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Edvard Munch. Der moderne Blick |
| Welche Rolle spielen Fotografie und Film im Werk Edvard Munchs?Der Band Edvard Munch. Der moderne Blick stellt erstmals das Interesse des Künstlers an modernen Repräsentationstechniken seiner Zeit wie Fotografie, Film, bebilderten Zeitschriften oder Bühnenbildentwürfen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Anhand von rund 60 Gemälden sowie 20 Arbeiten auf Papier von Edvard Munch (1863–1944) wird nachgewiesen, wie er spezifisch fotografische oder filmische Bau- und Erzählformen, Posen und selbst Effekte in seine Malerei übernimmt. Zudem widmet sich ein Kapitel Munchs eigenen Versuchen in den Medien Fotografie und Film: Gezeigt werden 50 Fotografien in zeitgenössischen Abzügen sowie vier Filme des Künstlers. Darüber hinaus demonstriert der Band, wie Munch ein und dasselbe Sujet in Zeichnungen, in der Fotografie, der Malerei, der Grafik und sogar der Bildhauerei verarbeitet. Die häufige Wiederaufnahme von Motiven stellt einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis seines Werks dar. Ausstellungen: Centre Pompidou, Paris 21.9.2011–23.1.2012 | Schirn Kunsthalle Frankfurt 9.2.–13.5.2012 | Tate Modern, London 28.6.– 12.10.2012 Edvard Munch Der moderne Blick Hrsg. Schirn Kunsthalle Frankfurt, Texte von Clément Chéroux, Angela Lampe, Edvard Munch u.a., Gestaltung von Tauros/ibach Deutsch 2012. 320 Seiten, 273 farbige Abb. 23,50 x 30,00 cm gebunden mit Schutzumschlag Erscheinungstermin: Februar 2012 ISBN 978-3-7757-3282-6 Details |
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Bert Jäger – Fotografie |
Zu wenig ist bisher bekannt, dass der Maler Bert Jäger (1919–1998) auch ein umfangreiches fotografisches OEuvre hinterlassen hat, das während der fünfziger und sechziger Jahre anlässlich seiner Reisen nach Italien und Frankreich entstanden ist. Die alltäglichen Motive für seine Kamera fand der südwestdeutsche Künstler in Dörfern Liguriens und Apuliens sowie in den Straßen von Rom und Paris, seine Modelle waren dort Passanten und bevorzugt immer wieder Kinder. Auch die Vielfalt der behandelten Themen, wie der städtische Raum und sein Wandel, die Rolle des Individuums in der Masse oder die Bedeutung von Armut und Reichtum lassen die Fotografien als ein Bildessay mit kulturwissenschaftlicher Signifikanz erscheinen, das mehrere Lesarten erlaubt. Jäger diente die Fotografie nicht bloß als Medium der persönlichen Geschichtsschreibung, sondern in diesen Ansichten des scheinbar zufällig Vorgefundenen lässt sich eine dokumentarisch-subjektive Bildsprache ablesen, die mit der der Street Photography vergleichbar ist. Zeichen der sichtbaren Welt werden zu autonomen Bildern, die – wie die Malerei Jägers – ästhetischen Gesetzen unterliegen.Die Publikation widmet sich erstmals ausschließlich den Fotoarbeiten Bert Jägers und enthält neben zahlreichen Abbildungen einen einführenden Text von Julia Galandi-Pascual. Bert Jäger – Fotografie 2011. Hg: Städt. Kunstmuseum Singen, Dieter Weber. Texte von Christoph Bauer, Dieter Weber, Julia Galandi-Pascual. 112 Seiten, 27 x 24 cm, deutsch, 54 s/w-Abbildungen, Hardcover, Fadenheftung. 28,00 EUR / 35,00 SFR ISBN 978-3-86833-067-0 Details |
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Andrea Stappert. Under the Radar |
