, im Sommer aber Nordschatten, weil da noch ein paar hübsche Bäume stehen, die der Sonne den Zugang verwehren. Aber so sind halt die städtischen Ateliers in der Residenz… . Licht von oben, von unten, rechts, links, von hinten. Jetzt werden Sie einwenden: Licht? - ich seh’ nix! Aber es gibt da interessante Überschneidungen, Parallelen zwischen der Kunst und einer Rundfunkanstalt. Andererseits gibt es auch Grenzen. Gott-sei-Dank, sonst wären wir vermutlich ja gar nicht hier… Zu den - natürlichen - Einschränkungen der Gemeinsamkeiten: Sicher, das hier lässt sich alles aufzeichnen, filmen, es könnte ein Interview mit der Künstlerin geben, dazu noch 2, 3 wirklich kurze statements von Vernissagenbesuchern und daraus kann selbst ein Volontär leicht ein 1:30-Stück machen. Oder ein etwas längeres Sprech-Stück für das 2. Programm. Aber: Haben Sie dann etwas von den Bildern wirklich gesehen oder nur 16:9 in Plasmaqualität zweidimensional als vermeintliche Realität an sich vorbeiflimmern lassen?... Bilder haben sehr viel von Kino im Kopf. Auch das gute alte Radio ist Kino im Kopf, stößt aber bei bildender Kunst an ein Limit. Bilder muss man tatsächlich sehen, in echt, sie riechen, auch mal von der Seite betrachten, über ihre Materie rätseln, über ihr Gewicht spekulieren, um sich in sie verlieben zu können. Und oft rentiert sich auch ein Blick von der Seite oder man kann gelegentlich hinter die Arbeiten spickeln. Das lohnt sich! Das gilt umso mehr für die Bildobjekte von Franziska Schemel, gleich auf welchem Träger; Leinwand, Holz oder Papier. Das beste Radioprogramm, das schönste Filmstück kann das Spickeln, lugen, nicht leisten. Bildende Kunst ist nicht wirklich tele- oder radiogen. Und es trifft auch ein Umkehrschluss zu. Nicht alles was aus dem Radio oder dem Heimkino plärrt ist Kino im Kopf, also Kunst, und auch an manchen Wänden hängt alles andere als Kunst. Inzwischen ist mir das Thema „unter - wegs“ völlig verloren gegangen, fürchte ich. Das kommt davon, wenn man seine Gedanken auf freien Fuß setzt. Apropos Fuß: Ein Schemel (ich weiß: no jokes on names - diese Radiomacherweisheit ist so alt wie „Kino im Kopf“) ist eigentlich ein Möbelstück, gedacht zum Ausruhen der Füße. Franziska Schemel jedoch ruht nicht. Nie. Sie rennt, fast wie „Lola“ im Kino… Mein Film: Ich sehe sie mit ihrer - nicht digitalen - Spiegelreflexkamera durch die Metropolen der Welt pesen, New York, Rio, London, Paris, Berlin - Moskau kommt demnächst dran - Eindrücke sammeln, Architektur aufnehmen, ganze Straßenzüge in sich mit den Augen aufsaugen. Doch nicht nur das. Viele Bilder entstehen, nicht nur als Abbilder im Kopf, sondern auch tatsächlich als Fotos, vermutlich auch oft unter lebensbedrohenden Umständen. Road-Movie: Stellen Sie sich den Verkehr etwa auf der 5th Avenue in New York vor. Es ist an sich schon fast lebensgefährlich hier bei Grün über die Straße zu gehen. Doch da sehe ich eine zarte Frau in den Riesenfluchten der überdimensionalen Hochhäuser mitten auf der Straße knien - die Mitte wegen der Perspektive respektive dem Fluchtpunkt - Kamera in der Hand, den Sucher vor dem Auge, das andere zugedrückt und um sie herum -zig wild hupende Autos, Yellow Cabs mit verzweifelten Exilrussen am Steuer, nicht minder verzweifelte Banker auf dem Weg in die Wall Street, In-Line-Skater, fluchende Fire-Fighter, kopfschüttelnde Busfahrer. Sie mittendrin. Unbeeindruckt. Unbeirrt. Es könnte einem fast übel werden. Es grenzt an ein Wunder, daß sie heute hier ist und nicht überfahren wurde. Solche Horror-Szenen soll es nach Aussagen ihres durchaus glaubwürdigen Galeristen tatsächlich gegeben haben. Ich hege keinen Zweifel. Ein anderes bewegtes „Fast-Stand-Bild“ aus meinem Kino im Kopf zeigt mir die Künstlerin in den Tiefen, den Eingeweiden der Metropolen. Unter - wegs, also: unten unterwegs, in Schächten, Kanälen, Röhren, Tunneln, in denen üblicherweise Ströme fließen: Menschenströme, die ganz schnell von Bahnsteig A nach Bahnsteig B einer anderen U-Bahnlinie kommen oder einen Fluss unterqueren möchten oder einfach nur raus aus diesem Labyrinth. Hier ist Franziska Schemel ebenso zu Hause wie einst der berühmte Detektiv Knick Knatterton, den älteren unter uns