Andrea Stapperts Fotografien bilden ein großes künstlerisches Archiv der internationalen Kunstszene, die sie seit den 1980er Jahren mit unbestechlichem Blick porträtiert.Nach ihrem Studium der Malerei bekam sie im Umkreis von Martin Kippenberger erste fotografische Aufträge und machte sich ab da immer weiter mit dem Terrain der Fotografie vertraut. Als Künstlerin und eben nicht als gelernte Fotografin fand Stappert neue, sehr persönliche Wege des Ausdrucks –fernab von der üblichen inszenierten Porträtfotografie. „Under the Radar“ versammelt viele bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Künstlerin und gibt tiefen Einblick in ihr umfassendes fotografisches Werk. Biografie 1979-85 Malereistudium an der Akademie der Bildenden Künste Hamburg 1985 Umzug nach Köln, Fokusierung auf Künstlerporträts 1998 Umzug nach Berlin lebt und arbeitet in Berlin und New York herausgegeben von Kerber Verlag, Andrea Stappert mit einem Textbeitrag von Jonathan Dronsfield, Marc Glöde, Veith Loers und Julie Sylvester Gestaltung Kühle und Mozer, Köln ISBN: 978-3-86678-568-7 Format: 24,00 × 30,00 cm Seiten: 240 Abbildungen: 47 farbige und 110 duplex Abbildungen Cover: Hardcover, gebunden, mit Schutzumschlag Sprachen: English Preise: 58,00 € | 77,90 SFr. Details |
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Kerstin Drechsel - Wärmespeichersysteme |
Erste Monografie zur unkonventionellen Malerei der Berliner KünstlerinDie wasserfarbengleichen Ölgemälde von Kerstin Drechsel (*1966 in Reinbek bei Hamburg) zeichnen sich durch Sinnlichkeit und auffällige Gelöstheit aus. Die Künstlerin arrangiert ihre meist großformatigen Bilder zu Installationen, ergänzt durch Skulpturen, bedruckte Raumsegmente und möbelartige Module. Die Werkgruppen erzählen Geschichten von Menschen und Orten im heutigen Großstadtalltag. Das künstlerische Augenmerk gilt der Privatsphäre und Intimität im öffentlichen Raum und behandelt die Frage nach der Identität im Kontext gesellschaftlicher Normen, dominanter Schönheitsbegriffe und vielfältiger Frauenbilder. Die Publikation ist ein Künstlerbuch und zeigt erstmals im Überblick den visuellen Beitrag der Künstlerin zum Genderdiskurs und zur Kulturgeschichte in den letzten Jahrzehnten, erweitert um zahlreiche Texte namhafter Theoretikerinnen. Ausstellung: Vane, Newcastle upon Tyne 19.1.–17.3.2012 | SEPTEMBER, Berlin 23.2.–8.3.2012 Kerstin Drechsel Wärmespeichersysteme Gestaltung von Hannes Aechter, Kerstin Drechsel, Texte von Birgit Effinger, Jack Halberstam, Angela McRobbie, Jutta von Zitzewitz Deutsch/Englisch 2011. 136 Seiten, 72 farbige Abb. 22,00 x 28,60 cm Halbleinen Lieferbar ISBN 978-3-7757-3251-2 Details |
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Pascal Danz. Ist so |
Pascal Danz’ Werk ist voller Anklänge an die Tradition der Malerei. Die Bezüge, die der Zürcher Künstler knüpft, verbinden sich mit der Gegenwart. Wer Pascal Danz’ Malerei mit wachem Auge betrachtet, erkennt Leerstellen, Perspektivverschiebungen und auf seinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen verräterische Details, die an ihrer Wirklichkeit zweifeln lassen. Die Stadt wird in den Bildern von Pascal Danz zur Folie der Veränderungen der Jahreszeit. Frühling, Sommer, Herbst und Winter lassen sich jedoch nicht an der Vegetation, sondern der Atmosphäre der Lichtstimmung ablesen. Ineinander fließende Farbräume spiegeln Ordnung und Chaos einer Stadt wieder und lassen darüber nachdenken, wie unsere Wahrnehmung funktioniert. Indem Danz die Wirklichkeit verunklärt, rückt der Prozess der Bildherstellung in den Mittelpunkt. Fotografien dienen Pascal Danz dabei als Vorlage, doch in letzter Zeit ist die Fotografie zum autonomen Bild geworden. Die Motive – Zoogehege, botanische Gärten und Parks – geben keine vom Menschen unberührte Natur wieder. Es sind Konstruktionen von Natur. Das Werk von Pascal Danz ist in dieser Publikation, die anlässlich seiner Einzelausstellung im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona erscheint, in großformatigen Abbildungen und Bilderbögen zu entdecken.Pascal Danz. Ist so 2011. Hg: Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona. Texte von Daniela Hardmeier, Kathleen Bühler. 68 Seiten, 33,5 x 28,5 cm, deutsch, englisch, 77 Farb- und 36 s/w-Abb., Broschur, Fadenknotung. 24,00 EUR / 28,00 SFR ISBN 978-3-86833-096-0 Details |
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Douglas Gordon |
Douglas Gordon zählt zu den einflussreichsten Künstlern seiner Generation und wurde vor allem durch seine Filme und Fotografien, vor allem aber auch durch seine Video- und Klanginstallationen international bekannt.Die Publikation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und zeigt neueste Arbeiten im Kontext früherer Werke. In seinen großartigen Arbeiten thematisiert Gordon Grundmuster der Wahrnehmung, verwebt und reflektiert verschiedenste Themen von der persönlichen Biografie, Musik, kollektivem Gedächtnis bis zur Alltagskultur. In opulenten Bildstrecken werden die Installationen dokumentiert und durch kenntnisreiche Texte und ein Künstlerinterview begleitet. Biografie: 1966 geboren in Glasgow 1996 Turner Preis Bedeutende Einzelausstellungen in den großen Museen weltweit wie Museum of Modern Art New York oder Tate Britain, London seit 2010 Professor an der Städelschule, Frankfurt am Main Lebt in Berlin und Glasgow Ausstellung „Douglas Gordon“, 19. November 2011 bis 25. März 2012, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main herausgegeben von Susanne Gaensheimer, Klaus Görner mit Beiträgen von Michael Fried, Susanne Gaensheimer, Klaus Görner, Caoimhin Mac Giolla Léith mit einem Interview von James Franco mit Douglas Gordon Gestaltung very, Frankfurt am Main ISBN: 978-3-86678-628-8 Format: 24,50 × 29,00 cm Seiten: 234 Abbildungen: 189 farbige und 30 s/w Abbildungen Cover: Hardcover, gebunden, mit Schutzumschlag Sprachen: Deutsch | English Preise: 44,00 € | 58,90 SFr. Details |
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Thomas Stricker – Skulpturale Fragen |
Wo fängt Kunst an und wo hört die Welt auf? Was ist Leben? Wie wichtig und wo sind die Grenzen zwischen Natur, Kultur und Skulptur? Gibt es sozial engagierte Skulpturen, bzw. kann eine Skulptur sozial engagiert sein? Wann ist Kunst Kunst? Was ist Menschlichkeit? Orte, Landschaft, Meteoriten, Kontinente, Himmel... warum Grenzen? Alles ist möglich. Skulpturen die mehr sein wollen als Kunst. Kunst allein reicht nicht mehr.Mit solchen und anderen Fragen beschäftigt sich Thomas Stricker in seinem Werk und auch in diesem Buch. Er überschreitet Grenzen, sprengt Rahmen, wechselt den Standpunkt, kämpft für eine bessere Welt, träumt von Landschaften und baut Inseln und Blitze. Er forscht und sucht nach Skulpturen mit Daseinsberechtigung. Ein sehr lebendiges Werk mit einem forschenden, fragenden und experimentierfreudigen Skulpturenbegriff welches sich mit diesem Buch, auf den unterschiedlichen Ebenen, zu fassen sucht, vorstellt und gleichzeitig schon wieder weiterfragt. Thomas Stricker – Skulpturale Fragen 2011. Mit Texten u.a. von Stefanie Kreuzer, Gregor Jansen, Markus Heinzelmann, Thomas Stricker sowie einem Interview von Pia Witzmann mit Thomas Stricker 240 Seiten, 443 Abbildungen, 29 x 23 cm, Hardcover, Fadenheftung 38,00 EUR / 46,00 SFr ISBN 978-3-86833-081-6 Details |
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Nie wieder störungsfrei! Aachen Avantgarde seit 1964 |