sicher noch ein Begriff, von dem die Rede ging, er habe sämtliche Kanalisationssysteme aller europäischen Städte über 12.000 im hellen Köpfchen. Wo es andere aus verständlichen Gründen, die von Klaustrophobie bis Drang nach frischer Luft reichen, so schnell als möglich wieder hinaustreibt an Licht und Luft, da treibt es die Künstlerin geradewegs hinein. Mit Foto und gelegentlich einen verzweifelten Galeristen im Schlepptau. Das Kunststück so ganz nebenbei ist, die Tunnel- und röhrensysteme, durch die die Menschen hetzen, Unterführungen und Schächte, deren Ausgang in weiter Ferne zu liegen scheint, fast menschenleer vorzufinden. Zumindest spielen die Menschen darin als Individuen völlig belanglose Statistenrollen. Ohne Text, ohne Gage. Exit. Wer so wie Franziska Schemel den Ein-, Weit- und Durch- und Über-Blick hat (Über-Blick) mit Bindestrich und großem B), alles aufgenommen (nicht mit der Kamera, sondern mit Verstand und Seele) aufgesogen und verinnerlicht hat, wird mit der Verarbeitung der Grundlagen im Atelier mit den möglichen Bildträgerideen so schnell nicht in Material- oder Themennot geraten, sondern greift nur auf, was an Struktur, an Ordnungsschema gegeben ist. Folgen Sie der Künstlerin einfach auch ihrem Spaziergang durch Straßen- und andere Schluchten oder durch die Unterwelt. Nun ist es bei all dem - durchaus positiven - Tunnelblick nicht nur die Stadtlandschaft, die man in den Arbeiten findet. Die klassische Landschaft spielt eine ebenso wichtige Rolle, aber natürlich weitergedacht, weiter empfunden im Stil der Künstlerin und mit deren ureigenen Mitteln, Methoden und Ansätzen. Und wer bei einigen Arbeiten mit deutlich sichtbaren Kreisausschnitten plötzlich die Assoziation von Saint-Exupérys „Kleinen Prinzen“ bzw. dessen Planeten hat, der könnte ja durchaus richtig liegen. Licht spielt eine wesentliche Rolle in den Arbeiten Franziska Schemels, sagt ich eingangs, und dann komme ich mit Schächten, Tunneln, Kanälen, Röhren, Unterwelt - aber das Faszinierende an den Bildobjekten ist deren Transparenz, selbst wenn es sich um dicke, feste Holzplatten handelt. Hier werden Schwerkraft und Erdanziehung schier mühelos überwunden und über die Durchsicht, den Durchblick das „Gewicht der Welt“ auf eine angenehme Erträglichkeit des Seins reduziert, sie erscheint beinahe zerbrechlich. Abspann meines Filmes: Flirrendes. Sonne, vielleicht, oder auch eine Lampe, viele Lampen? - irgendwo. Irgendwie. Ziemlich hinten, aber unbezweifelbar Licht. Eines ist sicher: Es geht immer weiter. Nach vorne. Wer genau hinschaut, der entdeckt in den Arbeiten Franziska Schemels stets das berühmte „Licht am Ende des Tunnels“. „Way Out“. Das gilt auch, wenn in Baden-Baden just der Michaelstunnel für massive Probleme sorgt. Gerade dann. © hs 15.01.2009 |
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| Renate Olbrich |
| Vertreten auf der art-Karlsruhe 2010. Galerie KohlerundPartner - Karlsruhe |
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| Barbara Jäger |
| aktuelle Ausstellungsteilnahmen: "geometrisch-abstrakt-kinetisch" Galerie Suciu Ettlingen im Kunstverein Speyer 28.2. - 11.4.2010, Eröffnung 28.2. um 11 Uhr "Meingrün", Kunstverein Oberer Neckar Horb 6.3.-28.3.2010 Eröffnung 6.3. um 17 Uhr Vertreten auf der art Karlsruhe bei Galerie Emilia Suciu Ettlingen Galerie Meier Freiburg Ständig Arbeiten bei: Galerie Suciu Ettlingen Majolika Karlsruhe Galerie Unikat, Karlsruhe Galerie Meier Freiburg seit 22.November 2009 steht die Stele de la resistance in Schiltigheim/Elsass im parc de la Resistance |
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| Gerda Raichle |
Beteiligung bei der Triennale Ulmer Kunst im Ulmer Museum Eröffnung am 4.11.2009, 19 Uhr Finissage am 31.01.2010 |
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| Nicolette Gronau |
| Meine nächste Gruppenausstellung, Kunst&Frühling findet am 18.04.2010 in Haven Höövt/Bremen statt. Atelier Kock 0421/651438. |
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| Felix Burgel |
| Kunst und Gesellschaft, Ausstellung der Künstlermitglieder Württembergischer Kunstverein Stuttgart 20.02. bis 07.03.2010, Eröffnung-19.02.2010,19 Uhr Felix Burgel,ist mit seinem Objekt Bio-TV vertreten. |