Die künstlerischen Avantgarden der 1960er und 1970er Jahre waren in Westdeutschland kein Phänomen, das sich nur in den Metropolen zeigte. In Aachen haben ab 1964 u. a. Künstler wie Gerhard Richter, Lawrence Weiner, Peter Roehr, Rune Mields, Joseph Beuys, Alison Knowles, Bazon Brock, Allen Jones, Wolf Vostell, Robert Filliou, Stanley Brouwn, Jörg Immendorff, Nam June Paik, Chris Reinecke, Gilbert & George ihre Projekte realisiert.Das Buch zur Ausstellung, das durch zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen Historie erlebbar macht, präsentiert die besten Werke und folgenreiche Ereignisse, die paradigmatisch sind für die Kunst dieser Zeit und bis heute ihre experimentelle Kraft zeigen. Ausstellung „Nie wieder störungsfrei! Aachen Avantgarde seit 1964“, 22. Oktober 2011 bis 5. Februar 2012 herausgegeben von Brigitte Franzen, Annette Lagler, Myriam Kroll, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen Grußworte von Ute Schäfer, Marcel Philipp, Wolfgang Rombey, Regina Wyrwoll und Angela Kühnen mit Beiträgen von Karsten Arnold, Dr. Eduard Beaucamp, Prof. Dr.Wolfgang Becker, Annette Bosetti, Prof. Bazon Brock, Frederike Eyhoff,Wolfgang Feelisch, Dr. Brigitte Franzen, Gérard Goodrow, Birgit Hammers, Julia Henderichs, Prof. Klaus Honnef, Elke Kania, Petra Kather, Dr. Alexandra Kolossa, Christina Kral, Daniela Kröber, Myriam Kroll, Dr. Annette Lagler, Miriam Lowack, Dr. Adam C. Oellers, Holger Otten, Sophia Petri, Dr. Susanne Rennert, Rolf Ricke, Karoline Schröder, Anna Sophia Schultz, Eberhard Spahr, Dr. Dirk Tölke, Dr. Heike van den Valentyn,Walter Vitt und Anke Volkmer mit einem Gespräch von Annette Lagler mit Wilhelm Schürmann Gestaltung DDT2w Dusan Totovic, WernerWernicke ISBN: 978-3-86678-602-8 Format: 21,50 × 27,50 cm Seiten: 368 Abbildungen: 161 farbige und 172 s/w Abbildungen Zusätzliche Informationen: mit englischem Supplement Cover: Hardcover, gebunden Sprachen: Deutsch Preise: 49,90 € | 66,90 SFr. Details |
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HALLELUHWAH! Hommage à CAN |
"Am Ende hat ein Musiker nur zwei Möglichkeiten: entweder die Musikgeschichte zu überbieten, oder ganz von vorne anzufangen. CAN haben sich für die zweite Variante entschieden", hat Holger Czukay einmal gesagt. Der Gitarrist muss es wissen, hat er doch nicht nur die Kölner Gruppe CAN 1968 mitbegründet. Wie sein Bandkollege Irmin Schmidt auch war er ausgebildeter Musiker. Er war regelmäßiger Besucher der Darmstädter Ferienkurse und wurde stark von Karlheinz Stockhausen beeinflusst. Was CAN ausmacht, sind nicht nur ihre Songs, die Neue Musik, Jazz und Rock miteinander verband, CAN war Avantgarde in ihrer Nähe zur bildenden Kunst und ihrer kollektiven Kunstpraxis. Ihr erster Sänger, Malcolm Mooney, ist Bildhauer und immer wieder entstanden Soundtracks für den Film und das Fernsehen. Als "Kulturband par exellence" bezeichnet Justin Hoffmann die Gruppe in dieser Publikation.Es sind diese Schnittstellen, die CAN auch für bildende Künstler interessant werden ließ. Viele der Künstler, deren Werke Kurator Christoph Tannert für die Gruppenschau in der Stuttgarter Galerie ABTART und anschließend im Künstlerhaus Bethanien versammelt, sind bekennende Fans. Darunter unter anderem der junge Schweizer Künstler Josse Bailly und Moritz Götze. Viele aber fühlen sich ganz grundsätzlich der Musik nahe, spielen in einer Band wie Markus Oehlen oder haben wie Daniel Richter Covers gestaltet. Und so bietet der Katalogband auch einen Einblick in die Musik-Biografien der ca. 50 vertretenen Künstler. Erweitert wird das Werkspektrum durch Fotos der Band, ihrer Mitglieder Jaki Liebezeit, Irmin Schmidt, Holger Czukay, Michael Karoli, Malcolm Mooney und Damo Suzuki, von Konzerten und Coverabbildungen. Dem Katalog ist eine CD mit einem Stück von CAN sowie Text- und Musikbeiträgen von beteiligten Künstlern beigelegt. HALLELUHWAH! Hommage à CAN 2011. Hg: Christoph Tannert. Texte von Jens Balzer, Justin Hoffmann, Christoph Tannert. 168 Seiten, 20 x 21 cm, deutsch, englisch, 57 Farb- und 16 s/w-Abbildungen, Klappenbroschur, Fadenheftung. 26,00 EUR / 32,00 SFR ISBN 978-3-86833-093-9 Details |
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Farbe im Fluss |
Farbe im Fluss thematisiert den künstlerischen Umgang mit frei fließender Farbe seit Jackson Pollock. Richtunggebend ist hierbei eine gegen den Strich gebürstete Kunstgeschichte des Umgangs mit Farbe, sowie kritisch-politischen Aspekte von bewegter Farbe.Wichtige Vertreter des Abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei werden jüngeren Künstlerinnen und Künstlern gegenübergestellt. Auf der einen Seite steht Farbe als Ausdrucksmittel im Sinne der Moderne, auf der anderen der eher konzeptuelle, bisweilen antimalerische Umgang mit Farbe. Alle Arbeiten werden von präzisen Werkanalysen begleitet. Künstler (u. a.) Ai Weiwei,John Baldessari, Willi Baumeister, Lynda Benglis, Brad Downey, Max Ernst, Ceal Floyer, Katharina Grosse, Kitty Kraus, Joseph Marioni, Bernhard Martin, Paul McCarthy, Sigmar Polke, Jackson Pollock, Gerhard Richter, Dieter Roth, Thomas Ruff, Oskar Schlemmer, André Thomkins, Rosemarie Trockel, Andy Warhol, VA Wölfl, Larry Zox Ausstellung "Farbe im Fluss, zum 20jährigen Bestehen der Weserburg", 10. September 2011 bis 29. Januar 2011, Museum Weserburg | Museum für moderne Kunst, Bremen herausgegeben von Peter Friese, Weserburg | Museum für moderne Kunst Vorwort von Bernd Neumann, Jens Böhrnsen mit Beiträgen von Guido Boulboullé, Ingo Clauß, Peter Friese, Raimar Stange Gestaltung Susanne Bax, Berlin Petra Merschbrock, Kerber Verlag Bielefeld ISBN: 978-3-86678-595-3 Format: 22,00 × 28,00 cm Seiten: 208 Abbildungen: 76 farbige, 5 s/w Abbildungen und 0 Duplexabbildungen Cover: Hardcover , gebunden Sprachen: Deutsch | English Preise: 38,90 € | 52,50 SFr. Details |
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Bring A Friend. Susi Juvan und Wonder – Malerei |
Für den südafrikanischen Maler Wonder lebt Kunst von Beziehungen, mehr noch vom Sich-Aufeinander-Beziehen. Das gemeinsame Ausstellungsprojekt mit Susi Juvan in der Galerie Bodenseekreis Meersburg verkörpert dies beispielhaft. Denn zwischen den beiden Künstlern hat sich ein reger Austausch entwickelt, der die Kontinente überbrückt. Wie eng diese Verbindungen sind, zeigt nun die anlässlich der Ausstellung "Bring A Friend" erschienene Publikation.Dabei könnten die Biografien der beiden nicht unterschiedlicher sein. Susi Juvan, in Friedrichshafen aufgewachsen, studierte bei Peter Dreher an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe/Freiburg. Während Wonder, als Willem Henry Marthinus 1967 in Südafrika geboren, schon mehrere Biografien durchlebte. 1995 kam er als Autodidakt zur Malerei, wohnte und arbeitete fünf Jahre als Artist in Residence in den Greatmore Art Studios in Kapstadt. Seit sich Susi Juvan und Wonder 2003 in Kapstadt trafen, hat sich nicht nur eine sehr individuelle Beziehung in Bildern entwickelt, der Austausch von Motiven und Orten, das gegenseitige Aufgreifen von Arbeiten des anderen, erzählt auch eine Geschichte über die Malerei. Erweist sich doch hier Malerei als Möglichkeit, Fremdes zu eigenem Terrain zu machen. Bring A Friend - Susi Juvan und Wonder – Malerei 2011. Hg: Kulturamt Bodenseekreis. Texte von Heike Frommer, Martin R. Dean, Silvia Henke. 64 Seiten, 30 x 24 cm, deutsch, englisch, 67 Farbabbildungen, Hardcover, Fadenheftung. 18,00 EUR / 24,00 SFR ISBN 978-3-86833-095-3 Details |