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| Sven Wangemann |
| Sven Wangemann: Teilnahme an der Ausstellung von Kunst-TRANSIT - Das kleine Format - Vernissage 20.2.2010 19h Herrenstrasse 28 - 76133 Karlsruhe Sven Wangemann: Ab 3.März werden einige meiner großformatigen Elefantengrafiken im Elefantenhaus des Karlsruher Zoos parallel zur ART Karlsruhe gezeigt. Dauer der Ausstellung noch offen. Sven Wangemann: Eröffnungsausstellung 13.3.2010 um 20 Uhr - "Also dann" - Eröffnung meines neuen Ateliers in Friesenheim (s.u.) mit Ausstellung aktueller Arbeiten. Es werden einführende kluge Worte und Flammkuchen angeboten und evt.Live-Musik mit Freiburger Jazzmusikern. Anfahrtsroute läßt sich bequem in Google Maps anzeigen, Stichwort "artstudio friesenheim" eingeben. |
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| Susanne Ring |
| GALERIE AXEL OBIGER Susanne Ring – VERHOLZEN Freitag, 19. Februar 2010, 19 Uhr In den archaisch anmutenden Arbeiten von Susanne Ring drücken sich Erinnerungen, Träume und Wünsche aus. Unter dem Titel VERHOLZEN kombiniert sie ihre Figuren und Bilder zu einem großen Wandensemble. Der Titel verweist auf ein Paradox: der Prozess des Verholzen beinhaltet das Absterben von Zellen, ihre Umwandlung in ein widerstandsfähiges, aber totes Material. Diese Transformation ist elementar für das Wachstum und sichert schlussendlich das Überleben. Laufzeit: 19. Februar bis 19. März 2010 Eröffnung am Freitag, den 19. Februar, 19 Uhr: Galerie Axel Obiger Brunnenstraße 29 10119 Berlin info@axelobiger.com http://www.axelobiger.com |
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| Doris Lasar |
| Aktuelle Ausstellungsbeteiligungen und Kommissionen (aktualisiert am 11.2.2010): 1) Erneuter Bilderwechsel in der galerie unikat! Ab sofort kann man dort das Bild einer "überirdischen" Karlsruher Straßenbahn im Original sehen. Zwei weitere Bilder in Eitempera (auf Leinwand) für Fahrradfreunde und 3 Zeichnungen in Acryl/Graphit (auf Papier) sowie Grußkarten kann man - ebendalls in der galerie unikat - in der Yorckstraße 27 (76185 Karlsruhe) anschauen und kaufen. Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr Tel.: 0721-6609228. Homepage der Galerie: http://www.unikat-karlsruhe.de . 2) Kleine Original-Arbeiten von mir gibt es im Internet-Shop "Kunst Karten Kaufen" von Markus Jäger. Näheres unter http://kunst-karten-kaufen.de/index.php/manu/m22_Lasar--Doris.html 3) Ständig Bilder und Zeichnungen zu sehen & zu kaufen gibt es in der Galerie Weidner-Fuechsle (Gipserstr. 8 , 67434 Neustadt an der Weinstraße, Tel. 06321-480439, Öffnungszeiten: Do-Fr 10:00-18:00 Uhr, Sa 10:00-16:00 Uhr oder n.V.). 4) Postkarten meiner Arbeiten kann man bei rothweiler bildgestaltung- bildobjekte in der Sophienstraße 37, 76133 Karlsruhe, erwerben. Öffnungszeiten: Di-Fr 11-18.30 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Tel.: 0721-4706125. Homepage der Galerie: http://www.bildgestaltung-bildobjekte.de Weitere Details bitte auf www.lasar.kulturserver.de unter "Aktuelles" nachlesen. |
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| Jutta Hieret-Piosczyk |
| seit 1.02.2010 Foto-Musikfilm "Gegen die Kälte des Raumes" bei "Sample #3 - Animationen" im digitalen Videoarchiv des Deutschen Künstlerbundes in Berlin einsehbar deutsche Version - Uraufführung 14.Mai 2009 während der Ausstellung "Imagination und Klang" englische Version 10. bis 21. Oktober 2009 während der GEDOK-Ausstellung zur "Karlsruhe Week", Angel RowGallery, Nottingham (GB) "Opening Eyes". GEDOK - Women`s picture of Art. "Musik der Straße"/"Street-Music" - Fotocollagen und Musikfilm "Gegen die Kälte des Raumes"/"Music Against the Cold Space" (Jutta Hieret/Ute Reisner) |
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| Brigitte Nowatzke-Kraft |
| "Achtung Spannung" 28.2.-14.3.2010 Orgelfabrik KA-Durlach, GEDOK Süd, Eröffnung:28.2.2010 um 16 Uhr "Transformationen",(Katalog), 13.5.- 24.5.2010 29496 Kröte "Künstlerin in Baden-Baden" (Katalog) 21.11.-09.01.2011 Kunstpreis der Stadt und der Gesellschaft der Freunde Junger Kunst Altes Dammpfbad Baden-Baden (www.gfjk.de) |
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