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Malimo & Co. Mode in der DDR - Zwischen Traum und Wirklichkeit |
„Als Gott Adam und Eva aus dem Paradies vertrieb, schenkte er ihnen zum Trost die Mode.“ (Helen Court)Ob für Adam und Eva die DDR ein Modeparadies gewesen wäre, ist ungewiss. Doch: Was verstand man in der DDR unter Mode, wie sah diese aus? „Malimo & Co“ stellt diese sowie viele weitere spannende Fragen und lädt ein auf eine interessante, bisweilen wehmütige, zumeist aber vergnügliche Zeitreise in den Modealltag der DDR. Das Buch spannt den Bogen von den Anfängen bis ins Jahr 1990 und widmet sich neben den wichtigsten Trends Themen wie Zeitschriften, Jugend- und Hochzeitsmode, Jeans, Minirock, „heiße Höschen“ sowie natürlich MALIMO, DEDERON und Präsent 20. Ausstellung „Malimo & Co. Mode in der DDR zwischen Traum und Wirklichkeit“, 24. August 2011 bis 8. Januar 2012, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig. herausgegeben von Stadtgeschichtliches Museum Leipzig mit einem Vorwort von Volker Rodekamp mit Textbeiträgen u. a. von Cordula Günther, Ursula Stefke und Katrin Sohl sowie zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen, Verbrauchern und Modeexperten Gestaltung David Voss ISBN: 978-3-86678-544-1 Format: 22,50 × 26,50 cm Seiten: 160 Abbildungen: 171 farbige, 62 s/w Abbildungen und 0 Duplexabbildungen Cover: Hardcover , gebunden Sprachen: Deutsch Preise: 34,80 € | 47,50 SFr. Details |
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Eva Rosenstiel – Passage |
Immer schon war das Wesen des Bildes der Augenblick. Müssen wir die Gleichzeitigkeit des Bildes in ein sprachliches Nebeneinander übertragen, tun wir uns oft schwer. Womit anfangen, wie hierarchisieren? Die Bilder der 1951 in Hüfingen geborenen Künstlerin provozieren ein solches Scheitern. Denn Eva Rosenstiel integriert das Spiel mit der Oberfläche bereits in das Motiv. Da kann es sein, dass sie Spiegel mit aufgesetzten Farbflächen in Blumenbeete setzt, diese fotografiert und die Aufnahmen dann im Atelier weiter bearbeitet. Was dabei entsteht, ist eine Art Bildgewebe in verführerischen Farben.Obgleich Eva Rosenstiel oft fotografiert, ist sie durch und durch Malerin, nicht allein aus Misstrauen gegenüber der vermeintlichen Objektivität des Fotoapparates. Eva Rosenstiel interessiert der Prozess des Malens und nicht der oberflächige optische Anlass. Als „Schürfen in der Bildmaterie“ bezeichnet Dirk Teuber diese Vorgehensweise in seinem einleitenden Essay. Malerei ist bei ihr eine Form der Konzentration, ein Festhalten an einem Bild und das Sehen immer eine Lust. Viele der Arbeiten Eva Rosenstiels sind Übermalungen, meist von Fotos, die sie dann einscannt, ausdruckt und bearbeitet, doch auch die Zeichnung nimmt ihren Raum im Werk ein. „Passage“, der Titel der Ausstellung im Markgräfler Museum Müllheim im Blankenhorn Palais und des begleitenden Katalogbuchs, bezieht sich auf einen Studienaufenthalt der Künstlerin in der Stadt der Passagen Paris. Und derartige Übergänge sind auf eine sehr grundsätzliche Weise charakteristisch für die Werke von Eva Rosenstiel, die auf der Schwelle von Malerei und Fotografie und von Figuration und Abstraktion stehen. Eva Rosenstiel – Passage 2011. Hg.: Markgräfler Museum Müllheim im Blankenhorn Palais, Text: Dirk Teuber, Nicoletta Torcelli, Deutsch/Englisch 96 Seiten, 213 Farbabbildungen, 30,5 x 24,5 cm, Hardcover, Fadenheftung 24,00 EUR / 30,00 SFr ISBN 978-3-86833-086-1 Details |
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